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Wie viel Einfluss hat ein einzelner Mensch?

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    Zitat von Taanae Beitrag anzeigen


    Es gibt sehr viele Menschen, die Frieden wünschen, Krieg und Gewalt also ablehnen. Wir würden gerne so viel ändern, lassen aber alles so, wie es ist, entgegen aller Vernunft. Wir beeinflussen die Welt nicht zum Positiven, denn dann würden wir weder die Ressourcen vergeuden noch Menschen hungern lassen.
    Womit wir wieder beim Anfang der Diskussion wären "Positiv" ist eine subjektive Wertung, die von Moral, eigenen Umständen usw. beeinflußt wird. Für einen Tycoon wäre ein Guerilla-Krieg oder Bürgerkrieg oder mehrere Scharmützel auf der Krim eventuell was Positives, wenn er wenig Interesse am Gemeinwohl hat (was nach aktuellen Beobachtungen reiche Menschen wohl wirklich nicht haben) und mit seinem Geschäft in einer guten Position ist, am Wiederaufbau verdienen zu können. Für Erdogan ist/war es kurfristig was Positives, in seinem Land als Regierungschef die Meinungsfreiheit zu beschneiden und Internetzensur zu praktizieren - je nach Reaktion aus dem Ausland wird er die Idee eventuell nachträglich als "Negativ" einstufen, wenn es ihm dann negative Konsequenzen gebracht hat - aber im Moment behindert er damit den Informationsfluss zu seiner Rolle im Korruptionsskandal.

    Das die Lage der Allgemeinheit nicht auf ein "Utopia" zusteuert, ist kein Indiz dafür, daß Menschen keinen Einfluß nehmen. Es ist eher ein Indiz dafür, daß die falschen Menschen Einfluß nehmen können und das rücksichtslos ausnutzen - zu ihren eigenen Vorteilen, also für sie schon "positiv"
    Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

    "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

    Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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      Eigentlich habe ich das Gefühl, dass die Menschen etwas ändern wollen, es im Kleinen auch tun, aber im Endeffekt nicht viel erreichen. Wir betrügen uns selbst, werden betrogen und halten diesen Schein auffrecht, um des lieben Friedens willen, bis es nicht mehr geht.
      "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

      Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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        Zitat von Taanae Beitrag anzeigen


        Es gibt sehr viele Menschen, die Frieden wünschen, Krieg und Gewalt also ablehnen. Wir würden gerne so viel ändern, lassen aber alles so, wie es ist, entgegen aller Vernunft. Wir beeinflussen die Welt nicht zum Positiven, denn dann würden wir weder die Ressourcen vergeuden noch Menschen hungern lassen.
        "Stell dir vor, es ist Krieg und niemand geht hin"

        Wenn sich daran mal alle halten würden, die gegen Kriege sind, könnten die sogenannten "Mächtigen" auch nichts mehr dran ändern, weil sie dann mehr als die Hälfte ihrer eigenen Bevölkerung wegen Fahnenflucht erschießen müssten.
        Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
        endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
        Klickt für Bananen!
        Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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          Wenn dieses Szenario eintreten würde, dann wären immer noch genug Arbeitskräfte übrig, denn wir automatisieren ja fleißig für diesen Notfall.
          Allerdings dürften nicht so viele draufgehen, damit kein Arbeitskräftemangel herrscht, denn das würde die Löhne nach oben schnellen lassen.
          "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

          Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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            Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
            "Stell dir vor, es ist Krieg und niemand geht hin"

            Wenn sich daran mal alle halten würden, die gegen Kriege sind, könnten die sogenannten "Mächtigen" auch nichts mehr dran ändern, weil sie dann mehr als die Hälfte ihrer eigenen Bevölkerung wegen Fahnenflucht erschießen müssten.
            Wenn Du Dir mal die Unmengen an Nachbarschaftsstreitigkeiten in D'Land anschaust, dann wirst Du verstehen, warum die Politiker hier leichtes Spiel haben!

            Es gab nie Frieden und es wird wohl auch noch seeehr lange keinen Frieden geben können, denn die Masse ist ja manipulierbar! Die Welt wird aber dadurch nicht verändert, nicht durch Einzelne! Was sich im Laufe der Zeit ändert, ist lediglich die Peripherie, nicht aber der Mensch!

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              Zitat von John Connor Beitrag anzeigen
              Was sich im Laufe der Zeit ändert, ist lediglich die Peripherie, nicht aber der Mensch!
              Was meinst Du damit? Hat der Mensch sich im Laufe der Jahrhunderte nicht "verbessert"?

              Ich frage mich: Welche Fortschritte oder Entwicklungen hat der Mensch selbst durchgemacht? Ist er weniger gewalttätig, sozialer?
              "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

              Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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                Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                Was meinst Du damit? Hat der Mensch sich im Laufe der Jahrhunderte nicht "verbessert"?
                Was hat sich denn verbessert? Die Art und Weise wie er Kriege führt?

                Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                Ich frage mich: Welche Fortschritte oder Entwicklungen hat der Mensch selbst durchgemacht? Ist er weniger gewalttätig, sozialer?
                Es gab schon immer Kriege ... und es gibt sie immer noch!
                Auch ist der Mensch nicht sozialer, nur weil er ein solches System aufgebaut hat! Hätte der Einzelne die Wahl, so würde er seine Abgaben für sich behalten ... nix sozial ... nie und nimmer!

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                  Zitat von John Connor Beitrag anzeigen
                  Auch ist der Mensch nicht sozialer, nur weil er ein solches System aufgebaut hat! Hätte der Einzelne die Wahl, so würde er seine Abgaben für sich behalten ... nix sozial ... nie und nimmer!
                  Das würde doch bedeuten, dass das Sozialverhalten nur durch eine perfekte Kontrolle aufrechterhalten werden kann. Immerhin war der Mensch dazu in der Lage, das System zu verändern, auch wenn es auf Kosten der Freiheiten geschah.
                  "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

                  Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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                    Wenn wir mal streng beim Threadtitel bleiben, wäre da Einer wirklich erwähnenswert.

                    Muhammad --- der, der in Medina begraben liegt.

                    Er hat wirklich und nachhaltig die "Welt" verändert.

                    mfg

                    Prix
                    Die Eisenfaust am Lanzenschaft, die Zügel in der Linken........

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                      Zitat von John Connor Beitrag anzeigen
                      ... Es gab schon immer Kriege ... und es gibt sie immer noch!
                      Auch ist der Mensch nicht sozialer, nur weil er ein solches System aufgebaut hat! Hätte der Einzelne die Wahl, so würde er seine Abgaben für sich behalten ... nix sozial ... nie und nimmer!
                      Soziale System haben, auch für den Einzelnen, mehr Vor- als Nachteile. Wenn es so wäre wie du sagst, dann wären nie und nimmer soziale Systeme entstanden. Es gäbe keine Familien und keine Klans und die Menschheit wäre schon längst ausgestorben. Nur weil der Mensch auch zu Grausamkeit fähig ist, ist er dennoch ein soziales Wesen. Große Kriege, wie sie der moderne Mensch führt, können ja überhaupt erst entstehen, weil der Mensch sozial und kooperativ eingestellt ist. Ein Haufen blutrünstiger Egoisten würde keine Kriege führen, weil sie sich alle gegenseitig abmurksen würden, lange bevor sie so etwas wie einen Speer oder gar so geheimnisvolle Dinge wie Strategie und Taktik erfunden hätten.
                      "Vittoria agli Assassini!"

                      - Caterina Sforza, Rom, 1503

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                        Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                        Soziale System haben, auch für den Einzelnen, mehr Vor- als Nachteile.
                        Als da wären?

                        Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                        Wenn es so wäre wie du sagst, dann wären nie und nimmer soziale Systeme entstanden.
                        Die Menschen waren m.E in der früheren Zeit wesentlich sozialer! Die Großfamilien waren das soziale System schlechthin. Das wurde in den letzten Jahrzehnten sukzessive abgeschafft! Der Mensch ist schließlich besser kontrollierbar, wenn er sich nicht in einer großen Gemeinschaft befindet!

                        Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                        Es gäbe keine Familien und keine Klans und die Menschheit wäre schon längst ausgestorben.
                        Wir sind schon längst auf dem Weg dorthin!

                        Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                        Nur weil der Mensch auch zu Grausamkeit fähig ist, ist er dennoch ein soziales Wesen.
                        Sozial ist ... für den anderen da zu sein., Wie Du das mit Grausamkeit in Verbindung bringen kannst, entzieht sich meiner Vorstellungskraft!

                        Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                        Große Kriege, wie sie der moderne Mensch führt, können ja überhaupt erst entstehen, weil der Mensch sozial und kooperativ eingestellt ist.
                        Dann muss ich ja wohl - entsprechend Deiner Definition von sozial - asozial sein, weil ich keine Kriege wünsche?

                        Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                        Ein Haufen blutrünstiger Egoisten würde keine Kriege führen, weil sie sich alle gegenseitig abmurksen würden, lange bevor sie so etwas wie einen Speer oder gar so geheimnisvolle Dinge wie Strategie und Taktik erfunden hätten.
                        Kriege sind blutrünstig ... und egoistisch ... zumindest was die Angreifer anbelangt.

                        Kann es sein, dass Du sozial mit unpersönlich verwechselst? Denn der moderne Krieg ist in der Tat unpersönlich! Man steht dem Feinde nicht mehr zwangsläufig Auge in Auge gegenüber sondern es reicht meist schon ein Knopfdruck! Eine soziale Einstellung?

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                          Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                          Wenn dieses Szenario eintreten würde, dann wären immer noch genug Arbeitskräfte übrig, denn wir automatisieren ja fleißig für diesen Notfall.
                          Allerdings dürften nicht so viele draufgehen, damit kein Arbeitskräftemangel herrscht, denn das würde die Löhne nach oben schnellen lassen.
                          Wenn auch die Knopfdrücker sich weigern würden...

                          Zitat von John Connor Beitrag anzeigen
                          Es gab nie Frieden und es wird wohl auch noch seeehr lange keinen Frieden geben können, denn die Masse ist ja manipulierbar! Die Welt wird aber dadurch nicht verändert, nicht durch Einzelne! Was sich im Laufe der Zeit ändert, ist lediglich die Peripherie, nicht aber der Mensch!
                          Wenn das wahr wäre, dann hätten wir nicht die technischen Möglichkeiten, die wir heute haben. Du kannst den Menschen nicht alleine daran festmachen, ob er Kriege führt oder nicht. Dazu ist der Mensch viel zu komplex.
                          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
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                            Zitat von Spocky Beitrag anzeigen
                            Wenn das wahr wäre, dann hätten wir nicht die technischen Möglichkeiten, die wir heute haben. Du kannst den Menschen nicht alleine daran festmachen, ob er Kriege führt oder nicht. Dazu ist der Mensch viel zu komplex.
                            Also siehst Du die Kriege als ursächlich für Fortschritt und Entwicklung? *kopfkratz*

                            Also danken wir allen Kriegen der Vergangenheit, dass wir heute fernsehen können, Autos besitzen und über das Internet miteinander kommunizieren können!

                            Da derzeit so der Eindruck entsteht, dass es keine wirklichen Fortschritte mehr gibt ... sollten wir wieder mal einen sozialen Krieg führen? Natürlich nur für den Fortschritt? Damit sich der Mensch wieder weiter entwickeln kann?

                            In diesem Deinem Sinne finde ich den Frieden in der Tat schei***... wo kämen wir denn da hin, wenn wir ewigen Frieden hätten?

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                              Willst du mich nicht verstehen? Ich schrieb doch, dass der Mensch eben nicht nur darauf zurückzuführen ist, ob er Kriege führt oder nicht, gamz einfach deshalb, weil ihn mehr ausmachen als Krieg oder Frieden.

                              Damit sage ich doch, dass es viel mehr Quellen für Fortschritt und Entwicklung gibt, also das genaue Gegenteil von dem, was du mir in die Tastatur legst.
                              Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
                              endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
                              Klickt für Bananen!
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                                Zitat von John Connor Beitrag anzeigen
                                Sozial ist ... für den anderen da zu sein., Wie Du das mit Grausamkeit in Verbindung bringen kannst, entzieht sich meiner Vorstellungskraft!


                                Dann muss ich ja wohl - entsprechend Deiner Definition von sozial - asozial sein, weil ich keine Kriege wünsche?

                                Nein. Nein. Sozial und Krieg kann schon zusammenpassen. Aufgrund einer Unterscheidung: Sozial zu meinen Verbündeten, asozial zu meinen Feinden.
                                Ohne sozial zu meinen Verbündeten gäbe es keinen Krieg. Weil dann gar keine Armee möglich wäre. Das meinte er.

                                Sozial bedeutet, dass der Mensch sich zu Gruppen zusammenschließt.
                                Und der Mensch ist in der Tat ein soziales Wesen, weil er sich von ganz alleine automatisch zu Gruppen zusammenschließt.

                                ABER es schließen sich nie alle Mensche zu einer großen, gemeinsamen Super-Gruppe zusammen. Sondern immer nur ein paar Menschen zu vielen verschiedenen kleinen Grupppen. Und der Mensch kann sehr, sehr asozial zu anderen Menschen sein, die nicht Teil der eigenen Gruppe sind.

                                So entstehen dann Kriege: Mehrere Menschen bilden enge soziale Gruppen. Aber werden sehr asozial gegenüber Menschen, die nicht Teil der Gruppe sind. Innerhalb der Gruppe (z.B. Militär) gibt es enge soziale Kontakte und sehr, sehr soziales Verhalten (Kameradschaftsgefühl). Das geht so weit, das ein Soldat für einen Kammerad aus seiner Gruppe sein Leben opfern würde. Aber wer nicht Teil der sozialen Gruppe ist (der Feind) wird mit den grausamsten Mitteln bekämpft.

                                Was nun manche Philosophien, Ideologien oder Religionen versuchen ist über bestimmte Gedankenkonstrukte (Nation, (Sub-) Kultur, Menschenrechte, Gleichheit vor Gott ...) die Gruppendefinition über Familie und Freunde hinaus auszudehnen, so dass auch Leute zu "meiner" Gruppe gehören, die ich gar nicht persönlich kenne. Darin bestand der bisherige Fortschritt des Menschen. Allerdings hat diese Ausdehnung Grenzen erreicht und aufgrund der natürlichen Unterschiedlichkeit der Individuen und ihrer Vorlieben und Gedankenkonstrukte gibt es Gegenströmungen, so dass es in den Köpfen nie eine Supergruppe Menschheit gibt. Ich werde nie alle Menschen genauso sozial behandeln wie jene Menschen, die ich unmittelbar liebe. Ich werde auch mit der mitreißendsten politischen Ideologie, die mir von einer einheitlichen deutschen Kultur erzählt, gleichzeitig Sub-Kulturen herausbilden, die miteinander im Konflikt stehen etc.pp.

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