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Was ist die ideale Weltbevölkerung?

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    #61
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Erklär das mal den alten, armen und hungernden Menschen in Zentralafrika, deren einzige Lebenssicherung darin besteht sich von den Kindern mit durch füttern zu lassen.
    Ich mache denen ja keine Vorwürfe. Ich sage nur, dass es problematisch ist. Womit ich natürlich nichts originelles sage

    Und die tiefen psychisch verankerten Programme lassen sich zwar aus tricksen, aber eben nicht umgehen.
    Äh, doch. Es gibt viele Menschen, die sogar aus ziemlich trivialen Gründen, also nicht um der menschlichen Zukunft willen, sondern z.B. weil ihr Beruf so viel Zeit verschlingt, nicht mal ein einziges Kind bekommen.

    Jemand, der Kinder nicht als "Altersvorsorge" braucht und seinen Sex-Drive dank Verhütungsmitteln ausleben kann, dem wäre m.E. zuzumuten, dass er sich zumindest auf 1 - 2 Kinder beschränkt. Allerdings sind die Reproduktionsverhältnisse hierzulande ja auch nicht das Problem.

    Hätten sich die Menschen nicht zu jeder Zeit vermehrt, es würde uns heute gar nicht geben, da wir schon diverse Katastrophen nur durch Quantität überlebt haben, wie z.B. den genetischen Flaschenhals durch den Ausbruch des Toba vor 70.000 Jahren oder diverse Epidemien wie die Pest in Europa, wo mal eben in 10 Jahren 1/3 der Bevölkerung gestorben ist.
    Naja, sicher. In den Zeiten, in denen ständiger Nahrungsmangel, hohe Kindersterblichkeit etc. geherrscht haben, war es sinnvoll, möglichst viele Kinder zu produzieren. Aber die Zeiten haben sich geändert und inzwischen ist dieses evolutionäre Programm zum Problem geworden.

    Ist ein bisschen wie mit dem Fressdrang und Fettspeichermechanismus des Körpers. Früher nützlich, heute Ursache von Übergewicht und gesundheitlichen Problemen.

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      #62
      Zitat von 3of5
      Jemand, der Kinder nicht als "Altersvorsorge" braucht und seinen Sex-Drive dank Verhütungsmitteln ausleben kann, dem wäre m.E. zuzumuten, dass er sich zumindest auf 1 - 2 Kinder beschränkt. Allerdings sind die Reproduktionsverhältnisse hierzulande ja auch nicht das Problem.
      Ist das nicht bereits schon der Fall?
      Menschen denen es besser geht, haben auch immer weniger Kinder. Auch bei denen, die aus ihrem kulturellen Hintergrund her selbst aus einer Familie mit mehreren Kindern abstammen, sinkt die Zahl der Kinder.
      Daraus kann man folgern, dass die Bevölkerungszahl der Erde nur reduziert werden kann, in dem es allen auf der Welt besser geht.
      Loriot: Kraweel, kraweel. Taub-trüber Ginst am Musenhain, trüb-tauber Hain am Musenginst. Kraweel, kraweel.

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        #63
        Einen ähnlichen Thread hatten wir hier schon:

        Dieses Forum ist genau richtig für alle Technik-Fans und Wissenschaftler - egal ob Astronomie, Naturwissenschaft, Luft- und Raumfahrt oder Technologien aller Art!
        Ein paar praktische Links:
        In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
        Aktuelles Satellitenbild
        Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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          #64
          Zitat von bozano Beitrag anzeigen
          Ist das nicht bereits schon der Fall?
          Menschen denen es besser geht, haben auch immer weniger Kinder. Auch bei denen, die aus ihrem kulturellen Hintergrund her selbst aus einer Familie mit mehreren Kindern abstammen, sinkt die Zahl der Kinder.
          Daraus kann man folgern, dass die Bevölkerungszahl der Erde nur reduziert werden kann, in dem es allen auf der Welt besser geht.
          Das Problem ist, dass die Welt bis dahin ziemlich voll sein wird, und wenn all diese Menschen dann zu Konsumenten mit westlicher Energieverschwendung werden...

          Kommentar


            #65
            Zitat von 3of5 Beitrag anzeigen
            Der Reproduktionstrieb läuft hauptsächlich über den Geschlechtsdrang ab - den wir im Gegensatz zu Tieren auf "harmlose" Weise ausleben können (siehe oben). Der Rest, das emotionale Bedürfnis blablabla, ist zwar vorhanden, aber ich halte es für zumutbar, auf das hemmungslose Ausleben dieses Bedürfnisses zu verzichten. Die Menschen sollen ja auch nicht auf Kinder verzichten, aber sie sollten nicht so viele Kinder kriegen, dass die Bevölkerung immer weiter wächst.
            Dieses blabla kann ja nur für einige der intensivsten menschlichen Emotionen verantwortlich sein ^^ (jenseits sexueller Lust, die zumindest beim Mann nun auch nicht die Welt aus den Angeln hebt)


            Und frag mal ein Chinese, wie gut die mit ihrer 1-Kind-Politik gefahren sind. Nicht unbedingt ein kleverer Ratschlag. Was Deutschland fehlt sind Kinder, von den Alten haben wir zu viele.

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              #66
              Ist weniger an Bevölkerung in der Welt gut? Nun, ich denke nicht unbedingt. Wer weis schon, wann die nächste große Seuche kommt und alles dahin rafft. Unter medizinischem Gesichtspunkt wird eine solche wahrscheinlich einzudämmen sein, dann hätten wir wieder andere Sorgen.

              Ich denke mal ganz national. Da sterben wir Deutschen wohl aus und brauchen Zuwanderer. Warum gibt es bei uns nicht ausreichend Neugeburten? Ich verweise hier auch auf den Demographischen Wandel.
              und bedenket / für das verstehen benötigt man antworten auf seine fragen.

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                #67
                Ihr betrachtet das Thema irgendwie alle von einem rein menschlich-egozentrischen Standpunkt aus. Ich persönlich denke bei sowas ja immer etwas globaler und insofern finde ich ja, dass 2 - 4 Milliarden weniger Menschen dem Planeten und seinen anderen Bewohnern sehr gut tun würden.
                Z.B. hasse ich diese widerliche Massentierhaltung, in der unendlich viele Individuen gequält werden, nur um diese riesige Menschenmasse satt zu kriegen. Außerdem haben die Menschen schon so viele andere Tier- und Pflanzenarten ausgerottet, dass viele Wissenschaftler dies mit den großen Massensterben der Vergangenheit vergleichen.

                Übrigens glaube ich auch nicht, dass Arbeitsplatzangebot, Stadtbevölkerung u.Ä. proportional zu einer geringeren Bevölkerungszahl sinken würden.

                Weniger Menschen und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen (ja, ich weiß ... ein sehr frommer Wunsch ) und allen ginge es besser .

                Als ich Kind war, wurde in den Medien noch der (theoretisch) 4Milliardste Mensch gefeiert und ich war gar nicht der Meinung, dass mir die anderen 3 Milliarden (die es ja jetzt gibt) fehlen würden .
                Pluto for Planet!

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                  #68
                  Zitat von Hana Soline Beitrag anzeigen
                  Übrigens glaube ich auch nicht, dass Arbeitsplatzangebot, Stadtbevölkerung u.Ä. proportional zu einer geringeren Bevölkerungszahl sinken würden.
                  Natürlich würde es das. Wenn es 1/14 weniger Menschen gibt, so gibt es die nicht nur in Afrika und Asien weniger sondern auch in Nordamerika und Europa.

                  d.h. alle Ortschaften mit weniger als 1000 Einwohner würden defakto aufhören zu existieren, die Stadtbevölkerungen würde mindestens auf 1/10 abnehmen, wenn man annimmt, dass bei einer geringeren Bevölkerung prozentual mehr Menschen in der Stadt als auch dem Land leben. Geht man wirklich von einem homogenen Abfall aus, würden die Stadtbevölkerungen auch auf 1/14 sinken.

                  Das würde bedeuten z.B., dass Städte wie Weimar, Göttingen, Bamberg oder Tübingen auf die Größe von etwas größeren Dörfern oder Kleinstädten schrumpfen würden.

                  Die gesamte Gesellschaftsstruktur würde sich ändern, viele heute industrialisierte Gebiete würden zu eher handwerklich geprägten Siedlungsstrukturen aus dem 18. Jh. mutieren. Die meisten heutigen Mittelzentren würden dörfliche Strukturen annehmen, die vor allem durch Landwirtschaft geprägt sind.

                  Ohne das Bevölkerungswachstum des 19. und 20. Jh. hätte es die technische Entwicklung der Menschen in der Form wohl nie gegeben, da eine bestimmte zivilisatorische Existenzstufe eine bestimmte Bevölkerungsgröße bedingt. Große wissenschaft-technische Entwicklung benötigen spezialisierte Arbeitsteilung und die geht erst ab einer gewissen Population, weil bei zu wenigen Menschen diese sich zu stark auf das bloße Überleben konzentrieren müssen und keine Zeit für Wissenschaft und Technik haben.

                  Um das heutige Niveau zu halten, braucht man auf der Erde mindestens 2 Mrd. Menschen.
                  Mein Profil bei Memory Alpha
                  Treknology-Wiki

                  Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                    #69
                    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                    Natürlich würde es das. Wenn es 1/14 weniger Menschen gibt, so gibt es die nicht nur in Afrika und Asien weniger sondern auch in Nordamerika und Europa.

                    d.h. alle Ortschaften mit weniger als 1000 Einwohner würden defakto aufhören zu existieren, die Stadtbevölkerungen würde mindestens auf 1/10 abnehmen, wenn man annimmt, dass bei einer geringeren Bevölkerung prozentual mehr Menschen in der Stadt als auch dem Land leben. Geht man wirklich von einem homogenen Abfall aus, würden die Stadtbevölkerungen auch auf 1/14 sinken.
                    Vielleicht hab' ich mich etwas blöd ausgedrückt (das kann ich gut ), aber ich glaube, dass es zu einfach ist, einfach eine Divisionsaufgabe aus dieser Fragestellung zu machen.
                    Es ist doch gut möglich, dass in dem angenommenen Fall nur Europa dünn besiedelt ist, während Asien immer noch dicht bevölkert ist. Oder es kann sein, dass Berlin immer noch 3,5 Mio Einwohner hat, während im Rest Deutschlands 2,5 Mio Menschen echt viel Platz hätten.

                    Und dass 1/14 der Menschen auch automatisch 1/14 der Arbeitsplätze bedeutet (wie es ziemlich am Anfang steht), halte ich auch für sehr einfach gedacht. Komplexe Systeme funktionieren nun mal nicht so einfach, sondern sind von endlos vielen Faktoren abhängig.

                    Das meinte ich halt mit proportional. Hab' ich das jetzt verständlich hingekriegt?
                    Zuletzt geändert von Hana Soline; 29.10.2010, 10:47.
                    Pluto for Planet!

                    Kommentar


                      #70
                      Zitat von Hana Soline Beitrag anzeigen
                      Vielleicht hab' ich mich etwas blöd ausgedrückt (das kann ich gut ), aber ich glaube, dass es zu einfach ist, einfach eine Divisionsaufgabe aus dieser Fragestellung zu machen.
                      Es ist doch gut möglich, dass in dem angenommenen Fall nur Europa dünn besiedelt ist, während Asien immer noch dicht bevölkert ist. Oder es kann sein, dass Berlin immer noch 3,5 Mio Einwohner hat, während im Rest Deutschlands 2,5 Mio Menschen echt viel Platz hätten.
                      Das würde die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ziemlich einschränken, wenn 60% der deutschen Bevölkerung in Berlin wohnen würde und nur noch 40% im restlichen Land. Dann gäbe es vermutlich keine einzige andere Stadt mit mehr als 500.000 Einwohner.

                      Zitat von Hana Soline Beitrag anzeigen
                      Und dass 1/14 der Menschen auch automatisch 1/14 der Arbeitsplätze bedeutet (wie es ziemlich am Anfang steht), halte ich auch für sehr einfach gedacht. Komplexe Systeme funktionieren nun mal nicht so einfach, sondern sind von endlos vielen Faktoren abhängig.

                      Das meinte ich halt mit proportional. Hab' ich das jetzt verständlich hingekriegt?
                      Ich sage ja auch nicht, dass es die Arbeitsplätze auf 1/14 sinken, sondern, dass sie allgemein weniger werden. Aber das Problem ist nicht die Quantität, sondern die Qualität der Arbeitsplätze, da bei deutlich weniger Menschen die Arbeitsteilung geringer wird.
                      Mein Profil bei Memory Alpha
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                      Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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                        #71
                        weniger Menschen = weniger Ungläubige.

                        Weniger Menschen, die unter sich aufteilen müssen wäre besser.

                        mfg
                        Il
                        VVC / VDD

                        Kommentar


                          #72
                          Zitat von Iliakan Beitrag anzeigen
                          weniger Menschen = weniger Ungläubige.

                          Weniger Menschen, die unter sich aufteilen müssen wäre besser.
                          Zum einen:
                          Als ich deinen Namen sah, gabs bei mir direkt wieder einen Headdesk. Und wie ich sehe zu recht.

                          Schonmal was von Religionsfreiheit gehört? Also mal ehrlich...

                          Zum anderen:
                          Les dir doch mal den Thread durch bevor du wild postest... Weniger Weltbevölkerung bedeutet gleichzeitig, dass du weniger Gläubige bzw. weniger Leute hast, die etwas abbauen: Die Situation bleibt die gleiche, sie hat nur andere Dimensionen.
                          "But who prays for Satan? Who in eighteen centuries, has had the common humanity to pray for the one sinner that needed it most, our one fellow and brother who most needed a friend yet had not a single one, the one sinner among us all who had the highest and clearest right to every Christian's daily and nightly prayers, for the plain and unassailable reason that his was the first and greatest need, he being among sinners the supremest?" - Mark Twain

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                            #73
                            Der Ersteller von #21 sollte sich bitte mal zwischen
                            mfg und VDD entscheiden!
                            Slawa Ukrajini!

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                              #74
                              Zitat von Iliakan Beitrag anzeigen
                              weniger Menschen = weniger Ungläubige.

                              Weniger Menschen, die unter sich aufteilen müssen wäre besser.

                              mfg
                              Il
                              VVC / VDD
                              Du wirst es jetzt nicht glauben, aber es gibt auch Personen, welche nicht an Gott oder an ein höheres Wesen glauben.
                              Ich finde es ziemlich unverschämt solche Äußerungen abzulassen. Es ist ja nicht so, als würde es zu ersten Mal auftreten. Erst andere Leute als Abschaum beschimpfen und jetzt auch noch das.
                              Das Recht auf Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Schonmal davon gehört? Ich glaube nicht.
                              Entweder du willst einfach nur provozieren oder du akzeptierst andere Menschen und ihre Meinungen nicht. Tschuldigung, aber dafür habe ich keinerlei Verständnis und es macht mich wütend, dass es solche Leute gibt. Deswegen gibt es nämlich Kriege.
                              Nur wer vergessen wird, ist tot.
                              Du wirst leben.

                              ---- RIP - mein Engel ----

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                                #75
                                mal schaun weniger Menschen bedeuten weniger fortschrittsgeschwindigkeit (weil weniger Wissenschaftler da sind ) allerdings würden in einer Welt mit weniger menschen ein höher lebensstandert zu teil (weil mehr Rostoffe zu verfügung stehen dem einzelnen) und das heist eine bessere bildung .
                                Also ich denke 3 Milliarden sind ideal dieser wird könnte sogar schneller erreicht werden als gedacht den bei einem Atomkrieg in Asien (indien gegen china vielleicht noch pakestan und nordkorea irgentwie auch drin )
                                würden auf jeden fall 3-4 Milliarden Menschen sterben ( durch die Zerstörung der megacities und der darauffolgende Fallout der sich auch in andere teilen der Welt ausbreitet)

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