[038] Das Geheimnis von Z´Ha´Dum - Episodenbewertung - SciFi-Forum

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[038] Das Geheimnis von Z´Ha´Dum - Episodenbewertung

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    Meiner Meinung nach reagiert Sheridan überhaupt nicht überzogen. Immerhin hofft er sich Infos über seine verstorbene Frau, welche er über alles geliebt hat.
    Zudem ist Sheridan ein Pitbull, wenn er sich einmal in etwas verbeisst läßt er nicht mehr los.
    @Larkis : Da du dir die Serie ja sicherlich legal besorgt hast, empfehle ich dir mal den Kommentar von JMS zu dieser Episode anzuhören, da erklärt er einiges !
    Life is the Emperor's currency - spend it well

    Ein Deutscher windet sich nicht in juristischen Formulierungen, sondern er spricht Fraktur ! (aus : "Er ist wieder da" von Timur Vermes)

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      Ich kann nicht speziell für diese Folge sprechen. Ganz allgemein gesehen ist es aber eher keine gute Idee, die Audiokommentare zu hören, bevor man die Serie zu Ende gesehen hat, da es dort vor Spoilern nur so wimmelt!
      B5-Musikvideo gefällig?
      Oder auch BSG?

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        Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
        Wie sagt Geisha schonmal, mit Fanboys kann man nicht vernüftig reden. :P
        Hmmm, habe ich das so in der Form einmal gesagt?


        .
        EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

        geishapunk schrieb nach 9 Minuten und 58 Sekunden:

        Zitat von Jolly Beitrag anzeigen
        Das Problem dabei ist ganz einfach, das du es uns für Fakt verkaufen wolltest. Imo ruderst du ein wenig zurück.

        Ich habe dir vorher schon gesagt, deine Meinung sei dir geblieben, sie ist das höchste Gut in einer Demokratie. Aber das gibt niemanden das Recht, seine Meinung als Fakt hin zu stellen und sie anderen mit teilweise hahnebüchernen Argumenten aufzudrücken.

        DAS ist das Problem mit dir. Nicht deine Meinung, sondern die Art sie zu vermitteln.
        Genauso ist es, und so kenne ich es schmerzhaft aus diversen SG:U-Threads. Die Krönung waren dann die Threads in denen er versucht hat mir zu "erklären" was ich eigentlich meine bzw. wie meine Meinung eigentlich ist bzw. sein sollte.

        Und dann ist es kein Wunder das es Menschen gibt die auf der Palme ganz oben landen, vgl. Guy, mir fiel es seinerzeit tlw. auch echt schwer ruhig zu bleiben. Larkis hat tlw. einen sehr unkooperativen Diskussionsstil.
        Zuletzt geändert von geishapunk; 03.09.2010, 09:02. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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          Ich muss immer schauen, welche Episode das ist, weil mich die durchlaufende Nummerierung und der deutsche Titel irritiert.

          Ist ne doofe Angewohnheit, aber ich habs lieber z.B. 2x01 und den englischen Titel.

          Sheridan hat nicht wirklich überzogen reagiert. Er war aufgeregt. Er vermisst seine tote Frau und dann plötzlich ist dieser Morden da, der ihn auch noch rotzfrech arrogant angrinst. Das bringt Sheridan auf die Palme. Er will wissen, was mit Anna ist. Ungeduld.

          Hat euch noch nie was auf die Palme gebracht?

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            Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
            Hat euch noch nie was auf die Palme gebracht?
            Nicht so sehr das ich denjenigen Entführe, ihn Verhöre und versuche ihn zu Foltern.
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              Du warst auch noch nie in so einer Situation.

              Kommentar


                Und was willst du jetzt damit sagen?
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                  Wahrscheinlich, dass Menschen unberechenbar sind, und niemand wirklich genau weiss, wann man etwas tut, dass man später bereut (oder es zumindest sollte).
                  Ausserdem können sich Leute im Laufe der Zeit ändern und eine neue Einstellung kriegen.

                  Etwas sehr wichtiges zu verlieren, oder nur schon die Angst davor, kann dazu führen, dass Menschen unvernünftig handeln oder zu emotional sich an etwas reinhängen.
                  Menschen sind keine Vulkanier. Sie sind immer noch eine sehr emotionale Rasse, und werden dass dann noch sein, wenn der letzte Mensch auf Erden stirbt.

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                    Mhm, also ich fand den Anfang der Episode etwas schwach, wo Garibaldi zufällig Mr. Morden erkennt. Hinzu kommt dann noch, dass Mr. Morden in der Ikarus Datei vor dem Vorspann als lächelnd dargestellt wird und nach dem Vorspann schaut er etwas ernster. Ich fand diesen Fehler sehr störend, da die Bilder beide Male in Großaufnahme gezeigt wurden.

                    Naja, wie dem auch sei. Sheridans Motiv kann man sicher nachvollziehen, aber man hat es dann doch etwas zu weit getrieben für meine Verhältnisse. Gerade die eher einfache Versöhnung mit Garibaldi fand ich irgendwie nicht so gelungen. Naja, man kann nicht alles haben.

                    Das Highlight der Folge ist für mich aber gleich die Anfangssequenz zwischen Morden und Vir. Hier zeigt sich mal wieder, dass Vir immer mehr Rückrat gewinnt und von sich selbst überzeugt ist.

                    Ansonsten wurde der Storyarc auf vielen Ebenen vorrangetrieben. Diese Episode dient dann aber doch nur hauptsächlich zur Exposition und bereitet spätere Ereignisse vor.

                    Ich würde trotzdem keine 6 Sterne geben sondern sehr gute 5.
                    "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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                      Obwohl hier nicht all zu viel passiert, hat sie mich trotzdem gefesselt. Dieser geheimnisvolle, unter einer dunklen Macht stehende, Morden steht also in direktem Zusammenhang mit dem Tod von Sheridans Frau. Obwohl jetzt der Tod seiner gar nicht mehr so sicher ist, wenn Morden, der nun als rechte Hand der Schatten fungiert, überleben konnte.

                      Interessant auch, wie man (Sheridan) sich das Recht nimmt, Morden ohne Anklage festzuhalten und zu verhören. Aber wie ich bis jetzt mitbekommen habe, ist die Erdallianz keinesfalls besonders demokratisch und rechtsstaatlich eingestellt.

                      Interessant in diesem Zusammenhang auch Garibaldis Rücktritt. Wie hätte er wohl reagiert, wenn sein Busenfreund Sinclair in diese Situation gekommen wäre?

                      Die Vorlonen sind also eine Millionen Jahre alte Rasse, die schon damals mit den Schatten in Konflikt lagen. Die Forschungsmission der Icarus auf diesen geheimnisvollen Planeten ist mit verantwortlich für den kommenden "großen Krieg", der uns ständig im Vorspann unter die Nase gerieben wird.

                      5 Sterne...
                      R.I.P. SGU // R.I.P. STARGATE™
                      ***
                      "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein

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                        "Das Geheimnis von Za'Ha'Dum" ist eine Schlüsselfolge

                        Zitat von Astrofan80 Beitrag anzeigen
                        Interessant auch, wie man (Sheridan) sich das Recht nimmt, Morden ohne Anklage festzuhalten und zu verhören. Aber wie ich bis jetzt mitbekommen habe, ist die Erdallianz keinesfalls besonders demokratisch und rechtsstaatlich eingestellt.

                        Interessant in diesem Zusammenhang auch Garibaldis Rücktritt. Wie hätte er wohl reagiert, wenn sein Busenfreund Sinclair in diese Situation gekommen wäre?
                        Das schöne in Babylon 5 ist, dass auch die "Helden" ihre Fehler haben und dabei trotzdem sympathisch bleiben.

                        Zitat von Astrofan80 Beitrag anzeigen
                        Die Vorlonen sind also eine Millionen Jahre alte Rasse, die schon damals mit den Schatten in Konflikt lagen. Die Forschungsmission der Icarus auf diesen geheimnisvollen Planeten ist mit verantwortlich für den kommenden "großen Krieg", der uns ständig im Vorspann unter die Nase gerieben wird.
                        Babylon 5 spielt ja gerne mit dem Geheimnissvollen. Das Geheimnis von Za'Ha'Dum ist eine Schlüsselfolge, der der einige Geheimnisse gelüftet werden, gleichzeitig aber neue Fragen aufgeworfen werden.
                        Ich empfand es immer so, dass dadurch die Erzählung einen größeren epischen Kontext offenbart - man taucht quasi tiefer in den Epos ein.

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                          Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                          Das schöne in Babylon 5 ist, dass auch die "Helden" ihre Fehler haben und dabei trotzdem sympathisch bleiben..
                          So sehe ich es in denn meisten fällen auch, nur in Außnahmen wie dieser hier mutiert Sheridan zu einem Unmenschen. natürlich verstehe ich es das er sehr emotional reagiert, da er erfährt, das Morden auf der Icarus mit seiner Frau war und augenscheinlich überlebt hat. Jedoch überschreitet der Captain hier seine Kompetenzen Morden hin oder her, irgendwie lief dieses stundenlange Verhör einfach zu glatt für Sheridan, ohne Konsequenzen versteht sich, bis auf Garibaldis trotzige Arbeitsniederlgegung, passiert garnichts, es wird einfach geduldet, das Sheridan wie ein Hitzkopf handelt, ich finde das "out of Character" das passt zu einem Captain Kirk oder einen Collonel O´Neill aber nicht zu einem "Strahlemann" wie Sheridan.


                          Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                          Babylon 5 spielt ja gerne mit dem Geheimnissvollen. Das Geheimnis von Za'Ha'Dum ist eine Schlüsselfolge, der der einige Geheimnisse gelüftet werden, gleichzeitig aber neue Fragen aufgeworfen werden.
                          Ich empfand es immer so, dass dadurch die Erzählung einen größeren epischen Kontext offenbart - man taucht quasi tiefer in den Epos ein.
                          Dafür liebe ich B5, es erinnert nicht an eine gewöhnliche SF-Serie sondern eher an eine Oper, die sich langsam entfaltet, voller tragischer Helden. Folgen wie diese bilden die Mosaiksteinchen, die das Gesamtbild der Serie ausmachen.

                          Ich vergebe deshalb auch ****** STERNE.

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                            Manchmal brauchen Folgen eine Weile. Natürlich darf die Phase nicht zu lange dauern, aber wenn man sich erstmal hochschauckelt und dann luftige Höhen erreicht, die anderen Folgen nur verwehrt bleiben, kann ich das durchaus akzeptieren.

                            Die Konstruktion ist... abenteuerlich. Wie man da die Handlung in Gang gebracht hat, war im besten Falle ungeschickt. Das wird nur dadurch kompensiert, da Garibaldi, der halt wirklich alles über die Station weiß, einfach eine coole Sau ist. Ich sehe ihn immer ein wenig als den John McLane in Babylon 5 und wenn es mich nicht stört, dass John McLane mit einem Auto einen Hubschrauber vom Himmel holt und überlebt, stört es mich auch nicht, wenn ein Michael Garibaldi sich an jedes Gesicht erinnern kann, das er mal gesehen hat. Manchmal kann man den Realismus da zum Zwecke der Darstellung einer coolen Sau ein wenig hintenanstellen. Was halt als Kritikpunkt aber wirklich bleibt, ist, dass auch ein Garibaldi sich nicht auf magische Weise für Unterlagen interessieren darf.

                            Das einzige, was bei mir auch die bescheuertste Ausgangssituation zu retten vermag, ist, wenn sich daraus etwas total Geniales entwickelt. Wenn die Geschichte, die da so ungeschickt ins Rollen gebracht wird, dafür so viele andere Geschichten übertrifft, die ich kenne, darf auch ein Bilbo zufällig mal den Ring finden, darf auch Harry Potter etliche Kämpfe gegen Voldemort durch Glück überleben, darf auch mal ein Detail etwas daneben gehen.

                            Denn was danach folgt, ist vielleicht die atmosphärisch dichteste Folge, die es bisher in Babylon 5 gab. Sheridan offenbart hier endlich auch seine harte Seite, das, was der Zuschauer bisher über Captain Dauergrins zu wissen glaubte, wird in Frage gestellt wird. "Niemand ist das, was er zu sein scheint", überall gibt es Neues zu entdecken, wenn wir einen Charakter in einer neuen Situation erleben.

                            Auch zu diese Dichte tragen die Reaktionen der Figuren bei. Garibaldi will das nicht mehr länger mitmachen, Talia klatscht Sheridan mal so eben eine, mit jeder Szene wird deutlich, dass auch Johnnyboy mal daneben liegen kann.

                            Bei Vir macht sich hier auch allmählich bemerkbar, was wir über Londo bereits eine ganze Weile wissen: Es gibt da einen gewaltigen Unterschied zwischen der Person und dem Amt, das sie begeleitet. Vir als Person hasst Morden (wie er in einem erinnerungswürdigen Gespräch klar macht), als Attache Londos muss er vor Sheridan Mordens Freilassung fordern.

                            Über die alles erklärende Szene braucht man nichts mehr zu sagen, die ist dann einfach nur noch WOW.

                            Daneben gibt es als Schmankerl die Nightwatch-Story und ein paar Probleme Franklins. Beides hätte ich bei der Folge eigentlich nicht mehr gebraucht, aber beides ist ganz nett und tut im Grunde niemandem weh. Dass Nightwatch in der selben Folge eingeführt wird, in der man erfährt, wer die Feinde sind, gegen die man zu kämpfen hat, ist sogar irgendwie passend.

                            Vielleicht sogar knappe

                            6 Sterne

                            aber dennoch verdiente.

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                              Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                              Das einzige, was bei mir auch die bescheuertste Ausgangssituation zu retten vermag, ist, wenn sich daraus etwas total Geniales entwickelt. Wenn die Geschichte, die da so ungeschickt ins Rollen gebracht wird, dafür so viele andere Geschichten übertrifft, die ich kenne, darf auch ein Bilbo zufällig mal den Ring finden
                              Auch wenn ich Dir im Prinzip inhaltlich voll zustimme - beim Herr der Ringe ist der (vermeintlich) extreme Zufall eben dieses Fundes essentieller, mehrfach betonter Teil der Gesamtstory. Das ist dann doch ein gänzlich anderes Kaliber.
                              B5-Musikvideo gefällig?
                              Oder auch BSG?

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                                Zitat von Mayan Beitrag anzeigen
                                Auch wenn ich Dir im Prinzip inhaltlich voll zustimme - beim Herr der Ringe ist der (vermeintlich) extreme Zufall eben dieses Fundes essentieller, mehrfach betonter Teil der Gesamtstory. Das ist dann doch ein gänzlich anderes Kaliber.
                                Ja, natürlich, ich kenne Buch und Film sehr genau und es ist auch immer wieder vom Schicksal die Rede. Ich sehe darin auch nichts kritikwürdiges, gerade in Fantasyromanen darf das Schicksal eine große Rolle spielen, aber wenn man den Gedanken mal etwas weiter ausführt, ist das Schicksal einer Romanfigur letztlich auch nur das, was der Autor gerade möchte.

                                Von der Wichtigkeit her sind beide Ereignisse aber keineswegs zu vergleichen, das ist wohl wahr.

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