[123] Ich bin Hugh - Episodenbewertung - SciFi-Forum

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

[123] Ich bin Hugh - Episodenbewertung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #46
    Ich fand di eFolge auch sehr gut. Da sieht man mal das es auch einem Borg möglich ist selbstständig zu denken. Ich weis nicht, mir gingen die Augen auf als er sagte: "Ich bin Hugh". Was ich aber schade finde ist das Picard keinem Borg ne Chance gibt. Ich glaube da hatte Seven of Nine Glück auf Janeway getroffe zu sein. Was ich aber am süßesten fand war die Freundschaft zwischen Hugh und Geordi. War es nicht so das Hugh noch in einer späteren Folge wieder auftaucht?

    Kommentar


      #47
      Ich fand diese Folge gut. Da sieht man die Wandlung von Hugh, nachdem er nicht mehr mit dem Kollektiv verunden ist. Und die Idee, dass Geordie sein Freund ist, fand ich auch gut. Schade, dass Hugh wieder zu den Borg zurück ist.
      5*****
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie "Andere" mich gerne hätten.

      "Und alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren wie die Farben des Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben." - aus "Momo" von Michael Ende

      Kommentar


        #48
        Ich habe die heute auf Kabel 1 ausgestrahlte Star-Trek-TNG Serienfolge "Ich bin Hugh" mit sechs Sternen bewertet, da diese Star-Trek-TNG-Episode IMHO eine der besten Star-Trek-TNG-Folge aller Zeiten ist. Dementsprechend habe ich dann auch abgestimmt. Es war äußerst interessant zu sehen, wie sich Captain Jean-Luc Picard zunächst überwinden musste, Dr. Beverly Crusher zu gestatten, den noch lebend gefundenen Borg auf die Enterprise bringen zu lassen und wie er später den Borg Hugh nicht mehr als Feind ansieht. Gut gefallen hat mir die Freundschaft zwischen Hugh und Gergie LaForge. Die Stärke von Star-Trek war es von jeher, auch auf Feindbilder zuzugehen. Dies gelingt in dieser Star-Trek-TNG-Episode ausgezeichnet.
        Als Gott die Welt erschuf, schickte er drei Lichter. Ein kleines für die Nacht, ein großes für den Tag, aber das schönste Licht legte er in Biancas Augen! - Als Sarah geboren wurde, war es ein regnerischer Tag, doch es regnete nicht wirklich, es war der Himmel, der weinte, weil er seinen schönsten Stern verloren hatte! - Als Emily geboren wurde, kamen alle Engel zusammen und streuten Mondstaub in ihr Haar und das Licht der Sterne in ihre wunderschönen Augen! Leonies Augen spiegeln das Blau des Meeres wieder und funkeln wie die Sterne am Nachthimmel!

        Kommentar


          #49
          Ja, kann ich Peterpan nur anschließen. Aber kann es sein, dass LaForge sich generell sehr gerne und sehr gut mit Androiden oder ähnlichem sehr gut anfreunden kann ^^? Naja, ich gebe 6 Punkte, 5 Punkte weil ich die Folge sehr gut finde und 1 Punkt Borg-Bonus . Wobei ich wirklich gerne mal das Borgschiff gesehen hätte. Nachdem, was Hugh sagte, waren da ja nur 5 Personen drauf. Oder nein, LaForge sagte es.
          Die USA, Frankreich, Russland, Großbritannien und China sind die größten 5 Waffen-Exporteure, und auch die 5 ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat.

          Volksbegehren für DS9

          Kommentar


            #50
            Ich habe die folge heute nochmal gesehen, und fand sie zimlich gut.
            5 Sterne von mir.
            Die Borg wurden mal, wie bei Trek üblich, von der anderen Seite gezeigt, was sehr löblich ist.
            Die Entwicklung Hughs war interessant dargestellt, und auch Picard lag wieder im Konflikt zwischen viel gerühmter Ethik und seinen persönlichen Rachegelüsten.
            Als Hugh dann Individualität entwickelt hatte, merkte Picard, dass er es sich mit sienem Feindbild zu einfach gemacht hatte.
            Coming soon...
            Your reality was declared a blasphemy against the Spheres of Heaven.
            For we are the Concordat of the First Dawn.
            And with our verdict, your destruction is begun.

            Kommentar


              #51
              Ich vergebe 4 ****

              Mit Borg-Bonus wären es vielleicht 5 geworden, aber dafür war mir das Auftreten des Kollektivs hier nicht spannend genug.

              Es geht mehr um das moralische Dilemma der Crew. Zuerst Beverly, dann Geordi, dann Guinan und schließlich Picard werden davon überzeugt, dass der einzelne Borg Hugh nicht mit dem Kollektiv gleichzusetzen ist, dass das Hive-Bewusstsein die Handlungen einer Drohne bestimmt.

              Interessant finde ich, dass es Picard eigentlich besser wissen müsste. Er hat als Locutus ja auch Dinge getan, die er nicht wollte. Auch Hugh ist vom kollektiv getrennt nur ein Opfer der Borg - und doch will Picard es am liebsten auf dem Planeten sterben lassen.

              Picard bekommt aber doch Zweifel, die - in einer grandiosen Szene - von Guinan wieder aufgelöst werden. "Sie wollten mir helfen. Und sehen Sie, was es Ihnen eingebracht hat?"
              Alle meine Fan-Fiction-Romane aus dem STAR TREK-Universum als kostenlose ebook-Downloads !

              Mein erster Star Wars-Roman "Der vergessene Tempel" jetzt als Gratis-Download !

              Kommentar


                #52
                Find die Folge auch sehr gut, man erfärhrt mehr über die Borg, schöne Dialoge, spannend erzählt, und mal ne Episode wo ein Borg gut wird.
                5 Sterne
                I don't need Drugs.
                Just give me Music...

                Kommentar


                  #53
                  4 Sterne von mir. In der Folge kann man Wunderbar Picards Konflikt miterleben, ob er die Borg vernichten soll oder nicht. Nur dieses Paradoxon, mit dem dies geschehen sollte, fand ich nicht so ganz einleuchtend. Naja, war trotzdem ne gute Folge.
                  Es gibt Leute, die haben sich schon totgemischt.
                  Nur durch gründliches Mischen wird der Verdacht des Falschspielens ausgeräumt.
                  Das hoffe ich sehr!
                  (Pokern beim Stammtisch Süd... Déjà Vu? :-D)
                  Das bin ich: Master DJL ...and the sky is the limit!

                  Kommentar


                    #54
                    Eine sehr gute Folge, die beweist, dass selbst Borgfolgen auch ohne großes Krachbumm funktionieren. Außerdem ist die Thematik wirklich sehr gelungen und ich konnte jeden einzelnen Schritt Picards nachvollziehen.

                    Sein Hass auf die Borg wird ja in ST8 wieder aufgegriffen, hier aber war es besser.

                    6 Sterne

                    Kommentar


                      #55
                      5*****, warum eigentlich nicht gleich 6....

                      Eine der besten Folgen überhaupt, IMO, Apell an die Menschlichkeit Vorurteile abzulegen. Besonders glaubwürdig weil Picard ja selbst sich seinen Erfahrungen und Vorurteilen hingibt.
                      Toll find ich auch die Namensfindung im Englischen you=Hugh, und auch die allgemeinen Ansichten über Erkenntins, Lernen und sich der Vernunft gemäß zu Ändern, wie man es beim Borg selbst sieht, an Geordi, Guinan, Beverly und Jean Luc.

                      Auch der Schluß, daß ein Genozid nie gerecht sein kann, egal wie brutal eine Entietät zu sein scheint - für Star Trek TNG ein Leitmotiv.
                      ----Mit leerem Kopf nickt es sich leicht.----

                      Kommentar


                        #56
                        in sachen dialog-regie ist diese folge wegweisend. wahrscheinlich wird niewieder irgendwo die zeile
                        "ich bin du"
                        auftauchen.
                        This post is protected by : Azatoth, demon sultan and master of illusion. ZOCKTAN!, Hiob 30, 16-17, Streichelt mein Ego,
                        "I was a victim of a series of accidents, as are we all."
                        Yossarian Lives!

                        Kommentar


                          #57
                          6*

                          Ich finde es schon amüsant, dass sich Piccard immer wieder mal als "Ich bin Locutus vom Borg" aufbaut. Erinnert mich an einen Menschen der mal etwas von einer anderen Kultur anzieht oder ein Wort einer anderen Sprache kennt und sich dann hinstellt "ich bin einer von euch". Und auch wenn er mal ein Borg war, sch hinzustellen und sagen "ich bin immer noch einer von euch" finde ich schon irgendwie ulkig.

                          Dass es um eine Entscheidung zu Massenmord gibt ist wahr, aber ich denke man wusste bisher nicht das Borg überhaupt was "menschliches" an sich haben könnten. Insofern hat ja gerade Hughes auftreten zu einem Umdenken geführt.
                          Die Grenzenlose Freiheit Einzelner Bedeutet Stets Die Begrenzung Der Freiheit Vieler!
                          Willkommen in der DDR - Demokratischen Diktatur der Reichen

                          Kommentar


                            #58
                            Es spricht für die Bedrohlichkeit einer Rasse, wenn man als Aufhänger einer Folge einfach nur eine verletzte/ oder eventuell auch tote Borgdrohne finden muß und dann beruhigt ins Intro gehen kann.

                            Beverly nimmt ihre ärztlichen Pflichten wirklich sehr ernst. In Maßen Hilfe zu leisten ist ja noch eine Sache, aber um nichts in der Welt würde ich einen Borg auf meinem Schiff haben wollen. Da geht der Selbstschutz dann imo doch vor.

                            Interessant ist jedoch, dass Picard nur wenige Szenen braucht um aus diesen eigentlichen humanitären Akt Beverlys etwas völlig anderes und ziemlich schreckliches zu machen.

                            Picard dürfte hier einen zeitlichen Rekord aufstellen um sich völlig bedenklos für einen Massenmord (Rassenmord paßt imo auch) zu entscheiden.

                            Aus den Reihen der Crew kommt für diesen ungeheuerlichen Plan sehr wenig Widerspruch: Riker z.B. schwenkt sofort auf die Position des Captains ein.
                            Troi zweifelt zwar mal an Picards Gefühlslage ("Wollen sie mir ihr Herz ausschütten? ) vertritt dann bei der Besprechung aber auch eine eine Völkermord rechtfertigende Position.
                            Nur Crusher setzt sich gegen diesen Plan ein. Immerhin kommen auch Geordi relativ schnell Zweifel an der Richtigkeit dieses Vorgehens.

                            Wer behauptet, dass die TNG-Charaktere immer perfekt seien, ihre Moralvorstellungen niemals auf die Probe gestellt würden und niemals falsch handeln würden, hat anscheinend insb. diese Folge verpaßt.

                            Natürlich sind die Borg durch ihre Bedrohlichkeit und ihr kollektives Wesen ein Sonderfall und zuerst scheint ja auch die Unfähigkeit mit dem gefangenen Borg zu kommunizieren die Ansicht der meisten Offiziere zu stützen, aber immerhin machen Beverlys Äußerungen deutlich, dass man durchaus von Anfang an an der Rechtfertigung eines solchen Vorgehens zweifeln konnte.

                            Picard ist durch seine Erfahrungen mit den Borg natürlich ein Sonderfalll, aber seine herzlose und kalte Betrachtungsweise des gefangenen Borg in der Zelle ist trotzdem ziemlich erschütternd.

                            Er zeigt außerdem auch die typischen borgbedingten emotionalen Ausfallerscheinungen die u.a "First Contact" zu so einen intensiven Erlebnis gemacht haben:
                            Picard (brüllt): "Es ist keine Person verdammt, sondern ein Borg!"

                            Sollte die Föderation jemals nähere Kenntnis darüber erlangt haben, was die Crew der Enterprise angeführt durch Picard hier tun wollte, wird auch die Entscheidung wieso man auf die Enterprise E beim Kampf gegen die Borg in "First Contact" verzichten wollte, auch nachvollziehbarer.
                            Riker könnte diesen Gedanken natürlich nicht nachvollziehen da er hier ja konsequent auf der Seite des Captains stand.
                            Es ist doch zu hoffen, dass die Föderation als Institution merkt, dass ein Völkermord selbst angesichts eines übermächtigen Feindes vielleicht kein ganz unbedenkliches Mittel ist.

                            Wenn man sieht, dass Picard hier einen Völkermord plant erscheint der Tadel von Guinan in der Fechtszene etwas unangebracht.
                            Ihre Lektion ist natürlich guinanmäßig bitter, aber sie sollte aufpassen, dass sie diese Lektion nicht zusehr verbreitet: Es ist generell imo nicht das Schlechteste Mitleid zu haben und helfen zu wollen.
                            Speziell dürfte Guinan sich wundern, wenn irgendwann niemand mehr Mitleid mit ihr hat und ihr in eventueller Not hilft.

                            Es zeigt sich, dass Guinan eine sehr verbitterte Person sein kann (auch nicht ganz unverständlich) und ich bin froh, dass Geordi ihr dann schon früh richtig die Meinung sagt.

                            Im Gespräch mit Hugh kommen selbst ihr dann Zweifel und interessanterweise ist ausgerechnet sie es dann, die Picard dazu bringt sich näher mit Hugh zu beschäftigen.

                            Und Zweifel sind natürlich auch durchaus angebracht, denn obwohl Hugh in seinen Denken natürlich zunächst sehr beschränkt ist, zeigt er sich in mustergültiger Weise kooperationsbereit.
                            Die sich entwickelnde Beziehung von Geordi und Hugh gefällt mir sehr gut, vor allem weil die Dialoge teilweise eine gewisse Komik haben.
                            Highlight ist da für mich die Stelle, wo Hugh mal wieder erklärt, dass alle bald assimiliert würden und Geordie ganz verständnisvoll erwidert: "Ja, aber vorher wollen wir dir, falls möglich noch ein paar Fragen stellen."

                            Geordi gelingt es schließlich sogar Hugh klar zu machen, dass er nicht assimiliert werden möchte.
                            Und selbst in Angsicht von Locutus (eine etwas unfaire aber gute Idee von Picard) verteidigt Hugh dann beharrlich diese Poistion, - sehr intensive Szene.

                            Die zuerst gewählte Bezeichnung von Hugh gefällt mir mit "Dritter von Fünf" sehr gut, da so auch den deutschen Zuschauern sehr gut klar wird was diese Kennung eigentlich zu bedeuten hat.
                            Ich bin wirklich froh, dass damals die Neigung gut übersetzbare Bezeichnungen unübersetzt zu lassen noch nicht so weit verbreitet war, wie heute. Für diese Folge war das imo ganz klar die richtige Entscheidung.
                            Später bei Voyager war man dann ja zu feige den "Namen" von "Seven of Nine" (der sich btw. für alle englische Muttersprachler seltsam anhören muß) zu übersetzten, - ob das in diesem Fall eine gute oder schlechte Entscheidung war, sei dahingestellt.

                            Merkwürdig war, dass die ganze Folge über davon ausgegangen wird, dass man sich vor den Borg verstecken könnte, wenn man sich nur unauffällig verhält: Erde und Föderation sind den Borg jedoch bekannt und man wurde auch bereits angegriffen.

                            Picards Entscheidung Hugh Asyl zu gewähren war imo etwas überstürzt: Einen Borg dürfte es imo kaum möglich sein in der Föderation ein lebenswertes Leben zu führen, - dazu sind sie einfach zu verhaßt.

                            Schließlich wird der Plan die Borg zu vernichten aufgegeben, da man dann nicht besser wäre als die Borg.
                            Stattdessen entschließt man sich dazu den Funken der Individualität in das Borgkollektiv zu tragen.

                            Nun, in der Folge lernten wir, dass es für ein Individuum schlimmer ist als der Tod, wenn man ihm seine Individualität nimmt.
                            Wie sieht es nun aber bei einer kollektiven Lebensform aus?
                            Was liegt denn näher, als spiegelbildlich anzunehmen, dass es für eine kollektive Lebensform das schlimmste ist, ihr das zu nehmen und sie stattdessen in die Individualität zu zwingen?

                            Auch wenn dies von der Folge nicht mehr thematisiert wird, denke ich nicht, dass man hier wirklich für sich in Anspruch nehmen kann besser als die Borg zu sein.

                            Bei der Abschieds-Szene war sehr auffällig, dass Hugh unmittelbar vor dem Beamen noch mal in Geordis Richtung geblickt hat.

                            Fazit:
                            Eine sehr gute Folge, die alles hat was Star Trek ausmacht.
                            Sie stellt das bisher fest definierte Verhältnis zu den alles zerstörenden Borg auf den Kopf und läßt die Starfleet-Offiziere in ihrer Herzlosigkeit ein ums andere mal nicht gut aussehen.
                            Für die Höchstpunktzahl fehlt aber trotz allem das sogenannte "Gewisse Etwas"; somit sind es 5 Sterne.

                            ** ***
                            Zuletzt geändert von John Sheridan; 27.11.2006, 22:43.

                            Kommentar


                              #59
                              Zitat von Cypher Beitrag anzeigen
                              Von mir bekommt die Folge 5 Sterne, da es wahrlich eine Folge ist die alles hat was Star Trek ausmacht. Hinter dei Fassade zu blicken und sehen das eigentlich kein Feind nur schwarz oder weiß ist.
                              Von mir ebenfalls. Die Wandlung vom Kollektivwesen zu einem Individuum ging mir teilweise etwas zu schnell, aber... mein Gott, man muss ja schließlich auch irgendwie mit seiner Zeit auskommen, nicht wahr?
                              Fünf Sterne also, für eine Episode, wie sie beispielhafter für StarTrek kaum hätte sein können. Jedenfalls für das StarTrek, wie ich es verehre und schätze.

                              Zitat von LittleKes Beitrag anzeigen
                              Was ich aber am süßesten fand war die Freundschaft zwischen Hugh und Geordi.
                              Also, süß fand ich es nicht. Aber - anrührend.
                              http://www.youtube.com/watch?v=Yle-vAgTJWQ&NR=1
                              Grundeinkommen muss man denken können... http://www.youtube.com/watch?v=rTtVHPKt_Gs
                              http://www.youtube.com/watch?v=PO7D7n68CYw ...dann dauert es nicht mehr lang.
                              Karotten und Menschenbilder: http://www.youtube.com/watch?v=yufIH32Chu4

                              Kommentar


                                #60
                                Die furchtbaren Borg. Vernichtet gehören sie alle!!
                                ...
                                Oder etwa doch nicht? Ist es nicht normal, den Feind, der einen zu töten gesucht, selbst töten zu wollen?

                                Anscheinend nicht. Und das wird in dieser Folge recht eindrucksvoll dargelegt. Auch wenn ich mich mit der Synchronspielerei, bei der aus einem "YOU" ein "HUGH" wird, nicht wirklich identifizieren kann, glaube ich, dass es für den geneigten deutschsprachigen Zuschauer wohl kaum eine andere Alternative gab.

                                Eines ist mir in dieser Folge aber sehr stark aufgefallen. Bei den Außenaufnahmen hat man sich hier nicht viel Mühe gemacht. Ich kam mir fast wie in TOS Zeiten mit Kirk & Co. zurückversetzt vor, als ich die Pappmaché-Felsen sah.

                                Achja und was mir diesmal auch wieder auffällt (wie viele Male zuvor), ist, dass der Captain in seinem Bereitschaftsraum sehr sehr oft nicht viel besseres zu tun hat, als Bildchen der Enterprise auf seinem kleinen Bildschirm anzusehen. Was für ein Zeitvertreib ;-)

                                Ich habe nun viele Jahre Star Trek erlebt und gesehen, aber die Szene als Picard LaForge fragt, ob man einen zerstörerischen Code einpflanzen könnte wirkte extrem erschreckend auf mich. Eine Seite von Picard, die ich bisher nicht kannte.

                                Das Gleiche empfand ich bei Guinan. Guinan, ein über Jahrhunderte an Weisheit gereiftes Wesen ist so einseitig wenn es um die Borg geht. Natürlich verstehe ich, dass es furchtbar war dass die Borg ihr Volk vernichteten, daher ist die Reaktion von Guinan verständlicher, aber eben untypisch für so eine weise Person.

                                Als "Hugh" fragte, was mit ihm passieren würde, wenn die Tests vorbei sind, tat er mir richtig leid. Er freute sich, wieder ins Kollektiv aufgenommen zu werden und war ahnungslos was ihm - zu diesem Zeitpunkt noch - bevorstehen würde.

                                Jedenfalls: Das Gespräch zwischen Guinan und den Borg hat mich letzten Endes dazu bewogen, dieser Folge 6 Sterne zu geben.

                                Das darauf folgende Gespräch, als "Hugh" sich und Geordi als Freunde bezeichnete war nicht minder bewegend.

                                Das Gespräch zwischen LaForge und Picard hat mich daraufhin wieder schockiert, als Picard das Beispiel mit den Versuchstieren aus der Geschichte der Forschung nahm.

                                Die letzte Szene, als "Hugh" Geordi beim Beamvorgang ansah ließ deutlich erkennen, dass die Individualität nicht verloren ging. Es besteht also Hoffnung.

                                Diese Folge ist einer der besten der Next Generation. Daher 6 Punkte. ******

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X