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  • Nightcrawler
    antwortet
    Hallo,

    dann müssen wir uns in Deutschland ja keine Sorgen machen, denn laut ntv leben wir im "digitalen Mittelalter".

    [...]Kampf um digitale Souveränität
    Europa steckt im Mittelalter


    Gibt es eine digitale Souveränität? Ganten ist Vorsitzender der Open Source Business Alliance und hält das für möglich. Derzeit ist Europa aber zwischen den chinesischen und US-Fronten gefangen. Zwei Souveräne, die das Verhalten der Menschen vorhersagen und beeinflussen wollen.
    [...]

    Es Palmert mal wieder im kommunalen Gebälk ...

    Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hat zusammen mit zwei Kollegen in einem Brief an Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Reaktion auf die Ausschreitungen in Stuttgart und Frankfurt am Main ein Pflichtjahr für alle jungen Menschen gefordert. Damit sollten die Heranwachsenden einen Dienst an der Gesellschaft leisten, schrieb Palmer gemeinsam mit den Oberbürgermeistern von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold, und Schorndorf, Matthias Klopfer, wie der "Spiegel" berichtete.

    Die drei Kommunalpolitiker bezeichnen sich selbst als "Experten der Stadtgesellschaften vor Ort" und fordern demnach ein härteres Durchgreifen gegen Randalierer. Sie bemängeln, dass das Verhalten von Heranwachsenden im Alltag generell, vor allem aber gegenüber der Polizei und den Rettungsdiensten immer häufiger geprägt sei von Provokation, mangelnder Kommunikationsfähigkeit und einem "schwäbisch gesagt unverschämten 'Rotzbubengehabe'", heißt es in dem Brief.
    Gruß Night ...

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  • xanrof
    antwortet
    Und das war wahrscheinlich "nur" ein Fall von Social Engineering. Jetzt nehmen wir noch willentlich geschwächte Verschlüsselungsalgorithmen ("Hintertüren") dazu, und der weltweite Spass geht in die nächste Runde - nicht mehr nur für diverse staatlichen Dienste, sondern auch für Horden von Kriminellen.
    Zuletzt geändert von xanrof; 17.07.2020, 13:35.

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  • Suthriel
    antwortet
    Auch wenns in den Online-Nachrichten schon rauf und runter geht, aber Twitter ist ja gerade wegen dem Hack ein wenig gekniffen ^.^ :

    Nach der beispiellosen Hacker-Attacke auf den Kurznachrichtendienst Twitter hat der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo Sorge über die digitale Sicherheit bei den anstehenden US-Präsidentschaftswahlen geäußert. "Der Twitter-Hack und die Übernahme vieler verifizierter Twitter-Konten sind zutiefst beunruhigend und werfen Bedenken hinsichtlich der IT-Sicherheit unserer Kommunikationssysteme auf, die bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen von entscheidender Bedeutung sind", stellte Cuomo am Donnerstag fest.

    ...

    Inzwischen ermittelt das FBI. Twitter-Chef Jack Dorsey hat Aufklärung versprochen. Diese fordert auch der Handelsausschuss des US-Senats ein, und zwar flott: "Es kann nicht genug betont werden, wie beunruhigend dieser Vorfall ist, sowohl angesichts seiner Auswirkungen als auch angesichts des offensichtlichen Versagens der internen Kontrollmechanismen von Twitter, um ihn zu verhindern", schrieb der Vorsitzende Republikaner Roger Wicker am Donnerstag in einem Brief an Dorsey.
    https://www.heise.de/news/Twitter-Ha...g-4846071.html

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  • Suthriel
    antwortet
    Es gibt mal Neuigkeiten für LKW-Fahrer und das Transportwesen:

    Millionen Fernfahrern in Europa sollen bessere Arbeitsbedingungen garantiert werden: Das Europaparlament billigte am Donnerstag umfassende neue Regeln, die den Fahrern europaweit geregeltere Ruhezeiten, mehr Zeit zu Hause und eine faire Bezahlung zusichern. Das Paket soll auch Wettbewerbsverzerrung in der Transportbranche begrenzen.

    So sehen die neuen Regeln aus:
    • Fahrer sollen ihre reguläre wöchentliche Ruhezeit nicht mehr in der Fahrerkabine verbringen.
    • Spätestens nach drei bis vier Wochen Arbeit sollen die Fahrer nach Hause fahren können.
    • Können die Fahrer ihre Ruhepause nicht zu Hause verbringen, muss der Arbeitgeber für die Kosten einer Unterkunft aufkommen.
    • Gehälter von Fahrern sollen EU-weit angepasst werden.
    • Lkw müssen alle acht Wochen zum Betriebszentrum des Unternehmens zurückkehren.
    • Fahrtenschreiber sollen künftig Grenzüberfahrten registrieren.
    • Die Spediteure müssen nachweisen, dass sie in demjenigen Mitgliedstaat, in dem sie registriert sind, auch aktiv sind.
    • Kleine Nutzfahrzeuge über 2,5 Tonnen müssen mit Fahrtenschreibern ausgestattet werden.
    • Nach Transporten durch ausländische Spediteure in einem EU-Staat dürfen weitere Kabotagefahrten in demselben Staat mit demselben Fahrzeug erst nach einer Wartezeit von vier Tagen gemacht werden.
    Um Lohndumping zu verhindern, unterliegen die Fahrer zudem bei längeren Auslandsaufenthalten bis auf wenige Ausnahmen den sozialrechtlichen Bestimmungen des Aufenthaltslandes.

    Mit den neuen Regeln soll auch Briefkastenfirmen ein Riegel vorgeschoben werden. Es soll verhindert werden, dass die Unternehmen in einem Land mit niedrigeren Löhnen ansässig sind, ihre Fahrer aber hauptsächlich in anderen Staaten einsetzen. Es gelte "gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort", erklärte SPD-Politiker Ertug.
    Quelle:

    https://www.gmx.net/magazine/politik...ssern-34869816
    https://www.tagesschau.de/ausland/eu...orter-101.html

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  • xanrof
    antwortet
    Zitat von Suthriel Beitrag anzeigen
    Und offenbar wurde noch was anderes fertig gestellt, was auch das Forum hier betrifft (könnte eigentlich auch in den Uploadfilter-Thread)
    (...) Analyse von RA Solmecke
    Aus dem Link: "Außerdem sieht der Entwurf jetzt eine weitere Ausnahmeregelung für Kleinst-Plattformen vor, für die der Einsatz von Filtertechnologien einen unverhältnismäßigen Aufwand verursachen würde: Nach Absatz 3 sind das „Diensteanbieter mit einem jährlichen Umsatz innerhalb der Europäischen Union von bis zu 1 Million Euro.“ "
    > Ich glaube nicht, dass das Forum hier die Million überschreitet.

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  • Suthriel
    antwortet
    Und offenbar wurde noch was anderes fertig gestellt, was auch das Forum hier betrifft (könnte eigentlich auch in den Uploadfilter-Thread):

    Das Bundesjustizministerium (BMJV) hat am 24. Juni 2020, den lange erwarteten Diskussionsentwurf zur Umsetzung von Artikel 17 der Urheberrechtsreform veröffentlicht. Das neue Gesetz, mit dem der umstrittene Artikel umgesetzt werden soll, wird „Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz (UrhDaG-E)“ heißen.

    Der erste Eindruck: Upload-Filter werden kommen. Das überrascht nicht. Doch die Proteste gegen die drohenden Upload-Filter Anfang 2019 haben zumindest teilweise gewirkt.
    Die komplette erste Analyse von RA Solmecke gibts hier:

    https://www.wbs-law.de/urheberrecht/...el=tw-52031661

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  • HMS Fearless
    antwortet
    Ich bin nicht sicher, ob das eine positive Entwicklung ist.
    Einerseits klingt es gut, wenn Firmen mit ihrem Mist nicht mehr dadurch durchkommen, dass der Streitwert pro Kunde zu gering ist um einen Prozess zu führen, aber andererseits ist eine amerikanisierung unseres Rechtssystems so ziemlich das letzte was wir brauchen.

    Schmierige Anwälte, die sich mit schwachsinnig hohen Schadenersatzforderungen, die sie auf Anteile vertreten und dabei den Klienten über den Tisch ziehen, dumm und dämlich verdienen? Ne, lieber nicht...

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  • Holger58
    antwortet
    In Deutschland schon, hier geht es um ein gesamteuropäisches Recht.

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  • Spocky
    antwortet
    Ist das in Deutschland nicht schon umgesetzt? Laufen nicht sogar schon solche Klagen gegen VW?

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  • Suthriel
    antwortet
    Offenbar ists nun amtlich, das EU-Bürger bald Sammelklagen durchführen können. Zumindest wurde etwas derartiges gestern beschlossen, und soll nun wohl innerhalb von 2 Jahren in nationales Recht umgesetzt werden:

    Verbraucher in der EU können ihre Rechte künftig besser gegen große Firmen durchsetzen. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten einigten sich am späten Abend auf die EU-weite Einführung von Sammelklagen.

    "Nach einem langen und harten Kampf gegen die Versuche der Industrie, den Vorschlag zu verwässern, werden Verbraucherorganisationen künftig vor Gericht gegen unlautere Händler vorgehen können", sagte die SPD-Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt. "So werden Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa einfache Ansprüche auf Schadensersatz, Minderung oder Ersatzlieferung durchsetzen können."
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...en-eu-103.html

    Man darf gespannt sein, wie das hier umgesetzt wird. Ab 2021 solls dann ja auch das Right to repair für Smartphones und Laptops usw. geben, und längere Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Ob das insbesondere Apple freuen wird? ^.^

    https://en.wikipedia.org/wiki/Electr...European_Union

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  • SF-Junky
    antwortet
    Zitat von Wolf4310 Beitrag anzeigen
    Der Europarat wählt nur nur die Mitglieder des EZB Rates,
    Der Europarat wählt da gar nix, sondern der Europäische Rat.

    €: Guter Kommentar von Schieritz: https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-...n-coronahilfen

    Insb. der Punkt zu Ungarn und Polen.
    Zuletzt geändert von SF-Junky; 06.05.2020, 15:35.

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  • Holger58
    antwortet
    OK., ihr beiden habt mich überzeugt.

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  • One of them
    antwortet
    Zitat von Holger58 Beitrag anzeigen
    Das sich damit die EZB fast einer demokratischen Kontrolle entzieht ist erscheckend. Solche fiskale Macht gegenüber 500.000.000 Menschen im EURO-Raum in privater Hand (u. Willkür) dürfte es gar nicht geben.
    Nein, das ist nicht erschreckend, sondern explizit so gewollt. Die Unabhängigkeit von Zentralbanken ist wichtig, weil sonst die Politik leicht dazu verführt wäre, sich für kurzfristige politische Ziele in die Geldpolitik einzumischen.
    Die allermeisten Zentralbanken in demokratischen Staaten sind aus genau diesem Grund unabhängig, wenn auch nicht überall gleich stark. Zentralbanken, die dem Staat unterstellt sind, sieht man vor allem in zentralistischen oder diktatorischen Systemen.

    Einer der Grundsteine übrigens für die Zustimmung Deutschlands zu einer europäischen Währungsunion war, dass alle Partnerländer die Kontrolle der Zentralbanken aufgeben müssten.
    Eines der dunkelsten Beispiele bildet Deutschland nach 1933. Da hat die Zentralbank im sogenannten Dritten Reich unter politischer Führung dabei geholfen, aufzurüsten und den Krieg zu finanzieren.
    Quelle: https://www.dw.com/de/warum-sollen-z...ein/a-45080939

    Siehe auch:

    https://wirtschaftslexikon.gabler.de...tralbank-47065

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zentra...ss_des_Staates

    Oder selber googeln nach: "unabhängigkeit zentralbanken"

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  • The Martian
    antwortet
    Zitat von Holger58 Beitrag anzeigen
    Wolf4310 :
    Danke für die Klarstellung. Das sich damit die EZB fast einer demokratischen Kontrolle entzieht ist erscheckend. Solche fiskale Macht gegenüber 500.000.000 Menschen im EURO-Raum in privater Hand (u. Willkür) dürfte es gar nicht geben.
    Die EZB ist nicht in privater Hand (im Sinne von Privatbesitz oder so), sondern eine EU-Institution mit weitgehender Unabhängigkeit. Und diese Unabhängigkeit ist auch erwünscht (normalerweise ganz besonders von Deutschland), weil manche Länder Angst haben, dass die Politik die Notenbanken sonst anweisen, Geld zu drucken.

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  • Holger58
    antwortet
    Wolf4310 :
    Danke für die Klarstellung. Das sich damit die EZB fast einer demokratischen Kontrolle entzieht ist erscheckend. Solche fiskale Macht gegenüber 500.000.000 Menschen im EURO-Raum in privater Hand (u. Willkür) dürfte es gar nicht geben.

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