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Coronavirus outbreak - wie kann man sich schützen ?

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    irony Ich tippe dass die Kurve erst noch etwas flacher bleibt (aktueller Stand Tote in D 403) und dann stärker ansteigt. Zum einen scheint es in Pflegeheimen noch nicht oft viele Tote zu geben (bisher am Schlimmsten in Würzburg und aktuell in Wolfsburg) aber irgendwann kippen die Intensivpflegekräfte in den Krankenhäusern wie Dominosteine um
    Slawa Ukrajini!

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      Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
      irony Ich tippe dass die Kurve erst noch etwas flacher bleibt (aktueller Stand Tote in D 403) und dann stärker ansteigt. Zum einen scheint es in Pflegeheimen noch nicht oft viele Tote zu geben (bisher am Schlimmsten in Würzburg und aktuell in Wolfsburg) aber irgendwann kippen die Intensivpflegekräfte in den Krankenhäusern wie Dominosteine um
      Letzteres befürchte ich leider auch. Aber ich tippe nicht, dass die Kurve noch etwas flacher bleibt. Die Zahl wurde auf 430 nach oben korrigiert, und es ist Wochenende und der Tag noch nicht vorüber. Dass die Werte etwas schwanken wird durch den Fit herausgerechnet und der Trend ist exponentiell nach oben. Im Moment schaue ich auf die Sterbezahlen, weil die Dunkelziffer bei den Todesfällen deutlich geringer sein dürfte als bei den Neuinfektionen.

      Ich glaube, bei vielen ist es immer noch nicht angekommen, wie hässlich die Covid-19-Pandemie weltweit noch werden wird. In Frankreich ist eine 16-Jährige offenbar ohne Vorerkrankungen an Covid-19 gestorben. Auch junge Menschen kann es treffen, wenn auch seltener.

      Schwere Covid-19-Fälle müssen extrem lange beatmet werden, es ist ein elender Tod, und selbst die Überlebenden dürften davon lange Zeit gezeichnet sein. Wie es mit den Beatmungsmaschinen aussieht, zeigt dieser Artikel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-7cdd44f466a6

      Not macht erfinderisch, es tut sich was, aber es wird schon bald eine Mehrklassenmedizin geben, differenziert nach der Qualität der eingesetzten bzw. verfügbaren Beatmungsmaschinen.

      Eine andere Sache, auch hier zwingt die Not zu neuen Vorgehensweisen, ist die Wiederverwendung von Masken. Da war ich sehr verwundert, dass das nicht längst besser erforscht und als Problem angegangen wurde. Unsere Geiz-ist-geil-Wegwerfgesellschaft bekommt gerade eine schmerzhafte Rechnung für viele Versäumnisse.



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        Puh, der Tag dauert an der US-Ostküste noch 6 Stunden und die USA und Deutschland haben die Höchstmarken an positiven Tests für einen Tag schon eingestellt.

        In Deutschland jetzt 430 Tote, auch die meisten neuen Toten an einem Tag.
        Slawa Ukrajini!

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          Ist klar, die Testkapazitäten werden immer mehr ausgebaut und in D sowie den USA fangen die Kranken ja erst jetzt an die KKHer zu fluten. Die Welle rollt nicht mehr auf uns zu, sie hat uns jetzt erreicht. Und die Massnahmen können ja auch erst langsam die ungebremste Vermehrung der Fälle verhindern, immerhin kommt man ja erst ins KKH damit wenn man die Inkubationszeit und eine Weile des leichteren Krankheitsverlaufs hinter sich hat, also, mal ganz laienhaft geschätzt, Leute die sich vor 10 Tagen angesteckt haben kommen frühestens heute wegen schweren Symptomen ins KKH und sterben dort dann ggf auch erst nach 1-2 Wochen.


          Was mich wundert, dass Krankenhäuser keinen Vorrat an Materialien für eine Epidemie vorhalten müssen. Was mich auch wundert, dass es da keine wiederverwendbaren Lösungen gibt bei Masken, bei meiner Lackierermaske zB kann man die Gummimaske gut desinfizieren, und man kann das Filtermaterial in den Filterpatronen austauschen. Warum wird sowas nicht vorrätig gehalten wenn doch klar ist, dass eine Epidemie oder Pandemie früher oder später mal eintreten wird (ich war jedenfalls nicht überrascht als die Nachricht kam)
          Zuletzt geändert von shootingstar; 28.03.2020, 23:39.

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            Zitat von shootingstar Beitrag anzeigen
            Ist klar, die Testkapazitäten werden immer mehr ausgebaut und in D sowie den USA fangen die Kranken ja erst jetzt an die KKHer zu fluten. Die Welle rollt nicht mehr auf uns zu, sie hat uns jetzt erreicht. Und die Massnahmen können ja auch erst langsam die ungebremste Vermehrung der Fälle verhindern, immerhin kommt man ja erst ins KKH damit wenn man die Inkubationszeit und eine Weile des leichteren Krankheitsverlaufs hinter sich hat, also, mal ganz laienhaft geschätzt, Leute die sich vor 10 Tagen angesteckt haben kommen frühestens heute wegen schweren Symptomen ins KKH und sterben dort dann ggf auch erst nach 1-2 Wochen.


            Was mich wundert, dass Krankenhäuser keinen Vorrat an Materialien für eine Epidemie vorhalten müssen. Was mich auch wundert, dass es da keine wiederverwendbaren Lösungen gibt bei Masken, bei meiner Lackierermaske zB kann man die Gummimaske gut desinfizieren, und man kann das Filtermaterial in den Filterpatronen austauschen. Warum wird sowas nicht vorrätig gehalten wenn doch klar ist, dass eine Epidemie oder Pandemie früher oder später mal eintreten wird (ich war jedenfalls nicht überrascht als die Nachricht kam)
            Zum Thema Masken gab's gestern eine Information ich glaube es war im ZDF Corona Spezial (kann aber auch die ARD-Sendung gewesen sein). Danach haben die KH Vorratshaltung für 2 Jahre, die aber unter derzeitigen Umständen nur für ein paar Wochen reicht.

            Die Masken haben auch ein Verfallsdatum (ähnlich wie der Verbandskasten im Auto), man kann also nicht massenhaft Masken auf Vorrat halten für den Fall, dass einen in 20 Jahren vielleicht mal eine Pandemie betrifft. Belgien hat vor wenigen Monaten Millionen Masken weggeworfen, weil das Verfallsdatum überschritten war. Natürlich beißen die sich jetzt in den Allerwertesten, aber es hat halt keiner eine Kristallkugel.

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              Zitat von Janet18 Beitrag anzeigen

              Die Masken haben auch ein Verfallsdatum (ähnlich wie der Verbandskasten im Auto), man kann also nicht massenhaft Masken auf Vorrat halten für den Fall, dass einen in 20 Jahren vielleicht mal eine Pandemie betrifft. Belgien hat vor wenigen Monaten Millionen Masken weggeworfen, weil das Verfallsdatum überschritten war. Natürlich beißen die sich jetzt in den Allerwertesten, aber es hat halt keiner eine Kristallkugel.
              zum Thema Haltbarkeit/Verfallsdatum:

              dazu braucht es einer "gepflegten Lagerhaltung" und sonst nichts.

              Aber das kostet Geld!, und es wurde ja auf "Teufelkommraus" gekürzt, gespart........


              mfg

              Prix
              Die Eisenfaust am Lanzenschaft, die Zügel in der Linken........

              Kommentar


                Zitat von Prix Beitrag anzeigen

                zum Thema Haltbarkeit/Verfallsdatum:

                dazu braucht es einer "gepflegten Lagerhaltung" und sonst nichts.

                Aber das kostet Geld!, und es wurde ja auf "Teufelkommraus" gekürzt, gespart........


                mfg

                Prix


                Hm, also wenn ich Arzt wäre würde ich mir ein, zwei Kartons mit dem Zeugs in den Keller stellen.


                Die Veranstalter wollen übrigens immer noch das Oktoberfest stattfinden lassen, die haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Nach der Wiesn geht jedes Jahr in München eine Welle von Atemwegsinfekten durch die Stadt weil Viren von überall in der Welt sich da rasend ausbreiten können. Das wäre der Super-Gau.
                Zuletzt geändert von shootingstar; 29.03.2020, 10:48.

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                  Zitat von Prix Beitrag anzeigen

                  zum Thema Haltbarkeit/Verfallsdatum:

                  dazu braucht es einer "gepflegten Lagerhaltung" und sonst nichts.

                  Aber das kostet Geld!, und es wurde ja auf "Teufelkommraus" gekürzt, gespart........


                  mfg

                  Prix
                  Das Verfallsdatum ist vorgeschrieben und nicht von der Lagerhaltung abhängig. Deinen Verbandskasten kannst du lagern, wie du willst; wenn er abgelaufen ist, ist er nicht mehr zulässig.

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                    Zitat von Janet18 Beitrag anzeigen

                    Das Verfallsdatum ist vorgeschrieben und nicht von der Lagerhaltung abhängig. Deinen Verbandskasten kannst du lagern, wie du willst; wenn er abgelaufen ist, ist er nicht mehr zulässig.

                    Ohhh , Man(n) ! (genervtes Aufstöhnen!)

                    Ein Beispiel : Als ich in einer jetzt aufgelösten Armee dienen "durfte", wurden regelmäßig Inventuren der Lagerbestände an "Komplekten", Munition, Betriebsstoffen, usw, usw..... gemacht.
                    Alles was sich dem "Verfallsdatum" näherte, wurde (obwohl nicht verdorben oder nicht zu gebrauchen) umgeschlagen (verwertet)
                    Sprich: an einem Ende entnommen und am Anderen (Ende) zugeführt. So wurde der (vorgeschriebene) Lagerbestand aktuell gehalten!
                    Das hat mit meinem Verbandskasten nicht zu tun.


                    Jetzt alle Unklarheiten beseitigt? Ich hoffe!


                    mfg

                    Prix
                    Zuletzt geändert von Prix; 29.03.2020, 11:38.
                    Die Eisenfaust am Lanzenschaft, die Zügel in der Linken........

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                      Zitat von Prix Beitrag anzeigen


                      Ohhh , Man(n) ! (genervtes Aufstöhnen!)

                      Ein Beispiel : Als ich in einer jetzt aufgelösten Armee dienen "durfte" wurden regelmäßig Inventuren der Lagerbestände an "Komplekten", Munition, Betriebsstoffen, usw, usw..... gemacht.
                      Alles was sich dem "Verfallsdatum" näherte, wurde (obwohl nicht verdorben oder nicht zu gebrauchen) umgeschlagen (verwertet)
                      Sprich: an einem Ende entnommen und am Anderen (Ende) zugeführt. So wurde der (vorgeschriebene) Lagerbestand aktuell gehalten!
                      Das hat mit meinem Verbandskasten nicht zu tun.


                      Jetzt alle Unklarheiten beseitigt? Ich hoffe!


                      mfg

                      Prix
                      Vielleicht hatte man "am anderen Ende" in Normalzeiten keine Verwendung für Millionen Atemmasken und Schutzkleidung? Ist dir der Gedanke mal gekommen?

                      Mich erstaunt immer wieder die Arroganz, mit der man ohne Kenntnis irgendwelcher Gegebenheiten einen Haufen Leute in ihrem Beruf für unfähig erklärt.

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                        Zitat von Prix Beitrag anzeigen
                        Aber das kostet Geld!, und es wurde ja auf "Teufelkommraus" gekürzt, gespart........
                        Jetzt kommen die ganzen Leute, die schon immer dafür waren, beträchtliche Mengen von Staatsgeldern für die Vorsorge von Katastrophen zu verwenden. Wenn mir vor einem halben Jahr jemand gesagt hätte, dass wir unbedingt mehr Schutzkleidung und Beatmungsgeräte brauchen, hätte ich dafür nicht unbedingt eine Priorität gesehen. Aber anscheinend bin ich da in einer Minderheit. Jetzt wollen es alle schon vorher gewusst haben. Den einzigen, denen ich das abkaufe, sind diejenigen, die das schon immer öffentlich gefordert haben.

                        Es gibt übrigens noch weitere Vorkehrungen, die man treffen müsste. Beispiel: Magnetische Stürme können die gesamte elektrische Infrastruktur beschädigen und die Gesellschaft nachhaltig lahmlegen. 1859 ist die Menschheit weitgehend ungeschoren gekommen, weil es noch keine Elektrizität gab (siehe: Carrington-Ereignis). Mit heruntergelassener Hose würden wir auch bei Asteroideneinschlägen oder dem Ausbruch von Supervulkanen dastehen.

                        Das Problem an der Sache ist: Wir haben es mit Problemen zu tun, die mit einer geringen Wahrscheinlichkeit eintreten, für deren Vorsorge aber erhebliche Ressourcen eingeplant werden müssen, ohne dass es dafür eine Amortisation gibt. Es muss jedem klar sein, dass die dafür verwendeten Ressourcen bei der Verwirklichung anderer gesellschaftlicher Ziele fehlen (z.B. Umweltschutz, Bildung). Dafür braucht es Akzeptanz in der Bevölkerung.
                        Mein Profil bei Last-FM:
                        http://www.last.fm/user/LARG0/

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                          Zitat von Janet18 Beitrag anzeigen

                          Vielleicht hatte man "am anderen Ende" in Normalzeiten keine Verwendung für Millionen Atemmasken und Schutzkleidung? Ist dir der Gedanke mal gekommen?

                          .
                          Ich schrieb: Zitat: ... umgeschlagen (verwertet). Zitat : Ende.

                          Meinst du , das "verwertet" gleichzusetzen mit "Bedarf" ist.? Dann ist deine Aussage richtig!
                          Wenn Lagerbestand (Vorrat) eine Größe X ist, so sind - Millionen Masken weniger im Lagerbestand, (ohne Nachzufüllen) ein SEHR großes Versäumnis.

                          Und - bitte unterstelle mir nicht "Arroganz", indem du andeutest ich unterstelle Leuten Unfähigkeit.
                          Lagerwirtschaft / Logistik / Bedarfsplanung war ein Hauptbestandteil meines Berufslebens.


                          mfg

                          Prix



                          Zuletzt geändert von Prix; 29.03.2020, 12:18.
                          Die Eisenfaust am Lanzenschaft, die Zügel in der Linken........

                          Kommentar


                            *Largo*


                            Frei aus dem Gedächtnis:

                            vor ?? Jahren wurde eine Studie im Bundestag über eine Pandemie vorgelegt. Ähnlich den jetzigen Ereignissen. Der Plan - so meine Erinnerung! - verstaubte dann in einer Ablage - so weit ich weiß.
                            Mal sehen ob das "Netz" noch was weiß!
                            Auf die Schnelle: https://www.rtl.de/cms/pandemie-plan...n-4511219.html

                            mfg

                            Prix
                            Zuletzt geändert von cybertrek; 31.03.2020, 12:35. Grund: Linkfix
                            Die Eisenfaust am Lanzenschaft, die Zügel in der Linken........

                            Kommentar


                              Prix, ich halte es für müßig und einigermaßen anmaßend, über tatsächliche oder vermeintliche Versäumnisse der zuständigen belgischen Behörden zu spekulieren, wenn man rein gar nichts über die dortigen Gegebenheiten oder Gründe ihres Handelns weiß. Nichts anderes wollte ich sagen.

                              Die als Modi Sars bekannte Pandemie-Simulation von 2012 ist hier: https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

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                                Zitat von Prix Beitrag anzeigen
                                *Largo*
                                Frei aus dem Gedächtnis:
                                vor ?? Jahren wurde eine Studie im Bundestag über eine Pandemie vorgelegt. Ähnlich den jetzigen Ereignissen. Der Plan - so meine Erinnerung! - verstaubte dann in einer Ablage - so weit ich weiß.
                                Ja, diese Studie gab es. Es werden jede Woche irgendwelche Studien vorgelegt, in denen Wissenschaftler der Politik gute Ratschläge geben. Allerdings kostet die Umsetzung der Vorschläge Ressourcen, vor allem auch politische Ressourcen. D.h. Politiker müssen sich mit dem Thema auseinandersetzen, sich von Experten beraten lassen, Gesetzestexte ausarbeiten, zur Abstimmung stellen usw. Parallel neben den vielen anderen Fachthemen, die gerade auf der Agenda stehen. Und am Ende kommt wieder der – aus meiner Sicht unberechtigte - Vorwurf, die meisten Abgeordneten hätten keine Ahnung, über was sie eigentlich abstimmen.

                                Letztlich ist es eine Frage der Priorität, welche Themen vorrangig abgearbeitet werden. Anscheinend ist das öffentliche Interesse an Pandemien bisher gering gewesen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es in dem Zeitintervall von 2013-2019 eine große Empörung in der Bevölkerung oder den Medien gab, die Politik habe keine Schlüsse aus den Ergebnissen der angesprochenen Studie gezogen. Wenn man von einem Versagen sprechen kann (was ich nicht tun würde), dann von einem kollektiven Versagen und nicht von einem politischen Versagen.
                                Mein Profil bei Last-FM:
                                http://www.last.fm/user/LARG0/

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