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Fallout 76

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    Fallout 76

    Nach einer erfolgreichen Social Media Kampagne von Bethesda, wo Millionen von Menschen stundenlang auf einem Stream geschaut haben, wo im Grunde nichts weiter als eine Fallout Wackelpuppe zu sehen war, wurde ein Teaser zum neuen Spiel Fallout 76 veröffentlicht.



    Das was man dem Teaser entnehmen kann, wird das Spiel in West Virginia (der Song ist ein subtiler Hinweis ) angesiedelt sein und 25 Jahre (laut der Datumsanzeige auf dem Pipboy) nach dem Fall der Atombomben spielen. Damit ist das Spiel ein Prequel zu den bisherigen Spielen der Fallout Reihe, die alle über 100 oder gar 200 Jahre nach dem Nuklearkrieg spielen.

    Vault 76 (woher das Spiel seinen Namen hat), wurde bereits in Fallout 3 und Fallout 4 erwähnt. Laut einer Aufzeichnung in Fallout 3, war Vault 76 als Kontrollvault ausgelegt. Während es in den anderen Vault zu den unmenschlichen Experimenten kam, war Vault 76 eines von 17 Vaults die genau das taten was Vault-Tec propagiert hatte. 20 Jahre nach dem nuklearen Fallout sollten sich die Vaults öffnen und die Menschen sollten das Land wieder aufbauen.

    Natürlich brodelt derzeit die Gerüchteküche zum Spiel und diese wird noch durch mehr oder weniger glaubhafte Leaks angeheizt, wodurch die Fallout Community derzeit einen kollektiven Herzkasper nach dem Nächsten hat. Das hartnäckigste Gerücht ist wohl, dass anders als alle anderen Fallout Spiele zuvor, Fallout 76 eine Online Komponente hat. Wie genau diese Komponente aussieht weiß niemand, aber die Community ist schon am Rumjammern, dass Fallout zu einem Battle Royale Fortnite verkommt. Eine genaue Beschreibung des Spiels wird wohl auf der E3 stattfinden, wo Bethesda am Sonntag dem 10. Juni ihre neuen Spiele vorstellt.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

    #2
    Ich hoffe mal das es kein TESO im Fallout Universum wird. Denn ich spiele lieber Offline RPGs.
    Nur, 25 Jahre nach dem Fallout (wie man ja am Pipboy Datum sieht) ist doch arg kurz. Das würde bedeuten es spielt noch vor Fallout 1. Es gibt noch keine Supermutanten, viele der Gruppierungen gibt es noch nicht, und die Strahlung dürfte erheblich sein.
    Und wenn ich mir die Zukunft ansehe, haben die ihre Aufgabe definitiv nicht gemacht. 2277 sieht das Capital Wasteland noch immer aus wie im Krieg. Kein Wiederaufbau zu sehen, bis auf die paar Siedlungen der Wasteland Bewohner.

    Ich hoffe mal das einige YT Videos falsch liegen, und es kein MP Aufbau Spiel im Fallout Universum wird, wo man das "super" Feature aus Fallout 4 nimmt um Gebäude zu bauen...
    Das war einfach nur ein Krampf, weil die Kameraperspektive einfach nicht vernünftig war.
    Inmitten des ewigen Kreislaufs der Zeit, wird aus lauem Wind ein Sturm entstehen.
    Vom Abgrund starren Dämonenaugen weit, die die Razgriz, die schwarzen Flügel sehen.

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      #3
      Zitat von Darthbot Beitrag anzeigen
      Es gibt noch keine Supermutanten, viele der Gruppierungen gibt es noch nicht, und die Strahlung dürfte erheblich sein.
      Die Supermutanten an der Ostküste stammen durch die FEV Experimente aus Vault 87. Also kann es auch in Fallout 76 Supermutanten geben. Bei den Gruppierungen gebe ich dir Recht, aber ich bin die BOS so leid, dass ich froh bin die nicht mehr sehen zu müssen. Es kann auch so ehemalige Militäreinheiten mit Powerrüstungen geben.

      Und wenn ich mir die Zukunft ansehe, haben die ihre Aufgabe definitiv nicht gemacht. 2277 sieht das Capital Wasteland noch immer aus wie im Krieg. Kein Wiederaufbau zu sehen, bis auf die paar Siedlungen der Wasteland Bewohner.
      Na ja es spielt in West Virginia, dass grenzt zwar an das Capital Wasteland, aber das wird ja in Fallout 3 von Supermutanten beherrscht. Über West Virginia ist Lore Technisch gar nichts bekannt. Das kann also auch das reinste Paradies sein. In Fallout 2 gab es mit Vault 8 auch eine Kontrollvault und die haben auch nicht mehr geschafft als eine kleine High Tech Siedlung zu gründen, bevor sie sich der NCR anschlossen.


      Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
      Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
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        #4
        Man hätte es aber definitiv mitbekommen wenn ausserhalb von DC das Leben nur so blüht und es wieder ne ordentliche Infrastruktur gibt. Aber man kann viel spekulieren, wir müssen einfach warten was denn nun für ein Spiel kommt. Ich hoffe auf ein normales Fallout. Auch wenn mir ein neues elder Scrolls lieber gewesen wäre.
        Inmitten des ewigen Kreislaufs der Zeit, wird aus lauem Wind ein Sturm entstehen.
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          #5
          Na ja, 25 Jahre nach den Bomben dürfte da so gut wie alles extrem verstrahlt sein. Außer ein paar Mutanten kann es im Grunde niemanden geben, außer vielleicht in einem oder zwei abgelegenen Gebiete oder in einem alten Bunker oder so. Aber im Grunde müsste so gut wie alles unbewohnbar, extrem verstrahlt und vergiftet sein. Ich bin da skeptisch was die Fraktionen usw angeht. Ob das in die bisherige Geschichte passt wage ich zu bezweifeln.

          Aber ok, abgesehen davon hoffe ich eine Art neues Fallout New Vegas zu bekommen. Wenn das passiert, ist es mir auch egal ob noch ein Online-Part dranhängt oder nicht.

          Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

          - Mencius

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            #6
            Obsidian hat ja gesagt das sie sich ein weiteres New Vegas durchaus vorstellen könnten. Also vom Tisch ist es nicht.
            Und die Strahlung und co. sind ja im Fallout Universum praktisch nicht vorhanden. Wenn man sieht was da noch aus der Vorkriegszeit rumliegt. Sugarbombs und der ganze andere Kram, der 200 Jahre und älter ist, und trotzdem noch gut ist.
            Also im Fallout Universum ist wohl alles etwas Strahlungsresistenter als in der Realität.
            Inmitten des ewigen Kreislaufs der Zeit, wird aus lauem Wind ein Sturm entstehen.
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              #7
              Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
              Na ja, 25 Jahre nach den Bomben dürfte da so gut wie alles extrem verstrahlt sein. Außer ein paar Mutanten kann es im Grunde niemanden geben, außer vielleicht in einem oder zwei abgelegenen Gebiete oder in einem alten Bunker oder so. Aber im Grunde müsste so gut wie alles unbewohnbar, extrem verstrahlt und vergiftet sein. Ich bin da skeptisch was die Fraktionen usw angeht. Ob das in die bisherige Geschichte passt wage ich zu bezweifeln.
              Betrachtet man die Effekte realer Nuklearwaffen, welche gegen bewohntes Gebiet eingesetzt wurden, dürfte es nicht so schlimm sein. Hiroshima und Nagasaki wurden recht schnell wieder aufgebaut und die Strahlung scheint kein allzu grosses Problem zu sein.
              Fallout übertreibt die Langzeitfolgen von Nuklearwaffeneinsätzen masslos: Natur, die sich in 200 Jahren fast nicht erholt, Ghouls, Gebiete, die 200 Jahre nach dem Bombardement so verstrahlt sind, dass du innert Minuten an der Strahlung stirbst, und "Strahlenstürme", die dich innert Stunden töten...
              Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

              - Florance Ambrose

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                #8
                Die Fallout Reihe hatte niemals den Anspruch auf Realismus, oder das sich der Spieler mit den wirklichen Auswirkungen einer postapokalyptischen Welt auseinandersetzt. Die Spiele waren immer als Hommage an die SciFi der 50er Jahre gedacht und wie sich die Menschen damals die Zukunft vorgestellt haben. Deshalb gibt es leistungsfähige Roboter und KIs, die aber mit Vakuumröhren betrieben werden, nuklearbetriebene Autos und auch ansonsten ist die gesamte amerikanische Kultur im Jahre 2077 in den 50er Jahren stecken geblieben. Und auch nachdem der Nuklearkrieg stattgefunden hat, bleibt man sich den 50er Jahren treu indem man mutierte Riesenwesen zeigt. Es war ein beliebtes Motiv amerikanischer B-Movies das Spinnen und Insekten durch radioaktive Strahlung zu der Größe von Menschen oder gar Häusern mutieren.

                Was den Multiplayer angeht: Wenn sie die selbe Engine wie bei den letzten Falloutspielen benutzen (und das sieht im Teaser genau danach aus), dann wird der Multiplayer Anteil nicht annähernd so groß wie einige befürchten, denn das kann die Engine gar nicht stemmen. Man müsste schon eine komplett neue Engine benutzen, die auch für Multiplayerspiele ausgelegt ist. Was ich mir vorstellen könnte, dass es einen Social Hub (z.B. Vault 76) gibt wo sich Spieler treffen und Minispielen und sich untereinander austauschen. Im Teaser ist ja ein Unstoppable Brettspiel für bis zu fünf Spieler zu sehen. Dieses Spiel gab es in keinen anderem Falloutspiel. Deshalb könnte ich mir denken, dass dies ein Minigame ist, die dann Spieler online gegeneinander bzw. miteinander spielen können. Ansonsten kann ich mir noch spezielle kreierte Multiplayerkarten oder Dungeons vorstellen, die für 2 bis 4 Spieler im Coop Modus designt sind.

                Was ich mir vom neuen Spiel wünsche:

                Verbesserter Siedlungsbau: Ich habe gerne an den Siedlungen rumgebaut, aber wenn erst einmal das Überleben der Siedler gesichert war und einige Geschäfte für das nötige Einkommen sorgten, konnte man mit den Siedlungen nichts mehr machen. Ich wünsche mir, dass man Siedlungen an gewissen Projekte setzen kann. Das man eine Siedlung in ein Fertigungszentrum verwandelt, oder eine Siedlung mit Wissenschaftlern die ein Forschungslabor aufbauen, oder ein Casino, Militärstützpunkt zur Sicherung von Handelsrouten usw usf.

                Das wenn man das Kommando über eine Fraktion hat, bzw. eine Fraktion neu aufbaut (wie die Minutemen in F4 oder die Raiders aus NukaWorld), man wesentlich mehr Managen kann. Zwar hatte man den Rang eines Generals, aber man konnte so gut wie gar nichts befehlen und war eher der Befehlsempfänger von Preston Garvey. ​ Wenn man also eine Gruppe anführt, würde ich gerne mehr die Politik bestimmen (Zwischen den bösen Raidern und den herzensguten Minutemen gibt es einen großen Graubereich) kann und das man einzelne Gruppen irgendwo hinschicken kann, die dann entweder patroullieren oder Ressourcen sammeln.

                Weniger Radiant Quests, dafür mehr Unique Quests und Quests die auch über mehr Stufen geben, als bloßes gehe nach Ort A, besorge Objekt X und komm dann wieder zurück.

                Gleich große Story DLCs wie in F3 oder NV.

                Rückkehr der Zetaner bzw. eine Handlung oder Story DLC der im Weltraum stattfindet. Ich hätte in F4 Stein und Bein geschworen, dass mindestens ein DLC in den Weltraum führt, nachdem ich im Museum gelesen habe, das es Kämpfe auf dem Mond gab
                Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                  #9
                  Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen

                  Betrachtet man die Effekte realer Nuklearwaffen, welche gegen bewohntes Gebiet eingesetzt wurden, dürfte es nicht so schlimm sein. Hiroshima und Nagasaki wurden recht schnell wieder aufgebaut und die Strahlung scheint kein allzu grosses Problem zu sein.
                  Fallout übertreibt die Langzeitfolgen von Nuklearwaffeneinsätzen masslos: Natur, die sich in 200 Jahren fast nicht erholt, Ghouls, Gebiete, die 200 Jahre nach dem Bombardement so verstrahlt sind, dass du innert Minuten an der Strahlung stirbst, und "Strahlenstürme", die dich innert Stunden töten...
                  Es ist ein Spiel. Und daran misst man es. Ich zumindest. In Fallout ist eben alles extrem verstrahlt. Wenn man da jetzt plötzlich nach 25 Jahren aus der Vault kommt und überall rumrennen kann, dann passt das nicht zur bisherigen Lore.

                  Und natürlich ist Strahlung ein großes Problem in der Realität. Man würde heutzutage auch keine A-Waffen mehr nutzen die auf Japan abgeworfen wurden. Bereits wenige Prozent des US-amerikanischen oder des russischen taktischen Arsenals würden ausreichen um Deutschland nachhaltig zu zerstören. Wenn sie strategische A-Waffen einsetzen würden, dann wäre es ganz aus. Auch nach 200 Jahren noch.
                  Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                  - Mencius

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                    #10
                    Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen

                    Es ist ein Spiel. Und daran misst man es. Ich zumindest. In Fallout ist eben alles extrem verstrahlt. Wenn man da jetzt plötzlich nach 25 Jahren aus der Vault kommt und überall rumrennen kann, dann passt das nicht zur bisherigen Lore.
                    Fallouts Welt war für mich immer schon sehr unglaubwürdig - was eine Welt glaubwürdig macht, ist natürlich sehr subjektiv.
                    Und ich meine nicht die Schizo-Technologie oder den 50er groove (auch wenn mich die 40/50er Musik tierisch nervt). Oder die Riesenameisen, die realistisch einfach ersticken würden. Damit kann ich problemlos leben
                    Für mich war es immer der seltsame Stillstand. 200 Jahre nach den Bomben und die Welt von Fallout sieht so aus, wie man sie gleich nach dem Krieg erwarten würde. Die Natur erholt sich nicht, und erst nach zwei Jahrhunderten sind die Menschen endlich auf die Idee gekommen wieder Ziegel zu brennen um neue Häuser zu bauen (in F1 leben alle in Hütten aus Abfallholz und Wellblech. In F2 sieht man erste neue Gebäude). Das machte die Welt für mich schwierig zu akzeptieren.

                    Eine Welt, in der die Überlebenden gerade erst aus ihren Löchern gekrochen sind (wörtlich), wäre damit schon etwas glaubwürdiger, auch wenn wir den selben unerklärlichen Stillstand der Natur erwarten müssen.
                    Allerdings kann es zu Problemen mit dem Canon kommen, wenn wir dann anfangen wieder aufzubauen während andernorts die Überlebenden noch für 200 weitere Jahre in Mülltonnen hausen...

                    Und natürlich ist Strahlung ein großes Problem in der Realität. Man würde heutzutage auch keine A-Waffen mehr nutzen die auf Japan abgeworfen wurden. Bereits wenige Prozent des US-amerikanischen oder des russischen taktischen Arsenals würden ausreichen um Deutschland nachhaltig zu zerstören. Wenn sie strategische A-Waffen einsetzen würden, dann wäre es ganz aus. Auch nach 200 Jahren noch.
                    Strahlung ist ein Problem ja, und die Inzidenz von Krebs und Leukämie ist bei Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki deutlich höher, aber sie produziert keine 2-Köpfige Rinderrasse.
                    Studien in Japan haben ergeben, dass von den Kindern, die die Atombomenabwürfe überlebt haben, rund 90% 50 Jahre später noch lebten.
                    Wenn ich die Strahlung als "kein allzu grosses Problem" bezeichnet habe, meinte ich damit nicht das indivduelle Schicksal mit Krebs oder einem missgebildeten Fötus, sondern der Effekt auf die Überlebensfähigkeit einer Zivilisation oder Spezies.
                    Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                    - Florance Ambrose

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                      #11
                      Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen

                      Fallouts Welt war für mich immer schon sehr unglaubwürdig - was eine Welt glaubwürdig macht, ist natürlich sehr subjektiv.
                      Und ich meine nicht die Schizo-Technologie oder den 50er groove (auch wenn mich die 40/50er Musik tierisch nervt). Oder die Riesenameisen, die realistisch einfach ersticken würden. Damit kann ich problemlos leben
                      Für mich war es immer der seltsame Stillstand. 200 Jahre nach den Bomben und die Welt von Fallout sieht so aus, wie man sie gleich nach dem Krieg erwarten würde. Die Natur erholt sich nicht, und erst nach zwei Jahrhunderten sind die Menschen endlich auf die Idee gekommen wieder Ziegel zu brennen um neue Häuser zu bauen (in F1 leben alle in Hütten aus Abfallholz und Wellblech. In F2 sieht man erste neue Gebäude). Das machte die Welt für mich schwierig zu akzeptieren.

                      Eine Welt, in der die Überlebenden gerade erst aus ihren Löchern gekrochen sind (wörtlich), wäre damit schon etwas glaubwürdiger, auch wenn wir den selben unerklärlichen Stillstand der Natur erwarten müssen.
                      Allerdings kann es zu Problemen mit dem Canon kommen, wenn wir dann anfangen wieder aufzubauen während andernorts die Überlebenden noch für 200 weitere Jahre in Mülltonnen hausen...
                      Klar. Du hast völlig recht. Die Fallout-Welt ist nicht logisch aufgebaut oder gar realistisch. Mutanten, Strahlungsstürme, Powerrüstungen, usw. Das alles ist nicht realistisch. Aber mir gefällt es. Es gefällt mir auch, das die Welt sehr lange sehr kaputt war und erst mit der NCR so etwas wie eine Erholung bzw. ein Wiederaufbau einsetzt. Mir würde es gar nicht gefallen, wenn die da in Virginia schon 25 Jahre nach den Bomben intakte Gesellschaften haben oder aufbauen.

                      Zitat von HMS Fearless Beitrag anzeigen
                      ... Strahlung ist ein Problem ja, und die Inzidenz von Krebs und Leukämie ist bei Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki deutlich höher, aber sie produziert keine 2-Köpfige Rinderrasse.
                      Studien in Japan haben ergeben, dass von den Kindern, die die Atombomenabwürfe überlebt haben, rund 90% 50 Jahre später noch lebten.
                      Wenn ich die Strahlung als "kein allzu grosses Problem" bezeichnet habe, meinte ich damit nicht das indivduelle Schicksal mit Krebs oder einem missgebildeten Fötus, sondern der Effekt auf die Überlebensfähigkeit einer Zivilisation oder Spezies.
                      Bei einer kleinen A-Bombe pro Stadt mag das hinkommen. Aber auch so gab es in Hiroshima und Nagasaki cirka 30 bis 60 Prozent Totalverluste. Wenn das jeder Stadt im Land passieren würde, dann wäre die Überlebensfähigkeit der Zivilisation und der Spezies schon sehr stark eingeschränkt. Ob sich eine Zivilisation von solchen Verlusten innerhalb von wenigen Jahrzehnten erholen kann wäre zumindest fraglich. Und das bei nur einer kleinen A-Bombe pro Stadt.

                      Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                      - Mencius

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                        #12
                        https://www.youtube.com/watch?v=FV63b6empgM

                        Auf der Bethesda Pressekonferenz wurden erheblich mehr Details über das neue Fallout verraten:

                        - Fallout 76 wird das erste Softcoresurvival-Multiplayerfallout
                        - Es gibt eine verbesserte Weitsicht, Wettersystem, Details und Beleuchtungssystem (neue Engine?)
                        - Man kann anderen zusammen spielen (Coop) oder andere abknallen. Man verliert jedoch nicht alles nur weil man stirbt.
                        - Das Spiel soll viele Jahre auf dedizierten Servern laufen. Die Spieler sollen jedoch von den Servern nichts mitbekommen.
                        - Die Map ist größer als Fallout 4
                        - Spieler können wie in Fallout 4 eigene Hütten usw. errichten, sollten diese jedoch auch verteidigen. Vieles ist zerstörbar.
                        - Es gibt neue Monster, welche speziell in Virginia vorkommen
                        - Spieler können an Atomraketen gelangen und Sie auch nach belieben auf der Karte einsetzen!
                        - Es gibt Powerrüstungen, zumindest Vorkriegs-T51b waren viele zu sehen.

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                          #13
                          Zitat von _Atlanter_ Beitrag anzeigen

                          - Es gibt eine verbesserte Weitsicht, Wettersystem, Details und Beleuchtungssystem (neue Engine?)
                          Das soll wohl immer noch die Creation Club Engine sein, nur wurde ihr ein Update verpasst.


                          - Man kann anderen zusammen spielen (Coop) oder andere abknallen. Man verliert jedoch nicht alles nur weil man stirbt.
                          - Das Spiel soll viele Jahre auf dedizierten Servern laufen. Die Spieler sollen jedoch von den Servern nichts mitbekommen.
                          - Die Map ist größer als Fallout 4
                          Die Karte soll vier mal so groß sein wie die in Fallout 4 und nur ein Dutzend (oder Dutzende?) Spieler sollen auf einer Karte umherwandern. Das liegt auch im Rahmen, was ich der Engine zu traue. PvP Kämpfe wo über 100+ Spieler gegeneinander Kämpfe, oder ausgewachsene Gildenkriege wird es so nicht geben.

                          - Spieler können wie in Fallout 4 eigene Hütten usw. errichten, sollten diese jedoch auch verteidigen. Vieles ist zerstörbar.
                          - Es gibt neue Monster, welche speziell in Virginia vorkommen
                          - Spieler können an Atomraketen gelangen und Sie auch nach belieben auf der Karte einsetzen!
                          - Es gibt Powerrüstungen, zumindest Vorkriegs-T51b waren viele zu sehen.
                          Es ist nicht so sehr, dass was sie gesagt haben, was mir Sorgen macht, sondern das was sie nicht gesagt haben. Das man in einer Gruppe mit bis zu vier Spielern West Virginia erforschen kann, finde ich gut und Atomraketen die man benutzen kann, gab es schon In NV DLC Lonesome Road. In Fallout 4, war es soweit ich weiß auch geplant, wurde dann aber gestrichen. Mein Problem ist, dass so gut wie nichts über die Story, Fraktionen oder Siedlungen mit Überlebenden oder Raiderbanden gesagt wurde. Es wurde sogar betont, dass alle menschlichen Überlebenden in Fallout 76 reale Spieler seien. Soll das heißen es gibt in West Virginia keine NPCs? Das einzige was über Missionen gesagt wurde, dass der Aufseher den Spieler auf Quests schickt, die in alle 6 Regionen der Karte führen. Das st mir doch ein bischen Mau. In Leaks hieß es ja, dass Fallout 76 ein Rust Klon sei.

                          https://de.wikipedia.org/wiki/Rust_(Computerspiel)

                          Wenn das stimmt und es geht in Fallout 76 nur um Erkunden, Monster töten und Rohstoffe sammeln bin ich draußen. Leider hat die Pressekonferenz nichts getan um diesen Eindruck zu widerlegen. Hätte Todd Howard auf der Pressekonfernz noch so eine hohle Phrase wie der Spieler kreiert seine eigene Geschichte, wie sie bei solchen Games von Entwicklern immer zu besten gehalten werden, hätte ich ihm wohl am liebsten ins Gesicht geschlagen. Gameplay ist keine Story. Dabei finde ich die Neuerungen sogar gut. Aber wenn das alles ist, was das Game zu bieten hat, interessiert es mich nicht. Einer meiner größten Enttäuschungen in Fallout 3 war das Kapitol. Ich sah dieses große Gebäude und freute mich schon auf die Quest, die mich in dieses Gebäude führt, nur um dann festzustellen, dass es keine Quest gab, die mit dem Kapitol verbunden war. Ich habe mich wirklich gefragt, wer designt eine so große Dungeon, nur um sie dann nicht zu benutzen? Mein Erkunderdrang ist nicht so stark, dass ich nur um die Erkundung selbst willen solche Gebiete betrete. Es muss zumindest mit einer kleinen Quest verbunden sein. Gleiches gilt für mein Jäger- und Sammlergen. Ich töte doch nicht diese ganzen Monster und sammeln den ganzen Loot, nur um der besseren Ausrüstung willen. Der Loot dient nur dazu, damit ich die Story ohne größere Schwierigkeiten weiter verfolgen kann.

                          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                          [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                            #14
                            Das soll wohl immer noch die Creation Club Engine sein, nur wurde ihr ein Update verpasst.
                            Also darf ich weiterhin jedes Mal eine Minute lang auf einen Ladebildschirm starren wenn ich nur kurz vor die Tür trete um die Morgezeitung zu holen?
                            Es lebe der Fortschritt!

                            Ehrlich gesagt, gibt es nichts was mir an dem Titel den Mund wässrig machen würde. Open World Srvival Crafting Games gibts wie Sand am Meer.
                            Musste jetzt auch noch eine ikonische Single Player RPG Reihe dem zum Opfer fallen?
                            Understanding the scope of the problem is the first step on the path to true panic.

                            - Florance Ambrose

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                              #15
                              Es gibt ein interessantes Making of Video zu Fallout 76 auf dem Youtube Channel noclip, das schon zu anderen Spielen Dokumentationen gemacht hat.



                              Es wird etwas mehr auf das Gameplay, das Perk System, die verschiedenen Orte in West Virginia und die Probleme bei der Entwicklung eines Multiplayer Spiels mit einer Single Player Engine eingegangen. Zwar wurde gesagt, das es eine Story und Quests geben soll, wieviele und wie lang etwa diese ist, wurde aber nicht gesagt.
                              Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                              Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                              [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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