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Inglourious Basterds

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    #46
    Zitat von Dahlia Beitrag anzeigen
    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Der Film ist genau das Gegenteil. Ich hab ihn am Dienstag gesehen und muss sagen, ich bin total überrascht. Besonders, da die namensgebenden Basterds fast eine Nebenrolle haben, denn Christoph Waltz spielt alle untern Teppich.
    Damn straight!

    Diane Krüger hätt ich ebenfalls nicht gebraucht. Dass sie als Synchronsprecherin nix taugt ist mir schon damals in Troja aufgefallen. Ihre diesbezüglichen Fähigkeiten haben sich leider kein bisschen verbessert in der Zwischenzeit.

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      #47
      Zitat von bohemian Beitrag anzeigen
      Bei ihr ist auch deutlich zu erkennen, dass Schauspieler nicht zwangsläufig gute Synchronsprecher sind, vor allem, wenn sie sich selbst synchronisieren.
      Es gibt eigentlich nur eine kurze Szene in der Diane Krüger im Original Englisch spricht, nämlich die in der ihr die Kugel aus dem Bein operiert und sie dabei von Brad Pitt verhört wird. Die Dialoge in der Taverne waren ja allesamt Deutsch und selbst hier wirkt ihr Schauspiel total künstlich. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass das vollkommen beabsichtigt war, um ihrer Rolle als Deutscher Filmstar eine ironische Note zu verleihen.
      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
      "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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        #48
        Wenn man sich ihre anderen Filme vergegenwärtigt, scheint es aber weniger Absicht sondern mehr Unvermögen zu sein.

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          #49
          ganz genau. Ich weiß gar nicht, was alle so toll an ihr finden. Sie hat die schauspielerischen Fähigkeiten eines Käsekuchens.

          ... und nicht mal vom Aussehen ist sie so etwas besonderes, dass ich sie unter vielen herausdeuten könnte.
          "I was me but now he`s gone!"
          James Hetfield

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            #50
            Zitat von spidy1980 Beitrag anzeigen
            Wenn man sich ihre anderen Filme vergegenwärtigt, scheint es aber weniger Absicht sondern mehr Unvermögen zu sein.
            Eventuell meinte er Absicht von Tarantinos Seite aus. Ich hätte sie aber auch nicht gebraucht. Schwaiger ist mir nicht negativ aufgefallen: Er hatte aber auch nicht soviel Dialog. Der Rest vom Ensemble war grandios imho, vor allem Waltz.

            Ansonsten stimme ich der hier vorherrschenden Mehrheit zu: Sehr guter Film. Vor allem wenn man Deutsch, Englisch und Französisch kann.



            mfg
            Dalek
            "The Earth is the cradle of humanity, but one can not live in a cradle forever."
            -Konstantin Tsiolkovsky

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              #51
              Ich war gerade in der Nachmittagsvorstellung -- was für ein unglaublicher Film! Krank und genial! Total abgefahren!

              Und die Befürchtungen, die hier schon mehrfach standen, man würde nur Die Bösen Deutschen und Die Guten Amerikaner zu sehen zu kriegen, waren wirklich so was von unbegründet: jeder in dem Film kriegt hier sein Fett weg!
              Incl. Tarantino selbst und das Kinopublikum: Die ganze Premierensquenz war so surreal: Während sich das Publikum-im-Film über den Bodycount von "Stolz der Nation" beömmelt, merkt man auf einmal, dass man genau die gleichen Geräusche schon den ganzen Film über, und auch genau in dieser Szene, um sich herum im Kinosaal gehört (und wahrscheinlich auch selber von sich gegeben!) hat, wenn Tarantino wie immer besonders ausgefeilte Schießereiszenen inszeniert.

              Und der falsch buchstabierte Titel war tatsächlich so beabsichtigt: schon allein mit dem Titel und dem Anfang des Filmes "Es war einmal... im von Nazis besetzten Frankreich" wird klar, dass sich Tarantino um die Orthografie genau so wenig kümmert wie um die historische Akkuratesse!
              Das muss man einfach erst mal so hinnehmen, dann kann man sich entspannt zurücklehnen und den Film genießen!
              *Im Weltall hört Dich keiner explodieren, und der Wind in Deinem Rücken ist immer der eigene!*

              Today I...
              Nashorn mit Schnurrbart

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                #52
                Zitat von Cpt. Kip Dotter Beitrag anzeigen
                Und der falsch buchstabierte Titel war tatsächlich so beabsichtigt: schon allein mit dem Titel und dem Anfang des Filmes "Es war einmal... im von Nazis besetzten Frankreich" wird klar, dass sich Tarantino um die Orthografie genau so wenig kümmert wie um die historische Akkuratesse!
                Da musste ich lachen, als er direkt im Anschluss die Jahreszahl einblenden ließ. Ich glaube, es war 1942.

                Once upon a time... in Nazi-occupied France

                1942

                Damit hätte sich das "Once upon a time" auch erledigt.
                Sehr guter Film.

                Kommentar


                  #53
                  Zitat von MetalManni Beitrag anzeigen
                  Da musste ich lachen, als er direkt im Anschluss die Jahreszahl einblenden ließ. Ich glaube, es war 1942.

                  Once upon a time... in Nazi-occupied France

                  1942

                  Damit hätte sich das "Once upon a time" auch erledigt.
                  Sehr guter Film.
                  ???? Mir erschließt sich dieser Witz nicht.


                  Ansonsten ein genialer Tarantino. Witzig und absolut böse. Die Leistungen von Brad Pitt und Christoph Waltz waren hervoragend, insbesonderen die von Waltz, der absolut zu Recht den Darstellerpreis in Cannes bekommen hat. Vor allem die Tatsache, dass Tarantino gar nicht erst versucht historisch korrekt zu arbeiten, sondern das Ende völlig umgestaltet. Trotz der extremen Überlänge ist der Film nie langweilig und vor allem die Tatsache, dass die Deutschen richtig deutsch und die Franzosen richtig französisch gesprochen fand ich gut.
                  Möp!

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                    #54
                    Zitat von MetalManni Beitrag anzeigen
                    Once upon a time... in Nazi-occupied France

                    1942

                    Damit hätte sich das "Once upon a time" auch erledigt.
                    Sehr guter Film.
                    Zitat von Cu Chulainn Beitrag anzeigen
                    ???? Mir erschließt sich dieser Witz nicht.
                    Once upon a time.... in 1942.... Damit liesse sich das Once upon a time gleich weg lassen... Dieser Spruch wird ja immer dann verwendet, wenn nicht genau gesagt werden kann, wann die Geschichte spielt (siehe diverse Märchen). Mit der Einblendung der Jahreszahl wird aber gleich festgelegt, wann die Geschichte handelt....

                    Gruss froeschli
                    Gott gebe mir die gelassene Gemühtsruhe,
                    die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
                    den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
                    und immer die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.

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                      #55
                      Zitat von froeschli Beitrag anzeigen
                      Once upon a time.... in 1942.... Damit liesse sich das Once upon a time gleich weg lassen... Dieser Spruch wird ja immer dann verwendet, wenn nicht genau gesagt werden kann, wann die Geschichte spielt (siehe diverse Märchen). Mit der Einblendung der Jahreszahl wird aber gleich festgelegt, wann die Geschichte handelt....

                      Gruss froeschli
                      Aso, jetzt raff ich das...
                      Möp!

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                        #56
                        Zitat von Cu Chulainn Beitrag anzeigen
                        (...) und vor allem die Tatsache, dass die Deutschen richtig deutsch und die Franzosen richtig französisch gesprochen fand ich gut.
                        Allerdings ist es auch seeeehr bemerkenswert, wie gut (eigentlich schon wie perfekt) alle (fast alle!) Fremdsprachen sprechen können, vom Französichen Milchbauern, zum deutschen Feldwebel, der britische Gheimdienstler, bis hin zum österreichischen Judenjäger!
                        Mal was anderes, als was man sonst so vom amerikanischen Kino gewöhnt ist!

                        Natürlich wird dadurch Brad Pitts genial-schlechtes Italienisch noch viel witziger! "Courrecktou!"
                        *Im Weltall hört Dich keiner explodieren, und der Wind in Deinem Rücken ist immer der eigene!*

                        Today I...
                        Nashorn mit Schnurrbart

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                          #57
                          Zitat von Cpt. Kip Dotter Beitrag anzeigen
                          Natürlich wird dadurch Brad Pitts genial-schlechtes Italienisch noch viel witziger! "Courrecktou!"
                          Arrvedertchi.
                          B5-Musikvideo gefällig?
                          Oder auch BSG?

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                            #58
                            Nicht der beste Tarantino-Film aller Zeiten, aber immer noch ein verdammt guter Film, der den wohl grandiosesten, abgefucktestes, genialisten Tarantino-Bösewicht aller bisherigen Filme aufweist: Oberst SS Hans "Judenjäger" Lander. Jede seiner Szenen ist ein Genuss, sei es das Verhör eines französischen Milchbauerns, die Strudelszene, sein italienischer Plausch oder seine "Kapitulationsverhandlungen" (Nein, geben sie allen Mitglieder des Teams die Medal of Honor *zwinker*). Oder auch sein Mord an Hammersmark. Was macht er jetzt: Wachen rufen? Pistole ziehen? Nein, er muss sie eigenhändig erwürgen!

                            Der Rest der Truppe war auch toll. Zunächst der jüdische Racheengel Shosanna. Ich habe mich beim Abfackeln des Kinos an "Carry" erinnert gefühlt, aber wie ich Tarantino kenne, ist es vermutlich eher eine Hommage an einen mexikanischen 30'er Jahre Stummfilm, der als Vorlage für "Carry" genutzt wurde. Eine ordentliche Prise Indiana Jones (Öffnen der Bundeslade, ebenfalls durch die Nazis) war wohl auch dabei.

                            Lt.Aldo Raine: Pitt wird fast auf eine Nebenrolle reduziert, aber allein sein italienischer Small Talk macht seinen Autritt sehenswert.

                            Hugo Stiglitz: Schweiger ist wirklich kein toller Schauspieler und als sein Name auf dem Filmplakaten auftauchte, war ich äußerst skeptisch. Doch Tarantino hat im die perfekte Rolle geschrieben: Wenig Dialog, dafür permantes F... You-Gesicht- das kann er!

                            Bridget von Hammersmark: Diane Krüger ist eine noch schlechtere Schauspielerin als Schweiger, allerdings habe ich diese extreme Künstlichkeit auch als Teil der Rolle interpretiert ( schlechte Doppelagentin, die allen versucht etwas vorzumachen). Bergsteigen in Paris!

                            Nachdem Tarantino im ersten Teil von "Kill Bill" davon abgewichen war, hat er hier wieder zu seinem bewährten Prinzip der Endlosszenen mit viel Dialog zurückgefunden. Allein die Tavernen-Szene (was für ein Scheißort für ein Treffen) schien kein Ende zu nehmen, was jedoch kaum gestört hat- im Gegenteil! Ziemlich peinlich für die Basterds nebenbei, dass sie allesamt draufgehen, obwohl neben dem Sturmbannführer eigentlich keine Person mehr nüchtern genug sein dürfte, um einen gezielten Schuss abzugeben.


                            Es gibt eigentlich nicht viele Sache, die mir nicht gefallen haben:

                            Die erste Führerszene war viel zu übertrieben. Hitler im Weihnachtsmannoutfit hat an Helge Schneider erinnert. Ein bisschen Ernst muss man die Schurken, die man umbringen möchte, aber schon nehmen können.

                            Mit ist klar, dass bei einem solchen Film nicht zuviel Wert auf Logik gelegt werden kann (Landa scheint die einzige Person im Lichtspielhaus zu sein, die für die Sicherheit von fast der gesamten Nazi-Führungsriege sorgt), aber dass Stiglitz, den im Reich jeder Unteroffizier zu kennen scheint, in der Keller-Taverne nicht vom Sturmbannführer erkannt wird, ist sogar ein Bruch der filminternen Logik.

                            Die Kapiteleinteilung, die aus "Pulp Fiction" und "Kill Bill" übernommen wurde, hat hier nicht gepasst. Scharfe, umkommentierte Schnitte wären besser gewesen.


                            Trotzdem ein 6 Sterne-Film,

                            ******
                            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                              #59
                              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                              Die Kapiteleinteilung, die aus "Pulp Fiction" und "Kill Bill" übernommen wurde, hat hier nicht gepasst. Scharfe, umkommentierte Schnitte wären besser gewesen.
                              Dafür das dir wenig nicht gefallen hat, hat dir ganz schön viel nicht gefallen. Jedenfals hat Tarantino gesagt, dass er den Film Inglourious Basterds schon vor Kill Bill im Kopf hatte. Ungefähr 8 Jahre seit heute gerechnet. Somit ist Kill Bill ein Abklatsch von Inglourious Basterds und nciht andersrum.
                              Ohne Signatur lebt sichs doch am besten

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                                #60
                                Sagt ja keiner, dass der eine Film ein "Abklatsch" des anderen ist (wenn man danach geht ist jeder Tarantino Film letztlich ein Abklatsch seines ersten Werkes "Reservoir Dogs"), er meinte ja nur, dass dieses eine Stilmittel bei Kill Bill gepasst hatte, hier jedoch nicht so gut.

                                Und ich finde diese 3 Punkte wirklich nicht viel.

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