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Babylon 5 gegen Deep Space Nine

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  • Lope de Aguirre
    antwortet
    "Sopranos", "Six Feet Under", "Deadwood", "Rome" etc. sind im Serienbereich imo einfach realistischer.

    Ich halte es für ein Gerücht, dass Sci-Fi nicht einen ähnlichen Realismusgrad erreichen kann, schliesslich meine ich nicht Hyperraumantireb, Aliens oder Telepathen, wenn ich unrealistisch erwähne.

    Bei BSG z.B. schwingt sich Adama auch nicht in nen Fighter oder geht persönlich auf Attentäter-/Cylonen-Jagd.

    Bei "Firefly" + "Farcsape" hat man das Kommando-Problem dann einfach nicht, da es sich um eine minaml-Crew von Ausgestossenen/Flüchtlingen dreht.

    Die Sheridan-Nummer in "Thirdspace" ist nicht wengier cheesieges writing als bei "Independence day" der Präsident der vereinigten Staaten in den F-18 steigt um die Aliens zu bekämpfen.
    Ich persönlich rechne nicht, dass Angela Merkel sich in den nächsten Panzer setzt und ab nach Afghanistan düst.

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  • Laserfrankie
    antwortet
    Abgesehen davon: Welche Geschichte ist schon wirklich absolut glaubwürdig? Selbst auf Tatsachen basierende Geschichten werden meistens so frisiert, dass sie spannender und dramatischer wirken, als sie eigentlich waren.

    Die Schneidetechnik und der damit verbundene Perspektivenwechsel des Mediums Film sorgt zusätzlich immer für eine gewisse Unglaubwürdigkeit. Aber das lässt sich nun mal nicht ändern.

    Filme, die die Handlung durchgehend aus einer einzigen Perspektive zeigen, werden oft vom Publikum als unbefriedigend und irgendwie seltsam betrachtet.

    Bestes Beispiel der letzten Jahre ist "Krieg der Welten" von Steven Spielberg, der ausschließlich und bis zur letzten Konsequenz nur die Perspektive von Tom Cruise zeigt. Der Film schwenkt nicht ein einziges Mal von ihm ab. Das ist ein interessanter Ansatz, unterminiert aber das, was Filme eigentlich auszeichnet, denn Filme leben - anders als das Theater - vom Perspektivenwechsel. Entfernt man das, beraubt man den Film einer seiner größten Stärken und dass es überhaupt einigermaßen gut ging, ist dem Talent von Spielberg zu verdanken.

    Aber das nur so am Rande als kleine Abschweifung

    Gruß,

    Frank

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  • Mayan
    antwortet
    Das "Problem" hat eigentlich nichts mit SF zu tun. Heldenepen ohne Helden sind einfach suboptimal

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
    So einfach kann man es auch nicht sagen, selbst bei B5 gab es viele Szenen, die vom Drehbuch dramatisch geschrieben wurden. Lope de Aguirre hat dir ja eh schon einige Beispiele gebracht, wo auch B5 etwas unglaubwürdig war, die angesprochene Szene von "Thirdspace" war sowieso die Gipfelung des Unglaublichen, da muss man schon lange suche bei anderen Serien um nochmal solch eine Szene zu finden.
    "Thirdspace" habe ich leider noch nie gesehen...

    Ja, okay, die Anhäufung von so vielen Zufällen ist tatsächlich schon etwas übertrieben, was aber meiner Meinung nach das Problem jeder SF-Serie darstellt (immer sind die Hauptprotagonisten in ihrem Gebiet etwas besonderes), die ich so kenne, aber ich meine jetzt eher die Charakterentwicklung.

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  • XlegolasX
    antwortet
    Dem kann ich mich nur anschliesen den SiFi soll ja gar nicht immer Glaubwürdig sein sondern Fantasie und Gefühle anregen die in einen schlummern

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  • InDeepSpace
    antwortet
    Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
    Eine Glaubwürdigkeitsdiskussion würde ich lieber nicht lostreten. Denn da sehen letztendlich alle Fantasy- oder Sci-Fi-Geschichten schlecht aus. Und am schlechtesten die, die am erfolgreichsten sind.

    Babylon 5 muss man unter der Kategorie "Heldensaga" verzeichnen. Und da sind Überzeichnungen und "Zufälle" halt erlaubt.

    Deswegen kann ich die von Lope aufgeführten Punkte mit einem Schulterzucken abtun: Na und?

    Wir reden hier schließlich nicht über eine Dokumentation oder ein Gesellschaftsdrama.

    Babylon 5 ist einfach eine geile Geschichte. Punkt. Man muss nicht immer alles zwanghaft relativieren. Man kann auch Dinge einfach geil finden, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben

    Gruß,

    Frank
    Word,

    so sehe ich dass auch. Sheridan ist vielleicht ein bisschen zu heldenhaft dargestellt, aber der Rest passt schon

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  • Laserfrankie
    antwortet
    Eine Glaubwürdigkeitsdiskussion würde ich lieber nicht lostreten. Denn da sehen letztendlich alle Fantasy- oder Sci-Fi-Geschichten schlecht aus. Und am schlechtesten die, die am erfolgreichsten sind.

    Babylon 5 muss man unter der Kategorie "Heldensaga" verzeichnen. Und da sind Überzeichnungen und "Zufälle" halt erlaubt.

    Deswegen kann ich die von Lope aufgeführten Punkte mit einem Schulterzucken abtun: Na und?

    Wir reden hier schließlich nicht über eine Dokumentation oder ein Gesellschaftsdrama.

    Babylon 5 ist einfach eine geile Geschichte. Punkt. Man muss nicht immer alles zwanghaft relativieren. Man kann auch Dinge einfach geil finden, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben

    Gruß,

    Frank

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  • Mr.Viola
    antwortet
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Übertrieben dargestellt fand ich persönlich ja nie etwas bei B5... das ist ganz interessant, denn bei anderen Serien fällt mir immer etwas auf, wo es wirklich übertrieben wirkt...
    So einfach kann man es auch nicht sagen, selbst bei B5 gab es viele Szenen, die vom Drehbuch dramatisch geschrieben wurden. Lope de Aguirre hat dir ja eh schon einige Beispiele gebracht, wo auch B5 etwas unglaubwürdig war, die angesprochene Szene von "Thirdspace" war sowieso die Gipfelung des Unglaublichen, da muss man schon lange suche bei anderen Serien um nochmal solch eine Szene zu finden.

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  • Lope de Aguirre
    antwortet
    Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
    Übertrieben dargestellt fand ich persönlich ja nie etwas bei B5... das ist ganz interessant, denn bei anderen Serien fällt mir immer etwas auf, wo es wirklich übertrieben wirkt...
    naja in gewisser Weise trieft die Serie ja schon vor cheesyness, aber da viele Schauspieler, Charaktere und die Grundstory so gut funktionieren kauft man doch vieles ab.

    Aber Sheridan, der von den Toten wiederkehrt und als Supersheridan den Schattenkrieg beendet und die Erde befreit, die Allianz der vereinten Planeten gründet und die Frau am Ende bekommt ist schon harter Tobak - noch dazu, dass Sheridan nie was naderes tat, er war auch schon der ertse, der einen Minbari-Angriff siegreich überlebte - Starkiller.

    Zufällig sind dann der letzte der Kha'ri, der später Religionsführer wird, der zukünftige Cenaturi-Imperator und sein Nachfolger, der Präsident der Allianz, ein Mitglied des Grauen Rates, welche die Nachfolgerin Dukhats werden sollte und Valen auf ein und der selben Station. Ach und Garibaldi ghehört dann noch Edgars Industries.

    Am lustigsten und enttäschendsten fand ich jedoch, dass Garibaldi und Franklin - glaub ich - zu zweit einfach ins Gefängis latschen und Sheridan befreien - what the fuck?!

    Genauso wahrschienlich, dass Sheridan in nem Raumanzug durch ein Gefecht fliegt und die Thirdspace-Aliens mit ner Bombe stoppt, oder das Sinclair, Sheridan und alle anderen Hauptcharaktere regelmäßig in Stafurys etc steigen oder persönlich sich Attentätern stellen etc.

    ...

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  • XlegolasX
    antwortet
    ALso ich finde Hitler hat aktiv das deutsche Volk vernichtet mit Volkssturm, Wehrwolf, KZ und Verteidigung bis in den Tod was alles auf direckten Befehl Hitlers geschah.

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  • [OTG]Marauder
    antwortet
    Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
    Ich empfehle dir, bei Gelegenheit mal "Der Untergang" anzuschauen.

    Hitler HATTE explizit eine Politik der verbrannten Erde befohlen! Er war sogar ausdrücklich der Meinung, das deutsche Volk verdiene das Überleben nicht, wenn es den Krieg verliert, denn es habe sich damit als das Schwächere erwiesen!

    Ich bleibe dabei: Clark wurde trotz der oberflächlichen Charakterisierung sehr realistisch dargestellt.

    Gerade weil JMS bezüglich Präsident Clark so vage bleibt, ist dieser als Platzhalter, als Prototyp des Diktators so gut gelungen.

    Gruß,

    Frank
    Stimmt...Hitler hatt zwar nicht "Aktiv" die Vernichtung des deutschen Volkes betrieben(im falle der Niederlage)...aber er hat Kategorisch verboten irgendwelche "vorkehrungen" zu treffen die der Bevölkerung das leben nach der Neiderlage vereinfacht oder sogar ermöglicht hätten

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  • Laserfrankie
    antwortet
    Zitat von InDeepSpace Beitrag anzeigen
    Clarke ist wirklich ziemlich eindimensional böse. Wie kann man nur sich selbst erschiessen und kurz vorher noch alle Satelliten auf die Erde ausrichten, um diese zu zerstören??? Fand das ein bisschen übertrieben in der Folge. Auf so eine Idee wäre selbst Hitler nicht gekommen!!!
    Ich empfehle dir, bei Gelegenheit mal "Der Untergang" anzuschauen.

    Hitler HATTE explizit eine Politik der verbrannten Erde befohlen! Er war sogar ausdrücklich der Meinung, das deutsche Volk verdiene das Überleben nicht, wenn es den Krieg verliert, denn es habe sich damit als das Schwächere erwiesen!

    Ich bleibe dabei: Clark wurde trotz der oberflächlichen Charakterisierung sehr realistisch dargestellt.

    Gerade weil JMS bezüglich Präsident Clark so vage bleibt, ist dieser als Platzhalter, als Prototyp des Diktators so gut gelungen.

    JMS verlässt bei der Darstellung von Clark nie die Perspektive unserer B5-Helden. Der Zuschauer weiß nicht mehr über Clark und seine Administration, als Sheridan und Co. Das ist Absicht, damit die Bedrohung für den Zuschauer umso größer wirkt.

    Man stelle sich nur vor, man hätte Clark ausführlicher charakterisiert und gegebenenfalls auch noch gezeigt, wie er mit seinen Kindern spielt oder so was...

    Das hätte zur Folge gehabt, dass die moralische Rechtfertigung für Sheridans Angriff auf die eigenen Streitkräfte (mit Tausenden von Todesopfern) unterminiert worden wäre.

    Es reicht, dass ihm das am Ende von der neuen Präsidentin zum Vorwurf gemacht wird, nach dem Motto: "Sie haben ja gar nicht gewusst, was hier hinter den Kulissen wirklich passiert."

    Gruß,

    Frank
    Zuletzt geändert von Laserfrankie; 09.03.2007, 19:14.

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Übertrieben dargestellt fand ich persönlich ja nie etwas bei B5... das ist ganz interessant, denn bei anderen Serien fällt mir immer etwas auf, wo es wirklich übertrieben wirkt...

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  • XlegolasX
    antwortet
    Zitat von Wannabe Beitrag anzeigen
    Das ändert aber rein garnichts an seinen Taten und seiner Position!
    Die meisten Bösen lassen sich von irgendetwas verführen, sei es Macht, Ansehen, Thrill, Reichtum...


    Aber genau diese These wurde eine oder Zwei Seiten vorher vom mehreren Leuten vertreten und von garakvsneelix formuliert, und nur dagegen habe ich argumentiert.

    Dann sind wir uns da ja einig , den dem habe ich nichts viel mehr hinzuzufügen.


    Zitat von Wannabe Beitrag anzeigen
    Will ich nicht bestreiten, ist aber nicht Gegenstand der Diskussion, an der ich mich (bisher) beteiligt zu haben dachte!
    Hier hingegen kann ich dir nur wiedersprechen den um diese Diskusion sinvoll zu führen, gehört es meiner Meinung dazu auch sich mit den verschieden Graden der involvierung auseinander zu setzen, den ich finde das man nicht zu sehr verallgemeinern sollte.

    Zitat von Laserfrankie Beitrag anzeigen
    Im Fall von Lord Refa z.B. ist der Fall nun eigentlich wirklich glaskar, denn sein Ziel ist es, das Volk der Centauri wieder zur Nummer 1 in der Galaxis zu machen und dabei persönlich an Macht und Einfluss zu gewinnen. Die Ursache seines Verhaltens sind Machtgier und Patriotismus.

    Im Gegensatz zu Londo ist Refa aber bereit, dafür auch noch die letzten moralischen Bedenken über Bord zu werfen.
    Sorry das stimmt so nicht ganz die Centauri waren Refa relativ egal er wollte den Tron und nichts anderes, das hat er in einem gespräch mit Londo sehr betohnt als dieser ihn "bat" sich von den Schatten zu lösen.


    Zitat von InDeepSpace Beitrag anzeigen
    Clarke ist wirklich ziemlich eindimensional böse. Wie kann man nur sich selbst erschiessen und kurz vorher noch alle Satelliten auf die Erde ausrichten, um diese zu zerstören??? Fand das ein bisschen übertrieben in der Folge. Auf so eine Idee wäre selbst Hitler nicht gekommen!!!
    Stimmt nicht ganz Hitler hat vor seinem Selbstmord ( in dem er sich zufälliger weise erschoß ) gesagt das es die Deutschen nicht anders verdient Hätten als von den russen erschlagen zu werden da sie sich nicht als würdig erwiesen hätten und als nicht stark genug.
    Als zweites möchte ich dazuden Führerbefehl "verbrante Erde" anführen was im grunde auch nichts anderes ist als Clark tat. Totalitäre Herscher verhaltn sich fast in gleicher weise !

    Zitat von Uny Beitrag anzeigen
    Das ist doch nichts neues. Sebst die alten Römer haben bei einem Rückzug die Brunnen vergiftet um sie für den Gegner unbrauchbar zu machen.
    Die Wehrmacht hat bei ihrem Rückzug aus Russland auch alles in Brand gesteckt.
    Das Prinzip der sogenannten "Verbrannten Erde" zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Kriegsführung.
    Es ist doch immer wieder die sleber Leier, "Was ich nicht haben kann, soll auch kein anderer haben." Welch Mittel dabei eingesetzt werden ist relativ.
    Es giebt noch ein krasseres Beispiel von den Römern, Kartago wurde niedergebrant und dann wurde mit mit Salz damit gesorgt das sichb diese Stadt nicht noch einmal erhohlen würde den es wuchs nichtsmehr dort

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  • Uny
    antwortet
    Das ist doch nichts neues. Sebst die alten Römer haben bei einem Rückzug die Brunnen vergiftet um sie für den Gegner unbrauchbar zu machen.
    Die Wehrmacht hat bei ihrem Rückzug aus Russland auch alles in Brand gesteckt.
    Das Prinzip der sogenannten "Verbrannten Erde" zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Kriegsführung.
    Es ist doch immer wieder die sleber Leier, "Was ich nicht haben kann, soll auch kein anderer haben." Welch Mittel dabei eingesetzt werden ist relativ.

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