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Suizid (Selbstmord)

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    Ich denke man darf richtige Depressionen einfach nicht mit einer "kleinen Verstimmung" gleichsetzen.

    Depressionen sind ja teilweise so tiefgreifend, dass sie über die geistige Qual hinaus sogar greifbare körperliche Beschwerden nach sich ziehen. Das beides gemeinsam und dann stelle man sich vor, dass so ein Zustand nicht nur kurz, sondern jahrelang andauert und nicht großartig besser würde.

    Jemandem, der jahrelang auf Grund einer äußerlichen Krankheit körperliche Schmerzen erleidet, würde man wahrscheinlich, wenn keine juristischen Konsequenzen drohten, persönlich aus Mitleid Gift spritzen, um seine Qual zu beenden. Depressionen würde ich nicht sehr viel anders einschätzen, da es einem immer so gut geht, wie man glaubt, dass es einem geht.

    Die Tragik besteht vor allem, wenn Behandlungsmöglichkeiten vorhanden sind. Was bei einer Depression womöglich der Fall ist. (wie sind denn da statistsch die Heilungschancen?). Vorwerfen kann man höchstens, dass jemand nicht alle Möglichkeiten zur Heilung ausgenutzt hat, bevor er zu dieser krassen Tat schritt. Aber was bringen denn überhaupt Vorwürfe, wenn sich diese an einen Toden richten, der weder daraus lernen, noch sonst ein Feedback geben wird?

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      @ 3of5 versteh mich nicht falsch, aber irgendwie muss man das ja sagen.
      Schliesslich fliehen diese Leute die sich das Leben nehmen auch irgendwie vor etwas.
      Das was Cordess gesagt hat, das man sein Leben immer und immer wieder erleben muss ist für mich ein deutlicher Grund nicht zu gehen, ich bin jetzt 24 und hab echt null Lust, wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würd das ganze nochmals durchzumachen.


      Zitat von Cordess
      Erzählungen von Leuten zufolge, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben, müssen Menschen, die sich selbst das Leben in einem Suizid nehmen, alles noch einmal machen und auch alles nochmal durchleben.
      D.h. sie rebooten, respawnen, bzw. werden wiedergeboren in einem anderen Körper, in einer anderen Familie und an einem anderen Ort und dann geht das gleiche Spiel in ähnlicher Art von vorne los, bis sie es erfolgreich geschafft haben.
      Aus dieser Perspektive ist mit einem Selbstmord nichts gewonnen.
      Genau das hab ich auch so das Gefühl irgendwie.
      Da denkt man wirklich, da oben sitzt n Gott, und wenn man dann durch n Selbstmord irgendwo hin kommt, wirft er einem wieder zurück und das immer und immer wieder.. lol da kommt mir meine ganze Lebensgeschichte wieder hoch und erinner mich dran das meine Mam schon gesagt hat das sie im Kreissaal schon damals bei meiner Geburt das Gefühl gehabt hat das etwas nicht mit mir stimmt, ich hätte geschrieen als würde es mich total anscheissen wieder auf der Welt zu sein lol...
      Naja dann sitzt man halt die paar Jährchen noch ab und irgendwann stirbt man dann von alleine.Vielleicht hab ich mir in den letzten Leben schon immer das Leben genommen und gemerkt das es wohl nix bringt, zu dumm das man sich nicht an die vergangenen Leben erinnern kann (wenns denn so gewesen ist)


      Zitat von maestro
      Es ist schlicht und einfach ein Vorurteil, zu glauben dass jeder Mensch seine Probleme (oder Symptome einer Krankheit) löst, indem er sich einfach "zusammen reißt"
      Das erste ma das ich dir da wirklich Recht geben muss, mein Vater dachte auch immer alles lässt sich regeln in dem man sich zusammenreisst, in dem man sagt man schafft dies oder jenes.
      Tja aber eben das ist n Trugschluss und n fataler Irrtum.
      Aber mal ehrlich Leute die sich damit nicht auskennen und dasselbige auch nicht durchgemacht haben können doch gar nichts anderes behaupten?
      Ich weiss ja nicht wie diese Leute denken, ob die keine Depressionen haben oder ADS oder Borderline whatever.
      Deswegen naja eigentlich zwei völlig verschiedene Welten die sich beide nicht verstehen.
      Könnt man fast meinen sprechen die gleiche Sprache verstehen sich aber null.


      Zitat von Newman
      Depressionen sind ja teilweise so tiefgreifend, dass sie über die geistige Qual hinaus sogar greifbare körperliche Beschwerden nach sich ziehen. Das beides gemeinsam und dann stelle man sich vor, dass so ein Zustand nicht nur kurz, sondern jahrelang andauert und nicht großartig besser würde.
      Thereotisch soll ja alles mit Medikamenten behandelbar sein.
      Ich selbst hab z.b Cipralex und ab und an klau ich meinem Freund bisschen Ritalin.Cipralex soll Glückshormone ausströmen.
      Während Ritalin wohl für ads kranke Leute verwendet wird, bei mir bewirkt es das ich wohl aufmerksamer werd und gleichzeitig steigerts bei mir auch die Laune.
      Andererseits hab ich gemerkt das wenn man eine Depression durchmacht, das ganze in einem art Parameter abläuft.
      Sprich bei einer Depression ist der Parameter weit,weit unten, das Cipralex steigert den Parameter etwas und bei längerem einnehmen bleibt es konstand, aber leider nur im Kopf.
      Die Laune ist immer noch auf dem Tiefpunkt, aber die Medikamente zeigen im Kopf was anderes, nämlich das es einem gut geht.
      Durch absetzen der Tabletten springt der Parameter wieder weit nach unten, noch weiter unter die starke Depressionen Anzeige und dann ändert sich die Laune schlagartig von gut zu richtig mies.
      Hab das die letzten Tage mal durchgemacht als ich nach fast einem Jahr Cipralex von einem Tag auf den anderen einfach abgesetzt hab.
      Ist wirklich unschön.
      Ich lese keine Betriebsanleitung, ich drücke Knöpfe bis es klappt!

      Hoffnung kostet nichts, also können wir sie uns ruhig leisten.

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        Zitat von Zodiak
        @ 3of5 versteh mich nicht falsch, aber irgendwie muss man das ja sagen.
        Schliesslich fliehen diese Leute die sich das Leben nehmen auch irgendwie vor etwas.
        Sie fliehen nicht. Sie beenden einen Zustand, der für sie nur noch schmerzhaft und unerquicklich ist. Der Selbstmord ist genauso wenig eine Flucht wie das Beenden einer unerträglichen Ehe oder das Ausziehen aus einem vollkommen baufälligen Haus. Solche Entscheidungen sind manchmal vernünftig und manchmal unvernünftig, aber eine Flucht oder eine Feigheit sind sie niemals.

        Das was Cordess gesagt hat, das man sein Leben immer und immer wieder erleben muss ist für mich ein deutlicher Grund nicht zu gehen, ich bin jetzt 24 und hab echt null Lust, wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würd das ganze nochmals durchzumachen.
        Mein Gott, werdet erwachsen. Das, was Cordess gesagt hat, ist Fantasy-Quatsch, den ich bereits widerlegt habe. Wenn du auf solche Spinnereien hörst, dann solltest du auch auf vorehelichen Sex verzichten, damit du nicht in die Hölle kommst

        Am besten gehst du auf Nummer Sicher und verzichtest auch auf Schweinefleisch, Alkohol, Rindfleisch und alle anderen Dinge, für die irgendwelche Spinner metaphysische Strafen androhen.

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          Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen

          Mein Gott, werdet erwachsen. Das, was Cordess gesagt hat, ist Fantasy-Quatsch, den ich bereits widerlegt habe. Wenn du auf solche Spinnereien hörst, dann solltest du auch auf vorehelichen Sex verzichten, damit du nicht in die Hölle kommst

          Was hat das mit erwachsen werden zu tun?
          An den Himmel und die Hölle zu glauben ist doch sowieso auch n Irrtum.
          Und ne auf vorehelichen Sex verzichte ich nicht das wär ja noch schöner, ich heirate ja nicht nur um meinen Spass zu haben.

          Am besten gehst du auf Nummer Sicher und verzichtest auch auf Schweinefleisch, Alkohol, Rindfleisch und alle anderen Dinge, für die irgendwelche Spinner metaphysische Strafen androhen.
          Schweinefleisch? Kommt das jetzt vom Judentum?
          Was hat das damit zu tun das Schweinefleisch unrein sein soll, da ja theoretisch jeder weiss das Schweinchen die saubersten Tiere sind.
          Ich versteh es ehrlich gesagt nicht so ganz.
          Und welche Glaubensrichtung kein Rindfleisch isst, weiss ich jetzt auch nicht so ganz.
          Aber ich weiss das da irgendwas ist, und das ist der Grund wieso ich noch nicht gegangen bin.
          Jeder Mensch, wirklich jeder trägt bis zum Schluss noch die Hoffnung in sich, das alles besser wird. Die, die gehen tragen die Hoffnung das es nachher besser wird, und die, die bleiben haben die Hoffnung das sich im jetztigen Leben alles bessern wird.
          Na da könnt man aber noch vieles aufzählen was laut Bibel (ich hab das Buch übrigens nie richtig durchgelesen verboten ist) und sowas aufzählen erachte ich eher als nicht erwachsen.
          Denn die Bibel ist das Buch der meisten Widersprüche.
          Ich lese keine Betriebsanleitung, ich drücke Knöpfe bis es klappt!

          Hoffnung kostet nichts, also können wir sie uns ruhig leisten.

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            Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
            Nö. Die Tatsache, dass ein Weiterleben nach dem Tod wissenschaftlich unmöglich ist. Wir wissen heute um die Bedeutung des Gehirns, und wir wissen auch, dass Existenz einer Seele, die mit dem Körper interagiert - offenbar die Voraussetzung für ein Leben nach dem Tod - weder mit den Erhaltungssätzen der Physik noch mit der Evolutionstheorie (wie hätte sich eine Seele durch biologische Selektion entwickeln sollen?) kompatibel ist.
            Mit anderen Worten nicht nur Ignoranz, sondern auch noch eine beschränkte Sichtweise.

            Erstmal zum Tod und der Wissenschaft.
            Die Wissenschaft macht bestensfalls nur eine Aussage über den Tod des Körpers, in religiösem Kontext der irdische Tod.
            Ob es eine Seele gibt, darüber kann sie keine Aussage treffen, demzufolge kann sie auch keine Aussage darüber treffen ob mit dem Tod des Körpers
            auch eine Seele oder das Bewußtsein stirbt.

            Darüberhinaus ist der irdische Körper, in religiösem Kontext und daran mußt du dich halten, wenn wir über ein Leben nach dem Tod sprechen, keine Vorraussetzung für ein Leben nach dem Tod.

            Und die Erhaltungssätze können ebenfalls keine Aussage über den Tod einer Seele treffen, da überhaupt nicht klar ist, ob die Seele an die physikalischen Gesetze dieser Welt gebunden ist. Und selbst wenn, dann wendest du die Erhaltungssätze falsch an, da eine Seele keine physikalische Form besitzt und nach religiösem Kontext in eine andere Welt reist, womit sie erstens nicht an die Erhaltungssätze gebunden ist und zweitens, selbst wenn dem so wäre, erstmal erhalten bleibt. Wobei aber hier noch anzumerken ist, daß man eine Seele auch als reine Information betrachten könnte und Information kann bekanntlich verloren gehen ohne gegen irgendeinen Erhaltungssatz zu verstoßen.


            Der Bezug der Evolutionstheorie auf die Seele ist darüberhinaus aberwitzig,
            da die Evolutionstherie nur auf irdische biologische Körper anwendbar ist, die Seele ist nach religiösem Verständnis aber nicht an einen biologischen Körper gebunden.




            Nahtoderfahrungen reichen nicht aus, um diese Evidenz aufzuwiegen. Das Gehirn ist schließlich sehr leicht zu verarschen, vor allem in absoluten Stresssituationen, in denen tonnenweise körpereigene Drogen ausgestoßen werden.
            Die heutigen wissenschaftlichen Erklärungsversuche, die man über Nahtoderfahrungen hat, sind dummerweise noch unzureichend da
            mit ihnen nicht erklärbar ist, warum z.B. Leute mit Nahtoderfahrungen von Dingen erfahren, die sie eigentlich selbst wenn sie während der Nahtoderfahrungsphase am Operationstisch zuhören würden könnten, was wissenschaftlich übrigens ein Widerspruch wäre, nicht wissen können.
            Es ist heute wissenschaftlich bekannt, daß Drogen allein diese Erlebnisse nicht erklären können.
            Momentan muß man also davon ausgehen, daß Nahtoderfahrungen nicht durch die Wissenschaft erklärbar sind, da diese keinen Zugriff auf diese Ebene hat.


            Aber solche Kindergartenthemen sollten in anderen Threads besprochen werden.
            Nun, mit deinem bischen Schulphysik würdest du auch sowieso die völlig falschen Schlüsse ziehen.
            Das beste Beispiel dafür ist dein Versuch das Bewußtsein an das Gehirn zu binden, wie man aus dem Kontext deines Postings erkennen kann.
            Allein hier reicht schon die Quantenphysik aus, um ein Indiz auf eine Nichtlokaliltät des Bewußtsseins zum Gehirn zu geben, man könnte nämlich problemlos die Hypothese aufstellen, daß das Bewußtsein oder auch Seele mit dem Gehirn nur verschränkt sind, falls dir der Begriff Verschränkung in der Quantenphysik etwas sagt.


            .
            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

            Cordess schrieb nach 1 Minute und 41 Sekunden:

            Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
            Mein Gott, werdet erwachsen. Das, was Cordess gesagt hat, ist Fantasy-Quatsch, den ich bereits widerlegt habe.
            Eigentlich hast du gar nichts widerlegt, du hast lediglich dein bischen Schulphysik herangezogen um zu versuchen darüber eine Aussage zu treffen.
            Eine wissenschaftliche Wiederlegung ist das aber nicht.



            Wenn du auf solche Spinnereien hörst, dann solltest du auch auf vorehelichen Sex verzichten, damit du nicht in die Hölle kommst

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            Und jetzt wird's albern.
            Zuletzt geändert von Cordess; 13.12.2009, 15:44. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
            Ein paar praktische Links:
            In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
            Aktuelles Satellitenbild
            Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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              Zitat von Cordess
              Erstmal zum Tod und der Wissenschaft.
              Die Wissenschaft macht bestensfalls nur eine Aussage über den Tod des Körpers, in religiösem Kontext der irdische Tod.
              Ob es eine Seele gibt, darüber kann sie keine Aussage treffen, demzufolge kann sie auch keine Aussage darüber treffen ob mit dem Tod des Körpers
              auch eine Seele oder das Bewußtsein stirbt.
              Das ist falsch. Wenn mentale Zustände auf Gehirnzuständen beruhen - und genau das ist wissenschaftlich längst erwiesen - dann gibt es für den Glauben an die Existenz einer unkörperlichen Seele keine rationale Grundlage. Genauso wie es für den Glauben an eine "Lebenskraft" keine Grundlage mehr gibt, seitdem wir die molekularbiologischen Mechanismen des Lebens kennen. Und genauso wie es für den Glauben an einen Wärmestoff namens Phlogiston keine Grundlage mehr gibt, seitdem wir wissen, dass Wärme nichts weiter als Molekülbewegung ist.

              Wie erklärst du dir, dass Menschen durch Gehirnverletzungen beispielsweise ihren Sinn für Moral verlieren können? Oder ihre Emotionen, ihr Identitätsgefühl, ihren Intellekt - sämtliche Attribute, die man klassischerweise der Seele oder dem Geist zuschreibt? Warum werden Menschen mit Alzheimer zu geistigen Kleinkindern?
              Wenn du behauptest, dass das Gehirn eine Antenne der Seele ist, und dass Gehirnverletzungen eine Art Empfangsstörung verursachen, dann sage ich dir gerne, weshalb diese Erklärung nicht funktioniert.

              Und die Erhaltungssätze können ebenfalls keine Aussage über den Tod einer Seele treffen, da überhaupt nicht klar ist, ob die Seele an die physikalischen Gesetze dieser Welt gebunden ist.
              Die Erhaltungssätze implizieren, dass die physikalische Welt kausal geschlossen ist. Das heißt, meine jetzigen Fingerbewegungen können nur physikalische Ursachen haben. Wenn aber ein immaterieller Geist der Autor meiner Beiträge ist, dann muss dieser Geist auf mein Gehirn, also auf die physikalische Welt einwirken. Und genau das ist nach unserem besten Wissen unmöglich.


              Der Bezug der Evolutionstheorie auf die Seele ist darüberhinaus aberwitzig,
              da die Evolutionstherie nur auf irdische biologische Körper anwendbar ist, die Seele ist nach religiösem Verständnis aber nicht an einen biologischen Körper gebunden.
              Und wie ist die Seele dann überhaupt entstanden? Hat sie sich "zufällig" parallel zu der biologischen Evolution des Gehirns entwickelt? Wie kam es denn dazu?


              Die heutigen wissenschaftlichen Erklärungsversuche, die man über Nahtoderfahrungen hat, sind dummerweise noch unzureichend da
              mit ihnen nicht erklärbar ist, warum z.B. Leute mit Nahtoderfahrungen von Dingen erfahren, die sie eigentlich selbst wenn sie während der Nahtoderfahrungsphase am Operationstisch zuhören würden könnten, was wissenschaftlich übrigens ein Widerspruch wäre, nicht wissen können.
              Nur entpuppen sich die Belege für solche Vorkommnisse beim genauen Nachprüfen als ausgesprochen mangelhaft.

              Das beste Beispiel dafür ist dein Versuch das Bewußtsein an das Gehirn zu binden, wie man aus dem Kontext deines Postings erkennen kann.
              Wenn du nicht glaubst, dass mentale Zustände auf Gehirnzuständen beruhen, dann lade ich dich gerne zu einer kleinen Lobotomie ein. Mal sehen, ob deine Psyche danach noch dieselbe ist

              Allein hier reicht schon die Quantenphysik aus, um ein Indiz auf eine Nichtlokaliltät des Bewußtsseins zum Gehirn zu geben, man könnte nämlich problemlos die Hypothese aufstellen, daß das Bewußtsein oder auch Seele mit dem Gehirn nur verschränkt sind, falls dir der Begriff Verschränkung in der Quantenphysik etwas sagt.
              Pardon, aber das ist wissenschaftliche Argumentation auf P.M.-Niveau.


              Kleine Bitte: Wenn du die Diskussion fortsetzen willst, dann mach doch einen Extra-Thread auf. Damit holst du vielleicht noch ein paar andere User ab, außerdem ist die Debatte hier stark off-topic.

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                Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
                Wenn du nicht glaubst, dass mentale Zustände auf Gehirnzuständen beruhen, dann lade ich dich gerne zu einer kleinen Lobotomie ein. Mal sehen, ob deine Psyche danach noch dieselbe ist
                Dein Beitrag und Vorschlang bezügl. der Lobotomie ist schlichtweg albern und daher nicht ernstzunehmen.
                Damit du aber erkennst wie man einen ernsthaften Beitrag führt, wirst du von mir keinen Vorschlag, ähnlich deinem, bekommen, Suizid zu begehen, nur damit du dann sehen kannst, ob sich die Seele vom Körper trennt.

                Einen neuen Thread werde ich nicht öffnen, weil ich schon jetzt sehe, daß das mit dir eine ziemlich lange Diskussion werden würde und mir dazu ehrlich gesagt die Zeit zu schade ist. Also laß gut sein, denn langfristig wird sich die Frage sowieso auch für dich klären.
                Ein paar praktische Links:
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                  Zitat von Zodiak Beitrag anzeigen
                  Das was Cordess gesagt hat, das man sein Leben immer und immer wieder erleben muss ist für mich ein deutlicher Grund nicht zu gehen, ich bin jetzt 24 und hab echt null Lust, wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würd das ganze nochmals durchzumachen.
                  ? Sein Leben erneut leben zu können, ist doch ein Traum vieler Personen. Wenn man etwas ernsthaft vermasselt, fängt man eben noch einmal von vorn an, bis man sich das perfekte Leben konstruiert hat. Jedes Mal startet man mit einem größeren Erfahrungsschatz und jedes Mal kann einige offensichtliche Fehlzüge vermeiden. Es ist genau umgekehrt: Das Bewusstsein darüber, dass man nur einen Versuch -ein Leben- hat, ist es, dass einem den Suizid im Normalfall wenig wünschenwert erscheinen lässt.

                  @ Cordess: Also inwiefern sollen diese Berichte von einigen Nahtodeskandidaten (die als Nicht-Tote per definitionem nichts über ein Leben nach dem Tod aussagen können) gegenüber einem Selbstmord abschrecken?
                  I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

                  Kommentar


                    Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                    @ Cordess: Also inwiefern sollen diese Berichte von einigen Nahtodeskandidaten (die als Nicht-Tote per definitionem nichts über ein Leben nach dem Tod aussagen können) gegenüber einem Selbstmord abschrecken?
                    Medizinisch waren sie Tod, da keine Gehirnströme mehr zu messen waren.
                    Das ist die medizinische Definition von Tod und die zählt hier.

                    Inwiefern es Selbstmörder von einem Suizid abschreckt dürfte von jedem Selbstmörder selbst abhängen.
                    Denn einem Raucher kannst du auch 1000 mal sagen, daß er davon Lungenkrebs bekommt und er raucht trotzdem weiter.

                    Entscheident ist aber, daß wohl nicht jeder potentielle Selbstmörder die Lust verspüren könnte, daß ganze bisher erlittene Elend oder die eigentliche Ursache die für dessen Suizid spricht, noch einmal durchmachen zu müssen.
                    Wenn dir z.b. die Grundschule nicht gefallen hat, dann hast du wohl kaum Lust darauf, nochmal 4 Jahre in die Grundschule gehen zu müssen.
                    Den Berichten der NDE Überlebenden zufolge, werden Selbstmörder also dem Beispiel zufolge die 4 Jahre Grundschule noch einmal durchleben müssen.

                    Aber wie schon gesagt, ob das als Abschreckung hilft hängt von jedem selbst ab.
                    Auch Raucher kann man übrigens, da ich diese Personengruppe schonmal erwähnt habe, als potentielle Selbstmörder betrachten und trotzdem rauchen sie weiter.
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                      Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                      Entscheident ist aber, daß wohl nicht jeder potentielle Selbstmörder die Lust verspüren könnte, daß ganze bisher erlittene Elend oder die eigentliche Ursache die für dessen Suizid spricht, noch einmal durchmachen zu müssen.
                      Es hieß aber ursprünglich, dass man so oft zurückgeschickt wird, bis "sie es erfolgreich geschafft haben". D.h sie müssen nicht nur erleiden (was pädagogisch auch witzlos wär) sondern können auch handeln. Wieder erscheint der Selbstmord eine tolle Option. Beispielsweise fährt jemand besoffen in einen Baum, womit er sich in den Rollstuhl und seine Freundin ins Grab bringt. Kein Problem! Einfach eine Kugel in den Kopf und schon sitzt man wieder im Auto und kann erleichtert an den Seitenstreifen fahren.

                      Medizinisch waren sie Tod, da keine Gehirnströme mehr zu messen waren.
                      Das ist die medizinische Definition von Tod und die zählt hier.
                      Das Gehirn dieser Person ist offenkundig noch intakt, sonst könnten sie nicht nachher munter über ihre "Erlebnisse" berichten. Für Nahtodeserlebnisse muss man zudem nicht tot, nein, noch nicht einmal in Lebensgefahr sein. Es gibt keinen Grund eine übersinnliche Hokuspokus-Weisheit anzunehmen. Viel einfacher stellt man sich die Frage, mit welchen Themen sich das Gehirn eines tiefgradig depressiven, schuldbeladenen, verzeifelten Selbstmörders nach seinem Selbstmordversuch beschäftigt. Vemutlich nicht mit dem Kindergeburtstag von vor 20 Jahren.
                      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Es hieß aber ursprünglich, dass man so oft zurückgeschickt wird, bis "sie es erfolgreich geschafft haben". D.h sie müssen nicht nur erleiden (was pädagogisch auch witzlos wär) sondern können auch handeln. Wieder erscheint der Selbstmord eine tolle Option. Beispielsweise fährt jemand besoffen in einen Baum, womit er sich in den Rollstuhl und seine Freundin ins Grab bringt. Kein Problem! Einfach eine Kugel in den Kopf und schon sitzt man wieder im Auto und kann erleichtert an den Seitenstreifen fahren.
                        Nein, weil man wieder gegen den Baum fährt.

                        Den Leidensweg bis zum natürlichen Tod zu Ende zu bringen, das ist das wesentliche daran.
                        Du kannst dich also nicht umentscheiden, du kannst beim 2. Versuch nur versuchen es endlich bis zum richtigen Ziel zu schaffen, das ist mit "erfolgreich geschafft" gemeint.




                        Das Gehirn dieser Person ist offenkundig noch intakt, sonst könnten sie nicht nachher munter über ihre "Erlebnisse" berichten. Für Nahtodeserlebnisse muss man zudem nicht tot, nein, noch nicht einmal in Lebensgefahr sein. Es gibt keinen Grund eine übersinnliche Hokuspokus-Weisheit anzunehmen. Viel einfacher stellt man sich die Frage, mit welchen Themen sich das Gehirn eines tiefgradig depressiven, schuldbeladenen, verzeifelten Selbstmörders nach seinem Selbstmordversuch beschäftigt. Vemutlich nicht mit dem Kindergeburtstag von vor 20 Jahren.
                        Es ist nicht so, daß diese Geschichten nur von NDE Patienten kommen die suizid begangen, sondern insbesondere auch von NDE Patienten die unbeabsichtigt eine NDE erfahren und dann auf der anderen Seite den Selbstmördern begegnen. Und da du laut deren Aussagen dort Fragen stellen kannst und auch die Antworten bekommst, kriegst du auch schnell raus, was mit den Selbstmördern passiert.
                        Und was das Thema "Warum sind die da, werden die nicht gleich wieder respawned" betrifft. Auf der anderen Seite scheint die Zeit eine andere Rolle zu spielen, zumindet ergeht es vielen NDE Patienten so, als wären sie Wochen auf der anderen Seite gewesen, dabei sind hier nur wenige Sekunden bis Minuten vergangen.
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                          Zitat von Cordess
                          Entscheident ist aber, daß wohl nicht jeder potentielle Selbstmörder die Lust verspüren könnte, daß ganze bisher erlittene Elend oder die eigentliche Ursache die für dessen Suizid spricht, noch einmal durchmachen zu müssen.
                          Kein Leben gleicht wirklich dem anderen. Wie schafft es der liebe Gott – oder wer auch immer für dein Reinkarnationskarussell verantwortlich ist – das im vorigen Leben erlittene Elend auf exakte Weise zu kopieren?

                          Angenommen, eine junge Frau bringt sich um, nachdem sie jahrelang von ihrem alkoholkranken Vater vergewaltigt wurde. Darf sich das Mädchen im nächsten Leben wieder von einem alkoholkranken Vater durchknallen lassen?
                          Oder: Ich lebe zwei Jahre lang als Häftling in Buchenwald und springe schließlich in den Elektrozaun. Lande ich im nächsten Leben wieder im KZ?

                          Du hast ziemlich perverse Gerechtigkeitsbegriffe. Du findest es gerecht, dass jemand, der sich aus unerträglicher Qual befreit, diese Qual immer wieder durchstehen muss. Aber dass manche Menschen - und vermutlich zählst du dazu - ein gutes Leben führen und bequem über Selbstmörder herziehen können, während andere jeden Tag die Hölle auf Erden erleben, das empört dich offenbar nicht.

                          Den Leidensweg bis zum natürlichen Tod zu Ende zu bringen, das ist das wesentliche daran.
                          Und wozu soll das gut sein? Welchen Nutzen - für mich, für das Universum, für den lieben Gott - bringt es, wenn ich eine grauenvolle Krankheit bis zum dreckigen Ende durchstehe? Wieso sind 60 gute Jahre + 3 Jahre Hölle auf Erden besser als 60 gute Jahre und Schluss?

                          Aber wie schon gesagt, ob das als Abschreckung hilft hängt von jedem selbst ab.
                          Wer auf einen Crank wie dich hört, hat es vielleicht echt nicht besser verdient.

                          Zitat von Kenner der Episoden
                          Das Gehirn dieser Person ist offenkundig noch intakt, sonst könnten sie nicht nachher munter über ihre "Erlebnisse" berichten.
                          So sieht's aus. Das Gehirn ist das anfälligste Organ überhaupt. Schon wenige Sekunden Sauerstoffentzug verursachen geistige Dauerschäden. Ein Gehirntod kann also nicht vorliegen.

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                            Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
                            Kein Leben gleicht wirklich dem anderen. Wie schafft es der liebe Gott – oder wer auch immer für dein Reinkarnationskarussell verantwortlich ist – das im vorigen Leben erlittene Elend auf exakte Weise zu kopieren?
                            Das habe ich schon erwähnt:
                            D.h. sie rebooten, respawnen, bzw. werden wiedergeboren in einem anderen Körper, in einer anderen Familie und an einem anderen Ort und dann geht das gleiche Spiel in ähnlicher Art von vorne los


                            Du hast ziemlich perverse Gerechtigkeitsbegriffe.
                            Du spinnst.

                            Du findest es gerecht, dass jemand, der sich aus unerträglicher Qual befreit, diese Qual immer wieder durchstehen muss.
                            Aber dass manche Menschen - und vermutlich zählst du dazu - ein gutes Leben führen und bequem über Selbstmörder herziehen können, während andere jeden Tag die Hölle auf Erden erleben, das empört dich offenbar nicht.
                            Ich habe hierzu noch gar keine Aussage getroffen.
                            Was ich davon halte, steht nämlich auch gar nicht zur Debatte.


                            Und wozu soll das gut sein? Welchen Nutzen - für mich, für das Universum, für den lieben Gott - bringt es, wenn ich eine grauenvolle Krankheit bis zum dreckigen Ende durchstehe? Wieso sind 60 gute Jahre + 3 Jahre Hölle auf Erden besser als 60 gute Jahre und Schluss?
                            Frage doch Gott, vielleicht sagt er's dir.

                            Außerdem ist ein Leben in sauß und braus nach göttlichen Maßstäben kein Geschenk, sondern ein Leidensweg wie der Krüppel der keine Beine mehr hat.
                            Denn es muß schon ne sch*** Situation sein, Geld wie Heu zu haben und aufgrund irdischer Belange, Sehnsüchte usw. und vielleicht auch Glaubenszweifel oder gar kein Glauben davon nicht loslassen zu können und doch zu wissen, daß man mit diesem Geld niemals in den Himmel kommt.

                            Wahrhaftig, der Reiche hat wirklich die Arschkarte gezogen.
                            Was aber jetzt nicht heißt, daß Krüppel sein besser wäre.

                            Und nun ja, natürlich wirst du das in deinem atheistisch irdischen Kontext nicht verstehen, aber ehrlich gesagt ist mir das auch egal.
                            Aber es stimmt schon, Gott ist gerecht und alle Menschen sind für ihn gleich, auf die ein oder andere Weise leidet und freut sich jeder, nur liegt es in der Unfähigkeit des Menschen diese Gleichheit nicht zu erkennen, weil der Mensch meint, dem anderen geht es besser als einem selbst.






                            Wer auf einen Crank wie dich hört, hat es vielleicht echt nicht besser verdient.
                            Crank? Ich wüßte nicht was ich mit diesem Typen gemeinsam haben sollte:
                            http://ecx.images-amazon.com/images/...EL._SS400_.jpg


                            So sieht's aus. Das Gehirn ist das anfälligste Organ überhaupt. Schon wenige Sekunden Sauerstoffentzug verursachen geistige Dauerschäden. Ein Gehirntod kann also nicht vorliegen.
                            Quatsch!
                            Gehirntod heißt, daß keine elektrischen Signale mehr am Gehirn gemessen werden.
                            Gehirntod bedeutet nicht, daß das Gehirn schon seit 3 Wochen verwest sein muß.

                            Übrigens, ohne elektrische Signale zwischen den Nervenbahnen ergibt auch ein ausgeschütteter
                            Drogencocktail keinen Sinn.
                            Ein paar praktische Links:
                            In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                            Aktuelles Satellitenbild
                            Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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                              Zitat von Cordess Beitrag anzeigen
                              Gehirntod heißt, daß keine elektrischen Signale mehr am Gehirn gemessen werden.
                              Gehirntod bedeutet nicht, daß das Gehirn schon seit 3 Wochen verwest sein muß.

                              Übrigens, ohne elektrische Signale zwischen den Nervenbahnen ergibt auch ein ausgeschütteter
                              Drogencocktail keinen Sinn.
                              Das mit den elektrischen Signalen mag zwar stimmen, aber ein Drogencocktail (auch Medikament genannt) dient in den meisten Fällen dazu die Aussendung der elektrischen Impulse zu stimulieren und anzukurbeln. So ganz ins Leere läuft sowas da schon nicht.
                              Ihr müsst uns nicht fürchten, es sei denn, Eure Herzen sind nicht rein. Ihr seid Abschaum, der Jagd auf Unschuldige macht.
                              Ich verspreche Euch, Ihr könnt euch nicht ewig vor der leeren Dunkelheit verstecken.
                              Denn wir werden Euch zur Strecke bringen, wie die räudigen Tiere die Ihr seid.
                              und Euch in die tiefsten Abgründe der Hölle verbannen

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                                Leute wie Cordess zeigen mir immer wieder, warum das Leben als Atheist so viel schöner ist...

                                Wer so eine perverse Vorstellung von "Gott" hat und seine Grausamkeiten dann auch noch als "Gerechtigkeit" auffasst, der macht mir schon irgendwie Angst.
                                Glücklicherweise ist unsere Gesellschaft inzwischen schon recht säkular.

                                Möge der Fluch der Religion die Gesellschaft nie wieder in ihren Würgegriff bekommen.
                                Fear is temporary, regrets are forever.

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