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[110] "Feuersturm" / "Firestorm"

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    [110] "Feuersturm" / "Firestorm"

    US Erstausstrahlung: 16.11.2017 (FOX)
    Deutsche Erstausstrahlung:

    Regie: Jon Cassar

    Handlung:
    Es kommt zu einem Brand an Bord der Orville, bei dem tragischerweise ein Crewmitglied ums Leben kommt. Alara stellt sich in der Folge die Frage, ob sie die richtige Besetzung für den Posten des Sicherheitsoffizieres ist. Gleichzeitig ereignen sich seltsame sowie mitunter schreckliche Dinge an Bord des Schiffes, deren Ursprung unklar ist. (Quelle)
    26
    ****** Die beste Folge aller Zeiten!
    7,69%
    2
    ***** Sehr gute Folge!
    38,46%
    10
    **** Gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    30,77%
    8
    *** Vollkommen durchschnittliche Folge!
    15,38%
    4
    ** Relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0%
    0
    * Die schlechteste Folge aller Zeiten!
    7,69%
    2
    Zuletzt geändert von Rommie's Greatest Fan; 11.03.2018, 09:37.
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    #2
    "Firestorm" ist die zweite Folge (nach "Majority Rule"), bei der ich ein schwermütiges "Das hätte so viel mehr sein können!" seufzen möchte.

    Ich mag Alara und fand die ersten 12 Minuten großartig und vielversprechend. Ich mochte ihre Unsicherheit und die Versuche ihrer Kollegen, ihr zu helfen. Ich freute mich auf eine Gelegenheit, Alara näher kennen zu lernen und gemeinsam mit ihr etwas über ihre Psyche und vielleicht Vergangenheit zu lernen.

    Dann aber wurde eine actionlastige Anreihung von immer absurder werdenden Situationen daraus. Spätestens als Gordon von der Riesenspinne gefressen wird, ist klar, dass hier etwas definitiv nicht mit rechten Dingen zugeht - dass wir uns nicht mehr in der "Realität" befinden. Ich war dann zumindest noch gespannt, was zur Hölle da vor sich geht und fand die Auflösung (Es ist eine Simulation!) dann echt enttäuschend.

    Ich tu mir sogar schwer mit der Intention der Simulation: Ich kann nachvollziehen, dass Alara gerne herausfinden möchte, ob sich in ihr weitere Traumata verstecken, von denen sie nichts weiß, aber ich verstehe nicht, wie eine Konfrontation mit zufällig ausgewählten Triggern da helfen soll. Da geht sie fast durch die Hölle in dieser Simulation und bearbeitet im Endeffekt nicht ihre eigenen, sondern die Ängste ihrer Kollegen.

    Und dann, ich weiß auch nicht, springt eines Tages ein Krampus aus dem Gebüsch und sie erstarrt zur Salzsäule, denn nicht der Clown war Angstobjekt, aber der Krampus wär's gewesen! War nur zufällig in ihrer Simulation nicht dabei, Pech gehabt! WTF?

    Dass die Kollegen nicht nur eingeweiht sondern sogar Komplizen waren, finde ich auch grotesk. Ed sagt zwar, dass er ihr das ausreden wollte, aber ehrlich... Es muss doch in Zeiten wie diesen andere Möglichkeiten geben!

    Bortus' "I'm feeling very self-conscious. May I leave?" inkl. bedröppeltem Abgang und Alaras wiederhergestelltes Selbstvertrauen lassen mich wenigstens nicht ganz frustriert zurück.

    Ich hätte dieser Folge gern die maximale Punktzahl gegeben, aber leider: Großzügige 4 Sterne wegen des guten Anfangs.
    Zuletzt geändert von AnaDunari; 06.01.2018, 19:08.
    John: Work- now - freak - later. Work - now - freak - later.
    Stark: Yes. That's fair.
    John: Good.
    Stark: How much later?

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      #3
      Natürlich wieder ein fieser Clown... Pennywise lässt schön grüßen. Im Westen, äh, Weltall nix Neues.

      Dass am Ende alles ein Holodeck-Programm ist, kennt man bei ST u. a. aus "Das Schiff in der Flasche" und "Gedächtnisverlust".

      Ein Highlight war für mich der Cameo des "Holo Doc" Rob Picardo mit spitzen Elfen-Ohren.

      P. S.: Kann es sein, dass Alaras Papa ein Pantoffelheld ist?
      Zuletzt geändert von Schpucki; 25.04.2018, 08:51.
      Ich bin für jeden konstruktiven Beitrag zur Lösung eines Problems dankbar. Das war keiner.

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        #4
        Sehr schön Folge, hat mich gut unterhalten ... aber eins geht gar nicht, das mit den Spinnen sollte FSK 99 sein und hat im TV nix verloren

        Das es auf das Holodeck hinausläuft, wurde ja schon am an Anfang der Folge angeteasert, als dieses so explizit nochmal dargestellt wurde. War also nicht verwunderlich, aber die Folge war trotzdem spannend inszeniert und hatte alles was man braucht.

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          #5
          Nachdem ich seit Folge 2 Alara-Fan bin, hat mich eine weitere Folge mit ihr im Mittelpunkt natürlich sehr gefreut. Erneut beschäftigt sich die Episode mit ihren Selbstzweifeln, diesmal weil sie glaubt den Tod eines Crewmitgliedes verschuldet zu haben.

          Die Horror-Elemente waren recht nett, wenn auch mit Spinnen, Abgrund, Arzt, Clown, Alleinsein und Monster-Roboter sehr klischeehaft (sollten sie lt Handlung aber auch sein). Dass alles auf eine von Alara selbst gestartete Holo-Simulation hinausläuft hab ich nicht kommen sehen (wenn Holodeck, dann eher ne Fehlfunktion). Ist aber auch ziemlich heftig, dass ihr der Captain diese Simulation und vorher Operation des Kurzzeitgedächtnisses erlaubt hat.

          Schön das Wiedersehen mit dem Holodoc als Alaras Vater. Hoffe man sieht ihn noch öfter.

          Der Pain-Witz bei der Gedenkrede hätte nicht sein müssen.

          Alles in allem
          4,5 Sterne für ne gute Horror/Mystery-Folge!

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            #6
            Zitat von Schpucki Beitrag anzeigen

            P. S.: Kann es sein, dass Alaras Papa ein Pantoffelheld ist?
            Das passt sowas von zu dem!


            Alara ist so ziemlich das beste an "The Orville", ich gucks hauptsächlich wegen ihr.
            Die Episode war besser als ich erwartet hatte. Ich schwankte da so zwischen Holosimulation und tatsächlichen Ereignissen, war aber toll gemacht.

            Auch war es eine große Freude, Robert Picardo wiederzusehen. Die Maske steht ihm gut.
            And when I say, you have received the Holy Spirit within you, you won't need any medicine. You won't need a band-aid. You won't need your beer. He will be that medicine, he will be that band-aid, he will be that beer. Can I get an Amen?
            -Tiffany "Pennsatucky" Doggett ♥
            "Unsere Begegnung war kein Zufall. Nichts geschieht zufällig."
            -Qui-Gon Jinn

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              #7
              Mir hat die Folge sehr sehr gut gefallen. Die Horrorelemente haben mich zuerst an die TNG-Folge erinnert, wo die Ent. irgendwo gelandet war, wo Gedanken Realität wurden. In einem Moment ist die Fantasie da, im nächsten wieder weg.
              Da dachte ich noch das Schiff hat sich eine Lebensform eingefangen, die sich von Angst ernährt.

              Als dann schließlich niemand mehr da war dachte ich an die TNG-Folge, wo Beverly in der Warpblase gefangen war. Mit dem Holodeck habe ich aber nicht gerechnet. Wer löschte denn auch sein Kurzzeitgedächtnis, damit die Simulation zu 100 % real wirkt?


              Bisher meine Lieblingsfolge. Die Horrorelemente waren angenehm verstörend und verwirrend zugleich, sodass man keine Ahnung hatte was genau los ist. Auch der Humor durfte nicht fehlen. Egal ob das noch besetzte Holodeck oder der betrunkene Kapitän. (Wie häufig das wohl vorkommt? )

              Wobei die Ängste auch funktionieren, wenn man keine Angst vor diesen Dingen hat. Ich meine, wer hätte diesen Clown nicht erschossen?
              Und Taranteln sind niedlich, aber nicht in dieser Anzahl.

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                #8
                Wow, das war mal eine ziemlich krasse und gute Folge!

                Das Wiedersehen mit Robert Picardo war echt klasse!
                Ich denke, fast jedem kommen Assoziationen mit diversen TNG-Folgen, wenn man diese Episode anschaut.
                Die Horrorelemente waren sehr gut, der Clown war echt gelungen!
                Auch Isaacs Verwandlung war echt gruselig!
                Erwähnenswert finde ich noch die tolle Musik in dieser Episode, die ja maßgeblich zur Stimmung beiträgt bei einem solchen Szenario!


                Der Pain-Namenswitz war absolut unnötig!

                und... irgendwie war ich bis zum Abspann nicht sicher, ob nicht doch noch ein Jumpscare kommt

                Ich gebe
                5 Sterne

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                  #9


                  Den Überraschungseffekt hatte diese Episode definitiv auf ihrer Seite.
                  Für die meisten dürfte die Holodeckauflösung nicht so vorhersehbar gewesen sein.
                  Schon allein deshalb war die Folge mehr als nur Durchschnittlich, ich würde Sie sogar zu den bisher stärksten Folgen zählen.
                  Das etwas nicht stimmt, hat man schon bereits daran gemerkt, das der Horrorclown problemlos Alara umstoßen konnte. Das ist ja nicht so einfach, da sie wesentlich stärker ist,
                  als sie aussieht.
                  Bis zu dem Punkt wo der Krankenpfleger getötet wurde, hätte ich noch mit der Realität gerechnet, doch spätestens als Gordon von diesem Spinnenmonster gefressen wird, war klar, das da was nicht stimmt. Die Folge war zwar spannend, doch in Sich ziemlich unlogisch. Wie AnaDurani bereits geschrieben hat, macht die Traumtaselbst Therapie überhaupt keinen Sinn, wenn die Ängste von anderen Personen gewählt wurden, das ist dann der sprichwörtliche Schuss ins blaue. Naja bei dieser Serie ist eine genaue Analyse sowieso unangebracht, da man es hier oft nicht so genau nimmt.

                  Ich vergebe deshalb nur knapp 5 Sterne

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                    #10
                    Zitat von Keymaster Beitrag anzeigen
                    Die Folge war zwar spannend, doch in Sich ziemlich unlogisch. Wie AnaDurani bereits geschrieben hat, macht die Traumtaselbst Therapie überhaupt keinen Sinn, wenn die Ängste von anderen Personen gewählt wurden, das ist dann der sprichwörtliche Schuss ins blaue. Naja bei dieser Serie ist eine genaue Analyse sowieso unangebracht, da man es hier oft nicht so genau nimmt.
                    Auf die Art nach anderen Phobien zu suchen ist zwar ein Schuss ins Blaue, aber insgesamt war es ein sehr gutes Stresstraining für den Sicherheitsoffizier. Sie hatte ja auch die allgemeine Angst ihrem Job nicht gewachsen zu sein. Das ändert sich ab jetzt hoffentlich.

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                      #11
                      Wenn man es so betrachtet, wie du es beschreibst, macht es durchaus wieder Sinn.
                      Ich fand sie Anfangs als Sicherheitsoffizier total fehlbesetzt. wenn man Sie mit den Star Trek Sicherheitsleuten ala Worf und Odo vergleicht, hat ihr bisher durchweg die Courage gefehlt, die man von so einer Person hätte erwarten sollen. Da helfen auch keine Superkräfte. Zu Beginn der Serie habe ich noch gedacht "hätte man doch lieber Bortus zum Sicherheitschef gemacht" Aber mittlerweile gibt man sich in Sachen Charakterentwicklung ja Mühe, wenn man es so weiter belässt...

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                        #12
                        Also mir hat die Folge so richtig gut gefallen, besonders wegen dem Umstand das diese so richtig zum Fürchten und sehr spannend war. Gruselig fand ich die Szene mit dem Clown und Alara im finstern Lagerraum , aber auch die Szene mit der Spinneninvasion war klasse.
                        Auch war es kein Problem das nach der Szene mit der Riesenspinne, welche Gordon aufgefressen hat, zu erfahren das die Ereignisse nicht real waren, da die Auflösung mit dem Holodeck und der Simulation überzeugend umgesetzt wurde.
                        Das Alara im Mittelpunkt stand war für mich persönlich ein zusätzlicher Pluspunkt, da ich diesen Charakte sehr gerne habe.
                        Ich gebe der Folge somit schwache sechs Sterne.

                        P. S.: Auf Ed Mercers Schreibtisch liegt ein kleiner Kermit!
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                          #13
                          Ich fand die Folge ebenfalls sehr unterhaltsam. Leider etwas vorhersehbar, wenngleich die einzelnen Horrorelemente teilweise überraschend daher kamen.

                          Von mir gibt es 4 Sterne.

                          Am lautesten durch die Nase ausgeatmet habe ich übrigens bei dem Auftritt von Bortus mit Perücke und Duellpistole
                          So long, and thanks for all the fish

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                            #14
                            Highlights:
                            - Bortus mit weisser Perücke & Rüschchenhemd
                            - der VOY-Holodoc mit Segelohren

                            Tiefpunkt: der Pain-Witz

                            Den Rest fand ich eher durchschnittlich.
                            Es war relativ schnell klar, dass das alles nicht real ist. Schon als der Doc sie ans Bett fesselt und ihren Assistenten abknallt, allerspätestens dann bei der Riesenspinne. Welche auch effektmässig nicht sonderlich gut gemacht war (wie übrigens auch das Feuer im Maschinenraum).
                            Wobei ich allerdings nicht drauf gekommen wäre, dass es eine Holoraum-Simulation sein könnte. Wer kommt denn drauf, sich für eine Übung das Gedächtnis zu löschen?!?
                            Ich hatte irgendeine sonstige Anomalie vermutet.

                            Aufgerundete 4/6
                            Don't Panic

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                              #15
                              Ich kann mich dem positiven Grundtenor dieser Episode nicht anschließen. Klar der Anfang war gut, hat mir auch gefallen. Aber hätte mir auch gewünscht mehr über Alaras Psyche zu erfahren bzw. ihre Kindheit usw. Aus dem Gespräch mit ihren Eltern schließe ich, dass sie auf ihrer Heimatwelt als etwas dumm gilt und deshalb fortging.
                              Auch das Auftauchen des Clowns gefiel mir noch, habe mich auf eine Mystery-Episode gefreut aber irgendwann wurde es einfach langweilig. Die Auflösung mit der Holosimulation gefiel mir dann nicht, hätte mir was anderes erwartet.
                              Völlig unnötig fand ich wieder Gordon und LaMarre, ich kann beiden absolut nichts abgewinnen. Und ich hoffe nicht, dass auch Bortus mehr und mehr zur Witzfigur gemacht wird, war früher schon mit dem Titanic-Lied so und jetzt wieder sein Auftritt mit Perücke bzw. manche Aussagen.

                              3 Sterne
                              Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                              die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                              das geht aber auch so

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