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    #61
    Ich kann die allgemeine Begeisterung hier nicht so ganz nachvollziehen. Zweieinhalb Stunden fand ich für einen Stummfilm nun doch arg lang, 90 Minuten hätten für die Story auch locker gereicht. Überhaupt fand ich die Story ziemlich enttäuschend. Klar, dass mir die nicht besonders originell vorkam, heißt natürlich nicht, dass sie das damals nicht gewesen wäre. Aber aus heutiger Sicht muss man doch sagen: Irgendwie hat man das so ähnlich alles schon hundert Mal gesehen/gehört.

    Abgesehen davon fand ich die "Aussage" des Films doch sehr fragwürdig: Durch den Aufstand der Arbeiter wären beinahe alle deren Kinder ertrunken (wenn nicht der moralisch handelnde Sohn des Großkapitalisten diese gerettet hätte). Also Leute, macht keine Revolution, das führt eh nur ins Verderben. Reicht lieber eure Hände dem euch ausbeutenden Unternehmer (der vorher noch keine Skrupel hatte, euch alle bei der Arbeit draufgehen zu lassen), und alles wird gut (bzw. bleibt, wie es schon immer war, oder deutet irgendwas darauf hin, dass sich die Arbeitsbedingungen nun verbessern werden?).

    Die Arbeiter werden mit Ausnahme von György auch nur als gesichtslose Masse, nicht als Individuen, gezeigt. Und besonders clever scheinen sie auch nicht gerade zu sein, sonst hätten sie, die diese Maschinen ja tagtäglich bedienen, doch voraussehen müssen, was die Folgen von deren Zerstörung sein werden.

    Insgesamt ein fimhistorisch natürlich enorm wichtiger Film, der aber inhaltlich (ich meine nicht stilistisch oder technisch) aus heutiger Sicht doch arg zu wünschen übrig lässt.
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      #62
      Zitat von Medienjunkie Beitrag anzeigen
      ...Irgendwie hat man das so ähnlich alles schon hundert Mal gesehen/gehört.
      Naja, du als Zuschauer im Jahre 2010 kann man das natürlich leicht sagen, aber das ist ja nicht die Schuld des Filmes, oder?

      Zitat von Medienjunkie Beitrag anzeigen
      Abgesehen davon fand ich die "Aussage" des Films doch sehr fragwürdig: Durch den Aufstand der Arbeiter wären beinahe alle deren Kinder ertrunken (wenn nicht der moralisch handelnde Sohn des Großkapitalisten diese gerettet hätte). Also Leute, macht keine Revolution, das führt eh nur ins Verderben. Reicht lieber eure Hände dem euch ausbeutenden Unternehmer (der vorher noch keine Skrupel hatte, euch alle bei der Arbeit draufgehen zu lassen), und alles wird gut (bzw. bleibt, wie es schon immer war, oder deutet irgendwas darauf hin, dass sich die Arbeitsbedingungen nun verbessern werden?).
      Wobei man da auch die Entstehungszeit des Filmes wieder betrachten muss. Ich glaube kaum, dass eine (man verzeihe mir den Ausdruck) Schwarz-Weiß-Malerei Guter Arbeiter, Böser Kapitalist nach all den Unruhen, die die Republik zuvor erlebt hatte gut angekommen wäre. Nur weil ein Film in seiner politischen Aussage eher gemäßigt ist muss das noch lange nichts schlechtes sein, oder? Zumal du ja selber schon andeutest, dass das Ende eigentlich offen bleibt und man sich als Zuschauer nun selber seine Gedanken machen kann.

      Zitat von Medienjunkie Beitrag anzeigen
      Die Arbeiter werden mit Ausnahme von György auch nur als gesichtslose Masse, nicht als Individuen, gezeigt. Und besonders clever scheinen sie auch nicht gerade zu sein, sonst hätten sie, die diese Maschinen ja tagtäglich bedienen, doch voraussehen müssen, was die Folgen von deren Zerstörung sein werden.
      Es könnte aber genauso gut zeigen, dass Menschen den gesunden Menschenverstand schonmal beiseite schieben, wenn sie von einem Demagogen verleitet werden...vor allem von einem, der dabei noch so zauberhaft ausschaut

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        #63
        Zitat von Viper-1082 Beitrag anzeigen
        Naja, du als Zuschauer im Jahre 2010 kann man das natürlich leicht sagen, aber das ist ja nicht die Schuld des Filmes, oder?
        Gebongt, aber das habe ich selbst ja schon geschrieben.


        Zitat von Viper-1082 Beitrag anzeigen
        Wobei man da auch die Entstehungszeit des Filmes wieder betrachten muss. Ich glaube kaum, dass eine (man verzeihe mir den Ausdruck) Schwarz-Weiß-Malerei Guter Arbeiter, Böser Kapitalist nach all den Unruhen, die die Republik zuvor erlebt hatte gut angekommen wäre. Nur weil ein Film in seiner politischen Aussage eher gemäßigt ist muss das noch lange nichts schlechtes sein, oder? Zumal du ja selber schon andeutest, dass das Ende eigentlich offen bleibt und man sich als Zuschauer nun selber seine Gedanken machen kann.
        Man muss die eine Schwarz-weiß-Malerei ja nicht gleich durch die entgegengesetzte ersetzen. Eine subtilere, ausgegelicherene Betrachtungsweise wäre mir halt lieber gewesen. So fand ich das Ende völlig verschenkt. Fritz Lang bzw. das Drehbuch sind hier auch ziemlich inkonsequent: In der ersten Hälfte des Films ergreifen sie klar Partei für die Arbeiter und üben scharfe Sozialkritik, und obwohl die Arbeiter ja wohl allen Grund haben, gegen die offensichtlich menschenunwürdigen Arbeitsverhältnisse aufzubegehren, führt ihre Revolution dann am Ende fast ins Verderben. Von Sozialkritik ist dann plötzlich keine Rede mehr, stattdessen wird die große Versöhnung zwischen Unternehmer und Arbeiterschaft nun als Allheilmittel gefeiert. Die Aussage des Films ist dadurch mMn nicht gemäßigt, sondern eher reaktionär. (Wenn man jetzt böse wäre, könnte man sagen, deshalb hat Roland Koch vor der Aufführung auch so lobende Worte für den Film gefunden .)
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          #64
          Auch ich bezweifle eine Wiederholung, da es sich um einen Live-Event handelte. Und wer's verpasst hat, wird sehr wahrscheinlich auf die DVD hoffen können. Schließlich wird auch die Murnau-Stiftung daran verdienen.
          Einziger Kritikpunkt meinerseits: Jeder "moderne" Film über 2 Stunden läuft mit Pause und da "Metropolis" dreigeteilt ist, wäre da eine Möglichkeit gewesen. So kann ich die Zuschauer gut verstehen, die recht schnell nach Ende aufgesprungen sind. Ansonsten ein tolles Erlebnis und eigentlich ist es sehr schade, dass die eingefügten Fehlteile dermaßen ramponiert waren. Und das nach einer digitalen Bearbeitung. Dafür waren der Rest von teilweise bestechender Klarheit. Na vllt. nimmt man sich auch mal z.b. der "Feuerzangenbowle" an. Muss ja nicht immer ein Stummfilm sein...
          Wem "Metropolis" gefallen hat und wer Spaß an "ähnlichen" Stummfilm-Krachern hat, dem kann ich "Intolerance" empfehlen...


          .
          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

          burpie schrieb nach 4 Minuten und 51 Sekunden:

          Zitat von Medienjunkie Beitrag anzeigen
          Man muss die eine Schwarz-weiß-Malerei ja nicht gleich durch die entgegengesetzte ersetzen. Eine subtilere, ausgegelicherene Betrachtungsweise wäre mir halt lieber gewesen. So fand ich das Ende völlig verschenkt. Fritz Lang bzw. das Drehbuch sind hier auch ziemlich inkonsequent: In der ersten Hälfte des Films ergreifen sie klar Partei für die Arbeiter und üben scharfe Sozialkritik, und obwohl die Arbeiter ja wohl allen Grund haben, gegen die offensichtlich menschenunwürdigen Arbeitsverhältnisse aufzubegehren, führt ihre Revolution dann am Ende fast ins Verderben. Von Sozialkritik ist dann plötzlich keine Rede mehr, stattdessen wird die große Versöhnung zwischen Unternehmer und Arbeiterschaft nun als Allheilmittel gefeiert. Die Aussage des Films ist dadurch mMn nicht gemäßigt, sondern eher reaktionär. (Wenn man jetzt böse wäre, könnte man sagen, deshalb hat Roland Koch vor der Aufführung auch so lobende Worte für den Film gefunden .)
          Zum einen ist die Geschichte ein Spiegelbild der Weimarer Republik und zum anderen hat sich Lang recht eng an das Buch seiner Frau gehalten.
          Wie in einem kurzen Beitrag vor dem Film zu sehen war, gab Lang Anfang der 1970er Jahre zu, dass das Script durchaus hätte besser sein können. Aber nach solanger Zeit darüber zu mosern, halte ich für verschenkt...
          Zuletzt geändert von burpie; 15.02.2010, 14:29. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
          Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
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            #65
            Zitat von Medienjunkie Beitrag anzeigen
            Von Sozialkritik ist dann plötzlich keine Rede mehr, stattdessen wird die große Versöhnung zwischen Unternehmer und Arbeiterschaft nun als Allheilmittel gefeiert.
            Ähm, was wäre denn dann dein Allheilmittel? Was würde dir gefallen? Gespaltetene Schädel, zermatschte Eingeweide, Massensterben und Chaos bis die eine Seite die andere in Grund und Boden getreten hat? Willst du dem Film hier ernsthaft vorwerfen, dass er die Frechheit hatte, für Verständnis und Annäherung zu plädieren? Versuche mal, dein persönliches Sichtfeld ein wenig zu erweitern. Es gibt in dieser Angelegenheit kein Schwarzweiß, sondern nur ein Miteinander. Genau das ist die Botschaft des Films. "Der Mittler zwischen Hirn und Hände kann nur das Herz sein." Hast du das vergessen oder den noch heute gültigen Wahrheitsgehalt dieser Botschaft ganz einfach nicht begriffen?

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              #66
              Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
              Ähm, was wäre denn dann dein Allheilmittel?
              Ich habe nicht dafür plädiert, irgendein Allheilmittel zu präsentieren, da es diese in der Realität meistens auch nicht gibt.

              Zitat von Sinclair_ Beitrag anzeigen
              Willst du dem Film hier ernsthaft vorwerfen, dass er die Frechheit hatte, für Verständnis und Annäherung zu plädieren? Versuche mal, dein persönliches Sichtfeld ein wenig zu erweitern. Es gibt in dieser Angelegenheit kein Schwarzweiß, sondern nur ein Miteinander. Genau das ist die Botschaft des Films. "Der Mittler zwischen Hirn und Hände kann nur das Herz sein." Hast du das vergessen oder den noch heute gültigen Wahrheitsgehalt dieser Botschaft ganz einfach nicht begriffen?
              Natürlich ist es prinzipiell nie verkehrt, für Verständnis und Miteinander zu plädieren. Trotzdem kommt Friederson am Ende viel zu leicht davon. Der Mann hat immerhin skrupellos zur Mehrung seines Profits den Tod vieler seiner Arbeiter in Kauf genommen. So ein Mann gehört vor Gericht. Das Ende wirkt aber so, als hätten seine Taten keinerlei Konsequenzen für ihn. Alle schütteln sich die Hände, und gut is...

              Die politische Aussage, die rüberkommt, ist einfach unhaltbar und war das mMn auch schon 1927: Leute, lehnt euch bloß nicht gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen auf, das führt eh nur ins Verderben. Bei so einer Haltung wäre jede Aussicht auf gesellschaftlichen Fortschritt schon von vorne herein vertan, wir würden immer noch 16 Stunden am Tag für einen Hungerlohn arbeiten und Arbeiter würden immer noch massenhaft mit 40 an Berufskrankheiten wie Staublunge etc. verrecken. Wie das so aussieht, wenn Arbeiter sich nicht organisieren, um ihre Interessen durchzusetzen, kannst du auch heute noch in weiten Teilen Chinas oder Indiens sehen.

              Die Arbeiter in Metropolis hätten erst einmal eine starke Gewerkschaft gründen sollen, dann hätten sie z.B. mit Friedersons Sohn über gerechte Arbeitsbedingungen verhandeln können, nachdem dessen Vater seine gerechte Strafe angetreten hätte.
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                #67
                Zitat von Medienjunkie Beitrag anzeigen
                Die Arbeiter in Metropolis hätten erst einmal eine starke Gewerkschaft gründen sollen, dann hätten sie z.B. mit Fredersons Sohn über gerechte Arbeitsbedingungen verhandeln können, nachdem dessen Vater seine gerechte Strafe angetreten hätte.
                Ist das Ironie?
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                  #68
                  Zitat von Medienjunkie Beitrag anzeigen
                  Die Arbeiter in Metropolis hätten erst einmal eine starke Gewerkschaft gründen sollen, dann hätten sie z.B. mit Friedersons Sohn über gerechte Arbeitsbedingungen verhandeln können, nachdem dessen Vater seine gerechte Strafe angetreten hätte.
                  Und wer hätte diese Strafe verhängen sollen? Der Mob? Frederson öffentlich steinigen? Wäre ein tolles Signal an Metropolis' Nachbarstädte und Nebenvierteln gewesen. Wie hätten die wohl darauf reagiert?

                  Und überhaupt, aufgrund welche Gerichtsbarkeit, sollte Frederson verurteilt werden? Von derselben Gerichtsbarkeit, die vorher 100 Jahre zugelassen hat, dass es überhaupt so weit gekommen ist? Wer verurteilt dann anschließend die Gerichte, die 100 Jahre lang damit gewartet haben? Was hat sich Frederson denn überhaupt zu Schulden kommen lassen? Er ist in die Oberwelt hineingeboren worden, so wie die anderen in die Unterwelt, dementsprechend entwickelte er sich und handelte.

                  Dass Frederson zum Handschlag bereit war, IST das Nonplusultra. Alternativ hätte er die Stadtgarden um Hilfe rufen können, um den Mob ganz einfach niederzumetzeln oder in den überfluteten Untergrund zurück zu treiben. Aber das ist nicht geschehen. Es gab den Handschlag. Und es gibt nichts, aber rein gar nichts, wofür man da irgendeinen Beteiligten hätte verurteilen können. Sie alle sind nur Kinder ihrer Umfeld und haben dementsprechende Leben geführt und entsprechende Entscheidungen getroffen. Ein Umdenken beider Parteien war nur durch einen Mittler möglich, der beide Extreme kennen gelernt hat. Das ist geschehen. Ob der Handschlag auch außerhalb von Metropolis ein Umdenken erzeugt hat oder wie es in Metropolis weitergeht, bleibt offen. Und das ist gut so.

                  Wäre es für dich ernsthaft ein besseres Ende gewesen, wenn Frederson abgeführt worden wäre? Und dann? Wie reagieren die anderen Stadtväter wohl darauf? Und die anderen Städte? Wer macht dann weiter mit dem Abschlachten? Wer fängt damit an? Lassen die Stadtväter vorsorglich noch strengere Maßnahmen einfallen, um den Mob unten zu halten? Oder stürmt der Mob mit viel Blut die Bastionen und richtet ein Gemetzel unter den schöngeistigen und leider gesellschaftlich zurückgebliebenen Oberstadtkindern an?

                  Es gibt nur das Miteinander. Kein anderes Filmende hätte das so einprägsam und vor allem weise vermitteln können, wie das Gezeigte dieses Films. Fritz Lang und seine Frau waren offenbar schon vor 90 Jahren weiser als wir heutzutage. Mal wieder ein deutliches Zeichen, wie wir vor uns hin degenerieren.

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                    #69
                    Leute, jetzt schaukelt das bitte nicht so hoch. Thea von Harbou hat vor fast 100(!) Jahren einen sozial-kitschigen Roman im Angesicht der Weimarer Republik geschrieben, den ihr damals unpolitischer Mann dann filmisch umgesetzt hat.
                    Hier gehts weiter: Metropolis (Film) ? Wikipedia
                    Es ist doch müßig zu streiten, welches Ende der Film aus heutiger Sicht hätte nehmen müssen. Lang hat es so gemacht, wie er wollte und wie man es kennt und man kann darüber doch gelassen reflektieren, oder?
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                      #70
                      Recht haste. Ich habe nur den Eindruck, dass wir uns zu einer blind reaktionären Mob-Gesellschaft entwickeln, wo Vergeltung, Rache und Neid mehr Gewicht beigemessen wird als Verständnis. Und das gefällt mir halt nicht.

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                        #71
                        In dem Moment der Erkenntnis beginnt bereits das Umdenken...
                        Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
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                          #72
                          Vielleicht kommt diese Rachsucht aber auch nur in der Anonymität des Internets so stark zum tragen.
                          "Denkt daran, wir sind nur dazu autorisiert Gewalt anzuwenden wenn die Erde bedroht ist"
                          "Und der Mond"
                          "Ja, und der Mond."

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                            #73
                            Zitat von heavymetalisthelaw Beitrag anzeigen
                            Vielleicht kommt diese Rachsucht aber auch nur in der Anonymität des Internets so stark zum tragen.
                            Wasn fürne Rachsucht?
                            Es mag möglich sein, jemanden bei einer Internetdiskussion zu minimalen Zugeständnissen bewegen zu können, aber es ist schlicht unmöglich, hier jemanden zu überzeugen. Fällt auch mir nicht immer leicht, aber früher oder später gewöhnt man sich daran.
                            Und solange tatsächlich nur Meinungen und Argumente, auch auf hitzige Art getauscht werden, ist es okay...
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                              #74
                              Tut mir leid, Ich hatte vergessen zu zitieren, Ich bezog mich auf den Post von Sinclair.
                              "Denkt daran, wir sind nur dazu autorisiert Gewalt anzuwenden wenn die Erde bedroht ist"
                              "Und der Mond"
                              "Ja, und der Mond."

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                                #75
                                Naja, Medienjunkies Kritik ist ja anscheinend nicht neu, wenn man sich den Wikipedia-Artikel durchliest.

                                Mit denselben Argumenten ist laut Wikipedia der Film damals bei den Filmkritikern durchgeflogen und Lang soll sich später ja sogar wegen der Endaussage von seinem Film distanziert haben.

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