"Star Wars: Episode I: Die dunkle Bedrohung" - SciFi-Forum

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"Star Wars: Episode I: Die dunkle Bedrohung"

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  • Tibo
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    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Das ist ein beliebig austauschbarer Allgemeinplatz, den man über jedes beliebige Produkt der Unterhaltungswelt sagen kann. Was ich sagen wollte: Ich finde die macht mystisches/fantastisches Phänomen wesentlich spannender als so ein pseudowissenschaftlicher Firlefanz.
    OK, dir gefällt das Alte besser. Ich finde das Neue besser und was wichtiger ist: George Lucas fand die neue Version besser. "Find ich bäh, das alte war wesentlich spannender." Ist aber keine Meinung, der sich jeder anschließen muss. Das ist Geschmackssache.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Ach so? Wo wurde das denn gleich nochmal gesagt. Ist schon eine Zeit her, dass ich die Filme gesehen habe.
    Die Jedi sind im Kampf mit den Sith obenauf, gehen gar von deren Vernichtung aus. Natürlich ist es eine unheilvolle Prophezeihung, die anküdigt, dass jemand kommt die überlegene Hegemonie auf Augenhöhe mit dem Todfeind bringt.
    Wenn man über dich glaubhaft sagt, dass du die Macht im Nahen Osten ins Gleichgewicht bringst, wirst du wohl bei der PLO beliebter sein als in Israel.
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Ja, das wird so ein bischen angerissen, aber direkt thematisiert wird das nicht. Jedenfalls nicht in einer für mich befriedigenden Weise. Jemanden mal sagen zu lassen "da sind korrupte Bürokraten" ist mit halt zu einfach.
    Der Galxis Ordnung zu bringen und die tiefe Verachtung für die Prozesse der Republik sind dauerndes Motiv bei Anakin.


    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Ja, man sollte schon erklären, warum ein Sklavenjunge Material und Fachwissen besitzt komplexe technische Geräte wie Androiden oder Podracer zu bauen. Entweder hat er das Material alles geklaut, das sollte dann auffallen, denn er muss ziemlich viel geklaut haben. Oder das Leben als Sklave bei dem hässlichen fliegenden Kerl ist doch nicht soooo übel. Das kann natürlich sein. Es ging ja auch nicht allen Sklaven im alten Rom miserabel.
    Ganz klar, das zweite. Die beiden Skywalkers haben ihren Besitzer doch sehr gut im Griff.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Na ja, und dass der Hass da ist, sieht man doch sehr deutlich. Deutlicher, als man diese Freundschaft zwischen Obi-Wan und Leias Vater bemerkt - Obi-Wan trauert ja nicht einmal richtig um ihn.
    Nochmal: Ich kritisiere nicht, dass es Hass zwischen Sith und Jedi gibt, ich kritisiere, dass man nicht erfährt, wo der herkommt. Ich wüsste jetzt auch nicht, dass in Ep IV gesagt worden wäre, Obi-Wan und Pappa Organa wären dickste Busenfreunde gewesen. Meiner Erinnerung nach sagt sie nur, dass Obi-Wan ihrem Vater in den Klonkriegen treu gedient habe oder so. Es ist an dieser Stelle weder eine dicke Freundschaft zwischen den beiden von Nöten, noch ist eine genauere Erläuterung notwendig, da es sich hierbei um kein zentrales Handlungselement handelt. Leia ist in einer verzweifelten Situation und klammert sich an jeden Strohhalm den sie finden kann, in diesem Fall: Ein alter Kumpel ihres Vaters.

    Der Hass der Sith auf die Jedi und der Wunsch nach Rache hingegen ist der zentrale Konflikt in der PT. Das muss wenigstens mal in ein paar Sätzen erklärt werden, worum es eigentlich geht.


    Das ist halt etwas, was bei Prophezeiungen gerne gemacht wird. Halte ich auch nicht für ideal - ich bevorzuge da lieber den Weg, das am Ende die Bedeutung einer Prophezeiung völlig klar und eindeutig aufgelöst wird. Aber es gibt durchaus Fälle, bei denen eine Prophezeiung, die nicht aufgelöst wurde, deutlich schwieriger zu interpretieren ist. Dass der Jedi-Rat sie konsequent falsch interpretiert, ändert da ja nichts dran.
    Wie kommst du denn eigentlich darauf, dass der Jedi-Rat sie falsch interpretiert? Es gibt null - null! - Hinweise darauf, was die Prophezeihung genau besagt.


    Du hast ja eigentlich nur Fragen gestellt, also gab es da nichts zum Zustimmen. Für mich ist die Frage: Hätte es irgendetwas am Handlungsverlauf geändert, wenn ich irgendwelche Forderungen erklärt bekommen hätte? Da wären doch eh wieder nur Sachen wie "Steuern" usw. rausgekommen, die du dann als "Worthülsen" deklariert hättest. Einfach, weil die genaue Benennung der Forderungen keinen Mehrwert für die Handlung gehabt hätte. Da bin ich schon froh, wenn sie dann auch nicht ausgewalzt werden.
    Es hätte für mich den Eindruck vermittelt, dass die Drehbuchautoren sich Gedanken darüber machen, was sie schreiben. Der Film wäre für mich interessanter, wenn auch erklärt wird, warum jemand aus der Galaktischen Republik austreten will und um welche Forderungen gestritten wird und warum da gleich ein Krieg droht. Da muss man nichts "auswälzen", das kann ggf. innerhalb ein, zwei Szenen erklärt werden.


    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Ich sagte nie, dass der Jedi-Rat für mich zu den hellsten Köpfen gehört. Sie hielten sich für unangreifbar und haben darum die naheliegendste Interpretation der Prophezeiung als unmöglich gesehen. Dass ich nicht verstanden habe, wie der Jedi-Rat die Prophezeiung verstanden haben will, räume ich auch gerne ein. Mich verwirrt immer wieder Obi-Wans Ausspruch zu Anakin: "Du solltest die Macht ins Gleichgewicht bringen, nicht sie ins Dunkel stürzen". Da beweist Obi-Wan wirklich, dass er nicht zählen kann, bzw. die Sache einfach schlimmer sieht, als sie ist.
    Wie? Wer? Wo? Was?
    Was kann Obi-Wan nicht zählen?


    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Oh Mann du musst du aber echt geschlafen haben. Das Manöver soll Palpatine die Kanzlerschaft bringen. Wie konnte dir das entgehen?
    Äh, ja, danke. Soweit bin ich schon mitgekommen. Aber das soll ja nur für den Zuschauer ersichtlich sein, nicht für alle handelnden Akteure im Film. Da sollte man sich schon eine geschickte Täuschung überlegen und nicht irgendwelche plumpen Invasionen und Kriege vom Zaun brechen. Ich meine, die 08/15-Bürger der Star Wars Welt sitzen doch nicht vor'm TV und senken sich "Ja, jetzt wollte der Palpatine Kanzler werden, makes sense". Das wissen die ja gar nicht. Die sitzen vor'm TV und fragen sich "warum machen die jetzt eine Invasion, das schadet denen doch nur bringt ihnen gar nix".


    Star Wars ins Lächerliche ziehen ist Wasser in den Rhein getragen.
    Das ist ein beliebig austauschbarer Allgemeinplatz, den man über jedes beliebige Produkt der Unterhaltungswelt sagen kann. Was ich sagen wollte: Ich finde die macht mystisches/fantastisches Phänomen wesentlich spannender als so ein pseudowissenschaftlicher Firlefanz.


    Wie gesagt es ist kein Messias, den sie erwarten diese Prophezeiung verkündet den Untergang der Macht des Jediordens und den Aufstieg der Sith bis sie auf Augenhöhe sind. Sie erwarten quasi den Antichristen zumindest nen Unheilsbringer und freuen sich darüber.
    Ach so? Wo wurde das denn gleich nochmal gesagt. Ist schon eine Zeit her, dass ich die Filme gesehen habe.


    Das wird recht oft thematisiert in den folgenden Filmen und auch jetzt.
    Ja, das wird so ein bischen angerissen, aber direkt thematisiert wird das nicht. Jedenfalls nicht in einer für mich befriedigenden Weise. Jemanden mal sagen zu lassen "da sind korrupte Bürokraten" ist mit halt zu einfach.


    Muss man wirklich erklären warum ein Sklavenjunge der nem Schrotthändler gehört und dessen Aufgabe es ist Sachen zu reparieren ebendas kann?
    Ich mein Spartacus erklärt ja auch nicht warum die Gladiatoren alle kämpfen können.
    Ja, man sollte schon erklären, warum ein Sklavenjunge Material und Fachwissen besitzt komplexe technische Geräte wie Androiden oder Podracer zu bauen. Entweder hat er das Material alles geklaut, das sollte dann auffallen, denn er muss ziemlich viel geklaut haben. Oder das Leben als Sklave bei dem hässlichen fliegenden Kerl ist doch nicht soooo übel. Das kann natürlich sein. Es ging ja auch nicht allen Sklaven im alten Rom miserabel.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Äh... sollte das eine Antwort auf meine Fragen sein?
    Du warst zu schnell.

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Da die Jedi eh keine Hemmungen haben, Andersgläubige zu töten, haben sie einfach keinen Grund Anakin am Leben zu lassen.
    Äh... sollte das eine Antwort auf meine Fragen sein?

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Gut, dann ist halt die Frage, warum der Jedi-Rat Anakin zum Jedi ausbildet. Palpatine deutet ja an, dass der Rat Anakin fürchtet und an der langen Leine hält. Stellt sich der Jedi-Rat hier tatsächlich gegen die Prophezeiung? Will er durch Anakins "Aufnahme" verhindern, dass Anakin stattdessen von den Sith "aufgenommen" wird?
    Da die Jedi eh keine Hemmungen haben, Andersgläubige zu töten, haben sie einfach keinen Grund Anakin am Leben zu lassen.
    Aber um deine Frage zu beantworten: Nein, das deutet sich nicht an. Der Kanzler lügt. Obi hat nie Angst vor Anakin und Obi ist im Rat. Wenn sie Angst hätten und Anakin überwachen wollen müssten sie doch auch den Jedi, der ihn ausbildet zur Überwachung heranziehen.

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Das ist nicht nur die naheliegendste Interpretation. Das geht gar nicht anders.
    Beispiel: Du hast 10000 € ich habe 1 € die gesamte Geldmenge der Welt beträgt keine 15000 € wie kannst annehmen, dass ein Gleichgewicht bei der Geldmenge dir nicht massiv schadet?
    Gut, dann ist halt die Frage, warum der Jedi-Rat Anakin zum Jedi ausbildet. Palpatine deutet ja an, dass der Rat Anakin fürchtet und an der langen Leine hält. Stellt sich der Jedi-Rat hier tatsächlich gegen die Prophezeiung? Will er durch Anakins "Aufnahme" verhindern, dass Anakin stattdessen von den Sith "aufgenommen" wird?

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Auch über die Handelsföderation hätte man doch gerne ein paar mehr Infos kriegen können, anstatt sie nur zu Schießbudenfiguren zu degradieren, die jetzt eben eine Invasion starten aus Protest gegen Steuern. Was soll das konkret bringen?
    Oh Mann du musst du aber echt geschlafen haben. Das Manöver soll Palpatine die Kanzlerschaft bringen. Wie konnte dir das entgehen?

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    - Die Macht wird von eine spirituellen Phänomen zu einem pseudowissenschaftlich erklärbaren Phänomen umgedeutet. Wozu? Dieser ganze Blödsinn zieht das ganze Konzept mMn total ins Lächerliche.
    Star Wars ins Lächerliche ziehen ist Wasser in den Rhein getragen.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Grund, wissenschaftlich erklären zu wollen, was nicht wissenschaftlich erklärbar ist. Dahinter verbirgt sich auch das generelle Problem, dass in der PT ein "guter" bzw. "mächtiger" Jedi nicht durch seine Taten und Überzeugungen definiert wird, sondern über seine Gene.
    Nö das wird nie so gesagt. Es wird auch nie gesagt wie sich die Midichlorianer ihren Wirt suchen. Dass das erblich ist geht aus keinem Film hervor.
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    confusedmatthew (dessen Review hier im Thread ja schon verlinkt wurden und denen ich auch weitgehend zustimme) sagte mal irgendwo, dass er früher gedacht hätte, dass auch Han Solo vielleicht ein Jedi hätte sein können, wenn er nur an die Macht geglaubt hätte. Ja, warum eigentlich nicht? In der OT hätte man das durchaus denken können und ist auch wesentlich interessanter, als so ein darwinistischer Kram.
    Nein, das ist nicht interessanter als das was du warum auch immer darwinistisch interpretierst und Han hätte auch mit deiner unbelegten darwinistischen Theorie in der OT ein Jedi werden können wer er daran geglaubt hätte. Wird je gesagt, dass Han nicht viele Midichlorianer hat, oder dass man viele haben muss um Jedi zu werden?

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Konträr zur "Pseudowissenschaftlich-Machung" der Macht wird hier auf einmal eine Prophezeihung eingeführt, nach der die Jedi auf einen Messiahs warten, der der Macht das gleichgewicht bringt. Ah ja? Gut zu wissen. Was für eine Prophezeihung? Welches Gleichgewicht? Wie stellt dieses Gleichgewicht sich dar? Inwiefern ist die Macht jetzt im Ungleichgewicht? Wie stellt dieses Ungleichgewicht sich dar? Das sind zentrale Fragen, die mal geklärt werden müssten. Auch hier gilt wieder: Das hätte man in den folgenden zwei Filmen machen können, aber auch dort wartet man vergebens drauf. Dieses ganze Gelaber von Anakin als der "Auserwählten" bleibt die ganze Zeit über nur eine Worthülse, hinter der nichts erklärt wird.
    Wie gesagt es ist kein Messias, den sie erwarten diese Prophezeiung verkündet den Untergang der Macht des Jediordens und den Aufstieg der Sith bis sie auf Augenhöhe sind. Sie erwarten quasi den Antichristen zumindest nen Unheilsbringer und freuen sich darüber.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Die politischen Prozesse auf Coruscant werden ziemlich unterblichtet dargestellt. Das kennt man ja schon aus Star Trek zu genüge, stört aber trotzdem immer und immer wieder. Hier sind also "korrupte Bürokraten" das Problem, die alles lähmen. Leider bleibt es auch hier wieder bei der Worthülse ohne dass da näher drauf eingegangen wird und auch hier folgt in den nächsten Filmen nichts. Dabei ist das doch eigentlich ein zentraler Punkt! Palpatine schmeißt die korrukte, gelähmte Republik über den Haufen und transformiert sie zum Imperium mit ihm als "starken Mann" an der Spitze.
    Das wird recht oft thematisiert in den folgenden Filmen und auch jetzt.
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Diese Kritikpunkte gelten für Episode I genauso wie für die PT allgemein. Speziell in diesem Film kommen dann noch ein paar kleinere (oder auch größere) Sachen dazu, wie die Frage, warum im Senat keiner auf die Idee kommt mal die beiden Jedi zu fragen ob das mit der Invasion denn stimmt. Oder warum ein Sklavenjunge alle möglichen technischen Gerätschaften zusammenschustern kann etc.
    Muss man wirklich erklären warum ein Sklavenjunge der nem Schrotthändler gehört und dessen Aufgabe es ist Sachen zu reparieren ebendas kann?
    Ich mein Spartacus erklärt ja auch nicht warum die Gladiatoren alle kämpfen können.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Ich sagte nie, dass der Jedi-Rat für mich zu den hellsten Köpfen gehört. Sie hielten sich für unangreifbar und haben darum die naheliegendste Interpretation der Prophezeiung als unmöglich gesehen. Dass ich nicht verstanden habe, wie der Jedi-Rat die Prophezeiung verstanden haben will, räume ich auch gerne ein. Mich verwirrt immer wieder Obi-Wans Ausspruch zu Anakin: "Du solltest die Macht ins Gleichgewicht bringen, nicht sie ins Dunkel stürzen". Da beweist Obi-Wan wirklich, dass er nicht zählen kann, bzw. die Sache einfach schlimmer sieht, als sie ist.
    Das ist nicht nur die naheliegendste Interpretation. Das geht gar nicht anders.
    Beispiel: Du hast 10000 € ich habe 1 € die gesamte Geldmenge der Welt beträgt keine 15000 € wie kannst annehmen, dass ein Gleichgewicht bei der Geldmenge dir nicht massiv schadet?

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Merkst du echt beim Schreiben nicht, dass die Idee Busshit ist? Du erkennst richtig, dass die Jedi obenauf sind. Sie müssen wissen, dass Anakin ihre Macht schmälern wird. Immerhin bringt er die Macht ins Gleichgewicht. Dass sie ihn ausbilden ist Schwachsinn. Kann denn kein Jedi rechnen? Ich meine wenn Merkel jetzt in nem Dorf in der Uckermark im Knast nen jungen Mann findet und sie weiß der wird zwischen CDU und SPD ein Gleichgewicht herstellen, warum sollte sie diesen jungen fördern und aus der tiefsten Einöde rausholen? Das ist doch nur saudumm.
    Ich sagte nie, dass der Jedi-Rat für mich zu den hellsten Köpfen gehört. Sie hielten sich für unangreifbar und haben darum die naheliegendste Interpretation der Prophezeiung als unmöglich gesehen. Dass ich nicht verstanden habe, wie der Jedi-Rat die Prophezeiung verstanden haben will, räume ich auch gerne ein. Mich verwirrt immer wieder Obi-Wans Ausspruch zu Anakin: "Du solltest die Macht ins Gleichgewicht bringen, nicht sie ins Dunkel stürzen". Da beweist Obi-Wan wirklich, dass er nicht zählen kann, bzw. die Sache einfach schlimmer sieht, als sie ist.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Und auch da muss man sich fragen warum kennt kein Jedi die Stärken und Schwächen Palpatines und des Kanzlers? Auch das ist Unsinn, sie arbeiten sehr eng mit dem Kanzler zusammen und doch probiert niemand ihn zu schützen.
    Na ja, nach Jahrhunderten der Flucht werden die Sith ja wohl gelernt haben, wie sie sich so tarnen, dass die Jedi sie nicht enttarnen.

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen


    Der Jedi-Rat ist obenauf und arbeitet dabei mit, die Geschicke der Galaxie zu lenken. Die Sith sind stigmatisiert, werden überall als "böse" eingestuft, müssen im Untergrund verharren und werden blitzschnell gejagt, sobald sie mal irgendwo auftauchen. Irgendwie ist mir klar, dass die Sith... na ja, nicht ganz so gut auf die Jedi zu sprechen sind. (Zudem sind die Jedi ein recht einfach zu benennender Sündenbock für all das "Leid", das man als erklärter Antagonist der Jedi so empfinden musste.)
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Na ja, am Ende der PT herrscht nun einmal ein Gleichgewicht: zwei Jedi, zwei Sith. Dass der Jedi-Rat nie hinterfragt hat, was dieses Gleichgewicht bedeutet und warum die Macht im Ungleichgewicht ist, war ja gerade ein sehr großer Fehler des Jedi-Rates.
    Merkst du echt beim Schreiben nicht, dass die Idee Busshit ist? Du erkennst richtig, dass die Jedi obenauf sind. Sie müssen wissen, dass Anakin ihre Macht schmälern wird. Immerhin bringt er die Macht ins Gleichgewicht. Dass sie ihn ausbilden ist Schwachsinn. Kann denn kein Jedi rechnen? Ich meine wenn Merkel jetzt in nem Dorf in der Uckermark im Knast nen jungen Mann findet und sie weiß der wird zwischen CDU und SPD ein Gleichgewicht herstellen, warum sollte sie diesen jungen fördern und aus der tiefsten Einöde rausholen? Das ist doch nur saudumm.

    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Ja, ich hätte mir auch eine tiefergehende Darstellung des Politik-Themas gewünscht. Aber ich nehme es auch so wahr, dass es für jeden, der gerne mehr davon gesehen hätte, auch jemanden gibt, der dieses "Politik-Gelaber" gar nicht mag. Das hilft dir an der Stelle nicht weiter. Zumindest in Episode I ist es aber so, dass wir diese Worthülsen über "korrupte Bürokraten" immer nur von Palpatine hören. Dass dessen Sicht nicht vertrauenswürdig ist, sollte wohl klar sein. Mit dieser Worthülse will Palpatine Amidala ja gar dazu bringen, dass sie gar nicht erst weiter in der Tiefe nachforscht, sondern den Grobhammer rausholt: das Mißtrauensvotum.
    Und auch da muss man sich fragen warum kennt kein Jedi die Stärken und Schwächen Palpatines und des Kanzlers? Auch das ist Unsinn, sie arbeiten sehr eng mit dem Kanzler zusammen und doch probiert niemand ihn zu schützen.

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    In dem Fall it das auch in Ordnung, weil die Freundschaft (oder sagen wir mal vorsichtiger: Bekanntschaft) zwischen Obi-Wan und Leias Vater kein zentrales Handlungselement ist. Der Hass der Sith auf die Jedi ist aber Dreh- und Angelpunkt des in der PT gezeigten Konfliktes.
    Na ja, und dass der Hass da ist, sieht man doch sehr deutlich. Deutlicher, als man diese Freundschaft zwischen Obi-Wan und Leias Vater bemerkt - Obi-Wan trauert ja nicht einmal richtig um ihn.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Ich erwarte aber, dass das im Film zumindest angedeutet wird und nicht, dass das einfach so hingeschmissen wird und dann darf man sich den Rest selber ausdenken.
    Das ist halt etwas, was bei Prophezeiungen gerne gemacht wird. Halte ich auch nicht für ideal - ich bevorzuge da lieber den Weg, das am Ende die Bedeutung einer Prophezeiung völlig klar und eindeutig aufgelöst wird. Aber es gibt durchaus Fälle, bei denen eine Prophezeiung, die nicht aufgelöst wurde, deutlich schwieriger zu interpretieren ist. Dass der Jedi-Rat sie konsequent falsch interpretiert, ändert da ja nichts dran.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Da du auf Separatisten und deren ominöse Forderungen nicht eingeshst: Darf ich daraus entnehmen, dass du in dem Punkt zustimmst?
    Du hast ja eigentlich nur Fragen gestellt, also gab es da nichts zum Zustimmen. Für mich ist die Frage: Hätte es irgendetwas am Handlungsverlauf geändert, wenn ich irgendwelche Forderungen erklärt bekommen hätte? Da wären doch eh wieder nur Sachen wie "Steuern" usw. rausgekommen, die du dann als "Worthülsen" deklariert hättest. Einfach, weil die genaue Benennung der Forderungen keinen Mehrwert für die Handlung gehabt hätte. Da bin ich schon froh, wenn sie dann auch nicht ausgewalzt werden.

    Und warum jemand in der Republik das so schlimm findet? Na ja, lass mal einen Teil der amerikanischen Bundesstaaten verlangen, dass sie nicht mehr dem Weißen Haus unterstellt sind...

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Man erfährt ja auch in "A New Hope" nicht, WIE GENAU Obi-Wan Leias Ziehvater bei den Klonkriegen geholfen hat. Ich muss nur wissen: Da gab es eine Freundschaft und deswegen wendet sich Leia an Obi-Wan.
    In dem Fall it das auch in Ordnung, weil die Freundschaft (oder sagen wir mal vorsichtiger: Bekanntschaft) zwischen Obi-Wan und Leias Vater kein zentrales Handlungselement ist. Der Hass der Sith auf die Jedi ist aber Dreh- und Angelpunkt des in der PT gezeigten Konfliktes.


    ... sind schlichtweg falsch. Gleichgewicht kann ja eigentlich per definitionem nur qualitativ oder quantitativ vorhanden sein. Man sieht, wie Anakin dabei hilft, ein quantitatives Gleichgewicht herzustellen. Das erfordert keine Sherlock-Holmes-Kombinationsgabe, um das zusammenzubringen.
    Von mir aus kann man das gerne so so sehen, dass "Gleichgewicht" bedeutet, dass es gleich viele Jedi und Sith in der Galaxis gibt. Ich erwarte aber, dass das im Film zumindest angedeutet wird und nicht, dass das einfach so hingeschmissen wird und dann darf man sich den Rest selber ausdenken. Das hat mE auch nichts damit zu tun, dass die Story in SW einfach gestrickt ist. Das kann gerne so sein, hat in der OT gut funktioniert. Auf die PT trifft es aber wiederum tendenziös nicht zu. Hier wird ein unnötig verkompliziertes Handlungskonstrukt aus Verschörung, Intrige, Machtpolitik, Krieg und Liebe aufgebaut, das am Ende nur wirr und undurchdacht wirkt.


    Da du auf Separatisten und deren ominöse Forderungen nicht eingeshst: Darf ich daraus entnehmen, dass du in dem Punkt zustimmst?

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Nein, das ist keineswegs egal, weil es ein zentraler Punkt der Handlung ist. Vom ersten Film an wird mehrfach erwähnt, dass die Sith Rache wollen, der dritte Film trägt dieses Motiv sogar als Titel.
    Na ja, dass sie Rache wollen, ist wichtig, ja. Das "Warum?" war mir herzlich egal, da man bei SW das Böse einfach als das Böse akzeptieren muss, wenn man an den Filmen Spaß haben möchte. Tiefschürfende Erklärungen und insbesondere auch Beschreibungen von längst vergangenen Dingen waren noch nie ein wichtiger Teil von SW-Filmen, außer eben in der Andeutung, sofern es für die Jetzt-Handlung wichtig ist. Man erfährt ja auch in "A New Hope" nicht, WIE GENAU Obi-Wan Leias Ziehvater bei den Klonkriegen geholfen hat. Ich muss nur wissen: Da gab es eine Freundschaft und deswegen wendet sich Leia an Obi-Wan. Genauso wie ich in der PT nicht, weiß, WARUM GENAU die Sith die Jedi hassen. Ich muss nur wissen: Da gibt es eine Feindschaft und deswegen wendet sich Palpatine gegen die Jedi.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Deinen ersten Absatz habe ich schon zur Kenntnis genommen, aber wie du siehst, reichen mir die dargereichten "Erklärungen" eben nicht aus.
    Das ist auch legitim, nur Aussagen wie...

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Das Gesehene liefert mir nämlich keine Anhaltspunkte dafür, was unter "Gleichgewicht" zu verstehen ist.
    ... sind schlichtweg falsch. Gleichgewicht kann ja eigentlich per definitionem nur qualitativ oder quantitativ vorhanden sein. Man sieht, wie Anakin dabei hilft, ein quantitatives Gleichgewicht herzustellen. Das erfordert keine Sherlock-Holmes-Kombinationsgabe, um das zusammenzubringen. Klar das ist wirklich

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    kein Zeichen genialer Erzählkunst, das die intellektuelle Tiefschürfigkeit von Star Wars demonstriert
    und wenn du magst, darfst du das auch gerne als "Defizit" werten. Aber dabei ignorierst du, dass vieles in SW nun einmal so einfach gestrickt hast, dass es selbsterklärend ist. Man nehme einfach den Begriff "Auserwählter". Daran hängen gewisse Erwartungen und Handlungsschemata, die jedem, der schon einmal einen Film in diese Richtung gesehen hat, sofort einfallen. SW versucht gar nicht erst, mit diesem altbekannten Schema großartig zu brechen (außer, dass die "Heldenreise" halt ins Dunkle führt). Darum braucht es auch nicht mehr viel zu erklären.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Und erneut ignorierst du den ersten Absatz meines Postings. Vielleicht formuliere ich es um: Ob du die Erklärungen glaubhaft oder tiefschürfend findest, tut mir gar nichts zur Sache. Du hast nur behauptet, der Film würde keine liefern und das ist falsch. Vieles wird halt einfach impliziert oder ist genaugenommen für die Geschichte, die man erzählen möchte, eher unwichtig. Für was die Sith sich nun GANZ GENAU an den Jedi rächen wollen, ist doch völlig egal. Man will sich rächen, will die mächtigste Bedrohung, die einen dabei aufhalten könnte, wieder an die "Spitze" zu kommen, beseitigen und spielt dabei noch ein paar Machtkomplexe ein.
    Nein, das ist keineswegs egal, weil es ein zentraler Punkt der Handlung ist. Vom ersten Film an wird mehrfach erwähnt, dass die Sith Rache wollen, der dritte Film trägt dieses Motiv sogar als Titel. Da erwartet man ganz einfach eine nähere Erläuterung, was es damit auf sich hat. Genau wie bei den Forderungen der Separatisten, die ständig erwähnt, aber nicht erläutert werden. Oder warum es überhaupt ein Problem ist, dass Mitglieder der Republik diese verlassen wollen und warum dies der Grund für einen Krieg ist etc.

    Deinen ersten Absatz habe ich schon zur Kenntnis genommen, aber wie du siehst, reichen mir die dargereichten "Erklärungen" eben nicht aus.

    Wie würdest du denn das "Gleichgewicht" interpretieren? So anhand des Gesehenen?
    Tja, keine Ahnung. Das Gesehene liefert mir nämlich keine Anhaltspunkte dafür, was unter "Gleichgewicht" zu verstehen ist. Das ist doch gerade die Kritik!! Das Stichwort der "Prohpezeihung" wird einem einfach so vor die Füße geschmissen, mehrfach wiederholt, aber was dahinter steckt, das darf man sich dann alles selber ausdenken. Und nein - um etwaigen Ausreden gleich vorzubeugen: Das ist kein Zeichen genialer Erzählkunst, das die intellektuelle Tiefschürfigkeit von Star Wars demonstriert, sondern ein massives Defizit. Es handelt sich bei der Prophezeihung um ein Handlungselement, das nicht erklärt wird, nicht einmal Hinweise bekommt man. Auch auf die Problematik wie diese Prophezeihung zu interpretieren sei und was unter "Gleichgewicht" zu verstehen ist, wird, wenn ich mich recht erinnere, nur in ein, zwei Sätzchen während der Ratssitzung in Episode I eingegangen, ansonsten bleibt auch das unter dem Teppich. Den Filmen hätte es mehr als nur gut getan, zugunsten näherer Erläuterungen auf die eine oder andere Ballerei zu verzichten.

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Okay, die Sith sind also die Bösen, die gegen die Jedi sind, weil sie die Bösen sind.
    Aus Sicht der Sith sind die Jedi die Bösen. Die Jedi aber sorgen dafür, dass überall in der Galaxis die Sith als die Bösen gelten.

    Und ja, die Sith SIND einfach von der Veranlagung her böse. Weil sie sich für eine bestimmte Weise, die Macht zu nutzen, entscheiden. Und wie man an Anakin sieht, passiert es, sobald man sich dazu entschieden hat, sehr schnell, dass man "sehr böse" wird.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Spaß beiseite: Findest du wirklich, dass das eine tiefschürfende Erklärung dafür ist, dass der Filmbösewicht einen Genozid und die totale Machtübernahme über alles und jeden plant?
    Bitte noch einmal den ersten Absatz meines Postings lesen. Du hast ihn gerade gnadenlos ignoriert.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Wer sind die Sith? Wofür wollen sie Rache?
    [...]
    Ach, Gleichgewicht bedeutet einfach nur zahlenmäßiges Gleichgewicht? Wo aus dem Film geht das denn bitte hervor? Und in der OT reißen sie dann alles wieder ins Ungleichgewicht?
    Wenn du nur Erklärungen akzeptierst, die ganz genau ausgesprochen werden, ist das deine Sache. Insbesondere bei Prophezeiungen wird aber in der Literatur gerne damit gespielt, dass niemand so recht weiß, was sie nun genau bedeutet. Das Herumrätseln seitens der Rezipienten gehört da ganz eindeutig dazu. Und dass Anakin, nachdem er das Gleichgewicht herstellt, dieses auch wieder umwerfen kann, wird ja durch die Prophezeiung nicht ausgeschlossen.

    Wie würdest du denn das "Gleichgewicht" interpretieren? So anhand des Gesehenen?

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Erm, ja. Und alle anderen Handelspartner der Föderation sehen dem mal eben so zu und lassen sich in Zukunft auch weiterhin einschüchtern und unternehmen nicht etwa Maßnahmen, sich gegen die Föderation zu wehren.
    Vergiss nicht, dass diese beiden "Pappnasen" von der Handelsföderation glauben, in Sidious einen mächtigen Verbündeten zu haben, der ihnen genau diese Sorgen abnimmt. Immerhin benutzt Palpatine gegenüber den beiden dieselben Phrasen, mit denen er Amidala dazu bewegt, den Kanzler abzuwählen. "Ich werde den Senat durch Verfahrensfragen behindern" und so nen Quatsch.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Sorry, aber mir ist das alles zu dürftig.
    Und erneut ignorierst du den ersten Absatz meines Postings. Vielleicht formuliere ich es um: Ob du die Erklärungen glaubhaft oder tiefschürfend findest, tut mir gar nichts zur Sache. Du hast nur behauptet, der Film würde keine liefern und das ist falsch. Vieles wird halt einfach impliziert oder ist genaugenommen für die Geschichte, die man erzählen möchte, eher unwichtig. Für was die Sith sich nun GANZ GENAU an den Jedi rächen wollen, ist doch völlig egal. Man will sich rächen, will die mächtigste Bedrohung, die einen dabei aufhalten könnte, wieder an die "Spitze" zu kommen, beseitigen und spielt dabei noch ein paar Machtkomplexe ein.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Der Jedi-Rat ist obenauf und arbeitet dabei mit, die Geschicke der Galaxie zu lenken. Die Sith sind stigmatisiert, werden überall als "böse" eingestuft, müssen im Untergrund verharren und werden blitzschnell gejagt, sobald sie mal irgendwo auftauchen. Irgendwie ist mir klar, dass die Sith... na ja, nicht ganz so gut auf die Jedi zu sprechen sind. (Zudem sind die Jedi ein recht einfach zu benennender Sündenbock für all das "Leid", das man als erklärter Antagonist der Jedi so empfinden musste.)
    Okay, die Sith sind also die Bösen, die gegen die Jedi sind, weil sie die Bösen sind. Spaß beiseite: Findest du wirklich, dass das eine tiefschürfende Erklärung dafür ist, dass der Filmbösewicht einen Genozid und die totale Machtübernahme über alles und jeden plant? Ich finde, dass das ziemlich inhaltsleer ist, was du schreibst. Wer sind die Sith? Wofür wollen sie Rache? Darauf schafft GL es in geschlagenen drei Filmen keine Antwort zu geben.


    Druckausübung. Bei dieser Besteuerung der Handelsrouten geht es einfach um massive Abgaben, gerade für eine HANDELSföderation. Und was tut man, wenn man irgendwelche politischen Forderungen durchsetzen möchte oder wenn es um Geld geht? Mitunter nimmt man Geiseln.
    Erm, ja. Und alle anderen Handelspartner der Föderation sehen dem mal eben so zu und lassen sich in Zukunft auch weiterhin einschüchtern und unternehmen nicht etwa Maßnahmen, sich gegen die Föderation zu wehren. Sorry, aber mir ist das alles zu dürftig.


    Na ja, am Ende der PT herrscht nun einmal ein Gleichgewicht: zwei Jedi, zwei Sith. Dass der Jedi-Rat nie hinterfragt hat, was dieses Gleichgewicht bedeutet und warum die Macht im Ungleichgewicht ist, war ja gerade ein sehr großer Fehler des Jedi-Rates.
    Ach, Gleichgewicht bedeutet einfach nur zahlenmäßiges Gleichgewicht? Wo aus dem Film geht das denn bitte hervor? Und in der OT reißen sie dann alles wieder ins Ungleichgewicht?

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