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Was schluckt/toleriert ihr schon längst ohne es zu hinterfragen?

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  • Was schluckt/toleriert ihr schon längst ohne es zu hinterfragen?

    Hi,

    in diesem Thread geht es um die Frage was ihr in einer ST-Serie/in einem ST-Film akzeptiert, da es längst schon zur Routine geworden ist - egal wie schräg oder unlogisch es bei näherer Betrachtung auch sein mag.

    Meine Dinge, die ich schon längst nicht mehr als Fehler ankreide:

    -Kommunikatoren arbeiten lippensynchron und erlernen binnen Minuten komplette Sprachen

    -bei einer Enterung werden die Angreifer niemals einfach in den Raum gebeamt

    -am Ende bleibt die VFP immer Sieger

    -egal wieviele Gegner da sind - keiner stellt den Phaser auf höhere Stufe oder gar auf streuen (zumindest kommt das sehr selten vor)

    -teils wirklich dämliche andere Völker

    -diverse Zeitreisen, die häufig in ein Paradoxon münden


    ...und mein Favorit von Dingen die nicht sein können, aber nicht stören:
    Hauptdarsteller sind unsterblich (außer halt Dax)

    Wie sieht eure List von Dingen die nicht stimmen, aber nicht ins Gewicht fallen, bzw. die man schon längst nicht mehr wahrnimmt?
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Ganz ehrlich? Um solche Sachen habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Warum? Star Trek ist ein Produkt. Der Fernsehsender will damit Geld verdienen. Das klappt nur wenn die Serie einem möglichst breiten Publikum gefällt. Dafür muss man ein paar Zugeständnisse machen, wie z.B. die Dinge, die Du hier angeführt hast. Daher erwarte ich die Dinge gar nicht anders als so wie sie dargestellt werden.

    LG
    Whyme
    "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
    -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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    • #3
      Das alle Fremden Spezies (z.B. VOY: Night) obwohl sie keine Föderation kennen und auch nicht das LCARS system, es drotzdem einfach Bedienen wie die Sternenflottenoffiziere auch.
      =/\= STAR TREK: THE NEXT GENERATION =/\=

      "Wissen Sie, früher oder später kommt hier jeder mal herein und steht vor diesen Fenstern und blickt hinaus und starrt. Alle suchen sie nach dem kleinen Stern, den Sie Heimat nennen. Es spielt keine rolle, wie weit er weg ist. Alle starren Sie zum Fenster hinaus."

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      • #4
        - Raumkämpfe sind stets zweidimensional, fast niemals dreidimensional.

        -alle Völker sehen aus wie Menschen mit gnubbelgesichtern

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        • #5
          In der Voyager Folge "Die 37er" trifft die Crew zwar auf andere Menschen die durch "Ausserirdische" entführt auf einen fremden Planeten sich über eine Revolte von den Aliens befreien und eine eigene Kultur entstehen lassen konnten. Diese Leute sind Nachfahren der Leute aus dem Jahr 1937. Sie haben scheinbar die fremde Technologie für sich übernommen.

          Jetzt kommt die Voyager einfach daher und die Crew hat keinerlei Probleme die Technik zu entschlüsseln und kann sofort ohne Umstände die 37er aus der Stasis befreien...

          Was ich jetzt meine, ist, daß die Technologie der Sternenflotte nicht nur Universalübersetzer hat, sondern auch universal passend zu allen Technologien fremder Völker ist. Ist auch unlogisch.

          Das Einzigste was mir einfällt ist DS9. Da wurde oft genug von O´ Brien erwähnt, daß es schwierig ist, Föderationstechnologie mir Cardassianischer zu kombinieren, aber selbst das klappte dann doch....

          Zum Thema : Föderation gewinnt immer

          Stimmt auch nicht. Der Domminionkrieg wäre ohne die Hilfe der Propheten für die Föderation und ihre Verbündeten verheerend ausgegangen. Ich war während dieser Zeit echt dprimiert, weil in fast jeder Kriegsfolge nur über Verluste und Rückzug berichtet wurde. Die Sternenflottenschiffe sind in den Schlachten teilweise wie die Fliegen gefallen...
          Aus eigener Kraft hätte die Föderation den Krieg gegen eine so große Übermacht, wie die gezüchteten Jem Hadar nie durchsetzen können...

          Gruß
          MG MIke
          Live long and prosper

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          • #6
            Im Prinzip will ich durch Star Trek sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken gebracht werden. Nun aber bei jeder Folge nachzudenken, warum die Aliens wie Menschen aussehen und Englisch sprechen, was ja offenkundig produktionstechnisch bedingt ist, wäre auch nicht erquicklich. Auch typische Features wie Warpdrive, Phaser, Tricorder, Beamen, usw. nehme ich immer wieder mal so hin.

            Über die Dramaturgie von Kämpfen, egal ob Nahkampf oder zwischen Schiffen mache ich mir nach einer Folge im Allgemeinen keine großen Gedanken, aber eigentlich schlucke ich das noch nicht so direkt, dass es mir nicht auffiele, wenn etwas unrealistisch wird.

            Das Wesentliche, worüber ich mir schon Gedanken mache, ist worauf der Plot einer Geschichte basiert. Also bei einer Folge wie "Computer M5" schon, ob und wie das mit einer KI als Captain funktioniert. Wenn dann aber in der nächsten Folge der Enterprise-Computer wieder doof ist, mache ich mir darüber auch keine Gedanken mehr. Meist konzentriere ich mich wirklich auf das Besondere in den einzelnen Folgen.

            Ärgerlich sind aber Folgen wie die um den verlorenen Kommunikator in ENT, wo der ganze Plot unsinnig wird, wenn man nur mal kurz nachdenkt. Erstens hätte man den verlorenen Kommunikator einfach raufbeamen können sollen oder einfach auf dem Planeten liegen lassen. In einer solche Folge denke ich dann aber schon auch mal nach, wie so ein Kommunikator eigentlich designt sein müsste, dass man ihn wieder findet, wenn man ihn bei einer Außenmission mal verliert, was ja eine vorhersehbare Situation ist.

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            • #7
              Zum Thema unsinnige Plots:

              da bietet ST eine eindrucksvolle Fülle, aber sofern der Quatsch noch Spaß macht, kann man das Hirn abschalten und lachen.

              Beispiel wo das geht (aus der durchwachsensten Serie im ST-Universum):

              VOY - Makrovirus: eigentlich totaler Quatsch, aber als Hommage an die Alien-Filme total lustig. Fazit: trotz Trash-Faktor nett.

              Beispiel wo das nicht mehr geht:

              VOY - Das Geistervolk: erst recht Müll, aber auch noch langweiliger. Fazit: totaler Trash, nichts geht mehr.

              Als Trekkie ist man aber eh auf alles gefasst.
              "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
              die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
              (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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              • #8
                Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
                -alle Völker sehen aus wie Menschen mit gnubbelgesichtern
                OK die Frage würde ja bei einer Folge von Next Gerenation erklärt (mit den Urvolk)
                "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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                • #9
                  Gestern hab ich mir die TNG-Folge "Verbotene Liebe" angesehen und dort gab es ein Paradebeispiel für normalerweise irgnorierte Blödsinnigkeiten. Soren und Riker unternehmen eine Shuttle-Rettungsmission und ihnen geht langsam die Energie aus. Sie brechen ihre Mission allerdings nicht ab, bis die zu rettenden Personen sicher an Bord und die Energiereserven fast verbraucht sind. Man beamt sich mit der letzten Energie auf die Enterprise, nicht ohne vorher nochmal zu erwähnen, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass man sterben wird. Ohne dass nachher groß Wind darum gemacht wird, begibt sich der 1.Offizier grundlose in eine lebensgefährliche Situation, ohne dass diese Lebensgefahr für die Folge im geringsten von Bedeutung gewesen wäre. Und das ist wie gesagt nur ein Symptom: Ständig steht das Schiff oder einzelne Personen kurz vor dem Tod, ohne dass es für die Handlung essentiell wäre und ohne dass irgendjemand sich fragen würde, ob man solche Riskiken nicht vielleicht minimieren könnte. Vermutlich glauben einige Autoren, "In 3 Minuten sind wir tot"-Szenen würden die Spannung erhöhen, aber sie wirken nur lächerlich, wenn die Crew danach augenblicklich zum Alltag zurückkehrt.

                  Im technischen Bereich:

                  - Eine handvoll Technologien (Phaser, Torpedos, Deflektor) kann so modifiziert werden, dass man damit praktisch jede denkbare Aufgabe erledigen kann.

                  - Sicherheitsstandards gibt es aus Prinzip nicht. Ob Antrieb, Holodecks oder was auch immer: Irgendwann wird alles zur tödlichen Falle und lässt sich nicht abstellen. Allein der Warpkern, der ohne komplizierteste Technik (die natürlich immer zuerst ausfällt) nicht abgeworfen werden kann, ist eine Geschichte für sich.

                  - Ist zwar sehr speziell aber: Es ist anscheinend immer sofort tödlich, wenn die Lebenserhaltung ausfällt, auch wenn es eigentlich ziemlich lange dauern müsste, bis etwa der Sauerstoffvorrat aufgebraucht ist.
                  I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                  • #10
                    das am Schluss immer alle überleben
                    das nie einer essen oder trinken muss
                    dass der böse immer verliert
                    das die Aliens immer aussehen wie Menschen, die Kleister dran haben
                    das der Captain immer recht hat obwohl er nie recht hat
                    das Menschen immer als die ultimative Rasse hingestellt wird, die das Vorbild für alle adneren sein soll-
                    Ohne Signatur lebt sichs doch am besten

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                    • #11
                      Zitat von Zefram Beitrag anzeigen
                      - Raumkämpfe sind stets zweidimensional, fast niemals dreidimensional.

                      Was ist damit genau gemeint, kann mir das jemand erklären?


                      (Was 2D und 3D ist weis ich )
                      =/\= STAR TREK: THE NEXT GENERATION =/\=

                      "Wissen Sie, früher oder später kommt hier jeder mal herein und steht vor diesen Fenstern und blickt hinaus und starrt. Alle suchen sie nach dem kleinen Stern, den Sie Heimat nennen. Es spielt keine rolle, wie weit er weg ist. Alle starren Sie zum Fenster hinaus."

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                      • #12
                        Zitat von Enterprise- D Beitrag anzeigen
                        Was ist damit genau gemeint, kann mir das jemand erklären?


                        (Was 2D und 3D ist weis ich )
                        Dass alles auf einer Ebene stattfindet und man die Höhe/Tiefe des Raums praktisch überhaupt nicht einsetzt. Beispiel: Die "Wand" aus Dominionschiffen bei der Rückeroberung von DS9 hätte problemlos über- oder unterflogen werden können.

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                        • #13
                          Zitat von Rebellion666 Beitrag anzeigen
                          das Menschen immer als die ultimative Rasse hingestellt wird, die das Vorbild für alle adneren sein soll-
                          Jep, diese absolute und schreckliche Glorifizierung der Menschheit
                          Die wird in ST IMO auf ein Niveau gehoben, von dem andere SciFi-Serien nur träumen können.

                          Irgendwann wurde mal die Anzahl der Mitgliedsrassen in der UFP genannt, irgendwas Dreistelliges. Wo sind die denn alle? Warum blicken einem aus dem Haupftcast udn aus dem Hintergrund mindestens 70% Menschen an. Jede Folge taucht irgendein neuer Gummigesichtalien auf, aber anscheinend sind die Verantwortlichen dann nicht in der Lage, den Statisten auch ähnliche Dinge anzusetzen, zumal die, da sie ja im Hintergrund bleiben, nicht mal großartig gut angebracht sein müssen.

                          Nicht zu vergessen: Wie viele Föderatioinsschiffe haben ihren Namen NICHT von irgendwas auf der Erde? Anshceinend befindet die Namensfindungskomission der Sternenflotte Personen, Städte, Regionen usw anderer Rassen nicht für gut genug?

                          Und natürlich: Alienrassen, die einigermaßen vertieft wurden, sind alle stereotyp. Klingonen sind grobe Krieger mit ihrem Ehrenkodex, Romulaner (auch wieder: wie hoch sit die Wahrscheinlichkeit, dass eine Rasse, die mit der Erde nichts zu tun hat ihre Planeten so nennt, wie zwei Brüder der irdischen Mythologie? vond en ganzen anderen namen mal abgesehen...) sind hinterhältige, machtgierige Heuchler, Bajoraner sind religiös, usw. Die einzige facettenreiche Kultur in ST sind die Menschen, die anderen haben nur klare Paradigmen nach denen alle handeln müssen (ausgenommen die vermenschlichten Hauptcharaktere, zB Worf, Spock, usw).

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                          • #14
                            Zitat von Azau Beitrag anzeigen
                            Und natürlich: Alienrassen, die einigermaßen vertieft wurden, sind alle stereotyp.
                            Das trifft zu. Mit der Zeit nimmt man es einfach hin, daß viele Außerirdische nur dazu dienen, spezielle Charaktereigenschaften des Menschen zu symbolisieren und das eigentlich fremde / mysteriöse verlorengeht. Besonders krass bei Voyager: Da gab es ja teilweise in jeder Folge ein neues Volk, das sich vom vorhergehenden nur dadurch unterschied, daß es seine Runzeln und Falten jeweils woanders hatte, aber man hat es halt hingenommen. So isses eben im Weltraum ... Irgendwie gehört es auch zu ST dazu.
                            obsidian per semper

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                            • #15
                              Netter Thread

                              Hinwegsehen kann ich auch immer Kleinigkeiten wie

                              - das Kommunikatorsystem
                              - Zeitreisen (wie oft hat man Zeitreisen unternommen? Wieso reisen nicht mal die Bösen (Romulaner, Cardassianer...)in die Vergangenheit und machen die Erde platt)
                              - unsinnige Einzelepisoden
                              - "unrealistische" Raumkämpfe
                              - unzerstörbare Heldenschiffe
                              - Universalübersetzer kann alles. Dennoch hört man öfters klingonisch. Schaltet man dann extra die Übersetzer raus? Warum fragt Sisko sonst beim Angriff der Klingonen auf DS9 wsa die letzten Worte des Kanzlers waren?

                              Unschön und extrem nervig finde ich folgende Dinge, die teilweise schon angesprochen wurden:

                              - Crewmitglieder oder Fremde, die mit wenigen Klicks das komplette Schiff übernehmen und die komplette Besatzung dumm aussehen lassen
                              - Phaserkämpfe oder generell Kämpfe Mann gegen Mann --> man könnte sich fast die Hand reichen und ballert dennoch unzählige Male mit den Phasern daneben; in einer DS9 Folge kämpft man auf einem Planeten wie im ersten Weltkrieg: Föd im Schützengraben, Jem'Hadar rennen hirnlos an. Warum nicht ein Phaser auf Streuung? Hat man keine Handgranaten?^^
                              Auch nervig, dass man starke Feinde immer mit einem Schlag in den Bauch minutenlang flach legt...
                              - Sicherheitsstandards auf den Schiffen: Jeder kann überall hin und jeden Blödsinn anstellen. In Kampfsituation hat nicht mehr jeder nen Phaser dabei, wird man geentert ergibt man sich lieber schnell statt weiterzukämpfen
                              - Der Weltraum ist angeblich riesen Groß, aber dennoch fliegt man in einer Folge locker mal Strecken, die Jahre dauern müsste
                              - TNG-Diplomatie --> Erstmal das Schiff kampfunfähig schießen lassen, bevor man selbst aktiv wird

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