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[308] "Crisis Theory"

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    [308] "Crisis Theory"

    Nicht zu früh abschalten, denn es kommen noch paar Szenen nach dem Abspann !

    Von der finalen Folge bin ich etwas enttäuscht. Was mich dieses mal gestört hat, war das eher schwache Drehbuch.
    Die ganzen Schiessereien waren so typisch klischeehaft Hollywood, die gut ausgebildeten Bösewichte mit den automatischen Gewehren schossen, trafen aber nie. Die Protagonisten hingegen hatten damit keine Probleme. Gut, Dolores ist eine Maschine, aber wenigstens ihre Lederjacke hätte ein paar Schusslöcher abkriegen sollen.
    Das gleiche bei der Schiesserei mit Caleb und dem Sicherheitspersonal. Warum hat der Sicherheits-typ, welchen Caleb verschont hat, nicht einfach die Waffe genommen und Caled von hinten erschossen ?
    Wenigstens hat Maeve ein paar Schusslöcher abgekriegt.

    Auch hat es mich gestört, dass Caleb in der Menge sagte, dass er jemanden sucht, und schwups waren seine beiden Helfer auch schon zur Stelle. Das sind so Punkte, welche ich in so einer Serie nicht sehen will. Die Polizei hätte ruhig etwas aggressiver gegen die Meute vorgehen können. Auch hätte ich gerne den grossen Roboter in Aktion gesehen.

    Die Sache mit Bernard habe ich nicht so ganz begriffen. Die alte Frau, welche Bernard besucht hat, war eine alte Liebe von Arnold Weber. Gut, aber wer hat Bernard dahin geschickt ?

    Unterhaltsam war die Folge schon, nur hatte ich etwas mehr erwartet.
    Wie hat es Dolores eigentlich geschafft Rehoboam abzuschalten ? Sie war doch schon ganz am Ende.
    Dolores ist ja gestorben, eigentlich. Das Problem ist, dass wir sie eigentlich wiedersehen könnten, da sie eine Machine ist, und irgendwo ein Backup von sich gemacht haben könnte. Das ist so ein kleines Problem in der Serie, da jeder Tote eigentlich zurückkehren könnte.

    Charlotte ist jetzt also die Böse, und der echte MiB wurde durch einen Host getötet, welcher nach seinem Ebenbild gebaut wurde, um diesen zu ersetzten. Gut, aber wenn die Welt zur Grunde geht, warum das ganze ?

    Das Spannendste war die letzte Szene mit Bernard. Diese suggeriert, dass es in der vierten Staffel einen grösseren Zeitsprung geben wird.

    4*
    4
    ****** - eine der besten Folgen aller Zeiten
    0%
    0
    ***** - sehr gute Folge, hat alles, was die Serie ausmacht
    0%
    0
    **** - gute Folge mit unterhaltsamer Story
    25,00%
    1
    *** - komplett durchschnittliche Folge
    75,00%
    3
    ** - realtiv schwache Folge, nicht weiter erwähnenswert
    0%
    0
    * - eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten
    0%
    0
    Zuletzt geändert von human8; 05.05.2020, 10:47.

    #2
    Mich hat die Folge auch nicht vom Hocker gehauen bzw. liess mich etwas ratlos zurück.
    Vieles habe ich auch nicht so recht gecheckt. Ich muss sie mir wohl erst noch ein 2. Mal angucken für ein abschliessendes Urteil. Provisorisch würde ich mal 3-4 Sterne geben.

    Zitat von human8 Beitrag anzeigen
    Warum hat der Sicherheits-typ, welchen Caleb verschont hat, nicht einfach die Waffe genommen und Caled von hinten erschossen?
    Ich schätze mal wegen Calebs "don't die for them". Er glaubte ja nicht daran, dass Caleb ihn tatsächlich leben lässt, und hat ihn dann dafür ebenfalls leben lassen.

    Und warum hat die Frau Arnold nicht erkannt, da ja Bernard nach dem Ebenbild von Arnold gebaut wurde ?
    Ich habe das so verstanden, dass die Frau dement ist. Die Betreuerin sagte, sie hätte heute einen guten Tag. Erst hat sie ihn nicht erkannt, später dann doch.

    Ich hab allerdings beim ganzen Bernard-Plot vieles nicht so recht verstanden. Und das nicht nur in dieser Folge.

    Wie hat es Dolores eigentlich geschafft Rehoboam abzuschalten ? Sie war doch schon ganze am Ende.
    Das hat doch Caleb getan, nicht Dolores?
    Ich hab's so verstanden, dass Rehoboam (infolge der Erinnerungen von Dolores an Solomon?) Serac die Kontrolle entzogen und diese an Caleb übertragen hat, und dieser hat dann Rehoboam den Abschaltbefehl gegeben.

    Aber wie gesagt, ich hab auch nicht alles so richtig begriffen. Z.B. auch die Rolle der regenerierten Hale-Dolores.

    Ich hatte manchmal das Gefühl, als würde da eine Folge fehlen dazwischen, alles ging plötzlich sehr schnell und abrupt.
    Was geschah z.B. mit den extra erstellten Helferinnen von Meave? Die hatten ja einen wirklich nur super-kurzen Einsatz am Anfang der letzten Folge und warden dann nicht mehr gesehen. Wozu also das Ganze? Eigentlich ist mir der gesamte Japan-Plot grösstenteils ein Rätsel. Etwa auch die Rolle des Yakusa-Boss-Dolores.
    Auch die Story um William ging plötzlich sehr abrupt zu Ende. Irgendwie fehlt überall was dazwischen.
    Kann es sein, dass gegen Ende das Drehbuch zusammengestrichen und weitere Folgen gestrichen wurden? (bisher waren es ja jeweils 10 pro Staffel)

    Obschon ich OV bevorzuge, würde ich mir die ganze Staffel jetzt ganz gerne nochmals auf Deutsch ansehen. Aber bis die vollständig synchronisiert ist, dauerts wohl noch etwas. Werde sie mir daher vermutlich die Tage nochmals so von vorne geben. Vielleicht lichten sich dann ein paar Wolken.

    Trotz allem hat mir die 3. Staffel wirklich wieder gut gefallen. Nach S2 war ich da ja eher verhalten. Was vor allem am visuellen liegt. Ich setzte sie (bis Folge 6) auf eine Stufe mit S1 oder evt. sogar etwas darüber. In den letzten 2 Folgen hat sie dann aber leider etwas nachgelassen. Trotzdem für mich noch immer über S2.
    Zuletzt geändert von One of them; 05.05.2020, 12:19.
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      #3
      Ich fand die Folge auch enttäuschend, ziemlich enttäuschend.

      Bernard, William, die hatten eigentlich in dieser ganzen Staffel nichts zu tun. Bernard rannte die Staffel über fragend durch die Gegend, William war irgendwie dabei, um seine Strafe zu bekommen, aber mehr war da nicht. Ach so, und dann ist von den Menschen aus der ersten Staffel wohl keiner mehr übrig.

      Zitat von One of them
      Ich schätze mal wegen Calebs "don't die for them". Er glaubte ja nicht daran, dass Caleb ihn tatsächlich leben lässt, und hat ihn dann dafür ebenfalls leben lassen.
      Gleichzeitig wurden die Soldaten/Polizisten als so geldgierig dargestellt, dass man denen nur eine Geldsumme ins Ohr flüstern muss und schon erschießen sie sich gegenseitig. Das ist dann schon ein bisschen platt. Ebenso platt fand ich es, dass bei alle bei einer der vielen Schießereien alle sterben, außer Serac und die Helden.

      Bei solchen Darstellungen hat die Serie wirklich nachgelassen, das war auch schon mal etwas geistreicher geschrieben.

      Und dann hat Dolores wohl Caleb bewusst ausgesucht, sie ist also in Folge 2 oder 3 absichtlich in diesen Tunnel gelaufen, um Caleb dort zu treffen. Ah ja.

      Insgesamt habe ich nur wenig Interesse, wie es weitergeht. Das war in Staffel 2 noch anders.
      Republicans hate ducklings!

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        #4
        Bin ziemlich hin- und hergerissen, was die Folge, bzw. das Staffelfinale betrifft.

        Irgendwie bin ich fest davon ausgegangen, dass ganz am Ende dieser für Westworld-Verhältnisse eher konservativ (also ohne große Hirnverdrehungen) anglegten dritten Staffel der ganz große WTF-Moment kommt. Irgendein finaler Twist, der die ganze Staffel in einem anderen Licht erscheinen lässt - so wie das auch in den ersten beiden Staffeln mehr (2. Staffel) oder weniger (1.Staffel) war.

        Aber da kam nix.

        Ok, dass Caleb nun derjenige sein soll, der die Menscheit in den Abgrund führt, kam überraschend. Dass Dolores die Menschheit nun doch nicht auslöschen (sondern "nur" ihre Welt zerstören aka "sie befreien") will, kommt überraschend. Ebenso ihr mutmaßlicher Tod (sofern man bei einem Host davon sprechen kann). Aber im Vergleich zur den Zeitsprüngen und verschiedenen Ebenen der ersten beiden Staffel ist das eher harmlos. Ich hab da eher an einen Twist gedacht, der in die Richtung der vielen Fan-Theorien geht, die so kursierten. Also z.B. dass ein Teil der Serie in einer Simulation (Mirror-World) spielt oder die scheinbare Realiät nur ein weiterer Park ist ("Future World") und hinter allem vielleicht Ford steht (und das alles nur sein neuestes Narrativ ist).

        Aber vielleicht kommt das ja noch in Staffel 4...

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          #5
          Zitat von Texas Alaska Beitrag anzeigen
          Ich hab da eher an einen Twist gedacht, der in die Richtung der vielen Fan-Theorien geht, die so kursierten. Also z.B. dass ein Teil der Serie in einer Simulation (Mirror-World) spielt oder die scheinbare Realiät nur ein weiterer Park ist ("Future World") und hinter allem vielleicht Ford steht (und das alles nur sein neuestes Narrativ ist).

          Aber vielleicht kommt das ja noch in Staffel 4...
          Welchen Sinn oder Mehrwert hätte denn solch ein Twist, außer dem Twist um des Twists Willen?

          Nachdem schon das Finale die Welt außerhalb des Parks angeteasert hatte und die 2. Staffel dem dann doch nicht nachgekommen ist, war es höchste Zeit den Bullshit schein zu lassen und Nägel mit Köpfen zu machen. Allerdings haben die Autoren dann doch so gut wie nichts mit dem Szenario außerhalb der Parks anzufangen gewusst. Nicht falsch verstehen, ich plädiere hier nicht für eine Rückkehr in die Parks (dort ist m.E. so ziemlich alles auserzählt), aber wenn sich die Handlung der 3. Staffel grob mit "eine schlechtere Version von Person of Interest" (Nolans voriges Serienprojekt) mit absichtlich nebulösen Figurenmotivationen zusammenfassen lässt, dann drängt sich mir schon der Gedanke auf, dass Westworld mit einigen wenigen Änderungen besser als Miniserie mit nur einer Staffel funktioniert hätte.

          Der Grundgedanke hinter der 3. Staffel ist ja nicht schlecht und mir gefällt die Ironie, dass in den Parks die Menschen die Herrn der künstlichen Intelligenzen sind, aber das Leben der Menschen in der wirklichen Welt von einer künstlichen Intelligenz gesteuert wird und das sogar so weit geht, dass Serac letzten Endes nur das Sprachrohr von Rehoboam ist und ohne dessen Input völlig handlungsunfähig ist. Aber der Rest? Die ganze Staffel über soll man rätseln, ob Dolores nun die Gute oder die Böse ist, nur um dann im Finale mit ihrem Spruch zu kommen "Some people choose to see the ugliness in the world, the disarray. I choose to see the beauty." Nachdem sie sich in der 2. Staffel wie eine psychotische Irre aufgeführt hat, muss ich dann doch fragen, wann ihre Erleuchtung gekommen ist? Die Antwort: Nicht während, sondern zwischen der 2. und 3. Staffel und weil Caleb in der Vergangenheit so ein Kavalier war und seine Soldatenkumpels davon abgehalten hat, sie und ihre noch nicht erwachten Hostkumpelinen zu vergewaltigen.

          Sorry, aber ich hätte dann doch lieber Dolores Prozess ihrer Entscheidungsfindung innerhalb der Staffel gesehen, anstelle der absichtlichen Geheimhaltung ihrer Motive durch die Autoren, damit der Plot einigermaßen so erzählt werden kann, wie er erzählt wird, die restlichen Figuren dadurch aber gezwungen sind, ihr stur über die gesamte Staffel lang hinterherzudackeln, bis sie den nächsten Brotkrumen von Dolores serviert bekommen. Das gilt sowohl für Caleb, wie auch Bernard, der in dieser Staffel absolut nichts zur Geschichte beigetragen hat. Maeve ist auch so ein Fall. Ihre einzige Motivation ist die Chance wieder mit ihrer Tochter vereint werden zu können, aber Serac verhält sich von Anfang an nicht als vertrauenswürdig und es fällt mir sehr schwer nachzuvollziehen, wieso sie bis kurz vor Schluss ohne Plan B die Handlangerin des Franzosen spielt. Und über den Man in Black William reden wir am besten gar nicht erst. Oder vielleicht doch. Als er von Halores in die Irrenanstalt gesperrt war ich kurz angepisst, im Nachhinein fand ich aber sein "Endgame" durchaus passend. Nur war es nicht sein Endgame, sondern er wird von Bernard befreit, entkommt aus dem Griff von Bernard und Stubbs, nur um in der After Credits Sequence von MiB-Host getötet zu werden, ohne dass er irgendetwas erreicht hat. Sinnlos.

          Ein anderes großes Problem sind meines Erachtens die Actionszenen. Diese sind zu zahlreich, in der Regel steif und ohne Spannung inszeniert und tragen oft nichts zum Plot bei. Es ist so dermaßen völlig egal, ob Dolores oder Maeve die nächsten maskierten Handlanger umlegt, dass es sogar dieselben maskierten Handlanger sein sein könnten. Man würde es ohnehin nicht merken. Und bitte nehmt Maeve das Katana weg. Maeve kann jegliche vernetzte Elektronik in ihrem Umkreis manipulieren, aber sie kommt mit einem Katana an um einen anderen unkaputtbaren Roboter zu zerkloppen. Wo sind die Großkalibrigen Waffen oder Explosivmunition und dergleichen?

          Nein, mir liegt hier zu viel im Argen. Ich denke, es ist wohl besser, wenn ich die Serie nicht weiter verfolge. Bei der 5. Folge der ersten Staffel hatte ich das hier geschrieben:

          "Ich bin einfach kein Freund von Twist-Storytelling. Lost war dazu nur ein Beispiel, welches gezeigt hat, was damit alles falsch laufen kann und seitdem bin ich ein gebranntes Kind. Falls die erste Staffel Westworld darauf hinauslaufen sollte, dass - Spekulation meinerseits -man gegen Ende dem Zuschauer offenbart, dass die William/Logan-Handlung in der Vergangenheit spielt (und evtl. dass aus White Hat William der spätere Black Hat MiB wird), dann nenne ich das einen Zaubertrick. Einen zugegeben handwerklich gut gemachten Zaubertrick, aber letzten Endes nur ein Trick, der den faden Beigeschmack trägt, dass wenn er unverpackt (also linear) erzählt worden wäre, nur halb so interessant wäre und das Good Ol' Dolores auch 30 Jahre später weiterhin lediglich Good Ol' Dolores (mit Stimmen im Kopf) ist, der in ihrem Loop jeden Tag die Büchse herunterfällt. Die "Magie" fehlt mir. Ich bin da wohl selbst ein bisschen wie Ed Harris' Charakter und hoffe auf einen tieferen Sinn."



          Ich hätte damals auf mich hören sollen. Mit Westworld habe ich leider größtenteils meine Zeit verplempert und ich habe gemessen an der 2. und 3. Staffel wenig Hoffnung, dass die Autoren wirklich einen Plan oder zumindest Ideen für (mittlerweile) insgesamt 6 angedachte Staffeln haben.
          Zuletzt geändert von Anvil; 14.05.2020, 10:50.

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            #6
            Gut okay, Du bist keine Freund von Twist-Stroytelling. Ich schon - wenn es gut gemacht ist. Deshalb ja: Twist. um des Twist Willen. Oder: Um der großen Erzählung von Westworld Willen. Die hat in den beiden ersten Staffeln nämlich einen ganz klaren "cornerstone": Nichts ist wie es scheint.

            Genau deshalb fand und finde ich Westworld nach wie vor sehr gut. Weil eben nicht alles offen und sofort nachvollziehbar erzählt wird, sondern verwirrend und komplex. So dass man sich als Zuschauer die Dinge erschließen muss. Das Nachlesen von Fantheorien und das eigene Rätseln über Hintergründe und Zusammenhänge der Serie ist meiner Meinung nach bei Westworld sehr gelungen und hat für mich einen wesentlichen Teil des Spaßes ausgemacht.

            Deshalb der Twist.

            Und weil diese Erzählweise dem Gegenstand gerecht wird, den Westworld verhandelt. Der Frage danach was Bewusstsein ist, was freier Wille, was Realität und Illusion. Die erzählerische Beschäftigung mit diesen Fragen, so wie Westworld sie betreibt, geht kaum ohne Twists, bzw. wäre sonst ziemlich billig und öde - wie Du ja selbst sagst. Nimm nur mal den von dir angeführten großen Twist aus Staffel 1: William und der Man-in-black sind ein und die gleiche Person. Dadurch, dass zweit Zeitebenenen parallel erzählt und erst am Ende zusammengeführt wurden, wurde das gesamte Thema rund um die Host-Gäste-Beziehung und die Loops der Hosts (bzw. die Frage was es bedeutet, wenn diese plötzlich eine Erinnerung entwickeln) in seiner Dramatik und Albtraumhaftigkeit überhaupt erst richtig greifbar. Hätte man die Story einfach chronologisch hintereinander wegerzählt (mit einem alternden Wiliam), wäre das ganz anders gewesen. Flacher, langweiliger. Trivial. Du nennst es Zaubertrick, ich nenne es gutes Storytelling. Im Gegensatz zu Dir sehe ich darin nämlich durchaus einen tieferen Sinn.

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              #7
              Das war also das Finale der Staffel.

              Dolores will also nicht die Menschheit auslöschen, sondern befreien (hab ich bereits bei Folge 5 vermutet). Hätte Dolores Maeve schon, als diese es vor dem Kampf verlangt hat, in ihre Gedanken gelassen, hätte man sich viel Handlung ersparen können. Trotzdem war die Szene mit den beiden in Westernkostümen in der Prärie schön.

              Damit, dass Serac also nur noch das Sprachrohr für den Supercomputer ist, verkommt die Handlung endgültig zum "Eagle Eye"-Verschnitt. Irgendwie kommt mir die ganze Staffel mehr wie ne Füllstaffel mit Serac und dem Computer als kleinem Zwischengegner vor.

              Bernhards Gespräch mit Arnolds Frau war zwar schön, aber wirkte aus dem Hut gezaubert, da bisher ohne Bedeutung. Insgesamt erschließt sich mir der Sinn der Bernhard Handlung nicht so recht. Warum hatte er auf einmal den Schlüssel?

              Das Ende macht vor allem in der Postcredit Szene Lust auf mehr. Charlotte ist regeneriert und wird anscheinend der Bad Guy der nächsten Staffel. Dolores ist gestorben, aber ich rechne mit einer Rückkehr (in "Westworld" ist noch jeder Toter zurückgekehrt ). Auch ist der MiB nun endgültig tot, aber wird doch Charlottest Host-MiB ersetzt. Mal schauen, wie groß der Zeitsprung mit dem verstaubten Bernhard wirklich war.

              Alles in allem eher unspektakulär und bis auf die Post Credit Szene sehr linar und vorhersehbar. Recht gut unterhalten hab ich mich aber gefühlt, deshalb geb ich

              4 Sterne!

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