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"Ich mag den Film trotzdem NICHT"

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  • Orovingwen
    antwortet
    Zitat von Jenny McLane Beitrag anzeigen
    Clockwork Orange
    Ich kenne viele die davon schwärmen, nach 10 Minuten habe ich genervt abgedreht, weil die Musik so ekelhaft war, das man am liebsten den TV aus dem Fenster schmeißen würde.
    Clockwork Orange soll auch ekelhaft sein
    Aber ich stimme dir zu ich mag den Film auch nicht besonders. Das Buch finde ich genial und auch das Theaterstück fand ich ganz gut, aber der Film? Da wurde alles, was mir gefallen hat zerstört. Ich kann mir ja vorstellen für Leute, die das Buch nicht kennen (und auf solche Filme stehen) ist der ganz gut, aber ich kann dem einfach nichts abgewinnen. Den Prozess, den Alex durchlebt wird nicht gut dargestellt, die Gewalt nur "von außen" betrachtet und nicht aus Alex Sicht (und auch nicht von deren Gesellschaft, dafür sieht man davon zu wenig) und die Intensität der Geschehnisse kommt auch nicht rüber.

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  • Slowking
    antwortet
    Zitat von Tom Parker Beitrag anzeigen
    Eine Wache in der Zelle weil die Scheibe zum Beobachtungsraum zerbrochen war und er so hätte entkommen können. Keine Zeit den Joker in ne andere zelle zu bringen weil Dent und Rachel gerettet werden müssen.
    Also eine Wache die dem joker nicht zu nah kommen sollte sich aber dann provozieren läßt.
    Und wer rechnet damit das ein Schrank von einem Mann sich von so nem Hänfling überrumpeln lässt. Der Cop nicht
    Es waren noch sehr viele Polizisten in der Station und man kann ihn nicht in eine sichere Zelle verfrachten? Und das der Schrank von einem Hänfling überwältigt wird hätte jeder sehen können der jemals einen Film gesehen hat. (deswegen sagte ich Cliche) Man hätte die Wache auch hinter dem zerbrochenen Glas platzieren können. Wäre bei einem absoluten Soziopathen wie dem oker sicher die bessere Idee gewesen. [sarkasmus]Es ist ja auch nicht so als hatte man da ein böses Genie das die ganze Stadt in Schutt und Asche gelegt hat [/sarkasmus]

    Der Kerl hat mit keinem Wort erwähnt das er irgendwas mit dem Joker zu tun hat. Es war einfach der "Boss". Man hat ihn fü einen der vielen Verrückten aus dem Arkham Asylum gehalten.
    Da muss ich den Film wohl nochmal gucken. Ich hatte aber den eindruck, dass es klar war, dass er für den Joker arbeitet.

    Polizisten dürfen da nocht schießen. In Gotham wie in der richtigen Welt nicht.
    Wenn jemand einen anderen Menschen mit einem Messer bedroht? natürlich dürfen sie. Nennt sich im deutschen Recht "Nothilfe".
    Was sie nicht dürfen ist seine Forderungen erfüllen.
    Zuletzt geändert von Slowking; 23.01.2009, 20:46.

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  • Lukewarm
    antwortet
    American Pie
    Stellvertretend für alle Teenie-Liebe-Sex-Komödien und sämtliche Serien, die von irgendwelchen Teenie-Softies beherrscht werden! Erstaunlicherweise mag ich aber "Zehn Dinge, die ich an dir hasse", wahrscheinlich weil der Film nicht ganz so abgedreht und die dargestellte Welt noch recht sympathisch ist. Außerdem mag ich Heath Ledger und Julia Stiles recht gerne sehen.

    Wahrscheinlich hat Terminator SCC schon deswegen von Grund auf einen schweren Stand bei mir: Mir stellen sich jedes Mal die Nackenhaare auf, wenn ich diesen John Connor-Bubi mit diesem Zuckerschnäuzchen-Terminator Cameron in einer Szene sehe.

    Spiderman
    Vor allem wegen Toby Maguire und Kirsten Dunst. Gerade Toby Maguire hat so ein dümmliches Gesicht, in das ich am liebsten rein schlagen möchte, wenn ich es sehe. Klingt hart, ich weiß, aber sein Gesicht, seine Mimik, seine Erscheinung - ich ertrag es einfach nicht. Und was Kirsten Dunst angeht ... na ja, man soll ja keine Frauen verhauen, aber wenn vielleicht gerade niemand hin sieht.

    Abgesehen davon nerven die Filme einfach nur. Die Actionszenen sind ja noch ganz ansprechend, jedenfalls solange Toby Maguire sein dumm-dämliches Gesicht hinter der Maske verbirgt. Allerdings gibt es viel zu wenig Szenen, in denen es mal zu Sache geht, weil die Filme viel zu viel Zeit für den vergeblichen Versuch vergeuden, anspruchsvoll zu wirken, was hinten und vorne nicht gelingt.

    A beautiful Mind
    Ich hab den Hype um den Film nie verstanden. Aber der Film kam auch zu einer Zeit (2001), in der jeder Film, der mehr Dialoge als Actionszenen bot, gleich als anspruchsvoll galt. Tatsächlich bin ich aber bei A Beautiful Mind beinahe eingeschlafen (und die Kinoverabredung war auch noch ein Date - glücklicherweise war meine Begleitung genauso wenig von dem Film angetan). Die Paranoia des John Nash sorgen für gefühlt drei interessante Szenen und einen netten Schmunzler gegen Ende des Filmes. Immerhin spielt aber Jennifer Connelly mit *seufz*

    Alien
    Stellvertretend für alle Monster-Grusel-Thriller, also auch Predator&Co. Ich werde mit solchen Filmen nie warm, unter anderem weil sie meistens recht plump inszeniert sind. Es muss ein Naturgesetz geben, dass dafür sorgt, dass sich eine Gruppe Menschen in einer Umgebung, in der hinter jeder Ecke ein Monster lauern kann, erst einmal aufteilt. Wenn so Sätze fallen wie "Geht schon mal vor, ich will noch eben was aus (dem Keller/vom Dachboden/diesem komischen Raum mit die grünen Glibberzeug an den Wänden) holen", weiß man schon was gleich passiert. Gääääääähn ....

    Man muss Alien zu Gute halten, dass dieser Film einige dieser Situationen ganz ordentlich löst, bspw. am Ende des Filmes. Aber es ist halt nur ein "Monster frisst alle bis auf einen"-Film.

    Star Wars - Das Imperium schlägt zurück
    Fand ich vergleichsweise langatmig. Vor allem aber habe ich die Settings nie gemocht. Allerdings habe ich den Film zum ersten Mal mit acht Jahren gesehen, und in dem Alter wollte ich immer ein Happy End sehen, was dieser Film einfach nicht bietet. Das hat mich in dem Fall wohl nachhaltig geprägt.

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von Jenny McLane Beitrag anzeigen
    Juno
    Ich kenne nur den Trailer, aber der Film reizt mich absolut nicht. vor allem weil ein Bekannter von mir, mir total oft von dem Film vorgeschwärmt hat. Ist eben nicht meine Thematik, ein Film über einen schwangeren Teenie,...
    OK, wenn er mal auf Premiere 1 - 4 läuft, werde ich ihn mir antun, was der daran so toll findet.
    Ich denke, dass man einen Film schon gesehen haben muss um zu sagen, ob er einem gefällt oder nicht. Juno besticht meiner Meinung vor allem damit, dass man im Vorfeld eigentlich einen ganz anderen Film erwartet. Also einen der hochdramatisch ist, es einen Eltern-Tochter Konflikt gibt und wo am Ende viel auf die Tränendrüse gedrückt wird. Aber gerade das macht der Film nicht und deshalb empfand ich ihn herrlich erfrischen. Außerdem ist der Haupcharakter wirklich sehr gut geschrieben und ihre Kommentare sind oft zum Brüllen.

    Damit ich hier nicht immer OT poste:

    Ich mag zum Beispiel Apocalypse Now nicht. Der Film wird hochgelobt und ich hab ihn auch im Regal stehen, aber ich hab mich doch sehr durch diesen Film quälen müssen. Ich kann die Meisterwerk-Meinungen zwar durchaus nachvollziehen, aber mir war er einfach zu langweilig und langatmig.

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  • Jenny McLane
    antwortet
    Clockwork Orange
    Ich kenne viele die davon schwärmen, nach 10 Minuten habe ich genervt abgedreht, weil die Musik so ekelhaft war, das man am liebsten den TV aus dem Fenster schmeißen würde.

    Juno
    Ich kenne nur den Trailer, aber der Film reizt mich absolut nicht. vor allem weil ein Bekannter von mir, mir total oft von dem Film vorgeschwärmt hat. Ist eben nicht meine Thematik, ein Film über einen schwangeren Teenie,...
    OK, wenn er mal auf Premiere 1 - 4 läuft, werde ich ihn mir antun, was der daran so toll findet.

    Dinner for One
    Kann den Film einfach nicht ausstehen, konnte schoon beim ersten mal angucken nicht lachen. Bin ich froh, das der heuer zu Silvester nicht bei uns im TV gelaufen ist *g*

    Im Moment fallen mir nur die 3 ein...

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  • Whyme
    antwortet
    @Largo

    Für die absoluten Zahlen stimmt das sicherlich. Aber was denen einfach fehlt ist der Bezug zur eingesetzten Summe. Daher finde ich es viel interessanter, mal zu schauen, das Wievielfache seiner Kosten ein Film wieder eingespielt hat. Und da schauen wir doch mal:

    Jurassic Park kostete ca. 63 Mio $.
    Eingespielt hat er ca. 914 Mio $.
    Damit hat JP das 14.5fache seiner Kosten eingespielt.

    Independence Day kostete ca. 75 Mio $.
    Er hat ca. 797 Mio $ eingespielt
    Er hat also das 10,6fache seiner Kosten eingespielt

    Titanic hat 200 Mio $ gekostet.
    Er hat ca. 1,6 Mrd $ eingespielt.
    Das ist das 8fache seiner Kosten.

    Pulp Fiction hat das 26,3fache seiner Kosten eingespielt.

    So gesehen ist Pulp Fiction durchaus von all den Filmen der erfolgreichste, der seine Erwartungen sicherlich am meisten übertroffen hat.

    MfG
    Whyme

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  • Tom Parker
    antwortet
    Der ganze Plan des Jokers im Mittelteil des Films basiert auf bescheuert bekloppten Polizeibeamten.
    Zuerst platzieren sie eine Wache mit in ihm IN DER ZELLE. Nicht davor, daneben, etc. sondern darin. Die lässt sich vom Joker natürlich provozieren und wird so überwältigt. <-- Riesen Cliche
    Eine Wache in der Zelle weil die Scheibe zum Beobachtungsraum zerbrochen war und er so hätte entkommen können. Keine Zeit den Joker in ne andere zelle zu bringen weil Dent und Rachel gerettet werden müssen.
    Also eine Wache die dem joker nicht zu nah kommen sollte sich aber dann provozieren läßt.
    Und wer rechnet damit das ein Schrank von einem Mann sich von so nem Hänfling überrumpeln lässt. Der Cop nicht

    Dann realisieren die anderen Polizisten nicht, dass dieser komsiche Kerl wahrscheinlich eine Bombe in seinem Magen hat als der ihnen erzählt, dass der Joker ihm da etwas rein getan hat. <-- Kein Cliche aber dumm wie Brot (wobei Brot hat Bakterienkulturn in sich drin, also ist es wahrscheinlich intelligenter als die Polizisten)
    Der Kerl hat mit keinem Wort erwähnt das er irgendwas mit dem Joker zu tun hat. Es war einfach der "Boss". Man hat ihn fü einen der vielen Verrückten aus dem Arkham Asylum gehalten.

    Dann nimmt der Joker einen Polizisten als Geisel, zwei Polizisten richten ihre Pistolen auf den völlig entblösten Kopf des Jokers und stehen ungefähr einen Meter entfernt, erschießen ihn aber nicht, sondern erfüllen seine Forderungen <-- Cliche und dümmer gehts nimmer
    Polizisten dürfen da nocht schießen. In Gotham wie in der richtigen Welt nicht.

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  • Keymaster
    antwortet
    Zitat von Mic-Re Beitrag anzeigen

    Hallo Keymaster,

    Sorry. Mein erster Post hier war überhaupt gar nicht auf dich gerichtet. Ich glaube ich habe dich ungewollt ziemlich getroffen. Insofern, betrachte dich bitte als Opfer eines Querschlägers und nicht als Ziel eines Angriffes!
    Na dann bin ich aber erleichtert , das es sich hierbei um ein Missverständnis gehandelt hat . So lässt es sich gleich viel ruhiger diskutieren.

    Zitat von Mic-Re Beitrag anzeigen
    Zu der Bemerkung "Kinder und Jugendliche": Ich meinte es wortwörtlich! Es ist ab einem gewissen Alter wirklich interessant zu sehen, wie Personen im Alter der eigenen Kinder, aus der zeitlichen Entfernung die "Ereignisse" bewerten die man selbst emotional ganz anders erlebt hat!
    Diese "alten" Filme waren für uns, oder vielleicht auch nur für mich, "Ereignisse" und "Erlebnisse". Für euch, die Jüngeren, sind sie das in den meisten Fällen natürlich nicht mehr. Ihr habt generationsbedingt eure "eigenen" filmischen Erlebnisse... die ihr in 20 Jahren mit Sicherheit genauso vehement gegen die Meinung eurer Kinder verteidigen werdet! Da bin ich mir sicher.
    Womöglich hast du recht, es gibt Filme die so ziemlich denn Zeitgeist wiederspiegeln, in dem sie entstanden sind, wie z.B "The Day After" der ganz deutlich die Ängste des kalten Krieges aufzeigt, da sich so ein Szenario auch in der Realität hätte abspielen können. Der Film ist Mitte der achziger Jahre erschienen und hat die Menschen seiner Zeit erhäblich beeinflusst.

    Ich bin mir nicht sicher wie ich die Filme die ich jetzt zu meinen Lieblingsfilmen zähle in 20 Jahren bewerte, da man sich mit der Zeit ja auch selbst weiterentwickelt, wo hingegen es sicherlich Filme gibt mit dennen man Aufgewachsen ist und die man wohl auch noch viele Jahre später gerne sehen wird. Die Technik wird sich jedoch immer weiterentwickeln, es werden mit sicherheit Filme erscheinen die auf irgend eine weiße revolutionär sind und eine ganze Generation begeistern und somit wahrscheinlich auch viele billige Kopien nachsichziehen. Es gibt jedoch und da bin ich mir sicher generationübergreifende Filme wie zum Star Wars die noch jahrzehnte später Menschen begeistern werden.




    Zitat von Mic-Re Beitrag anzeigen
    Vielleicht ein kleiner Vergleichstest (bitte ohne gleich zu googeln) ... ein anderer "Namhafter" (!!!) Schauspieler den wirklich jeder öfter als Patrick Steward gesehen hat: Wer ist Christopher Lloyd?

    Klar kenn ich meinen Namensvetter , Moment da fällt mir doch glatt ''Zürück in die Zukunft'' I bis III und die Verfilmung der Serie "Mein Onkel vom Mars" ein . Aber du hast auch damit recht das die Popularität eines Schauspielers wohl von vielen Faktoren abhängt, in denn USA z.B ist er natürlich bekannter als in Deutschland. Außerdem liegt sein letzter Kinofilm wohl auch ein paar Jahre zurück.

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  • Largo
    antwortet
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Und das Pulp Fiction wegen seiner Komplexität und der wenig vorhandenen Action nicht so massentauglich sei... hier sind wir wieder beim Alter des Films. Damals waren die Krachbum-Action-Blockbuster noch nicht so inflationär wie heute in den Kinos vorhanden; sowas spielte sich vor allem in der B-Movie-Szene ab. Hier spielt dann wieder der Faktor mit rein, dass ein Film auch ein Kind seiner Zeit sei. Du beurteilst Pulp Fiction mit den heutigen Maßstäben und da wäre er wohl wirklich vielen Leuten zu komplex. Aber vor 15 Jahren hatte er deutlich mehr Chancen auf dem Massenmarkt als heute - was sich allein schon im finanziellen Erfolg des Filmes zeigt
    Für einen Independent-Film ist das wirklich ein mehr als respektables Einspielergebnis. Absolut. Aber im Vergleich zu den großen Blockbustern der 1990er Jahre ("Jurassic Park", "Independence Day", "Titanic") ist doch ein deutliches Gefälle erkennbar. Diese Filme haben ein Vielfaches dessen eingespielt als "Pulp Fiction". Dies ist doch ein überdeutlicher Hinweis darauf, dass sich der Geschmack der Zuschauer der 90er Jahre nicht signifikant von dem der Zuschauer von heute unterscheidet. "Pulp Fiction" ist bei der TV-Erstausstrahlung in Deutschland zunächst auf einem Spartenkanal irgendwann nachts gelaufen und er wird wahrscheinlich auch beim nächsten Mal eher auf Arte, VOX u.ä. laufen als auf RTL/Sat1/Pro7. Wenn das mal kein Hinweis auf Massenkompatibilität ist …

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  • newman
    antwortet
    Zitat von Mic-Re Beitrag anzeigen
    Jawohl, der Mann ist ein hervorragender Charakterschauspieler, Mitgleid der Royal Shaekespeare Company , und durch TNG und spätestens seit X-Man mag er einigen Leuten bekannt sein... aber ich würde ihn nicht als "Namhaft" bekannt bezeichnen, denn wenn du auf der Strasse wahllos Leute nach ihm befragen würdest, wüsten die meisten mit dem Namen absolut nichts anzufangen, im Vergeich zu wirklich namhaften Schauspielern wie Tom Hanks, Will Smith, Jonny Depp, bei deren Nennung sofort jeder ein Gesicht vor Augen hat,wenn er den Namen hört.
    Das Problem ist hier wie du namhaft interpretierst.
    Namhaft = berühmt, bekannt
    oder
    namhaft = nennenswert, beträchtlich

    Unter zweiterem würde ich so ziemlich jeden halbwegs bekannten britischen Theaterschauspieler den genannten Hollywoodgrößen vorziehen.

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    So ein Quatsch. Ich kenne auch verschiedenste Langfassungen des Films und sie alle berauben sowohl Handlung als auch Charaktere um essentielle Dinge. Das hat nichts mehr mit Zeitmangel zu tun. Das ist eine absichtliche Verstümmelung des Stoffs.
    Ich gebe dir da auch teilweise Recht. Ich bevorzuge auch die Kinoversion, weil er als Film einfach besser funktioniert. Lynch macht sowieso gerne sein eigenes Ding, aber ich empfinde seine Version von Dune einfach nicht als Verstümmelung.

    Hast Du das Buch jemals gelesen? In dem Buch werden die Gedanken der Personen nicht nur beschrieben, wie man es in Romanen findet. Man folgt dafür oft mentalen Dialogen der einzelnen Charaktere. Das hat Lynch filmisch als Stimme aus dem Off eingebracht. Das macht nur nicht wieder gut, was er dafür den Charakteren angetan hat.
    Ja, das habe ich. Aber ich habe oben bereits geschrieben, dass das schon mehr als 10 Jahre her ist, wahrscheinlich sogar noch länger. Deshalb kann ich auch keinen Buch vs. Film Vergleich anstellen. Meine Erinnerungen an das Buch sind nur noch sehr schwach vorhanden. Ich betrachte daher den Film unabhängig vom Buch und ich verstehe auch, wenn der Film jemanden nicht gefällt. Aber wie Lynch die Charaktere, die Story und das Dune Universum filmisch darstellt kann ich nicht kritisieren. Dafür gefällt es mir zu gut.

    Jetzt würde mich aber mal interessieren was Lynch den Figuren angetan hat?
    Aber vielleicht sollten wir das einfach hier weiterdiskutieren.

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  • Stormking
    antwortet
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Hast Du das Buch jemals gelesen? In dem Buch werden die Gedanken der Personen nicht nur beschrieben, wie man es in Romanen findet. Man folgt dafür oft mentalen Dialogen der einzelnen Charaktere. Das hat Lynch filmisch als Stimme aus dem Off eingebracht. Das macht nur nicht wieder gut, was er dafür den Charakteren angetan hat.
    Das sehe ich genauso. Lynch hat die Hauptfiguren zu eindimensionalen Pappkameraden reduziert, nur um z.B. dem Baron ein paar morbide Hobbies anzudichten. Daß er sie anschließend ein paar langatmige Monologe aus dem Off sprechen ließ, macht die Sache auch nicht wieder gut.

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  • Whyme
    antwortet
    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
    Dies liegt aber einfach an der Laufzeit des Films . Ein Film kann in 2 Stunden nicht die Komplexität und Charaktertiefe eines 500 Seiten Schmöckers erreichen. Die von Lynch nicht autorisierte TV-Langfassung kam da schon wesentlich näher an das Buch heran. Aber ein Vergleich zwischen Film und Buch sollte eigentlich niemals Gegenstand bei der Beurteilung eines Films sein.
    So ein Quatsch. Ich kenne auch verschiedenste Langfassungen des Films und sie alle berauben sowohl Handlung als auch Charaktere um essentielle Dinge. Das hat nichts mehr mit Zeitmangel zu tun. Das ist eine absichtliche Verstümmelung des Stoffs.

    Es ist nun mal ein festes Stilmittel, dass Bücher die Gedankenwelt der Charaktere darstellen können. In Filmen ist diese Darstellungsweise eine Ausnahmeerscheinung. Von daher kann ich dein Argument gegen Lynch überhaupt nicht nachvollziehen.
    Hast Du das Buch jemals gelesen? In dem Buch werden die Gedanken der Personen nicht nur beschrieben, wie man es in Romanen findet. Man folgt dafür oft mentalen Dialogen der einzelnen Charaktere. Das hat Lynch filmisch als Stimme aus dem Off eingebracht. Das macht nur nicht wieder gut, was er dafür den Charakteren angetan hat.

    LG
    Whyme

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
    Er vereinfach an allen Ecken und Enden... bei den Charakteren, bei Story-Elementen...
    Dies liegt aber einfach an der Laufzeit des Films . Ein Film kann in 2 Stunden nicht die Komplexität und Charaktertiefe eines 500 Seiten Schmöckers erreichen. Die von Lynch nicht autorisierte TV-Langfassung kam da schon wesentlich näher an das Buch heran. Aber ein Vergleich zwischen Film und Buch sollte eigentlich niemals Gegenstand bei der Beurteilung eines Films sein.

    die Gedanken der Charaktere darzustellen ist auch nicht Lynchs tolle Art, den Charakteren Tiefe zu verleihen (nachdem er sie ihnen genommen hat!) sondern ist dem Buch entnommen. Wenigstens eine Sache bei der sich Lynch an die Vorlage gehalten hat...
    Es ist nun mal ein festes Stilmittel, dass Bücher die Gedankenwelt der Charaktere darstellen können. In Filmen ist diese Darstellungsweise eine Ausnahmeerscheinung. Von daher kann ich dein Argument gegen Lynch überhaupt nicht nachvollziehen.

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  • Viper-1082
    antwortet
    Wächter des Tages

    Hat überall gute Kritiken bekommen und ich war trotzdem total enttäuscht von dem Film, weil sein Ende mir auch noch den ersten Teil gleich mit kaputt hat.

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