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    Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
    Es wäre kein Problem, diese Umschulungen zu bezahlen, wenn die Gelder nicht in Höhe von 750 Mio gekürzt worden wären und die Arbeitslosen lieber in Sinnlosmaßnahmen gesteckt werden.

    Eine Umschulung zu bekommen, ist alles andere als einfach. Immer wieder Anträge stellen, immer wieder Unterlagen bringen, immer wieder zum Amt hin und mit dem jeweiligen Sachbearbeiter reden, reden und reden.
    Wie gesagt Umschulung in diesem Sinne setzt einen Umschulungsbetrieb voraus und wird, wie wir festgestellt haben, auch von diesem im Arbeitgeberservice der BA beantragt. Ja ist ne menge Papierkram und Einfach ist es leider nicht.

    Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
    Angeblich wird doch so viel Pflegepersonal gesucht. Warum wird dann da nicht ausgebildet, wenn jemand geeignet ist vom Alter... und das auch möchte? Wieso werden diesen Leuten Steine in den Weg gelegt? Wer glaubt, dass es alles nur deshalb ist, weil der Kurs so teuer ist, der ist sehr naiv. Das ganze ist doch kalkül. Es ist so gewollt. Lieber 100e Sinnlosmaßnahmen wie das 100ste Bewerbungstraining als einmal eine Vernünftige Umschulung oder Weiterbildung, die dem Arbeitslosen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt bringen.
    Wie Tibo bereits schrieb es wird Pflegepersonal ausgebildet, das Problem mit Anfang 30 eine Ausbildung anzufangen ist unter Anderem eher die Lebenshaltungskosten die sich in diesem Alter auftun.
    Mit Steinen o.ä müssen wir leider alle im Leben zurecht kommen - auch ich. Eine Aufgabe setzt auch " Kalkül" im umgekehrten Sinne voraus. Jedoch gibt es tatsächlich genügend "Sinnlosmaßnahmen", die aber meistens keinerlei Vergleich zu einer Umschulung darstellen.

    Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
    Aber die ganzen Helferjobs und Billigjobs müssen ja auch besetzt werden und da hat das Volk gefälligst dumm zu bleiben.
    Wozu gibt es Bücher und Dr. Google ? Ich habe in meinem Leben sogar schon Toiletten geputzt und sogar "Klofrauen" besitzen ein gewisses Kalkül wenn du so möchtest.

    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Meistens, weil es an Qualifikation mangelt. So kenne ich das von den Pflegeschulen, mit denen wir zusammenarbeiten. Wer den Eignungstest besteht wird ausgebildet.
    Genau so ist es
    Zuletzt geändert von Infinitas; 07.09.2015, 00:11.
    Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

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      Na wenn du meinst, dass alles so einfach ist... Ich kann dir aber sagen, das ist es nicht. Hab jahrelang miterlebt, wie eine Bekannte um eine Umschulung gekämpft hat. Das Problem war dabei: Sie hatte bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das war ein hin und her mit verschiedenen Sachbearbeitern, weil diese jedesmal nach rund einem halben Jahr vom Jobcenter gewechselt wurden.

      Die Qualifikationen kriegt man natürlich mit der Ausbildung, es waren auch zig Betriebe bereit, sie aufzunehmen, hat die jeweiligen Sachbearbeiter aber nicht interessiert. Auch nicht die Teamleiter.

      Sie musste mehrmals durch die Begutachtung durch, jedesmal ein Haufen Papierkram zum Ausfüllen. Sie hat nicht aufgegeben, die Monate schwanden dahin. Jahre später hat sie es endlich geschafft. Aber der Weg dahin war mehr als steinig. Und die Antworten von ein paar Sachbearbeitern dazu unter aller Sau.

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        Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
        Naja das kommt darauf an, ich gehe hierbei von eine "automatischen" Lehrzeitverkürzung innerhalb einer Umschulung aus. Wenn er in diesem Berufsbild bereits 5 Jahre tätig war ist das glaube ich auch rechtlich gerechtfertigt
        Das ist nicht nur gerechtfertigt, dass ist sogar Standard. Eine Umschulung verkürzt sich automatisch um ein Jahr im Vergleich zur regulären Ausbildungsdauer, egal wie viel Vorerfahrungen vorhanden sind.

        Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
        Hab jahrelang miterlebt, wie eine Bekannte um eine Umschulung gekämpft hat. Das Problem war dabei: Sie hatte bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das war ein hin und her mit verschiedenen Sachbearbeitern, weil diese jedesmal nach rund einem halben Jahr vom Jobcenter gewechselt wurden.
        Eine Umschulung, dass heißt das neu Erwerben eines Berufes ist eins der teuersten Instrumente, die der BA vom Bund zur Verfügung gestellt wird (bezahlt aus Steuermittel und Sozialversicherungsbeiträgen). Somit muss ein wichtiger Grund vorliegen, damit der Staat sagt, wir geben dass Geld dafür aus. Zu den Kosten wie Arbeitslosengeld während einer Maßnahme für den Umschüler und den Fahrkosten zur Schule und den evtl. zu zahlenden Trennungskosten, oder sogar Umzugskosten und Kinderbetreuungskosten kommen noch die Kosten für den Träger (Unterrichtsmaterial, Kosten fürs Gebäude, Kosten für Lehrer ...) dazu.

        Würde nun also jeder, der keine Lust mehr auf seinen gelernten Beruf hat, umgeschult werden, hätte Griechenland uns helfen müssen.

        Ein wichtiger und absolut notwendiger Grund für eine Umschulung sind z.B. gesundheitliche Einschränkungen (psychisch, physisch)

        Was vielleicht nicht verwechselt werden sollte sind die Begriffe Umschulung (neue Erwerb eines Berufes) und Qualifikation (Erweiterung, Vertiefung bestehender Fähigkeiten, wenn auch nur rudimentärer Art vorhanden).

        Eine Qualifikation kann eine Woche dauern oder länger, eine Umschulung Jahre.
        ____________________

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          Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
          Eine Umschulung, dass heißt das neu Erwerben eines Berufes ist eins der teuersten Instrumente, die der BA vom Bund zur Verfügung gestellt wird (bezahlt aus Steuermittel und Sozialversicherungsbeiträgen). Somit muss ein wichtiger Grund vorliegen, damit der Staat sagt, wir geben dass Geld dafür aus.
          Das ist mir alles bekannt.

          Aber lieber so etwas als denjenigen in die 10te Bewerbungsmaßnahme zu schicken, die ja auch nicht gerade kostenlos sind.

          Aber der BA wurden halt 750 Mio "weggenommen" und es ist auch davor jährlich zig Mio an Geldern übrig geblieben, welche für die Weiterbildungen von Erwerbslosen vorgesehen waren.

          Weitere sinnlose Maßnahmen, wo viel Geld verschleudert wird, sind PC Grundkurse, in welche Leute, die jahrelang im Büro gearbeitet haben, gesteckt werden oder gar IT Fachkräfte; Englisch für Anfänger Kurse für Leute, die bereits gut englisch können und etwas mehr Kenntnisse in Business englisch benötigen; Gabelstaplerscheine für alle, die nicht bei 2 aufm Baum sind (kenne jemanden, der musste den Mist 10 Jahre lang mitmachen, obwohl er aus gesundheitlichen Gründen den entsprechenden Job gar nicht ausüben darf, aber man wollte ihn mit aller Macht aus der Statistik haben).

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            Klar, sinnvoller wäre es da natürlich, die Schulung zum Flurflördermittelschein an die zu verteilen, die bei zwei auf'm Baum sind, weil die offensichtlich auch die nötigen körperlichen Voraussetzungen mitbringen....
            Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

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              Und was willst du mit den ganzen Gabelstaplerscheinen Leuten? Da müssten die entsprechenden Stellen da sein, aber so viele gibt es da nicht. Also wird jedes Jahr der Schein gemacht, das Geld zum Fenster rausgeworfen, anstatt es in sinnvolle Weiterbildungen oder Umschulungen zu investieren.

              Kommentar


                Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                Na wenn du meinst, dass alles so einfach ist... Ich kann dir aber sagen, das ist es nicht. Hab jahrelang miterlebt, wie eine Bekannte um eine Umschulung gekämpft hat. Das Problem war dabei: Sie hatte bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das war ein hin und her mit verschiedenen Sachbearbeitern, weil diese jedesmal nach rund einem halben Jahr vom Jobcenter gewechselt wurden.

                Die Qualifikationen kriegt man natürlich mit der Ausbildung, es waren auch zig Betriebe bereit, sie aufzunehmen, hat die jeweiligen Sachbearbeiter aber nicht interessiert. Auch nicht die Teamleiter.

                Sie musste mehrmals durch die Begutachtung durch, jedesmal ein Haufen Papierkram zum Ausfüllen. Sie hat nicht aufgegeben, die Monate schwanden dahin. Jahre später hat sie es endlich geschafft. Aber der Weg dahin war mehr als steinig. Und die Antworten von ein paar Sachbearbeitern dazu unter aller Sau.
                Was galubst du denn, wie lange es gedauert hat bis ich meine Umschulung bekommen habe ? Das lag allerdings nicht zwingend an der BA soehr daran den richtigen Betrieb dafür zu finden. Davon dass das Leben einfach ist hat hier gesprochen, ich schon 2 mal nicht
                In Punkto Qualifikation gibt es wie Sunny bereits sagte diverse Unterschiede z.B eine berufliche Fortbildung, die nur ein paar Tage dauern kann und eine Umschulung sind zwei verschiedene paar Schuhe.
                einer Umschulung wird natürlich auch geprüft wie lange eine Person schon in einer Branche tätig ist unabhängig davon welche Berufe er im Vorfeld gelernt hat. Diese Argumentation ist dann auch logisch und nützlich.

                Ein Flurförderfahrzugschein ist im übrigen wohl noch eine der nützlicheren Maßnahmen die über die BA zu bekommen sind.

                - - - Aktualisiert - - -

                Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
                Das ist nicht nur gerechtfertigt, dass ist sogar Standard. Eine Umschulung verkürzt sich automatisch um ein Jahr im Vergleich zur regulären Ausbildungsdauer, egal wie viel Vorerfahrungen vorhanden sind.
                Genau deshalb kann er ja praktisch auch einen Lehrberuf zwei Jahren lernen der eigentlich 3 Jahre dauert, darauf wollte ich hinaus.
                Zuletzt geändert von Infinitas; 07.09.2015, 15:38.
                Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

                Kommentar


                  Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                  Und was willst du mit den ganzen Gabelstaplerscheinen Leuten? Da müssten die entsprechenden Stellen da sein, aber so viele gibt es da nicht. Also wird jedes Jahr der Schein gemacht, das Geld zum Fenster rausgeworfen, anstatt es in sinnvolle Weiterbildungen oder Umschulungen zu investieren.
                  Hm. Es gibt ja einen sehr interessanten Lehrfilm der sich "Staplerfahrer Klaus" nennt. Wenn alle so wie er seinen ersten Arbeitstag verbringen würden, dann bräuchte Deutschland viel mehr Staplerfahrer als sie ausbilden könnten. Der erste Tag wäre dann aber auch schon der letzte.
                  ____________________

                  Mein 3-jähriger Sohn zu einem Song von AC/DC: "Mama, warum kann die Frau nicht singen?"

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                    Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                    Und was willst du mit den ganzen Gabelstaplerscheinen Leuten? Da müssten die entsprechenden Stellen da sein, aber so viele gibt es da nicht. Also wird jedes Jahr der Schein gemacht, das Geld zum Fenster rausgeworfen, anstatt es in sinnvolle Weiterbildungen oder Umschulungen zu investieren.
                    Ne, das siehst du leider zu kurzfristig. Der Job ist trotz - oder gerade wegen - hauptsächlich sitzender Tätigkeit im Wechsel mit körperlicher Last geradezu prädestiniert dafür, Berufs-Aussteiger aus gesundheitlichen Gründen zu produzieren. Wer nach ca. 10 Jahren auf dem Bock und dabei einem etwas schwereren Unfall - das passiert recht schnell im hektischen Alltag - dann mit Haltungsschäden usw. nicht mehr kann, wird ja bei der Rentenkasse geparkt und geht damit nicht mehr zu Lasten der Kasse, die Zugriff auf die Fördermittel für den Schein hatte; damit ist dieser Leistungsempfänger dann erfolgreich aus der Statistik entfernt worden.

                    Zweitens ist das ein Niedrig-Lohn-Job. Und damit das so bleibt, muss ein hohes Überangebot fachlich qualifizierter Kräfte für diesen Bereich da sein. Arbeitgeber-Verbände schlagen im Bereich Ingenieurstechnik, IT usw. Alarm wegen Fachkräfte-Mangel, weil da nicht mindestens 6(!) ausreichend qualifizierte Kräfte auf eine ausgeschriebene Stelle kommen. Diese Verbände wollen keine Vollbeshäftigung, sondern ein sattes Überangebot - nur so lassen sich auch bei hochqualifizierten Aufgaben die Personalkosten drücken. Und die BA ist schon seit Jahrzehnten williger Handlanger der Arbeitgeber.

                    Die Scheine sind also eine Investition in die Zukunft. Sie sichern für viele Produkte den niedrigen Ladenpreis, weil zumindest in der Verladung und Lagerung so die Personalkosten - die ja sonst auf den Preis umgeschlagen werden - stabil im Keller bleiben; sie generieren Phantom-Jobs auf Mindest-Lohn-Niveau (und mit Ausnahme-Regelung auch immer noch darunter), weil durch Leiharbeitsfirmen für eine effektiv bestehende Staplerstelle erstmal 3 Leute eingestellt werden (einer pro konkurierender Leiharbeistfirma in dem direkten Nahgebiet um die ausgeschriebene Stelle, die sich dann gegenseitig im Preis unterbieten, bis einer seinen frisch eingestellten Staplerfahrer nicht mehr im Lohn drücken kann; mit den Schikane-Methoden der Leiharbeitsfirmen wird der potentielle Arbeitnehmer dann im Bezug gesperrt, weil "zumutbare Stelle" abgelehnt); und sie schaffen über die gesundheitlichen Spätfolgen Umlagerung bei der finanziellen Belastung des Staates auf eine andere Kostensteller, die der BA am Arsch vorbeigeht.

                    Für die Papiertiger und Bürohengste der BA also eine gleich mehrfach sinnvolle Maßnahme!
                    Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                    "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                    Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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                      Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
                      Hm. Es gibt ja einen sehr interessanten Lehrfilm der sich "Staplerfahrer Klaus" nennt. Wenn alle so wie er seinen ersten Arbeitstag verbringen würden, dann bräuchte Deutschland viel mehr Staplerfahrer als sie ausbilden könnten. Der erste Tag wäre dann aber auch schon der letzte.
                      Das wäre dann ideal, um neue Jobs zu produzieren, einfach alle umbringen, die schon einen haben.



                      @ Infinitas: Mehr oder weniger als 5 Jahre?

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                        Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen


                        @ Infinitas: Mehr oder weniger als 5 Jahre?
                        das kommt darauf an wie man das sieht, ich würde sagen im Bezug auf den Aktuellen Status weit mehr als 5 Jahre. Das spielt aber im besagten Fall keine Rolle, wenn es ihm gelingt seinen Betrieb davon zu überzeugen und die notwendige Berufserfahrung bereits hat.

                        - - - Aktualisiert - - -

                        Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
                        Hm. Es gibt ja einen sehr interessanten Lehrfilm der sich "Staplerfahrer Klaus" nennt. Wenn alle so wie er seinen ersten Arbeitstag verbringen würden, dann bräuchte Deutschland viel mehr Staplerfahrer als sie ausbilden könnten. Der erste Tag wäre dann aber auch schon der letzte.
                        Jep den kenn ich auch
                        Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

                        Kommentar


                          Zitat von Infinitas Beitrag anzeigen
                          das kommt darauf an wie man das sieht, ich würde sagen im Bezug auf den Aktuellen Status weit mehr als 5 Jahre. Das spielt aber im besagten Fall keine Rolle, wenn es ihm gelingt seinen Betrieb davon zu überzeugen und die notwendige Berufserfahrung bereits hat.
                          Meine Bekannte hatte jedes Mal Firmen, die sie genommen hätten für die nötige Zeit in der Umschulung.

                          Wurde immer weiter nach hinten geschoben, die Jahre vergingen.

                          5 Jahre, das ist echt der Wahnsinn - vor allem, wenn immer von Fachkräftemangel gelabert wird.

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                            Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                            Meine Bekannte hatte jedes Mal Firmen, die sie genommen hätten für die nötige Zeit in der Umschulung.

                            Wurde immer weiter nach hinten geschoben, die Jahre vergingen.

                            5 Jahre, das ist echt der Wahnsinn - vor allem, wenn immer von Fachkräftemangel gelabert wird.
                            Ja das ist der Wahnsinn bei mir ist die Sachlage allerdings etwas anders da ich die Umschulung eh an meinem Arbeitsplatz mache und weit mehr als nur über die notwendige Berufserfahrung verfüge, was die Sache für mich allerdings nicht unbedingt einfacher macht.

                            Wie gesagt das Pferd von hinten satteln ist ab und an nicht die schlechteste Wahl und wenn nichts zur Auswahl steht wird eben eine Auswahl "generiert". Das ist zumindest meine Philosophie was das anbelangt.
                            Nichts ist umsonst

                            D.h : der Deal sieht mutmaßlich so aus: Du stellst über einen gewissen Zeitrum unter Beweis, dass du in Branche X in einem Arbeitsverhältnis länger tätig sein kannst, im Anschluss wen die Tauglichkeit geprüft wurde wirst du zu einer Umschulung zugelassen. Sich einfach bei einer Firma zu bewerben im Zwecke einer Umschulung ist weitaus schwieriger, denn da ist überhaupt nicht Bewiesen ob ein "Branchenfremder Neuling" überhaupt diesen Beruf ergreifen möchte und dann die bewilligte Umschulung eventuell doch irgendwann abbricht.
                            Zuletzt geändert von Infinitas; 07.09.2015, 19:48.
                            Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

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                              Das könnte man in einem kurzfristigen Praktikum, aber doch nicht 5 Jahre lang.

                              Wenn ich da an das Gelaber von Kanonenuschi denke, die meinte, man könne die Schleckerfrauen mal eben in Altenpflegerinnen umschulen und dann die Realität sehe, wie einem Knüppel zwischen die Beine geworfen werden...

                              Bei meiner Bekannten hat sich die Umschulung bezahlt gemacht. Immer mal wieder Urlaubsvertretung oder Krankheitsvertretung. Hätte sie die Umschulung vor 5 Jahren bekommen, hätte sie vielleicht einen Vollzeitjob, der nicht nur ein paar Wochen dauert.

                              Kommentar


                                Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                                Das könnte man in einem kurzfristigen Praktikum, aber doch nicht 5 Jahre lang.
                                Okay ich mach mal für dich mein "Nähkästchen auf" da sich in dem Bezug unsere Haltung stark unterscheidet.
                                Ganz ehrlich ich gehe lieber einer regulären Arbeit nach, die ich dann auch beherrsche, dabei Geld verdiene und mache im Anschluss ( oder Zwischendrinn) eine Umschulung.

                                Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                                Wenn ich da an das Gelaber von Kanonenuschi denke, die meinte, man könne die Schleckerfrauen mal eben in Altenpflegerinnen umschulen und dann die Realität sehe, wie einem Knüppel zwischen die Beine geworfen werden...
                                Guten morgen Altenpflegerinnen und Altenpfleger - Guten morgen Frau Ministerin
                                Nein im Ernst, ich glaube nicht dass Frau von der Leyen da von allen gesprochen hat und ich glaube auch nicht das Frau von der Leyen dazu die notwendige Eigenerfahrung aufweist um diese Sache zu beurteilen.

                                Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                                Bei meiner Bekannten hat sich die Umschulung bezahlt gemacht. Immer mal wieder Urlaubsvertretung oder Krankheitsvertretung. Hätte sie die Umschulung vor 5 Jahren bekommen, hätte sie vielleicht einen Vollzeitjob, der nicht nur ein paar Wochen dauert.
                                Genau das ist das Problem der Geschichte, deshalb bevorzuge ich oben genannte Lösung. Ich bin mir auch überhaupt nicht sicher ob ein gesunder Mensch eine Umschulung ohne Berufserfahrung aus heitern Himmel überhaupt bekommt. Es besteht immer die Option sich mit einem anerkannten Fachbrief auch anderweitig zu bewerben.
                                Zuletzt geändert von Infinitas; 07.09.2015, 22:31.
                                Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

                                Kommentar

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