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Ist das Kelvin-Universum tot?

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  • Ist das Kelvin-Universum tot?

    Viel virtuelle Tinte wurde vergossen als vor rund 10 Jahren bekannt wurde, dass Star Trek zunächst nicht im bekannten Universum fortgesetzt werden würde. Stattdessen gab es Filme in einer alternativen Zeitlinie, mit alten Charakteren aber neuem Stil (dem des Popcorn-Kino, wie man so schön sagt). Unter den Trek Fans haben es einige gemocht, viele gehasst und viele mit hochgezogenen Schultern "wenigstens Star Trek" ausgerufen.

    Jetzt allerdings gibt es eine neue Serie, die im Original-Universum spielt und wo man sich ungefähr in der gleichen Zeitperiode wie im Kelvin-Universum befindet. Was die Frage aufwirft, ob man wirklich noch beides braucht. Braucht man noch vom Aussterben bedrohte Vulkanier, wenn man im Originaluniversum die bekannten Arschlochvulkaner hat; gepiercte Klingonen, wenn man auch schmatzende Mutantenklingonen haben kann? Die Kelvin-Filme scheinen ziemlich redundant geworden zu sein, vergleich mit einer einer TOS-Serie, in der jede Folge eine Spiegeluniversumsfolge gewesen wäre. Ein neuer Film wurde zwar angekündigt, aber will den noch irgendjemand sehen? Ich jedenfalls lege mich fest: Star Trek 4 (bzw Star Trek 14) tue ich mir nicht mehr an (wobei ich mir das zugegeben seit Nemesis bei jedem Film erfolglos vorgenommen habe).


    Also, wie tot ist Star Trek 09 (Star Trek J.J, Star Trek:Kelvin, oder wie auch immer man die Zeitlinie bezeichnen möchte)?
    19
    Tot, wie Star Trek insgesamt!
    63.16%
    12
    Tot, wir haben Disco!
    5.26%
    1
    Nicht tot, Hauptsache Star Trek!
    15.79%
    3
    Ach, das kann man doch nicht so verallgemeinern (Begründung hinzufügen)
    15.79%
    3
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

  • #2
    Ich werfe eine zusätzliche Frage ein: Brauchen wir noch Star Trek? Sowohl die neuen Kinofilme als auch Discovery berufen sich auf ein zugrundelegendes Setting, wobei sie wesentliche Unterschiede bewusst oder aus Unvermögen in Kauf nehmen. Es mag schwierig sein, 50 Jahre Filmgeschichte unter einen gemeinsamen Hut zu bringen, wobei es komischerweise die neuen Romane durchaus schaffen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Von mir hört man immer wieder: Das bisherige Star Trek mit all seinen Serien, Filmen und Geschichten nimmt uns niemand weg. Das ist da und deckt einen breiten Interessensbereich ab. Wozu jetzt überhaupt noch Star Trek Filme oder Serien produzieren, bei denen sowieso nur noch der Titel und ein paar wiederkehrende Elemente an das bisherige Star Trek erinnern? Besser man nabelt sich komplett ab und steckt die Energie in komplett Neues. Ohne "trekkige" Vorgeschichte, ohne Alt-Ballast, ohne nervende/augenrollende Alt-Fans wie inkl. mich selbst.

    Selbstverständlich bin ich auch weiterhin für ernstgemeinte Verfilmungen von bestehenden Star Trek Romanen. Die funktionieren ja eigenartigerweise im Gesamtkontext.
    "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
    "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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    • #3
      Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
      Ich werfe eine zusätzliche Frage ein: Brauchen wir noch Star Trek? Sowohl die neuen Kinofilme als auch Discovery berufen sich auf ein zugrundelegendes Setting, wobei sie wesentliche Unterschiede bewusst oder aus Unvermögen in Kauf nehmen. Es mag schwierig sein, 50 Jahre Filmgeschichte unter einen gemeinsamen Hut zu bringen, wobei es komischerweise die neuen Romane durchaus schaffen. Aber das ist ein anderes Thema.

      Von mir hört man immer wieder: Das bisherige Star Trek mit all seinen Serien, Filmen und Geschichten nimmt uns niemand weg. Das ist da und deckt einen breiten Interessensbereich ab. Wozu jetzt überhaupt noch Star Trek Filme oder Serien produzieren, bei denen sowieso nur noch der Titel und ein paar wiederkehrende Elemente an das bisherige Star Trek erinnern? Besser man nabelt sich komplett ab und steckt die Energie in komplett Neues. Ohne "trekkige" Vorgeschichte, ohne Alt-Ballast, ohne nervende/augenrollende Alt-Fans wie inkl. mich selbst.

      Selbstverständlich bin ich auch weiterhin für ernstgemeinte Verfilmungen von bestehenden Star Trek Romanen. Die funktionieren ja eigenartigerweise im Gesamtkontext.

      Amen !!

      Star Trek ist - seit Jar Jar Abrams, Orci und Kurtzman daran herumfuhrwerten - mausetot. Noch toter als die Hula-Hoop-Mode. Da steht nur noch ST drauf, aber es ist keins drin. Aber mal ganz unter uns, DIE drei Vögel würden auch nichts gutes, Neues hin bekommen. Die klauen sich alles, was sie brauchen, und was man schon viel zu oft in den verschiedenen Ami-Serien, Genre übergreifend sah, zusammen und klempnern daraus etwas zusammen, das am Ende noch schlechter ist, als die Summe der Teile (die sie sich zusammen geklaut haben - denn eigene Ideen haben die noch nie gehabt, und werden sie nie haben).

      Ärgerlich für mich ist die viel zu hohe Akzeptanz der Zuschauer, sich belügen zu lassen. Das wird aber von der derzeitigen US Administration auch genauso vorgelebt. Eine Entwicklung, die ich mit Sorge sehe - nicht allein auf das Fandom bezogen. Früher hat man eine Ohrfeige für´s Lügen kassiert - heute jubeln einem die Mengen zu oder sagen den Vermurksern von ST: "Das habt ihr aber toll gemacht!" wenn sie einen vorher ins Gesicht lügen und behaupten: "Wir haben größten Respekt vor dem Canon" bzw. "Das wird sich harmonisch in den bestehenden Canon einfügen". Da stimmt doch etwas grundsätzlich nicht, Leute!!!!

      Dass es anders UND besser geht, das hatte bereits "Prelude to Axanar" gezeigt - und das war lediglich ein Independent-Projekt. Angeblichen Profis MUSS noch mehr einfallen, aber was die abliefern ist erbärmlich und eine Ohrfeige für den Fan (der eigentlich die Macher Ohrfeigen sollte - im übertragenen Sinne). Solange sich Dumme finden, die sich gerne belügen lassen und solchen Heinis zujubeln, statt sie in den A**** zu treten - so lange wird es KEIN gutes Star Trek mehr geben. Es liegt also an euch, Leute... Denn was nicht gnadenlos floppt wird immer wieder... und wieder... und wieder... und wieder... ... ... aufgekocht.
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      • #4
        Wann wird denn etwas als "tot" angesehen? Bei TNG, bei DS9 und bei VOY gibt es eine ziemlich große Romanmenge, die auch nach dem Ende der Serien weitergeht.

        Beim Kelvin-Universum gibt es noch die Comics, die auch jetzt schon Ereignisse nach dem letzten Film beschreiben. Das würde ich zumindest als (meinetwegen schwaches) "Lebenszeichen" werten ...

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        • #5
          Nach dem Flop von "Beyond" würde ich mir als Produzent echt gut überlegen nochmals auf die "Kelvin"-Linie zu setzen.

          DSC gehört nur dem Namen nach zu Prime und passt inhaltlich sowie optisch eher zu "Kelvin". Von dem her lebt die Reihe zumindest stilistisch in DSC weiter. Sollte aber DSC auch nach Staffel 2 abgesetzt werden, würde ich "Kelvin" keine Träne hinterherweinen, halte ich DSC für ne schwache Serie und die Filme für bestenfalls Durchschnitt.

          Das alte ST ist leider tot bzw wird nur noch in Romanen und Fanproduktionen fortgesetzt. Ist zwar schade, aber seit mittlerweile 12 Jahren (rund die Hälfte meines Trekkie-Daseins) so. Sprich ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, dass das Roddenberry / Berman Star Trek "gut aber aus" ist . Mit über 700 TV-Episoden und 10 Spielfilmen hat man aber trotzdem noch genug Material um darin abzutauchen. Gerade wenn man ne Folge viele Jahre nicht gesehen hat, ist es ja fast so als würde man ne neue sehen (ging mir letztens bei einigen TNG-Folgen auf Syfy / Tele5 so).

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          • #6
            TJa, alles dreht sich wieder um das was war Star Trek? Das Dalles der TV Science Fiction.

            Auch wenn es für viele scheinbar spirituellen Charakter hat. Ich denke es war das was sein schöpfer wollte, eine TV Serien um Quote zu machen, Geld zu verdienen und Schauspielerinnen anzugraben.


            Sollte man in Star Trek irgendeinen "Spirit" sehen, dann wäre es ja nur Sinnig wenn immer wieder was neues aufgelegt wird.

            Abwenn man in Star Trek wer weiss was tiefsinniges oder philosophisches sehen will (ja meist nicht mal Originell) hat zu wenig Gelesen.


            omane scheinen bestenfalls B oder C Niveau zu sein, wenn ich sie mit ernsthafter Science Fiction vergleiche..



            Star Trek ist - seit Jar Jar Abrams, Orci und Kurtzman daran herumfuhrwerten - mausetot. Noch toter als die Hula-Hoop-Mode. Da steht nur noch ST drauf, aber es ist keins drin.
            Mmh was zur Uralten Frage dieser Religion führt. "Was ist denn Star Trek"

            der Thread wo das Diskutiert werden sollte kam nicht weit, weil es niemand so genau ausdrücken konnte..



            (die sie sich zusammen geklaut haben - denn eigene Ideen haben die noch nie gehabt, und werden sie nie haben).
            Zynisch gesagt, in bester STar Trek Tradition.










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            • #7
              Für mich ist Star Trek seit der Absetzung von Enterprise 2005 leider auch tot, bzw. lebt nurnoch in Form von Büchern und in meiner Erinnerung weiter.
              Die JJ Abrams und Justin Lin Filme sind lächerlich und diskussionsunwürdig und in Discovery hatte ich nach der Ankündigung, sie würde in der Prime Zeitlinie spielen, große Hoffnungen gesetzt, die jedoch maßlos enttäuscht wurden, so dass ich diese Serie mittlerweile von meiner Netflix Liste geschmissen habe. Evtl. werde ich mir die Serie auf inoffiziellen Kanälen noch anschauen (vermutlich aber nicht). Dann wird mein Abruf wenigstens nicht zu den Zugriffszahlen bei Netflix hinzugerechnet. Grundsätzlich hätte ich es lieber heute als morgen, wenn Discovery wieder in der Versenkung verschwinden und nicht länger den Namen Star Trek besudeln würde. Lieber gar kein Trek, als sowas.
              Und möglicherweise kommt bei CBS ja doch mal jemand auf den Gedanken, dass man sich vielleicht lieber wieder an der erfolgreichen Berman-Ära orientieren sollte (extrem unwahrscheinlich, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf). Aber dafür gibts zum Glück ja "The Orville". Das kommt näher an Berman Trek ran, als alles, was seit 2005 gemacht worden ist.
              Geld gibts von mir für diesen Schund jedenfalls keins. Weder im Kino, noch auf Netflix.

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              • #8
                nd möglicherweise kommt bei CBS ja doch mal jemand auf den Gedanken, dass man sich vielleicht lieber wieder an der erfolgreichen Berman-Ära orientieren sollte (extrem unwahrscheinlich, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf). Aber dafür gibts zum Glück ja "The Orville". Das kommt näher an Berman Trek ran, als alles, was seit 2005 gemacht worden ist.
                Genau, das Berman Star Trek müsste schon als Eigenparodie daherkommen. Im Überigen wenn eine Seth Mc Farlane Serie den Geist von Star Trek trifft dann kann es ja nicht so Tiefsinnig gewesen sein.

                Was Erfolg angeht, den muss man fast auf TNG beschränken, DS9 und Voyager haben noch etwas von dem Sog mitgenommen und bei Enterprise war dann auch die Luft raus.


                ich sag mal wenn sich Discovery Gefunden hat, und das sollte in der ersten Staffel geschehen, dann könnte es Star Trek wieder zurück ins Fernsehen holen. Momentan ist man noch etwas inkonsequent.

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                • #9
                  Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                  Ich werfe eine zusätzliche Frage ein: Brauchen wir noch Star Trek?
                  Wenn es weiterhin unfähig ist, mal einen episodenübergreifenden Handlungsbogen und Charakterentwicklung zu zeigen, dann nein. Das Einzelepisodenkonzept war schon vor 20 Jahren nicht mehr zeitgemäß und hat Trek nur dank des Markennames über die Jahrtausendwende gerettet. Bei Discovery versucht man jetzt mal wieder, ein paar neuere Töne anzuschlagen, aber so richtig pralle ist das nicht.

                  Es so erbärmlich. Axanar fand ich total geil. Schade, dass man sich nicht mal ein wenig daran orientiert.
                  "The only thing we have to fear is fear itself!"

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                  • #10
                    Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                    Ich werfe eine zusätzliche Frage ein: Brauchen wir noch Star Trek?
                    Nee, jedenfalls nicht das, was da so von Marketingabteilungen zusammengeschustert und "Star Trek" genannt wird, damit jemand Herrn Moonves seinen schönen Service finanziert.

                    Zuletzt geändert von endar; 02.11.2017, 17:58.
                    Republicans hate ducklings!

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                    • #11
                      Momentan kann ich die Frage, ob Star Trek allgemein tot ist, für mich echt noch nicht beantworten. Für mich (andere Leute haben da sicher andere Definitionen) ist das, was Star Trek ausmacht, eine Mischung aus Gesellschaftskritik und einer hoffnungsvollen Vision, dass Wesen und Kulturen verschiedendster Art friedlich zusammen leben können, Wissenschaft für Frieden und Fortschritt genutzt werden kann und eine bessere Zukunft möglich ist. Der erste JJ-Abrams Film hatte das mit seiner dümmlichen Zerstörungs-Orgie nicht, ,,Into Darkness" angedeutet, aber ,,Beyond' hat sich für mich nach richtigem Star Trek angefühlt. Auch wenn ich insgesammt die Idee, TOS zu rebooten, ziemlich inspirationslos finde. Was sich für mich übrigens im Nachhinein auch nicht nach ,,richtigem" Star Trek anfühlt, und das genauso wenig wie die Kelvin-Zeitlinie, sind die beiden Staffeln die ich mir bis jetzt von Enterprise angetan habe. Weil ich das Gefühl hatte, dass es mehr darauf abziehlt, T'Pol in der Reibekammer oder anderswie sexy zu zeigen als auf friedlicher Weltraumerforschung.
                      Ob Discovery diese Dinge, die für mich Star Trek ausmachen, haben wird? Momentan ist von Gesellschaftskritik nur in Ansätzen etwas zu merken und von Hoffnung ebenso, aber wer weiß wie das im Laufe der Serie wird. Genauso sieht es mit neuen, interessanten Elementen aus. Dass man auch mal etwas aus der Sicht der Klingonen zeigt und dass der menschliche Hauptcharakter kein Captain, nicht einmal ein Führungsoffizier, ist, gefiel mir auf jeden Fall aber wurde noch zu wenig genutzt. Die Charaktere sind jedenfalls so unterschiedlich und ,,anders" wie ich es an Star Trek liebe, was immerhin ein Ansatz ist.
                      Wenn jetzt ein vierter Film rauskommt, ist für mich die Kelvin-Zeitline noch nicht tot, da ihre Geschichte ja weitergeht. Und ich hoffe auch immer noch auf ein (intelligent gemachtes!) Crossover mit dem ursprünglichen Universum und vielleicht noch ein paar anderen Paralleluniversen, das könnte interessant werden.
                      Meine Fanfiktion, hauptsächlich über Babylon 5 und Delenn und/oder Lennier (http://www.fanfiktion.de/u/TallysGreatestFan)

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                      • #12
                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Jetzt allerdings gibt es eine neue Serie, die im Original-Universum spielt und wo man sich ungefähr in der gleichen Zeitperiode wie im Kelvin-Universum befindet. Was die Frage aufwirft, ob man wirklich noch beides braucht.
                        Nein, natürlich braucht man nicht beides. Das ergibt sich schon ganz logisch daraus, dass man weder das eine noch das andere braucht. Also auch nicht beides.

                        Im Comic-Bereich und im Buch-Bereich dürfte das Kelvin-Universum noch eine Zeit lang weiter laufen, und vielleicht kommt auch noch ein vierter Film. Falls der Film nicht mehr kommt, laufen die Comics und Bücher trotzdem noch eine Weile weiter, solange es genügend Abnehmer dafür gibt, und das wird sich zeigen und nicht durch theoretische Überlegungen vorhersagen lassen.

                        Langfristig wird von allen Star Treks nur TOS seinen Kultstatus halten können, und davon profitiert Kelvin nicht wenig. Es ist z.B. auch gut möglich, sich von Star Trek nur die Kinofilme anzuschauen, angefangen mit TMP, langweilig oder nicht, dann die restlichen fünf TOS-Kinofilme, die vier TNG-Filme, jeweils ohne die Serien zu kennen, und dann die Kelvin-Filme, und Ende. Vielleicht gibt es entsprechende Blu-ray-Box sogar schon.

                        Dass es jetzt DSC gibt heißt nicht, dass es keinen Weg daran vorbei gibt und man sonst kein Star Trek mehr braucht.

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                        • #13
                          Star Trek ist nur noch ein Label was man mal hier, mal dort draufklebt.

                          Bis auf ein paar quiekende Fanboys/girls, welche vermutlich JarJar Binks zum Präsidenten wählen würden, habe ich auch weder in den jüngsten Star Trek, noch Star Wars Filmen Leute im Kino gesehen die sich ernsthaft begeistern konnten. Halt nur noch die Kurzweilkino-Fraktion. Aber denen ist es unter dem Strich wohl auch egal, ob da ST, SW, Transformers oder sonst was draufsteht.
                          Der Unterschied bleibt das bei Star Wars nun Disney hintersteckt. Die haben sich das dermaßen was kosten lassen das die das bis zum bitteren Ende auslutschen werden. Qualitativ ist da allerdings anscheinend auch nicht viel zu erwarten.
                          Um das was bei Star Trek in der letzten Dekade erschienen ist täte es mir nicht leicht. Aber wozu sollte man da nun noch die Rolle Rückwärts ins Primeuniversum antreten? Für eine kleine werdende Interessengruppe lohnt es sich nicht. Und nach dem damaligen Schema der Kinofilme würde es wohl auch nicht funktionieren. Sowas interessiert heute nur noch die wenigsten. Der Niedergang fing doch schon mit ENT an, der ganze Xindi-Plot mit den verschiedenen Soezies war doch schon zuviel des Guten. Auf so eine Idee kommen sonst Kinder. Wenn man sich schon Spezies einen Planeten teilen lässt, ist alles was mehr als zwei umfasst viel zu umständlich. Auch war die ganze Crew ziemlich blass. Bei Star Trek - Into Darkness hat man sich über die Unterwäsche Szene von Carol Marcus aufgeregt. Das zog sich mit T'Pol durch die ganze Sendung!

                          Bevor man da irgendetwas Neues mit einem Star Trek Label versieht, sollte man es vielleicht lieber ganz sein lassen und versuchen ein neues interessantes Serienuniversum aufzubauen. Oder man gibt die Franchise mal in komplett andere Hände. HBO fände ich z.B. ganz interessant. Die haben über die Jahre einige echt gute Serien auf die Beine gestellt.

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                          • #14
                            Ich freue mich sehr über die zweite Staffel von Orville, das ist nämlich ein Star Trek/Stargate Fest, wo alles drin ist, was nach häufiger Meinung in diesem Forum "heute halt nicht mehr geht" und ganz ohne schlechte-Laune-TV, aber mit Beleuchtung der Sets.

                            Zitat von Kalyrus
                            Bevor man da irgendetwas Neues mit einem Star Trek Label versieht, sollte man es vielleicht lieber ganz sein lassen und versuchen ein neues interessantes Serienuniversum aufzubauen. Oder man gibt die Franchise mal in komplett andere Hände. HBO fände ich z.B. ganz interessant. Die haben über die Jahre einige echt gute Serien auf die Beine gestellt.
                            Oder man schraubt seine Ansprüche etwas nach unten und macht eine Serie für nicht das größte, aber ein festes Stammpublikum. Warum muss Star Trek, das nie so "mainstream" wie Star Wars gewesen ist, es immer auf Teufel komm raus damit aufnehmen können.

                            Dann gibt es auch wieder etwas mehr Abwechslung auf dem Bildschirm. Denn Disco gäbe es sicher auch billiger. So toll sind die Wimmelbücher-Tricks, die Kulissen oder gar die künstlerische Leistung nicht, als dass man den Eindruck hätte, dass das irgendwie viel teurer sei als Dark matter und Co.
                            Republicans hate ducklings!

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                            • #15
                              Zitat von endar Beitrag anzeigen

                              Dann gibt es auch wieder etwas mehr Abwechslung auf dem Bildschirm. Denn Disco gäbe es sicher auch billiger. So toll sind die Wimmelbücher-Tricks, die Kulissen oder gar die künstlerische Leistung nicht, als dass man den Eindruck hätte, dass das irgendwie viel teurer sei als Dark matter und Co.
                              Welchen Hintergrund haben eigentlich mal abgesehen von den zwei bekannten Namen in DISCO die anderen Schauspieler? In vergangenen Produktionen blickten viele ja auch auf eine langjährige und erfolgreiche Bühnenkarriere zurück?

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