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[3x03] "Assured Destruction" / "Sichere Zerstörung"

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    [3x03] "Assured Destruction" / "Sichere Zerstörung"

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    Handlung: Avasarala versucht Holden davon zu überzeugen, dass sie ein gemeinsames Ziel haben. Errinwright drängt UN-Generalsekretär Sorrento-Gillis zu einem riskanten Angriff, um die Erstschlagskapazitäten der Marsrepublik zu vernichten. Jules-Pierre Maos entdeckt, dass er doch sowas wie Gewissen besitzt. Cotyar kommt vom Regen in die Traufe.
    Drehbuch: Dan Nowak
    Regie: Thor Freudenthal
    US-Ausstrahlung: 25.04.2018

    Da warens 2 Millionen weniger. So kann man das Überbevölkerungsproblem der Erde natürlich auch lösen. Aber lol @Erringwright. Sein verdatterter Blick spricht Bände. Die Folge ist etwas fragmentiert (4 Handlungsstränge) und so langsam wünsche ich mir doch, dass die Serie mal auf den Punkt kommt und Dr. Mengs Tochter rettet. Ode das zumindest versucht. Am Ende der letzten Staffel habe ich mich noch gefragt, wie man das übrig gebliebene Ende des 2. Buchs auf mehr als 2 oder 3 Folgen strecken möchte. Jetzt siehts so aus, als könnte die Serie damit noch die gesamte Staffel füllen. Zugegeben, die Serie baut die Ereignisse gegenüber der Vorlage sehr viel weiter aus und erfindet neue Ereignisse hinzu, aber das hat alles sein Für und Wider. Etwas mehr Tempo und Zielstrebigkeit würde der 3. Staffel gut tun.
    8
    ****** Eine der besten Folgen aller Zeiten
    12,50%
    1
    ***** Sehr gute Folge!
    25,00%
    2
    **** Gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    37,50%
    3
    *** Vollkommen durchschnittliche Folge!
    25,00%
    2
    ** Relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * Eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten. Absolut Unwürdig!
    0%
    0
    Zuletzt geändert von -Matze-; 11.02.2019, 00:02.

    #2
    Diese Folge hat mir nicht mehr ganz so gut gefallen wie die vorangegangenen Episoden, weil ich finde dass die Spannung ein wenig fehlte. Meiner Meinung nach gab es einfach zu viele Handlungsstränge, welche allesamt nicht wirklich weitergebracht wurden. Auch war die Handlung mit dem Angriff auf die Erstschlagswaffen des Mars viel zu sehr vorhersehbar. Es war doch klar, dass mindestens eine der Plattformen nicht zerstört werden würde bzw. mindestens eine von diesen ihre Waffe auf die Erde abfeuern würde, weil ansonsten wäre doch die ganze Spannung raus. Und genau so is es dann auch leider gekommen.
    Ich gebe der Folge drei Sterne.
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2020

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      #3
      Fand die Folge ganz ok. Beste Szene war klar die Attacke auf Südamerika mit 2 Millionen Toten.

      Ansonsten gab es ein paar Chrakterszenen mit Avarsarala, Holden und Co, welche erstmals wirklich etwas miteinander zu tun haben. Und Mao darf erstmals ein paar Sympathiepunkte sammeln.

      Der Plot rund um "Juliette" ist weiterhin eher wenigsagend.

      Gebe schwache
      4 Sterne!

      Kommentar


        #4
        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
        Der Plot rund um "Juliette" ist weiterhin eher wenigsagend.
        Hä? Wer ist Juliette??
        Meinst Du Julie Mao? Die ist doch mit Miller + Eros in die Venus gestürtzt.

        Don't Panic

        «The Expanse» => Info-Sammlung | LangBelta | Referenzen | Buchdiskussion

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          #5
          Eine von Elizabeth Mitchells (Anna) bekanntesten Rollen ist Juliette aus "Lost".

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            #6
            Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
            Eine von Elizabeth Mitchells (Anna) bekanntesten Rollen ist Juliette aus "Lost".
            So ist es, danke. Deshalb schrieb ich den Namen auch unter Anführungszeichen. Hab mir das Anna noch nicht gemerkt (vielleicht ja jetzt ).

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              #7
              Ups. Die Figur aus aus Lost heißt natürlich Juliet. Oder ist Juliet nur die Kurzform von Juliette?

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                #8
                Eine Folge, in der sich die verschiedenen Handlungsstränge weiter entwickeln. Ich fand sie spannender als meine Vorposter hier. Das kann aber daran liegen, dass ich aktuell zeitlich nur eine Folge pro Tag sehen kann. Würde ich die Staffel bingen, würde mir diese Folge wohl länger und eher als Filler vorkommen.

                Auf der Rossi müssen sich Chrisjen und die Crew erst einmal zusammenraufen. Mit gefällt es, dass die Politkerin bei der Besatzung mit ihrer Rhetorik erst einmal auf Granit beißt. Allerdings haben beide am Ende ja doch ein ähnliches Ziel, so dass man doch zusammenarbeiten wird. Bobby hat allerdings wenig zu sagen und bitcht nur einmal herum, weil Amos eine Mars Flagge etwas verunstaltet hat.

                Auf Io bekommt Mao in Bezug auf die Hybriden nun doch Skrupel. Es ist halt etwas anderes, wenn man solche Dinge direkt zu Gesicht bekommt, anstatt sie nur aus der Entfernung zu befehlen. Damit wird er für seine Mitverschwörer allerdings zum Problem. Daher kann ich mir vorstellen, dass er am Ende doch ins Lager von Avasarala und Co. wechseln wird.

                Ein weiterer Handlungsstrang wird auf einem der Flaggschiffe der Erdflotte eröffnet. Das hat Chrisjens Leibwächter in der Rettungskapsel ausgelesen. Der Techniker wurde von ihm aber leider vorher ermordet. Hart, aber aus seiner Sicht verständlich, denn der Kerl ist ein echtes Nervenbündel und hätte sicher alles ausgeplaudert. Das Admiral des Schiffes riecht sofort, dass da etwas nicht stimmt, denn der Oberbefehlshaber kommt direkt am Bord, um den Gefangenen persönlich abzuholen. Da der Admiral aber zu genau nachforscht, wird er glatt seines Kommandos enthoben. Hier könnte sich eine Meuterei anbahnen, sollte Chrisjen mit ihren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit gehen Das Set des Brücke des Erdenschiffs ist übrigens wieder sehr gut gestaltet. In Punkto Ausstattung ist The Expanse weiterhin top.

                Der größte Paukenschlag findet aber auf der Erde statt. Der Mars hat 5 getarnte Raketenplattformen in Stellung gebracht und Errenwright drängt den Generalsekretär dazu, diese präventiv abzuschießen. Leider erweist sich der Generalsekretär als schwacher Anführer, der sich erst von Errenwright zur Angriffsplanung bewegen lässt, dann aber von Anna davon abgebracht wird. Errenwright bequatscht ihn aber noch einmal und in Folge wird der Angriff durchgezogen. Leider kommt es wie es kommen muss und eine Marsrakete kommt durch. Glück im Unglück für die Erde, denn die Atomrakete schlägt nicht in einer größeren Metropolregion ein, sondern irgendwo in Sürdamerika, so dass "nur" rund 2 Millionen Menschen draufgehen. Und Errenwright hat dann noch die Unverfrorenheit, Anna einzureden, dass das ihre Schuld sei. Der Kerl ist mittlerweile der hassenswerteste Charakter der Show und ich wünsche ihm ein übles Ende an den Hals. Die Ereignisse dieses Angriff dürfen aber noch lange nachhallen.

                Auch interessant übrigens, dass der Krieg konventionell für die Erde gar nicht so gut zu laufen scheint, von einer 5 zu 1 Überlegenheit ist man mittlerweile auf 3 zu 1 geschrumpft. Schade nur, dass wir die Mars-Seite weiterhin nicht zu Gesicht bekommen, während wir über die beiden anderen Fraktionen (Erde und Gürtel) immer recht gut Bescheid wissen.

                Gesamt vergebe ich tatsächlich 5 von 6 Sternen, denn mir hat die Folge gut gefallen. In Punkten sind das denn auch 8 von 10.

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                  #9
                  Dieser Erde-Mars Konflikt ist schon äußerst merkwürdig.
                  Warum kämpfen da angeblich große Flotte im Nichts um Steine und Vakuum? Mal sind die Entfernungen gering, sodass die Rosinante gefühlt in Stunden immer von A nach B kommt, aber dennoch ist das Weltall groß genug, dass sich Schiffe im Nichts problemlos verstecken können.Von der Rettungsaktion mit Raketen und Torpedos merkt irgendwie sonst keiner etwas.
                  Die Erde hat also Waffen, die binnen weniger Sekunden den Mars erreichen. Der Mars hat Raketen, die binnen weniger Sekunden die Erde erreichen. Diese Raketen sind aber wiederum langsam genug, sodass sie einfache Railguns abschießen könnten. Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen.
                  In Staffel 1 hatte noch die Frau mit dem komischen Namen Verzögerung im Gespräch mit ihrem Mann, der auf dem Mond hockte. Waffen sind also um ein Vielfaches schneller als Kommunikation?
                  Wenn beide Mächte derartige Möglichkeiten haben, warum dann diese lächerlichen Flottenkämpfe? Selbst wenn einer diese gewinnt, warum sollte der Verlierer am Ende nicht ein schlechter Verlierer sein, um per Knopf die Erde/Mars in Sekunden auslöschen?
                  Was war das überhaupt für eine Fehlschuss? Eine Atombombe, die in der Pampa von Südamerika einschlägt und gerade mal 2 Mio. Menschen erledigt? Warum nicht gleich auf die Arktis schießen?!
                  Also was das große Ganze angeht hat sich die Serie komplett verrannt und dieser Krieg ist weder spürbar, noch irgendwie wirklich ernst zu nehmen.Leider hat die Serie wohl auch nicht die Mittel, eine Schlacht zu zeigen.

                  Positiv sind aber die kleineren Handlungen und Charaktere und die Konstellationen, die sich durch unglaubliche Zufälle ergeben.
                  Leider hat man allerdings mit dem intelligenten Asteroiden schon sehr früh einen Overkill vollzogen, sodass ich mich permanent frage was die unbedeutenden Menschen da überhaupt noch tun.
                  Man stelle sich vor in der ersten Taffel TNG wären 20 Borg-Kuben zur Erde geflogen und würden jetzt bei der Venus parken. Wer würde sich um die lächerlichen Streitigkeiten zwischen Menschen, Klingonen, Romulanern und sonst wem kümmern?

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                    #10
                    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                    Dieser Erde-Mars Konflikt ist schon äußerst merkwürdig.
                    Warum kämpfen da angeblich große Flotte im Nichts um Steine und Vakuum? Mal sind die Entfernungen gering, sodass die Rosinante gefühlt in Stunden immer von A nach B kommt, aber dennoch ist das Weltall groß genug, dass sich Schiffe im Nichts problemlos verstecken können.Von der Rettungsaktion mit Raketen und Torpedos merkt irgendwie sonst keiner etwas.
                    Die Erde hat also Waffen, die binnen weniger Sekunden den Mars erreichen. Der Mars hat Raketen, die binnen weniger Sekunden die Erde erreichen. Diese Raketen sind aber wiederum langsam genug, sodass sie einfache Railguns abschießen könnten. Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen.

                    In Staffel 1 hatte noch die Frau mit dem komischen Namen Verzögerung im Gespräch mit ihrem Mann, der auf dem Mond hockte. Waffen sind also um ein Vielfaches schneller als Kommunikation?
                    Das hat man für die Spannungskurve einfach verkürzt gezeigt, damit Aktion und Reaktion in der selben Szene hat. Natürlich gibt es keine Waffe, die die Entfernung Erde-Mars in ein paar Sekunden zurücklegen kann.

                    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                    Wenn beide Mächte derartige Möglichkeiten haben, warum dann diese lächerlichen Flottenkämpfe? Selbst wenn einer diese gewinnt, warum sollte der Verlierer am Ende nicht ein schlechter Verlierer sein, um per Knopf die Erde/Mars in Sekunden auslöschen?
                    Was war das überhaupt für eine Fehlschuss? Eine Atombombe, die in der Pampa von Südamerika einschlägt und gerade mal 2 Mio. Menschen erledigt? Warum nicht gleich auf die Arktis schießen?!
                    Warum sollte man Erde oder Mars auslöschen?. Die Erde ist der einzige Himmelskörper, der eine Biosphäre hat, die von sich aus menschliches Leben ermöglicht. Keine der Parteien möchte einen totalen Krieg, auch wenn beim Säbelrasseln gerne große Worte in den Mund genommen werden. Deswegen finden die Flottenkämpfe auch im Bereich der äußeren Welten statt, weit weg von den Konfliktparteien Erde und Mars. Errinwright wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die Erstschlagskapazitäten von Mars zu schwächen, um der Marsrepublik danach leichter Bedingungen diktieren zu können und den Krieg letztendlich schneller zu beenden. Hat nicht funktioniert und ein einziger von den vielen Sprengköpfen eines einzigen Marschflugkörpers hat es bis zur Erde geschafft. Da die Erde überbevölkert ist (30 Milliarden Menschen) ist das Ding auch nicht einfach irgendwo in der Pampa im Urwald eingeschlagen. Große, zusammenhängende, unbewohnte Gebiete sind eher Mangelware.

                    Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                    Leider hat man allerdings mit dem intelligenten Asteroiden schon sehr früh einen Overkill vollzogen, sodass ich mich permanent frage was die unbedeutenden Menschen da überhaupt noch tun.
                    Man stelle sich vor in der ersten Taffel TNG wären 20 Borg-Kuben zur Erde geflogen und würden jetzt bei der Venus parken. Wer würde sich um die lächerlichen Streitigkeiten zwischen Menschen, Klingonen, Romulanern und sonst wem kümmern?
                    Wenn dich der Konflikt Erde - Mars - Belt nicht interessiert, dann brauchst du die Serie nicht weiterzuverfolgen. Das ist keine Serie, in denen es (vorwiegend) um Aliens geht. Und an dieser Stelle mal gefragt: Warum sollte es die menschlichen Parteien derart kümmern, sodass sie ihre Konflikte einstellen, wenn sie praktisch über keinerlei Möglichkeiten verfügen, die Vorkommnisse auf der Venus zu beeinflussen oder wenigstens aus der Nähe zu studieren?
                    Zuletzt geändert von Anvil; 16.03.2021, 18:00.

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                      #11
                      Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
                      Das hat man für die Spannungskurve einfach verkürzt gezeigt, damit Aktion und Reaktion in der selben Szene hat. Natürlich gibt es keine Waffe, die die Entfernung Erde-Mars in ein paar Sekunden zurücklegen kann.
                      Ist das deine Meinung, oder kann ich das irgendwie nachvollziehen? Die Szenen sind ja überhaupt nicht geschnitten, ich konnte nicht ansatzweise erkennen, dass zwischen A und B Zeit vergangen sein sollte. Erzählerich wäre es überhaupt kein Problem dies um zu setzen, ohne die Spannung zu brechen. "Spannung" wohl eher in Anführungszeichen, die Erde wird wohl nicht einfach so in Staffel 3 verschwinden
                      Warum sollte man Erde oder Mars auslöschen?. Die Erde ist der einzige Himmelskörper, der eine Biosphäre hat, die von sich aus menschliches Leben ermöglicht. Keine der Parteien möchte einen totalen Krieg, auch wenn beim Säbelrasseln gerne große Worte in den Mund genommen werden. Deswegen finden die Flottenkämpfe auch im Bereich der äußeren Welten statt, weit weg von den Konfliktparteien Erde und Mars. Errinwright wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, die Erstschlagskapazitäten von Mars zu zerstören, um der Marsrepublik danach Bedingungen diktieren zu können und den Krieg zu beenden. Hat nicht funktioniert und ein einziger von den vielen Sprengköpfen eines einzigen Marschflugkörpers hat es bis zur Erde geschafft. Da die Erde überbevölkert ist (30 Milliarden Menschen) ist das Ding auch nicht einfach irgendwo in der Pampa im Urwald eingeschlagen. Große, zusammenhängende, unbewohnte Gebiete sind eher Mangelware.
                      Wofür braucht die Erde den Mars? Warum wurde der Mars überhaupt derart massiv bevölkert? Ich kann nachvollziehen warum die Menschen in die "Neue Welt" damals ausgewandert sind, ich glaube in die Arktis würden die wenigsten ziehen, auch wenn es noch enger auf den Kontinenten wird.
                      So ein bisschen mehr Hintergrundinformation wäre schön.
                      Ich habe aber immer noch nicht gegriffen warum "große" Schlacht am Arsch des Sonnensystems stattfinden. Erde und Mars sind tabu, also schicken wir unsere Armee sonst wohin wo sie ungestört kämpfen können. Und dann? Die Stellvertreterkrieg im Kalten Krieg machten ja durchaus Sinn, jedoch haben sich die USA und Russland doch nicht irgendwo am Arsch der Welt getroffen, um dort ungestört Krieg spielen zu können.

                      Bei 30 Milliarden Menschen sind 2 Millionen bei einer Atombombenexplosion eigentlich nichts. Deswegen halte ich das für einen Fehlschuss, viel schlechter hätte man nicht zielen können, wenn man dem Feind maximalen Schaden zufügen will.


                      Wenn dich der Konflikt Erde - Mars - Belt nicht interessiert, dann brauchst du die Serie nicht weiterzuverfolgen. Das ist keine Serie, in denen es (vorwiegend) um Aliens geht. Und an dieser Stelle mal gefragt: Warum sollte es die menschlichen Parteien derart kümmern, sodass sie ihre Konflikte einstellen, wenn sie praktisch über keinerlei Möglichkeiten verfügen, die Vorkommnisse auf der Venus zu beeinflussen oder wenigstens aus der Nähe zu studieren?
                      Der Konflikt interessiert mich durchaus, es wäre aber schön wenn man die Hintergründe besser beleuchten würde. Ich will jetzt nicht unbedingt zu den Büchern greifen, damit die Serie diesbezüglich Sinn ergibt.
                      Mars und Erde wissen ja gar nicht genau was auf der Venus vorgeht, jedoch könnte man mehr tun als 1 Schiff hinschicken, welches dann zerstört wird. Ich schlage mir doch nicht mit meinem Nachbarn die Köpfe ein, wenn gerade eben noch etwas Unbekanntes in der Lage war einen Asteroiden zu steuern und fast die Erde zerstört hat. Keine Partei kann das auch noch weiterhin für die Waffe des Feindes halten, das wäre mehr als lächerlich.

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                        #12
                        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                        Ist das deine Meinung, oder kann ich das irgendwie nachvollziehen? Die Szenen sind ja überhaupt nicht geschnitten, ich konnte nicht ansatzweise erkennen, dass zwischen A und B Zeit vergangen sein sollte.
                        Weil die Lichtlaufzeit zwischen Erde und Mars mindestens 3 Minuten beträgt. Da keine überlichtschnellen Waffensysteme eingeführt wurden, kann man davon ausgehen, dass die Erzählzeit nicht mit der erzählten Zeit übereinstimmt bzw. hier ein Kunstgriff vorliegt, also die Handlungszeit verkürzt wurde, um eine bestimmte Wirkung in der Szene zu erzielen. Oder es liegt letzten Endes irgendein banaler Grund (bspw. Zeitdruck, Schlamperei) vor, warum man sich letzten Endes dafür entschieden hat, die Szene so zu zeigen.

                        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                        Erzählerisch wäre es überhaupt kein Problem dies um zu setzen, ohne die Spannung zu brechen.
                        Ja, man hätte einen Schnitt setzen können oder gar gleich mit einem Countdown arbeiten können (sowas wie "Zeit bis zum Einschlag X Minuten" etc.) inkl. hitziger Diskussion zwischen Errinwright und dem UN-Generalsekretär.

                        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                        Wofür braucht die Erde den Mars? Warum wurde der Mars überhaupt derart massiv bevölkert? Ich kann nachvollziehen warum die Menschen in die "Neue Welt" damals ausgewandert sind, ich glaube in die Arktis würden die wenigsten ziehen, auch wenn es noch enger auf den Kontinenten wird.
                        So ein bisschen mehr Hintergrundinformation wäre schön.
                        Der UN bzw. Errinwright geht es, wie er in der 2. Staffel selbst gesagt hat, darum, die Vormachtstellung der Erde im Sonnensystem dauerhaft zu sichern. Der Mars ist der Erde bereits technologisch überlegen und wird als militaristische Nation, die unter sich die schlausten Köpfe im Sonnensystem vereint hat aus reiner Notwendigkeit diesen Vorsprung ausbauen und wird in nicht allzu ferner Zukunft auch dem Erdmilitär zahlenmäßig überlegen sein. Kontrolle über die Wirtschaftskraft und die technologischen Errungenschaften des Mars dürften für die UN neben dem Bestreben, die Nr. 1 im Sonnensystem zu bleiben und einen ungeliebten Kontrahenten weniger auf dem Spielfeld zu haben, ein kräftiger Anreiz sein.

                        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                        Ich habe aber immer noch nicht gegriffen warum "große" Schlacht am Arsch des Sonnensystems stattfinden. Erde und Mars sind tabu, also schicken wir unsere Armee sonst wohin wo sie ungestört kämpfen können. Und dann? Die Stellvertreterkrieg im Kalten Krieg machten ja durchaus Sinn, jedoch haben sich die USA und Russland doch nicht irgendwo am Arsch der Welt getroffen, um dort ungestört Krieg spielen zu können.
                        Die findet ja nicht am Arsch des Sonnensystems statt (das wäre irgendwo beim Neptun oder Pluto). Erde und Mars haben sich den Asteroidengürtel und die Stationen aufgeteilt. Den Beltern gehört dort so gut wie nichts. Ceres, Tycho oder die Ganymedkolonie sind quasi Eigentum der inneren Planeten bzw. der dort ansässigen Mega-Corps. Da beide Großmächte von den Rohstoffen aus dem Gürtel abhängig sind, macht es schon Sinn seinen Schlagabtausch dort auszutragen und dann seine Claims abzustecken.

                        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                        Bei 30 Milliarden Menschen sind 2 Millionen bei einer Atombombenexplosion eigentlich nichts. Deswegen halte ich das für einen Fehlschuss, viel schlechter hätte man nicht zielen können, wenn man dem Feind maximalen Schaden zufügen will.
                        Das war ein Sprengkopf von vielen aus einem einzigen Torpedo. Hätte der Torpedo mehr von seiner Ladung durch das Verteidigungsnetz der Erde gebracht wären große Landstriche in ganz Südamerika getroffen wurden (Stichwort Streumunition).



                        Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                        Mars und Erde wissen ja gar nicht genau was auf der Venus vorgeht, jedoch könnte man mehr tun als 1 Schiff hinschicken, welches dann zerstört wird. Ich schlage mir doch nicht mit meinem Nachbarn die Köpfe ein, wenn gerade eben noch etwas Unbekanntes in der Lage war einen Asteroiden zu steuern und fast die Erde zerstört hat. Keine Partei kann das auch noch weiterhin für die Waffe des Feindes halten, das wäre mehr als lächerlich.
                        Das Protomolekül hält man doch nicht mehr für die Waffe der jeweils anderen Partei. Sowohl Erde (dort nur Errinwrights Fraktion) als auch die Marsrepublik sind darüber im Bilde und beide Parteien versuchen über Jules-Pierre Mao an den Stoff bzw. die Hybridwesen zu kommen. Aber wie auch unsere Geschichte schon oft gezeigt hat, ist erstmal die unmittelbare Gefahr vorbei (Asteroid steuert von selbst in Richtung Erde), fällt man schnell in alte Verhaltensmuster zurück. Man weiß nicht, was auf der Venus vorgeht, aber ist das wirklich Grund genug alles stehen und liegen zu lassen und sich zusammen einzig und allein auf das, was auf der Venus vorgeht, zu konzentrieren? Besser wäre es vielleicht, aber mal ehrlich, handeln wir Menschen wirklich so vorausschauend?

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                          #13
                          Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
                          Das Protomolekül hält man doch nicht mehr für die Waffe der jeweils anderen Partei. Sowohl Erde (dort nur Errinwrights Fraktion) als auch die Marsrepublik sind darüber im Bilde und beide Parteien versuchen über Jules-Pierre Mao an den Stoff bzw. die Hybridwesen zu kommen. Aber wie auch unsere Geschichte schon oft gezeigt hat, ist erstmal die unmittelbare Gefahr vorbei (Asteroid steuert von selbst in Richtung Erde), fällt man schnell in alte Verhaltensmuster zurück. Man weiß nicht, was auf der Venus vorgeht, aber ist das wirklich Grund genug alles stehen und liegen zu lassen und sich zusammen einzig und allein auf das, was auf der Venus vorgeht, zu konzentrieren? Besser wäre es vielleicht, aber mal ehrlich, handeln wir Menschen wirklich so vorausschauend?
                          Vermutlich nicht, mir bleibt der Konflikt Erde - Mars aber einfach zu wenig beleuchtet. Einige Marsianer haben ja noch direkt Vorfahren von der Erde und trotzdem scheint da eine Art Rassismus zwischen den Gruppieren zu herrschen, den ich einerseits nicht ganz nachvollziehen kann und andererseits auch nicht für realistisch halte, da einfach nicht genug Zeit vergangen sein kann.
                          Die "Neue Welt" hat sich ja auch einst von der euopäischen Heimatwelt losgesagt und das war alles andere als friedlich, aber niemand wäre doch auf die Idee gekommen die andere Fraktion unbedingt bis auslöschen zu wollen.
                          Die Serie zeigt den Mars auch nahezu gar nicht. Wir wissen nur, dass die Menschen dort schwächer sind aufgrund geringerer Gravitation und dass sie die Erde aufgrund des Planeten beneiden. Warum sollen wenige Menschen, die unter der Erde oder Kuppeln leben sich technologisch besser entwickeln als die Erde?
                          Die Erde dieser Zeit sieht man übrigens auch praktisch gar nicht, in Staffel 1 erkennt man sowas wie Mauern um die Freiheitsstatue, weil wohl der Meeresspiegel gestiegen ist.
                          Warum? Wenn Erderwärmung, wie löst man die anderen damit verbundenen Punkte? Wenn in New York das Wasser so hoch steht, hat man Mauern auf der ganzen Welt gebaut oder gibt es Holland nicht mehr?
                          Die Serie deutet sehr vieles an und belässt es dabei. Ich finde vieles unheimlich interessant aber zugleich auch ernüchternt, wenn man einfach nichts dazu erfährt.

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                            #14
                            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                            Vermutlich nicht, mir bleibt der Konflikt Erde - Mars aber einfach zu wenig beleuchtet. Einige Marsianer haben ja noch direkt Vorfahren von der Erde und trotzdem scheint da eine Art Rassismus zwischen den Gruppieren zu herrschen, den ich einerseits nicht ganz nachvollziehen kann und andererseits auch nicht für realistisch halte, da einfach nicht genug Zeit vergangen sein kann.
                            Die "Neue Welt" hat sich ja auch einst von der europäischen Heimatwelt losgesagt und das war alles andere als friedlich, aber niemand wäre doch auf die Idee gekommen die andere Fraktion unbedingt bis auslöschen zu wollen.
                            Das lässt sich aber direkt aus den Figuren ablesen. Bobbie, ihre Marines oder Lt. Lopez in der ersten Staffel. Man beneidet weniger die Erdlinge, als dass man auf sie herabschaut, da die Erdlinge bereits einen Planeten besitzen, wo man frische Luft schnappen kann. Aber was machen die Erdlinge daraus? Laut der Marspropaganda nichts. Sie hocken auf der faulen Haut und lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen und wollen gleichzeitig den Ton im Sonnensystem angeben, während auf dem Mars alle Bürger vereint hinter ihrem generationenumspannenden Projekt, den toten Felsklumpen in einen Garten Eden zu verwandeln, stehen. Jeder leistet seinen Beitrag und bringt "gern" Opfer für das höhere Wohl.

                            Die Serie hat es leider verpasst die zustände auf der Erde vollumfänglich zu beleuchten. Als Bobbie ihren Ausflug auf der Erde macht, zeigt man nur die Obdachlosen außerhalb des Basic-System. Es wird zwar immer mal wieder nebenbei erwähnt, aber große Tele der Erdbevölkerung gehen keiner Arbeit nach, sondern leben von einer Art Sozialhilfe, genannt Basic. Dadurch wird den registrierten UN-Bürgern zwar Unterkunft, und grundlegende Versorgung sichergestellt, aber alles darüber hinaus (wie weiterführende Bildung oder ein Job) ist für das Gros kaum erreichbar. Diese Realität beißt sich mit der eingetrichterten Propaganda und ist ein Grund, warum Bobbie letzten Endes ihre Ansichten überdenkt und die Absichten ihrer Vorgesetzten beginnt zu hinterfragen.

                            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                            Die Serie zeigt den Mars auch nahezu gar nicht. Wir wissen nur, dass die Menschen dort schwächer sind aufgrund geringerer Gravitation und dass sie die Erde aufgrund des Planeten beneiden. Warum sollen wenige Menschen, die unter der Erde oder Kuppeln leben sich technologisch besser entwickeln als die Erde?
                            Weil man dort persönliche Freiheiten hinter das Erreichen des großen Ganzen, das Terraforming Projekt, gestellt hat bzw. musste. Nach der Entwicklung des Epstein-Antriebs hat der Mars zwar seine Unabhängigkeit bekommen, da sich die Grenze durch den Epstein-Drive vom Mars ins äußere Sonnensystem verlagert hat und damit die Ausbeutung der Rohstoffe des Asteroidengürtels und der Jupiter und Saturnmonde praktikabel wurde. Mit der unabhängigen Mars-Republik wächst im Sonnensystem aber eine 2. Macht heran und über kurz oder lang werden sich die Augen der Erde wieder auf den Mars richten. Diesen imperialistischen Bestrebungen kann man nur entgegen treten, wenn man über Mittel - Technologie und militärische Schlagkraft - verfügt, um diesen Einhalt zu gebieten. Man lernt die Marsfraktion deshalb von der ersten Folge an, auch wenn die Serie dabei so gut wie gar nicht den Marsboden betritt, als eine technisch überlegene, quasi faschistische Militärdiktatur kennen.

                            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                            Die Erde dieser Zeit sieht man übrigens auch praktisch gar nicht, in Staffel 1 erkennt man sowas wie Mauern um die Freiheitsstatue, weil wohl der Meeresspiegel gestiegen ist.
                            Warum? Wenn Erderwärmung, wie löst man die anderen damit verbundenen Punkte? Wenn in New York das Wasser so hoch steht, hat man Mauern auf der ganzen Welt gebaut oder gibt es Holland nicht mehr?
                            Die Serie deutet sehr vieles an und belässt es dabei. Ich finde vieles unheimlich interessant aber zugleich auch ernüchternt, wenn man einfach nichts dazu erfährt.
                            Im Vorspann wird gezeigt, dass die Polkappen schmelzen. So gut wie jeder Establishing Shot der Erde zeigt Folgen des Klimawandels, seien es nun Flutmauern um New York oder das Anchorage/Alaska eine Insel ist.

                            Auf Reddit hat sich jemand die Mühe gemacht, ein paar Details der US-Ostküste hervorzuheben:

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                              #15
                              Das Verhältnis Mars-Erde gleicht in mancher Hinsicht dem historischen Verhältnis (US-)Amerika-Europa. Die ausgewanderten Siedler haben geschuftet und Land bewirtschaftet und sich später von ihren europäischen Ursprungsländern losgesagt. Es gab ja in der Folge auch etliche kriegerische Auseinandersetzungen mit den Europäern.
                              "Die Wahrheit ist so schockierend, die kann man niemandem mehr zumuten." (Erwin Pelzig)

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