Krieg in ST - Fortschritt oder Rückschritt? - SciFi-Forum

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Krieg in ST - Fortschritt oder Rückschritt?

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    #76
    ... was für mich aber der Sache noch nen realitischeren, oder besser gesagt, nachvollziehbareren Tick gibt.
    Immerhin muss es ja in gewisser Weise auch sowas geben, naja kann, aber gerade deshalb kann man ruhig von sowas gebrauch machen (in vielerlei Hinsicht).
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      #77
      das fand ich das schöne an der ganzen Sache: der frieden zw. Föd, Klingon und Romus. Wenn das so weiter geht hätte dieser Krieg doch auch was positives gebracht!

      In TOS gab es auch immer das Böse-Gut System, in DS9 wurde es bloß mal "ausformuliert". Da wurde halt gezeit was bei krik immer nur in Nebengeschiochten erzählt wurde! Es gab sicher Krieg.
      Und ich glaube kaum das Gene ein völlig friedliches Universum schaffen wollte. Er wollte veil merh eine friedliche menschliche Existenz zeigen. Es war aber klar das es einfach mal zu Konflikten kommen musste. QWer das nicht akzeptiert ist ein Träumer.

      Zu DS9 speziell: sicher war das Quote, aber auch Story. das war wie bei B5 und ich find das klasse. Klar sie hätten einen anderen Hintergrund als Krieg nehmen können, aber das haben sie nicht.
      Wir sollten uns damit abfinden, das Krieg halt auch mal "dazu gehört". Ich habe das keines wegs als negativ empfunden, da sie -wie ich schon gesagt habe- das Thema echt kritisch, nicht übertrieben und einfühlsam rübergebracht haben!
      Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
      Makes perfect sense.

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        #78
        Also Kinder jetzt beruight euch mal wieder. Star Trek ist keine sensationsgeile Sci-Fi Serie sondern geht seinen eigenen Weg. Und Krieg ist gut und schlecht. Einerseits erhält man dadurch neue Einblicke ins STar Trek UNiversum aber ein Dauerkrieg um Gottes Willen Nein! Zu den Kämpfen möchte ich sagen Schiff zu Schiff cool aber wenn mehrere Schiffe oder Flotten sich gegenseitig über den Jordan versuchen zu bringen bringt das ja ordentlich Dramatik ins Geschehen. (TNG-Die alte Enterprise )Es stimmt das zu viel Kampf Star Trek nicht entspricht. He ich liebe alle Serien und alle Filme. Aber hie und da ne große oder kleine Schlacht wie in DS9 finde ich bereichert ST ungemein. Und zum Spiegelbild der Gesellschaft. Ich finde wir haben keine Gesellschaft in dem Sinne das eine Serie sie wiederspiegeln könnte und Star Trek vielleicht am wenigsten. ST hat sich ja eine eigene tolerante Gesellschaft geschaffen die sehr gelungen ist. DAs wars für heute. COol mein erster Eintrag in dieses erhaben Forum!

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          #79
          ...und den hättest du gut und gerne auch im "Krieg in ST - Fortschritt oder Rückschritt"-Thread machen können anstatt hier extra nen neuen Thread aufzumachen

          Deshalb empfehle ich diesen Thread mit Verweis auf den von mir erwähnten Thread zu schließen (aber nicht zu löschen).
          OJF.de.vu - Webmaster
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            #80
            Wacht auf, Leute!!

            Wo setzt sich DS9 kritisch mit dem Krieg auseinander???
            Wenn ich DS9-Kriegsfolgen gucke dann sehe ich Sisko der Ansprachen vom Gewinnen spricht, der mit fast schon fanatischer Wut die Defaint befehligt.
            Ich sehe Momentaufnahmen von Föderationssoldaten in Deckung liegen.
            Ich sehe Verletzte und Tote die unglaubwürdig dargestellt werden.
            Ich sehe Jake der planlos umherläuft.
            Ich höre Propagandareden von Sieg und Eroberung.
            Ich sehe Raumflotten die wie Ameisen den Bildschirm bevölkern.
            Ich sehe Scharen von Photonentorpedos und Phaserfeuer.

            Ich habe noch keinen grauenhaften Verletzten gesehen der hilferufend halb zerlegt im Dreck liegt.
            Ich habe noch keine Einheiten gesehen die die Nase voll haben vom Krieg und desertieren oder sich auflehnen.
            Ich habe noch keine objekive und logische Kriegsführung gesehen.
            Ich habe noch kein Mitleid mit dem Feind gesehen.

            Wenn ich an Krieg und DS9 denke dann sehe ich immer einen emotionalen Glatzkopf vor mir der am liebsten auf der Brücke seines Kampfschiffes sitzt und Dominionfighter abschießt....


            Was TOS und ST1-6 betrifft:
            Auch hier gab es Krieg mit den Klingonen. Aber nie Massenschlachten oder Metzeleien. Der Krieg wurde auf einen gewissen Niveau gehalten, einer zivilisierten Art und Weise.

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              #81
              ... Wenn ich an Krieg und DS9 denke dann sehe ich immer einen emotionalen Glatzkopf vor mir der am liebsten auf der Brücke seines Kampfschiffes sitzt und Dominionfighter abschießt....
              Hm wenn man sich einige Foölgen ansieht kann durchaus der Eindruck entstehen, da will ich dir nicht widersprechen Kahn. Aber, du erwähnst mit keinem Ton die Folgen in denen auch Sisko überlegte und in denen auch die Sinnlosigkeit sehr sehr deutlich werden. Beispiel gefällig? Ich erinnere mich nicht mehr genau an den namen der Folge, aber Sisko kämpft dort zusammen mit einigen anderen auf einem Planeten gegen einen Trupp Jem'Hadar welche von einem verantwortungslosen Vorta geführt werden, der sie alle in den Tod schickt und diese völlig sinnlos, trotz Gesprächsversuche von den Föderationsmitgliedern sich für diesen Typen opfern ... dort hab ich nicht den von dir beschriebenen Sisko gesehen (sieht man mal von den Kampfszenen ab).
              Ebenso in den Episoden wo Sisko ruhig vor der Liste der täglichen Kriegsopfer steht und sich die Namen durchliest.... (das ist zwar oft auslegbar, aber ich halte es doch für entsprechend wichtig).
              OJF.de.vu - Webmaster
              "Nennen sich Christen, und unter ihrem Schafspelz sind sie reißende Wölfe." - Goethe

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                #82
                Originally posted by Kahn
                Was TOS und ST1-6 betrifft:
                Auch hier gab es Krieg mit den Klingonen. Aber nie Massenschlachten oder Metzeleien. Der Krieg wurde auf einen gewissen Niveau gehalten, einer zivilisierten Art und Weise.
                Wie soll ich das denn aufeinmal auslegen ? Warst du es nicht, der gesagt hat, dass Krieg nie "zivilisiert" sein kann ? Und hast du dann nicht auch aufgrund einer nicht gut formulierten Bemerkung von mir dieses in deinen "Eröffnungsroman" eingearbeitet ?

                Originally posted by Kahn
                Letzter Satz von Picard: "Das war gute Arbeit, Nr.1 - es wurden keine Zivilisten verletzt!"
                Zufriedenes Gelächter...........Abspann
                Also wie meinst du das nun mit dem zivilisierten Krieg in ST-6 ?

                So dann nochmal was zu deiner Meinung über Sisko. Findest du wirklich, dass er "Kriegsfan" ist ? Ich denke das nicht! Er ist auch nicht glücklich über den Krieg, aber wenn er nunmal da ist? Was soll er denn machen. Die Föderation hat natürlich versucht diplomatisch vorzugehen. Aber es ist nunmal zu einem Krieg gekommen. Keiner war glücklich darüber aber es war so. Der Krieg wurde zu keinem Zeitpunkt verharmlost. Allein das zeigen des Grauens im Krieg war meiner Meinung nach schon Außeinandersetzung genug. Wie hätte man das ganze denn noch kritisch hinterfragen sollen ? Hätte Sisko beschließen sollen zu kapitulieren ? Das Dominion hätte sie doch überrannt. Es gab nur die Möglichkeit "ganz oder garnicht" ?
                Wer immer mit dem Strom schwimmt, der landet irgendwann im Meer.

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                  #83
                  Borg...du sagst die Föderation hat dies und das...aber das hängt ganz allein von den Autoren ab.

                  Es geht hier um, Paramount. Ist eine Kriegsserie oder eine Staffel ein Forschritt oder ein Rückschritt.
                  oder irre ich mich jetzt?

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                    #84
                    Du irrst dich nicht, Abgesandter.....
                    Aber es ist nicht der Hauptgrund.

                    Du zitierst meinen Eröffnungsroman - das find ich nett
                    Vielleicht habe ich micht wirklich etwas schlecht ausgedrückt. Ich meinte natürlich dass man in TOS den Krieg anders dargestellt hat. Man hatte eine Front, eine neutrale Zone. Wenn es zu Kämpfen kam dann meist zwischen 2-4 Schiffen.
                    Mehr waren nicht in Reichweite und bei der Grösse der Besatzungen waren das schon relativ grosse Verluste.
                    Ein Krieg mit Taktiken und ohne blindes drauflosballern. Es gab so was wie einen Ehrenkodex - nicht nur bei den Klingonen. Es wurde erst zum Abzug gegriffen wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft waren...

                    Zufällig habe ich diese DS9-Folge vor nicht allzu langer Zeit gesehen. Sie heisst "Entscheidungen".
                    Ich musste mich schon sehr über Sisko wundern. Die Message dieser Folge war für mich "Es ist Krieg - wir dürfen die moralischen Fragen nicht so genau nehmen". Dies wird vor allem in der Höhle bei der Lagebesprechung deutlich. Der Versuch Siskos mit den Jemhadar zu sprechen war nur eine halbherzige Ausrede für ein Gemetzel.
                    Gibt es den Betäubungsphaser nicht mehr??? Oder wurde es schon so gedreht dass er bei manchen Rassen keine Wirkung hat?
                    Ein Positioinswechsel und den rückwertigen Einfall ins gegnerische Lager hätte z.B. einen unblutigeren Erfolg gehabt.
                    So jedoch hat Sisko den Vorta geholfen und sich so verwundbar gezeigt.

                    So nebenbei: Die Kampfszenen wo die Föderierten die Jemhadar eliminiert haben war schon etwas übertrieben, findet ihr nicht???

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                      #85
                      Nun, ich habe die Folge etwas anderst gesehen (ist schon länger her). Du hast einen Vorta (und einen sehr guten Schauspieler dafür), ein gutes Dutzend Jem'Hadar und die Crew. Soweit klar. Der Vorta ist verletzt und möchte von Bashir geheilt werden, sonst lässt er die Jem'Hadar angreifen, wenn er geheilt wird, dann schickt er sie in eine Falle. Das ist im groben die Ausgangssituation...

                      Sisko versucht die Jem'Hadar in einer Rede dazu zu bringen ihren Vorta zu töten bzw. zu verlassen. Was den Erste Remata'Klan jedoch nicht beeindruckt. Die Jem'Hadar sind vergleichbar mit den Kampfdroiden aus Star Wars. Sie sind genetisch darauf programmiert alles zu töten, was nicht mit dem Dominion verbündet ist. Sie hören blind auf die Vorta bzw. die Gründer auch wenn sie ihnen den Tod befehlen. Was denkst du hätten die Jem'Hadar gemacht, wenn sie wieder aufgewacht wären? Sie wären doch gerade weitergelaufen und hätten Sisko verfolgt. So lange bis sie sterben würden - der Vorta hat es ihnen befohlen. Sisko hat so lange wie möglich versucht die Jem'Hadar nicht zu töten. Aber es sind Jem'Hadar und sie haben einen Befhel den sie ausführen ohne Rücksicht auf Verluste. Am Ende war es Sisko nur möglich das Leben seiner Crew und das des Vortas zu retten.
                      Opa fuhr den Hasen tot und brät ihn zum Abendbrot. | Goodbye Galaxy!

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                        #86
                        Die Fakten sind richtig.
                        Aber es wurde genauso gezeigt dass die Jemhadar nicht einfach sture Androiden sind sondern doch eigene Individualität und Bedürfnisse haben. Das wurde auch schon in andern Folgen gezeigt.
                        Es wäre interessant gewesen wie die Jemhadar (oder wie man das immer auch schreibt) reagiert hätten wenn ihr Vorta tot oder gefangen gewesen wäre.
                        Man hätte auch die Jemhadar gefangen nehmen oder betäuben können.....es hätte sicherlich Alternativen gegeben.

                        Und die Darstellung der Situation im Allgemeinen ware etwas dürftig.

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                          #87
                          Das gab's aber schon. "Die Abtrünnigen" hat sich diesem Thema angenommen.
                          Opa fuhr den Hasen tot und brät ihn zum Abendbrot. | Goodbye Galaxy!

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                            #88
                            Es hat sicher Jemhadars gegeben, die sich individuell entwickelt haben. Aber ich nehme an, dass die Gründer diese Defekte schnell entfernt haben.
                            Wer immer mit dem Strom schwimmt, der landet irgendwann im Meer.

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                              #89
                              Aber man sah auch ganz deutlich daß der Jemhadar auch gezögert hat den Vorta zu gehorchen.
                              Die anderen Soldaten waren auch nicht immer 100%ig Loyal....

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                                #90
                                @ Kahn beschreiben wir mal die Jem'Hadar. Also ich empfinde sie als: Rücksichtslos, brutal, hinterhältig, reuelos aber das gefährlichste an ihnen ist ihre Unerschütterliche Loyalität zu den Gründern und den Vorta.
                                Was sie sagen gilt, ENde. Auch wenn die Vorta diese Loyalität nicht verdienen, sie haben sie, auch ohne das White. (Das wird sehr deutlich in der Folge "Die Abtrünnigen".
                                Also hat Sisko die Wahl, sie zu töten, oder zu betäuben und gefangenzunehmen. Hmm, wenn er sie gefangengenommen hätte, hätten die Jem'Hadar sich erstens selbst umgebracht oder sie wären ohne White elendig verreckt. (In Stasis konnten sie sie auf dem Planeten ja auch nicht bringen´. Und das Kom-Gerät vom Vorta hätten sie auch nicht bekommen, wenn die Jem'Hadar übergelaufen wären!)
                                Gehorsam bringt den Sieg und Sieg heißt leben. Dies ist die Ordnung der Dinge!

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