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Was haltet ihr von Military Science Fiction?

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    #61
    Zitat von Adm.Hays Beitrag anzeigen
    (Es geht um Starship Troopers

    Wer das Buch lobt, hat den ersten Film nicht verstanden. Das Buch propagiert Militarismus und Faschismus. Der Film hingegen kritisiert diese, im Buch eher latente Huldigung, indem er das Militär als eine Lächerlichkeit darstellt. Der Film besteht nicht nur aus Action und Schönlingen - hinter der Fassade befindete sich eine durchdachte und anspruchsvolle Kritik am Buch. Das Buch wirbt für Faschismus, während der Film die wahre Fratze des Faschismus aufzeigt.
    Ach, wo soll im Buch Staat und Nation vergöttert werden anstatt zu propagieren dass das oberste Recht, das Wahlrecht mit Pflicht verknüpft sein muss?
    Der Film ist unterhaltsamer, aber auch viel dümmer und keine gelungen Auseinandersetzung mit dem Buch.

    Zitat von Adm.Hays Beitrag anzeigen
    Glaubst du in einer militanten und kriegsverherrlichenden Gesellschaft wie im Buch würden nur ein paar Prozent durch die Ausbildung kommen udn dann auch noch Megakampfanzüge bekommen? NEIN, man kriegt billige Standardausrüstung wie im Film.
    Genau weil die Ausbildung so schwierig ist und so wenige Rekruten sie schaffen, werden ihnen die teuren Kampfanzüge überhaupt vertraut.
    Es würde sich absolut nicht lohnen ihnen billigere Ausrüstung zu geben und Mobile Infanterie zu nennen.

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      #62
      Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
      Ich halte zwar wenig von Wehrpflicht und bin dank Feuerwehr auch drum rum gekommen, trotzdem meine ich das der Beruf des Soldaten Respekt verdient hat
      Sich bereit zu erklären und sich gezielt darauf trainieren zu lassen, Menschen zu ermorden, verdient Respekt? Also meinen sicher nicht!

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        #63
        Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
        Sich bereit zu erklären und sich gezielt darauf trainieren zu lassen, Menschen zu ermorden, verdient Respekt? Also meinen sicher nicht!
        Sich bereit zu erklären und sich gezielt darauf trainieren zu lassen, zu verhindern, daß andere Menschen raubend, brandschatzend und mordend durch die Gegend ziehen, verdient für mich den allerhöchsten Respekt. Soldaten tun das - unter Einsatz ihres eigenen Lebens und ihrer Gesundheit; und damit mit vollen Bewußtsein der Risiken, die der Beruf des Soldaten nun mal mit sich bringt.
        “You can’t wait until life isn’t hard anymore before you decide to be happy.” -Nightbirde.at AGT, 2019

        Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back? (Quelle: Google+)

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          #64
          Zitat von Eagleeye Beitrag anzeigen
          Sich bereit zu erklären und sich gezielt darauf trainieren zu lassen, zu verhindern, daß andere Menschen raubend, brandschatzend und mordend durch die Gegend ziehen, verdient für mich den allerhöchsten Respekt. Soldaten tun das - unter Einsatz ihres eigenen Lebens und ihrer Gesundheit; und damit mit vollen Bewußtsein der Risiken, die der Beruf des Soldaten nun mal mit sich bringt.
          Da haben wir eben unterschiedliche Ansichten.
          Nur weil ich das Eine nicht befürworte, muss ich das Andere noch lange nicht gutheißen. Ich bin prinziepiell immer eher dafür, nach Ursachen zu suchen, als Symptome zu bekämpfen.

          Mal ganz abgesehen davon, dass deine Brandschatzer, Räuber und Mörder ja nicht gerade selten selbst Soldaten sind.

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            #65
            leider richtig

            Soldaten funktionieren am besten wenn sie Befehle befolgen- nur Vorgesetzte sind auch nur Menschen mit erhöhtem erfolgsdruck und machen somit Fehler.
            Und auch wenn Soldaten diese Befehle befolgen müssen werden sie drüber nachdenken und es wird sie verändern(meist leider zum schlechten).
            Je entmenschlichter die Kriegsführung desto entmenschlicher der Soldat-nicht unbedingt sofort aber nach einiger Zeit sicher.
            Ausserdem Kriege gehen auch immer mit Lügen einher-manche glauben sie und benutzen sie als entschuldigung für ihre Grausamkeiten andere glauben sie nicht und zerbrechen oft daran.
            don´t take scifi too searious,there is always a Phule around-they take space by storm and leave laughter in there wake.- von Asprin´s Phule me twice(frei interpretiert.

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              #66
              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
              Sich bereit zu erklären und sich gezielt darauf trainieren zu lassen, Menschen zu ermorden, verdient Respekt? Also meinen sicher nicht!
              Und da fängt es an. Wie Eagleeye sagt werden Soldaten nicht auf Mord trainiert.
              Es gibt die schwarzen Schafe aber die grundidee des Soldaten ist seine Nation und ihre Interessen zu schützen und zu verteidigen.
              Natürlich lässt sich darüber streiten ob wirklich alle Nationen dieser Welt Schützenswert sind aber das hängt wiederrum von der persönlichen Sicht der Dinge ab.

              Wer die existenz eines Soldaten jedoch allgemein als verwerflich ansieht kann mit Military-SF natürlich nichts anfangen.
              Denn gute Military-SF ist unparteiisch und stellt sowohl die anständigen Vertreter des Militärs als auch die schwarzen Schafe dar.
              Sowohl den Glanz und Gloria die der Beruf manchmal mit sich bringt als auch die Hölle des Krieges.

              Für jemanden der das Militär ablehnt, an seiner Notwendigkeit zweifelt und ausschließlich schlechte Seiten daran sieht für den wird jede Darstellung die nicht durchweg negativ ist immer eine Huldigung sein da sie der eigenen Vorstellung widerspricht
              Zuletzt geändert von Admiral Piet; 22.04.2011, 23:32.
              DIE GÖTTIN
              "I'd agree with you, but nope" - The Motherfucking Emperor
              "My boobs are killing me because you used them to balance an AK-47!!! Now get out!" - Rei Miyamoto
              "Irgendwann biste als Gegner halt auch mal gebrochen." - Thomas Müller nach dem 7:1 gegen Brasilien

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                #67
                Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                Und da fängt es an. Wie Eagleeye sagt werden Soldaten nicht auf Mord trainiert.
                Es gibt die schwarzen Schafe aber die grundidee des Soldaten ist seine Nation und ihre Interessen zu schützen und zu verteidigen.
                ...unter anderem durch die Bereitschaft zu töten und da man gezielt darauf vorereitet wird, die Interessen der Nation mit Waffengewalt durchzusetzen, ist es in meinen Augen durchaus eine Vorbereitung zum Mord.

                Für Leute, die sich dafür freiwillig bereit erklären, hält sich mein Respekt, den andere Berufsgruppen in meinen Augen weit mehr verdient haben, eher in Grenzen.

                Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                Wer die existenz eines Soldaten jedoch allgemein als verwerflich ansieht kann mit Military-SF natürlich nichts anfangen.
                Auch jemandem, der dem Militär eher kritisch gegenüber steht, kann dieser ewige Militärpathos in der Military-SF auf die Nerven gehen. Ich würde nicht gleich soweit gehen, den Beruf als verwerflich zu betrachten, aber davon, dass er meinen Respekt verdienen würde ist er eben doch weit entfernt.

                Mahatma Ghandi ist ein Mensch vor dem ich größten Respekt habe, weil er versucht hat den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Ein Soldat unterstützt diesen Kreislauf dagegen und sichert sein Fortbestehen. Das mag man unter bestimmten Umständen als mehr oder weniger notwendiges Übel betrachten, aber übermäßigen Respekt kann ich dem nicht entgegen bringen.

                Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                Denn gute Military-SF ist unparteiisch und stellt sowohl die anständigen Vertreter des Militärs als auch die schwarzen Schafe dar.
                Sowohl den Glanz und Gloria die der Beruf manchmal mit sich bringt als auch die Hölle des Krieges.
                Gerade dieses Unparteiische ist in meinen Augen das Problem. Man stellt die guten und die schlechten Seiten dar, stellt aber niemals die Existenz der Institution und deren Notwendigkeit als solche in Frage.

                Gerade SF-Geschichten haben die Möglichkeiten, Alternativen aufzuzeigen oder Warnungen auszusprechen. Star Trek zeigt beispielsweise ein alternatives Militär, dessen vorrangige Aufgaben in Diplomatie, Forschung und Friedensmission bestehen. Zudem herrscht unter den dortigen "Soldaten" ein recht hohes Sprach- und Bildungsniveau. Babylon 5 zeigt das Durchbrechen gängiger Militärvorstellungen und kritisiert die stumpfe Befehlsempfängerei und warnt vor der Macht einer Militärregierung.

                Richtige Military-SF spielt innerhalb der Reihen des Militärs und setzt sich mit ethischen und sozialen Fragen innerhalb dieser Institution und während diverser Kampfeinsätze auseinander, stellt aber eher selten die Sache an sich in Frage und damit ist es in meinen Augen insgesamt sehr wohl parteiisch - nämlich Pro-Militärisch.

                Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                Für jemanden der das Militär ablehnt, an seiner Notwendigkeit zweifelt und ausschließlich schlechte Seiten daran sieht für den wird jede Darstellung die nicht durchweg negativ ist immer eine Huldigung sein da sie der eigenen Vorstellung widerspricht
                Genau so ist es.
                Deshalb mag ich keine Military-SF.
                Die Ausgangsfrage dieses Threads war ja auch, was wir davon halten.
                Nun, ich halte eher wenig davon. Das ist meine Meinung und du hast sehr schön analysiert, wie sie zustande kommt.

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                  #68
                  Zum Military SF gehören ja einige der ganz großen Genreklassiker wie "Das große Spiel", "Starship Troopers" oder "Der ewige Krieg" und deren Status ist in den meisten Fällen berechtigt. In dem Sinne ist es schwierig ein SciFi-Fan zu sein ohne völlig auf MSF verzichten zu können.

                  Was mich hingegen nervt ist, wenn MSF sich einfach nur auf pompöse Schlachtenbeschreibungen beschränkt, aber keine übergreifende Geschichte zu erzählen hat. Als Beispiel nehme ich einfach mal die "Axis of Time"-Trilogogie von Birmingham, die ich mal angelesen hatte, weil sie hier im Forum so oft empfohlen wurde.
                  Da hatte ich das Gefühl, der Autor sitzt mit heruntergelassener Hose vor seinem PC und vergnügt sich an den Gedanken der zukünftigen Segnungen des militärisch-industriellen Komplexes. So etwas brauche ich einfach nicht.
                  I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                    #69
                    Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                    ...unter anderem durch die Bereitschaft zu töten und da man gezielt darauf vorereitet wird, die Interessen der Nation mit Waffengewalt durchzusetzen, ist es in meinen Augen durchaus eine Vorbereitung zum Mord.
                    Das kommt natürlich darauf an was man als Mord deklariert.
                    Wie gesagt ist für mich das Idealbild des Soldaten in der heutigen Zeit das eines Verteidigers und Beschützers und nicht des Angreifers.
                    Somit würde ich es weniger als Vorbereitung zum Mord sondern vielmehr als "Selbstverteidigung" sehen

                    Für Leute, die sich dafür freiwillig bereit erklären, hält sich mein Respekt, den andere Berufsgruppen in meinen Augen weit mehr verdient haben, eher in Grenzen.
                    Sicherlich verdienen nicht nur Soldaten Respekt und vieleicht auch nicht den höchsten.
                    Aber wie sehr vieles im Leben ist das von Fall zu Fall unterschiedlich
                    Beispielsweise muss ich Soldaten nicht allein nach ihren Taten sondern auch nach den Umständen dieser Taten bewerten
                    Fall 1: Jemand verpflichtet sich bei der Bundeswehr rein aus dem Grund im Falle eines Falles seine Heimat zu verteidigen. Er wünscht den Krieg nicht ist aber bereit sein eigenes Leben in die Waagschale zu werfen um andere zu Schützen. Das Verdient meiner Meinung nach durchaus Respekt
                    Fall 2: Wird schon komplizierter. Ein Amerikaner der sich aus den selben Gründen verpflichtet und sich durch seinen Eid gebunden fühlt. Sind seine Taten im Irakkrieg nun verwerflich? Die beweggründe zur Armee zu gehen waren Nobel, war die Entscheidung falsch weil die Vorgesetzten falsch ahndeln? Wobei das auch wieder darauf ankommt inwieweit man den Irakkrieg als gerechtfertigt ansieht
                    Fall 3: Irgendwo in Afrika schließt sich jemand der Armee eines Warlords an um im Schutz der Uniform marodieren und plündern zu können. Das verdient natürlcih auch aus meiner Sicht keinerlei Respekt

                    Grundsätzlich meine ich ist Soldaten respekt für ihre Arbeit entgegenzubringen, allerdings können sie diesen Respekt sicherlich verspielen, das muss aber von Fall zu Fall entschieden werden.

                    Beispielsweise würde ich trotz aller Scheiße die wir im 2. Weltkrieg abgezogen ahben nicht so weit gehen die Wehrmacht und all ihre Mitglieder durch die Bank dafür zu verurteilen.
                    Irgendwie finde ich es auch Richtig das Soldaten neben Feuerwehrleuten in den USA die am höchsten geachtete Berufsgruppe sind, wobei das natürlich auch eine gehörige Portion Ironie beinhaltet da gerade das US-Militär die Werte für die es stehen sollte mit schöner Regelmäßigkeit vergewaltigt...

                    Aber das ist natürlich nur meine Bescheidene sicht der Dinge, die will ich natürlich keinem Aufzwingen

                    Auch jemandem, der dem Militär eher kritisch gegenüber steht, kann dieser ewige Militärpathos in der Military-SF auf die Nerven gehen. Ich würde nicht gleich soweit gehen, den Beruf als verwerflich zu betrachten, aber davon, dass er meinen Respekt verdienen würde ist er eben doch weit entfernt.

                    Mahatma Ghandi ist ein Mensch vor dem ich größten Respekt habe, weil er versucht hat den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Ein Soldat unterstützt diesen Kreislauf dagegen und sichert sein Fortbestehen. Das mag man unter bestimmten Umständen als mehr oder weniger notwendiges Übel betrachten, aber übermäßigen Respekt kann ich dem nicht entgegen bringen.
                    Sicher war Mahatma Ghandi ein großer Mann aber wie ich schon sagte glaube ich nicht das es die perfekte Welt geben wird die ohne Waffen und Gewalt auskommt.
                    Ghandi hatte Erfolg aber es gibt auch Menschen die sich von gewaltlosem Widerstand nicht stoppen lassen und das Ausbleiben von Widerstand eher noch als Antrieb sehen.
                    Ich glaube kaum das fanstische Taliban sich von einem Ghandi beeindrucken lassen. Und ich bezweifle das auch die SS damals viel Probleme damit gehabt hätte solche Menschen zu tausenden niederzumachen.

                    Man sollte immer zuerst den Weg des friedens geben aber wenn man an den Punkt kommt wo das nicht mehr möglich ist muss es Menschen geben die zur Waffe greifen.
                    Ich sage ganz ehrlich: Ich wollte es nicht tun.
                    Eben darum respektiere ich jene die es tun

                    Gerade dieses Unparteiische ist in meinen Augen das Problem. Man stellt die guten und die schlechten Seiten dar, stellt aber niemals die Existenz der Institution und deren Notwendigkeit als solche in Frage.

                    Gerade SF-Geschichten haben die Möglichkeiten, Alternativen aufzuzeigen oder Warnungen auszusprechen. Star Trek zeigt beispielsweise ein alternatives Militär, dessen vorrangige Aufgaben in Diplomatie, Forschung und Friedensmission bestehen. Zudem herrscht unter den dortigen "Soldaten" ein recht hohes Sprach- und Bildungsniveau. Babylon 5 zeigt das Durchbrechen gängiger Militärvorstellungen und kritisiert die stumpfe Befehlsempfängerei und warnt vor der Macht einer Militärregierung.
                    Irgendwie verliert gerade ST dadurch für mich von zeit zu Zeit seine Glaubwürdigkeit.
                    Die Menschen in ST, ganz besonders in TNG sind perfekte Übermenschen. Moralisch völlig integer, hören ausschließlich klassische Musik, mit geringerer Literatur als Shakespear fangen sie erst garnet an.

                    ST kann ich so gesehen nicht ernst nehmen da es eine Welt abbildet die es imho so nicht geben kann.
                    Als das beste ST zitat sehe ich ja dieses:
                    "The Federation needs men like you, doctor. Men of conscience. Men of principle. Men who can sleep at night... You're also the reason Section Thirty-One exists -- someone has to protect men like you from a universe that doesn't share your sense of right and wrong."
                    Luther Sloan

                    Darum ziehe ich Welten wie die von Peter Hamilton im Armageddon udn Commonwealth Zyklus beschriebene vor.
                    Armageddon zeigt eine Gesellschaft in der es letzten Endes nur um zwei Dinge geht: Kohle Scheffeln und Sex.
                    In Commonwealth ist es der Geldadel der die absolute Macht über eine dekadente und zerfallende Gesellschaft hat.
                    Diese Welten kann ich besser nachvollziehen als ein Utopia a la ST

                    Richtige Military-SF spielt innerhalb der Reihen des Militärs und setzt sich mit ethischen und sozialen Fragen innerhalb dieser Institution und während diverser Kampfeinsätze auseinander, stellt aber eher selten die Sache an sich in Frage und damit ist es in meinen Augen insgesamt sehr wohl parteiisch - nämlich Pro-Militärisch.
                    Und da liegt der Hund begraben.
                    Ein Author der die Sache an sich in Frage stellt wird keine Military-SF schrieben.

                    Genau so ist es.
                    Deshalb mag ich keine Military-SF.
                    Die Ausgangsfrage dieses Threads war ja auch, was wir davon halten.
                    Nun, ich halte eher wenig davon. Das ist meine Meinung und du hast sehr schön analysiert, wie sie zustande kommt.
                    Und das ist auch dein gutes Recht, ich werde garantiert niemandem MSF isn Hirn zu prügeln versuchen wenn im Gegenzug keiner versucht es mir rauszuprügeln.

                    Der Thread ist zum Austausch von Meinungen da, meine steht oben
                    Zuletzt geändert von Admiral Piet; 24.04.2011, 20:54.
                    DIE GÖTTIN
                    "I'd agree with you, but nope" - The Motherfucking Emperor
                    "My boobs are killing me because you used them to balance an AK-47!!! Now get out!" - Rei Miyamoto
                    "Irgendwann biste als Gegner halt auch mal gebrochen." - Thomas Müller nach dem 7:1 gegen Brasilien

                    Kommentar


                      #70
                      gandhi? - komisch vor dem habe ich zwar respekt, aber ich habe mehr respekt vor leuten die für eine revolution (eine die gutes bringt - vor fidel castro habe ich z.B. wenig respekt, genausowenig wie vor gaddaffi) bereit sind auch zu gewalt zu greifen (z.B. die rebellen gegen gaddaffi, die ohne ausbildung sich ner arme mit 10.000enden soldaten stellen) die respektiere ich mehr

                      warum? - pazifismus ist scheiße, warum? - schauen wir in die vergangenheit:

                      denkt ihr das man wenn der säbelzahntiger einen fressen wollte mit pazifismus weit gekommen währe....ich denke nicht d.h. ich behaupte sogar, damit eine art (der mensch als species z.B.) überhaupt in der lage ist zu überleben, ist eine gewisse grund aggression nötig.

                      zusatz: nein ich verherrliche gewalt nicht, aber ich verachte sie auch nicht (terroristen sind z.B. nicht ohne zu bekämpfen - wenn jetzt jemand meint: die gibt es ja nur, weil die leute von da wo die kommen nix zu essen haben, denen empfehle ich mal: schaut euch mal BIN LADENS hintergrund an d.h. man kann vll dafür sorgen das es weniger terroristen gibt, aber ganz ausrotten kann man diese plage so auch nicht (ok mit gewalt vll auch net, aber wenn die abschreckung durch gewalt einen einzigen von denen davon abhält iwas zu machen, dann ist das ziel erreich, noch mehr, wenn man viele andere von denen vorher aufhalten kann bevor sie was machen d.h. wenn man sie erschießen darf!))

                      so back to topic:

                      ja ich mag military SF (ich liebe honour harrington oder auch "the lost fleet"....black jack geary ist einfach ein toller charakter, genau wie Honour selbst) und ich habe nix dagegen, wenn soldaten ein wenig glorifiziert werden, wenn sie "übermenschliches" geleistet haben (wenn man z.B. mit ein paar mann, ein paar MGs, handgranaten etc. ein paar hundert oder mehr männer aufhält (gab es z.B. in der geschichte des US-Marine-Corps am anfang des korea-krieges) dann ist es ok, wenn man dafür lob, ehre und so erhält (meiner meinung nach sollten solche helden in ihren ländern auch sonst vergünstigungen erhalten, weil sie ihren teil schon geleistet haben!))

                      was ich ablehne ist, wenn das militär als ganzes dargestellt wird wie die "heils-armee" - das ist sicher net richtig, aber das militär zu verteufeln ist auch "für'n arsch", denn was passiert wenn z.B. jetzt der präsi von weißrussland (der ist soweit ich weiß der einzige "europäische diktator") beschließt das er sein land erweitern möchte? - von da zu uns ist es nicht so weit d.h. ein land ohne armee ist dumm, denn wie will man sich dann wehren...waffen an civis raus zu geben hilft nicht wirklich (würde nicht mal mit 10000 bewaffneten zivilisten gegen 100 Marines antreten wollen, vor allem wenn diese sich eingegraben haben oder aber über schweres gerät (panzer, möglichkeit luftschläge anzufordern, RPGs, granaten etc.) verfügen, weil ich das zwar vll gewinnen würde, aber die verluste einfach un-menschlich währen!

                      fazit: military SF ist sehr gut IMHO - nur gibt es leider im TV einfach fast nix (mir fallen nur ein: BSG-2003 und Space Above and Beyond (alias Space 2063))....wenn es mehr gibt währe ne PN recht...wobei ich glaub ich mach dazu extra ein thema auf

                      mfg Ashrak

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                        #71
                        Zitat von Ashrak Beitrag anzeigen
                        gandhi? - komisch vor dem habe ich zwar respekt, aber ich habe mehr respekt vor leuten die für eine revolution (eine die gutes bringt - vor fidel castro habe ich z.B. wenig respekt, genausowenig wie vor gaddaffi) bereit sind auch zu gewalt zu greifen (z.B. die rebellen gegen gaddaffi, die ohne ausbildung sich ner arme mit 10.000enden soldaten stellen) die respektiere ich mehr
                        Du meinst, dass Ghandi mit seinem konsequent gewaltfreien Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft effektiv die Freiheit Indiens erreicht und damit der gesamten Welt eine Alternative zu bewaffneten Aufständen aufgezeigt und bewiesen hat, dass sie gelingen kann, verdient weniger Respekt als zu den Waffen zu greifen und Menschen umzubringen?
                        Das ist ein interessanter Standpunkt.

                        Zitat von Ashrak Beitrag anzeigen
                        warum? - pazifismus ist scheiße, warum? - schauen wir in die vergangenheit:

                        denkt ihr das man wenn der säbelzahntiger einen fressen wollte mit pazifismus weit gekommen währe....ich denke nicht d.h. ich behaupte sogar, damit eine art (der mensch als species z.B.) überhaupt in der lage ist zu überleben, ist eine gewisse grund aggression nötig.
                        Nur dass die Säbelzahntiger schon lange ausgestorben sind und wir nicht mehr in Höhlen leben, aber manch einer mag ja vielleicht auch wieder zurück auf die Bäume klettern wollen. Evolution ist ja völlig überbewertet, oder?

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                          #72
                          Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                          Das sehe ich genauso.
                          Ich mochte eigentlich auch immer gerade die Serien besonders, die mal gar nichts mit Militär zu tun hatten.

                          Bei Star Trek fand ich das ganze noch erträglich, weil es in der Föderation zwar paramilitärische Strukturen gibt, aber man sich doch eher auf Forschungs- und Friedensmission befindet.
                          Das ist aber ein sehr verklärendes Bild von Star Trek. Letztendlich ist die Sternenflotte eine militärische Organisation, die die Sicherheit der Föderation notfalls mit Waffengewalt zu gewährleisten hat. Dass sie darüber hinaus auch noch zahlreiche andere Funktionen wahrnimmt, ändert daran nichts und ist obendrein selbst wieder bedenklich (Stichwort: politikbestimmendes Militär).

                          Die großen sicherheitspolitischen Herausforderungen der Föderationen (klingonischer Bürgerkrieg, Dominionbedrohung, Bedrohungen Erde) werden wieder und wieder militärisch gelöst und oftmals sind es gerade diese Momente, die weit und breit als Star Trek-Glanzlichter angesehen werden.
                          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

                          Kommentar


                            #73
                            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                            Das ist aber ein sehr verklärendes Bild von Star Trek. Letztendlich ist die Sternenflotte eine militärische Organisation, die die Sicherheit der Föderation notfalls mit Waffengewalt zu gewährleisten hat. Dass sie darüber hinaus auch noch zahlreiche andere Funktionen wahrnimmt, ändert daran nichts und ist obendrein selbst wieder bedenklich (Stichwort: politikbestimmendes Militär).
                            Das sehe ich aber anders. Die Enterprise ist kein Kriegsschiff! Es sind Familien an Bord und die meisten Aufträge sind Forschungsmissionen oder diplomatische Vermittlungen. In den späteren ST-Serien mag man das allmählich geändert haben, aber die Sternenflotte ist kein Militär im gegenwärtigen Sinne.

                            Die Befehlshierarchie und Organisation kann man als paramilitärisch bezeichnen und natürlich ist man fähig, sich notfalls zu verteidigen, aber die Grenzsicherung ist keinesfalls die Hauptaufgabe der Sternenflotte. Ein anderer ganz wesentlicher Unterschied ist, dass Phaser Defensivwaffen sind, die so eingestellt werden können, dass sie einen Gegner nicht töten, sondern lediglich vorübergehend handlungsunfähig machen.

                            Darüber hinaus handelt es sich bei der Crew der Enterprise - TOS wie TNG - um überaus gebildete Menschen. Es sind etliche Offiziere mit wissenschaftlichen Spezialgebieten an Bord. Man hat auf der Enterprise D sogar einen Councelar.

                            Wenn man soweit gehen wollte, hier von einem richtigen Militär zu sprechen, hätten wir es mit einer sehr idealisierten, humanistischen Militärtruppe zu tun, deren stumpfe Befehlsempfängerei sich in Grenzen hält, die nur im allerabsolutesten Notfall, der kein anderes Ausweichen ermöglicht, zum Töten bereit ist und denen dämlich-machohafte Militärrituale völlig abgehen.

                            Das ist in meinen Augen schon recht weit entfernt vom üblichen Militärpathos in diversen Military-SF-Schinken und -Serien. Zumindest trifft das auf die ersten beiden ST-Serien zu. Mit dem Rest konnte ich ohnehin immer weniger anfangen und was man seit JJ Abrams unter dem Titel Star Trek versteht, ist ohnehin völlig jenseits dessen, was ich mit diesem Namen einmal verbunden habe.

                            Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                            Die großen sicherheitspolitischen Herausforderungen der Föderationen (klingonischer Bürgerkrieg, Dominionbedrohung, Bedrohungen Erde) werden wieder und wieder militärisch gelöst und oftmals sind es gerade diese Momente, die weit und breit als Star Trek-Glanzlichter angesehen werden.
                            Über diese Glanzlichte ließe sich wohl streiten.

                            TOS bildete in den 1960ern ganz bewusst einen Gegenpol zu den damals populären Invasionsgeschichten, in denen es immer nur um Krieg und die Vernichtung eines außerirdischen Agressors ging. Statt dessen suchte man größere Nähe zur SF-Literatur, weshalb ja auch einige bekannte Autoren wie etwa Theodor Sturgeon oder Harlan Ellison für die Serie tätig waren. Gerade seiner positiven, utopisch-humanistischen Philosophie wegen - und gepusht durch die Mondlandung - konnte sich diese Serie genügend Popularität bewahren, um später erfolgreich reanimiert zu werden.

                            TNG geht in Sachen Pazifismus sogar noch einen ganzen Schritt weiter und feierte seine Erfolge wohl kaum wegen großen Weltraumschlachten und säbelrasselndem Kriegstreibergeschwätz. Natürlich gab es dort auch Kampfhandlungen, aber im Vergleich zu dem, was man gemeinhin als Military-SF bezeichnet, hält sich das doch sehr in Grenzen. Darüber hinaus neigten zumindest die beiden ersten ST-Serien immer dazu, früher oder später einen Weg zu finden, Verständnis für die Gegner aufzubringen und sie zu integrieren. In TOS waren die Klingonen noch die Bösen, in TNG dient einer auf der Brücke des Flaggschiffs. Die Borg waren eine riesige Bedrohung, aber durch Hugh werden sie auf einmal doch menschlich.

                            Star Trek hat eine extrem humanistische Schlagseite, die sich mit einem Militarismus, wie er in besagtem Subgenre vorherrscht nicht zu vereinbaren ist.

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                              #74
                              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
                              Das sehe ich aber anders.
                              Du übersiehst bei deiner Argumentation aber einige wichtige Details.

                              Erstmal: Starfleet HAT die Aufgabe der Verteidigung ebenso wie die der Forschung. Allein aus zwei einfachen, logischen Gründen:

                              1. Die Föderation braucht ein stehendes Militär zum Schutz vor feindlichen Invasionen. Kein "Vielleicht", kein "Aber", gar nichts. Es ist seit ihrer Entstehung klar gewesen, dass man von nicht-so-friedlichen Machtblöcken umgeben ist, gegen die man sich verteidigen können muss.
                              2. Es existiert außer Starfleet keine andere Organisation, die diese Aufgabe wahrnehmen könnte.

                              Die Enterprise ist kein Kriegsschiff!
                              Sie ist konzipiert, sich mit allen Zeitgenössischen Kriegsschiffen anderer Nationen messen zu können. Auch wenn man das Label "Forschungsschiff" draufpackt ändert sich nichts daran, dass das Schiff vielen anderen Klassen anderer Machtblöcke sogar an Feuerkraft weit überlegen ist. Jeder Gegner dieses Kolosses wird es als Kriegsschiff einstufen und behandeln.

                              In etwa vergleichbar mit einem hypothetischen Öltanker, der "zur Selbstverteidigung" Cruise Missiles und Deckgeschütze mitführt.

                              Es sind Familien an Bord und die meisten Aufträge sind Forschungsmissionen oder diplomatische Vermittlungen.
                              Das war der damals aktuellen politischen Situation "geschuldet", nämlich der Tatsache, dass aktuell keine Konflikte absehbar waren. Die hat sich mit der Zeit aber geändert.

                              Und die Galaxy-Klasse sieht explizit die Möglichkeit einer militärischen Konfrontation vor, mitsamt der Möglichkeit, die Familien in einem solchen Fall schnell aus der Schusslinie zu bringen (die Schiffstrennung).

                              Ein anderer ganz wesentlicher Unterschied ist, dass Phaser Defensivwaffen sind, die so eingestellt werden können, dass sie einen Gegner nicht töten, sondern lediglich vorübergehend handlungsunfähig machen.
                              Wieder ein Fehler. Es gibt keine "Defensivwaffen". Die einzigen "Defensivsysteme" an Bord von Föderationsraumschiffen sind die Schilde (später auch noch der Ablativpanzer auf ausgewählten Schiffen). Waffen sind Offensivsysteme. Sie wurden (ironischerweise) vor ST XI noch nichtmal defensiv eingesetzt. Dass sie gegen planetare Ziele auch mit verringerter Leistung zur Betäubung eingesetzt werden können (ich nehme an das meintest du mit "handlungsunfähig machen") ist ein positiver Nebeneffekt der Technik, nicht der primäre Einsatzzweck. Denn der ist der Einsatz gegen andere Raumschiffe, die man nur durch Schäden (und damit potenziell Verluste) außer Gefecht setzen kann.

                              Die Einstellung, sich nur zu verteidigen und nie den ersten Schuss abzufeuern ist eine rein politische und/oder strategische Entscheidung.

                              Darüber hinaus handelt es sich bei der Crew der Enterprise - TOS wie TNG - um überaus gebildete Menschen. Es sind etliche Offiziere mit wissenschaftlichen Spezialgebieten an Bord.
                              Bei der Bundeswehr haben die meisten Offiziere auch studiert. Selbst Gebiete die nichts mit ihrem Dienst zu tun haben (im Falle eines mir bekannten OTL a.D.: BWL). Und nun?

                              Man hat auf der Enterprise D sogar einen Councelar.
                              Psychologische Betreuung ist heutzutage auch nichts unbedingt Ungewöhnliches mehr in Militäreinheiten. Frag mal Soldaten, die aus Afghanistan zurückkehren.

                              Wenn man soweit gehen wollte, hier von einem richtigen Militär zu sprechen, hätten wir es mit einer sehr idealisierten, humanistischen Militärtruppe zu tun, deren stumpfe Befehlsempfängerei sich in Grenzen hält, die nur im allerabsolutesten Notfall, der kein anderes Ausweichen ermöglicht, zum Töten bereit ist und denen dämlich-machohafte Militärrituale völlig abgehen.
                              Gratuliere, du hast soeben die Idealvorstellung eines aktuellen, an der westlichen Werteordnung ausgerichteten Militärs beschrieben.

                              Ich nehme mal an dir als ausgesprochenem Militär-Nichtkenner ist nicht bewusst, dass "stumpfe Befehlsempfängerei" zumindest in diesen westlichen Militärs explizit von Dienstvorschriften ausgeschlossen wird? Dass man als Rekrut ziemlich früh lernt, welche Befehle man nicht befolgen DARF und dass grundsätzlich jeder erhaltene Befehl SELBSTSTÄNDIG auf Rechtmäßigkeit zu prüfen ist?

                              Bei der Bundeswehr kann jemand z.B. noch so einen hohen Rang bekleiden, bestimmte Befehle müssen oder DÜRFEN nicht befolgt werden, selbst wenn man nur "Schütze Arsch" ist.

                              Umgekehrt blendest du aus, dass auch ein Starfleet-Offizier ggf. einen Befehl nicht verweigern darf, der ihn mit ziemlicher Sicherheit umbringen wird (z.B. wenn dadurch das Schiff und seine Crew gerettet werden können).

                              Das ist in meinen Augen schon recht weit entfernt vom üblichen Militärpathos in diversen Military-SF-Schinken und -Serien.
                              Interessant, dass offenbar viele Militärs weitaus weniger "pathetisch" sind, als du annimmst. Oder die Föderation und ihr Militär wesentlich pathetischer. Wie du das auch immer sehen willst.

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                                #75
                                naja TNG ist jetzt nicht gerade so gut, sicher es hat seine guten episoden, aber der rest ist einfach nur durchschnitt (alien of the week geschichten eben)

                                und ja: ich respektiere bewaffneten wiederstand mehr als "gewaltlosen" (wie lange hat es gedauert bis indien frei war? - nennt mich naiv, aber mit waffen währe des schneller gegangen, weil die engländer schon genug probleme hatten und wahrscheinlich einfach abgehauen währen IMHO)

                                mfg Ashrak
                                ps: was "rest" angeht stimme ich "kenny" zu
                                pps: richtig (schau dir mal die letzten 3 DS9 staffeln an und sag mir das die galaxy klasse da nicht zeigt wie sehr man doch "kriegsschiff" ist...wenn ich mich jetzt weiter umschaue gibt es für die nebula-klasse sogar ein "taktisches modul" das man anstelle des sensorpacks drauf packen kann, dann haben wir die defiant-klasse, ein reines kriegsschiff, die akira-klasse (auch ein reines kriegsschiff IMHO), die sovereign-klasse, die mehr feuerkraft als ne galaxy hat etc. also die Starfleet ist schon ein militär (wenn es auch "nebenaufgaben" hat wie forschen))

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