Ich habe den Film gestern im Free TV gesehen und ich bin sehr froh das ich mir damals den Film nicht im Kino angeschaut habe!
Alleine schon die gesamte optische Darstellung der Unterwasserwelt wurde echt schlecht umgesetzt und es war kein Genuß diese anzuschauen. Alles wirkte so unnatürlich und künstlich. Hingegen konnte wenigstens die Überwasserwelt punkten, da ich diese gut umgesetzt fand.
Auch die schauspielerischen Leistungen fand ich nicht überzeugend bzw. diese wirkten bei den meisten Figuren sehr hölzern. Zudem konnte mich auch die Bösewichtin, gespielt von Melissa McCarty, nicht überzeugen, da diese wenig bedrohlich rüberkam.
Weiters fand ich die Handlung wenig fesselnd und interessant und mir persönlich haben auch die vielen Gesangseinlagen nicht gefallen.
Alles in allem kann ich den Film nur sehr gnädige zwei Sterne geben.
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Arielle: Die Meerjungfrau
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Ok, ich fange mal mit dem an, was mir gefallen hat.
Die Flossen waren toll animiert.
Jetzt zum Rest.
Möwe und Landkrabbe können auf einmal unter Wasser atmen. Alle Tiere sehen furchtbar aus. Da unten ist es oft dunkel und grau. Die Königin ist sowas von überflüssig. Dass man ihre Gedanken hören kann. Die Mogelei bei dem Zauber. Ach, eigentlich fast alles.
Die Stimmen sind auch deutlich schlechter als im Original. Sollten die nicht angeblich so gut sein?
Nicht so schlecht wie Mulan, aber doch wirklich schlecht. Von der Liebe des Originals ist hier nichts zu spüren
Und ja, die Hauptrolle ist eine Fehlbesetzung. Ihr Gesichtsausdruck ist kaum auszuhalten. Hatten die niemanden, der richtig schauspielern konnte?
Bei Triton übrigens auch, aber der ist nur eine Nebenrolle.
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Wirklich weg ist der Rassismus sicherlich nicht. Gerade am Land oder auch bei den bildungsferneren Schichten, z.B am Würstelstand in Wien, höre ich immer noch Meldungen wie: "Die deppadn Tschuschn / Neger / Muratl." Interessanter Weise am häufigsten von Leuten, welche mit Leuten mit Migrationahintergrund oder anderer Hautfarbe so gut wie nie (ausser vielleicht in der U Bahn) in Kontakt kommen.
Weder in meiner alten Schule noch in meiner jetzigen gibt es dahingehend aber irgendwelche Probleme. Die Jugendlichen aller Ethnien und Herkunftsländer freunden sich hier vorurteilsfrei miteinander an. War erst heute wieder mit meinen Schülern im Stadionbad und war es nicht einmal eine Bemerkung wert, dass ein musililisches Mädchen von ihnen ein langes Badekleid trug.
Eine Kollegin von mir hat auch 2 schwarze Mädchen adoptiert. Gott sei Dank spielte in deren Umfeld (z.B in der Volksschule) ihre Hautfarbe auch nie ne Rolle, da Kinder / Jugendliche in Österreich so gut wie gar nicht dahingehend differenzieren. Die beiden Mädels haben übrigens vor kurzem Arielle gesehen und als sie vom Film berichteten, war es für sie nicht mal ne Erwähnung wert, dass Arielle schwarz wäre, da ihnen die Hautfarbe völlig egal ist.
Natürlich kann ich dahingehend nur von Österreich berichten. In den USA könnte Rassismus für POC Jugendliche natürlich noch ein grosses Thema sein.
Am lautesten schreien im Internet sowieso meist irgendwelche Minderheiten. Sprich tatsächliche Rassisten oder irgendwelche Gutmenschen. Dass aber jeder, der den aktuellen Hollywood Trend, möglichst divers zu casten, egal ob es passt oder nicht, kritisiert, ein Rassist ist, ist aber sicherlich falsch. Auch gibt es bei Arielle mehr als genügend Kritikpunkte, als dass ich Imdb, Rotten Toamtoes oder Letterboxd verstehen könnte, dass sie alle schlechten Wertungen rausnehmen und den Film damit künstlich pushen.
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Ich weiß nicht ob es sowas wie ernsthaften Rassismus überhaupt noch großflächig gibt, dafür sind selbst die untersten Schichten zu weit aufgeklärt. Viel mehr es doch ein Kanal um Frust und Aggressionen abzulassen.
Warum gewinnt die Afd an Stimmen? Weil es in Deutschland bergab geht und viele sich bedroht fühlen. Wenn ich Topverdiener bin, in einer tollen Gegend wohne und meine Kinder auf gute Schulen schicken kann wird es mir mit hoher Wahrscheinlichkeit völlig egal sein wer welche Socken trägt und ob wir 1000 oder 100.000 Migranten aufnehmen.
Wer dagegen mit seinem Leben hadert sieht ziemlich schnell alles als weitere Bedrohung an und suchst sich dann möglichst einfache Ziele und Kanäle.
Da hilft es halt auch nicht wenn es an allen Ecken Probleme gibt und die Regierung eher darüber nachdenkt, wie man im Alleingang das Klima retten kann, indem man erstmal viele Probleme auf die Bevölkerung abwälzt und weiterhin so tut, als wäre Deutschland und Europa das Schlaraffenland, welches unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen kann und dann Argumente vorschiebt, man bräuchte Fachkräfte und nur durch Migration wäre das zu lösen.
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Rassismus ist praktisch so alt wie die Menschheit selbst, nur sah das z.B. im alten Griechenland noch etwas anders aus. Da war dann jeder Nichtgrieche ein Barbar und potentieller Sklave. Heute hat Rassismus diese pseudobiologische Basis, die von jedem widerlegt werden kann, der in der Lage ist Wikipedia aufzurufen. Denn Menschen sind keine Hunde und besitzen gar keine Rassen.Zitat von QeyliS II Beitrag anzeigenDer Rassismus war doch nie weg. Er hat immer unter der Fassade geschlummert. Dank der vielen Krisen, der zunehmenden Präsenz von Flüchtlingen und natürlich der sozialen Medien ist die Maske bei vielen gefallen. Auf der anderen Seite wird oft jegliche Kritik an dem Blödsinn, den Fimemacher gerade produzieren und mit oberflächlichen Botschaften versehen, als Rassismus abgestempelt.
Ändert aber an der allgemeinen Fremdenfeindlichkeit nichts, die menschen nunmal besitzen. Der Unterschied jetzt ist, dass die Leute durch die sozialen Medien und die dortige Anonymität jede Hemmung verloren haben. Da wird zum Teil ganz frei ein Genozid an allen Weißen gefordert.
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Der Rassismus war doch nie weg. Er hat immer unter der Fassade geschlummert. Dank der vielen Krisen, der zunehmenden Präsenz von Flüchtlingen und natürlich der sozialen Medien ist die Maske bei vielen gefallen. Auf der anderen Seite wird oft jegliche Kritik an dem Blödsinn, den Fimemacher gerade produzieren und mit oberflächlichen Botschaften versehen, als Rassismus abgestempelt.
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Leider musste ich feststellen, dass Rassismus wieder mehr im Kommen ist. In vielen sozialen Netzwerken begegne ich dem Problem täglich. Es gibt beispielsweise eine Werbung für Socken, in der die Socken an den Beinen eines dunkelhäutigen Mannes zu sehen sind. Kommentare wie "Zielgruppe um mehr als 1.000 km verfehlt" sind da noch die absolut harmlosesten Beiträge.Zitat von HanSolo Beitrag anzeigenSeit wann sind Menschen eine homogene Masse? Ich schrieb, dass Bailley (vor allem ihr Gesang) von vielen Kritikern als einziger Pluspunkt gesehen wird.
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Als ob ein in-universe Grund solche Leute jemals aufgehalten hat.Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigenEin weißer in Wakanda hätte schon in-universe nicht funktioniert.
Und einen Quotenweißen hatten wir im ersten Film. Der wirkte zwar ziemlich deplatziert, aber im Gegensatz zu den meisten Quotenschwarzen hatte er wenigstens etwas zu tun.
Also in Universe war genau das die Kritik, aber du hast Recht, in der Realität war die Kritik daran ziemlich leise.Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigenMich wundert ohnehin, dass sich kaum einer an der Darstellung von Wakanda mit allem drum und dran gestört hat. Durch Zufall und Glück sind Sie zum fortschrittlichsten Volk der Erde geworden, tragen aber nach wie vor die Führung durch Zweikämpfe aus, während bemalte Wilde mit Schmuck in den Lippen dazu trommeln und Affenlaute von sich geben. Das Volk lebt in Saus und Braus hinterm dem Schutzschild, während drumherum Afrikaner verhungern, an 0815 Krankheiten sterben und seit Jahrhunderten ausgebeutet werden.
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Ein weißer in Wakanda hätte schon in-universe nicht funktioniert. Mich wundert ohnehin, dass sich kaum einer an der Darstellung von Wakanda mit allem drum und dran gestört hat. Durch Zufall und Glück sind Sie zum fortschrittlichsten Volk der Erde geworden, tragen aber nach wie vor die Führung durch Zweikämpfe aus, während bemalte Wilde mit Schmuck in den Lippen dazu trommeln und Affenlaute von sich geben. Das Volk lebt in Saus und Braus hinterm dem Schutzschild, während drumherum Afrikaner verhungern, an 0815 Krankheiten sterben und seit Jahrhunderten ausgebeutet werden.Zitat von pollux83 Beitrag anzeigenIch hätte zu gern den Aufschrei gesehen, wenn man Black Panther im 2. Film mit Tom Cruise besetzt hätte. Fit genug ist er dafür, also was hätte dagegen gesprochen? Und eine Minderheit hätte er in Wakanda damit auch repräsentiert.
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Seit wann sind Menschen eine homogene Masse? Ich schrieb, dass Bailley (vor allem ihr Gesang) von vielen Kritikern als einziger Pluspunkt gesehen wird.Zitat von Spocky Beitrag anzeigenWie passt es denn zusammen, wenn sie als einziger Pluspunkt gesehen wird und sie aber auch gefühlt das ist, was am meisten kritisiert wird?
Die Hauptfigur ist trotzdem schwarz und keiner stört sich (zu Recht) daran.Beim Spider verse gibt es zig weiße Spidermen, da kann man einen einzelnen schwarzen schon mal verzeihen
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Wie passt es denn zusammen, wenn sie als einziger Pluspunkt gesehen wird und sie aber auch gefühlt das ist, was am meisten kritisiert wird?Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
Ich glaube auch, dass der Aufschrei wegen des Castings halbwegs verstummt wäre, wäre der Film gut. So geschehen bei Casino Royale (ein blonder Schönling als Bond), The Dark Knight (der Ritter aus Leidenschaft soll der neue Joker werden?), The Witcher (so viel Multikulti in einer mittelalterlichen Welt) oder letztes Jahr bei The Woman King (schwarzer Feminismus - Hilfe!).
Es ist sogat so, dass Haily Bailey von vielen Kritkern als elnziger Pluspunkt des Films angesehen wird.
Das Problem des Films ist einfach, dass er nicht gut ist.
Beim Spider verse gibt es zig weiße Spidermen, da kann man einen einzelnen schwarzen schon mal verzeihen
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Ich glaube, besser kann man es nicht beschreiben.Zitat von pollux83 Beitrag anzeigenDas hier ist so, als würde man Den König der Löwen mit Panthern besetzen. Ich hätte zu gern den Aufschrei gesehen, wenn man Black Panther im 2. Film mit Tom Cruise besetzt hätte. Fit genug ist er dafür, also was hätte dagegen gesprochen? Und eine Minderheit hätte er in Wakanda damit auch repräsentiert.
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Der Film ist aber auch keine Doku, sondern im Grunde ein Kistümfilm wie Gladiator, der auch nicht sonderlich historisch korrekt war.Zitat von pollux83 Beitrag anzeigenDer Film steht im Punkt Geschichtsverdrehung der Kleopatradoku um nichts nach. Und was das Fälschen von Bewertungen angeht, hat der Film mit 99% ein ganz neues Niveau erreicht. Da kommt die IMDb-Wertung von Arielle nicht annähernd heran.
Das eigentliche Problem des Films ist, dass man damit eine Botschaft verbreiten will und nichts sonst. Woke ist nicht ohne Grund inzwischen ein Schimpfwort, weil viele dessen Vertreter Rhetorik benutzen, die der von Nazis in nichts nachsteht.
Bei IMDB passt das Rating mit 6,9 schon (unbereinigt 6,5). Rotten Tomatoes zeigt keinen unbereinigten Wert, aber auch bei den Kritikern hat er 94 Prozent.
Der Film ist einfach als das, was er sein will (ein emotionales Kostümabenteuer), sehr gut. Habe ihm auch 8/10 (mit Tendenz zu 9) bei Imdb gegeben.
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Das ist das Hauptproblem. Ändert aber nichts an der Fehlbesetzung. Entweder du hältst dich an das Material, das du adaptieren willst, oder du machst es wie bei "Küss den Frosch" und nimmst das Original nur als Leitfaden und erschaffst eine ganz eigene Geschichte.Zitat von HanSolo Beitrag anzeigenDas Problem des Films ist einfach, dass er nicht gut ist.
Das hier ist so, als würde man Den König der Löwen mit Panthern besetzen.
Ich hätte zu gern den Aufschrei gesehen, wenn man Black Panther im 2. Film mit Tom Cruise besetzt hätte. Fit genug ist er dafür, also was hätte dagegen gesprochen? Und eine Minderheit hätte er in Wakanda damit auch repräsentiert.
Soweit ich gehört habe, trifft das nur auf ihre Stimme zu. Schauspielerisch enttäuscht sie ähnlich wie der Rest des Films. Zumal man dazu den Film in englisch schauen muss.Zitat von HanSolo Beitrag anzeigenEs ist sogat so, dass Haily Bailey von vielen Kritkern als elnziger Pluspunkt des Films angesehen wird.
Der Film steht im Punkt Geschichtsverdrehung der Kleopatradoku um nichts nach. Und was das Fälschen von Bewertungen angeht, hat der Film mit 99% ein ganz neues Niveau erreicht. Da kommt die IMDb-Wertung von Arielle nicht annähernd heran.Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen... oder letztes Jahr bei The Woman King (schwarzer Feminismus - Hilfe!).
Das eigentliche Problem des Films ist, dass man damit eine Botschaft verbreiten will und nichts sonst. Woke ist nicht ohne Grund inzwischen ein Schimpfwort, weil viele dessen Vertreter Rhetorik benutzen, die der von Nazis in nichts nachsteht.
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Ich glaube auch, dass der Aufschrei wegen des Castings halbwegs verstummt wäre, wäre der Film gut. So geschehen bei Casino Royale (ein blonder Schönling als Bond), The Dark Knight (der Ritter aus Leidenschaft soll der neue Joker werden?), The Witcher (so viel Multikulti in einer mittelalterlichen Welt) oder letztes Jahr bei The Woman King (schwarzer Feminismus - Hilfe!).Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
Geht umgekehrt aber genauso. Gerade weil die Arielle-Neuverfilmung ja vor allem wegen der Arielle-Darstellerin angegriffen wird, ist es ja leicht, dem Kritiker Rassismus zu unterstellen, was bei einer Fantasy-Figur ja nicht mal komplett abwegig ist.
So muss man sich am Ende das Tages auch gar nicht mehr mit inhaltlichen Kritiken am neuen Film auseinandersetzen, welcher halt wieder mal nur ein lauer Aufguss des Originals ist - nach aktuellem Zeitgeschmack zusätzlich verwässert.
Es ist sogat so, dass Haily Bailey von vielen Kritkern als elnziger Pluspunkt des Films angesehen wird.
Das Problem des Films ist einfach, dass er nicht gut ist.
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