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    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Was aber auch dafür spricht, dass sie nicht sonderlich gut waren. Sonst hätte es pro Jahr eins getan. Was die Kopiererei angeht ist das aber schon ne ärgerliche Sache. Das kostet ja alles Steuergelder.
    Viel kopiert wurde bei uns nur in den geisteswissenschaftlichen Fächern. Und das Budget der einzelnen Lehrer war ohnehin beschränkt. Aus diesem Grund wurde zu Beginn eines jeden Schuljahres von allen Eltern Kopiergeld eingesammelt.

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    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Ich hatte Mathe LK nur in der elf danach bin ich zu Gemeinschaftskunde gewechselt. Meines wissens hatten wir in der elf nur ein Buch pro Halbjahr. Einmal Analysis und einmal lineare Algebra. Stochastik kam erst ab der 12 dran. Formelsammlungen hatten wir selbst herzustellen in dem wir uns sie halt handschriftlich anlegten. Ähnlich wie Vokabelhefte, hat das den Vorteil, das man sie beim Übertragen lernt. Ich hatte aber in der Oberstufe nur die Lektüren für Deutsch und Englisch ne Bibel und mein Gemeinschaftskundebuch. Ich hab meine Bücher oft verschlampt und keine Lust die am Schuljahresende zu bezahlen. Für ein hessisches Abi hat es damit gelangt.
    Du hattest in der 11 schon LKs? Ich hatte die nur in der 12 und in der 13. Da hatten wir aber auch Bücher. Allerdings hat unsere Lehrerin auch eigene Übungsblätter mitgebracht.

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      Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
      Du hattest in der 11 schon LKs? Ich hatte die nur in der 12 und in der 13. Da hatten wir aber auch Bücher. Allerdings hat unsere Lehrerin auch eigene Übungsblätter mitgebracht.
      Ich hatte in der elf drei LVKs also Leistungsvorkurse bei mir war es Mathe, Gemeinschaftskunde und Englisch. In der 12 hab ich den, der mir am wenigsten Spaß machte abgegeben und dann als Grundkurs gehabt. War wie gesagt ne "Elite"Schule und die hatten Geld für sowas.

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        Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
        Ich hatte in der elf drei LVKs also Leistungsvorkurse bei mir war es Mathe, Gemeinschaftskunde und Englisch. In der 12 hab ich den, der mir am wenigsten Spaß machte abgegeben und dann als Grundkurs gehabt. War wie gesagt ne "Elite"Schule und die hatten Geld für sowas.
        Du warst auf einer "Elite"Schule? Respekt! Gab es dafür besondere Aufnahmeprüfungen/-bedingungen? Uns war das eine Privatschule?

        Ich hatte in der 11 nur Grundkurse. Die Fremdsprachen waren 4-Stündig, alle anderen Fächer 3-Stündig.

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          Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
          Du warst auf einer "Elite"Schule? Respekt! Gab es dafür besondere Aufnahmeprüfungen/-bedingungen? Uns war das eine Privatschule?

          Ich hatte in der 11 nur Grundkurse. Die Fremdsprachen waren 4-Stündig, alle anderen Fächer 3-Stündig.
          Wie es jetzt ist weiß ich nicht. Angeblich soll das nun ne schlechte Schule sein. Als ich hinging gab es ein Interview und der Direktor hat einem da gesagt was er erwartet und was man noch verbessern muss, wenn man da hin will. Da es ne staatliche Schule ist weiß ich nicht ob diese Zielvereinbarungen mit den Drittklässlern irgendwie bindend waren, hat auf jeden Fall damals abgeschreckt wenn dir gesagt wurde du passt nicht hierher. Was nun deinen Respekt angeht: Eliteschule hat im Endeffekt bedeutet, dass du als Topsportler oder Tophirn in irgendnem Fach gefördert wirst und zwar richtig gut. Wenn net hat es geholfen mit nem Anwalt zu drohen oder der Schule zu spenden. Diese Schule war zu meiner Zeit meist die einzige Schule aus den alten Bundesländern, die bei "Jugend trainiert" mal in Berlin gewann. In meinem Jahrgang waren zwei Junioren ATP-Spieler, mein LK hatte ein Bundesbankenplanspiel gewonnen. Im hessischen Mathwettbewerb waren wir beste in der ewigen Tabelle. Auch in Sprachen hat die Schule dauernd was gewonnen. Einer der Bundestrainer der Weitspringer hatte bei uns den Sport LK, im Jahrgang über spielte der Kapitän der DFB U21 Junioren und wir hatten auch nen Weltmeister und Olympiateilnehmer im Pentatlon. Ich kam an die Schule, weil die Eltern meines besten Freundes (einer der Tennisprofis) dort Lehrer waren.

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          Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
          Ich hatte in der 11 nur Grundkurse. Die Fremdsprachen waren 4-Stündig, alle anderen Fächer 3-Stündig.
          Bei mir war Engl., Mathe Gemeinschaftskunde 5 stündig (Für Gem. hatte ich zweimal die Woche nullte Stunde Unterricht da wurde für uns das Schulhaus ne Stunde früher geöffnet) der rest war dreistündig außer Kunst, Reli, Musik und Philosophie das war nur zweistündig.

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            Das ist ja spannend! Gab es denn zu Deiner viel Neid zwischen den Schülern, weil der eine etwas besonders gut konnte, oder wie war die Atmosphäre bei euch?

            Im Münster gibt es sehr viele Kooperationen zwischen den Gymnasien in der Oberstufe. Ich zum Beispiel habe an drei verschiedenen Schulen meine Abiturprüfungen abgelegt.

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              Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
              Das ist ja spannend! Gab es denn zu Deiner viel Neid zwischen den Schülern, weil der eine etwas besonders gut konnte, oder wie war die Atmosphäre bei euch?
              Ich glaube da fehlt ein Wort. Auf der Schule an der ich Abi machte, war die Stimmung für die guten Schüler angenehm. Im Nachhinein denke ich aber, dass es ne sehr unsoziale Schülerschaft war. Da ging es schon oft darum was man hat und wer schlecht in der Schule war hatte da definitiv wenig Spaß. Die Lehrer waren auch eher Akademiker als Pädagogen. Wie man Mobbing entgegen wirkt wusste da keiner. Wir Schüler wussten umso besser wie man das betreibt, hab eigentlich nie Prügeleien gesehen, das wurde verbal ausgemacht.

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                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                Ich glaube da fehlt ein Wort. Auf der Schule an der ich Abi machte, war die Stimmung für die guten Schüler angenehm. Im Nachhinein denke ich aber, dass es ne sehr unsoziale Schülerschaft war. Da ging es schon oft darum was man hat und wer schlecht in der Schule war hatte da definitiv wenig Spaß. Die Lehrer waren auch eher Akademiker als Pädagogen. Wie man Mobbing entgegen wirkt wusste da keiner. Wir Schüler wussten umso besser wie man das betreibt, hab eigentlich nie Prügeleien gesehen, das wurde verbal ausgemacht.
                Das ist schrecklich. Zog sich das denn auch bis in die Oberstufe hindurch, oder ging es da wieder. In meiner alten Schule war der Zusammenhalt in unserer Jahrgangsstufe blendend, allerdings auch erst ab der 11.

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                  Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
                  Das ist schrecklich. Zog sich das denn auch bis in die Oberstufe hindurch, oder ging es da wieder. In meiner alten Schule war der Zusammenhalt in unserer Jahrgangsstufe blendend, allerdings auch erst ab der 11.
                  Ich hab meine Schulzeit als sehr angenehm in Erinnerung mit dem zeitlichen Abstand bewerte ich heute Dinge anders als damals. Zusammenhalt gab es bei uns durchaus auch. Der konnte sich aber auch immer mal gegen jemanden richten.
                  In der Oberstufe konnte man sich besser aus dem Weg gehen, das hat wohl manches entschärft. Konkret kann ich Deine Fragen aber leider nicht beantworten. Die Menschen mit denen ich heute noch Kontakt habe hatten alle ne schöne und vor allem sehr lustige Schulzeit. Manche sagen aber, dass Freunde von mir zum Teil schon sehr asozial zu anderen gewesen wären. Ich hatte das immer als derbe Späße wahrgenommen. Keine Ahnung wer da Recht hat. Ab und zu treffe ich mich auch mit dem Hausmeister der alten Schule, der sagt immer, dass er uns als sehr spaßigen Jahrgang in Erinnerung hat.

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                    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                    Ich hatte Mathe LK nur in der elf danach bin ich zu Gemeinschaftskunde gewechselt. Meines wissens hatten wir in der elf nur ein Buch pro Halbjahr. Einmal Analysis und einmal lineare Algebra. Stochastik kam erst ab der 12 dran. Formelsammlungen hatten wir selbst herzustellen in dem wir uns sie halt handschriftlich anlegten. Ähnlich wie Vokabelhefte, hat das den Vorteil, das man sie beim Übertragen lernt.
                    Du kannst eine stochastische Tabellensammlung nicht durch Übertragen auswendig lernen, dazu ist das einfach zu umfangreich. Davon abgesehen, dass dabei das Risiko zu hoch ist, Fehler beim Abschreiben zu fabrizieren.

                    An der Unii hatten wir eine Formelsammlung, die alleine für Analysis mehrere 10er Seiten hatte. Allerdings empfand ich die schon als zu aufgebläht, zumal da auch viele gängige Ableitungen und Integrale drin waren.
                    Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                      Ich persönlich habe nie versucht, Formeln auswendig zu lernen, sondern deren Herleitung. Auf diese Weise habe ich mir die Formeln dann auch merken können. Zudem empfand ich es immer schon als sehr beruhigend zu wissen, dass ich mir eine bestimmte Formel im Notfall selber herleiten kann.

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                        Nur mal zur Info zum Thema Stochastik-Tabellen:
                        Tabellen zur Stochastik
                        (übrigens mit Link zur hessischen Oberstufe )

                        Das ist nur ein kleiner Auszug.

                        Du darfst dir die Dinger auch gerne selber herleiten und ausrechnen, aber vergiss nicht, du hast trotzdem nicht mehr Zeit für deine Prüfungen.
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                          Bähh... Stochastik. Wie ich das in der Schule gehasst habe, als wir die Grundlagen in der 10. Klasse hatten.
                          Ich hatte da nichts kapiert, obwohl es eigentlich immer logsich war, als die Lehrerin das erklärte. Aber das war mir irgendwie zu abstrakt. Alleine habe ich das nie hingekriegt. Zum Glück wurden meine Fünfen in diesem Gebiet durch die Einsen und Zweien in Analytischer Geometrie wieder ausgeglichen.

                          Und ich war froh, dass sich meine Lehrerin im Mathe-LK dazu entschloss, uns Stochastik zu ersparen (weil im Abi dann ein Aufgabenteil komplett gestrichen werden konnte; genauere Erklärung weiter unten). Allerdings hatte das den Nachteil, dass wir nicht zwischen drei Aufgaben wählen konnten, sondern eben die anderen beiden machen mussten.

                          Aber durch die gute Vorbereitung (wir hatten ja dadurch etwas mehr Zeit für die anderen beiden Gebiete, weil im Lehrplan alle drei Gebiete vorgesehen waren) war das dann kein Problem. Ich fand mein Mathe-Abi relativ einfach. Gut, ich hatte auch Glück, dass da gerade der Aufgabentyp bei Analysis dran kam, den wir im Vorabi auch schon hatten (Kurvendiskussion einer e-Funktion). Das hatten wir damals bis zum Abwinken geübt.

                          Wir hatten übrigens im Mathe-LK nur 3 Bücher. Analysis, analytische Geometrie und unser Tafelwerk (Formelsammlung für alle Fächer). Aber unsere Lehrerin hatte mit uns Aufgaben auch aus den Abi-Vorbereitungsbüchern durchgerechnet. Es wurde uns empfohlen, die Bücher zu kaufen und dann war es eine freiwillige Hausaufgabe, eine Aufgabe daraus komplett allein zu rechnen, für die wir eine Woche Zeit hatten.

                          Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
                          Das scheint ein deutsches Problem zu sein.
                          Den gleichen Mist haben sie ja auch an den Unis bei der Umstellung auf das Bachelor/Master-System gemacht: Die Studienzeit reduziert und dann den ganzen Stoff ungekürzt in die neuen Lehrpläne gepresst. Das hat mal weltweit Kopfschütteln verursacht.
                          Das war einer der Gründe, warum ich das Studium der Sozialwissenschaften abgebrochen und mir eine Lehrstelle gesucht habe. Die Umstellung an der Uni Gießen war die reinste Katastrophe. Und da ich in der Regelstudienzeit nicht fertig geworden wäre (ich habe noch auf Diplom angefangen), hätte ich auf Bachelor umschwenken müssen.

                          Und das wollte ich definitiv nicht, als ich erfahren habe, wie die Bachelor-Studenten unter Zeitdruck standen. Wir hatten ja einige Seminare und Vorlesungen gemeinsam.

                          Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                          Also ich hatte in Bayern noch zu G9-Zeiten mehr Stunden als du im G8, zumindest in der 12. In der 13. könnte das mit den 34 etwas identisch gewesen sein.

                          In Bayern bestand zumindest damals die Mathematik aus drei gleich großen Bereichen: Algebra, Stochastik und Analytrische Geometrie. Meines Wissens sind das in den meisten anderen Bundesländer nur 2 davon, aber darin trotzdem der gleiche Stoff
                          Bei uns wurde aber auch erwartet, dass wir jeden Nachmittag noch mal pro Leistungsfach ca. zwei Stunden büffelten. Das habe ich aber nur in Mathe gemacht, weil da die Hausaufgaben doch recht knifflig waren. Für Englisch habe ich nichts gemacht, außer die eine oder andere Vokabel gelernt, die ich noch nicht kannte.

                          In Thüringen war es damals so, dass alle drei Gebiete im Lehrplan standen. Es wurde aber den Lehrern frei gestellt, nur zwei davon durchzunehmen.
                          Das hatte unsere Lehrerin damals auch gemacht, weil 2003/2004 ein recht kurzes Schuljahr in Thüringen war und wir nicht viel Zeit hatten. Die Ferien waren da erst Anfang September zu Ende und im April waren schon die Prüfungen. Das hieß, dass wir bis Februar mit dem Stoff durch sein mussten, weil dann die Abi-Vorbereitungen begannen.

                          Ich fand es nicht schlimm, dass wir Stochastik nicht durchgenommen hatten. Ich hätte da eh nur versagt.
                          Auch wenn das Leben manchmal unfair und grausam zu dir ist, Aufgeben ist keine Option!
                          *****

                          =/\= STARFLEET UNIVERSE =/\=

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                            Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                            Nur mal zur Info zum Thema Stochastik-Tabellen:
                            Tabellen zur Stochastik
                            (übrigens mit Link zur hessischen Oberstufe )

                            Das ist nur ein kleiner Auszug.

                            Du darfst dir die Dinger auch gerne selber herleiten und ausrechnen, aber vergiss nicht, du hast trotzdem nicht mehr Zeit für deine Prüfungen.
                            Ich kenne solche Tabellen, aber wie ich schon geschrieben habe: Ich konnte mir die prüfungsrelevanten Formeln stets merken. Es ging nur halt nicht via Auswendig-lernen, sondern über das Verstehen der Herleitung.

                            Und als Mathematiker kenne ich diverse Prüfungen in Mathematik

                            Bist Du nicht auch Mathematiker? Oder verwechsel ich da gerade etwas?

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                              Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
                              Bist Du nicht auch Mathematiker? Oder verwechsel ich da gerade etwas?
                              Ich bin Geologe. Mathe hatte ich nur bis zum Vordiplom an der Uni. Da hat man zwar noch einiges mehr gemacht als an der Schule, aber das meiste davon hab ich sonst nie wieder gebraucht.
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                              Klickt für Bananen!
                              Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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                                Eine Mutter, deren Sohn über Tausend Fehltage hatte bekam nun 9 Monate auf Bewährung.

                                Urteil: Schule geschwänzt: Neun Monate Haft für Mutter - Printarchiv - Berlin - Berliner Morgenpost

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