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Umfrage:Cannabis als Medikament?

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    #91
    Ich bin mir nicht sicher, ob Cannabis in Deutschland als Medikament zugelassen werden sollte. Ich kenne die medizinischen Anwendungsgebiete dafür zu wenig. Andererseits, wenn es kranken Menschen helfen kann, ihr Leiden zu lindern, und Mißbrauch verhindert würde, da ja, dann sollte es eingesetzt werden dürfen, als Medikament.

    lg. Fuchs

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      #92
      Zitat von Fuchs
      Ich bin mir nicht sicher, ob Cannabis in Deutschland als Medikament zugelassen werden sollte. Ich kenne die medizinischen Anwendungsgebiete dafür zu wenig. Andererseits, wenn es kranken Menschen helfen kann, ihr Leiden zu lindern, und Mißbrauch verhindert würde, da ja, dann sollte es eingesetzt werden dürfen, als Medikament.

      lg. Fuchs
      Nun, Medikamente werden auch missbraucht und das nicht zu knapp.
      Bei Medikamenten, wie auch bei Alkohol, nimmt man dieses Risiko in Kauf. Dann sollt es man bei Cannabis auch tun.
      "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
      DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
      ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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        #93
        Zitat von EREIGNISHORIZONT
        Nun, Medikamente werden auch missbraucht und das nicht zu knapp.
        Bei Medikamenten, wie auch bei Alkohol, nimmt man dieses Risiko in Kauf. Dann sollt es man bei Cannabis auch tun.
        Alkohol wird aber nicht direkt als Medikament zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Und die Suchtgefahr von Cannabis schätze ich nun mal höher ein, als bei Halsschmerztabletten zum lutschen. Die Tatsache, dass Medikamente, z. B. Schlafmittel und Psychoparmaka sowohl missbraucht werden, als auch süchtig machen können, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Da hast du recht.

        lg. Fuchs

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          #94
          Zitat von Fuchs
          Alkohol wird aber nicht direkt als Medikament zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Und die Suchtgefahr von Cannabis schätze ich nun mal höher ein, als bei Halsschmerztabletten zum lutschen.
          lg. Fuchs
          Dafür ist Alkohol in fast jeder Medikamentösen Lösung als Trager eingesetzt ...
          btw. ist die Suchtgefahr von Cannabis tatsächlich höher als bei Halstabletten (ausser die guten mit Codein, die es leider nicht mehr gibt )
          aber bei den angedachten Anwendungsgebieten von Cannabis als Medikament ist diese zu vernachlässigen, bzw. einige andere in diesen Segmenten eingesetzte Medikamente sind um einiges gefährlicher bzw. in ihrem Suchtpotential höher!
          Da wir hier ja hauptsächlich von Schmerztherapie und begleitenden Medikation von Todkranken in der Endphase reden ...

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            #95
            Zitat von Skymarshall
            Aber nicht in Verbindung mit Tabak. Und in höheren Dosen. Dann kann es sogar Schlaganfälle begünstigen.
            Hier die Lösung, wie sie z.b. für Asthmatiker empfohlen wird ... http://www.aromed.com/de/aromed.html

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              #96
              Eben stieß ich durch Zufall auf diesen Thread und stelle wieder mal fest, wie sehr Cannabis doch von vielen Leuten auf die selbe Stufe wie Alkohol oder Nikotin gestellt wird.
              Ich bin zwar für eine Legalisierung von Cannabis, aber mit Sicherheit nicht zum Verkauf im Kiosk an Jugendliche.
              Auch in niederländischen Coffeeshops haben unter 18jährige nichts verloren.
              Wer Cannabis immer mit Alkohol vergleichen will, sollte man prüfen, wieviele Todesopfer jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums sterben, wieviele Leute durch Nikotin draufgehen und wieviele Leute schlussendlich an Cannabis sterben - obwohl Cannabis sehr weit verbreitet ist.
              Es ist richtig, dass ein winziger Prozentsatz der Cannabiskonsumenten (Stichwort: Kampfkiffer) eine regelrechte körperliche Abhängikeit entwickelt. Dass so etwas überhaupt möglich ist, schloss man früher komplett aus. Dennoch sind das - gemessen an der Gesamtzahl der Konsumenten - recht wenige.
              Wirft man einen Blick in Länder mit einer offiziellen Cannabis-Duldung (z.B. die Niederlanden), merkt man, dass die liberalere Drogenpolitik nicht unweigerlich ins totale Chaos führt.


              Hier geht es aber um etwas komplett anderes. Meiner Meinung nach sollte man das auch wirklich absolut trennen. Bei vielen Krankheiten wirkt Cannabis schmerz- oder krampflindernd - besser und organschonender als vielen gängigen Medikamenten. Solch eine Abgabe würde in Deutschland ohnehin über ein Betäubungsmittelrezept geschehen. Das ist nicht nur für viele Ärzte eine (fast zu hohe) Hürde, es würde auch dafür sorgen, dass ausser den Betroffenen niemand ohne weiteres an das Zeug rankommt (zumindest auf diesem Weg).
              Wer soll mit solchen Gesetzen (wie dem unseren) eigentlich geschützt werden? Und vor was? Sollen Krebs-, AIDS-, MS- und anderweitig Kranke vor der bösen Cannabissucht geschützt werden, an der kein Mensch stirbt?
              Opiate und Opioide haben ein unendlich viel höheres Suchtpotential. Wer es aber braucht, soll es auch bekommen. Die Auswirkungen von Cannabis lassen sich damit nicht einmal im Ansatz messen.

              Rauchen sollte man Cannbis bei medizinischen Indikationen jedoch nicht. Der dicke und fettige Qualm ist auch ohne Tabakbeimischung sehr ungesund.

              Tabakrauch enthält über 4000 wirklich heftige Giftstoffe. Lediglich ein einziger davon ist das Nikotin. Über vierhundert davon sind krebserregend.
              Wenn man also Cannabis pur raucht, kann man auch davon ausgehen, dass man sich tausende von heftigen Giftstoffen reinzieht, die einem die Lungen zuteeren.
              Entweder nutzt man einen Vaporizer, der das THC rauchfrei verdampft - oder man isst/trinkt das Zeug einfach.
              Vor nicht so langer Zeit habe ich eine Doku über Cannabis im niederländischen Gesundheitssystem gesehen. Da bekam ein (sehr) altes Ehepaar - beide waren krebskrank - Haschisch rezeptiert und konnten es in der Apotheke abholen.
              Die haben es einfach in kleinen tablettengroßen Stücken gegessen.
              Der Mann sagte, dass es auf diese Weise die Schmerzen fast komplett beseitigte. Im Gegensatz zum gerauchten Haschisch machte es in der von ihnen benötigten Dosis auch nicht breit. Diese psychotrope Wirkung trat wohl nur in den ersten Tagen sehr leicht auf, verschwand dann aber. Eine Dosiserhöhung war nicht notwendig. Die Lebensqualität erhöhte sich aber um ein vielfaches.
              Vorher kämpften beide gegen schlimmste Übelkeit, Krämpfe und Nervenschmerzen. Nichts half wirklich dagegen. Durch das Cannabis waren die Symptome fast weg.
              Selbst wenn Cannabis in seiner Eigenschaft als Droge weit weniger toxisch ist, als andere Drogen (auch geraucht weniger Herz-Kreislauf-belastend als Nikotin), wird es in bestimmten Kreisen einfach missbraucht. Das wird sich aber auch nicht ändern, weil man kranken Menschen damit helfen kann.
              Medizinisches Cannabis/THC wird nämlich in der Abgabe und Verbreitung weitaus besser kontrollierbar sein, als das aus illegalen Quellen.
              Was sollte mit einem Schwerkranken denn schlimmes passieren, wenn er seine Lebensqualität mit THC verbessert? Dass er süchtig wird, ist extrem unwahrscheinlich. Selbst bei den Opiaten/Opioiden kommt es bei medizinischer Anwendung extrem selten zur Suchtentwicklung. Opiate machen aber zigtausendmal stärker abhängig.
              Aber Abhängigkeit und Abhängigkeit sind auch nicht das selbe. Ein Diabetiker ist auch vom Insulin abhängig. Der braucht es einfach. Süchtig ist er jedoch nicht danach.
              Ein Schmerzpatient kann auch vom Schmerzmittel abhängig sein, ohne eine psychische Sucht entwickelt zu haben. Abhängig ist er insofern davon, weil die Schmerzen sonst seine Lebensqualität zu zerstören drohen.
              Wenn die Medizin relativ unschädliche Mittel kennt, dann sollte man bei entsprechenden Erkrankungen auch alle Register ziehen können. Jeder von uns kann in eine solche Situation kommen und will die bestmöglichste und verträglichste Behandlung nutzen können.

              Cannabiskonsum mit Rauschabsicht zieht sich durch alle sozialen Schichten und Altersgruppen. Da kenne ich genausoviele Lehrer wie Ärzte, Psychologen, Krankenpfleger oder Frisöre, die seit vielen Jahren regelmäßig kontrolliert etwas rauchen und damit weder sozial noch beruflich irgenwie kollidieren.
              Was Menschen in allen Bevölkerungsschichten selbst mit der Absicht sich zu berauschen kontrollieren können, dass sollte schwer Kranken auch möglich sein. Die haben aber - je nach Sichtweise - einen wesentlich besseren Grund, Cannabis zu konsumieren. Wieso sollen die dafür bezahlen, dass es Menschen gibt, die Cannabismissbrauch betreiben?

              Wie jede Arznei ist auch Cannabis nicht grundsätzlich bei jedem indiziert. Nicht gegen jeden Schmerz oder jede Krankheit hilft es. Bei Psychosen ist es mehr oder weniger kontraindiziert. Psychotiker reagieren auf Cannabis halt mehr oder weniger "allergisch". Solche Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen gibt es für andere Arzneimittel auch. Es gibt unzählige ungleich giftigere und schädlichere Medikamente. Letztenendes erweitert es aber die dem Arzt bei der Behandlung zu Verfügung stehende Palette erheblich.

              Selbst Paracelsus sagte mehr oder weniger: "Alles ist Gift und nichts ist Gift - Die Dosis macht den Stoff zum Gifte"

              Fängt man erst einmal an, grundsätzliche Drogenfreigaben und medizinischen Einsatz zu vermischen, dann vermischt man alle wichtigen Argumente zu einem undifferenzierten Gedankenbrei.

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                #97
                Zitat von 4Motion Beitrag anzeigen
                Nein!, denn dann hätten wir in Deutschland schlagartig mehr Kranke, die diese Heilpflanze benötigen Okay, Alkohol und Rauchen is nicht besser als Cannabis, aber eine dritte Volksdroge müssen wir nicht haben, und Alk und Zigaretten verbieten ist nicht mehr möglich...
                Yeah versuchen wir noch Alk und Zigaretten zu verbieten dann wird diese Welt endlich wieder gesund. Stoßen wir zu unseren Geburtstagen und auf Festen am besten mit Cappy und Mineralwasser an. Das fördert die Stimmung und macht Laune.

                Genau wegen Leuten wie Dir ist Zeugs wie Cannabis noch nicht legal. Da krieg ich ehrlich nen Schleim und mir platzt der Kragen.
                Aber hauptsache die Cops verhaften jeden Monat massig harmlose Kiffer die friedlich im Garten ein paar Dübel rauchen.

                Es gibt wirklich Leute die versuchen würden solcherlei harmlosen Pflanzen jeglicher Existenz zu berauben. Hey Du Cannabis-Pflanze...wo kommst Du her? Du bist gefährlich also hör sofort auf Dich zu vermehren und zu wachsen.

                Was wäre wenn sich heraus stellen würde das das Essen von Ahorn Blättern & Tannenzapfen eine stimulierende Wirkung hätte? Ganz sicher würden dann schon wieder die ersten Moralapostel mit Kettensägen durch die Wälder schleichen.

                Was wollt ihr Haubentaucher also von uns? Nikotin ohne Schadstoffe? Cannabis ohne THC? Alkohol ohne Alkohol? Am besten ihr sucht euch einen eigenen Planeten.

                PS: Mir isses lieber unsere Kinder kiffen friedlich dahin als das ich sie mit ner Alkvergiftung im LKH landen. Vom Kiffen ist noch keiner gestorben.

                Boah ey...viva la Intollerantia.
                Zuletzt geändert von SöhnleinFrost; 17.07.2010, 19:18.

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                  #98
                  Ich bin klar dafür.
                  Weshalb?
                  Purer Eigennutz, dem Drogenkonsum dienlich.
                  Das was man auf der Straße kaufen kann hat nicht die beste Qualität, weswegen ich vor allem in einer neuen Stadt vermeide selbst zu kaufen.
                  (Von Moralaposteln will ich jetzt keinen erhobenen Zeigefinger sehen. Ich weiß, was es anrichtet)

                  Und mal ganz ehrlich. Wenn ich, die unter chronischer Bronchitis leidet, schon Codein im Vorratspack verschrieben bekomme, dann sehe ich keinen Sinn darin mit Cannabis so zimperlich umzugehen.
                  Antimon oxidiert zuuuuuu... Antimonoxid

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                    #99
                    Versteh gar nicht, warum noch keine Regierung das Kiffen legalisiert hat. Ich meine: Was kann einer Regierung denn besseres passieren als ein Volk von gleichgültigen Dope-Rauchern unter sich zu haben?

                    Dieses putzige Klientel hält seinen Mund, kifft still sein Kraut in sich rein und freut sich dabei euphorisch über kleinste Banalitäten, während es voller Stolz glaubt, neue Sphären der Wahrnehmung zu beschreiten und zu geistiger Erleuchtung gelangen.

                    Zur Freude der Mächtigen übersehen sie dann eine Menge, weil ihre Gehirne benebelt sind. Ich frage mich, wie viele der heute 25-35jährigen das geistige Niveau und den Einfallsreichtum besäßen, unsere Welt zu bewegen, wenn sie sich nicht seit 10 Jahren regelmäßig die Birne voll knallen würden. Erfindungen, politische Ideen, Revolutionen… all das ist in unseren Köpfen versteckt. Aber je mehr man sie zunebelt, desto schwerer sind sie zu finden. Von auszuarbeiten kann bei einer Kifferbirne dann sowieso keine Rede mehr sein.

                    Tja, so sitzt der heute 30jährige Büroangestellte noch weitere 40 Jahre in seinem Aktenkämmerchen und kriecht seinem Chef (und später dessen Sohn und Nachfolger) in den Arsch, anstatt den geistigen Spross seiner eigenen Ideen in die Tat umzusetzen und Geschichte zu schreiben – ob nun wirtschaftlich oder ideell. Er führt ein verschwendetes Leben voller verschwendetem Potenzial, das nie genutzt worden ist.

                    Und die Mächtigen sind natürlich froh, dass der Meschensprössling den Weg des kleinen Kiffers, der mit der Masse schwimmt, eingeschlagen hat, anstatt den Weg der Tat, mit dem er aus seinem Leben tatsächlich etwas hätte machen können und einigen Mächtigen gehörigen in den Arsch treten hätte können – ob nun Wirtschaftsboss oder Politiker.

                    Die Haschischpflanze hat nicht viel weniger Suchtpotenzial als andere Drogen. Warum aber wird sie noch immer als Kavaliersdroge angesehen? Antwort: Weil sie ihre Konsumenten gleichgültig macht. Und das ist vorteilhaft für all die, die Macht über sie haben (oder haben wollen).

                    „Hey, haste schon gehört? Die Alters-Rente wird gekürzt, obwohl wir jetzt alle bis 70 arbeiten müssen! Und die Steuern tun sie auch wieder rauf, die Schweine!“

                    „Mir egal. Bei meinem Dope-Lieferanten zahl ich sowieso keine Steuern.“

                    Gleichgültig, lethargisch, genau so muss ein Volk sein, um es formen zu können.

                    Das lustige ist dann noch: Manch Kiffer hält sich tatsächlich für so eine Art Rebellen.
                    Tatsächlich ist er genau der erbärmliche, stillschweigende kleine Mitläufer und Duckmäuser, den sich die Mächtigen wünschen.

                    Kommentar


                      Und das war so ziemlich der gröbste Bockmist den ich zum Thema Kiffen je gelesen habe.

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                        Zitat von SöhnleinFrost Beitrag anzeigen
                        Und das war so ziemlich der gröbste Bockmist den ich zum Thema Kiffen je gelesen habe.
                        Dem muss ich beipflichten.
                        Ich kenne niemenden, der sich die Birne weggekifft hat.

                        Was du da erzählst, Sinclair_, zeugt von Mangel an Erfahrung.

                        Darf ich mal erwähnen, dass man als Alkoholiker seinem Köper auch schaden kann, wenn man zu viel Alkohol konsumiert?
                        Sollen wir den auch gänzlich vebieten?

                        Im übrigen sind die, die sich für die Legalisierung von Hasch einsetzen meist auch anderweitig politisch aktiv.

                        Diese Schwarz-/Weißmalerei macht mich ganz kirre.

                        Aber was sag ich denn, wenn der Staat den Konsum von Canabis legalisiert dann muss ja der Mensch SELBST entscheiden, was gut für ihn ist.
                        Dann kann der Staat einem nichtmehr am Händchen halten.

                        Es ist schon widersprüchlich, dass du einerseits sagst, dass Kiffer sich nicht für politische Dinge interessieren, und der Staat sie leichter kontrollieren kann, wenn der Staat uns bereits sowieso kontrolliert, indem er Canabis verbietet.
                        Antimon oxidiert zuuuuuu... Antimonoxid

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                          Zitat von Seythia
                          Dem muss ich beipflichten.
                          Ich kenne niemenden, der sich die Birne weggekifft hat.
                          Und ich kenne ganze Scharen von Leuten, ursprünglich kluge Köpfe, die auch über das 25. Lebensjahr hinaus an den Zeug hängengeblieben sind. Mit manchen war ich befreundet, mit manchen bin ich es noch. Mit anderen nicht mehr, weil sie schlicht und ergreifend ein lethargischer, perspektivloser Haufen Langweiler geworden sind. Sitzen in ihren Kämmerchen, spielen Counterstrike, wenn sie die Tastatur noch bedienen können und geben natürlich den Ausländern die Schuld daran, dass sie nicht befördert werden oder nicht ihren Traumjob haben. Dass sie aufgrund ihres diffizilen Zustandes ohnehin zu nichts mehr zu gebrauchen sind, fällt ihnen nicht ein.

                          Was du da erzählst, Sinclair_, zeugt von Mangel an Erfahrung.
                          Was? Im Kiffen?
                          Ich war mal ein ganz cooler Punk - und glaub mir, ich hab schon so manchen Joint und Topf geraucht. Damals als ich noch jung und dumm war.

                          Darf ich mal erwähnen, dass man als Alkoholiker seinem Köper auch schaden kann, wenn man zu viel Alkohol konsumiert?
                          Stimmt.
                          Sollen wir den auch gänzlich vebieten?
                          Sind Cannabis denn gänzlich verboten?

                          Im übrigen sind die, die sich für die Legalisierung von Hasch einsetzen meist auch anderweitig politisch aktiv.
                          Klar, da kenn ich welche, die wählen jetzt NPD (wegen der blöden Ausländer und so), so super politisch aktiv sind die.
                          Andere sind politisch aktiv, indem sie Steine und Flaschen gegen Hauswände, Fahrzeuge oder Polizisten werfen.
                          Und dann gibts natürlich noch tatsächlich politisch Aktive wie Cohn-Benit (Grüne), der sich bekifft darüber auslässt, wie toll es ist, zu kleinen Kindern ins Bett zu steigen und sie an intimen Stellen anzufassen. Oder Volker Beck (nochmal Grün), der sogar von sowas wie „Pädosexualität“ spricht und sie „entkriminalisieren“ möchte, als ob das zum Leben dazugehöre.

                          Falls du also irgendwie belegen kannst, dass es in der Verbindung Politik/Kiffer auch positive Auswüchse zu vermelden gibt, lass nur hören. Da wäre ich echt gespannt. Ich will auch nicht pauschal bestreiten, dass das möglich ist, aber nichts - rein gar nichts - könnte aufwiegen, was Dope auf der anderen Seite an lethargischem, zu nichts mehr zu gebrauchendem Hirngemüse zurücklässt.

                          Diese Schwarz-/Weißmalerei macht mich ganz kirre.
                          Und ich finds witzig, wie sich Kiffer immer wieder darauf hinaus retten/rechtfertigen möchten, ihr „Hobby“ als „inspirierend“ oder gar „weise“ zu deklarieren, um sich selbst darüber hinweg zu täuschen, dass es nichts anderes als

                          - eine banale Form von Realitätsflucht
                          - eine schlichte Sucht/Rauschmittel
                          - oder ein verzweifelter Versuch, das eigene stinklangweilige Leben mit ein paar neuen Facetten zu würzen,
                          ist.

                          Es ist schon widersprüchlich, dass du einerseits sagst, dass Kiffer sich nicht für politische Dinge interessieren, und der Staat sie leichter kontrollieren kann, wenn der Staat uns bereits sowieso kontrolliert, indem er Canabis verbietet.
                          Es ist nach wie vor (und wird immer sein) ein Kavaliersdelikt. Wäre der Staat wirklich ernsthaft daran interessiert, Cannabis zu verbieten, wären die Strafen höher, die Kontrollen schärfer, die Maßnahmen strenger und es gäbe ausreichend Aufklärung.

                          All das gibts nicht.
                          Und jetzt die große Verschwörungstheorie:
                          Cannabis bleiben (einigermaßen) verboten, damit der „Reiz des Verbotenen“ nicht wegfällt. So glauben all die wagemutigen Kiffersleute, sie würden tapfer gegen das System rebellieren, indem sie sich eine verbotene Substanz einverleiben. Ui! Fett Respekt!
                          Aber in Wahrheit setzen sie sich in Brotkörbe des Systems. Ist das nicht genial?
                          Damit sind alle glücklich: Der Kiffer, weil er sich furchtbar toll vorkommt, wenn er kifft. Das Establishment weil das Volk nicht anderweitig rebelliert und womöglich mit einer bahnbrechenden Idee vorhandene Strukturen modernisiert und Geschichte schreibt.

                          Kommentar


                            Ah okay danke für die Aufklärung. Ich wusste ja gar nicht wie toll ich mir vorkomme wenn ich mir hin und wieder ein Tütchen gönne. Oh und ich rebelliere also mit ein paar Joints wagemutig gegen das System? Darf ich mir jetzt den Namenszusatz Robin Hood auf dem Postkasten kleben?

                            Sag mal spürst Du Dich eigentlich noch ganz?

                            Es sind genau Leute wie Du die sich über sowas massiv aufregen und dann selbst auf Bierfesten die ersten sind die literweiße Bier und Schnaps vernichten und von genau solchen Typen müssen wir uns dann solche Aussagen gefallen lassen.

                            Ich kiffe seit meinem 16ten Lebensjahr und nein ich bin weder träge noch Matsch in der Birne deswegen. Nicht jeder Kiffer ist ein Brachialkiffer mein Freund. Wer sowas denkt lebt wohl in der falschen Welt.

                            Ich kenne hunderte Leute die kiffen und von denen ist noch niemand gaga im Kopf ... egal ob Anwalt, Arzt oder Bauarbeiter.

                            PS: Eines würde mich dennoch brennend interessieren. Welche Drogen konsumierst Du eigentlich? Dein Beitrag lässt darauf schließen das es sich nicht mehr um Cannabis handelt. Vor allem der letzte Absatz lässt mich schwer an Deinem Geisteszustand zweifeln.

                            Sorry der harten Worte aber mit solchen Beiträgen disqualifiziert man sich als ernstzunehmender Diskussionsteilnehmer.

                            Kommentar


                              Zitat von SöhnleinFrost Beitrag anzeigen
                              Ah okay danke für die Aufklärung. Ich wusste ja gar nicht wie toll ich mir vorkomme wenn ich mir hin und wieder ein Tütchen gönne.
                              Irgendwas muss da ja sein, ansonsten tätest du es nicht. Lass mich deine Gründe erraten:
                              - Du bist ein FREIER Mensch, daher kiffst du (ein Suchtmittel )
                              - Du tust das zur Inspiration/Entspannung/zum Chillen
                              - Du suchst nach innerer Erleuchtung.

                              Habe ich nicht getroffen? Dann leg mal nach. Warum tust du es?

                              Sag mal spürst Du Dich eigentlich noch ganz?
                              Mehr als je zuvor. Ich lebe und genieße, Sex und alle anderen Freuden des Lebens um ein vielfaches mehr, seit ich Tabak und auch Cannabis abgeschworen habe. Das Gefühl ist ... geil!

                              Es sind genau Leute wie Du die sich über sowas massiv aufregen und dann selbst auf Bierfesten die ersten sind die literweiße Bier und Schnaps vernichten und von genau solchen Typen müssen wir uns dann solche Aussagen gefallen lassen.
                              Ach tatsächlich? Beweise?
                              Könnten es nicht ganz durchschnittliche Leute sein, die über deinen Konsum nur lachen können?
                              Hmmmm, nein sicher nicht! UNMÖGLICH!

                              Ich kiffe seit meinem 16ten Lebensjahr und nein ich bin weder träge noch Matsch in der Birne deswegen.
                              Weißt du, wenn ich die oben genannten Typen fragen würde, kämen die auch nie auf die Idee, langsam, träge, unflexibel oder eingefahren zu sein bzw. SICH SELBST so zu sehen. Nein, die halten sich für ganz tolle Typen, wenn sie zusammen kiffen, über die blöden Ausländer hetzen, weil sie wegen denen noch immer in Abteilung XYZ festsitzen oder keinen vernünftigen Arbeitsplatz bekommen.

                              Tatsächlich werden sie mit jedem Jahr, das verstreicht ein wenig stumpfsinniger. So werden von einstigen Revoluzzern dann eingefahrene Mitläufer, die die Parolen der anderen nachsingen und am Wahlsonntag sogar NPD wählen.

                              Nicht jeder Kiffer ist ein Brachialkiffer mein Freund. Wer sowas denkt lebt wohl in der falschen Welt.
                              Und wer denkt, kiffen sei ein kleiner Freizeitspaß, lebt ebenfalls in einer falschen Welt.

                              Ich stecke dich nicht in die Schublade dieses Klientels, dessen Hirn allmählich zu Mus wird, aber an dieser Kante entlang hangelst dich auch du - früher oder später. Dummerweise merkt man erst ganz unten beim Aufschlag, dass man die Kante irgendwann übertreten hat.

                              PS: Eines würde mich dennoch brennend interessieren. Welche Drogen konsumierst Du eigentlich? Dein Beitrag lässt darauf schließen das es sich nicht mehr um Cannabis handelt. Vor allem der letzte Absatz lässt mich schwer an Deinem Geisteszustand zweifeln.
                              Mein Geisteszustand erlaubt es mir, mein Leben ohne jeglicher rauschmittelbedingter Zusatzstoffe in vollen Zügen zu genießen.
                              Ich brauche keine Entspannungsdrogen, denn dafür gibts MUSIK.
                              Ich brauche keine Ersatzbeschäftigung, denn dafür habe ich FREUNDE, SPORT und HOBBIES.
                              Ich brauche keine geistige Erleuchtung, denn die habe ich an jedem neuen (nüchternen) Tag aufs Neue, wenn ich Schnee, Sonne oder Regen auf meiner Haut spüre.
                              Ich brauche keine bewusstseinsveränderten Mittel, denn ich komme mit meinem Leben wunderbar zurecht und liebe es!
                              Ich brauche auch keine Rauschmittel, um meiner Selbst zu entfliehen, weil ich nichts gegen meiner Selbst im nüchternen Zustand habe.
                              Ich brauche auch keine Glücklichmacher, denn seit ich Tabak Lebewohl gesagt habe, BIN ICH ES Tag ein, Tag aus.

                              Ein, zwei, drei Bier ... immer gern. Genauso wie viele andere Lebensmittel schmeckt sowas mittlerweile bedeutend besser als früher. Das Leben ist so schön!

                              Sorry der harten Worte aber mit solchen Beiträgen disqualifiziert man sich als ernstzunehmender Diskussionsteilnehmer.
                              Ganz klar, wer die Motivation eines Kiffers nicht nachvollziehen kann, disqualifiziert sich als ernstzunehmender Diskussonsteilnehmer.

                              Meine Meinung: Wer sein Leben an solchen suchtfördernden Hiflsmittelchen festmacht, disqualifiziert sich für ein wahrhaftig glückliches Leben, weil er sein Leben in einem Käfig verbringt, in den er regelmäßig zurückkehrt.

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                                Hmmmm dann fassen wir mal zusammen. Kiffer rebellieren gegen das System mit fett gebauten Joints. Es wird nicht geraucht weil man sich entspannen möchte sondern nur um der Regierung zu zeigen wo der Bartel den Most holt. Und ich Depp habe mir schon vor Jahren den Iro abrasiert.
                                Naja ich sollte also dringend über einen neuen Haarschnitt nach denken.

                                Du entspannst also zu guter Musik und Sex? Naja vielleicht rebellierst auch Du wenn Du Dir die neue Roger Whitaker oder Roberto Blanko Scheibe in den Player schiebst. Deiner Oma schlafwandeln die Herrschaften wahrscheinlich ein paar Takte zu schnell und sie tut das dann als Teufelszeugs ab.

                                Oder rebelliert man beim Safer Sex gegen das Kinder kriegen? Is doch leicht möglich und klingt sogar logisch.

                                Also Du bist der Meinung wenn ich weiterhin bis an mein Lebensende hin und wieder mal kiffe werde ich irgendwann mal Matsch in der Birne werden?
                                Du jedoch der sich auch hin und wieder 3 bis 4 Bier hinter die Binde kippt bist vor solcherlei Sachen nicht betroffen? Hmmmm...ja klar, die Vorstellung hat was.

                                Und ja ... für mich ist Kiffen ein harmloser Freizeitsport. Etwas das ich mir weder verbieten noch schlecht reden lasse.
                                Du hast also zur Gänze dem Tabak abgesagt. Gratulation. Wirklich sehr erfreulich und schön für Dich. Mein ich ernst. Ich habs versucht und bin gescheitert.

                                Aber dennoch solltest Du Dein stures und egoistisches Schubladendenken ablegen. Damit tut man sich selbst keinen Gefallen und macht sich zum Teil auch grob lächerlich.

                                Alle Kiffer sind Rebellen!!!

                                Ehrlich, wenn ich mir die nächste Lunte baue dann taufe ich sie auf den Namen "Sinclair". Das solltest Du als Ehre auf fassen. Kiffen im Namen der Rebellenallianz. Ey Luke reich mal den Sinclair rüber und lass den X-Wing im Hangar.

                                PS: Und Darth Vader atmet nicht schwer. Er hat nur ne eingebaute Bong im Anzug.^^
                                Zuletzt geändert von SöhnleinFrost; 20.07.2010, 14:06.

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