und was würde es für das Sonnensystem an sich bedeuten,einfach nen Planten woanders hin zu verfrachen?? auch wenns nur ein "kleiner" wie Pluto ist,kann ich mir nicht vorstellen das sowas den Rest unbeeinflusst lässt..
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Keine Ankündigung bisher.
Der Mars
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Die Folge wäre wohl, dass aufgrund der geänderten Gravitationshältnisse im Sonnensystem auch die Erde langfristig ihre Umlaufbahn ändern würde. Die hiermit verbundenen klimatischen Veränderungen wären verheerend. Aber who cares, wir sind ja selber bereits dabei also käme es hierauf auch nicht mehr an.
Warum so kompliziert mit Monden Terraforming? Einfach EHEC überm Mars ausschütten, der Rest wird schon.
Wozu imitieren? Ich verneige mich vor Individualität. (Clint Eastwood)
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Wenn man den Pluto mit Schubdüsen ausstattet, so dass man ihn zum Mars fliegen kann, dann kann man auch ein paar Steuerdüsen spendieren, damit man kleinere Kurskorrekturen durchführen kann.Zitat von horstfx Beitrag anzeigenHat man denn so genaue Kenntnisse der Gravitationseinflüsse von Saturn und Jupiter und eventuell auch Uranus/Neptun und vor allem kennt man den Asteroidengürtel gut genug um einen Zwergplaneten da durch zu schicken ohne, dass sein Kurs beeinflusst wird? Hier würden sich ja schon minimale Fehler verheerend auswirken, denn damit der Mars das Objekt auch einfängt muss man den Zwergplaneten ja punktgenau in die Umlaufbahn schicken ohne das er vorbei fliegt bzw. einschlägt.
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Du sagst es:Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigenund was würde es für das Sonnensystem an sich bedeuten,einfach nen Planten woanders hin zu verfrachen?? auch wenns nur ein "kleiner" wie Pluto ist,kann ich mir nicht vorstellen das sowas den Rest unbeeinflusst lässt..
Dreikörperproblem ? WikipediaSlawa Ukrajini!
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Also mal Technobabbel von wegen Schubdüsen für Planeten hin und Kursberechnungen her,kann ich mir nicht vorstellen das es einem Sonnensystem das sich in xy Milliarden Jahren einigermaßen "stabilisiert" hat,besonders gut tut,wenn man diese Stabilität mal eben durch verschieben diverser Himmelskörper oder deren "dazufügen" in frage stellt..das kann trotz aller "SF High Tech" eigentlich nur nach hinten losgehen..Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigenDu sagst es:
Dreikörperproblem ? Wikipedia.>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<
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Was soll der Link belegen?Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigenDu sagst es:
Dreikörperproblem ? Wikipedia
Das Störpotential eines Kleinplaneten wie Pluto würde auf seinem Weg vorbei an den Gasriesen garnix ändern, und an den inneren Planeten eine kleine Störung hervorrufen, die höchstens eine Periheldrehung hervorruft.
Und wenns ein größerer Körper ist, wird irgendwann eine Grenze überschritten, ab der das System instabil werden kann, das ist richtig. Wo diese Grenze liegt, weiß ich jedoch nicht."Zivilisationen die sich nicht verändern, vergehen." - Civilisation - Call to Power Anleitung
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Pluto und Ceres sind schlicht zu leicht. Beide Zwergplaneten haben eine geringere Masse als der Erdmond, daher würde sich das kaum auf die Stabilität der Planetenbahnen auswirken, zumal beide Körper dann gravitativ mit dem Mars verbunden wären.
Zumindest bei Ceres muss man für den Transport einige Probleme aus der Welt schaffen. Aufgrund von Jupiter sind Ceres und der Mars in zeitlicher Resonanz zueinander, d.h. man wird wohl viel Energie brauchen um die beiden Körper aufeinander zu zu bewegen.
Pluto hat aufgrund seiner stark elliptischen Bahn durch Vorteile, da man diese Bahn nur systematisch verlängern muss, bis sie die Marsbahn schneidet. Dabei hat man aber das große Problem, dass die Plutobahn von der Ekliptik stark abweicht.Mein Profil bei Memory Alpha
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Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293
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ich kann mir jetzt (als Laie) nicht wirklich vorstellen,das in einem solchen System die erhöhung der Masse eines "wichtigen" Planeten um fast ein drittel nicht irgendwelche Auswirkungen hätte..zumal die "verschiebung" bsager massen auf das System an sich sicherlich auswirkungen hätte...>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<
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Nur so zum Vergleich: Der Jupiter hat die doppelte Masse aller anderen Planeten mit ihren Monden, der eigene Monde und der Zwergplaneten Ceres, Pluto/Charon zusammen.Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigenich kann mir jetzt (als Laie) nicht wirklich vorstellen,das in einem solchen System die erhöhung der Masse eines "wichtigen" Planeten um fast ein drittel nicht irgendwelche Auswirkungen hätte..zumal die "verschiebung" bsager massen auf das System an sich sicherlich auswirkungen hätte..
Der Einfluss der Schwerkraft des Jupiters auf die Bahnen der inneren Planeten ist so groß, dass solange seine Bahn stabil ist, andere Planetenbahnen ebenfalls stabil sind. Einzig kann eine Veränderung des Abstandes zwischen Merkur, Venus, Erde und/oder Mars einen oder mehrerer dieser Planeten aus dem System kicken. Aber wir reden hier ja nur von der Erhöhung der Gesamtmasse in der Marsbahn um 30%. Damit wäre der Einfluss auf die Erde trotzdem kaum spürbar, auch wenn der Mars viel näher dran ist.
Probleme kann es bei der Verlegung von Pluto in den Marsorbit nur dahingehend geben, falls bei dem Versuch der Pluto temporär die Erdumlaufbahn schneidet. Es kommt drauf an wie stark die Exzentrizität seiner Bahn geändert werden muss, damit er sich bis an den Marsorbit nähert, um ihn dann einfangen zu können.Mein Profil bei Memory Alpha
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Ich hab das mal über da Applet von Walter Fendt durchgerechnet. Um Ceres um den Mars zu schicken muss man ihn so abbremsen, dass er mindestens bis auf 1,66 AE der Sonne nah kommt um dann von der Marsschwerkraft eingefangen werden können.Zitat von horstfx Beitrag anzeigenDer Verfasser schlug vor ein oder zwei Zwergplaneten aus ihrer Bahn zu bewegen und sie vom Mars einfangen zu lassen (als Beispiel wurden Ceres und Pluto genannt)
Zweites Keplersches Gesetz
Mit folgenden Angaben kann man die Bahn von Ceres gut simulieren.
a=2,77AE: e=0,08
Um jetzt Ceres auf Mars stürzen zu lassen, greift man paradoxerweise am Günstigsten am sonnenfernsten Punkt an, weil da seine Geschwindigkeit am Geringsten ist und somit der Bremsschub kleiner ausfallen kann.
Die Bahn von Ceres zu Mars simuliert man einfach so:
a=2,33AE: e=0,213.
Man sieht, trotzdem ist noch ein Bremsschub von ca 2km/s nötig.
Na gut, wir verwenden natürlich nur den allerbesten Treibstoff und das ist Licht. Über das Impulserhaltungsgesetz können wir das ganz easy handeln, nämlich
Lichtmasse* Lichtgeschwindigkeit = Ceresmasse*2km/s
Daraus folgt
Lichtmasse=Ceresmasse/150 000=9,35*10^20kg/150 000
=6,2*10^15kg Licht=6,2*10^12Tonnen Licht=6,2Gigatonnen Licht
Kurze Zusammenfassung
Ganz einfach: 6,2 Gigatonnen Ceresmasse im richtigen Moment zu Licht verwandelt, konzentriert in Fahrtrichtung von Ceres gebündelt und das Ding stürzt auf Mars zu.
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Ja, die kurzfristige Wirkung wäre klein.Zitat von Amelissan Beitrag anzeigenWas soll der Link belegen?
Das Störpotential eines Kleinplaneten wie Pluto würde auf seinem Weg vorbei an den Gasriesen garnix ändern, und an den inneren Planeten eine kleine Störung hervorrufen, die höchstens eine Periheldrehung hervorruft.
Und wenns ein größerer Körper ist, wird irgendwann eine Grenze überschritten, ab der das System instabil werden kann, das ist richtig. Wo diese Grenze liegt, weiß ich jedoch nicht.
Ich wollte mit dem Link zeigen, dass die Folgen im Maßstab von Hunderten Millionen Jahren nicht vorhersehbar sind.
Wenn Ceres ein zusätzlicher Mond des Mars (nehmen wir mal an: im Erde-Mond-Abstand) wäre, dann wäre deren Gravitations-Wechselwirkung noch schwächer als bei Erde und Mond (81,5:1).Der gemeinsame Schwerpunkt des Erde-Mond-Systems liegt unterhalb der Erdoberfläche.
Zum Masseverhältnis der klassischen Planeten im Sonnensystem:
Jupiter : 318 Erdmassen, restliche Planeten insgesamt 129 Erdmassen, davon Saturn 95 (auf volle Erdmassen gerundet).Slawa Ukrajini!
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Was ich aus all den hier beschriebenen ideen schliesse ist:
das die Menscheit warten sollte (bis sie anfängt Planeten als Monde rumzuschubsen) bis sie entweder geistig soweit ist wie die vedraner aus Andromada oder sich PR Like,mithilfe der lokalen Superintelligenz die Planung irgendwelcher "Raumzeitingenieure" (RZI) sichern kann..ansonsten wird sowas ganz bestimt sehr böse ins auge gehen
.>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<
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Das hat mit "soweit sein" an sich nix zu tun... Die Berechnungen durchzuführen ist an sich leicht, möchte man nur exakte Ergebnisse haben, bräuchte man Zugang zu einem Großrechner und ein wenig Rechenzeit^^
Berechnungen werden jedoch überflüssig, wenn man weiß:
* Jupiter dominiert mit seiner Schwerkraft das Innere System, wie bereits McWire sagte;
* die Erde hat eine nur sehr schwach Exzentrische Bahn
* Mars ist in seiner größten Annäherung immernoch 0.5 AE von der Erde entfernt
==> Alles in allem sieht das für mich stark danach aus, dass bevor irgendwelche Katastrophalen Szenarien wirksam würden, von wegen Erde wird aus der Bahn geschleudert etc. würden auf jedem Fall erstmal Störungsmechanismen wirksam werden (sprich: Kozai-Mechanismus und Periheldrehung)
Die Erde würde eine leichte Exzentrizität auf ihrer Bahn bekommen, und das Perihel der Erde würde sich sehr langsam (noch viel langsamer als bei Merkur) drehen. Solche leicht gestörten Systeme sind dennoch stabil."Zivilisationen die sich nicht verändern, vergehen." - Civilisation - Call to Power Anleitung
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und was würde eine solch "leichte" Störung für so ein empfindliches System wie die Erde bedeuten??
ich find das immer wieder doll,wie schnell man "wissenschaftlich" eine "gaaanz leichte Störung und/oder beeinträchtigung" mit Theorien oder Zahlen relativieren kann..
das abholezen der regenwälder ist ja auch nur ne ganz leichte Störung und in 100.000 Jahren kräht kein hahn mehr danch...>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<
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