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Inglourious Basterds

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    #31
    Tja, wenn du so einen Film willst, dann kann ich dir "Tal der Wölfe" empfehlen.

    Tal der Wölfe (2 DVDs): Amazon.de: Necati Sasmaz, Billy Zane, Gary Busey, Serdar Akar: DVD & Blu-ray

    Ich persönlich habe den Film allerdings nicht gesehen und kann daher nichts zur Qualität sagen.
    "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
    -Cpt. Jean-Luc Picard

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      #32
      Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
      und bei einem Film wie Inglourious Basterds denkt jeder das jeder Deutsche so ist!
      Das glaube ich jetzt nicht. Gerade Tarantino greift diese Vorurteile und Klischees an und überspitzt sie.
      Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass er bestehende Vorurteile damit in Frage stellen kann - die bleiben, aber neue wird er kaum schaffen.
      (Ich sehe mir den Film trotzdem auch nicht an)
      Kreative Grüße,
      Uschi
      http://www.fabylon-verlag.de

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        #33
        Im Kino werde ich mir denn Film wahrscheinlich nicht ansehen, jedoch haben mich die Trailer neugierg gemacht, es ist zwar irgendwie traurig das schon wieder ein Film rauskommt der über denn 2.Weltkreig geht, da mir das Thema langsam zum Hals herau hängt, jedoch leihe ich in mir vielleicht mal auf DVD aus, jedoch nur weil ich ein großer Fan von Tarantino bin .

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          #34
          Ich war gestern in dem Film.
          Ich muss sagen das ich mit den schlimmsten Erwartungen ging, dass es wieder ein tpyisch amerikanischer Kriegsfilm wird, in dem die Amerikaner als Helden, und die Deutschen als mordende Idioten dargestellt werden.
          Diese Erwartung wurde glücklicherweise in keinster Weise erfüllt, denn in dem Film waren wirklich alle Figuren vollkommen irrational dargestellt. Es ist ganz deutlich kein Film mit einer Handlung über die man nachdenkt, noch ist sie historisch korrekt.
          Es ist einfach ein Film, bei dem dann doch alles passiert, was man sich ganz insgeheim gewünscht hat.
          Auch die schauspielerischen Leistungen waren beachtlich. Wirklich jeder ist in seiner Rolle voll aufgegangen, vorallem Christoph Waltz muss man hier hervorheben, die Rolle war wie für ihn geschrieben.

          Alles in allem war der Film nichts zum anschauen und drüber nachdenken, sondern einfach abschalten und "genießen".
          War einfach ein Film der Spaß gemacht hat.
          "Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten von Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient." - Benjamin Franklin
          "Wenn Tyrannei und Unterdrückung in dieses Land kommen, so wird es in der Verkleidung des Kampfes gegen einen äußeren Feind sein." -John Adams

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            #35
            Inglourious Basterds, ist bewusst falschgeschrieben.

            Zitat von Parallax
            und bei einem Film wie Inglourious Basterds denkt jeder das jeder Deutsche so ist!
            ja ist leider so und es gibt diese idioten

            der Bääärenjude war cool und das abschlachten der nazis, 1A Sehr gut .

            naja stellenweise fand ich ihn etwas langatmig
            nette unterhaltung einamal sehen film.

            QDataseven

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              #36
              Vielleicht kann mir jemand helfen, ich suche ein Lied aus dem Film. Ich setze die Beschreibung mal sicherheitshalber in Spoilter-Tags.


              Spoiler
              Kurz vor dem Beginn von "Stolz der Nation" befindet sich Shosanna Dreyfus alleine im Projektorraum. Das Lied, welches im Hintergrund gespielt wird, suche ich.
              "Tabletten? - Nein Danke, ich trinke!"
              Zitat aus "END OF DAYS"

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                #37
                @Jericho: Das ist "Cat People (Putting Out The Fire)" von David Bowie
                Mein Webcomic: http://www.hipsters-comic.com

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                  #38
                  Ich habe den Film am Dienstag Nachmittag in einer sehr gut besuchten OV Vorstellung gesehen. Deutsch mit englischen Untertiteln ist irgendwie schon sehr lustig.

                  Inglourious Basterds ist jedenfalls ein echter Tarantino. Es gibt die üblichen überlange Dialogszenen, bei denen man das Gefühl hat, dass man sie jeweils um die Hälfte kürzen könnte, man gleichzeitig aber auch keine einzige der genial geschriebenen Zeile missen möchte. Die Spannung baut sich in diesem Schlagabtausch der Worte ganz langsam auf, um sich dann meistens in kurzen sehr drastisch und blutig dargestellten Ausbrüchen der Gewalt zu entladen.

                  Tarantino entzieht sich weiterhin den üblichen Filmkonventionen. So führt er groß und breit einen Charaktere wie den englischen Filmkritiker ein, der eine unglaubliche wichtige Rolle im Attentatslot "Operation Kino" spielen soll, nur um ihn nur eine Szene später scheitern zu lassen. Der Titel des Films und der Trailer führen den Zuschauer zudem etwas in die Irre. Die Geschichte der Basterds macht vielleicht ein Drittel der Handlung aus. Den Rest des Films steht der völlig zurecht gefeierte Christoph Waltz als Hans " The Jew Hunter" Landa und die süße Mélanie Laurent als Kinobesitzerin Shosanna Dreyfus, deren Familie von Landa im phänomenalen ersten Kapitel der Films getötet wird, im Mittelpunkt. So ganz nebenbei läuft zudem eigentlich alles was im Deutschen Filmgeschäft irgendwie Rang und Namen hat, im Film herum. Damit scheinen die Basterds so ein wenig "Das Boot" unserer Generation zu sein. Herausragend fand ich in diesem Zusammenhang die fast schon absurd komische und herrlich schleimige Darstellung von Sylvester Groth als Joseph Goebbels.

                  Insgesamt ist Inglourious Basterds ein äußerst unterhaltsamer Film, wenn man sich auf die Dialoge einlassen will. So wie auch schon Death Proof. Wer vom Dauergelaber schnell genervt ist, wird keine Freude an dem Streifen haben. Aber allein für die Winnetou Referenz in einem US Film muss man eigentlich volle Punktzahl geben. Zudem ist es interessant zu sehen, wie, trotz ständigen Wechsels der Sprache, der Tarantino Stil in den Dialogen und den Darstellungen nie verloren geht.
                  Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                  "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                    #39
                    Ein verdammt geiler Tarantino Film. Man dieser Tarantino ist so ein verdammtes Genie. Respekt.

                    Ich sage mal so, intelligente Gewalt, wie man es gewohnt ist bei ihm. Und dann dieser mexikansiche Stil darunter, einfach göttlich.

                    Dieser Waltz hat seine Rolle richtig gut rübergebracht, Pitt war auch OK, wenn er besonders dumm rüber kommt, gefällt er mir auch am besten.

                    Ansonsten diese Krüger auf die hätten sie verzichten können, eine langweiligere Schauspielrin gibts echt nicht. Es muss doch bessere dt. Schauspielerinnen geben als die.

                    Kann man sich wirklich ansehen, wenn man Tarantino als den Meister anerkennt.

                    Weiss jemand zufällig ob er George Cloney rausgeschmissen hat. I.einer sollte da noch mitspielen, ein bekannter Schauspieler, und den hat er wohl abserviert.
                    Ohne Signatur lebt sichs doch am besten

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                      #40
                      Ich komme gerade aus dem Film und ich bin begeistert. So schnell sind zweianhalb Stunden Film noch nie vergangen. Morgen schreib ich vielleicht noch mal ausführlich darüber. Bis dann.
                      Klimaerwärmung einmal positiv
                      Der deutsche Rechtsstaat in Aktion.

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                        #41
                        @ADrian Danke, genau das Lied habe ich gesucht
                        "Tabletten? - Nein Danke, ich trinke!"
                        Zitat aus "END OF DAYS"

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                          #42
                          Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
                          Ich werde mir diesen Film definitiv nicht anschauen, denn ich finde es langsam lächerlich das die Amerikaner immer wieder auf diesem Thema rumreiten müssen (böse Nazis und die guten gottgleichen Amerikaner die mit ein paar Mann die ganze deutsche Wehrmacht aufmischen)
                          Allerdings zeigt der Film bei der Premiere in Paris (Film im Film) genau das Gegenteil.

                          Spoiler
                          In "Stolz der Nation" ist es ein "helden- und standhafter" deutscher Scharfschütze, der die völlig idiotisch losstürmenden amerikanischen Soldaten zeigt, die wie gehirnlose Volltrottel versuchen den Kirchturm zu erobern und von einem Scharfschützen wie die Hasen niedergemacht werden.

                          Das sah men eigentlich immer nur umgekehrt. Natürlich werden im gesamten Film Klischees bedient, aber nicht nur gegen die Deutschen.
                          Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.

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                            #43
                            Hab am Freitag auch endlich Tarantinos neuen Film gesehen. Ein Film der mich irgendwie etwas zwiespältig zurücklässt (auch wenn der Gesamteindruck eher positiv ist).

                            Erst einmal ein großes Lob an Christoph Walz. Seine Darstellung als Juden-Jäger Landa ist wirklich oscarreif. Seine lange Szene zu Beginn ist gleichzeitig seine beste und wohl auch die beste des Films (wie sich langsam die Spannung bis zum Zerreissen aufbaut und dann in einem Massaker endet). Pitt selbst spielte zwar überzogen, hat aber gepasst. Einzig Till Schweiger und Diane Krüger zeigen selbst unter Tarantino welch begnadete Anti-Schauspieler sie sind.

                            Was die Handlung des Films anbelangt, so habe ich mir diese schlimmer - trashiger - vorgestellt. Eigentlich haben die Basterds vielleicht die Hälfte der Handlung ausgemacht. Großteils konzentriert sich der Film auf die Rache der Kinobesitzerin und Landas Psychospiele. Und hier ist der Film wirklich gut (etwa die Kaffeehausszene mit ihr). Einzig bei der Darstellung Goebbels und Hitlers wurde ziemlich übertrieben. Das war schon zu comedyhaft.

                            Apropos comedyhaft. Ein paar geniale Schenkelklopfer gab es - wie in fast jedem Tarantino - auch wieder. Etwa die Szene wo Brad Pitt versucht italienisch zu sprechen.

                            Was man dem Film jedoch vorwerfen kann, ist dass Tarantino im Grunde sich ständig selbst kopiert. (Fast) jeder seiner Filme ist durch Kapiteltrennung, nicht ganz chronologische Reihenfolge, elendslange Dialoge und jede Menge Gewalt gekennzeichnet. Man gewinnt fast den Eindruck, er könne gar keine anderen Filme machen. Auch die Musik (und die Nameneinblendungen) sind stellenweise 1:1 aus "Kill Bill" übernommen.

                            Alles in allem ein guter "Historien"-Thriller. Wer sich auf viel Gewalt (war wohl sehr nah an der Grenze zum FSK18) und laaaaange Dialoge einlassen kann, kann man den Film nur empfehlen (vor allem wegen Walz). Einer von Tarantinos Besten (IMO "Kill Bill", "Pulp Fiction", "Resevoir Dogs") ist er jedoch nicht:

                            5 Sterne!

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                              #44
                              Eins vorausgeschickt: Ich bin Tarantino-Fan, und als solcher hat mich der Film nicht enttäuscht, im Gegenteil. Vieles von dem, was hier als Kritik anklingt, habe ich erwartet und auch bekommen. Aber da ist die Sichtweise eines Fans doch wohl etwas anders.... Ich sehe es für Tarantino als ausgemachten Filmfan und -kenner nicht als problematisch, wenn er sich Anleihen aus Klassikern nimmt und es hat einen erfrischenden Effekt, wenn man seine Selbstzitate erkennt. Das sehe ich als legitimes Markenzeichen. Im Theater werden auch die selben Klassiker hundertfach verschieden inszeniert und beim durchgekauten Batman-Thema kommt auch niemand auf den Gedanken, der 12. Regisseur hat aber gewaltig beim 1. geklaut, sorry.

                              Aber nun zum Film: Ein absolut gelungenes Patchwork, dessen Segemente sich gut und flüssig zur Gesamtgeschichte zusammenfügen. Wobei einzelne Stücke schon in sich kleine Kunstwerke sind. Maßgeblich daran beteiligt die unglaubliche Leistung von Ch. Walz, der seiner Rolle in allen perfekt gesprochenen Sprachen glaubwürdig treu bleibt. Die Szenen mit ihm (Bauernhaus, Café, Kinofoyer...) sind einfach ein Hochgenuss. Auch die anderen, vor allem die kleinen Rollen sind unglaublich gut besetzt und gespielt. Schade, dass das Casting bei der Rolle von Frau von Hammersmark offensichtlich keine Lust mehr hatte. Frau Krüger war die einzige, die es immer wieder geschafft hatte, mir zu gegenwärtigen, dass ich mit einer Tüte Popcorn im Kinosessel sitze und nicht mittendrin bin. Bei ihr ist auch deutlich zu erkennen, dass Schauspieler nicht zwangsläufig gute Synchronsprecher sind, vor allem, wenn sie sich selbst synchronisieren.

                              Neben der Story und den Schauspielern haben mir auch die tarantinotypischen Kleinigkeiten gefallen, die seine Filme ausmachen: Closeup auf den Apfelstrudel, überflüssige, aber effektvolle Flashbacks, das scheinbar endlose Befassen mit dem Promiratespiel, um trotzdem kurzweilig zig Hommagen unterzubringen. Das "anhübschen" von Shosanna zum Feuerzauber mit David Bowie... Und natürlich die Selbstzitate wie die Kamerafahrt von oben durch die Kinoräume bis zur Ballustrade über dem Foyer, die fast identisch zu der "House of blue leaves"-Szene aus Kill Bill ist. So habe ich mir den neuen Tarantino gewünscht!

                              Ein sehr guter Film, ohne die echt störende Diane Krüger wär's ein großartiger.
                              That woman deserves her revenge - and we deserve to die (Budd)
                              mitmachen - Spaß haben - weitererzählen: Euroscheine tracken
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                                #45
                                Zitat von Parallax Beitrag anzeigen
                                Ich werde mir diesen Film definitiv nicht anschauen, denn ich finde es langsam lächerlich das die Amerikaner immer wieder auf diesem Thema rumreiten müssen (böse Nazis und die guten gottgleichen Amerikaner die mit ein paar Mann die ganze deutsche Wehrmacht aufmischen)!
                                Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Der Film ist genau das Gegenteil. Ich hab ihn am Dienstag gesehen und muss sagen, ich bin total überrascht. Besonders, da die namensgebenden Basterds fast eine Nebenrolle haben, denn Christoph Waltz spielt alle untern Teppich.

                                Grandios. Der beste Tarantino seit "Reservoir Dogs".
                                "I was me but now he`s gone!"
                                James Hetfield

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