Terminator 4 - SciFi-Forum

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Terminator 4

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
    Ob 6 Sterne oder Schulnoten (immerhin auch 6) macht doch keinen Unterschied. Aber ka, habs einfach mal so vom ST11-Thread übernommen. Ist IMO irgendwie aussagekräftiger (ja, doch nen Unterschied ), da bei Sternen jeder andere Maßstäbe ansetzt (mal 3* = durchschnitt, mal 4* = durchschnitt). Bei Schulnoten weiß jeder was Sache ist.

    Aber das geht viel zu seeeehr Offtopic hier
    Einmal muss ich diesbezüglich noch halb-off-topic werden: Auf Trekbbs haben sie ihre Abstimmungsvarianten sehr originell gewählt:

    - "I'll be back!" (Excellent) (Hervorragend)
    - "Come with me if you want to live." (Above Average) (Überdurchschnittlich)
    - "Thank you for explaining." (Average) (Durchschnitt)
    - "If we stay this course we are dead! We are all dead!" (Below Average) (Unterdurchschnittlich)
    - "You are TERMINATED." (Poor) (Schlecht)

    Vor allem die letzten beiden Zitate finde ich sehr treffend.
    Alle meine Fan-Fiction-Romane aus dem STAR TREK-Universum als kostenlose ebook-Downloads !

    Mein erster Star Wars-Roman "Der vergessene Tempel" jetzt als Gratis-Download !

    Kommentar


      Mal eine einfache positiv-negativ -Liste zur Bewertung:

      +

      - Wer Action suchte, der fand sie. Ob Abhörstationen, Waldketten, Brücken oder Tankstellen, so ziemlich alles wurde in die Luft gejagd.

      - Skynet rulez!! Im Gegensatz zu den ersten Filmen, sieht man hier in vollem Umfang den Einsatz von dessen Kriegsmaschinerie: HKs, Drohnen, Hydroterminatoren, Motorradterminatoren, T-100'er, T-600'er, T-800'er und absurd große "Monsterterminatoren". Dass der Sinn einiger dieser Waffensysteme nicht erkennbar ist (die angesprochenden Schlangenterminatoren in strategisch völlig unwichtigen Seen) sei mal dahingestellt, auch dass T-600'er in T1 noch als menschenähnliche Infiltratoren mit Gummihaut eingeführt worden sind und nicht als klobige Endoskelette. Hat mich nicht weiter gestört.

      - Botschaft. Das Herz ist es also, dass den Menschen von der Maschine unterscheidet. Gut, tiefsinning macht es den Film nicht, aber es ist besser als nichts.

      - Sam Worthington + Helena Bonham Carter

      Letztere hat leider nur mit einem 5 Minuten Auftritt, aber immerhin. Ich sehe sie immer wieder gerne. Ersterer schafft es Marcus Wright zu dem leitenden Charakter des Films zu machen (nicht Connor). Sein Ende mag kitschig wirken, ich fand es recht bewegend. Ich hab mich die letzten Wochen gefragt, wieso der Film "Die Erlösung" heißen soll. Erlösung von was? Nun zeigte sich aber, dass sich der Untertitel auf Marcus bezieht, der sich in seinem zweiten Leben von den Sünden seines ersten erlöst.

      - Arnie

      Wie gesagt, eine tolle Animation + richtiger Synchronstimme. Der Kampf gegen den T-800 war dann auch das Highlight des Films. Dass der T-800 gegenüber Connor plötzlich kein perfekter Killer mehr ist, kann man nicht ernsthaft kritisieren- nicht ohne die gesamte Terminator-Reihe als blödsinnig zu bewerten. Realistischerweise hätte die Terminator-Reihe im Tech Nor (Teil 1) enden müssen, als der T-800 Sarah Connor bereits anvisiert hatte, dann jedoch lange genug warten musste, um Kyle die Möglichkeit zum eingreifen zu geben (das ist selbst bei Berücksichtigung des Zeitlupeneffekts noch unrealistisch).

      - San Francisco

      Verbreitet eine tolle düstere Atmosphäre. Eine stark zugesetzte GG-Brücke unter tiefschwarzem Himmel.


      -

      - Intro

      In einem Film, der zu fast 100% aus Action-Szenen besteht, soll man plötzlich seitenlang Exposition lesen? Ganz schlecht gemacht, es wäre billig und angemessener gewesen, einfach die letzten Szenen aus T3 wiederzuverwerten. Außerdem macht T4 das, was auch der dritte Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe gemacht hat: Er verhunzt das geniale Titelthema.

      - Skynet erklärt seinen Plan. Eine komische KI, die da in klassischer Filmschurkenmanier selbst der eigenen Genialität huldigt.

      - Katherine Connor (geborene Brewster)

      Völlig farb und konturlos. Der Schauspielerinnenwechsel ist negativ aufgefallen.

      - Widerstand

      zwei Dinge sind es, die mich am Widerstand gestörrt habe. Das Oberkommando ist dermaßen holzköpfig und unsympathisch, dass es von Anfang an klar war, dass die am Ende draufgehen (auch wenn man den "Connor muss Anführer werden" Sub-Plot ignorert). "Du solltest mal der Führer des Widerstands sein. Hoho. Doch wir verraten dir nicht einmal die Position unser tollen Basis!! HaHaHa. Du Flasche, geh zurück ins Feld und krepier, während wir unseren tollen Pläne schmieden. HiHiHi." Man muss sich schon fragen, wieso überhaupt irgendjemand einen Befehl von diesen Pappkameraden ausführen sollte.

      Die "S.....-Streifen". Hat mich unheimlich aufgeregt. Ein großer Teil der Menschheit ist ausgerottet. Die Überlebenden wiederum sind zu einem großen Teil entweder Eigenbrötler, die glauben die Maschinen ließen sie in Ruhe, wenn sie sie in Ruhe ließen- oder sie sind Halunken, Vergewaltiger usw. . Und der kleine Teil, der dann noch übrigbleiibt, muss es sich da noch verdienen Teil des Widerstandes zu werden?? Eigentlich sollten die sich über jeden Mann und jeder Frau freuen können, aber nein, man ist elitär genug, die Leute allein nach LA zu schicken, damit sie sich im Staßenkampf ihre Sporen verdienen können. Das war so furchtbar berechenbar. Natürlich diente diese Sache nur einer furchtbar kitschigen und absehbaren Schlussszene, wo Chekov ähh Kyle sich seinen roten Streifen abholt. Leider symptomatisch für ein an vielen Stellen schwächelndes Drehbuch.

      - Unlogik im Kriegsablauf

      Wieso greift Skynet die Menschen in ihren exponierten Lagern nicht an? Die Erklärung ist vermutlich, dass es auf Zeit spielt. Mit den ersten Wellen von T-800'ern sollten die Menschen keine Chance mehr haben und bis dahin würde Skynet sich begnügen, seine eigenen Anlagen zu sichern. Das macht allerdings nur Sinn, wenn Skynet in einer unterlegenen Position wäre und der Film lässt eher das Gegenteil vermuten; dass Skynet zu Land, Luft und Wasser substantiell überlegene Kräfte unterhält.

      Anspielungen verfehlen ihre Wirkung

      Weder "Ich komme wieder" noch "Komm mit mir, wenn du leben möchtest" haben einen großen Eindruck hinterlassen. Es war wohl sicherlich gut gemeint, wirkte aber leider nur wie eine Alibi-Szene, auch weil die entsprechenden Szenen nicht von überragende Wichtigkeit gewesen sind.


      Fazit: Immer noch ein guter Action-Film, der gerade in seiner zweiten Hälfte gut unterhält. Er kommt aber nicht an die Vorgängerfilme heran, auch nicht an T3. Das Terminator-Franchise ist offensichtlich auf dem abteigenden Ast.

      4 Sterne (also "Befriedigend")

      ****
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

      Kommentar


        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
        ´
        - Intro

        In einem Film, der zu fast 100% aus Action-Szenen besteht, soll man plötzlich seitenlang Exposition lesen? Ganz schlecht gemacht, es wäre billig und angemessener gewesen, einfach die letzten Szenen aus T3 wiederzuverwerten. Außerdem macht T4 das, was auch der dritte Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe gemacht hat: Er verhunzt das geniale Titelthema.
        Dankeschön! Ich dachte schon ich wäre der einzige, dem dass nicht gefallen hat! Ich fand es zum einen ziemlich dämlich, den Filmtitel einzublenden, während man den Filmtitel einblendet und zum anderen hat mich die Musik extrem genervt. Das Thema an sich war in Ordnung, leider ohne die klassische Terminator"hymne", denn die musste dann am Ende des Intros nochmal richtig laut und dick aufgetragen haben. Das ganze wirkte so bemüht, als wolle man krampfhaft dass alte Feeling wieder zurückbringen. Seht her, wir haben einen Terminatorfilm gemacht!! Da wäre es imo klüger gewesen, die bekannte Melodie in das eher ruhige Titelthema einzubetten.

        - Katherine Connor (geborene Brewster)

        Völlig farb und konturlos. Der Schauspielerinnenwechsel ist negativ aufgefallen.
        Fettes dito! Sah niedlich aus, dass war´s aber auch schon.

        - Widerstand

        zwei Dinge sind es, die mich am Widerstand gestörrt habe. Das Oberkommando ist dermaßen holzköpfig und unsympathisch, dass es von Anfang an klar war, dass die am Ende draufgehen (auch wenn man den "Connor muss Anführer werden" Sub-Plot ignorert). "Du solltest mal der Führer des Widerstands sein. Hoho. Doch wir verraten dir nicht einmal die Position unser tollen Basis!! HaHaHa. Du Flasche, geh zurück ins Feld und krepier, während wir unseren tollen Pläne schmieden. HiHiHi." Man muss sich schon fragen, wieso überhaupt irgendjemand einen Befehl von diesen Pappkameraden ausführen sollte.
        Sorry, da kann ich dir nicht zustimmen. Ich finde das absolut realistisch. Der Widerstand wird von den Resten des weltweiten Militärs koordiniert und geleitet. Die haben am ehesten militärische Erfahrung und Zugang zu den verbliebenen Ressourcen. Und warum die jetzt irgendwie John Connor huldigen, oder ihm eine besondere Stellung einräumen sollten musst du mir noch erklären.

        ...Und der kleine Teil, der dann noch übrigbleiibt, muss es sich da noch verdienen Teil des Widerstandes zu werden?? Eigentlich sollten die sich über jeden Mann und jeder Frau freuen können, aber nein, man ist elitär genug, die Leute allein nach LA zu schicken, damit sie sich im Staßenkampf ihre Sporen verdienen können. Das war so furchtbar berechenbar. Natürlich diente diese Sache nur einer furchtbar kitschigen und absehbaren Schlussszene, wo Chekov ähh Kyle sich seinen roten Streifen abholt. Leider symptomatisch für ein an vielen Stellen schwächelndes Drehbuch.
        Also ich habe dass so interpretiert, dass Kyle und Star gerne zum Widerstand gehören würden, es aber noch keine Zelle in LA gibt, darum haben sie "eigenständig" eine gegründet. Ich denke nicht, dass sie da einen offiziellen Auftrag hatten. Sonnst hätte John auch sicher viel früher von Kyle erfahren, schließlich leitet er eine Zelle ganz in der Nähe.

        - Unlogik im Kriegsablauf

        Wieso greift Skynet die Menschen in ihren exponierten Lagern nicht an? Die Erklärung ist vermutlich, dass es auf Zeit spielt. Mit den ersten Wellen von T-800'ern sollten die Menschen keine Chance mehr haben und bis dahin würde Skynet sich begnügen, seine eigenen Anlagen zu sichern. Das macht allerdings nur Sinn, wenn Skynet in einer unterlegenen Position wäre und der Film lässt eher das Gegenteil vermuten; dass Skynet zu Land, Luft und Wasser substantiell überlegene Kräfte unterhält.
        Nochmal dito! Über die hell beleuchteten oberirdischen Anlagen habe ich mich ja schon ausgelassen. Dazu kommt noch, dass ich nie das Gefühl hatte, dass die Menschen den Maschinen in irgendeiner Art und Weise materiell oder waffentechnisch unterlegen waren. Man konnte sich ja noch Dogfights zwischen A10ern und HKs leisten

        Kommentar


          2 Gut

          Ich fand den Film ganz Gut, wobei ich Skynet unlogisch fand. Wozu John und Kyle töten? glaubt Skynet denn es gäbe Niemanden der die Menschheit führen kann? Aber das ist auch nicht schlimm, den am Ende wurde diese Skynetzentrale zerstört. Und dann ist da noch etwas, warum sammelt Skynet die Menschen mit Hilfe von Riesenrobotern? ist ziehmlich inefiezient.

          Kommentar


            Zitat von Viper-1082 Beitrag anzeigen
            Dazu kommt noch, dass ich nie das Gefühl hatte, dass die Menschen den Maschinen in irgendeiner Art und Weise materiell oder waffentechnisch unterlegen waren. Man konnte sich ja noch Dogfights zwischen A10ern und HKs leisten
            Ja, das fiel mir auch auf: der Widerstand geht scheinbar dermaßen verschwenderisch mit seinen Ressourcen um, dass es ein Wunder ist, dass sie überhaupt noch irgendwelches Kriegsgerät haben. Auch bei der Flucht von Marcus wurde ja mit allem gefeuert, was vorhanden war: inklusive Brandbomben und allem möglichen sonstigen schweren Geschütz. Nebenbei ... ich fand dabei auch sehr seltsam, dass Skynet das Feuerwerk nicht mitbekommen hat und sofort mal ein paar Hunter-Killer dorthin geschickt hat.

            Ich weiß nicht, ob das schon genannt wurde, aber die Motorrad-Szene fand ich auch etwas peinlich. Als Marcus, Star und Kyle Rees geflohen sind haben die Motorräder noch ein unglaubliches Reaktionsvermögen gezeigt. Aber John Connor schafft es natürlich mit einem gespannten Seil, dass er schon eine ganze Weile vorher strafft, so ein Ding auszutricksen.

            Ich habe mir gerade die Folge "Von Maschinen und Menschen" aus TSCC nochmal angeschaut ... derartig düster und bedrohlich hätte ich mir das Szenario von T4 auch gewünscht.

            Kommentar


              ja, selbst für Terminator war die Story doch recht doof und viele Sachen ergaben keinen Sinn
              (mag jetzt nicht alles aufzählen, aber zu den ärgsten Maleurs gehört wohl das ein Terminator ein menschliches Ziel nur herumschleudet anstatt mit einem Griff zu töten

              aber dafür Action, Action, Action ohne unlustige Witze (siehe Transformers 1+2)
              sieht man ja grad im Transformers Trailer wieder
              "Das ist streng geheim..........erzählens sie es nicht meiner Mutter" hahah...

              schwanke zwischen 6/10 und 7/10


              der CGI Cameo war in der Tat aber sehr geil, zudem kam doch ne schöne Endzeitstimmung auf (wenn man so auf Mad Max oder fallout 3 steht)

              btw. Skynet gibts jetzt im Baukastenformat
              SPOILERgroßer Carier trägt großen Harvester auf dem Rücken, großer Harvester trägt Motorräder auf den Beinen
              Homepage

              Kommentar


                So, war vorhin auch im Film obwohl ich es nicht wirklich vorhatte (habe mich mit kratzen, beißen, spucken und ja sogar noch mit festhalten an der Kinotür gewehrt ... aber ich wurde mitgeschleift).

                Zuallererst: Es tat fast schon weh eine Fortsetzung im Terminator-Universum zu sehen wo keine reizende Cameron/liebliche Summer Glau mitspielt. Bei dem Film merkte ich doch arg dass ich TSCC sehr vermisse.

                Nun zum Film:

                Mir ist jetzt nach dem Film klar warum in den Credits kein einziges Mal James Cameron erwähnt wird, wahrscheinlich hat er nach dem Sehen des Filmes mit einer Klage gedroht und wollte seinen Namen nicht mit dem Film in Verbindung bringen lassen.

                Das Drehbuch haben die Autoren wohl während eines Vollrausches geschrieben und sich kräftig bei Matrix und Transformers bedient. Mit purer Action kann ich persönlich in einem Film nicht viel anfangen sondern lege in der Regel eher auf die Story wert. Aber die sucht man hier mit der Lupe.

                Wie ich vorher schon gelesen hatte wurde der Film um mindestens 30 Minuten geschnitten und das merkt man leider auch oft. Z.B. die Szene in der Kanalisation wo aufeinmal Schluß ist, es aber im Trailer weitergeht. So einen derben Schnitt mit einer beträchtlichen Laufzeit (wir reden hier ja nicht von 5-Minuten) kann ich mir nur erklären dass man schon eine Special-Edition plant auf DVD ... aber warum dann blos so unfähig schneiden!?

                Im Hinterkopf habe ich irgendwie noch immer den Satz "Es spricht John Connor!". Gab schon eine Gänsehaut als ich den Satz dass Erstemal im Kino hörte ... beim x-ten Male als "Es spricht John Connor!" durch den Raum dröhnte verdrehte ich eher die Augen.

                Man merkt leider dass John Connor eigentlich zu einer Randfigur degradiert wurde ... abgesehen davon sind die anderen "Teilnehmer" am Film noch blasser. Hauptaugenmerk liegt klar auf diesem Marcus ... der mir irgendwie auf die Nerven ging.

                Die ewigen Hommagen an T1 und T2 machten es da auch nicht besser. Einmal, zweimal ist super ... aber zuviele Köche verderben den Brei. In der Kürze liegt die Würze.

                Unlogische Szenen, mh, ja da gab es doch auch einiges:
                - In einer Computerstadt (Matrix lässt wieder grüßen^) sind natürlich Tastaturen und Interfaces für Menschen, was auch sonst
                - irgendwie schleudern die Terminatoren die Leute ständig nur durch die Gegend
                - die Herzoperation
                - Mit nem Kassettenrekorder und ner Kette überwältigt John eine Bike-Terminator, und dann hat es Pedale und Lenker (sah für mich so aus)

                Naja, usw. Eine Assoziation von Lokifehlern am laufenden Band, die ich nach einer Weile schon garnnicht mehr zählen konnte.

                Und wohl noch schlimmer: -> Kein Terminator-Theme, im ganzen Film nicht. Überhaupt erinnert mich der Sountrack nicht an einen Terminator-Film.

                Mh, für mich hatte der Film einfach keine passende Atmosphäre und dazu noch viele schlechte Dialoge. Die Action war gut, ohne Frage. Aber ein reiner Actionfilm ist nichts für mich. Und ich wüßte auch nicht warum ich meine Erwartungen zurückschrauben sollte (liest man ja oftmals). Es ist ein Film auf dem "Terminator" steht also erwarte ich eine gute Fortsetzung.

                Ich will TSCC wiederhaben!

                Kommentar


                  Mir hat der Film gut gefallen. Richtig gute Action und Effekte. Worthington ist auch für mich der Star des Films, und Yelchin hat mich hier sehr viel mehr überzeugen können als als Chekov. Lag natürlich daran, dass man ihm hier mehr zu tun gab.
                  Die Story war ähnlich dünn wie bei ST IX, diente hier wie dort aber eh nur als Vehikel. In beiden Fällen reicht das aber auch aus.
                  Und sonderliche Tiefe erwarte ich von Terminatorstreifen sowieso nicht.

                  Gestört haben mich vorallem zwei Dinge:
                  1. Im ersten Drittel wirkt der Film in der Tat ziemlich zerhackt. Hier hats offenbar die meisten Schnitte gegeben. Da kann McG aber nichts dafür, da das afaik ne Studioorder war.
                  2. Michael Ironside. Der Mann hat mittlerweile so oft den harten klischeehaften Militäranführer gespielt, dass es für mich nicht mehr möglich ist, überhaupt noch irgendwas anderes in ihm zu sehen. Hier wäre ein nuancierterer Darsteller evtl. besser gewesen.

                  Was die Optik der Zukunft angeht...wir haben hier im Thread ja vorher schon drüber diskutiert.
                  Es liegen noch 10 Jahre zwischen den Handlungen von T4 und den "Rückblenden" in T1 und T2. Da kann sich noch viel ändern. Technologisch (Plasmagewehre) sowie umweltlich (dunkler Himmerl). Wobei es für die ungewohnt hellen Tage auch im Film ne Erklärung gab, als ein Widerständler was von einer "dunklen Jahreszeit" sagte.

                  Highlights des Films waren Arnies Cameo und vorallem die Verfolgungsjagd. Eine geniale Verneigung vor T2, dass man diesmal die zwei Motorräder den Truck jagen lässt.

                  zwei Dinge sind es, die mich am Widerstand gestörrt habe. Das Oberkommando ist dermaßen holzköpfig und unsympathisch, dass es von Anfang an klar war, dass die am Ende draufgehen (auch wenn man den "Connor muss Anführer werden" Sub-Plot ignorert). "Du solltest mal der Führer des Widerstands sein. Hoho. Doch wir verraten dir nicht einmal die Position unser tollen Basis!! HaHaHa. Du Flasche, geh zurück ins Feld und krepier, während wir unseren tollen Pläne schmieden. HiHiHi." Man muss sich schon fragen, wieso überhaupt irgendjemand einen Befehl von diesen Pappkameraden ausführen sollte.
                  Ich finde du gehst da ein wenig zu hart mit denen ins Gericht.
                  Stell dir mal vor, du wärst so ein Obergeneral und eines Tages kommt ein dahergelaufener Soldat an und faselt was von Zeitreisenhokuspokus, Bestimmung und dass er der Messias sei. Würdest du das ernst nehmen? ich glaube kaum.

                  Eigentlich sollten die sich über jeden Mann und jeder Frau freuen können, aber nein, man ist elitär genug, die Leute allein nach LA zu schicken, damit sie sich im Staßenkampf ihre Sporen verdienen können.
                  Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Wioderstand neue Rekruten erstmal ne Weile in L.A. aussetzt. Schien mir eher so, dass Reese freiwillig da rumeierte.

                  Kommentar


                    Nun, das ein oder andere "Manko" kann man sicherlich entkräften.
                    Da wurde angesprochen, Connor wäre innerhalb des Widerstands zur Randfigur verkommen, hätte nichts geleistet, wäre nicht der Anführer, wie man ihn aus den Erzäglungen in T1, T2 und T3 kennen gelernt hat.
                    Allerdings: es ist dies eine neue Zukunft; die Zukunft der Vergangenheit wurde zur Gegenwart und hat sich durch die Eingriffe der Terminator maßgeblich verändert. Skynet ist kein Supercomputer mehr sondern ein Netzwerk; man kann jetzt nicht mehr einfach den Stecker ziehen oder die Hardware in die Luft jagen. Connor selbst ist nicht derselbe. Er tut, was er kann, doch nun scheinen die Überreste des Militärs das Ruder in der Hand (gehabt) zu haben. Dass die wie Arschlöcher rüberkommen, hat zwei Gründe. Erstens - natürlich - wird man emotional darauf vorbereitet, dass die Herrschaften den Film nicht überleben. Wenn man solche für die Handlung eher unwichtigen Figuren integriert, sie MIlitärs sind und nochdazu dem Heroischen Anführer John Connor im Weg stehen, macht man einfach keinen Hehl daraus, dass sie den Film nicht überleben werden. Doch sie zeigen uns auch etwas anderes: dadurch, dass sie John die Rettungsmission verweigern wollen, geben sie ihm ein weiteres Mal einen Grund für eine Transmission. Und HIER sehen wir auch ganz deutlich, WARUM er unter den Widerständlnern so einen guten Ruf hat. Nicht, weil er die Sache vorrausgesagt hat. Nicht, weil er so viel über Skynet weiß.
                    Nein, er ist einfach der einzige der sich für die Mitstreiter interessiert, ihnen Tips gibt, ihnen Mut macht, ihnen Hoffnung gibt. Moral stärkt. Maschinen brauchen keine Moral. Menschen schon. Das Oberkommando scheint sich einen Dreck darum zu scheren; immerhin sind sie bereit, dutzende, vielleicht hunderte Menschenleben zu opfern, in einer Zeit, da die Menschheit sowieso schon nur noch eine Randgruppe ist. Ich bin mir ziemlich sicher, der WIderstnad hätte den Befehl so oder so verweigert, hätte man gewusst was Sache war, aber dem einzigen Kerl, der auch mal rumruft "wie gehts euch heute", "lasst nicht locker", "THIS IS SPARTA!" - dem gehorcht man erst recht. Der Film hat im Gegenteil sehr deutlich gemacht, dass John der geistige Führer des Widerstands ist. Und nach dem Ende des U-Boots (ok, ich mag den Film aber dass sie SO dumm sein konnten, vom Geheim Stützpunkt des Oberkommandos zu senden.....) sicher auch nominell.
                    Marcus
                    Tja, also ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber ich musste jedes Mal, wenn der Herr unglücklich in die Kamera blinzelte, unwillkürlich an Helo denken... naja egal. Bei Marcus klappt imo eigentlich fast alles. Er ist menschlich. Menschlicher als viele der andere Figuren in diesem Film. Das beginnt schon damit, dass er scheinbar seine Morde ehrlich bereut. Das bringt einen natürlich in eine gewisse Zwickmühle. Will man Sympathie mit einem dreifachen Mörder aufbringen? Einem reuigen, ohne Frage, einem, der sich bessern möchte, aber es bleibt die Tatsache, dass er drei Menschen getötet hat. Ok, der Film spricht immer nur von "einer zweiten Chance", nicht wirklich von Vergebung, aber das moralische Problem wird unterschwellig deutlich. Marcus macht eine Wandlung durch. Vom reuigen Gefangenen zum verwirrten Einzelgänger, dann der Teamplayer umständehalber über das schockierte Opfer schließlich zur kompletten Selbstaufopferung. Klar, das ganze hätte man ruhig auf zwei Filme ausweiten können, denn vieles kam ein wenig zu kurz (unter anderem die Zeitspanne, um die schockierenden mechanischen Innereien zu verarbeiten), doch T4 ist nunmal nicht nur Charakterdrama sondern auch ein Action Film.
                    Wirklich gestört hat mich, was die Charaktere anging, eigentlich nur zwei Dinge. Erstens: Skynet. Ok, ich verstehe ja, dass das Programm ihm erstmal erklären musste, was los war, bevor es Marcus (mutmaßlich) mit Terminator-Programm zurück zu John Connor ließ, aber es ist halt einfach soooo klischeemäßig, dass es einfach peinlich war. Skynet ist ein Computer. Ein Netzwerk. Ein Programm. Skynet erzählt nicht, Skynet lädt die notwendigen Informationen in die Maschinen und wenn sie sich weigern werden sie kalt gestellt. Eventuell wurde diese Vorgehensweise vom Programm gewählt, um sich der Natur des Cyborgs anzupassen (so, wie die Terminatoren sich in der Vergangenheit psychiologische Kriegsführung zu Nutze machten, indem sie sich schlicht verkleideten oder Stimmen nachahmten) - Skynet ist ja nicht blöd. Aber der üble Nachgeschmack bleibt bestehen. Wir haben einfach schon zu viele Bösewichte beim "monologing" zuhören müssen. (vergl. "The Incredibles")
                    Und das zweite: T4 handelt von den letzten Überlebenden der Menschheit, eine Randgruppe auf dem Planeten Erde. Jedes Leben zählt, um die Spezies am Leben zu erhalten, John Connor ist unsere Hauptfigur...
                    und sein ungeborenes Kind wird nicht EINMAL erwähnt? Nicht EIN EINZIGES MAL IM GESAMTEN VERDAMMTEN FILM!? Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wieso mich das so verflucht stört, opjektiv gesehen ist es nur eine merkwürdige Randnotiz und nichtmal ein Fehler, da ja keiner sagt "Mann, bist du fett geworden", aber irgendwie fühle ich mich als Kinogänger irgendwo beleidigt, dass eine so wichtige Veränderung in John Connors Leben nichtmal erwähnt wird. Genau genommen hatte ich den ganzen Film über nicht einmal den Gedanken "Oh Mann, der Kerl sieht aber echt so aus, als hätte er was zu verlieren; hoffentlich kommt er nach Hause!".
                    Kyle Reece (glaube man schreibt ihn so) ging mir anfangs unglaublich auf die Nerven, doch das lag, wie sich herausstellte, vor allem daran, dass er so gar nichts zu tun hatte in der ersten Hälfte des Films. Gut, das ändert sich eigentlich nicht wirklich in der zweiten, aber da fiel es mir erst auf.
                    Dabei kann man da weder dem Schauspieler, noch der Rolle noch dem Drehbuch einen Strick draus drehen. Schuld daran ist T3.
                    Warum?
                    Einfache Antwort. T4 baut auf T3 auf. Die Terminatrix hat sich in T3 mit den Sicherheitsanlagen im Skynetkomplex verbunden um den Terminator auf Seiten der Menschen aufzuhalten bzw diese selbst zu vernichten. Auf diesem Weg dürften Informationen über die Zukunft in Skynets Programm gesickert sein. Nur so lässt sich überhaupt irgendwie erklären, wieso ein völlig grüner, unbekannter Zivilist, der in seinem Leben ausser der bemerkenswerten Leistung, ein Kind durchzufüttern und am Leben zu bleiben, militärisch nie etwas erreicht hat, urplötzlich Platz 1 auf der Fahndungsliste von Skynet steht. Klare Sache. Töte den Vater, verhindere die Zeitreise (von der Skynet von der Terminatrix wissen dürfte); locke zeitgleich John Connor an und töte die aktuelle Version, falls der Tod des Vaters die Vergangenheit wider Erwarten doch nicht ändern sollte (was sehr wahrscheinlich ist, da die Zukunft, aus der Reece in T1 kam, offensichtlich nicht eingetreten ist, sich aber weder Reece in T1 noch John Connor in T2, 3 oder 4 in Luft aufgelöst haben. Oh Gott, Zeitparadoxien, ich krieg Kopfschmerzen....).
                    Woher sollte Skynet von Kyles Wichtigkeit für Connor wissen, wenn nicht von der Terminatrix? Wir sehen also - Kyle ist nur eine Geißel, eine Marionette, Opfer einer alternativen Zeitlinie und KANN dementsprechend gar nichts in diesem Film leisten. Hoffen wir auf Teil 5.
                    Als der T800 im Arni-Design aus den Schatten trat und mir auf einmal bewusst wurde, dass der Film meiner ursprüngliche Theorie, Marcus Wright wäre der T100 aus Terminator 1, gerade in Grund und Boden stampfte, da fiel mir die Kinnlade runter. Okay, man hat natürlich gesehen, dass er nicht echt war, aber verdammt, er sah GUT aus Ich hab schon realistischere CGI gesehn, teilweise im selben Film (Marcus mit halbem Gesicht oder Harvey Two Face Dent in TDK), aber der Terminator sah einfach genau perfekt aus. Und in meinen Augen entschädigt diese Szene auch für die etwas langatmige erste Hälfte des Films; wesentlich länger hätte Die Erlösung wirklich nicht sein dürfen. Der Grund für die Nacktheit des T800 (oder T100, ich bin da nicht so auf dem Laufenden) dürfte wohl einfach erklärbar sein, wahrscheinlich kam er frisch vom Fließband. Und dass die 600er Kleidungsfetzen tragen liegt wohl an ihrem Manko: sie sind langsam und auf Entfernungen wenig treffsicher, also locken sie ihre Opfer heran. Hat bei Marcus hervorragend funktioniert. Ob es in einer staubigen, sandigen Umgebung auch besonders klug ist, seine Termintatoren nackt durch die Gegend rennen zu lassen, sei jetzt mal dahingestellt.
                    Tastaturen im Skynet-Komplex? Eventuell für Terminatoren ohne Uplink zum Netzwerk, übrig geblieben vom ursprünglichen Gebäude (sah mir sehr nach einem okupierten Metallwerk aus) oder einfach eine Sicherheitsvorkehrung, falls mal Verbindungen gekappt werden.
                    Was angesprochen wurde: die Transplantation: ja, meine erste Reaktion war auch "He Moment, und keiner kümmert sich um Details wie Blutgruppe oder mögliche Abstoßungsreaktionen?!" aber da ich mich mit Medizin nicht so wirklich auskenne, daher nicht weiß, was man alles transplantieren kann (He, es gibt Menschen denen ein Schweineherz implantiert wurde und denen's saugut geht) und es einen echten Sinn für die Handlung gab sehe ich drüber weg.
                    Tja, was gab's da sonst noch... hm.... ja, der Widerstand wurde angesprochen und wie wenig man das Gefühl hat, man würde Probleme mit den Maschinen haben. Also... ganz ehrlich? ich glaub da hab ich einen anderen Film gesehn, denn wenn man den Heldenbonus von John Connor mal ausblendet (ích mein, unlogisch oder nicht, wer lässt denn seinen Helden im ersten Viertel des Films sterben, nur weil es in der Realität so passieren würde?) hat der Widerstand in fast jeder Szene auf die Fresse bekommen: gleich am Anfang jagt Skynet eine ganze Einheit in die Luft, Harvester sammeln Menschen wie kleine Kinder Legosteinchen, am Ende geht das ganze Oberkommando unter und ohne Marcus' Hilfe wäre auch John Connor draufgegangen als er feuchtfröhlich dem ältesten Terminatoren Trick der Welt um die Ecke in die Falle folgte.

                    Fazit
                    Bewertung für Allgemeins: 8 von 10 Punkten
                    + 2 Punkte Zusatz für gelungene Anspielungen... plus 2 Punkte
                    - ...von denen ich einen gleich wieder abziehe weil viele nicht witzig waren minus 1 Punkt
                    + Marcus Wandlung von einem Mensch zur Maschine und wieder zurück: plus 1 Punkt
                    + Hail to John Connor, our Lord an Savier! Die Darstellung eines John Connors, der tatsächlich die Rettung der Menschheit im Sinn hat und nicht (wie die Chefs vom Widerstand) nur das Ende des Krieges, beschert T4 einen Punkt mehr plus 1 Punkt
                    + Arni hat recht - er ist zurückgekehrt. Klasse CGI, Perfekte Bewegungen und sogar die Originalsynchro lassen einfach nichts unter zwei Punkten zu. plus 2 Punkte
                    - John, Marcus.... oh und Reece geht wohl auch noch als Charakter durch. Der Rest des Ensembles kommt zugunsten von Marcus zu kurz; das hätte nicht sein müssen. minus 1 Punkt.
                    + Herzlich wenig, wenn auch vorhandene, ruhige Momente...
                    - ...die man bei Terminator aber auch gar nicht so oft erwartet. Gleicht sich aus.
                    - "He start's monologeing!" Skynet als Klischeebösewicht? Absolutes Nogo. Minus 2 Punkte weil die Szene auch noch so lang war.
                    + Widerstand kriegt auf die Fresse; die Schlacht war gewonnen, doch der Ausgang des Krieges ist ungewiss. Plus 1 Punkt für Glaubwürdigkeit, da ohne Marcus der Widerstand am Ende des Films ein Häufchen Asche gewesen wäre.
                    - No word 'bout the baby - Die Frau vom Retter der Menschheit hat 'nen Braten in der Röhre und keine Textzeile wird darum bemüht? Geht gar nich. Nur subjektiv negativ, kein echter Fehler, daher nur: minus 0.5 Punkte
                    - Die erste Hälfte ist irgendwo recht langatmig. Eigentlich bin ich geneigt, dafür gleich drei Punkte abzuziehen, aber da die zweite Hälfte so dermaßen gelden mit guten Szenen war (und mich CGI-Arnis Auftritt immer noch flasht) will ich mal nicht so sein; die erste Hälfte ist es wert, überstanden zu werden. Nur 1 Minuspunkt.
                    Bewertung: 9.5 von 10 Punkten. Sehr guter Film, höchst empfehlenswert, unterhaltsam und ein bischen was zum Nachdenken - und wer das nicht will kann sich von den Explosionen berieseln lassen. Keiner größeren Logiklöcher, eine alternative Zeitlinie, wo sie hingehört und Arnis Sietschieai als Fan Service machen aus Terminator 4: Die Erlösung zum ersten echten Blockbuster dieses Jahres.

                    Oh, und dem Trailer zu Transformers 2 nach zu urteilen hat der sogar sowas wie eine Story oO

                    Kommentar


                      Zitat von Cave Beitrag anzeigen
                      Und das zweite: T4 handelt von den letzten Überlebenden der Menschheit, eine Randgruppe auf dem Planeten Erde. Jedes Leben zählt, um die Spezies am Leben zu erhalten, John Connor ist unsere Hauptfigur...
                      und sein ungeborenes Kind wird nicht EINMAL erwähnt? Nicht EIN EINZIGES MAL IM GESAMTEN VERDAMMTEN FILM!?
                      Warum sollten sie? Die Schwangerschaft spielt für die Handlung keine Rolle, und Kate ist sowieso für alle sichtbar schwanger. Das reicht doch wohl.

                      Auf einen aufgesetzten Dialog alá "Hey, du bist ja schwanger." - "No shit, Sherlock." kann ich da verzichten.

                      Kommentar


                        Es vermittelt in meinen Augen irgendwo, John würde sich nicht damit auseinandersetzen, sich nicht dafür interessieren. Du hast recht. Es hat keine Relevanz für die Story. Sollte es aber! Ein Kind ist eine große Veränderung im Leben, vor allem wenns A) das eigene und B) in einer Zeit geboren wird, die derart gefährlich ist. Aber hier wird uns John dermaßen vorgesetzt, als wäre es ihm völlig egal oder er hätte es gar nicht erst gemerkt. Das macht ihn für mich ausgesprochen unglaubwürdig, was diesen Aspekt seines Charakters angeht. Darüber hinaus habe ich aber schon betont, dass dies meine persönliche Meinung ist und dementsprechend wenig in meiner Wertung abgezogen. Ich versteh diese agressive Ausdrucksweise deinerseits jetzt nicht ganz.

                        Kommentar


                          Zitat von Cave Beitrag anzeigen
                          Es vermittelt in meinen Augen irgendwo, John würde sich nicht damit auseinandersetzen, sich nicht dafür interessieren. Du hast recht. Es hat keine Relevanz für die Story. Sollte es aber! Ein Kind ist eine große Veränderung im Leben, vor allem wenns A) das eigene und B) in einer Zeit geboren wird, die derart gefährlich ist. Aber hier wird uns John dermaßen vorgesetzt, als wäre es ihm völlig egal oder er hätte es gar nicht erst gemerkt.
                          Der hat sich doch mit Sicherheit schon vbor Monaten damit auseinandergesetzt, und es mittlerweile akzeptiert. Vermutlich freut er sich auch drüber. Die Menschen brauchen ja eh dringend Nachwuchs.
                          Ist aber alles egal, da es, wie schon gesagt, keine Rolle für die Handlung spielt.
                          Kate ist schwanger, und John hat kein Problem damit. Mehr muss ich nicht wissen dazu.

                          Kommentar


                            Also ich hab ihn jetzt gestern auch gesehen. Und ganz ehrlich: Ich verstehe überhaupt nicht die schlechten Meinungen und auch nicht die schlechten Einspielergebnisse (in den USA; weltweit bleibt noch abzuwarten, T-Filme laufen im "Ausland" meist besser).

                            Gut, ich bin, aufgrund mancher Kritiken und der Einspielergebnisse USA mit niedrigeren Erwartungen reingegangen.

                            Aber hey: Der Film ist einfach hammergeil! Ich wußte, dass der Film sich nicht viel Zeit lässt und das von Anfang bis Ende Action drin ist. Von daher war ich vorbereitet. Mir hat er schon am Anfang gefallen und je weiter er lief, desto besser wurde er!

                            Das Highlight war ganz sicher bei Skynet die Fabrik, die T-800 und die Arnie-Fassung. Vor allem: Ich hatte damit gerechnet, dass ein Arnie am Fließband, stillstehend an ihm vorbeigekarrt wird und das wäre der Cameo gewesen. Aber das..!! Einfach nur der Hammer! Sah super aus (höchstens die Augen in Nahaufnahme...), der Kampf gegen ihn war sowieso der absolute Hammer! Gerade auch die Effekte zu Beginn, das Explosivgeschoss auf seinen Oberkörper und wie er danach aussah. Und ich hoffte nur, dass sich in diesen Kampf Marcus einschaltet. Und er tat es. Geil!

                            Marcus ist auch für mich eindeutig ein klasse Charakter! Und nein, ganz ehrlich: Ich gehe durchaus davon aus, dass wir ihn nicht zum letzten Mal gesehen haben! Überlegt mal! Er ist zur Hälte Terminator! Er braucht nur ein anderes Herz! Zumal wir die Szenen, in denen er dann "stirbt" gar nicht gesehen haben! Und wenn doch, nun, dann ist er definitiv der Pluspunkt von T4!

                            Ich hoffe nur ganz ganz stark, dass wir auch T5 und 6 bekommen! Die USA-Einspielergebnisse machen wir da schon Sorgen, sind sie doch das, worauf das Studio am ehesten schauen wird (nach 3 Wochen und Wochenenden gerademal 100 Mio ! Der Film hat 200 gekostet!)

                            Aber hier mal noch meine Plus und Minuspunkte:

                            + die Athmosphäre, Optik und Stimmung der ersten Endzeit-Hälfte

                            ++ Marcus Wright - Toller Charakter! Und super Schauspieler! Da freu ich mich nochmal mehr auf James Cameron's "Avatar". Hat was der Kerl!

                            + John Connor / Christian Bale - Wie gewohnt, einfach gut gespielt. Ich hätte mir keinen besseren John Connor vorstellen können

                            ++
                            die vielen tollen kleinen Anspielungen und geschichtlichen Richtigkeiten: I'll be back, Come with me if you want to live, das Guns'n'Roses Lied, was Connor abspielt um den Motorrad-Terminator zu fangen (ist das, was er als Kid Connor in T2 hört!), wie er richtigerweise zu seinen Narben im Gesicht gekommen ist, Kyle Reese, usw.

                            ++ Der T-800 bzw. Arnie im Film. Hammer Auftritt !!

                            + Der Verlauf der Handlung und Entwicklung von Connor und der Zukunft wie wir sie kennen (und doch nicht kennen): Connor ist noch nicht DER Anführer, aber er wird es. Die Zeitmaschine ist noch nicht entdeckt und Kyle Reese zurückgeschickt, aber das kommt noch. Da kann ich mich aufgrund der Entwicklung des Filmes noch alles drauf freuen!


                            Minuspunkte:

                            - Marcus Entscheidung am Ende (und sollte er wirklich nicht mehr auftauchen) ist schon etwas Klischeehaft, aber andererseits passt's zu seinem Charakter. Das Connor es geschehen lässt mag fast nicht zu ihm passen, aber a) ist er Mensch und will überlegen und b) WEIß er, dass er die Menschheit anführen MUSS!

                            - die klischeehafte, aber zugegebenermaßen für das volle Verständnis notwendige Erklärung von "Skynet". Und: Für mich war das nicht unbedingt Skynet persönlich. Mehr ein Programm der Wissenschaftlerin, für dieses Wiedersehen geschrieben. Aber natürlich steckte da Skynet mit drin/hinter.
                            Notwendig war's aber doch, denn es war nicht offensichtlich, dass er unbewusst durch den Chip gesteuert wurde, Kyle und Connor dorthin zu lotsen.


                            Das war's auch schon mit den Minuspunkten und entsprechend sehe ich den Film:

                            Anders als die bisherige Trilogie, aber das war so erwartet und erhofft. Ein Hammerauftakt, mit tollen Terminator-Insidern, genialem Arnie/-T800-Auftritt, tollem Marcus Wright Charakter, genialen Effekten (Sorry, die waren somit das Beste, was ich bislang gesehen habe! Transformers sind ein Scheißdreck dagegen!) und super Action! Zudem erfreut die Entwicklung der Handlung, die einen nach mehr gieren lässt!

                            9.5 oder in gerade Zahlen, gibt's von mir 10 von 10 Punkten!
                            Und auf jeden Fall 6 von 6 Sternen!
                            Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

                            Kommentar


                              Ich habe den Film gestern gesehen und fande ihn auch richtig gut. Es waren zwar einige Logiklöcher im Film drin, die fand ich aber nicht so schlimm. Auch war die Action nicht so übermäßig, da habe ich schlimmeres befürchtet. Generell ein guter Film der 5 von 6 Sterne von mir erhält.

                              Kommentar


                                Zitat von Valen Beitrag anzeigen
                                Notwendig war's aber doch, denn es war nicht offensichtlich, dass er unbewusst durch den Chip gesteuert wurde, Kyle und Connor dorthin zu lotsen.
                                Ehrlich gesagt, ist das jener Punkt, der Marcus Wright - obwohl klasse Rolle und super Darsteller! - die Existenzberechtigung nimmt, weil er - wie ich schon bei der Buchrezension anmerkte - niemals von Skynet gesteuert wurde bzw. er selbst was getan hätte, um Reese und Connor in die Falle zu locken. Er wurde nur von zufälligen, nicht vorausberechenbaren Ereignissen in bestimmte Richtungen gelockt. Wenn er nicht die Pilotin trifft, wäre Marcus zu Fuß nach Skynet Central gegangen und wäre Conner nie begegnet. Der hätte nie erfahren, dass Reese ein Gefangener ist, der Widerstand hätte Skynet Central bombardiert. Fertig.

                                Im Grunde habe ich gegen die Erklärung als Szene auch nicht wirklich was einzuwenden, da sie von kurzen Schauplatzwechseln aufgelockert wird. Aber der Inhalt der Ansprache passt leider gar nicht zu dem, was der Film gezeigt hat.
                                Alle meine Fan-Fiction-Romane aus dem STAR TREK-Universum als kostenlose ebook-Downloads !

                                Mein erster Star Wars-Roman "Der vergessene Tempel" jetzt als Gratis-Download !

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X