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    Zitat von Kobor Beitrag anzeigen
    Meine Lieblingsfigur in ENT ist Shran. Ein Hitzkopf, der sehr unterhaltsam dargestellt wird.
    Du schneidest hier ein bemerkenswertes Thema an, nämlich dass manche Nebenfiguren charakterlich viel besser rüberkommen.
    Das gilt vor allem für Shran, der sicher viele Stimmen bekommen würde, stünde er zur Wahl. Hier tritt die Schwäche der Hauptfiguren zu Tage, die zu wenig interessant sind, häufig zu wenig Auftritte haben.

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      Das war meines Erachtens in DS9 auch schon teilweise so. Ein Garak, Dukat, Winn, Martok sind für mich gesamt betrachtet allesamt interessanter als eine Jadzia Dax welche zu Beginn ähnlich langweilig war wie zum Schluss. Selbst eine Kira oder Odo sind nicht interessanter.

      Bei Enterprise ist das Problem, dass Archers Entwicklung vieles überschattet. Ich mag die dritte Staffel nicht und schon gar nicht den Charakterwandel der er darin durchlebt. Aber auch ein Reed oder Trip sind nicht besser. Einzig T'Pol ist absurderweise die einzige welche eine bemerkenswert positive Entwicklung durchlebt. Die anderen? Entweder unsympathisch (Archer, Trip) oder farblos (Mayweather, Sato). Ja, und Jeffrey Combs spielt natürlich alle an die Wand. Da können sie wenig dagegen machen.
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        Was Odo und Kira angeht, so möchte ich sie verteidigen. Beide sind auf ihre Weise sehr interessante Figuren mit speziellem Hintergrund und werden ständig gefordert (Kira -> Cardassianer, Odo -> Gründer). Auch Miles ist für mich eine Topfigur, weil er als "Normalo" überzeugend rüberkommt.

        Natürlich gewinnt DS9 vor allem auch an starken Nebenfiguren wie eben Garak und Dukat. Das Problem bei ENT ist aber, dass nur Nebenfiguren wie Shran, aber auch Soval und Dr. Soong alias "Data" aus dem Einerlei herausragen. Selbst T'Pols Mutter finde ich ansprechender als ihre Tochter.
        T'Pols Entwicklung jedenfalls finde ich wesentlich langweiliger als die der DS9-Figuren.

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          Wobei auch bei den Charakteren die vierte Staffel mMn deutlich heraussticht. Unter Coto wurde z.B. die Beziehung zwischen Trip und T'Pol endlich mehr als nur peinliches Rumgegrapsche. Auch Reed durfte mal mehr tun als nur den Waffennarr mimen. Selbst Maiwetter hat mal ne Folge gekriegt. Aber insgesamt ist die Crew schon von der Zusammensetzung bzw. Grundkonzeption her einfach langweilig.

          Wir haben einen Ami-Captain, einen Ami-Chefingeneur. Dazu den Quotenvilkanier, den Quotenneger, die Quotenasiatin und das Quotenalien (Phlox). Das haben wir alles in vier Serien zuvor schon gesehen (okay, DS9 sticht etwas heraus). Warum nicht einen Araber und Muslim im Maincast, vielleicht sogar als Captain? Wäre mal ne tolle (nicht allzu aufdringliche) Botschaft gewesen, gerade zu der Zeit. Also nicht dass ich was dagegen hätte, dass ein Schwarzer und eine Asiatin dabei sind, aber diese Leute hatten halt absolit nichts zu tun. Es waren einfach nur leere Hüllen, die eben die Quote erfüllen sollten.

          Was ganz nett war, war allerdings dass die Crew am Anfang noch ziemlich stümperhaft und richtig pionierhaft agiert, allerdings war das dann oft die einfach langweilige Stories eingebettet. Insofern gehen selbst die guten Aspekte unter.

          Man hätte sich einfach wesentlich mehr Gedanken über die Biographie dieser Leute machen und dies dann auch zeigen sollen. Maiwetter war ja als Frachterjunge gedacht. Gesehen hat man davon exakt ein einziges mal was und das war's. Wir wissen am Ende der vierten Staffel genauso viel über ihn wie am Ende der ersten.
          Zuletzt geändert von SF-Junky; 04.06.2014, 22:23.
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            Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
            Wir haben einen Ami-Captain, einen Ami-Chefingeneur. Dazu den Quotenvilkanier, den Quotenneger, die Quotenasiatin und das Quotenalien (Phlox). Das haben wir alles in vier Serien zuvor schon gesehen (okay, DS9 sticht etwas heraus). Warum nicht einen Araber und Muslim im Maincast, vielleicht sogar als Captain?
            Diese reaktionäre Religion passt nicht ins Star Trek Universum.

            Der vollständige Name des Bashir-Darstellers lautet Siddig El Tahir El Fadil El Siddig Mohammed Abderrahman Mohammed Ahmed Mohammaed Abdel Karim El Mahdi.
            Alexander Siddig - Wikipedia, the free encyclopedia



            Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
            Was Odo und Kira angeht, so möchte ich sie verteidigen. Beide sind auf ihre Weise sehr interessante Figuren mit speziellem Hintergrund und werden ständig gefordert (Kira -> Cardassianer, Odo -> Gründer). Auch Miles ist für mich eine Topfigur, weil er als "Normalo" überzeugend rüberkommt.
            Das kann ich nur ganz fett unterstreichen.

            Kira ist die charakterstärkste Frau im Star Trek Universum und hat die ausführlichste Hintergrundgeschichte.

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              Zitat von Kobor Beitrag anzeigen
              Diese reaktionäre Religion passt nicht ins Star Trek Universum.
              Eine solche Bullshit-Einstellung aber auch nicht. Wtf hat der Name eines Schauspielers jetzt hiermit zu tun? Und wo zum Kuckuck habe ich gefordert, dass die da Taliban-Propaganda machen sollen?
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                Menschliche Religionen passen generell wenig ins Star Trek Universum, da sie oft eher kritisch betrachtet wird. So als hätte sich die Vernunft über den Glauben hinaus entwickelt. Egal ob das Christentum oder Islam oder andere Religionen. Aber das ist hier off-topic. Im ST-Forum gibts auch ein, zwei explizite "Star Trek & Religion" Threads in welchen die jeweiligen Erwähnungen durchdiskutiert werden können.

                Bashir wirkte auf mich immer wie ein ethnischer Inder. Möglicherweise indischer Brite. Könnte aber genausogut Ägypter oder Araber oder Israeli sein. Da seine Herkunft nie erwähnt und nichtmal angedeutet wurde bringt es wenig zu spekulieren. Siddig ist geborener Sudanese, die Schauspieler seiner Serien-Eltern stammen aus Ägypten und Israel. Im Endeffekt kann man sich aussuchen welche Herkunft "Bashir" haben könnte. Und die Religion ebenso. Für die Serie sehe ich in der Nennung seiner Religion aber keinen Mehrwert. Genausowenig wie bei Miles oder Riker. Interessanter macht es die Charaktere nicht und für die Erfüllung einer imaginären Quote ala "es muss so und so viele Personen von so und so vielen Ethnien/Religionen/Haarfarben/etc. geben" sehe ich keinen Grund. Betrifft natürlich alle Star Trek Serien und damit auch Enterprise.

                Auch ein Trip wird für mich nicht interessanter wenn ich weiss, dass er vielleicht Protestant ist oder Hoshi Buddhistin. Der Hauptgrund ist vielleicht, dass wir menschliche Religionen schon kennen, in einer SciFi Serie aber außerirdisches, neues, unbekanntes sehen möchten. Deshalb auch teils durchaus interessante Stories rund um vulkanische Religion in diversen ENT-Episoden. Aber wer weiss, hätte man Mayweather einen interessanten Background mit irgendeiner obskuren Sekte verpasst, hätte das dem Charakter vielleicht geholfen. Noch mehr schaden als die Nicht-Versuche aus ihm etwas zu machen hätte es vermutlich eh nicht können.
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                  Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                  Eine solche Bullshit-Einstellung aber auch nicht.
                  Wenn ich deine unbedachte Bemerkung ernst nehmen soll, müsstest du noch begründen warum du sie für "Bullshit" hälst.

                  Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                  Wtf hat der Name eines Schauspielers jetzt hiermit zu tun?
                  Das hat cybertrek schon gut erklärt:
                  Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                  Bashir wirkte auf mich immer wie ein ethnischer Inder. Möglicherweise indischer Brite. Könnte aber genausogut Ägypter oder Araber oder Israeli sein. Da seine Herkunft nie erwähnt und nichtmal angedeutet wurde bringt es wenig zu spekulieren. Siddig ist geborener Sudanese, die Schauspieler seiner Serien-Eltern stammen aus Ägypten und Israel. Im Endeffekt kann man sich aussuchen welche Herkunft "Bashir" haben könnte.


                  Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                  Und wo zum Kuckuck habe ich gefordert, dass die da Taliban-Propaganda machen sollen?
                  Wo soll ich dir so eine Fordeurng unterstellt haben?

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                    Malcolm Reed ist mein Lieblingscharakter der Serie. Fand sein Charakter am interessantesten, da er nicht dieser typtische Stereotyp war.

                    An zweiter Stelle wähle ich Jonathan Archer, wobei dieser mir eigentlich nur in den ersten beiden Staffel sehr gefallen hat. Mir hat seine positive Einstellung und seine Neugier in den ersten beiden Staffel gefallen. Ab der 3 Staffel wurde sein Charakter ernster, was ich auch wegen dem Xindi Storyact verstehen kann. In der vierten Staffel hätte er wieder etwas entspannter sein sollen, aber dem war leider nicht so.

                    T´Pol setze ich auf den dritten Rang. T'Pol hat wohl die meiste Charakterentwicklung in der Serie durchgemacht. Anfangs habe ich sie nicht sonderlich gemocht, jedoch hat sie ziemlich schnell Sympatiepunkte bei mir gesammelt.

                    "Trip" Tucker landet auf Platz vier. An sich recht sympatisch, aber sein Charakter hatte keine interessanten Fassetten.

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                      Malcolm Reed, der ist so
                      (Oh man, ich sollte aufhören die Männern nur nach dem Aussehen zu beurteilen)
                      ... aber ich mag auch seine doch manchmal sehr unbeholfene Art
                      "Es ist etwas weit, weit Besseres, was ich tue, als was ich je getan habe, und es ist eine weit, weit bessere Ruhe, der ich entgegen gehe, als ich je gekannt habe."

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                        Auch wenn die Entscheidung hier nicht leicht fällt, tendiere ich wohl zu Malcom Reed (knapp vor Phlox). Rational kann ich das gar nicht richtig begründen, vor allem da Malcom ein durchaus pessimistischer Zeitgenosse ist - wovon ich eigentlich oft schnell genervt bin. Seine etwas nerdige Ader spricht mich hier aber wiederum sehr an. Für meinen Geschmack lag der Fokus aber viel zu wenig auf seinen Charakter, schade!

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