Spekulationen sowie Wünsche für ST Zukunft (6te Serie) - SciFi-Forum

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Spekulationen sowie Wünsche für ST Zukunft (6te Serie)

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    Garnicht schlecht MFB. Mir gefällts. Aber ich glaube vielen Trekkies wird es nicht passen, wenn an Ihren Ikonen rumgeschraubt wird.
    Das es Duplikate sind wird die Argumentation aber erschweren. Bin auf die Vorbehalte sehr gespannt.
    Wie gesagt, ich finds gut. Sehr schön auch, das man so mit Zitaten zur TOS spielen kann. Das kann ein zusätzliches komisches Element einbringen und man kann so die Hardcorefans beschäftigen, diese Zitate alle ausfindig zu machen.
    Parraleluniversumsgeschichten haben ja immer den Makel, das man ja nicht die eigentliche Geschichte erzählt bekommt, aber hier ist es sehr schön ins Orginal eingebunden.

    @Makaan Das Unlimited-Universum bei Marvel ist höchst erfolgreich. Mit den Ultimates bietet es sogar recht anspruchsvolle Storys mit aktuellem politischen Bezügen.
    Es sind schließlich nur Superheldencomics, bzw. eine TV-Sci-Fi-Serie. Da darf man ruhig mal etwas neues ausprobieren. Trau dich.



    Vergesst: Ich mag was ich kenn, so wie ichs kenne. Wenn ichs nicht kenne, mag ichs nicht.
    (Die Menschen) >>...sind mir zu eitel und bilden sich wer weiß was auf die kümmerlichen Leistungen ihrer Vorfahren ein. ...Kap Kennedy ist ein bezeichnendes Beispiel dafür. ..nur weil hier die ersten lächerlichen Blechschiffe zum Erdmond gestartet sind.<<
    Cuno Promax

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      Ich hab nicht gesagt, dass ich die Ultimate-Reihe nicht mag. Ich hab selbst ein paar Bände des Ultimate Spiderman bei mir zu Hause.

      Aber ich halte eine sogenannten Neu-Lancierung eher für chaotisch, und wenn man so etwas machen will, dann erst in ein paar dutzend Jahren, ähnlich wie bei BSG, wo es ja auch ein paar dutzend Jahre lang nichts dazu gab.

      Wenn so etwas in später Zukunft trotzdem realisiert werden sollte, dann aber auch hoffentlich ohne Geschlechtsänderung.

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        @MFB: Find's gut! Find's nicht gut! Mir gefällt nicht der Gedanke der Doppelgänger. Denn darauf bzw. auch auf ein Paralleluniversum/Spiegeluniversum läuft's ja nun hinaus.
        Was ich sehr cool finde, ist die Idee mit den Bewahrern und deren Manipulationen der Galaxie(n) und das die Galaxie der "Helden" erst 5000 Jahre alt ist. Das finde ich echt cool!
        Nur diese MU-Sache...
        Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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          Naja, durch eine verdoppelte Galaxie umgehe ich eine neues Spiegeluniversum. Ich denke auch, dass man eine bessere Verbindung zwischen dem bisherigen Star Trek hat, wenn man nicht durch ein Universum, sondern nur durch eine sehr weite Distanz voneinander entfernt ist. Und ich will auch nicht ausschließen, dass es irgendwann in der 5-Jahres-Mission zu einem Aufeinandertreffen von Original- und Duplikat-Charaktären kommt.

          Das ist die einfachste, mögliche Variante einer neuen Serie, um einerseits Bekanntem einen Re-Start zu geben und anderseits das Bekannte nicht vollständig zu verdrängen.
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            Zitat von MFB
            Das ist die einfachste, mögliche Variante einer neuen Serie, um einerseits Bekanntem einen Re-Start zu geben und anderseits das Bekannte nicht vollständig zu verdrängen.
            Das sehe ich nicht so, MFB. Star Trek-Fans wird es egal sein, ob es sich nur um Duplikate handelt, die in einer "verdoppelten" Galaxie Abenteuer erleben. Sie werden es genauso als Leichenschändung empfinden, was da mit ihren Lieblingscharakteren veranstaltet wird. Außerdem würde der Gelegenheitszuschauer dann nur noch sehr schwer Zugang zum ST-Franchise finden. Für mich persönlich wäre da ein Serie, die im Spiegeluniversum spielt, weitaus erträglicher. Generell sollten die Macher von ST die alten Serien in Frieden lassen und uns eine ganz neue Geschichte präsentieren, das ist zumindest meine Meinung.
            "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" (Andi Möller) - "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei." (Heribert Faßbender) - "Das war ein wunderschöner Augenblick als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!" (S. Freund) - "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal." (L. Matthäus)

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              Zitat von TheMarsToolVolta
              Generell sollten die Macher von ST die alten Serien in Frieden lassen und uns eine ganz neue Geschichte präsentieren, das ist zumindest meine Meinung.
              Das können sie. Aber dann nicht unter dem Namen "Star Trek".

              Denn ST wird immer mit TOS, TNG, DS9, VOY und ENT verbunden sein. Sprich das Universum kennt festgesetzte Grenzen. Dass diese zu sprengen nicht funktioniert zeigten uns die ersten eher mauen Staffeln ENT und das fulminante Ende der Serie (damit mein ich natürlich nicht TATV sondern den Rest der vierten Staffel exkl. "Sturmfront").

              Star Trek bedeutet nun einmal ein optimistischer Blick in die Zukunft voller Klingonen, Ferengi, Romulaner, Andorianer, Thelariten, Cardassianer, Borg und Co. Dies ist das Franchise.

              Neuartige SF, bitte, nur her damit. Allerdings gibt es unter dem Namen "Star Trek" Grenzen. Nämlich das 5 Serien umspannende Universum. TNG war anders als TOS. DS9 war anders als TNG. Aber immer noch innerhalb von Gene Roddenberrys Universum und Zukunftsversion. Und dort sollte ST auch bleiben.

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                Zitat von HanSolo
                Das können sie. Aber dann nicht unter dem Namen "Star Trek".

                Denn ST wird immer mit TOS, TNG, DS9, VOY und ENT verbunden sein. Sprich das Universum kennt festgesetzte Grenzen. Dass diese zu sprengen nicht funktioniert zeigten uns die ersten eher mauen Staffeln ENT und das fulminante Ende der Serie (damit mein ich natürlich nicht TATV sondern den Rest der vierten Staffel exkl. "Sturmfront").

                Neuartige SF, bitte, nur her damit. Allerdings gibt es unter dem Namen "Star Trek" Grenzen. Nämlich das 5 Serien umspannende Universum. TNG war anders als TOS. DS9 war anders als TNG. Aber immer noch innerhalb von Gene Roddenberrys Universum und Zukunftsversion. Und dort sollte ST auch bleiben.
                Verstehe ich jetzt nicht ganz, ehrlich gesagt. Mit einer neuen Geschichte, meinte ich eine Serie, die nur wenig Schnittpunkte zum Vorhergangenen darstellt, so ähnlich wie damals bei TNG. Es vergingen einige Jahre, die Kontinuität wurde gewahrt und trotzdem gab es einige Neuerungen. Woanders hin wollte ich ST nie ernsthaft verfrachten.

                Von welchen Grenzen sprichst du eigentlich in Bezug auf ENT? Wo waren die Grenzlinien zwischen den ersten zwei Staffeln und Staffel vier anders gezogen?
                "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" (Andi Möller) - "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei." (Heribert Faßbender) - "Das war ein wunderschöner Augenblick als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!" (S. Freund) - "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal." (L. Matthäus)

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                  Zitat von TheMarsToolVolta
                  Außerdem würde der Gelegenheitszuschauer dann nur noch sehr schwer Zugang zum ST-Franchise finden.
                  Das sehe ich anders: Kirk, Spock und McCoy sind Begriffe, mit denen man etwas anfangen kann. Ich denke, wenn schon niemand TNG, DS9, VOY und ENT kennt, so ist man doch sicher mit TOS vertraut. Und und durch den Einbau des "echten" Kirk gleich in den Pilotfilm (ähnlich wie in "Immer die Last mit den Tribbles") stellt man gleich einmal eine Verbindung her, die sowohl für die Hardcore-Trekkies, als auch für die Leute interessant ist, die sich nur rudimentär mit Star Trek auskennen.

                  Eine Serie in jenem Spiegeluniversum, das wir schon kennen, anzusiedeln, wäre weniger interessant. Am interessantesten wäre noch die Blütezeit des Empire zu zeigen, aber ob das erfolgreich wäre?

                  Außerdem gibt es schon so viele dimensionale Anomalie in ST, dass eher ein neues Universum den Zuseher verwirren würde. Unter einem anderen Universum kann man sich schwerer was vorstellen, als unter einer doppelten Erde weit weit entfernt (ist übrigens auch ein klassisches SciFi-Konzept).

                  Und unter "Leichenschändung" würde ich das schon gar nicht einstufen. Erstens ist TOS auch noch immer eine sehr lebendige Serie für die Fans. Zweitens war es doch aus Anmaßung, einen Picard, einen Sisko, eine Janeway und einen Archer als Captain zu präsentieren, die in Kirks Fußstapfen treten. Wie konnten die Produzenten nur DAS tun ???

                  Mein Konzept sieht einen völlig anderen Kirk vor, der an sich selbst zweifelt und ständig Vergleiche mit seinem Original-Ich zieht, darüber nachdenkt, was wohl der andere Kirk getan hätte. Damit schändet man nicht das Andenken an TOS, sondern verhindert, dass sie in Vergessenheit gerät. Und das sollte auch ein Hauptziel jeder neuen ST-Serie sein: Man darf nicht vergessen, mit was es angefangen hat.

                  Außerdem ist die Duplikat-Story nicht nur Mittel zum Zweck, die Original-Crew wiederauferstehen zu lassen, sondern der Aufhänger für den gesamten Masterplan der Serie. Die Bewahrer der einen Galaxie sind die Manipulatoren der anderen Galaxie. Das ist das Thema und alles passt wundervoll zusammen.
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                    Zitat von MFB
                    Das sehe ich anders: Kirk, Spock und McCoy sind Begriffe, mit denen man etwas anfangen kann. Ich denke, wenn schon niemand TNG, DS9, VOY und ENT kennt, so ist man doch sicher mit TOS vertraut. Und und durch den Einbau des "echten" Kirk gleich in den Pilotfilm (ähnlich wie in "Immer die Last mit den Tribbles") stellt man gleich einmal eine Verbindung her, die sowohl für die Hardcore-Trekkies, als auch für die Leute interessant ist, die sich nur rudimentär mit Star Trek auskennen.
                    Mit Sicherheit ist TOS Teil der Popkultur. Ich bin nur fest davon überzeugt, dass man mit diesen Charakteren (und seien es Duplikate oder Biosurrogate, oder was auch immer) heutzutage kein großes Publikum mehr erreichen kann. Eine solche Idee wäre vielleicht für so manchen Trekker ganz interessant, den Gelegenheitszuschauer würde sie aber nur noch mehr verwirren und letztendlich vielleicht ganz von ST abschrecken. Man muss ST wieder leichter zugänglich für den Mainstream machen, ein derartiges Szenario würde wohl das komplette Gegenteil bewirken.

                    Zitat von MFB
                    Eine Serie in jenem Spiegeluniversum, das wir schon kennen, anzusiedeln, wäre weniger interessant. Am interessantesten wäre noch die Blütezeit des Empire zu zeigen, aber ob das erfolgreich wäre?
                    Zumindest sind die Folgen, die vom Spiegeluniversum handeln, recht beliebt. Aber weil Roddenberrys Vision eine solche Gedankenspielerei eigentlich schon von vornherein ausschließt, wird es eine dementsprechende Serie wohl nie geben...

                    Zitat von MFB
                    Außerdem gibt es schon so viele dimensionale Anomalie in ST, dass eher ein neues Universum den Zuseher verwirren würde. Unter einem anderen Universum kann man sich schwerer was vorstellen, als unter einer doppelten Erde weit weit entfernt (ist übrigens auch ein klassisches SciFi-Konzept).
                    Nun gut, Ansichtssache.

                    Zitat von MFB
                    Und unter "Leichenschändung" würde ich das schon gar nicht einstufen. Erstens ist TOS auch noch immer eine sehr lebendige Serie für die Fans.
                    Durch eine "Wiederbelebung" der Charaktere (zwangsläufig mit anderen Schauspielern) wird der Mythos TOS schon auf gewisse Art und Weise angegriffen. Leonard Nimoy ist Spock, und kein anderer sonst.

                    Zitat von MFB
                    Zweitens war es doch aus Anmaßung, einen Picard, einen Sisko, eine Janeway und einen Archer als Captain zu präsentieren, die in Kirks Fußstapfen treten. Wie konnten die Produzenten nur DAS tun ???
                    Der Vergleicht hinkt. Durch Einführung neuer Crews wurde TOS doch nicht untergraben, das ST-Universum wurde erweitert. Sicherlich gab es einen Aufschrei in der TOS-Fangemeinde, aber hier sollte man schon etwas differenzieren.

                    Zitat von MFB
                    Mein Konzept sieht einen völlig anderen Kirk vor, der an sich selbst zweifelt und ständig Vergleiche mit seinem Original-Ich zieht, darüber nachdenkt, was wohl der andere Kirk getan hätte. Damit schändet man nicht das Andenken an TOS, sondern verhindert, dass sie in Vergessenheit gerät. Und das sollte auch ein Hauptziel jeder neuen ST-Serie sein: Man darf nicht vergessen, mit was es angefangen hat.
                    Glaub mir, dieses Szenario würde mir wahrscheinlich auch besser gefallen, als der nächste halbgare Serienaufguss. Viel zu oft hat sich ST in seinem Schema wiederholt, ein neues Konzept würde ich durchaus begrüßen, im Bezug auf den Durchschnittszuschauer wäre ich dennoch äußerst skeptisch.

                    Zitat von MFB
                    Außerdem ist die Duplikat-Story nicht nur Mittel zum Zweck, die Original-Crew wiederauferstehen zu lassen, sondern der Aufhänger für den gesamten Masterplan der Serie. Die Bewahrer der einen Galaxie sind die Manipulatoren der anderen Galaxie. Das ist das Thema und alles passt wundervoll zusammen.
                    Ich denke dabei nur an Akte X und wieviele Trekker sich die Haare raufen würden.
                    "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" (Andi Möller) - "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei." (Heribert Faßbender) - "Das war ein wunderschöner Augenblick als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!" (S. Freund) - "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal." (L. Matthäus)

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                      Zitat von TheMarsToolVolta
                      Ich denke dabei nur an Akte X und wieviele Trekker sich die Haare raufen würden.
                      Von Akte-X habe ich nicht besonders viel gesehen, habe aber gehört, dass am Ende alles vone und hinten nciht mehr zusammengepasst haben soll. Entweder schlechter Masterplan oder gar kein Masterplan, würde ich mal voreingenommen urteilen.

                      Bei meiner Titan-Serie hatte ich auch von Beginn an einen Masterplan. Während der ersten Staffel wusste ich schon ungefähr, wie das Finale ausehen würde und was in jeder Staffel passieren sollte.

                      Das ganze ist wohl nicht so ausufernd wie bei B5, aber es ist ein guter Mittelweg zum "normalen" Star Trek. So etwas kann man den Zusehern durchaus zumuten. Aber am wichtigsten ist vorab, dass man schon im Pilotfilm den zukünftigen Handlungsstrang erklärt. Der erreicht die besten Einschaltquoten. Wenn jemand die Serie nicht weiterverfolgt, aber zufällig mal in eine Episode, die sich mit dem Handlungsstrang beschäftigt, reinzappt, wird er was Vertrautes sehen.
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                        Hmm, ohne MFB zu nahe treten zu wollen, aber ich sehe nicht wo der relevante Vorteil der Doppelgänger-Galaxie ist. Nennen wir die eine Galaxie A und die andere Galaxie B und wir sind nur noch einen kleinen Schritt weit von JMS Universen A und B weg. Soll das Auftauchen eines (jungen Shattner)-Kirk eine solche Serie irgendwie mehr legitimieren, als es bei einem Reboot durch JMS ohne inhaltlichen Bezug zu Universum A der Fall wäre?

                        Die Ironie bei JMS Konzept ist, dass einige der Story-Ideen schon ihren Reiz haben. Zu erfahren wie Kirk zum jüngsten Captain der Sternenflotte wurde, warum er das Kommando über die Enterprise bekam oder was der eigentliche Grund für die Fünf-Jahres-Mission war, wäre sicher eine Bereicherung für das Star Trek Universum. Zudem mag ich Storyarcs und komplexe Charaktere. Als das originale Star Trek zum ersten Mal über den Bildschirm flimmerte waren diese Dinge nicht gerade Teil der Fernsehunterhaltung. Eine neue Serie könnte das richten, aber und das ist der Nachteil, man kann diese Geschichten nicht mit Shattner, Nimoy und Kelly erzählen.

                        Ich denke aus Autorensicht ist es nicht leicht im Star Trek Universum (A) zu schreiben. Denn sein wir mal ehrlich. Das alte Motto der Serie "To boldly go where no man (one) has gone before" gilt schon lange nicht mehr für Star Trek (jedenfalls aus Autorensicht). Vielmehr gilt heute eher "To go where no other Trek series has gone before". Denn wenn man sich auf das Terrain wagt auf dem schon andere Trek Serien agiert haben, dann begibt man sich als Autor gleichsam in ein Tretminenfeld in dem Kontinuitätsbrüche und Kanonverletzungen drohen (, die in der Regel auch sofort und hart durch den Fan unmittelbar nach Austrahlung der Folge bestraft werden ).

                        Also gilt zur Zeit in Star Trek: Zeitliche und räumliche Lücken füllen. Enterprise wurde in der Lücke zwischen "First Contact" und TOS angesiedelt und gerüchteweise könnte der nächste Film in der Lücke zwischen Enterprise und TOS liegen. Aber so langsam wird es in der Vergangenheit des Star Trek Universums eng.

                        Auch räumlich war Star Trek scheinbar schon überall: TOS / TNG und Enterprise waren scheinbar in jeder Ecke des Alpha Quadranten. Wir wissen das Picard in fünf Minuten von der neutralen Zone zur Erde fliegen kann, um dort die nächste Borg-Invasion abzuwehren und seit Enterprise wissen wir, dass Kronos irgendwo zwischen Erde und Alpha Centaurie liegen muss (zumindest diejenigen von uns die aufgepaßt haben und ausrechnen konnten wie schnell Warp 5 ist ). Die Crew von DS9 macht regelmäßig Höflichkeitsbesuche im Gamma-Quadranten und die Voyager hat ganz alleine den Delta-Quadranten aufgemischt. Ach ja, und der Beta-Quadrant muss der staubige Hinterhof der Galaxis sein, den durfte immerhin Captain Sulu mit der Excelsior erforschen (und ich glaube inoffiziell durfte später Captain Harriman mit der Enterprise-B dort auch nochmal vorbeischaun... ).

                        Auch weiter in die Zukunft oder in eine andere Galaxis zu reisen ist für Star Trek nicht wirklich der Ausweg. Was kann (oder darf) die Zukunft schon bringen? Die Föderation hat sich weiter ausgebreitet und umfaßt meinetwegen den kompletten Alpha-Quadranten. Dann dürfen auch Romuler und Cardassianer in der Sternenflotte Dienst tun und die Gegner kommen dann eben direkt aus Quadrant Beta, Gamma oder Delta. Aber da war man ja eigentlich auch schon. Wie wärs mit einem Dark-Age-Szenario? Die Föderation wurde von ihren Feinden überrannt und das letzte Schiff der Sternenflotte versucht das Goldene Zeitalter zurückzubringen. Ach, hatten wir ja auch schon. Ach, nee, das war ja Andromeda... Und selbst wenn, auch da würden manche wieder schimpfen, das sowas nicht geht und sein darf in Star Trek Universum (A)...

                        Und eine neue Galaxie? Das wäre wieder wie Voyager (Streiche Delta-Quadrant, setze Galaxie Sowieso) und eigentlich auch nur der Versuch auf diese Weise den drohenden Kontinuitätsproblemen aus dem Weg zu gehen.

                        Universum B ist natürlich genauso eine Flucht vor der Verpflichtung den Fans ein überzeugendes und in sich geschlossenes Sci-Fi-Universum zu bieten.

                        Wahrscheinlich liegt für Autoren wie JMS der Reiz an Universum B darin, dass sie die freie Wahl haben. Sie können sich auf die Geschichten konzentrieren, die sie erzählen "wollen" und müssen ihre Stories nicht daran anpassen was ihnen hunderte von vorangegangenen Episoden und Millionen von Fans vorschreiben. Umgekehrt "muss" ein Autor in Universum B nicht alles aus Universum A ignorieren. Man kann den Planetenkiller oder irgendein anderes Element einbauen, wenn man will und der Fan darf in Nostalgie schwelgen.

                        Ob JMS Universum B das Zeug zu einer guten Star Trek Serie gehabt hätte? Wer weis. Mal sehen wie das nächste Star Trek Serien Konzept aussieht...

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                          Zitat von helo
                          Hmm, ohne MFB zu nahe treten zu wollen, aber ich sehe nicht wo der relevante Vorteil der Doppelgänger-Galaxie ist. Nennen wir die eine Galaxie A und die andere Galaxie B und wir sind nur noch einen kleinen Schritt weit von JMS Universen A und B weg.
                          Der einfache Unterschied ist, dass man nicht alles vergessen muss, was bisher war. Der Fan weiß, was in der Zwischenzeit in der Original-Galaxie passiert und kann Vergleiche ziehen. Der "Neueinsteiger" sieht eine neue Serie, die ganz anders ist, als die bisherigen ST-Serien.

                          Mit der Verbindung der beiden Galaxien durch den Pilotfilm legitimiert man die Existenz eines "anderen" Kirk. Es gibt eine plausible Erklärung, die noch dazu zum Hauptthema der Serie wird.

                          Einfach zu sagen, es handle sich um ein anderes Universum wäre nur eine lasche Ausrede, mit den Namen Kirk, Spock und McCoy hausieren zu gehen.

                          Es geht mir einzig und alleine um die Legitimierung von JMS' Konzept. So wie er es darstellt, ist es aus meiner Sicht nicht tragbar. Es braucht nicht viele Adaptierungen, aber doch ein paar essentielle. Wenn man noch dazu die Handlungen einiger TOS-Folgen integriert (zB parallele Geschehnisse), hat man eine interessante Serie für Fans und solche, die es werden wollen.
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                            Zitat von MFB
                            Von Akte-X habe ich nicht besonders viel gesehen, habe aber gehört, dass am Ende alles vone und hinten nciht mehr zusammengepasst haben soll. Entweder schlechter Masterplan oder gar kein Masterplan, würde ich mal voreingenommen urteilen.
                            Die Macher von Akte X rechneten scheinbar nicht mit einem derartigen Erfolg, jedenfalls scheint es so, als ob es nie einen echten Masterplan gegeben hätte. Es wurde nur von Staffel zu Staffel geplant und mit fortschreitender Seriendauer wurden die Logiklöcher immer größer.

                            Zitat von MFB
                            Bei meiner Titan-Serie hatte ich auch von Beginn an einen Masterplan. Während der ersten Staffel wusste ich schon ungefähr, wie das Finale ausehen würde und was in jeder Staffel passieren sollte.

                            Das ganze ist wohl nicht so ausufernd wie bei B5, aber es ist ein guter Mittelweg zum "normalen" Star Trek. So etwas kann man den Zusehern durchaus zumuten. Aber am wichtigsten ist vorab, dass man schon im Pilotfilm den zukünftigen Handlungsstrang erklärt. Der erreicht die besten Einschaltquoten. Wenn jemand die Serie nicht weiterverfolgt, aber zufällig mal in eine Episode, die sich mit dem Handlungsstrang beschäftigt, reinzappt, wird er was Vertrautes sehen.
                            Das wäre natürlich die Idealvorstellung was Serienplanung angeht, man erstellt ein fertiges Konzept (das in sich schlüssig ist und jeglichen Widerspruch von Anfang an vermeidet) und beginnt dann erst mit der Produktion. Bei "Enterprise" war dies ja leider auch nicht der Fall, was durch die Storyline um den "Temporalen Kalten Krieg" eindrucksvoll unterstrichen wird.



                            @helo

                            Auch wegen den von dir angesprochen Tatsachen bin ich mir ziemlich sicher, dass ST eigentlich schon tot ist, nur keiner will es wahr haben.
                            "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" (Andi Möller) - "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei." (Heribert Faßbender) - "Das war ein wunderschöner Augenblick als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!" (S. Freund) - "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal." (L. Matthäus)

                            Kommentar


                              Zitat von MFB
                              Der einfache Unterschied ist, dass man nicht alles vergessen muss, was bisher war.
                              Eigentlich ist es ja das Gegenteil. JMS Universum B beruht darauf, dass die Fans wissen was in Universum A in dieser Zeitperiode los war. Also muss man nichts vergessen (was eh Unsinn ist, vergessen ist ein unbewußter Prozess, schonmal versucht gezielt etwas zu vergessen? Bei Erfolg herzlichen Glückwunsch. ). Darin sieht JMS ja auch laut seinem Konzept den Reiz von Universum B. Man weiß ja schon das Kirk Captain der Enterprise wird. Aber warum eigentlich? Wieso gibt man dem jüngsten Captain eines der besten Schiffe der Flotte (von denen es in jener Epoche ja nur eine Handvoll gab).

                              Mit der gleichen Art von "Vorwissen" arbeitete ja auch Coto in Enterprise Season 4 (und andere vor ihm in den entsprechenden Zeitreise/Spiegeluniversumsfolgen). Man weiß woher die Defiant kommt, oder dass die Augments genauso böse Jungs sind wie Kahn oder die Klingonen später mal ohne ihre Stirnwülste auskommen müssen und ein Nachfahre von Dr. Soong einmal einen gewissen Androiden bauen wird.

                              Diese Art von Vorwissen bliebe dem Fan ja erhalten nur mit dem Unterschied, dass es der Kontrolle der Autoren überlassen bleibt "wie viel" vom Vorwissen über Universum A in Universum B mit einfließt. Und nebenbei ergibt sich der Vorteil, dass man Geschichten um Kirk, Spock und McCoy erzählen kann.

                              Zitat von MFB
                              Mit der Verbindung der beiden Galaxien durch den Pilotfilm legitimiert man die Existenz eines "anderen" Kirk.
                              Das mit der Legitimierung dachte ich mir ja schon. Aber wieso wird es dadurch besser?

                              Würde sich solch eine Serie nicht schon dadurch legitimieren, dass Paramount ihr grünes Licht gibt (was ja hinfällig ist, aber mal angenommen)? Es wäre eben Star Trek, nur ein anderes Universum.
                              Zitat von MFB
                              Es gibt eine plausible Erklärung, die noch dazu zum Hauptthema der Serie wird.
                              Ob so ein Doppelgänger-Universum, dass über mehrere tausend Jahre, so synchron zum Original läuft (ob beeinflußt oder nicht) und dabei ähnliche Personenkonstellationen und Persönlichkeiten samt passender Namen auftreten, die nur unterschiedlich aussehen, plausibel ist, lasse ich mal dahingestellt sein.

                              Aber wie praktikabel wäre so eine Hauptthematik denn? Ich meine in einer richtigen Serie, die wirklich produziert und finanziert werden muss. Welchen Sinn macht es zum Beispiel diese Original-Galaxis parallel existieren zu lassen, wenn es eigentlich jedesmal einen erhöhten technischen Aufwand bedeuten würde, Überschneidungen zuzulassen (sprich TOS Charaktere mittels Forest-Gump-Technik in die neue Serie einzubauen). Und wenn man diese Überschneidungen weg läßt, welchen Sinn macht es überhaupt diese Beziehung eingebaut zu haben?
                              Zitat von MFB
                              Einfach zu sagen, es handle sich um ein anderes Universum wäre nur eine lasche Ausrede, mit den Namen Kirk, Spock und McCoy hausieren zu gehen.
                              Nun gut, das da Absicht hinter steckt, sehe ich auch so. Wobei der vermeintliche Popularitätsschub durch den Namen Star Trek und die der Hauptfiguren natürlich eine zweischneidige Sache ist. Hat Star Trek im Namen Enterprise nun genutzt oder geschadet? Immerhin war ja beides der Fall (erst ohne, dann mit). Und die Charaktere müssen sich den Originalen erst mal als ebenbürtig erweisen.

                              Aber zu der Thematik gab es in den letzten 3-4 Jahren gerade im BSG-Bereich genug Diskussionsstoff. Da wurde so ziemlich alles zu dem Thema gesagt und an Argumenten vorgebracht. Immerhin, wäre es zu diesem Star Trek Reboot gekommen, dann könnten die Fans, die es ablehnen, die Serie dann TINO nennen: Trek In Name Only (ok, den Insidergag verstehen vielleicht nur Leute, die das neue Galactica kennen ).
                              Zitat von TheMarsToolVolta
                              Auch wegen den von dir angesprochen Tatsachen bin ich mir ziemlich sicher, dass ST eigentlich schon tot ist, nur keiner will es wahr haben.
                              Nun, es heißt ja auch todgesagte leben länger.
                              Hoffen wir das trifft auch auf Star Trek zu.

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                                Zitat von TheMarsToolVolta
                                Verstehe ich jetzt nicht ganz, ehrlich gesagt. Mit einer neuen Geschichte, meinte ich eine Serie, die nur wenig Schnittpunkte zum Vorhergangenen darstellt, so ähnlich wie damals bei TNG. Es vergingen einige Jahre, die Kontinuität wurde gewahrt und trotzdem gab es einige Neuerungen. Woanders hin wollte ich ST nie ernsthaft verfrachten.
                                Damit meinte ich, dass eine ST-Serie die versucht das bereits gezeigt so weit es gut zu ignorieren nicht funktionieren würde.

                                Siehe die ersten drei Staffeln ENT. Dank den Xindi, Suliban und TCW verabschiedete man sich so weit es ging vom Original-ST-Universum. Und auch Storymäßig versuchte man neues Trek zu machen (mehr Action und Sex).

                                Zitat von TheMarsToolVolta
                                Von welchen Grenzen sprichst du eigentlich in Bezug auf ENT? Wo waren die Grenzlinien zwischen den ersten zwei Staffeln und Staffel vier anders gezogen?
                                Weil die vierte Staffel wieder versuchte traditionelles Trek machen und diese im Grunde die einzige ist, welche von den Fans voll und ganz akzeptiert wird und bei der ich das Gefühl habe ST zu sehen.

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