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Logikfehler von J.K. Rowling?

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  • Logikfehler von J.K. Rowling?

    Kann mir mal einer folgendes erklären?

    In HP und die Kammer des Schreckens wird ja gesagt, dass der Blick eines Basilisken nicht tödlich ist, solange man ihm nicht direkt in die Augen blickt. Sieht man den Blick über einen Spiegel oder durch einen Geist hindurch, wird man nur versteinert. Aber wieso ist die Maulende Myrte dann gestorben? Sie konnte den Basilisk nicht direkt ansehen, da sich etwas zwischen den Augen des Basilisken und den ihren befand, ähnlich wie bei Justin Finch-Flechtchley und dem Fast Kopflosen Nick: Myrte war Brillenträgerin (und ist sie auch als Geist noch).

    Das passt doch nicht ganz zusammen, oder?
    Das schönste Raumschiff in Computerspielen
    2009: Machariel (EvE Online)
    2010: SSV Normandy SR-2 (Mass Effect 2)

  • #2
    Ich denke, das kann man so oder so sehen.
    Zum einen war schon etwas zwischen dem Basilisken und ihr, allerdings hat sie dem Basilisken ja trotzdemn direkt in die Augen gesehen. Es war ja nicht so, dass sie sein Spiegelbild sehen konnte, sie hat schon das "Original" gesehen.

    Allerdings hat Justin den Basilisk ja auch direkt gesehen, nur durch den fast Kopflosen Nick. Von daher...

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    • #3
      Möglicherweise hatte sie die Brille auch einfach abgenommen, während sie auf der Toilette geweint hat? (AFAIR wurde sie doch wieder gehänselt, floh auf die Toillette um zu weinen und begegnete da dem Basilisken.) Ich bin zwar kein Brillenträger aber ich finde es vorstellbar, dass sie da die Brille abgenommen haben könnte
      Dann wäre das Problem behoben
      Los, Zauberpony!
      "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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      • #4
        Dann düfte ihr Geist aber keine Brille tragen, oder wie seh ich dass? Ein Geist trägt ja schließlich das, was er im Augenblick seines Todes trug...
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        • #5
          Na die Brille wird sie da wohl noch in der Hand gehabt haben. Den Geist düfte dann ja nix davon abhalten, sie wieder aufzusetzen.

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          • #6
            Oder aber es liegt (im Vergliech mit dem Geist) daran, dass eine Brille farblos ist und dazu dient, besser Sehen zu können.
            Die Geister werden doch, soweit ich mich erinnere, immer als perlweiß schimmernd bezeichnet (verbessert mich, wenn das falsch ist). Damit könnte man zwar durch sie durch sehen, aber es wäre schon eine Behinderung des Sehvermögens.
            Das ist der Grund warum, Justin nicht versteinert wurde.

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            • #7
              Also, so wie ich das Buch verstanden habe, ist ein direkter Blickkontakt zwischen Basilisk und Opfer nötig, damit ihr Blick tödlich ist. Das würde aber zwangsläufig heißen, dass Brillenträger eine gewisse Immunität besitzen, denn entweder tragen sie ihre Brille, die allein durch ihre Anwesenheit einen direkten Blickkontakt verhindert (Sie ist dann immer im Weg), oder, je nach Sehstärke, nimmt das Opfer den Basilisken nur verschwommen wahr, wenn es die Brille abnimmt...
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              • #8
                War es nicht so, dass der Blick nicht tödlich ist, solange man nur eine Reflektion des Basilisken sieht. Sprich die Reflektionen auf Wasseroberflächen oder Spiegeln versteinern nur, direkter Blickkontakt, ob nun mit Brille oder nicht, hingegen tötet.
                Wie das allerdings funktioniert, wenn man den Basilisken durch einen Geist sieht, weiss ich nicht. Kann sein, dass der Geist aufgrund seiner untoten Eigenschaft einen gewissen Schutz darstellt, bzw. IIRC wurde gesagt, dass Sir Nicholas den "Hauptanteil" des tödlichen Blickes abgefangen bzw. durch seinen Körper abgeschirmt hat, sodass Justin überlebte.
                “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
                Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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                • #9
                  Nun, die magischen Eigenschaften eines Geistes wären wirklich eine Erklärung, die mich einigermaßen Zufriedenstellen würde. Aber denoch bleiben Zweifel, denn ich bezweifle ernsthaft, dass Colin Creeveys (zumindest im Film recht altertümliche) Kamera über einen Spiegelsucher verfügte, soll heißen, dass zwischen Colin und dem Basilisken wirklich nur das wenig Glas vom Sucher war...
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                  • #10
                    Nee, aber das war eine Kamera, die Magierfotos macht (die sich bewegen).

                    Also hat er auch "durch magische Eigenschaften" geschaut...
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                    • #11
                      Nein, im Buch wird ganz klar gesagt, dass es eine Muggel-Kamera ist. Die Fotos werden erst beim entwickeln verzaubert...
                      Das schönste Raumschiff in Computerspielen
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                      • #12
                        Zitat von TV22011980
                        Nein, im Buch wird ganz klar gesagt, dass es eine Muggel-Kamera ist. Die Fotos werden erst beim entwickeln verzaubert...
                        Ja, das stimmt, aber es könnte ein "Fehler" im Film sein.
                        Immerhin spielt Harry Potter in der heutigen Zeit und die wenigsten Menschen werden noch solche Kameras regelmäßig benutzen, geschweige denn, sie ihren Kindern mit zur Schule geben.
                        Aber die alten Kameras sehen einfach gut aus...

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                        • #13
                          Zitat von Pantilon
                          Ja, das stimmt, aber es könnte ein "Fehler" im Film sein.
                          Immerhin spielt Harry Potter in der heutigen Zeit und die wenigsten Menschen werden noch solche Kameras regelmäßig benutzen, geschweige denn, sie ihren Kindern mit zur Schule geben.
                          Aber die alten Kameras sehen einfach gut aus...
                          OK, vollste Zustimmung meinerseits, eine Polaroid in einem Schloss wie Hogwarts hätte im Film wohl doch etwas seltsam gewirkt.

                          Trotzdem ist die Frage, die ich hatte, immer noch nicht beantwortet:

                          Müsste ein Brillenträger, da sich die Brille zwischen seinen Augen und denen des Basilisken befinden, nicht auch nur versteinert werden?
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                          • #14
                            Hmm, schwere Frage.

                            Ich denke wir sind uns einig, dass ein Geist einen Hinreichend großen Schutzt vor dem Tod durch den Basilisken darstellt. In dem Fall wirkte der Fast-kopflose Nick als eine Art Puffer und fing den tödlichen Teil der Ladung ab.

                            Der Spiegel bei Hermine und der Katze sind ja klar - beide haben das Spiegelbild gesehen und wurden ebenfalls versteinert.

                            Die Sache mit der Kamera ist der Knackpunkt. Ich weis jetzt nichtmehr was es für eine Im Buch sein soll, aber es gibt mehrere Kameras, die Das bild durch die Linse über Spiegel zum Sucher leiten. Bei einer "billigen" Kamera gibt es das aber nicht und der Junge müsste sterben. Da müssen wir wohl annehmen, dass er eine gute Kamera besessen hat.

                            Und bei Myrte letzlich wissen wir nicht, ob sie ihre Brille wirklich aufhatte, als sie starb. Denn es kann ja sein, dass ein Geist quasi Marke Matrix als Restselbstbild umhergeistert und nicht so, wie die betreffende Person gestorben ist (hmm was, wenn einer nackt gestorben ist und als Geist wiederkam...).
                            Andererseits kann auch angenommen werden, dass eine einfache Brille keinen hinreichenden Schutzt gegen den Todesblick bietet. Immerhin ist es ja keine Reflexion wie im Spiegel sondern "nur" eine verschiebung des Brennpunktes, damit der betroffene Brillenträger das Bild richtig sehen kann. In diesem Sinne hätte Myrte ohne Brille vielleicht sogar eine geringe Überlebenschance gehabt...

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                            • #15
                              Ja, wahrscheinlich hat Myrte ihre Brille nicht aufgehabt.
                              Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie "Andere" mich gerne hätten.

                              "Und alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren wie die Farben des Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben." - aus "Momo" von Michael Ende

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