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11.22.63 - Der Anschlag

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    11.22.63 - Der Anschlag

    Handlung:

    High School Lehrer Jake Epping reist zurück in die Vergangenheit, um die Ermordung John F. Kennedys zu verhindern. Bei diesem Vorhaben stellen sich ihm neben Oswald u.a die Liebe, Kredithaie und die widerspenstige Zeit an sich in den Weg.

    Darsteller:

    James Franco
    Chris Cooper
    Sarah Gadon
    Cherry Jones

    ----

    Wie "Under the Dome" die Serienadaption eines Stephen King Romans, mit dem Unterschied, dass die Serie a. tatsächlich Ähnlichkeit mit den Buch zu haben scheint und b. von der Kritik recht positiv aufgenommen wurde. Ich hab' bislang nur die Pilotfolge gesehen, werde mir den Rest aber sicherlich auch noch angucken (es gibt nur eine Staffel mit 8 Folgen). Als Fan der Buchvorlage bin ich von einigen Änderungen nicht ganz angetan. Das Zeitportal führt dort bspw. zu einem verlassenen Hinterhof, während man in der Serie mitten auf einer belebten Straße materialisiert, ohne dass es irgendjemanden zu interessieren scheint.

    Für Freunde von Zeitreisethrillern, den 60'er Jahren und James Franco (falls es solche Leute gibt) ist "Der Anschlag" aber sicherlich ein lohnenswerter Zeitvertreib.
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

    #2
    Ich habe die Serie im Frühjahr auf FOX gesehen. Von der Pilotfolge war ich noch ziemlich begeistert, die Thematik interessierte mich sehr. Auch die anderen Episoden waren jetzt nicht schlecht, aber ich hatte einfach andere Erwartungen. Angemerkt, ich habe das Buch nicht gelesen. Ich erwartete mir einfach mehr Inhalt rund um das Attentat bzw. andere Verschwörungstheorien. Das Ende dann war meines Erachtens nach erwartbar, habe ich mir so vorgestellt. Lediglich gestört hat mich, dass es keine triftigen Erklärungen gab, warum die Zukunft so drastisch verändert wurde und Jake in ein komplett dystopisches 2016 reist.
    Also kurz gesagt, war sicherlich eine nette Unterhaltung, werde mir die Serie aber sicher kein zweites Mal ansehen.
    Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
    die Internationale erkämpft das Menschenrecht


    das geht aber auch so

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      #3
      Ich habe die Serie auch (fast) in einem Rutsch geschaut, nachdem ich mit dem Hörbuch durch war und mir diesen gut gefallen hat. David Nathan hat's aber auch einfach drauf, finde ich.

      Die Serie hat mir auch zugesagt, obwohl doch ziemlich vieles anders war, als im Buch. Dieser Schritt, ihm jemanden an die Seite zu stellen ist nachvollziehbar, sonst hätte Jake ziemlich viele Selbstgespräche führen müssen. Ansonsten ist die Erinnerung an die Serie schon wieder ziemlich verblasst... Mein Gehirn!
      LOAD "SCIFI-FORUM.DE",8,1

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        #4
        Die Grundidee find ich ja reizvoll. Nur: Wo kann man die Serie denn anschauen?!

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          #5
          Sie läuft momentan wieder auf FOX. Letzten Donnerstag war die erste Episode, ich nehme an dass heute die zweite kommen wird. Im Frühjahr hat FOX die Serie auch schon mal ausgestrahlt.
          Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
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          das geht aber auch so

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            #6
            Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
            . Angemerkt, ich habe das Buch nicht gelesen. Ich erwartete mir einfach mehr Inhalt rund um das Attentat bzw. andere Verschwörungstheorien.
            Viel mehr gibts im Buch auch nicht. Die Einzeltäterhypothese wird zum größten Teil als gegeben angesehen, abgesehen von den auszuräumenden Zweifeln über Mohrenschild. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um das Leben des Helden in den frühen 60'er Jahren, was in der Serie hauptsächlich durch Montagen abgearbeitet wird. Vielleicht gibts für Verschwörungsfreunde irgendwann mal eine Serienverfilmung von Stones JFK.

            Also kurz gesagt, war sicherlich eine nette Unterhaltung, werde mir die Serie aber sicher kein zweites Mal ansehen.
            Das fasst es gut zusammen.
            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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              #7
              @Mr.Viola: Hast du eigentlich das Ende ausgeplaudert oben?

              Ich bin ja bei Stephen King Fernseh Adaptionen sehr vorsichtig geworden. Gibts da eigentlich welche, die man wirklich gut bezeichnen kann?
              Republicans hate ducklings!

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                #8
                Ich kenne mich da sicher nicht umfassend gut aus.
                Vor Urzeiten sah ich auch mal The Stand, welches in meiner Erinnerung ein nettes B Movie war, aber nichts besonderes.
                Ausser den beiden Shining-Verfilmungen (die mit Jack Nicholson ist wegen seines Schauspiels toll, die andere weil es Kings "eigene" Verfilmung ist, da er ja mit der anderen unzufrieden war), ist in jedem Fall The Shawshank Redemption (Die Verurteilten, dt.) die mit Abstand beste Verfilmung eines King Buches und ein großartiger Film!

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                  #9
                  Ich bin mal auf die Serie gespannt. Vor kurzem habe ich erst erfahren, daß es von diesem großartigen Roman eine TV-Umsetzung gibt. Die DVDs hole ich mir nächste Woche, danach wird dann Nonstop geschaut.

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                    #10
                    Es ist ja immer etwas schwierig mit Romanverfilmungen, wenn man zuvor das Buch gelesen hat.
                    Da man dann immer eigene Bilder der Orte, Personen, Gegebenheiten im Kopf hat, ist das meist zum Scheitern verurteilt.
                    Gerade Stephen King Romane, mit seinen detailverliebten dicken Schinken, machen es da noch schwieriger.
                    Wobei zumindest eine Mini-Serie gegenüber einem Spielfilm mehr Möglichkeiten hätte.

                    Ich habe mir jetzt die ersten 2 Folgen angesehen.
                    Das Buch hatte ich vor 2 Jahren gelesen, es ist also noch halbwegs, wenn auch nicht mehr ganz so frisch.

                    Es fallen schon mal ein paar Abweichungen auf. Z.B. dass er sich gleich beim ersten richtigen "Besuch" in der Vergangenheit an die eigentliche Mission macht, statt erst mal die Gegebenheiten anhand der Dunning-Sache zu "testen". Zumindest habe ich das so in Erinnerung, dass er erst diese Veränderung - sogar mehrfach - anging, bevor er sich an die Kennedy-Geschichte wagte.
                    Die ersten kleineren "Tests" der Vergangenheitsveränderung kommen gar nicht erst vor.

                    Auch dass der Kartenmann an allen möglichen Orten auftaucht, habe ich so nicht in Erinnerung. Der stand doch immer nur beim Zeitportal rum, oder nicht? Ebenso die Frau, die die Telefonkabine über den Haufen fährt und dann schwerverletzt auf dem Boden liegend plötzlich die Augen öffnet und ihre Warnung ausspricht, gab es im Buch so nicht. Glaube ich jedenfalls.

                    Was mich etwas gestört hat, war das Auftauchen aus dem Nichts beim Zeitübergang, also direkt auf die belebte Strasse, statt wie im Buch in einem verlassenen Hinterhof. Das ist ja extrem auffällig, aber keiner ausser dem Zeitwächter scheint es zu bemerken. Mag vielleicht nur ein Detail sein, aber scheint mir völlig unnötig. Da spart man vielleicht 1-2 Minuten Handlung, schafft aber gleich ein erstes Logikloch.

                    Ansonsten gefällt mir bisher die 60er-Jahre Welt ganz gut, insbesondere die tollen Fahrzeuge.
                    Zudem scheint mir die Umsetzung, trotz der bisherigen Unterschiede zum Roman, näher an diesem zu sein als bei "Under the Dome".

                    Mal sehen, wie es weiter geht.
                    Zuletzt geändert von One of them; 06.05.2018, 21:28. Grund: Typo
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                      #11
                      2 Episoden später...

                      E03

                      Eigentlich hätte ich ja erwartet, dass Jake nach dem Mord an Dunning nun (endlich) erst mal wieder zurück "reist". Tut dann doch er nicht.
                      Offenbar gibt es deutlich weniger "Resets" als im Buch. Ob überhaupt noch welche kommen?

                      Stattdessen fährt er wieder nach Dallas, nimmt diesen Bill gleich mit, und es beginnt bereits die Story, in der er als Lehrer arbeitet. Irgendwie gehört Bill da aber nicht hin, oder hab ich das echt alles so falsch in Erinnerung? Das scheint mir jetzt eine recht grosse Abweichung vom Roman.
                      Und schon ist 1962. Geht ja schnell. Aber im Buch war da eh mehr Zeit für alles. Da führte das Zeitportal doch nach 1957 od. 58 wenn ich mich nicht irre.

                      Wie wird aus der alten Rostlaube eigentlich von einer Szene zur nächsten plötzlich ein toller Schlitten?
                      Das hab ich jetzt nicht so ganz begriffen...

                      Der ganze Plot um die Überwachung von Oswald wird mir jetzt irgendwie auch zu rasch, zu unübersichtlich und mit zu wenig erkennbarem Zusammenhang abgehandelt.


                      E04

                      Sadie am Klavierspielen. Jake geht zu ihr und küsst sie. "Keine Sorge, alle sind weg"
                      Doch der Direktor überrascht sie. "Haben Sie kurz Zeit?"
                      Die beiden gehen raus in den Gang, wo überall Schüler & Lehrer rumschwirren.

                      Gibt sich heutzutage eigentlich keiner mehr ein wenig Mühe in der Filmbranche..?
                      Oder bin ich der Einzige, den solch offensichtliche Fehler stören?



                      Generell gefielen mir die ersten beiden Episoden besser als die folgenden zwei.
                      Obschon sehr viele Details gegenüber dem Buch fehlen, zieht sich trotzdem einiges recht unnötig in die Länge.
                      Don't Panic

                      «The Expanse» => Info-Sammlung | LangBelta | Referenzen | Buchdiskussion

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                        #12
                        So, durchgebinged...

                        Ich muss sagen, als Ganzes finde ich die Umsetzung dann doch recht gelungen.

                        Dafür, dass so vieles gegenüber dem Roman weggelassen wurde, hat die Serie allerdings einige Längen im Mittelteil.

                        Ich hätte mir etwas mehr von den mehrfachen "Zeit-Resets" gewünscht, wie sie im Roman beschrieben werden. Im Buch nimmt Jake ja nur schon für die Dunning-Geschichte insgesamt 3 Anläufe. Zumindest 2 hätte man gut und spannend auch in die Serie einbauen können.

                        Warum man den Ort "Derry" - ein für Stephen King Leser wohlbekanntes und ereignisreiches Städtchen - in der Serie in "Holden" umbenannt hat, wissen wohl nur die Autoren.

                        Die Rolle von Bill in der Serie scheint zu sein, ständig was zu vermasseln. Vermutlich hat ihn "die Vergangenheit" geschickt...
                        Tatsächlich dachte man wohl, dass man Jake einen Partner zur Seite stellen müsse, mit dem er sein Wissen und Vorhaben teilen kann, so dass auch die Zuschauer dieses mitbekommen. Ich fand die Figur teilweise etwas ärgerlich.

                        Sehr gut dargestellt fand ich die Charakteren von Sadie & Lee Harvey Oswald. Jaka soso-lala. Gefallen hat mir auch der alte Hausmeister. Die restlichen Figuren bleiben eher blass.

                        Die Einsätze des Kartenmannes, der immer wieder und überall auftaucht, fand ich etwas sonderbar. Habe nicht so ganz verstanden, wieso man diese Figur so umgeschrieben hat.

                        Die ganzen Recherche- und Beschattungsszenen rund um Oswald schienen mir insgesamt etwas unübersichtlich. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ohne Vorwissen aus dem Roman da alles überblickt hätte.

                        Letztlich bekommt man am Ende aber eine in sich schlüssige Mini-Serie hin, die sich m.M.n. sehen lassen kann. Die zwar an vielen Stellen mal stark, mal weniger vom Roman abweicht, sich aber trotzdem im Grossen und Ganzen recht gut an die Vorlage hält.

                        Ich würde ihr leicht aufgerundete 5 von 6 Sternen vergeben.



                        PS: Eigentlich gehört diese Serie imho nicht ins SciFi-Unterforum. Ist doch viel eher Drama/Fantasy.
                        Don't Panic

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                          #13
                          Habe auch mit Der Serie angefangen weil ich generell ein Fan von Zeitreisen bin. Ich schaue aktuell die 4. Folge und ziehe mal ein Zwischenfazit.
                          Die Pilotfolge hat mir noch gut gefallen. Auch die erwähnten Regeln der Zeitreise (Wenn du mehrmals hingehst wird alles wieder auf Anfang gesetzt, Die Vergangenheit wehrt sich gegen das geändert werden, Und dieser komische Typ der meint er gehöre da nicht hin) haben meine Erwartungen nach oben geschraubt. Leider ist von diesen Elementen seit 2 Folgen schon nichts mehr zu sehen. Anscheinend wird von der Möglichkeit mehrere Versuche zu starten keinen Gebrauch gemacht. Der du-gehörst-hier-nicht-her-Typ ist verschwunden. Komischerweise gelingt es auch beim ersten Anlauf die Vergangenheit zu ändern, also was den Mord von diesem Schlachthaustypen angeht, während der Entdecker des Portals immer scheiterte.
                          Vor diesem Hintergrund bleibt unklar warum es dem Protagonist gelingt, während die ursprüngliche Person nahezu nichts erreicht hat bzw. nicht mal feststellen konnte wer wirklich geschossen hat.
                          Etwas nervig auch gerade die Szene in der Bill versucht der Frau von Lee zu helfen und vom Protagonist gestoppt wird weil er ja nichts verändern darf. Nur seltsam, dass er selbst massiv in das Schicksal seiner Freundin eingreift... nicht besonders stringent.
                          Was ich so bis Mitte der 4. Folge sagen kann ist dass es sich viel zu sehr um irgendwelche Beziehungsdinge dreht, als das es tatsächlich um die Verhinderung des Attentats geht. Die eigentliche Handlung schreitet nahezu nicht voran.

                          So Serie fertig daher ergänze ich mal den Beitrag.
                          Also dieser "Du-gehörst-hier-nicht-hin-Typ", der anscheinend Kartenmann genannt wird tauchte nochmal auf, allerdings ohne das es alzuviel Sinn ergibt. Hätte man die Figur komplett gestrichen würde dem Film nicht wirklich etwas fehlen. Sein auftauchen wirkt oft eher zufällig und eine krasse Szene wie in der 2. Folge wo dir Frau die Telefonzelle kaputt fährt gab es auch nicht mehr. Also wie erwähnt eher wenig stringent. Wenn man sich überlegt, dass ein Anruf bei seinem Vater schon ein solches Ereignis auslöst, was hätte dann alles passieren müssen während er die Treppen des Schulbuchverlags hoch läuft. Ich hätte es noch als einen netten Twist gefunden wenn sich herausstellt, dass er selbst dieser Kartenmann ist und es bei der Tochter um ein Kind von ihm und Sadie geht.
                          Das Ende ist "Zeitreisentypisch" ums mal so zu sagen. Zeitreisefilme mit Happy End gibts ja meist nicht, Oft ist es ja so, dass die Zeitreise entweder furchtbar endet, oder die Zeitreise genau die Ereignisse auslöst die man verhindern wollte. Hier gibt es also keine große Überaschung.
                          Das ganze Beziehungsgedöne wurde völlig unnötig in die Länge gezogen während die eigentliche Verhinderung in den Hintergrund rückte und neue Logiklöcher aufwirft. Ich konnte nicht mehr nachvollziehen warum er sich plötzlich sicher war, dass Oswald der Attentäter ist, obwohl er vorher dauernd gesagt hat er müsse erst mehr informationen haben...
                          Die Szenerie des Attentats selbst ist historisch gut gelungen, so werden einzelne Figuren wie Zapruder und andere reale Persönlichkeiten die mit dem Vorfall in Verbindung stehen gezeigt (Es hilft wenn man kurz vorher eine Doku zu diesem thema schaut).

                          Tja, abschließend bleibt noch zu sagen, dass J J Abrams beteiligt war. Nachdem ich schon Fringe - Grenzfälle des FBI gesehen hatte und sich dessen Story zunehmend wirr und nebulös entwickelte, seine LOST Serie eher mäßige Kritiken hatte was die Auflösung anging, da passt diese Miniserie gut ins Bild. An sich intressante Storylines werden begonnen und kein bischen weitergeführt, statt logischer Kontinuität gibt es abgehacktes "Das ist jetzt so".

                          Mehr als 2* für die Idee und einige gute Ansätze ist aber nicht drin.
                          Zuletzt geändert von MagicMan85; 28.12.2020, 21:36.

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