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GoT[609] "Die Schlacht der Bastarde" / "Battle of the Bastards"

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  • GoT[609] "Die Schlacht der Bastarde" / "Battle of the Bastards"

    Ramsay surprises his audience. Jon retaliates. Dany is true to her word.
    YES!
    Hat die kleine Ratte Ramsay endlich ins Gras gebissen. Nach allem was er bis zuletzt (und dazu gehört der Mord an Rickon und der Tod von Wun Wun) getan hat war es nur richtig, dass er seinen eigenen Hunden zum Fraß vorgeworfen wird. So toll, das Stark-Banner wieder in Winterfell zu sehen.

    Mit Abstand die bisher beste Schlacht der ganzen Serie. Überhaupt ist viel passiert hier...es hätte für mehr als eine Folge gereicht.

    Die Masters sind tot, ihre Schiffe brennen in der Bucht Mereens, Yara macht sich an Daenerys ran und wird wohl Eurons Herrschaft ein schnelles Ende bereiten. Mehr noch: Mit ihren Schiffen hat Daenerys endlich ihre Freikarte für die Küste von Westeros. Nehme mal an, sie wird sich aufmachen nach Dorne und die Sand Snakes werden sich ihr mit dem Reich anschließen.

    Bleibt nur noch eine Folge, die auch die bisher längste der ganzen Serie wird. Nächste Woche wird Cersei der Prozess gemacht - und ich habe das Gefühl, sie wird Drachenfeuer einsetzen, um dem High Sparrow den Garaus zu machen.
    15
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    53.33%
    8
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    20.00%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    6.67%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    6.67%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    13.33%
    2
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0
    To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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  • #2
    Ich habe nur mal kurz reingeschaut und sofort wird klar, warum die letzten Folgen ziemliche Sparfolgen gewesen sind. Hier wird alles gezogen was eine Serie ziehen kann und es hat sich denke ich mehr als gelohnt. Erinnerte mich an die Schlacht vor Minas Tirith, auch aufgrund der Wendung
    Ramsay agiert mMn diesmal leider ein wenig OOC, muss mir das Gesamtbild aber nochmal anschauen. Bisher kämpfe er gerne direkt an vorderster Front mit, auch wenn die nicht nötig war. Mit freiem Oberkörper gegen Yara und ihre Männer, beim Angriff auf Stannis gleich zweimal.
    Jetzt ist er der feine Lord der aus sicherer Entfernung zuschaut. Auch am Ende kneift er gegen Jon. Dieser stürmt mit einem Bratpfannen großen Holzschild auf einen sehr guten Bogenschützen zu, während alle nur zusehen. Bei der Boxkampfeinlage bekam ich schon Angst, jeden Monat wird Jon zur Roten Viper, weil Ramsay im seitlich einen Dolch reindrückt oder so. Zum Glück ging aber alles gut
    Leider vermisst man Ghost die ganze Zeit. Ist aber besser so, man hätte ihn wohl direkt durch den ersten Pfeil draufgehen lassen.

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    • #3
      Absolut kinowürdige Schlachten, sowohl in Meereen als auch in Winterfell. Aber für Ghost hat das Budget dann wohl doch nicht mehr gerreicht. Naja...so konnte er wenigstens nicht sterben. Schön, dass man auch paar realistische Taktiken angesprochen bzw. gezeigt hat. Swie ich das verstanden habe war der ursprüngliche Plan, Ramsay angreifen zulassen, im Zentrum zurückzufallen und ihn dann zu umschließen. Gut gedacht. Hat für Hannibal bei Cannae auch hervorragend funktioniert als er mit seinen 30000 Söldnern gegen 80000 Legionäre ranmusste..
      Leider war Jon dann zu impulsiv dafür und endete letztendlich selber im Kessel. Aber Dramatik muss halt sein, sonst wärs ja langweilig. Nungut. Melissandres Vision wie sie in Winterfell steht und die Bolton-Banner fallen ist also nun doch noch Wirklichkeit geworden. Und Sansa verfüttert Ramsay eiskalt an seine Hunde. Mal schauen, wie man jetzt das Littlefinger-Problem angeht.

      In Meereen zeigt sich einmal mehr wie wichtig Tyrion für Dany ist, kann er doch mit seinem politischen Verstand ihre von Aerys geerbten schlechten Charaktereigenschaften zügeln. Ohne ihn würde sie wohl letztlich selbst zur Mad Queen. Schiffe hat sie jetzt wohl grade genug, d.h. nächste Woche bricht sie hoffentlich endlich gen Westeros auf.

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      • #4
        Der Höhepunkt der Staffel, die ich bis zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich großteils gelungen fand, war für mich nichts weiter als sinnloses Gemetzel mit viel Budget, aber unglaublich schwachem Drehbuch.

        Der Anfang in Mereen war der einzig gelungene Teil der Folge. Drachen in Aktion kann ich mir Ewigkeiten anschauen und das muss man der Serie lassen, sie hat die gewaltige Macht der Drachen perfekt eingefangen. Besser könnte ich mir auch keinen malen, da freue ich mich auf das was da noch kommen wird.


        Der gesamte Teil der Schlacht der Bastarde war für mich dagegen eine einzige Qual zu schauen. Die Bilder waren natürlich gut, aber es war alles zu 100% vorhersehbar.

        "Jon, lauf nicht in Ramseys Falle" -Sansa
        "Tu es nicht" - Tormund
        Es hätte nur noch Admiral Ackbar mit "Its a trap!" im Hintergrund gefehlt.

        Was macht Jon natürlich? Mit Ansage und Anlauf voll rein und das auf die dümmste und hirnloseste Art die ich mir irgendwie vorstellen kann. Was wollte er da alleine erreichen? Er kann froh sein, dass sein Pferd abgeschossen wurde und dass die Boltons danach das Feuer seltsamerweise eingestellt hatten.
        Ich lasse hier auch keine Ausreden gelten. Selbst jemand der gerade seinen Bruder verloren hat, ist nicht so außer sich, dass er sowas machen würde. Das war einfach nur zum wegschauen, er hat ja auch noch andere Leute für die er verantwortlich ist.
        Es stößt mir extrem bitter auf dass ein Charakter wie Jon, der wie er richtig sagt mittlwerweile so viel erlebt hat und Erfahrungen gemacht haben müsste, sich plötzlich wieder wie ein Schuljunge an der Nase rumführen lässt. Da hätte man auch den Jon aus Staffel 1 hinstellen können, der häte es nicht schlechter gemacht.

        Danach war die Schlacht für mich emotional gelaufen. Ich war so genervt/enttäuscht über diese unrealistische Dummheit, dass das Gemetzel mich fast zum Vorspulen gebracht hätte.
        Es war so klar, dass jetzt erst mal Jons Soldaten abgeschlachtet würden und es war so klar dass im allerletzen Moment wieder mal die rettende Armee kommt.
        Als das Horn ertönte und die Schwalbe auf dem Banner zu sehen war, hab ich nur die Augen verdreht. Solch einen Schlachtverlauf gabs doch jetzt schon X mal und mindestens zwei mal in Game of Thrones selbst.

        Ne also, das hat mir überhaupt nicht gefallen. Damit all dies nicht billig gewirkt hätte, hätte Jon die Schlacht schon alleine gewinnen müssen. Vielleicht mal mit etwas taktischem Kalkühl und einem Schalchtplan den man auch umsetzt. Gerne mit einem Hin-und Her zwischen Niederlage und Sieg,, aber nicht so plump wie hier.
        Meinentwegen hätte Littlefingers Armee gerne die Belagerung/Stürmung von Winterfell durchführen können, nachdem Ramsey sich zurückgezogen hatte und sich sicher gefühlt hat. Das wäre ein sinnvoller Einsatz der Vale Armee gewesen so als Überraschungsmoment dass sie kommen als Ramsey und Jon wissen, dass eine Belagerung nicht erfolgreich sein kann mit den Männern die er noch hat.

        Ramseys Ende hatte für mich auch überhaupt keinen Genugtuungsfaktor. Hätte ich auch drauf gewettet dass er nach seinem Spruch an die eigenen Hunde verfüttert wird.
        Vorhersehbarkeit ist nie gut für eine Serie. Martin hat das in seinem Büchern extrem drauf mit den Erwartungen der Leser zu spielen und ihnen dann den Finger zu zeigen, wenn am Ende alles anders kommt, als man denkt. Die Macher von Game of Thrones sollten sich das vielleicht abschauen.
        Mir wärs lieber gewesen wenn Jon Ramsey direkt getötet hätte im Burghof, als plötzlich alle von Jons Soldaten und Bogenschützen,, die schon angelegt hatten, zuschauen wie der alleine stehende Ramsey Pfeil um Pfeil auf ihn abschießt (auch nicht nachvollziehbar).

        Postitiv ist neben den Drachen nur noch die Allianz von Yara, Theon und Danaerys zu erwähnen (schöne Szene!), sowie die Situation, als sich Davos und Tormund fast kugeln vor Lachen als sie beide sagen Jon wäre kein König.

        Immerhin ist der Ramsey-Handlungsstrang jetzt abgeschlossen und es wird vermutlich interessant was in Winterfell als nächstes passiert. Ich denke auf die Nachricht dass die Mauer gefallen ist brauchen wir nicht mehr lange warten.

        2 von 5 Sternen leider nur, weil ich von Vorhersehbarkeit, Dummheit und unlogischem Verhalten und einem Schlachtverlauf nach Schema F in dieser Folge sehr enttäuscht wurde.


        Edit: Bleibt nur noch die Frage, warum Sansa Jon nicht mitgeteilt hat, dass sie eine potentielle Armee zur Verfügung hat. Außerdem, wie Littlefinger seine Armee als erste in der Geschichte von Westeros so einfach an Moat Cailin vorbeibringen konnte. Ich erwarte ehrlich gesagt auf keine der beiden Fragen eine Antwort.
        Schade auch um den Riesen, den ich sehr gemocht habe.
        Zuletzt geändert von Derek Vontanes; 20.06.2016, 15:13.

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        • #5
          Ich sehe das so wie Derek Vontanes. Der Teil in Meereen war i.O., wenngleich Daenarys zu 100,00% da ist, wo sie am Ende von Staffel 5 auch war: Sie hat eine Armee und eine Flotte und muss eigentlich nur noch übersetzen. Per Saldo ist bei diesem Handlungsstrang in den letzten zehn Folgen nichts passiert. Das nervt einfach inzwischen.

          In Winterfell wurde uns mal wieder ein absurdes Gemetzel gezeigt und auch mich hat es einfach nur genervt. Hätte auch am liebsten vorgespult. Gemetzel und Rettung in letzter Sekunde hat auch GoT schon mehrfach gezeigt, dass muss man nicht ständig 1:1 wiederholen. Das hätte man alles schneller abhandeln können. Bei dem Riesen habe ich nicht ganz verstanden, warum er beim Angriff auf das Tor von Winterfell nicht erstmal die Bogen- und Armbrustschützen über dem Tor abräumt. Der wäre da locker raufgekommen. Und verbündete Bogenschützen waren auch nicht direkt da. Warum haben die nichts gemacht? Na ja. Dumme Gemetzelfolge. Nächste Woche hoffentlich wieder mehr Story.
          "The only thing we have to fear is fear itself!"

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          • #6
            Irre, was Miguel Sapochnik wieder auf die Beine gestellt hat! Ganz großes "Kino"! Die Story war klarerweise völlig vorhersehbar. also das die Schlacht für jon verloren ausschaut und dann aber Littlefinger mit seinen Vale Rittern kommt und den Retter in der Not spielen darf. Ich hätte mir die taktischen Begebenheiten halt ein wenig komplexer vorgestellt. Dass Jon und Davos die Truppen ein bisschen splitten, dass ein paar einheiten mit Wun Wun von hinten überraschend angreifen, um die Mauern zu durchbrechen. Aber nein, alle schön von vorne drauf...
            Man kann nur hoffen, dass Jon nie ein Feldherr wird und auch der Nights Watch muss man schlussendlich gratulieren, dass dieser Kelch an ihnen vorüber ging. Denn Strategie und Taktik, das sind Fremdwörter für Jon. Er mag ein sauguter Schwertkämpfer sein, aber das wars dann auch schon.
            Auch in Mereen ging alles sehr erwartbar aus. Die Dothraki killen die Harpys, die Drachen erledigen die Schiffe der Masters. Bin echt gespannt, welche Ablenkung als nächstes kommt, die Dany vom Übersetzen nach KL abhält.

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            • #7
              Ich fand den Build-Up zur Schlacht sehr gelungen. Das Wortgefecht zwischen Snow und Balton fand ich sehr passend. Jeder spielt seinen Trumpf aus und Jon Snow gewinnt das Spiel sogar scheinbar. Ich fand es geschickt wie die Autoren hier schon auf eventuelle Loyalitätsprobleme innerhalb von Boltons Armee eingangen sind. Einen Wechsel der Seiten eines Teils der Bolton-Armee wurde ja durchaus in den letzten Episoden als Möglichkeit angeteasert. Diese Wendung blieb dann aus, was die Schlacht dann sehr spannend machte. Statt dem Seitenwechsel waren Jons Truppen dann eingeschlossen und wurden nach und nach umgebracht. Sehr verstörende Bilder.

              Letztendlich behielt Bolton aber während der Schlacht meist die Oberhand, weil Jon Snow Ramseys sadistische Ader unterschätzt und Jon direkt aus der Reserve gelockt wird. Da war Sansa cleverer, denn sie hat Rikkon innerlich schon für Tod erklärt und hätte sich auf Ramseys Spielchen nicht eingelassen. Die Auflösung der Schlacht mit einer Rettung in letzter Sekunde durch Littlefinger und Sansa war ja natürlich zu erwarten, aber eine Niederlage der Starks stand eigentlich ja nie zur Debatte.

              Trotzdem gelingt es der Episode spannend zu blieben, denn die Art wie diese Schlacht inszeniert wurde war schon bemerkenswert. Hart, brutal, klaustrophobisch und eigentlich völlig ohne Heldenpathos. Chaos pur! Mir hat das sehr gut gefallen, denn obwohl mir klar war, dass Ramsey die Schlacht verlieren würde, hat Jons Armee die ganze Zeit trotzdem so hart auf die Senkel bekommen, dass eigentlich zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit für einen Sieg durchschimmerte.

              Das fand ich sowohl für Jons Charakter sehr gut und vor allem auch für Sansa. Jon ist nicht der strahlende Held dieser Schlacht. Er hat nur mit sehr viel Glück überlebt und hat sich noch eine Menge zu beweisen.

              Das Ende von Ramsey fand ich sehr gelungen. Gerade für den Charakter von Sansa. Sie scheint so eine neue Art Cersei zu werden. Gefällt.

              Den Teil in Mareen fand ich bis auf die Allianz mit den Greyjoys zwar nett anzusehen, aber brauchte jetzt für mich nicht viel Neues und spannend war das nach dem Ende der letzten Folge auch nicht. War aber OK.
              Zuletzt geändert von Skeletor; 20.06.2016, 20:06.
              "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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              • #8
                Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                Ich sehe das so wie Derek Vontanes. Der Teil in Meereen war i.O., wenngleich Daenarys zu 100,00% da ist, wo sie am Ende von Staffel 5 auch war: Sie hat eine Armee und eine Flotte und muss eigentlich nur noch übersetzen. Per Saldo ist bei diesem Handlungsstrang in den letzten zehn Folgen nichts passiert. Das nervt einfach inzwischen.
                Ich finde auch schon lange, dass sich bei ihr zu wenig tut und auf einen Schritt vorwärts, ein Schritt zurück folgt. Aber das war doch jetzt ein gewaltiger Schritt nach vorne, wenn nicht sogar der Größte überhaupt.
                Ende Staffel 5 --> Stadt gleicht einem Chaos, überall Gegner. Die anderen großen Städte rüsten auf. Sie hat unzähmbare Drachen und <10.000 Männer.
                Ende Staffel 6 --> alle Feinde besiegt und auch moralisch derart vernichtet, niemand dürfte sich jetzt noch auflehnen. Zu ihrer Armee gesellen sich 100.000 Dothraki. 3 offensichtlich sehr gut steuerbare Drachen, Tyrion als cleveren Berater. Dazu kommen unzählige Schiffe mit der best möglichen Besatzung, dazu ein Bündnis mit einem großen Haus in Westeros. Viel besser hätte es gar nicht laufen können! Mittlerweile haben auch fast überall die Frauen die Hosen an. Dany und Yara haben sich auch schon entsprechende Blicke zu geworfen, das wird noch interessant.

                Meereen war sehr interessant und gut gemacht, wirkte allerdings reingequetscht. Alles passiert gefühlt binnen Minuten.Die Drachen sind auf einmal da und gehorchen, die Reiter kommen genau rechtzeitig und noch bevor alles vorbei ist, stehen die Eisenmänner vor Daeneris und schließen nach einem Gespräch ein Bündnis. Wenigstens die Belagerung hätte man davon trennen müssen und Daeneris hätte ihre Berater lieber erstmal onscreen auf den aktuellen Stand bringen sollen. Ihre kleine Exkurs wurde wohl Offscreen diskutiert.


                Die Kritik an Jon kann ich nur teilweise nach vollziehen. Es ist sein Bruder der hier ermordet werden soll. Natürlich probiert er alles. Sein Angriff danach war natürlich dämlich.
                Insgesamt dann ein ziemlich wildes Gemetzel.
                Wo kamen auf einmal die Totenberge her? Die waren ja mehrere Meter hoch, so ordnen sich doch zufällig keine Leichen an?

                Leider war keine Fantheorie zutreffend. Karstarks und Umburs waren loyale Arschlöcher, die auch noch dämlich voran stürmen, während Ramsay schon hinten in Sicherheit bleibt.Sah man Lord Karstark eigentlich fallen? Ich meine ihn kurz gesehen zu haben.
                Die Rohirim, eh , Ritter des Grünen Tals retten dann den Tag. Gutes Timing. Dummerweise stürmen Jon und Co. direkt weiter, was den Tod des letzten Riesen zur Folge hat. Sehr sehr schade.
                Leider ist auch Winterfell nicht das, was es sein sollte, nämlich eine schier uneinnehmbare Festung, die auch gegen eine Übermacht lange Standhalten kann. Theon konnte sie problemlos erklettern und einnehmen, diesmal reicht es ein einziges Tor ein zu rennen.
                Rickons Tod geht leider ziemlich unter.
                Ich hoffe man nimmt sich im Norden noch Zeit, die Geschehnisse zu ordnen. Was passiert mit den untreuen Häusern? Was passiert mit Haus Bolton, schließlich haben die ja auch noch eine Festung. Hauen die Ritter des Grünen Tals jetzt einfach wieder ab, oder erpresst man jetzt quasi eine Hochzeit mit Sansa?

                Es bleibt noch viel zu tun und nur noch eine Folge

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                • #9
                  Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                  es sein sollte, nämlich eine schier uneinnehmbare Festung, die auch gegen eine Übermacht lange Standhalten kann. Theon konnte sie problemlos erklettern und einnehmen, diesmal reicht es ein einziges Tor ein zu rennen.
                  Hätte Jon gewartet wäre Winterfell wohl so schnell nicht gefallen. Im Prinzip ist Jon mit seinem Rambock ja direkt am Tor angekommen. Ohne Gegenwehr und dann war es zu spät den Riesen zu verteidigen. Bolton hatte einfach keine Zeit sich irgendwie einzuigeln.
                  "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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                  • #10
                    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                    Wo kamen auf einmal die Totenberge her? Die waren ja mehrere Meter hoch, so ordnen sich doch zufällig keine Leichen an?
                    Leichen häufen sich immer genau dort wo zwei Schlachtreihen aufeinandertreffen. Wenn man dann noch drübersteigen muss, um weiterzukommen und direkt niedergemacht wird wenn man oben ist, dann hat man recht schnell einen Berg.


                    Was passiert mit Haus Bolton, schließlich haben die ja auch noch eine Festung.
                    Würde mich nicht wundern, wenn die Wildlinge die Dreadfort bekommen. Haus Giantsbane...das hat doch was.

                    Es bleibt noch viel zu tun und nur noch eine Folge
                    Die hat dafür auch 15 Minuten Überlänge.

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                    • #11
                      Wofür wird Tyrion eigentlich dauernd gelobt? Ich verstehe das nicht. Dass er Schwäche gezeigt hat, hat doch erst zu dem Angriff geführt. Das hat zig hunderten das Leben gekostet. Jetzt gibt er den selben Rat, den vorher Selmi und Mormont gegeben haben. "Töte nicht alle Meister!". Das war schonmal kein guter Rat, Genausowenig wie der Kompromiss mit den Gladiatorenspielen. Jedes mal wenn Daenerys den Eliten der Sklavenbucht entgegenkommt gibt es Kampfhandlungen als Quittung und dann soll die Mahnung zur Milde ein guter Rat sein?

                      Ganz schlimm ist auch der Mist mit Asha, sie bittet um die Unabhängigkeit der Eiseninsel, die kriegt sie wenn sie sich Daenerys noch mehr unterordnen als den anderen Königen von Westeros und dafür sogar ihre Lebensart aufgeben. Tolle Form von Unabhängigkeit. Jetzt mal auf's RL übertragen: Wie lange würde sie sich da auf dem Thron halten, auf dem sie jetzt schon die Mehrheit der Untertanen nicht sehen will?

                      Warum sieht das Banner der Boltons eigentlich aus wie der Union Jack?
                      Winterfell wird irgendwie jedesmal winziger.
                      Dass Hunde nach nur sieben Tagen ohne Nahrung ihren Herren töten halte ich für ziemlichen Blödsinn.
                      Überhaupt war in der Episode ziemlich wenig kein Blödsinn. Eigentlich nur, dass Ramsay Rickon tötet hat Sinn gemacht, warum Sansa Jon erst in dieser Folge erklärt was ich schon bei dessen Übergabe durch die Umbers gesagt hab:
                      Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                      Es ist einfach so, wenn Rickon etwas wert ist, dann weil man ihn als Stark erkennt. Wenn man ihn als Stark erkennt, dann ist er für den Wächter des Nordens aber vor allem ne Gefahr.

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                      • #12
                        Jetzt sag mir doch bitte jemand, warum dieser Riese ohne Bewaffnung auf eine Schlacht gegangen ist ? Warum hatte er keinen Schwert oder wenigstens eine Keule dabei ? Wollte er mit seinen blossen Händen kämpfen ?
                        Die Riesen mochte ich wirklich sehr und ist schon Schade, dass die beiden sterben mussten. Mir war aber noch irgendwo klar, dass der Riese diese Schlacht nicht überlebt . Schade, aber auch irgendwo war er auch selber Schuld. Das nächste mal, bitte besser vorbereiten Herr WunWun.
                        War er jetzt der letzte seiner Art oder gibt es vielleicht noch ein paar Überlebende hinter der Mauer ?

                        Warum hatten die Männer eigentlich keine Schilde dabei ? Holz gab es ja genug und es sollte denen auch klar sein, dass mit Pfeilen geschossen wird.

                        Die Schlacht selbst war natürlich grandios umgesetzt. Ja, die Leichenberge waren etwas übertrieben. Ja, Jon Snow hatte mehr als viel Glück, dass er von keinem Pfeil getroffen wurde. Das ganze war aber trotzdem sehr sehr gut gemacht. Wenn bei GoT was passiert, dann auch richtig.
                        Habe mit der Hilfe von Littlefinger gerechnet, aber das Aufkreuzen kam halt etwas (zu)spät. Finde auch, dass Sansa Jon hätte einweihen sollen, so hätten sicherlich viele Menschenleben verschonen können.

                        Ramsey ist nun aber endlich tot. Das Zerfleischen durch seine Hunde war ein verdienter Tod für ihn.

                        Auch durften wir endlich die Drachen in Aktion erleben. Vermute mal, dass die Drachen am Ende eine wichtige Waffe gegen die Walker sein werden.

                        Was versäumt wurde zu zeigen, war das Aufkreuzen der Greyjoy Flotte. Auf einmal standen sie vor Danny und da war ich schon etwas überrascht.
                        Wie vermutet, hat Danny jetzt ihre Schiffe, 3 Drachen und genug Männer um sich jetzt ENDLICH auf den Weg nach Kings Landing zu machen.

                        Die beste Folge dieser Staffel und gehört zudem zu den besseren der gesamten Serie.

                        5,5*
                        Zuletzt geändert von human8; 20.06.2016, 21:40.

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                        • #13
                          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                          Wofür wird Tyrion eigentlich dauernd gelobt? Ich verstehe das nicht. Dass er Schwäche gezeigt hat, hat doch erst zu dem Angriff geführt. Das hat zig hunderten das Leben gekostet.
                          Wo wird er dafür gelobt? Erst letzte Woche musste er sich dazu was von Greyworm anhören und war auch gezwungen, seinen Fehler einzugestehen.
                          Dany schien ebenfalls nicht begeistert von seiner Leistung.
                          "Töte nicht alle Meister!". Das war schonmal kein guter Rat, Genausowenig wie der Kompromiss mit den Gladiatorenspielen. Jedes mal wenn Daenerys den Eliten der Sklavenbucht entgegenkommt gibt es Kampfhandlungen als Quittung und dann soll die Mahnung zur Milde ein guter Rat sein?
                          Es ist viel einfacher so etwas durchzusetzen, wenn man mit drei Drachen und 100000 Dothraki seinen Worten Nachdruck verleihen kann. Das konnte sie vorher nicht.

                          Ganz schlimm ist auch der Mist mit Asha, sie bittet um die Unabhängigkeit der Eiseninsel, die kriegt sie wenn sie sich Daenerys noch mehr unterordnen als den anderen Königen von Westeros und dafür sogar ihre Lebensart aufgeben. Tolle Form von Unabhängigkeit.
                          Besser als gar keine. Die Ironborn werden es letztendlich wohl wie ihre historische Vorlage machen und zu einem Volk von Händlern mutieren.
                          Jetzt mal auf's RL übertragen: Wie lange würde sie sich da auf dem Thron halten, auf dem sie jetzt schon die Mehrheit der Untertanen nicht sehen will?
                          Wenn sich meine Vorhersage bewahrheitet, werden ihre Untertanen zu beschäftigt damit sein, in Gold zu schwimmen und sich keine Gedanken über einen Führungswechsel machen.

                          human8 Wun Wun hat schon immer ohne Waffen gekämpft.


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                          • #14
                            Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                            Dass Hunde nach nur sieben Tagen ohne Nahrung ihren Herren töten halte ich für ziemlichen Blödsinn.
                            ​Ich nehme an, keiner der Hunde, die wir so als Haustiere halten, würde das tun. Die wüssten wahrscheinlich nicht mal, das man Menschen auch fressen kann. Anders sieht es aber mit den Viechern von Ramsey aus.
                            Die sind es absolut gewöhnt, Menschen zu reißen, wissen, wie das geht und dass sie damit ihren Hunger stillen können. Außerdem dürfte ihr Verhältnis zu Ramsey auch nicht unbedingt wie das zu einem Herrchen sein. Da gibt/gab es ja immerhin noch den Hundemeister und seine Tochter. Allenfalls also geteilte Loyalitäten.
                            Im Endeffekt siegt bei ihnen daher der Überlebensinstinkt.

                            Demokratie ist Herrschaft auf Zeit!

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                              Leider ist auch Winterfell nicht das, was es sein sollte, nämlich eine schier uneinnehmbare Festung, die auch gegen eine Übermacht lange Standhalten kann. Theon konnte sie problemlos erklettern und einnehmen, diesmal reicht es ein einziges Tor ein zu rennen.
                              Wenn ich mich nicht täusche wurde nur mal gesagt, dass es möglich ist, Winterfell mit 600 Mann oder so gegen 10.000 zu verteidigen. Ich habe das so verstanden, dass das ein Idealszenario ist, in dem Winterfell mit einem Kommandanten besetzt ist, der es genau kennt (d.h. insbesondere auch die Geheimgänge und so) und der eine loyale Truppe bei sich hat, die ebenfalls über Ortskenntnis verfügt und ausreichen Vorräte verfügt. Ramsey, ist zwar intelligent aber unerfahren (/Spock), hat keine Ortskenntnis und kann dementsprechend nur durch zahlenmäßige Überlegenheit punkten. Er hat die übergroße Mehrheit seiner Truppen vor Winterfell postiert und die verbliene Wachmannschaft war in keinster Weise darauf vorbereitet, dass sie jetzt auf einmal die Festung selbst verteidigen müssen. Hätte Jon nicht den Riesen dabei gehabt, der mal eben das Tor einschlagen konnte, wäre er da auch nicht so leicht reingekommen.

                              Und Theon hat ja die Geheimgänge ausgenutzt, um das damals schon unterbesetzte Winterfell im Handstreich zu nehmen.
                              "The only thing we have to fear is fear itself!"

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