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Gender-sensible Schreibweise - überflüssig oder sinnvoll?

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    Ein Gast antwortete
    Was soll eigentlich diese komische "political correctness" sein? Ich kenne das nur als inhaltleeren Mimosen-Kampfbegriff von Leuten, die erst bewusst provizieren und rumpöbeln (Sarrazin, Broder, Stürzenberger et al.) und dann rumflennen, wenn sie das Echo kriegen, was die verdient und auch erwartet haben.

    Ähnlich verhält es sich mit dem Begriff "Gutmensch". Was sind dann eigentlich die Leute, die andere als "Gutmenschen" bezeichnen? Schlechtmenschen?

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  • Karl Ranseier
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Das hab ich mir gedacht. Mich irritiert das auch. Klingt so als dürfe er das jetzt auch nicht.
    Kommt auf die individuelle Definition von "dürfen" an. Rechtlich darf man sich in der Bananenrepublik Deutschland natürlich gegen alles aussprechen, so lange man in einem gewissen Rahmen bleibt (nicht beleidigend, ehrverletzend usw.). Das heißt aber nicht, daß man ohne negativen Folgen für seine Person alles sagen kann/"darf". Für viele Standpunkte wird die soziale Ächtung oder eben die Keule der political correctness bereitgehalten. Ist man verbeamtet, triftt eine diese umso früher bzw. härter.

    Auch hat man manchmal das Gefühl, das Meinungen gegen die political correctness nach Ansätzen zum juristischen Gegensteuern der Marke "ehrverletzend" eher "durchleuchtet" werden. Zusammen mit der Überwachung - siehe anderer Thread - kommt da bei einigen Menschen die "Schere im Kopf" zur Geltung. Und diese fühlen sich dann, als ob sie ihre Meinung nicht sagen "dürfen". Fragt sich doch, warum es nur einen internationalen Tag der Pressefreiheit gibt - der in Deutschland aber gegenüber Gleichberechtigungstagen oder Minderheitenschutztagen eher stiefmütterlich behandelt wird - aber keinen der allgemeinen Meinungsfreiheit....

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
    Prince schrieb von Kindheitserinnerungen und meinte damit - vermutlich - die DDR.
    Das hab ich mir gedacht. Mich irritiert das auch. Klingt so als dürfe er das jetzt auch nicht.
    Ich bin bei so was sensible weil ich diese "gesäuberte" Sprache noch aus meiner Kindheit kenne, da durfte man viele Dinge auch nicht aussprechen oder beim Namen nennen.

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  • Liopleurodon
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Ich bin verwundert. Wo lebst du denn, dass du viele Dinge nicht beim Namen nennen oder aussprechen darfst? Deine Posts klingen selten so als stündest du noch unter elterlicher Gewalt! Welche Dinge darfst du denn nicht offen aussprechen?
    Prince schrieb von Kindheitserinnerungen und meinte damit - vermutlich - die DDR.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    In Deutschland darf man nichts gegen Ausländer sagen!
    Deshalb alle fünf Stimmen für die NPD! Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: nazis-raus-0001.jpg
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ID: 4269475

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Welche Dinge darfst du denn nicht offen aussprechen?
    In Deutschland darf man nichts gegen Ausländer sagen!

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von prince Beitrag anzeigen
    Ich bin bei so was sensible weil ich diese "gesäuberte" Sprache noch aus meiner Kindheit kenne, da durfte man viele Dinge auch nicht aussprechen oder beim Namen nennen.
    Ich bin verwundert. Wo lebst du denn, dass du viele Dinge nicht beim Namen nennen oder aussprechen darfst? Deine Posts klingen selten so als stündest du noch unter elterlicher Gewalt! Welche Dinge darfst du denn nicht offen aussprechen?

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  • prince
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Das ist ja dein absoluter Lieblingsbegriff, nech? Kein Post ohne die "politisch korrekten XY".
    Brav gemacht auch wenn deine Vorwürfe wie üblich nicht stimmen.

    Ich bin bei so was sensible weil ich diese "gesäuberte" Sprache noch aus meiner Kindheit kenne, da durfte man viele Dinge auch nicht aussprechen oder beim Namen nennen.
    Wir bewegen uns immer weiter in die Richtung einer Art Tugenddiktatur.
    Kinderbücher werden gesäubert, das Fernsehprogramm, die Medien unterdrücken Informationen wenn sie nicht ins heile Multikultibild passen.
    Getreu dem Motto " Wenn wir die Probleme nicht ansprechen existieren sie nicht".
    Was steht da eigentlich für ein Menschenbild hinter ?
    Zuletzt geändert von prince; 01.09.2013, 19:04.

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  • Halman
    antwortet
    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
    Eben nicht. newman hat ja schon die eventuellen negativen Auswirkungen aufgegführt, und: Wenn beim Großteil der Gesellschaft im Bewußtsein "Mann" dominiert, muß am Bewußtsein gearbeitet werden, nicht an der Sprache. Die Hintertür durch die Sprache zu erzwingen bringt mich wieder zum berüchtigten Satz: "1984 war nicht als Anleitung gedacht!" - in diesem Fall bezüglich Newspeak/Neusprech. Das geht am Ende sonst noch in eine Richtung, in der ein 68-jähriger Rentner wegen Diskriminierung angezeigt wird, weil er sich für seinen (vor-)letzten Umzug "Möbelpacker" ordert und nicht "MöbelpackerInnen" oder "Möbelpacker_Innen".
    Bezüglich der "Bereinigung" unserer Sprache, gem. dem nur noch "richtig" ist, was von der Politik im Sinne des sog political correctness als "richtig" gilt, muss ich ebenfalls an Orwells "1984" denken. Dort ging es doch auch darum, immer neue "Unwörter" ausfindig zu machen und diese aus der politisch "reinen Sprache" zu tilgen. Wahr ist demnach nur, was die "Parteil" von Ozeanien vorgibt.
    Freiheit bedeutet, sagen zu dürfen, dass zwei plus zwei vier ergibt. Also sage ich, meine Freiheit nutzend, dass es unhöflich ist, eine Gruppen von Frauen und Männern nur mit "sehr geehrte Herren" zu begrüßen.
    Doch in der Univesität Leibzig gilt nun als gender-sensibel, eine gemischte Gruppen mit "Liebe Prozessorinnen" anzusprechen. Ist dies nicht ebenso unhöflich, wie "sehr geehrte Herren"? Inwiefern es gender-sensibel ist, nur ein Geschlecht in der Anrede einer Gruppe zu nennen, erschließt sich mir nicht. Zwei und zwei sind nun mal nicht fünf, auch wenn die Politik dies immer wieder beteuern mag.

    Wenn ich mich hier den in einem Nachhar-Thread kritisch diskutierten Ausspäh-Skandal in den Sinn rufe (Big Brother lässt grüßen) und die Political-Correctness-Verunglimpfung unserer "bereinigten" Sprache, so frage ich mich langsam schon, wie ähnlich unsere Realität dem fiktiven Staat Ozeanien geworden ist. - Ja, ich stimme Dir zu: "1984 war nicht als Anleitung gedacht!"

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  • ChrisArcher
    antwortet
    Ich poste mal hier einen Link für eine schöne Parodie zum Thema geschlechtsneutrale Verkehrserziehung.

    Geschlechtsneutrale Verkehrserziehung - Heute Show 2013 - ZDF Mediathek - YouTube

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von prince Beitrag anzeigen
    politisch korrekten Bekloppten
    Das ist ja dein absoluter Lieblingsbegriff, nech? Kein Post ohne die "politisch korrekten XY".

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  • prince
    antwortet
    Zitat von Amaranth Beitrag anzeigen
    Kannst du das mal bitte erklären? Das verwenden der Geschlechterlücke zur Vermittlung einer Ideologie und gleichzeitig verweigern von Sachlichkeit ist für mich ziemlich weit hergeholt.
    Wozu soll es denn sonst da sein ? Natürlich geht es darum, eine Ideologie zu vermitteln indem man die Muttersprache verstümmelt und vergewaltigt bis sie nicht mehr lesbar ist.
    Das ist bei Sekten und politischen Splittergruppen sehr beliebt.
    Umerziehung durch eine neue, saubere Sprache...kann man schon in dem bekannten Roman "1984" nachlesen.

    Mir konnte bisher auch noch keiner erklären warum es so viel schwerer sein sollte zum Beispiel "Bürgerinnen und Bürger" zu schreiben.
    Aber selbst da fühlen sich die politisch korrekten Bekloppten inzwischen ja angegriffen weil es angeblich auch Personen gibt die zwischen Männlein und Weiblein stehen.

    - - - Aktualisiert - - -

    @ Sport...zählen Sportnoten denn überhaupt für den Zensurendurchschnitt ?

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  • ChrisArcher
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Als ich in der neunten Klasse in Darmstadt bei der Polizei Praktikum machte hatte ich bei der Abschlussveranstaltung tatsächlich mit dem stellvertretenden Polizeipräsidenten eine Diskussion über die deutlich geringeren Anforderungen für Frauen, beim Sporttest der Polizei.
    Im Sportunterricht ist das natürlich ähnlich.
    Das war bei uns unterschiedlich. Bei Sportarten wie Fußball, Basketball o. ä. mussten die Mädchen für die gleiche Note weniger leisten, aber bei Disziplinen wie Bodenturnen waren es die Jungs, die für die gleiche Note weniger leisten.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von Seether Beitrag anzeigen
    Wir müssen übrigens noch die umgekehrte Diskriminierung von Mädchen im Schulsport abschaffen - die müssen für die gleiche Note weniger Leistung erbringen. Das kann es im 21. Jahrhundert ja irgendwie nicht mehr sein, pauschal aus dem Geschlecht eine geringere Geeignetheit zum Sport abzuleiten!
    Als ich in der neunten Klasse in Darmstadt bei der Polizei Praktikum machte hatte ich bei der Abschlussveranstaltung tatsächlich mit dem stellvertretenden Polizeipräsidenten eine Diskussion über die deutlich geringeren Anforderungen für Frauen, beim Sporttest der Polizei.
    Im Sportunterricht ist das natürlich ähnlich.

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  • Seether
    antwortet
    Wir müssen übrigens noch die umgekehrte Diskriminierung von Mädchen im Schulsport abschaffen - die müssen für die gleiche Note weniger Leistung erbringen. Das kann es im 21. Jahrhundert ja irgendwie nicht mehr sein, pauschal aus dem Geschlecht eine geringere Geeignetheit zum Sport abzuleiten!

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