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Sterben wir Scifi fans aus?

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  • Halman
    antwortet
    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Denn was an der SF heute tatsächlich auszusterben scheint, sind die wirklich phantasievollen, innovativen, komplexeren, klugen und kritischen Geschichten, die sich mit aktuellen Problemen unserer Zeit befassen. Besonders im Filmbereich wird es da immer seichter und actionorientierter
    Das Problem liegt IMHO auch darin, dass man mit jedem Sci-Fi-Film versucht den vorherigen in Sachen Effekten zu übertreffen - irgendwie muss man die Leute doch noch beeindrucken und das wird immer schwieriger.
    Ein Kinofilm zielt niemals nur auf Sci-Fi-Fans ab, sondern muss aus wirtschaftlichen Gründen auch den Mainsteam ansprechen.

    Dadurch werden Sci-Fi-Filme und auch SF-Serien immer kostenspieliger und damit wird die Science Fiction auf Leinwand und im TV immer mehr der plumpen Mainstream-Vermarktungsstrategie (mehr Action, mehr Effekte) unterworfen. Darin sehe ich in der Tat ein Problem für die Zukunft der Science Fiction on screen.

    Ein Buch hat den Vorteil, dass es auf immer kostspieligere Effekte verzichtet.

    Jedoch hege ich die Hoffnung, dass man sich wieder dazu besinnt, dass Filme nicht der Effekte selbst wegen gemacht werden sollten, sondern dass diese lediglich Hilfsmittel sind, um eine Geschichte zu erzählen. Dann würde man auch wieder die Schwerpunkte auf Inhalt und Schauspielerei setzen.

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  • Logan5
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Das stimmt nicht a priori. Man kann auch TV-Bilder mit Informationen überfrachten und Bücher / Texte so versimplifizieren, dass sich das wieder umkehrt. Klar ist nur, ein Opus wie "Der Wüstenplanet" ist als Film anstrengungsfreier konsumierbar als das Buch. Dasselbe dürfte wohl auch für Asimovs Foundation gelten.
    Da hast du natürlich vollkommen recht und ich will es auch gar nicht abstreiten, nur zählt in meinen Augen ein Großteil der SF - Literatur eben gerade nicht zu diesen leicht konsumierbaren Büchern, weil sie beim Leser nicht selten einiges an Phantasie, Vorwissen, Aufgeschlossenheit, durchaus auch Intelligenz oder doch zumindest einen gewissen progressiven Geist voraussetzen. Zumindest gilt das für einen immensen Teil der SF-Romane die den Hochphasen des Genres entsprungen sind und mit großen Namen wie Asimov, Lem, Dick, Clarke, Bradbury, Smith, Herbert, Vance, Bester, etc. in Verbindung stehen. Diese Qualität findet sich im mittlerweile ja auch quantitativ unterrepräsentierten Genre zunehmend seltener.

    Dazu kommt, dass viele - ich nenne sie einfach mal "gute" - SF-Stoffe es in den besten Phasen durchaus in annehmbarer Form auf die Leinwand oder den Bildschirm gebracht haben und sich z.T. auch mit den Büchern messen konnten. Denn was an der SF heute tatsächlich auszusterben scheint, sind die wirklich phantasievollen, innovativen, komplexeren, klugen und kritischen Geschichten, die sich mit aktuellen Problemen unserer Zeit befassen. Besonders im Filmbereich wird es da immer seichter und actionorientierter.

    @Karl Ranseier:

    Ich hätte den Teil mit dem Internet wohl in Klammern setzen sollen. Das Internet ist auf dem Weg, dem TV seinen Rang abzulaufen, aber den bisherigen Statistiken der Mediennutzung nach, hat immer noch das Fernsehn die Nase vorn. Das Internet als integratives Medium ist ohnehin nochmal eine ganz andere Sache. Leitmedium bedeutet ja auch nur, dass das Fernsehn einen möglichst großen Rezipientenkreis anspricht und weit weniger Leute soviel Zeit mit Büchern verbringen, wie andere es vergleichsweise mit ihrem TV-Konsum halten.

    Wenn man aber in unserem Zeitalter crossmedialer Vermarktung von einer SF-Ära spricht, kann man nicht daran vorbei, neben dem Buchsektor auch darauf zu achten, in welcher Zahl und Qualität die SF derzeit im TV und im Kino präsent ist.

    Wenn dann hier die Frage nach dem Aussterben der SF-Fans diskutiert und dabei vorwiegend über Film- und Fernsehproduktionen gesprochen wird, halte ich das zu einem gewissen Grad durchaus für gerechtfertigt. Kommentare, die behaupten, dass die SF in der Literatur noch superlebendig wäre und man die audiovisuellen Medien dabei unberücksichtigt lassen könnte, halte ich dann doch für etwas verkürzend. Das war der Grund, warum ich auf das TV als Leitmedium hingewiesen habe. Wie lange es das noch bleiben wird, steht auf einem anderen Blatt.

    Von meinem Standpunkt als Pädagoge aus gesehen kann ich auf jeden Fall sagen, dass Kindheit und Jugend heute weit mehr vom Konsum audiovisueller Medien geprägt sind, als es vor 30 - 40 Jahren noch der Fall war und dass die Menge und Intensität gerade des TV-Verhaltens in den letzten Jahren noch einmal erheblich zugenommen hat.

    Filme, Serien und Computerspiele drängen die Literatur in den Kinderzimmern eher an den Rand und wenn ich an meine eigene Kindheit denke - und die war in den 70ern/80ern - stelle ich fest, dass ich viele meiner literarischen Interessen zu dieser Zeit bereits aus dem TV bezogen habe. Mein Faible für SF hatte seinen Ursprung definitiv im Fernsehn und erst dann kam die SF-Literatur. Heutige Kindheit ist noch wesentlich Medienbezogener, als es meine je gewesen ist. Bieten also Fernsehn und Kino kaum noch SF an - erst recht keine besonders gute - ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Fans des Genres tatsächlich allmählich aussterben. Es mag sein, dass die SF dann weiterhin ein untotes Dasein fristet und als reiner Effekte- und Actionzirkus erhalten bleibt, aber mit der eigentlichen Substanz der Gattung hat das dann nichts mehr zu tun.
    Zuletzt geändert von Logan5; 28.03.2010, 19:05.

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  • Karl Ranseier
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Der Termin ist bisher eigentlich ziemlich gut (auch in Hinblick auf den 4. Juli-Feiertag) und die einzige bisherige Konkurrenz ist der Spider-Man-Reboot, der aber glaub' ich eine Woche später startet. Also den Termin einzuhalten wäre ne gute Idee und dass es noch kein fertiges Script gibt, ist auch, mehr als 2 Jahre vor dem Kinostart, doch nachvollziehbar. Im Endeffekt dann wohl der selbe Fahrplan wie bei der Wolverine-2-Produktion.
    Die haben aber schon ein Script Nein, wenn die das in den zwei Jahren so einhalten können, ist das wunderbar. Nur gerade Filme, die viel Nachbearbeitung im Bereich Special FX benötigen, verzögern sich gerne nochmal, und den Kinostart-Termin bekannt geben, bevor ein Script vorliegt, hab ich halt bewußt so noch nirgends mitbekommen. Aber Zeiten ändern sich ja

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
    Das wird so wirklich durchgezogen? Die Ankündigung für Wolverine 2 - drehen 2011, Kino Sommer 2012 - kann ich so ernst nehmen, aber "Star Trek 12 am 29. Juni 2012" und kurz dadrunter "Wir haben noch nichtmal ein Script" ist etwas schwer verdaulich
    Der Termin ist bisher eigentlich ziemlich gut (auch in Hinblick auf den 4. Juli-Feiertag) und die einzige bisherige Konkurrenz ist der Spider-Man-Reboot, der aber glaub' ich eine Woche später startet. Also den Termin einzuhalten wäre ne gute Idee und dass es noch kein fertiges Script gibt, ist auch, mehr als 2 Jahre vor dem Kinostart, doch nachvollziehbar. Im Endeffekt dann wohl der selbe Fahrplan wie bei der Wolverine-2-Produktion.

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  • Karl Ranseier
    antwortet
    Das wird so wirklich durchgezogen? Die Ankündigung für Wolverine 2 - drehen 2011, Kino Sommer 2012 - kann ich so ernst nehmen, aber "Star Trek 12 am 29. Juni 2012" und kurz dadrunter "Wir haben noch nichtmal ein Script" ist etwas schwer verdaulich Ich meine, es würde mich schon freuen, denn andere Ankündigungen für 2012 aus dem Bereich SciFi gibt es noch nicht - Batman und Superman sind für mich nunmal Comicverfilmungen/Superheldengeschichten und nicht Schwerpunkt-SciFi. Aber ich hab halt meine Zweifel, das ein geplantes Release so eingehalten werden kann.

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
    Ob Star Trek XII wirklich 2012 ins Kino kommt, ist aber noch nirgendwo bestätigt
    29. Juni 2012 wurde von Paramount bereits bestätigt:
    Paramount Make June 2012 Star Trek Sequel Date Official + Spidey Reboot and Wolverine 2 Jump Into Summer 2012 | TrekMovie.com

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  • prince
    antwortet
    Zitat von Gnarrader Blek Beitrag anzeigen
    Scheiß auf den Mainstream! Denn da ist SF schon lange tot.

    Aber wenn du das so siehst, ja dann stirbt SF aus, oder naja, aktuell wird sie ganz stark von der Fantasy überholt, ich sag nur Vampire Diaries oder Twillight.
    Das ist auch wieder so ein Reizthema für mich, wieviele Vampierserien will man eigentlich noch auf das Publikum los lassen ?
    Auch das sollte eigentlich bald mal ausgelutscht sein.
    Ich bin echt gespannt was dann kommt.

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  • Karl Ranseier
    antwortet
    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Leitmedium ? Wikipedia

    Fernsehen und allmählich als aufholende Konkurrenz das Internet gelten derzeit als Leitmedien....
    Eben über diesen Punkt bin ich mir nicht 100% im Klaren - das Internet in seiner Gesamtheit ist nicht unbedingt ein audiovisuelles Medium. Wenn ich zum Beispiel hier im Forum bin, nehm ich gelesene Information war - also in den Threads verpackte, geschriebene Informationen - während ich mit audiovisuellen Werbe-Popups belästigt werde Der Informationsanteil des Internets ist sicherlcih überwiegend geschriebenes Wort, Videoclips, Podcasts, Audio-Webstreams dienen eher selten der Information und häufiger der Unterhaltung, mengenmäßig nehmen die im Internet mehr Speicherplatz ein - schon wegen der Form des Mediums - aber mehr Inhalt ist sicherlich in geschriebener Form im Internet eingebunden. Ich denke, das Internet wird in nicht allzuferner Zukunft eben wegen der gemischten Form das alleinige Leitmedium - oder ist es vielleicht schon und wir haben es nur noch nicht bemerkt

    Ob Star Trek XII wirklich 2012 ins Kino kommt, ist aber noch nirgendwo bestätigt - Inception hab ich tatsächlich übersehen, bei Nolans Aktivitäten hab ich nur den dritten Batman der Reboot-Reihe und seine Beratertätigkeit im nächsten Superman (beide für 2012 in Planung ohne genauen Projektstand) im Kopf gehabt.

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  • irony
    antwortet
    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
    Audiovisuelle Medien sind einfach schneller und anstrengungsfreier konsumierbar.
    Das stimmt nicht a priori. Man kann auch TV-Bilder mit Informationen überfrachten und Bücher / Texte so versimplifizieren, dass sich das wieder umkehrt. Klar ist nur, ein Opus wie "Der Wüstenplanet" ist als Film anstrengungsfreier konsumierbar als das Buch. Dasselbe dürfte wohl auch für Asimovs Foundation gelten.

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  • Logan5
    antwortet
    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
    Ist das audiovisuelle Medium also tatsächlich das Leitmedium in unserer Gesellschaft, sieht es "mau" aus für SciFi.
    Leitmedium ? Wikipedia

    Fernsehen und allmählich als aufholende Konkurrenz das Internet gelten derzeit als Leitmedien. Das Buch hat seine besten Zeiten als Leitmedium jedenfalls schon lange hinter sich. Audiovisuelle Medien sind einfach schneller und anstrengungsfreier konsumierbar. In der PISA-Studie zeigte sich ja auch, wie es um das allgemeine Leseverständnis der teilnehmenden SchülerInnen bestellt ist.

    Wenn man also von einer Ära oder gesellschaftlichen Interessentrends sprechen will, kann man sich nicht auf den Buchsektor beschränken, zumal crossmediale Vermarktungsstrategien heute soweit zugenommen haben, dass der Buchsektor ohnehin kaum noch unabhängig von Fernsehn und Kino funktioniert.

    Gerade bei Kindern und Jugendlichen finden besonders solche literarische Produkte Zuspruch, die sich auf andere, größtenteils audiovisuelle Medien beziehen.

    Seit dem Erfolg von Twilight sind die Buchregale beispielsweise voll von kitschigen Vampirschnulzen. Die Twilight - Romane erlebten ihren eigentlichen Boom auch erst mit der Verfilmung. Ähnlich verhielt es sich bereits mit Harry Potter und die (Jugendbuch-)Fantasy-Welle wird erst abebben, wenn der letzte Potter-Roman verfilmt worden ist.

    SciFi besteht im Kino derzeit zu großen Teilen aus reinem Actionspektakel á la Star Trek (2009) und so simpel wie diese Filme ist auch ein Großteil der Bücher des Genres heutzutage gestrickt. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gelangen in wesentlich geringerem Maße in den Wahrnehmungsbereich einer breiteren Öffentlichkeit.

    Ich habe in meiner Kindheit angefangen, mich für SF zu begeistern, weil ich damals regelmäßig Serien wie Captain Future, Unterwegs nach Atlantis, Die dreibeinigen Herrscher, Die Wächter, Der Androjäger, UFO, Star Trek, Der Mann aus Atlantis, Sternensommer, Timm Thaler, Matthias Sandorf, Die Besucher und Filme wie Roboter im Sternbild Kassiopeia, Odysseus und die Sterne, Das Schwarze Loch, Tron, Die Planet der Affen - Reihe uvm. gesehen und Hörspielserien wie Jan Tenner gehört habe. Später habe ich dann auch liebend gerne alle möglichen SF-Romane verschlungen. Nur, dass Kindern und Jugendlichen heute längst nicht mehr soviel SF angeboten wird und schon gar keine besonders intelligente mehr. Ob sich da in Zukunft besonders viele neue Fans finden lassen, wage ich zu bezweifeln.

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  • Makrovirus
    antwortet
    Zitat von prince Beitrag anzeigen
    Auch son ein Stereotyp, warum müssen Raumschiffe in all diesen Serien immer bewaffnet sein ?
    Mir fällt da ausser Dr Who ( was eh eine andere Klasse ist ) keine einzige Serie ein wo die Schiffe nicht bewaffnet wären.

    Was sollten echte Aliens eigentlich daraus schlussfolgern wenn sie unser Tv empfangen könnten ?
    Die Serenity in Firefly ist auch nicht bewaffnet. Der Grund für die ganzen Kanonen ist doch aber mehr als logisch. Sobald jemand etwas von Wert besitzt oder transportiert, wird das für andere interessant, womit man eben wieder Waffen braucht um sich und seinen Besitz verteidigen zu können.

    Und was echte Aliens daraus schließen würden? Vermutlich dass wir keine Hippies sind und zumindest etwas Vernunft besitzen.

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  • irony
    antwortet
    Zitat von Karl Ranseier Beitrag anzeigen
    Ist das audiovisuelle Medium also tatsächlich das Leitmedium in unserer Gesellschaft, sieht es "mau" aus für SciFi.
    Auf "Iron Man 2" und "Tron Legacy" freue ich mich schon mal . 2012 soll ja der nächste Star Trek kommen (hoffe ich mal). Freuen würde ich mich auch auf die Neuverfilmung von "Dune", sowie die Verfilmung von "Foundation" und auch auf "Hyperion", falls das alles wirklich irgendwann mal kommt.

    Ansonsten, wenn die Theorie vom audiovisuellen Leitmedium stimmt, sieht es für Scifi wirklich mau aus. Fortsetzungen der Terminator- bzw. Transformers-Reihe sind eher interessant fürs Action-Genre und nichts, was das SF-Genre belebt.

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  • Makrovirus
    antwortet
    Ansonsten kommt mit Inception demnächst noch der nächste Nolan-Film: YouTube - Inception - Official Trailer 2 [HD]

    2012 darf man wohl mit ST XII rechnen.

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  • Karl Ranseier
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Das will ich hoffen. Weiß jemand, welche SF-Filme in den Jahren
    - 2010
    - 2011
    - 2012
    in die Kinos kommen bzw. was definitiv in der Produktion ist ?
    Für 2010: The Book of Eli (Postapokalyptisches Setting, schon im Kino), Predators (Weiterer Film zur bekannten Reihe, im Juli), Iron Man 2 (Comic SciFi/Superhelden Verfilmung, Einsortierung unter SciFi Geschmackssache, 6. Mai), Tron Legacy (könnte nach 2011 rutschen, ist für Dezember angekündigt)

    Für 2011: Battle Angel (Camerons nächster, also vielleicht auch erst 2012), L.E.G.S. (Animationsfilm, Komödie, im Roboter-Setting) - es sind sehr viele Komödien, Liebesgeschichten und Liebeskomödien für 2011 angekündigt, wird ein mieses Kinojahr - eventuell Remake oder Sequel zu The Crow. SciFi auf der Großen Leinwand bis jetzt eher Fehlanzeige.

    Für 2012: Noch gar nichts fest für SciFi angekündigt. Eventuell fällt in diese Zeit aber das Release der Star Wars Real-Fernsehserie und Lucas versucht nochmal, den Pilotfilm ins Kino zu bugsieren. Nach dem Flop mit Clone Wars aber eher fraglich. Schwebende Projekte im Gerüchte-Stadium sind da ja auch eher uninteressant.

    Sieht also so aus, als ob District 9 für längere Zeit das letzte "höherwertige" Produkt im Bereich SciFi gewesen sein. Da wird momentan diskutiert, ob - wenn es einen weiteren FIlm gibt - dieser Sequel oder Prequel werden könnte. Da Neill Blomkamp in diesem Fall aktiv an dieser öffentlich Diskussion teilnimmt, ist an diesem "ungestartetem Projekt" mehr Substanz als an üblichen Gerüchten. Aber auch hier gilt: Keine Geldgeber, kein Projekt und noch nicht gestartet, also unwahrscheinlich für die nächsten 2 Jahre.

    Ist das audiovisuelle Medium also tatsächlich das Leitmedium in unserer Gesellschaft, sieht es "mau" aus für SciFi.

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  • Galactus
    antwortet
    Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
    Ich beziehe mich dann mal wieder auf die Frage des Threadstellers, nein ich glaube nicht das es mit dem SF-Genre soweit zu Ende gehen wird...
    Das glaube ich definitiv auch nicht. Dafür ist es mittlerweile zu alt um einfach nur vergessen zu werden. Es macht Metamorphosen durch. Wird als Film meistens korrumpiert, aber es wird immer was hängen bleiben, was Menschen neugierig machen wird. Ich selbst bin ja auch nicht als Sci-Fi Fan auf die Welt gekommen, sondern durch das was da war neugierig geworden.

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