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[2x09] "The Weeping Somnambulist" / "Die Weeping Somnambulist"

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    [2x09] "The Weeping Somnambulist" / "Die Weeping Somnambulist"

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    Regie: Mikael Salomon
    Erstausstrahlung: 22.03.2017 SyFy
    Deutsche Online Premiere: 08.09.2017

    ***
    BESETZUNG
    Thomas Jane als Joe Miller
    Steven Strait als James Holden
    Shohreh Aghdashloo als Chrisjen Avasarala
    Dominique Tipper als Naomi Nagata
    Cas Anvar als Alex Kamal
    Wes Chatham als Amos Burton
    Florence Faivre als Julie Mao
    Paulo Constanzo als Shed Garvey
    Chad L. Coleman als Fred Johnson
    Jared Harris als Anderson Dawes
    3
    ****** Eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0%
    0
    ***** Sehr gute Folge!
    100,00%
    3
    **** Gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    0%
    0
    *** Vollkommen durchschnittliche Folge!
    0%
    0
    ** Relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * Eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten. Absolut Unwürdig!
    0%
    0

    #2
    Highlight dieser Folge war für mich die zweite Befragung von Draper duch Avasarala, wie geschickt Avasarala da auf Teile der Wahrheit gekommen ist, wurde klasse umgesetzt. Nur schade das Draper am Ende dann doch wieder eine Lüge auftischen musste.
    Auch sehr gut gefallen hat mir die Nebenhandlung mit dem Forschungsschiff der Erde zu Venus. Hierbei wurde meine Vermutung bestätigt das der Einschlag von Eros auf der Venus anscheinend Leben verursachte. Vielleicht bekommen wir ja bald wieder Miller und Julie zu sehen, ich würde mich sehr freuen.,
    Meiner Meinung nach verdient diese Folge wieder fünf Sterne.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2017
    Wahl zur Miss SciFi-Forum 2018
    Wahl zum schönstes Raumschiff in der SF
    Wahl der Top 5 Sci-Fi Serien

    Kommentar


      #3
      Endlich treffen Avasarala und Draper aufeinander. Die Serie schafft es tatsächlich einen Friedensgipfel interessant und unterhaltsam darzustellen.

      Die Handlung auf dem Forschungsschiff hat mir auch gefallen, wie die verschiedenen Weltsichten der beiden Wissenschaftler aufeinander prallen.

      Holden versucht einen Frachter zu kapern, um damit auf Ganymed zu landen und natürlich geht alles schief, was nur schief gehen kann.

      Ich vergebe 5***** Sterne.
      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
      [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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        #4
        Eine spannende Folge.

        Endlich geht es mit Mars Gunny Draper weiter. Die Handlung ist für mich mittlerweile interessanter als die Holden Handlung und daher fand ich es gut, dass diesmal recht viel davon zu sehen war. Draper muss hier ziemlich brutal erkennen, was für ein schmutziges Geschäft die Tagespolitik und die Staatsräson ist. So soll der tote Terranerabkömmling in ihrem Team als Sündenbock hingestellt werden - und der Mars will für den Angriff die volle Verantwortung übernehmen und Reparationen leisten. Ich denke, dass hiermit Drapers Abkehr von ihrer bisherigen "Mars über alles - Tod der Erde"-Mentalität eingeläutet wird.

        Wie von mir erwartet, erkennt Chrisjen natürlich die Wahrheit und nimmt Draper ins Kreuzverhör, wobei die kurz mit der Wahrheit herausrückt, bevor sie vom Marsianischen Unterhändler explizit zurechtgewiesen wird und am Ende doch bei der Sündenbock-These bleibt. Interessant an der Befragung finde ich die nebenbei eingestreuten Informationen. Auf der Erde herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit, da man den Großteil der Bevölkerung nicht mit Jobs versorgen kann, so dass es eine (wohl aus der Ausbeutung des Gürtel finanzierte) Grundsicherung für Abermillionen Menschen gibt. Außerdem sind die Erdstreitkräfte eine Freiwilligenarmee, während auf dem Mars eine Wehrpflicht gilt.

        Interessant ist auch, dass die Marsianer auf der Erde reihenweise zusammenklappen. Ja, auf dem Mars hat es in etwa nur 1/3 der Schwerkraft der Erde, Aber so massiv wie hier, hätte ich mir das nicht vorgestellt. Insofern geht es den Leute auch noch gut, denn eigentlich müssten die sich erst einmal einige Tage akklimatisieren. Den Gürtlern sollte es ja ähnlich ergehen. Dabei stelle ich mir aber eine Frage: Wenn Marsianer und Gürtler an niedrigere Schwerkräfte angepasst sind, dann müssten sie im Raumkampf ja taktisch unterlegen sein, da sie hohe Beschleunigungen weniger gut wegstecken können als Erdgeborene. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Marianische Raumschiffe nur 1/3 so schnell beschleunigen wie Erdschiffe, um eine Schwerkraft wie zu Hause zu simulieren?

        Nun gut, zurück zur Episode.

        An anderer Stelle ist die Erd-Expedition zur Vanus an ihrem Ziel angekommen. Und wie von mir irgendwo erwartet hat das Protomolekül den Aufschlag überstanden und in dem riesigen Aufschlagkrater wächst irgendetwas heran. Das ist sehr spannend und der ganze Aufbau gut gelöst, in dem der "UFO-Forscher" mit dem Captain des Forschungsschiffe aneinander gerät, weil letzterer immer noch glaubt, dass Eros ein Inside-Job des Mars war. Nun, am Ende hatte der Captain Unrecht..

        Die Holden Handlung ist im Vergleich tatsächlich eher belanglos. Man kapert einen Transporter, um unbemerkt nach Ganymed zu kommen. Dort wird der Frachter von korrupten Polizisten aufgebracht. Miller interveniert und das Ergebnis ist ein toter Frachtercaptain und 3 tote korrupte Cops. Auch wenn die Verbrecher das gesamte Schiff kapern wollten, hätte man die Situation schlauer lösen können. So lässt man am Ende die Lebensgefährtin in ihrem Schmerz alleine. Gut gemacht, Holden...

        Vor allem wegen der spannenden Erd-Handlung und der Venus-Expedition gebe ich hier 5 Sterne.

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          #5
          Zitat von Souvreign Beitrag anzeigen
          Dabei stelle ich mir aber eine Frage: Wenn Marsianer und Gürtler an niedrigere Schwerkräfte angepasst sind, dann müssten sie im Raumkampf ja taktisch unterlegen sein, da sie hohe Beschleunigungen weniger gut wegstecken können als Erdgeborene. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Marianische Raumschiffe nur 1/3 so schnell beschleunigen wie Erdschiffe, um eine Schwerkraft wie zu Hause zu simulieren?
          Im Prinzip schon. Ich weiß nicht, ob es in der Serie angesprochen wurde, aber Gürtlerraumschiffe beschleunigen in der Regel mit ca. 1/3 der Erdschwere. Aber für High-G-Manöver gibt es einen Drogencocktail (Juice), um die G-Kräfte vertragen zu können, der über die Sitzliegen verabreicht wird. Gürtler müssen dann, wenn sie mit den Jungs und Mädels von den inneren Planeten mithalten wollen, öfters auf diesen Drogencocktail zurückgreifen.

          Bei den Staubies sieht es ja ähnlich aus. Die klopfen sich auf die Brust, dass sie bei Erdschwere trainieren, aber dann, wenns sie mal die Erde besuchen, gehts denen dann doch nicht so gut. Das ist einerseits durch die Erdschwere bedingt, die man auf der Erde eben nicht nach ein paar Stunden wie im Training wieder auf ein erträgliches Niveau zurückfahren kann, und zum anderen dem freien Himmel geschuldet (Stichwort Agoraphobie wenn man bisher unter einer Kuppel gelebt hat).

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