[065] "Herkunft aus der Ferne" / "Distant origin" - SciFi-Forum

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[065] "Herkunft aus der Ferne" / "Distant origin"

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    #46
    Eine meiner absoluten Lieblingsfolgen, für mich als Dino-Fan ist es immer wieder ein Genuss sie zu sehen.
    Klar, wenn man logisch nachdenkt müsste man eigentlich auf der Erde schon irgendwelche Spuren/Artefakte dieser Rasse gefunden haben, aber egal.
    Besonders gefallen hat mir hier die Parallele zu unserer Geschichte, dass religiöse Doktrine und kirchliche Herrscher die Entwicklung der gesamten Zivilistation einfach nur aufhalten und die Wahrheit einfach leugnen, wenn sie nicht ins religiöse Weltbild passen. Wenn man bedenkt, dass die Voth schon seit 20 Millionen Jahren im Weltraum sind, war ihre Technik jetzt nicht so extrem weit fortgeschritten. Auch interessant, Chakotay erwähnte ja, dass anfangs auch der Transwarp Antrieb gegen die Doktrin verstoßen hat, als er dann aber doch gebaut worden ist, und es für alle ersichtlich war dass er große Vorteile für die Voth bringt, wurde die Doktrin einfach umgeschrieben. Besonders gefallen hat mir, wie Chakotay vor der Ministerin für den Professor gesprochen hat, da brachte er einige wirklich vernünftige Argumente vor.
    Das schöne an der Episode war ja, dass sie aus der Sicht der Dinos erzählt wurde, und die Voyager-Crew eigentlich nur ne Nebenrolle eingenommen hat.
    Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

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      #47
      Chakotays Verhalten finde ich ein bisschen blauäugig. "jaja, die Erde ist euer Ursprung" und am Ende kommen die Voth noch auf die idee, die Erde zurückzuerobern

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        #48
        Ich fand die Folge trotz Sauriern gar nicht mal sooo schlecht.
        Es ist auf jeden Fall eine nette Idee gewesen, die Sache mit Hogan nochmal aufzugreifen und die Raumstation an der Nekrit-Ausdehnung mit den Geschehnissen zu verknüpfen. Das bringt eine Menge Kontinuität rein und macht einfach Spaß.
        Interessant ist auch die Erzählweise, weil die Geschichte vor allem in der ersten Hälfte fast ausschließlich aus der Perspektive der beiden Voth-Wissenschaftler erzählt wird.
        Das Highlight der Folge sind allerdings die Szenen, wo die beiden Voth die Voyager erkunden und ihre eigenen Schlussfolgerungen über die Menschen ziehen. Sie entlarven die abwehrende Haltung von B'Elanna gegenüber Tom z.B. als Bestandteil eines Paarungsrituals und nehmen an, dass die Menschheit eine matriarchalische gesellschaft sei. Sehr witzig.

        Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings:
        - In einer Szene simulieren der Doktor und der Captain auf dem Holodeck, wie sich die Hadro-Saurier vermutlich weiterentwickelt hätten und das Ergebnis sieht einem Voth sehr ähnlich. Diese Vorstellung, Evolution berechnen zu können, ist allerdings völlig falsch, denn Evolution verläuft nicht zielgerichtet sondern zufällig.
        - Die Analogie der aktuellen Geschehnisse zu Leuten wie Galilei und Darwin fand ich etwas zu dick aufgetragen. Da wurde etwas zu sehr mit erhobenem Zeigefinger gearbeitet, finde ich.

        Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
        Nein, ist es nicht. Ich achte auch ehrlich gesagt nicht ganz so detailliert darauf, zumal sich die Synchronsprecher natürlich auch irgendwie "wiederholen".
        Es ist definitiv die gleiche Synchronsprecherin, wobei man ergänzend hinzufügen muss, dass Deanna Troi zwei Synchronsprecherinnen hatte. Es handelt sich in dieser Folge laut Memory Alpha um Ulrike Lau (die zweite Synchronsprecherin von Troi). Nachzulesen hier: Ulrike Lau

        Zitat von Space Magnum 3k Beitrag anzeigen
        Chakotays Verhalten finde ich ein bisschen blauäugig. "jaja, die Erde ist euer Ursprung" und am Ende kommen die Voth noch auf die idee, die Erde zurückzuerobern
        Ja, absolut. Der Gedanke ist mir auch gekommen.
        Mein Profil bei Last-FM:
        http://www.last.fm/user/LARG0/

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          #49
          Zitat von Largo Beitrag anzeigen
          - In einer Szene simulieren der Doktor und der Captain auf dem Holodeck, wie sich die Hadro-Saurier vermutlich weiterentwickelt hätten und das Ergebnis sieht einem Voth sehr ähnlich.

          Diese Vorstellung, Evolution berechnen zu können, ist allerdings völlig falsch, denn Evolution verläuft nicht zielgerichtet sondern zufällig.

          Du hast fast recht. Mutationen verlaufen zufällig, die Umweltfaktoren bestimmen dann, welche Mutation sich erhalten kann. Insofern ist der Begriff "zufällig" für die Evolution nicht ganz korrekt Aber ich weiß was du meinst.

          Also das war echt totaler Schmarrn, daß der Computer eine wahrscheinliche Lebensform, die sich aus dem Hadrosaurier entwickelt, darstellen kann!
          Das ist unmöglich, denn Mutationen sind nicht zielgerichtet, und die Entwicklung einer Spezies wird zum Großteil von vielen Faktoren der Umwelt bestimmt.
          Woher will der Computer also wissen, welche Art Umweltbedingungen die Ahnen der Voth in Millionen von Jahren hatten?

          Naja bei Voyager sind sowieso die meisten intelligenten Spezies humanoid (aus Kostengründen), aber warum das gleich auf die Evolutionstheorie übertragen??


          Zum Rest:

          Schöne Idee eigentlich mit den Flüchtlingen von der Erde. Aber wieso geht es dann fast die ganze Folge um diese Doktrin?

          Eine technologisch weit fortgeschrittene Rasse mit einer Gesellschaftspolitik aus dem Mittelalter! Ja alles klar...

          Stattdessen hätte man die Folge lieber auf Details der Entstehung und Flucht der Voth vor den Millionen Jahren legen sollen, da etwas Licht reinbringen.

          Aber nein, man hat aus der Grundidee nichts weiter gemacht und ist statisch an der Doktrin hängengeblieben, sehr schade... die Folge hätte mehr hergegeben.


          naja, ich wollte eigentlich 4 Sterne gegeben, aber aufgrund der Unfähigkeit die Folge auszubauen, werden es nur noch 3 Sterne.

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            #50
            Von mir gibt es vier Sterne * * * * für die Folge. Witzig fand ich die Dino-Wissenschaftler an Bord der Voyager mit ihrer Feldforschung, auch gut, dass man Hogan noch mal "ins Spiel brachte", etwas ermüdend hingegen die Dialoge gegen Ende, da man sehen konnte, worauf es hinauslief. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte sich mehr damit beschäftigt, warum die Dinos einen so weiten Weg hinter sich gebracht haben und vieles mehr. Statt dessen ritt die Folge auf dieser Doktrin herum.

            Wenig überzeugend war auch, dass der Computer Evolution vorausberechnen konnte. Umwelteinflüsse und komplexe Ökosysteme kann man nicht mal gerade einfach so simulieren, um daraus das Aussehen einer Spezies am Ende der Entwicklung abzuleiten.
            Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
            Klar, wenn man logisch nachdenkt müsste man eigentlich auf der Erde schon irgendwelche Spuren/Artefakte dieser Rasse gefunden haben, aber egal.
            Warum eigentlich ? Eine technologisch weit fortgeschrittene Rasse kann all ihre Spuren beseitigen.
            Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
            Besonders gefallen hat mir hier die Parallele zu unserer Geschichte, dass religiöse Doktrine und kirchliche Herrscher die Entwicklung der gesamten Zivilistation einfach nur aufhalten und die Wahrheit einfach leugnen, wenn sie nicht ins religiöse Weltbild passen.
            Gut, das war offensichtlich, worauf hier angespielt wurde. Interessant, dass am Ende mal nicht die Vernunft und Wahrheit triumphieren, wie sonst in Star Trek üblich, und ich frage mich, ob auch ein Captain Picard hier nicht auch mal auf Granit gebissen hätte.
            Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
            Wenn man bedenkt, dass die Voth schon seit 20 Millionen Jahren im Weltraum sind, war ihre Technik jetzt nicht so extrem weit fortgeschritten.
            Das ist zum einen richtig, aber man weiß auch nicht, welcher technische Fortschritt überhaupt noch möglich ist. Irgendwann ist nun mal alles so ziemlich alles erforscht. Und der Fortschritt verläuft auch nicht einfach kontinuierlich, manchmal sind richtige Quantensprünge erforderlich, damit es wieder weiter geht. Und mir schien es dann auch so, dass Voth sich mit Quantensprüngen recht schwer tun. Trotzdem hatten sie die Voyager doch ziemlich gut im Griff, konten alle System kontrollieren, die Waffen abschalten, usw.
            Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
            Auch interessant, Chakotay erwähnte ja, dass anfangs auch der Transwarp Antrieb gegen die Doktrin verstoßen hat, als er dann aber doch gebaut worden ist, und es für alle ersichtlich war dass er große Vorteile für die Voth bringt, wurde die Doktrin einfach umgeschrieben.
            So wirklich klar sind mir die Vorteile des Transwarp nicht geworden: Was haben die Voth eigentlich konkret damit angefangen ? Die Galaxis kolonisiert haben sie ja schon mal nicht. Trotz ihrer Technologie erscheinen sie als kleines unbedeutendes Volk ohne Ambitionen.
            Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
            Besonders gefallen hat mir, wie Chakotay vor der Ministerin für den Professor gesprochen hat, da brachte er einige wirklich vernünftige Argumente vor.
            Ich denke mal, das hätte Picard nicht besser gekonnt. Hat Chakotay nicht Anthropologie oder so was studiert ?
            Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
            Das schöne an der Episode war ja, dass sie aus der Sicht der Dinos erzählt wurde, und die Voyager-Crew eigentlich nur ne Nebenrolle eingenommen hat.
            Zum einen fand ich das eine gelungene Abwechslung, aber die Dino-Charaktere haben mich dann irgendwie doch nicht so besonders fasziniert. Da hatte VOY schon charismatischere Aliens.
            Zitat von Space Magnum 3k Beitrag anzeigen
            Chakotays Verhalten finde ich ein bisschen blauäugig. "jaja, die Erde ist euer Ursprung" und am Ende kommen die Voth noch auf die idee, die Erde zurückzuerobern
            Warum sollten sie ?

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              #51
              Eine sehr gute Folge.

              Dinos in Space sind zwar etwas abgedreht, aber wir haben bereits erfahren, dass es einiges Spezies gibt, die primitivere Spezies umquartieren, um deren Überlebenschancen zu maximieren. Da kann man annehmen, dass Angehörige eines solchen Volkes vor langer Zeit die Hadrosaurier entdeckten und diese in den Delta-Quadranten beförderten, wo es keine gemeinen T-Rexe und Raptoren gab, so dass sie sich in Ruhe entwickeln konnten. Wieso die blöden Hadrosaurier und keine intelligenteren Echsen? Tja, müßig darüber zu spekulieren.

              Merkwürdig, dass Chakotay so felsenfest davon überzeugt ist, dass die Saurier schon auf der Erde eine Hochkultur besaßen und dann später selbst in den Delta-Quadranten umsiedelten. Die Theorie scheint mir weiter dahergeholt zu sein. Wieso gibt es keine Anzeichen einer früheren Hochkultur und wieso kann eine warpfähige Spezies keinen kleinen Asteroiden umleiten?

              Die Voth sind auf jeden Fall eine der interessantesten Spezies der Woche, die man in der Serie zu sehen bekommt. Technisch hochentwickelt, aber politisch oppressiv und kulturell doktrinär. Erfreulicherweise ändert sich das durch den Kontakt mit unserem "Mirakel-Schiff" nicht, womit ein gängiges Klischee vermieden wird.

              Apropos Klischee, bei der Evolution bekommen sie es einfach nicht auf die Reihe, egal in welcher Star Trek-Serie. Wieder wird suggeriert (diesmal durch eine Holodeck-Simulation), dass die biologische Entwicklung einer Spezies determiniert ist, so dass man sie in diesem Fall sogar vorausberechnen kann. Einmal kann das passieren, zweimal ist ärgerlich, aber wenn solcher Blödsinning praktisch jedes Mal vorkommt (und bei Enterprise schließlich einen passiven Genozid legitimieren soll) ist dies kein harmloser Fehler mehr.

              5 Sterne,

              *****
              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                #52
                Wie schon mal bei einer anderen Folge bemerkt trifft es meinen Geschmack eher nicht, wenn in der Erdgeschichte herumgepfuscht wird.
                Die Theorie, dass sich Dinosaurier auf der Erde so weit entwickelt haben und zu Weltraumfahrern geworden sind, ist total unglaubwürdig, aus zweierlei Gründen.

                1. Die Voth sollen sich ja aus dem Hadrosaurier entwickelt haben, von denen einige den KT-Impact, welcher ein Massenaussterben ausgelöst hat, überlebt haben sollen. Das ist leider nicht möglich. Der KT-Impact hatte globale Auswirkungen und hätte fast das gesamte Leben auf der Erde vernichtet, da kann es also keine "Inseln" gegeben haben wo Dinosaurier überlebt haben, nicht umsonst sind alle ausgestorben. Ist ja nicht so, dass nur Lebewesen unmittelbar der Einschlagstelle vaporisiert worden, sondern da kommen ja noch Auswirkung auf das Klima, die Nahrungskette etc. mit dazu. Kam btw. neulich ne gute Doku zu dem Thema im TV, Apokalypse der Urzeit oder so ähnlich.

                2. Selbst wenn Punkt 1 ignoriert wird, man also davon ausgeht das sich die Voth so entwickelt haben wie in der Folge beschrieben, ist es extrem unwahrscheinlich das keine Spuren/Artefakte jemals gefunden wurden. Eine raumfahrende Zivilisation MUSS irgendwo Spuren hinterlassen (man findet ja selbst Dinoskelette in der Erde oder Mücken im Bernstein), dass die alle in einem Berg oder im Meer verschwunden sein sollen ist mal total unglaubwürdig.

                (man könnte auch noch die Frage stellen ob die Evolution Hadrosaurier -> Voth in so "kurzer" Zeit überhaupt so ablaufen kann, aber schenk ich mir jetzt)

                Ansonsten ist die Folge sehr gut gelungen, hat eigentlich eine richtig starke Aussage. Besonders die Erzählperspektive aus dem Blickwinkel der beiden Voth-Forscher zu Beginn gefällt mir gut. Danach erinnert viel an die Inquisition, die Parallelen zu Galileo Galilei aufweist, und zeigt wie unsinnig und falsch es ist die Wahrheit zu verleugnen.

                Insgesamt schade, aber die Theorie der Space-Dinos von der Erde, auf der die ganze Folge beruht, gefällt mir leider überhaupt nicht. Mehr als 3* kann ich hier nicht vergeben, auch wenn die Folge hier scheinbar viele Fans hat.

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                  #53
                  Zitat von Milky Way Beitrag anzeigen
                  2. Selbst wenn Punkt 1 ignoriert wird, man also davon ausgeht das sich die Voth so entwickelt haben wie in der Folge beschrieben, ist es extrem unwahrscheinlich das keine Spuren/Artefakte jemals gefunden wurden. Eine raumfahrende Zivilisation MUSS irgendwo Spuren hinterlassen
                  Eine raumfahrende Zivilisation muss überhaupt keine Spuren auf einem Planeten hinterlassen haben. Eine Zivilisation, die ein derart hohes Niveau erreicht hat wie die Voth kann einfach ihre Städte komplett abgebaut haben.

                  Man nimmt sich die Rohstoffe, die man noch braucht, um Raumschiffe zu bauen, und baut alle Gebäude auf dem Planeten komplett ab. Wenn man diese Orte dann der Natur überlässt ist Millionen Jahre später absolut nichts mehr davon da.

                  Entscheidend ist, welches Stadium der geistigen Entwicklung erreicht wurde, bevor man technologische Großprojekte angeht. Eine Zivilisation die sich von Anfang an darauf beschränkt, nur das Nötigste zu bauen und sonst im Wesentlichen im Einklang mit der Natur lebt, hinterlässt dann eben keine wahnsinnig tiefen Spuren auf einem Planeten.

                  Ebenso wichtig ist auch die Bevölkerungszahl. Ist diese sehr gering, und die Spezies beschränkt sich auf wenige Orte, wird entsprechend wenige Spuren finden. Würde sich die Menschheit z.B. nur auf einen einzigen Kontinent, z.B. Australien beschränken, und auch dort nur auf 5-10 große Städte, dann würde man auch nur dort Spuren finden.

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                    #54
                    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                    Eine raumfahrende Zivilisation muss überhaupt keine Spuren auf einem Planeten hinterlassen haben. Eine Zivilisation, die ein derart hohes Niveau erreicht hat wie die Voth kann einfach ihre Städte komplett abgebaut haben.
                    Würde ja bedeuten, dass sie gezielt ihre Spuren verwischt hätten, denn mit den Gebäuden werden sie auf den Raumschiffen wohl nichts anfangen können. Nur wäre das doch ein riesiger Aufwand gewesen, der aber zum damaligen Zeitpunkt überhaupt keinen Nutzen gebracht hätte. Und selbst dann müsste es noch andere Spuren geben. Irgendwo werden sie ja ihre Toten beerdigt haben und der Ressourcenabbau hat sicher auch irgendwo seine Spuren in der Landschaft hinterlassen. Es geht ja auch gar nicht um "wahnsinnig tiefe Spuren", aber eine raumfahrende Zivilisation, die ja einiges an Technik braucht und den Planeten markant verändert haben dürfte, wird wohl kaum ihre Spuren komplett auslöschen können.
                    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                    Ebenso wichtig ist auch die Bevölkerungszahl. Ist diese sehr gering, und die Spezies beschränkt sich auf wenige Orte, wird entsprechend wenige Spuren finden. Würde sich die Menschheit z.B. nur auf einen einzigen Kontinent, z.B. Australien beschränken, und auch dort nur auf 5-10 große Städte, dann würde man auch nur dort Spuren finden.
                    Eine raumfahrende Spezies wird wohl zuerst den eigenen Planeten kolonisiert haben. Sicher könnte es den Dinos in Australien gut gefallen haben (um bei dem Bsp. zu bleiben ) trotzdem sind die Ressourcen weltweit verstreut und manche gibt es nur in bestimmten Teilen der Welt, sicher nicht alle in genau dem eine Teil in dem die Voth lebten.

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                      #55
                      Zitat von Milky Way Beitrag anzeigen
                      Würde ja bedeuten, dass sie gezielt ihre Spuren verwischt hätten, denn mit den Gebäuden werden sie auf den Raumschiffen wohl nichts anfangen können. Nur wäre das doch ein riesiger Aufwand gewesen, der aber zum damaligen Zeitpunkt überhaupt keinen Nutzen gebracht hätte.
                      Eine Spezies muss nicht in diesen Kosten-Nutzen-Bahnen denken. Sie kann durchaus ihre Spuren sehr gezielt verwischt haben.
                      Zitat von Milky Way Beitrag anzeigen
                      Und selbst dann müsste es noch andere Spuren geben. Irgendwo werden sie ja ihre Toten beerdigt haben
                      Warum müssen Tote beerdigt werden ? Man kann sie auch verbrennen.
                      Zitat von Milky Way Beitrag anzeigen
                      und der Ressourcenabbau hat sicher auch irgendwo seine Spuren in der Landschaft hinterlassen. Es geht ja auch gar nicht um "wahnsinnig tiefe Spuren", aber eine raumfahrende Zivilisation, die ja einiges an Technik braucht und den Planeten markant verändert haben dürfte, wird wohl kaum ihre Spuren komplett auslöschen können.
                      Nach den Kategorien von Star Trek hat eine solche Zivilisation ganz andere technische Möglichkeiten, z.B. Einsatz von Tricordern und Sensoren, die alles mögliche orten, Beamtechnologie usw. Und nach ein paar Tausend Jahren hätte eine solche Spezies wohl schon ziemlich alle möglichen Hnterlassenschaften gefunden.
                      Zitat von Milky Way Beitrag anzeigen
                      Eine raumfahrende Spezies wird wohl zuerst den eigenen Planeten kolonisiert haben. Sicher könnte es den Dinos in Australien gut gefallen haben (um bei dem Bsp. zu bleiben ) trotzdem sind die Ressourcen weltweit verstreut und manche gibt es nur in bestimmten Teilen der Welt, sicher nicht alle in genau dem eine Teil in dem die Voth lebten.
                      Das sind Annahmen, die aber nicht zutreffen müssen, dass sich eine Spezies über den kompletten Planeten ausbreitet. Vielleicht hatte es besondere Gründe die in einer Art Religion verankert waren, dass sich die Spezies auf wenigen Orten konzentrierte. Vielleicht galt auch der Planet des Ursprungs als heilig / unheilig, und es gab entsprechende Regeln.

                      Man weiß ja auch nicht, warum z.B. die Voth die Erde verließen. Viele Kolonien haben sie seitdem auch nicht gebildet, obwohl sie offenbar gegenüber den anderen Völkern 20 Millionen Jahre Vorsprung hatten und längst als einzige Spezies die gesamte Galaxis dominieren könnten.

                      Aber vielleicht hatten sie kein Interesse daran, riesige Reiche zu bilden, die fast zwingend wieder zerfallen.

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                        #56
                        Komisch,die Saurier haben Transwarp,tauchen aber nur einmal auf,nämlich in dieser Folge......
                        Hatten die auch schon damals Transwarp,als sie von der Erde hierher geflogen sind?Ist nämlich eine ganz schön weite Strecke!
                        "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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                          #57
                          Die Folge ist nicht schlecht mit den sauriern die sich ähnlich wie die menschen weiterentwickelt haben und die erde dann verleißen um in den deltaquadranten zu siedeln.
                          Toll fand ich es ja die ersten minuten alles aus der sicht der Voth zu sehen. Chakotay macht hier auch eine gute figur. hier gefällt er mir richtig.
                          schade dass die voth nicht noch einmal aufgetaucht sind technisch wäre das doch möglich gewesen immerhin haben sie transwarp.
                          Die situation kann man mit der emnschheitsgeschichte vergleichen als man früher annahm die erde wäre flach bis man herausfand dass sie rund ist.
                          tolle folge da gebe ich mal 5 sterne.

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                            #58
                            Ich finde die Folge klasse, deswegen vergebe ich sechs Sterne. Sehr gut gefallen hat mir die Tatsache das die Forscher von Forschern erforscht wurden.
                            Ich finde die Voth, deren Geschichte, deren hochentwickelte Technologie und ihr Verhalten sehr interessant und spannend umgesetzt. Nur schade das eine so hochentwickelte Zivilisation ein so engstirniges Denken an den Tag legt.
                            Was hätte man mit der Hilfe der Voth alles erreichen können. Leider wurde daraus nichts und so konnte leider wieder eine Chance nicht genutzt werden um schneller zur Erde zu kommen.
                            Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2021

                            Kommentar


                              #59
                              Intelligente Dinosaurier, die die Katastrophe von vor 65 Millionen Jahren überlebten und dann intelligent wurden und Raumfahrt betrieben, halte ich für einen schwachsinnigen Einfall. Natürlich muss die Voyager auf ihrer Reise genau auf diese Wesen treffen.

                              Aber von diesem Plot angesehen, ist die Folge ganz gut. Es geht hier um Wahrheit gegen Doktrin, um Forschungsdrang gegen Ignoranz. Professor Gegen ist ein Vollblutwissenschaftler auf der Suche nach der Wahrheit, er ist humorvoll, unvoreingenommen und engagiert. Die Betrachtung aus der Sicht der Fremden macht einen großen Reiz dieser Folge aus. Tatsächlich hat die Voyagerbesatzung hier eine Nebenrolle.

                              Witzig sind ihre Beobachtungen an Bord der Voyager, etwa das Balzverhalten von Tom und B'Elanna. Die Feststellung, die Voyager sei ein Matriarchat, erscheint verfrüht.
                              Die Voth-Wissenschaftler fühlen sich den Menschen überlegen. Trotz ihrer überlegenen Technologie unterschätzen sie die Voyagerbesatzung, was zu ihrer Entdeckung und zum Ende ihrer Untersuchung führt.

                              Auffällig ist, dass Professor Gegen die Rolle eines Galilei spielt. Die Herrscher der Voth fürchten die Wahrheit. Was nicht sein darf, das kann auch nicht sein. Die Doktrin ist wichtiger und stärker. Dabei sind die Herrscher auch schon mal flexibel. Bei der Entwicklung des Transwarp-Antriebs wurde die Doktrin umgeschrieben und angepasst. Hier aber geht es um grundlegende Dinge wie Herkunft und Existenz eines Volkes. Die Herrscher empfinden es als Makel, sich nicht in dieser Region entwickelt zu haben und quasi zugezogen und Fremde zu sein. Forschen durfte Professor Gegen schon; gefährlich wurde es erst, als er Beweise für seine Behauptung fand.

                              Professor Gegen bleibt standhaft. Erst als die Inquisition die Voyager als Geisel nehmen will, gibt er nach. Gegen beweist menschliche (?) Größe, indem er widerruft und so die Voyager rettet. Realistisch ist, dass es hier kein Happy End gibt.

                              Trotz der blöden Grundidee ist die Folge humorvoll und spannend, ein gelungenes Plädoyer für Toleranz und gegen Engstirnigkeit. Ich gebe 5 Sterne.

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                                #60
                                Mir hat diese Folge ebenfalls sehr gut gefallen.
                                Die ersten Minuten sind sehr interessant, da das Geschehen aus der Sicht einer fremden Species gezeigt wird.
                                Die Voth sahen optisch sehr gut aus, ein Lob an die Maskenbildner. Die Szene, als Gegen die Insekten mit seiner Zunge schnappe, war auch super.

                                Mir gefällt die Idee, dass vor X Millionen Jahren auf der Erde Saurier gelebt haben, welche sich weiterentwickelt haben und irgendwann die Erde verlassen haben. Wer weiss ?

                                Die Beobachtungen der beiden Voth auf der Voyager haben mir ebenfalls gut gefallen. So viel weiterentwickelt waren sie auch nicht, aber sprachen über die Menschen als wären es noch Primaten. Besonders die Szene als das Weibchen (B´Elanna) Desinteresse am Männchen (Tom) zeigte war herrlich.

                                Etwas schade, dass sich die Voth auch so menschlich verhalten haben.

                                5*

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