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    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Seit ich hier zuletzt gepostet habe, hat sich doch einiges bei meinen Lieblingsserien getan. Und weil mir in den Ferien gerade fad ist, aktualisiere ich meine Top25 (auf internationale Serien fixiert) mal:

    Von "Twin Peaks", "Farscape", "True Blood", "The Mentalist", "Prision Break", "Die Sopranos", "Monk" oder "Dexter" hab ich leider zu wenig gesehen, als dass ich sie in die Liste aufnehmen könnte, obwohl ich glaube, dass die Serien ansonsten darin vertreten wären. "Caprica" werd ich mir die nächsten Tage/Wochen zu Gemüte führen (schätze, die Serie wird sich auch irgendwo in den Top25 einordnen). Bei "Firefly" kenn ich noch keine einzige Folge, werd ich aber zu Zeiten auch nachholen (sind ja nicht soooo viele).

    Insgesamt merkt man eine Fixierung auf Serien des 21. Jahrhunderts. Dies liegt wohl an der Revolution, welche Serien wie "Twin Peaks" oder B5 ausgelöst haben. Sprich weg von Einzelfolgen, hin zu größeren Handlungsbögen mit Charakterentwicklung, welche mir persönlich einfach besser gefallen. Gerade viele aktuelle Serien wie "Game of Thrones" verzichten auf zuuuuu lange Staffeln, dafür sind die Folgen in Kinoqualität und es gibt keine einzige Füll-Folge mehr (was ich persönlich sehr begrüße). Dafür wird der Gewalt- und der Sex-Pegel, gerade bei HBO- und Showtime-Serien, gerne etwas nach oben geschraubt.
    Alleine die Pilotfolge von Twin Peaks ist meiner Meinung nach besser als ein Großteil deiner aufgelisteten Lieblingsserien.

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    4. Lost
    Ist mittlerweile doch abgeschlagen, weil die Auflösung oft nicht sooo befriedigend war (obwohl man einiges außerhalb der Serie nachgeholt hat). Dafür überzeugt immer noch die geniale Spannung und die tollen Charaktere.

    6. Game of Thrones
    Wie "Rome" ein tolles Intriganten-Stadl mit guten Schauspielern und Charakteren. Dazu kommt, dass Fantasy neben SF und Historien-Geschichten mein Lieblings-Genre ist. Optisch hielt man sich zwar mit Schlachten etwas zurück, dafür überzeugen die anderen atmosphärischen Bilder (etwa der Wall) voll. Steigerungspotential vorhanden!

    14. Die Simpsons
    Qualitativ unterscheiden sich die einzelnen Folgen ziemlich: Von sturzdämlich bis absolut genial ist alles dabei. Auch bei den Staffeln ist es ein ziemliches auf und ab (wobei die ersten Staffeln IMO tendenziell besser als die letzten sind). Trotzdem liebe ich die Charaktere (vor allem Homer) und die gesellschaftskritischen Seitenhiebe, was "Die Simpsons" zur meiner Meinung nach besten Zeichentrick-Serie überhaupt macht.

    18. Akte X
    So manche Moster-of-the-Week-Folgen sind einfach nur trashig oder für meinen Geschmack zu skurill. Trotzdem gefällt mir Mulder und Scullys ewige Suche nach der Wahrheit. Leider nimmt die Serie mit Mulders Ausstieg in der letzten bzw. tlw vorletzten Staffel auch ziemlich ab, da sie eben großteils vom Original-Gespann lebte. Hoffe immer noch auf einen dritten Kinofilm.
    Stimme dir bei diesen Serien absolut zu! Allerdings The Simpsons nur bis ca. Staffel 10 und Akte X (wie du schon gesagt hast) bis Mulders Ausstieg.

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    12. Two and a half Men
    Die IMO beste Sitcom. Die erstren rund 5 Staffeln waren einfach genial. Das Trio Charly, Alan und Little-Jake funktionierte perfekt und sorgte (trotz mancher Wiederholungen) für ständige Lachkrämpfe. Leider nahm die Serie auch schon unter Charlie qualitativ ab, ehe sie nun mit Walden ihren Tiefpunkt erreichte. Hoffentlich wird's wieder witziger, sonst wär ich für ne Einstellung.


    Meiner Meinung nach eine der primitivsten Sitcoms/Serien der letzten Jahre...
    Diese Szene in South Park zeigt das nochmal ganz schön
    Two and a Half Men in South Park - YouTube

    Im Bereich Sitcom würde ich dir Fawlty Towers, Seinfeld und Arrested Development empfehlen.
    Zuletzt geändert von Evil-Link; 21.02.2012, 09:17.

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      Zur Zeit:
      Ohne Rangfolge:

      Star Trek (TNG, Enterprise)
      Stargate SG1 und Atlantis
      B5
      Space 2063


      Castle
      Bones..
      BSG new (abgekühlte Euphorie)
      Akte X (Dauerbrenner)
      Dr. Quinn (Dauerbrenner)
      Die Schöne und das Biest (Dauerbrenner)
      ...

      und ganz neu bei mir auf meiner Favoritenliste und zur Zeit meine Nummer 1: Sanctuary

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        Zitat von Evil-Link Beitrag anzeigen


        Meiner Meinung nach eine der primitivsten Sitcoms/Serien der letzten Jahre...
        Die Serie zeigte mit Charly der Gesellschaft eben ihr Spiegelbild (der Großteil der Männer wäre einem Leben bestehend nur aus Sex, Drugs und Nichtsarbeiten wohl weniger abgeneigt). Leider, dass mit Strahlemann Walden dieser Biss verloren ging.

        EDIT: Was ich gerade gemerkt hab, hab "Die Borgias" bei einer Ursprungs-Rangliste vergessen. Die Serie belegt aktuell den 15ten Platz zwischen "Die Simpsons" und ST:TNG, hat jedoch Steigerungspotential.
        Zuletzt geändert von HanSolo; 22.02.2012, 12:26.

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          Von den in der Auswahl genannten Serien mag ich:

          Star Trek: Alle Serien (ausser TAS, da nie gesehen und DS9 (kenne nur Staffel 1)), am meisten TNG und TOS
          Babylon 5: Nur die Serie, Filme und Spin-Off kenne ich nicht
          Rome
          Stargate: Alle drei Serien, am liebsten SG-1
          Scrubs
          Smallville

          Dazu mag ich:

          Malcom Mitendrin
          True Blood
          Mad Man
          Boardwalk Empire
          Twin Peaks
          Big Bang Theory
          V - Die Ausserirdischen Besuchr kommen
          Raumpatrouille Orion
          Fringe
          Eureka
          Supernatural
          Criminal Minds

          Eine Reihenfolge und Bewertung lasse ich mal weg, da das ewig dauern würde das zu erstellen.

          EDIT: wie konnte ich diese nur vergessen... Breaking Bad
          Zuletzt geändert von Marschall Q; 22.02.2012, 11:13.

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            1. Twin Peaks
            2. Buffy the Vampire Slayer
            3. Game of Thrones
            4. Freaks and Geeks
            5. The Wire
            6. Fawlty Towers
            7. Cowboy Bebop
            8. South Park
            9. Lost
            10. Arrested Development
            11. Veronica Mars
            12. The Sopranos
            13. Seinfeld
            14. The X-Files

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              Mein letzter Beitrag ist zwar "erst" vom Februar letzten Jahres, aber ich habe in den letzten 2 bis 3 Jahren mein Repertoire etwas erweitert, viele Titel nachgeholt und habe mich genremäßig etwas außerhalb meiner "Comfort Zone" umgesehen. Zeit für ne Aktualiserung.

              1. The Wire
              Mit Krimis habe ich nicht viel am Hut, aber "The Wire" hat mit den üblichen Crime-Serien auch nicht viel... ja quasi nichts gemeinsam. "The Wire" ist anders und mehr. Sicher, pro Staffel gibt es einen großen Fall oder besser ein zentrales Thema, aber nach und nach wird aus der Serie immer mehr eine Chronik der Stadt Baltimore, mit seinen unzähligen, mannigfaltigen Figuren auf beider Seiten des Gesetzes, dazwischen und darüber hinaus. Politik spielt ebenso eine Rolle wie der Einfluss der Medien, die Schulen und das Schulsystem in Problemgebieten, Schmuggel (Menschen, Drogen, etc.) in den Docks wie auch der Drogenhandel vom kleinen Mann bis hin zu den großen Bossen.
              Für mich eine Serie nahe an der Perfektion: angenehm unaufgeregt, akribisch recherchiert und soweit ehrlich und realistisch, wie es in einem Unterhaltungsprodukt möglich ist. Nur 3 kleine Mankos: 4:3 Format, nicht auf Blu-ray verfügbar, die Polizeiarbeit wird von "oben" ein paar Mal zuviel behindert.

              2. The Shadow Line
              Zwar bisher erst nur 1x gesehen, aber die Minserie hat mich beim ersten Anschauen von der ersten Minute weggeblasen. Eine Tour de Force in die britische Unterwelt mit einer sich Schicht um Schicht entblätternden Handlung und zum Schneiden dichten Atmosphäre. Wieder mal sträflichst von der BBC beworben (es gab für die BBC-Ausstrahlung noch nicht mal sowas wie einen Trailer), aber mit genügend Starpower (Chiwetel Ejiofor, Christopher Eccleston, Stephen Rea etc.) ausgerüstet und einer Inszenierung die schon fast an Kunst heranreicht, haben die Briten trotz Klischees sowie ein bisschen Style over Substance und einer unterm Strich etwas zu moralisierenden Auflösung, eines der fesselndsten Crime-Dramas der letzten Jahre geschaffen.

              3. Breaking Bad
              Die Serie zündete bei mir erst im 2. Anlauf und auch jetzt kurz vorm Ende der ersten "Hälfte" der 5. Staffel (scheiß Ausstrahlungspolitik) finde ich die erste Staffel weiterhin mäßig. Doch spätestens mit der 2. Staffel beginnt die Sogschraube immer weiter anzuziehen und man ist voll dabei, wie sich der krebskranke Walter White trotz hehrer Intentionen immer weiter in die Abwärtsspriale aus Drogen, Kriminalität und Gewalt verstrickt aus der er weder entkommen kann noch will und wie seine Entscheidungen sein Umfeld (Familie, Freunde, Feinde etc.) in Mitleidenschaft ziehen. Darstellerisch exzellent (Wer hätte gedacht, dass Bryan Cranston nach Malcom Mittendrin zu so einem Wandel fähig gewesen wäre und locker eine der einprägsamsten Performances der letzten Jahre hinlegt?), stilsichere Inszenierung (die Serie ist wohl der König in der Disziplin "Cold Openings") und eine zwar nicht immer völliog realistische, dafür immer spannender werdende und insgesamt nachvollziehbar logisch bleibende Handlung, deren Ende bis jetzt noch aussteht. Die 4. Staffel war aus meiner Sicht bis jetzt das bestgeschriebene Stück Seriengeschichte der letzten 5 Jahre.

              4. Deadwood
              Mein Einstieg in die Welt der "HBO-Serien" und der hat Eindruck bei mir hinterlassen, obwohl ich sonst wenig mit dem "Western"-Setting anfangen kann: Dreckig, rau und brutal präsentiert die Serie das Städtchen Deadwood in der das Gesetz erst noch Einzug erhalten muss, zum Leidwesen vieler Bewohner. Zwar ist das Handlungstempo alles andere als schnell zu beschreiben, Atmosphäre, Figuren und deren Darsteller machen das ein oder andere Manko mehr als wieder wett. Wenn ein Al Swearengen während eines Blowjobs mit uns, dem Publikum, oder mit einem abgeschlagenen, vor sich hinwesenden Indianerkopf über sein Leben, seine Lage und darüber hinaus philosophiert, zieht die Serie sowieso alle Sympathieregister auf sich. Trotz Absetzung nach der 3. Staffel von Anfang bis Ende sehenswert.

              5. John Adams
              Opulent ausgestattetes "Biopic" über den oftmals übersehenen Mitbegründer und 2. Präsidenten der USA vom Boston Massacre bis zu seinem Tod in Form einer siebenteiligen Miniserie. Paul Giamatti (oftmals am Rande des Wahnsinns) und Laura Linney als John und Abigail Adams spielen sich gegenseitig in Grund und Boden, dass es eine Freude ist den beiden einfach nur zu zusehen, so dass man gar nicht mitbekommt, das ein Großteil der Handlung so nur über Dialoge rübergebracht wird. Aber auch Abseits der beiden Hauptdarsteller glänzt der Cast mit mal mehr (Tom Wilkinson als Benjamin Franklin, David Morse als George Washington, Sarah Polley als Nabby Adams etc.) oder auch weniger bekannten Namen (Stephen Dillane als Thomas Jefferson), die eine Unzahl geschliffener Dialoge nur so aus sich heraussprudeln. Zudem gibts oft richtig was fürs Auge. Ich lasse da lieber mal ein Video sprechen, um zu verdeutlichen, was man für Aufwand betrieben hat um das 18 Jh. auferstehen zu lassen: John Adams Visual FX
              Einzig kritisieren könnte man die etwas falsch dargestellte Beziehung John Adams zu seinem Sohn Charles, die manchmal dem Spannungsbogen geopferte historische Genauigkeit oder manch mir etwas zu theatralisch geschriebene Szene. Doch das sind nur Peanuts im Vgl. zum großartigen Rest.

              5. Band of Brothers
              Das actionreiche (Anti-)Kriegsdrama überzeugt auf ganzer Linie, auch wenn es lange dauert bis man die Gesichter in Uniform auseinander halten kann. Aber spätestens in der 3. oder 4. Episode leidet man förmlich mit der Easy Company mit. "The Breaking Point" ist eine der intensivsten Folgen, die ich bisher gesehen habe.

              6. Generation Kill
              Ein perverses Abenteuer namens Krieg gepaart mit Situationskomik des Soldatenlebens aus der Big Brother Perspektive gefilmt. Schauwerte, Action, Inszenierung, Darsteller (Alexander Skarsgård ) stimmen alle. Gut gefallen hat mir auch der Verzicht auf jegliche musikalische Untermalung, abgesehen davon, was die Marines selbst als popkulturelle Referenzen von sich geben.

              7. Rome
              Neben "I Claudius" der Intrigenstadl in der Antike schlechthin. Überbudgettiert bis zum Gehtnichtmehr, aufgrund der hohen Kosten (und des Absprungs der BBC als Finanzierungspartner) eine dafür leider auch sehr gehetzte 2. Staffel als vorzeitiger Serienabschluss. Der geplante Kinofilm befindet sich seit Jahren in der Produktionshölle.

              8. Justified
              Locker, flockig, cool und mit einem Schuss Drama gewürzt: Justified. Die erste Staffel beginnt als recht mäßges Crime-Procedural mit leichten episodenübergreifenden Elementen, die sich in der 2. Häfte zu einem explosiven Konflikt aus Hinterwäldler vs. Cowboymentalität vs. Moderne verbinden und in der 2. Staffel sogar noch einen drauf setzt. Timothy Olyphant ist als Raylan Givens der Inbegriff der Lässigkeit.

              9. Planet Earth
              Atemberaubend tolle Bilder unseres Planeten und deren Bewohner. Leider gehen die vermittelten Informationen nirgendwo sonderlich in die Tiefe. Als Überblick dennoch stark zu empfehlen.

              10. Carnivàle
              Reiht sich prima in die Liste der zu früh abgesetzten Serien ala Rome oder Deadwood ein. Für die Absetzung möchte man den Verantwortlichen bei HBO den ganzen Zorn Brother Justins (Clancy Browns Performance ist neben dem "Dust Bowl"-Setting und dem Soundtrack das eigentliche Highlight) spüren lassen. Zu kritisieren habe ich eigentlich fast nichts. Die erste Staffel ist perfekt, obwohl diese eignetlich nur Prolog ist, in der 2. ist der Storyarc manchmal leicht wirr, aber das ist nicht weiter wild. Nur die ausufernde Handlung um die "Stripper"-Familie nervt etwas. Hätte auch ganz gut ohne diese funktioniert. Ein großes Danke an HBO für 24 wundervolle Episoden einer großartigen Serie. Ein großes "Fuck you!" an HBO für deren verfrühte Einstellung. Wenigstens hat man nach der letzten Folge eine grobe Richtung, wohin sich die Handlung entwickeln könnte und man sitzt nicht komplett im Regen.

              11. Spartacus (Blood & Sand, Gods of the Arena, Vengeance)
              So in etwa würde der etwas geistig zurückgebliebene Nachkomme eines One Night Stands von "Rome" und "Gladiator" aussehen. Spaß beiseite. Spartacus ist überstilisierter Trash der positiven Sorte. Wenn man sich mit dem Style, abgetrennten Körperteilen, Hektolitern Blut, sehr viel freizügigen Sex und einer Prise Homoerotik anfreunden kann, erwartet einen ein unterhaltsamer Intrigenstadl, der seine Handlung in seiner bewussten Einfachheit zielstrebig, logisch und durchaus überraschend zum jeweiligen absolut befriedigendem Staffelfinale führt. Selten hatte ich ein besseres Gefühl als nach der 13. Folge der ersten Staffel "Kill Them All", obwohl zuvor 20 Minuten lang eigentlich nur Grausamkeiten verübt wurden. Naja, die Opfer hattens verdient.

              12. Luther
              Wenig realistische, dafür umso unterhaltsamere Serie über den eigenbrötlerischen Kommissar John Luther. Nach "The Wire" darf Idris Elba in "Luther" mal auf der anderen Seite des Gesetzes agieren und seine Darstellung der Figur macht dann - neben der Dynamik John Luther - Alice Morgan - auch den Hauptreiz der Serie aus. Die Inszenierung sticht mit einigen toll gefilmten Szenen ebenfalls positiv hervor.

              13. Babylon 5
              Die Serie ist in eingien Bereichen durchaus sehr stark schlecht gealtert, obwohl die CGI-Effekte aufgrund des Design auch heute noch einen gewissen Reiz versprühen. Trotz diverser Schwierigkeiten kann der Storyarc mit einem definitven Anfang, Mittelteil und Abschluss über 5 Staffel auch heute noch überzeugen. Kudos für Andreas Katsulas (R.I.P.) als G'Kar und Peter Jurasik als Londo Mollari.

              14. Game of Thrones
              Könnte, wenn man sich nicht weiter auf den Weg begibt, die die 2. Staffel eingeschlagen hat, die erste wirklich gelungene Adaption eines Fantasyromans in Serienform werden, der mehr als ein paar Namen und Handlungsthemen mit der Vorlage gemeinsam hat. Die erste Staffel ist in dieser Hinsicht fast perfekt. Die Zeit wird zeigen, ob meine Hoffnungen bestehen bleiben können. Mankos: Zu viel Sex zum Selbstzweck, fehlende Massenszenen und einige im phänomenalem Cast abfallende Darsteller (Kit Harrington, Emilia Clarke, Lena Headey in der ersten Staffel) und teils verbesserungswürdige Drehbücher.

              15. The Pacific
              Leider nicht so gut wie "Band of Brothers" oder "Generation Kill", aber durchaus sehenswert und in einigen Szenen durchaus ein Augenöffner oder kräftiger Schlag in die Magengrube. Die Miniserie braucht leider sehr lange um richtig in Fahrt zu kommen und mich am Schicksal der Figuren teilhaben zu lassen.

              16. Homeland
              Zwar erst eine Staffel, dafür ein intensives Charakterduell zwischen den beiden Darstellern Damian Lewis und Claire Danes. Die Annäherung an die Schläferproblematik von der psychologischen Seite ist, trotz des ein oder anderen "24"-Elements, eine willkommene Abwechselung. Mal sehen, ob die 2. Staffel das Niveau halten kann, oder ob "Homeland" als Miniserie vielleicht besser aufgehoben gewesen wäre.

              17. Battlestar Galactica (2003)
              Brachte das "Drama" in die Scifi-Serienlandschaft und hat lange Zeit den erhobenen Zeigefinger vermieden. Leider plagt die Serie die akute Planungsarmut des Handlungsbogens, was zum Schluss hin vermehrt in einige wirren Folgen und Aussagen mündet.

              18. Boardwalk Empire
              Wandelt immer wieder auf dem nicht so schmalen Grat zwischen geht so und großartig. Ausstattung und Darsteller versuchen die ein oder andere länge im Handlungsgerüst wettzumachen, gewinnen dabei aber nicht immer.

              19. Sons of Anarchy
              Wird als Shakespeare im Bikermillieu angepriesen, ist aber letztendlich ein kurzweiliges, recht actionreiches Guilty Pleasure, bei der alle - wirklich alle - Probleme entstehen, weil die Charaktere Geheimnisse vor einander haben und nicht in der Lage sind über ihren eigenen Schatten zu springen. So gibt es dann eben etliche Handlungsstränge wo man am liebsten seinen Kopf vermehrt gegen eine Wand schlagen möchte. Aber irgendwie habe ich die Torfköppe liebgewonnen. Besser wärs aber gewesen, wenn man im Finale der 4. Staffel wirklich Nägel mit Köpfen gemacht hätte. Aber dann gabs im Vgl. zu den vorigen Staffel eine Folge mehr, die die Situation wieder recht deutlich entschärft und damit Paltz für die Fortsetzung der Serie gemacht hat.

              20. The Borgias
              Taugt als recht kurzweiliger Intrigenstadl und optischer Leckerbissen, bleibt aber inhaltlich hinter der Fassade zurück und kann keinerlei Tiefe entwickeln, obwohl sich die Serie zumindest im Spannungsbogen in der 2. Staffel stark gesteigert hat.

              21. Southland
              Der Polizeialltag aus der "Big Brother"-Perspektive. Im Prinzip nichts Besonderes, aber fähige Darsteller und ein sehr hohes Tempo machen das ein oder andere Manko wieder wett.

              22. Farscape
              Witzig, skurill und zur Steigerung fähig. Leider hat man qualitativ wirklich recht niedrig angefangen. "Farscape" hat aber mit Scorpius einen der besten Bösewichte der Scifi-Geschichte.

              23. Firefly
              Urstsympathisch und unterhaltsam, aber nicht das 2. Kommen von Jesus Christus.

              24. Caprica
              Die Leute hinter dem Vorhang hielten es wahrscheinlich für eine unglaublich clevere Idee ein Drama mit Seifenoper und Scifi-Elementen zu kreuzen, in der Hoffnung das Publikum aus allen 3 Sparten zu bekommen. Das sowas nicht mal auf dem Papier funktioniert, sollte eigentlich dem verträumtesten Schnösel auffallen. Gemacht hat mans aber trotzdem.
              Inhaltlich weiss man so bis ungefähr 6 Folgen vor Schluss nicht so richtig wohin man will, obwohl schon durchaus ein Plan dahinter steckt, nur hat man dabei nicht so sehr an den Zuschauer gedacht und bombardiert diesen lieber mit Avataren, virtuellen Realitäten, Firmenpolitik, Mafiageplänk, Familienzwistigkeiten und ganz viel religiösen Nonsens (Ron Moore at his best!) Auf der technischen Seite hat man hit and miss CGI, verpassten Folgenrhythmus (wirklich oftmals dilettantisch), einem Bear McCreary, der sich auch in den ruhigsten Szenen die Seele aus dem Leib trommelt (der Rest des Soundtracks ist aber wieder gewohnt gut) zu kämpfen, sowie ernsthafte Probleme mit den Props (ein Oldtimer-Benz ist immer noch ein Benz, besonders wenn man den Stern nicht entfernt).
              Abseits davon, hat die Show aber das gewisse Etwas, was zumindest mich zum Wiedereinschalten bewegt hat und mit der Zeit findet man endlich seine Form. Die letzten 6 Folgen sind dann wirklich gut geworden und treiben die Handlung in ungewohnter Schnelle voran ohne aus dem Erzählrhytmus zu kommen. Das Finale ist dann, abgesehen von einer Tatsache die an Zuschauerverarschung grenzt, einfach nur noch Wow und bringt die meisten Handlungen zum Abschluss. Die Vorschau auf die nichtexistente Staffel 2 rundet das Paket wunderbar ab.
              Die Entstehung der Zylonen ist wunderbar komplizierter Schwachsinn mit höherer Intervention. Wem das Ende von BSG schon zu doof war, sollte tunlichst die Finger hiervon lassen.

              25. Misfits
              "Heroes" in ASBO und besser. Sehr gute erste, eine gute 2. und eine leider sehr enttäuschende 3. Staffel. Bei der demnächst anlaufenden 4. Staffel werde ich wahrscheinlich nicht einschalten, da vom ursprünglichen Cast nur noch einer übrig geblieben ist. Witzige Anekdote: Lauren Socha, die Darstellerin von Kelly sitzt oder saß zwischenzeitlich im Gefängnis und wurde zudem zu etlichen Stunden Sozialarbeit verurteilt.

              ...

              Eine Art Top-25 reicht eigentlich. Auf die Schnelle fallen mir noch von gesehenen Serien folgende ein: Charlie Jade (nettes Kleinod), Star Trek Serien (aufgrund von fehlender Konkurrenz in der Kindheit gesehen, bin aber kein Freund der Saubermann-Szenarios und des erhobenen Zeigefingers, neben vielen durchschnittlichen und etlichen wirklich unschaubar schlechten Folgen hat das Franchise auch einige der genialsten Episoden im Scifi-Sektor hervorgebracht, sind aber leider in der absoluten Minderheit), Lost (das Kapitel ist für mich abgeschlossen), Fringe (nett, aber wirr und formelhaft), Dexter (gute erste 4 Staffeln, danach aber unschaubar schlecht), Doctor Who (Hit & Miss, bin bei der 6. Staffel von newWho ausgestiegen), Sopranos (eine eigentlich wirklich gute Serie, leider kann ich fast jede Figur bis auf den Tod nicht ausstehen, gesehen bis Ende Staffel 3), Mad Men (finde ich ähnlich wie bei den Sopranos keinen Zugang und habe die Serie nach der 2. Staffel nicht weiterverfolgt), True Blood (bisweilen netter aber oft schlechter Trash), Stargate-Franchise (gelegentlich unterhaltsame Bubble-Scifi + versucht ernsthafter, aber lahmer Ableger im Fahrwasser von BSG) The Walking Dead (Zombiedrama, bei dem der Drama-Anteil aufgrund der papierdünnen Figuren nicht funktioniert, kann man sich aber abgesehen davon angucken), Hell on Wheels (Deadwood light in sehr durchschnittlich), Falling Skies (Müll), 24 (das Echtzeit-Konzept steht sich schon nach ein paar Folgen selbst im Weg), Heroes (gute Grundidee nach der ersten Staffel total vergeigt) usw.
              Zuletzt geändert von Anvil; 03.09.2012, 15:16. Grund: Rechtschreibung

              Kommentar


                Interessante Liste. Was ich dabei vermisse, sind "Die Tudors" und "Star Trek: Deep Space Nine", welche beides wohl auch nach deinem Geschmack (viele Handlungsbögen und Intriegen - bei "Die Tudors" auch Sex und Gore alles "Rom", "Game of Thrones" oder "Die Borgias") sein dürfte.

                Kommentar


                  Interessante Liste. Was ich dabei vermisse, sind "Die Tudors" und "Star Trek: Deep Space Nine", welche beides wohl auch nach deinem Geschmack (viele Handlungsbögen und Intriegen - bei "Die Tudors" auch Sex und Gore alles "Rom", "Game of Thrones" oder "Die Borgias") sein dürfte.
                  DS9 ist unter Star Trek zusammengefasst.

                  Nun kommen meine Favoriten:

                  Alle Star Trek - Serien
                  Babylon 5
                  Battlestar Galactica (neue Serie)
                  Monk

                  und, nicht in der Liste enthalten,

                  Inspector Columbo

                  Kommentar


                    Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
                    DS9 ist unter Star Trek zusammengefasst.
                    Ich meinte Anvils Liste und nicht die zur Auswahl stehende, welche generell veraltert ist (kein "Game of Thrones", kein "Sherlock", kein "Spartacus" usw).

                    Kommentar


                      Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                      Interessante Liste. Was ich dabei vermisse, sind "Die Tudors" und "Star Trek: Deep Space Nine", welche beides wohl auch nach deinem Geschmack (viele Handlungsbögen und Intriegen - bei "Die Tudors" auch Sex und Gore alles "Rom", "Game of Thrones" oder "Die Borgias") sein dürfte.
                      Die Tudors hätte ich wohl unten noch mit aufführen können. Die Serie hat mich insb. durch die sehr schwache Leistung des Hauptdarstellers nie so richtig gepackt.

                      Zu DS9 kopiere ich mich jetzt einfach mal:

                      Zitat von DS9
                      Ich weiß nicht inwieweit die Autoren verwirrt sein mussten, aber so einiges was die Serie so propagiert, kann nicht von dieser Welt stammen. Der ganze Aufhänger um den Planeten Bajor, der gefühlte 90% Sendezeit verschlingt, ist sowas von verquer, dass es einen eigentlich schon zum Lachen bringen sollte. Ein Planet "voller" Terroristen und religiöser Fanatiker wird als Paradies dargestellt - ja, ganz toll, Ron Moore, für sie ist es das wahrscheinlich tatsächlich. Jeder andere würde sich lieber den Finger in den Hals stecken. Über die Geschichte mit den Pah-Geistern/Wurmlochwesen lasse ich mich besser mal nicht aus. *schüttel*

                      Aus dieser Ausgangslage versucht man dann doch noch eine halbwegs interessante Hintergrundgeschichte (die bis zu 5. Staffel wirklich sehr im Hintergrund ist) zu entwickeln. Das Dominion als neuer Feind war anfangs interessant, zum Ende hin aber immer mehr schleppend, da man diesem Gegner kaum neue Facetten entringen konnte, bis man die Gründer kurz vor Schluss einfach nur noch dummdoof geschrieben hat. Es ist schön, dass man in der 7. Staffel in einer Art Elfteiler versucht die meisten Stories zum Abschluss zu bringen, nur wäre es wahrscheinlich klüger gewesen, dabei nicht noch ein halbes Dutzend neue Handlungstränge zu eröffnen. Das vollkommen überfrachtete und ziemlich wenig mitreißende Finale ist dann die Retourkutsche dafür.

                      Abseits des Mainarcs gibts ein paar hübsche Einzelfolgen und Durchhänger im guten Dutzend pro Staffel. Fast Forward hat hier sehr geholfen.

                      Ich möchte die Versuche etwas Dreck ins Trek zu bekommen honorieren, aber dabei fällt immer wieder auf, wie steif Star Trek dabei rüberkommt. DS9 wird angegriffen, überall sterben Leute, Sisko gibt Befehl die Station zu evakuieren, findet aber genügend Zeit noch eine Abschiedsrede vor den versammelten Bajoranern auf dem Promenadendeck zu halten? Nog muss bei jeder Situation anmerken, wie schlimm Krieg doch eigentlich ist. Wenn er es nicht sagen würde, würde es keiner bemerken. Kurz gesagt, was hier versucht wird zaghaft anzusprechen, war bei der Konkurrenz leider schon lange Standardsache. Mehr hätte aber wahrscheinlich mit zu vielen "Star Trek" -Konventionen gebrochen.

                      Im Cast gibts eigentlich nur 3 Glanzlichter: Armin Shimerman (Ferengi-Folgen waren zumindest immer witzig), Andrew Robinson (Garak) und Jeffrey Combs (egal welches Alien er spielt, genialer Darsteller). Der Großteil der restlichen Darstelleriege erfüllt zumindest seinen Job, nur Herr Siddig braucht wohl 3 Staffeln um überhaupt die Grundzüge des Schauspielerns zu lernen. Richtig genervt hat mich Avery Brooks. Seine Originalstimme geht gar nicht (seine Ansprachen kommen unglaublich gepresst, so als ob er sich an jedes Wort seinen Textes erinnern müsste). Die Synchro hebt zumindest dieses Manko wieder ein wenig auf, nicht aber seine darstellerischen Defizite.

                      Effekte sind ok bis später richtig gut (Sacrifice of Angels), die Inszenierung mutet aber bis spät hinein nicht viel mehr als ein Theaterstück an. Die Musik ist unauffällige Grütze. Die Belagerung von AR-558 eine Beleidigung an den Filmen Platoon und Apocalypse Now.

                      Fazit: Ich bin kein Freund der Moral, die Star Trek versucht rüberzubringen und damit wohl auch nicht der ideale Kandidat für diese Serie, aber auch abseits davon schafft es die Serie nicht mich gut zu unterhalten. Dafür sind viele Geschichten einfach zu belanglos, lösen sich in Technobabble oder Deus Ex Machina auf. Kurz gesagt, ich habe mich, mit Ausnahme von Staffel 5 und 6, überwiegend gelangweilt.
                      Peace.

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                        Bei mir sind es zur Zeit:
                        - Heartland - Paradies für Pferde
                        - Hubert & Staller
                        - Borgias – Sex. Macht. Mord. Amen
                        - Voy

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                          Ich mag folgende Serien...

                          Star Trek DS9, VOY, TNG
                          Daktari
                          Dr Quinn
                          Schnell ermittelt
                          Komissar Rex
                          Akte X (bis inkl Staffel 6)
                          Captain Planet
                          Kim Possible
                          Die Nanny
                          Baywatch (die früheren Staffeln)
                          Zuletzt geändert von Nerys; 04.09.2012, 15:29.
                          Wie weit ist es bis man den Himmel berührt? Wirklich frei macht wahrscheinlich nur der Wahnsinn! You will see those better days!

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                            Gerade eben schaue ich mir mal wieder die britische Sitcom Coupling – Wer mit wem? von Steven Moffat an. Ich habe selten eine so extrem lustige Serie gesehen, bei der ich fast die ganze Zeit über aus dem Lachen nicht mehr rauskomme! Die Darsteller spielen ihre Rollen genial und die Dialoge sind zum Brüllen. Besonders lustig finde ich Jeff Murdock mit seinen genialen Theorien, wie zum Beispiel die Kicherschleife usw.
                            Aber auch der Rest der Crew ist klasse, wie zum Beispiel Susan Walker mir ihrer direkten Art oder Patrick, genannt der "Esel"!
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                              Worum geht es denn in dieser Serie?

                              Was bitte ist eine Kicherschleife? Ist das so etwas wie ein Lachanfall?

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                                Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
                                Worum geht es denn in dieser Serie?
                                Folgender Artikel auf Wikipedia beschreibt die Serie sehr gut:
                                Coupling – Wer mit wem?

                                Was bitte ist eine Kicherschleife? Ist das so etwas wie ein Lachanfall?
                                Ganz vereinfacht gesagt: Ein Lachanfall in einer unangebrachten Situation, wie zum Beispiel bei einer Beerdigung, wo man ganz genau weiß das man nicht lachen darf und genau deswegen lachen muß und nicht mehr aufhören kann.
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