Das schottische Bestreben zur Unabhängigkeit - SciFi-Forum

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Das schottische Bestreben zur Unabhängigkeit

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    #76
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Diktaturen, Arsitokratien und Lossysteme sind weder Demokratien noch Monarchien
    Es sind entweder Republiken oder Monarchien.

    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Mir ist relativ klar was ne Republik (da wären vor allem Gewaltenteilung und Volksbefragungen zu nennen)
    Ich sage es jetzt das zweite Mal: das, was du meinst, ist "Demokratie". Dir ist offenbar nicht klar, was eine Republik ist, denn das deutet keinesfalls auf "Gewaltenteilung" und "Volksbefragung" hin. Der alleinige Unterschied zwischen Republik und Monarchie ist das Staatsoberhaupt. Einfach ausgedrueckt: bei der Monarchie ist es ein König, bei der Republik das Staatsvolk (in Vertretung eines Präsidenten).

    Fuer weiteres siehe den Unterschied zwischen Staatsform und Regierungsform.

    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    aber du scheinst komische Anischten von Demokratie zu haben, wenn da auch Diktaturen drunter fallen.
    Bring nicht alles durcheinander. Natuerlich sind moderne Diktaturen Republiken, da sie sich auf die Macht des Volkes berufen (nominell). Dem gleichen Masstab nach war auch das römische Reich weiterhin eine "res publica", auch wenn schon lange die Kaiser regierten.

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      #77
      Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
      Diktaturen, Arsitokratien und Lossysteme sind weder Demokratien noch Monarchien. Mir ist relativ klar was ne Republik (da wären vor allem Gewaltenteilung und Volksbefragungen zu nennen) ist, ...
      Ruf mal in China oder Nordkorea an und frag einen der Oberfuzzis in diesen Volksrepubliken,
      was sie von Gewaltenteilung und der Meinung des Volkes halten.
      .

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        #78
        Zitat von Feldanalyse Beitrag anzeigen
        Ich sage es jetzt das zweite Mal: das, was du meinst, ist "Demokratie". Dir ist offenbar nicht klar, was eine Republik ist, denn das deutet keinesfalls auf "Gewaltenteilung" und "Volksbefragung" hin. Der alleinige Unterschied zwischen Republik und Monarchie ist das Staatsoberhaupt. Einfach ausgedrueckt: bei der Monarchie ist es ein König, bei der Republik das Staatsvolk (in Vertretung eines Präsidenten).
        Auch das ist so verkürzt eben nicht richtig. Wenn es dir um Etikettierung geht, schenk ich dir des und verabschiede mich in geheuchelter Demut. In diesem Sinne, ja wenn ein Diktator seinen Despotismus ne Demokratie nennt, dann ist es einen und wenn er ihn Monarchie nennt ist es eben auch das. Wie weit du mit deinem Modell bei Wahlmonarchien kommst weiß ich nicht aber, es interessiert mich auch wenig.


        Zitat von xanrof Beitrag anzeigen
        Ruf mal in China oder Nordkorea an und frag einen der Oberfuzzis in diesen Volksrepubliken,
        was sie von Gewaltenteilung und der Meinung des Volkes halten.
        Wie gesagt diese Unrechtsregime und Despotismen sind nur formal Republiken. Ich beziehe mich da auf das was Kant (ich meine Metaphysik der Sitten) dazu gesagt hat, demnach wäre auch eine absolute Demokratie also ein System indem über alles direkt abgestimmt würde eben keine Republik sondern ein Despotism. Ich erlaube mir da ebene in einer weiteren Kategorie zu denken als Feldanalyse. Mir ist klar, dass auch das Modell gibt, das Feldanalyse erwähnt und sich da jeder Staat nach Belieben einsortiert.
        Nach meiner Auffassung war das dritte Reich ein Despotism nach Feldanalyse war es wenn ich nicht irre eine Republik (Hitler war ja nicht König) auch wenn das nie einer so nannte. Kann sich ja jeder selbst aussuchen welche Begriffe besser passen. Die Politikwissenschaft ist uneins.

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          #79
          Das Referendum ist gerade auch Thema des ZDF Auslansjournal

          Ein Fokus liegt auf den britisch-royalistisch-protestantischen Glasgow Rangers und
          den irisch-schottisch-katholischen Celtic Rangers.
          Slawa Ukrajini!

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            #80
            Ich denke das es nicht ganz reicht, dazu müsste in Umfragen die Zahl der befürworter sehr viel höher liegen (so 60:40 mind.).
            Aber für die dummen Gesichter bei den Engländern wenn sie realisieren das sie auf 1x eine recht kleine Insel sind die nix mehr hat (wenn die Öleinnahmen weg sind) wünsche ich mir das die befürworter die Mehrheit bekommen^^

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              #81
              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
              Auch das ist so verkürzt eben nicht richtig. Wenn es dir um Etikettierung geht, schenk ich dir des und verabschiede mich in geheuchelter Demut. In diesem Sinne, ja wenn ein Diktator seinen Despotismus ne Demokratie nennt, dann ist es einen und wenn er ihn Monarchie nennt ist es eben auch das. Wie weit du mit deinem Modell bei Wahlmonarchien kommst weiß ich nicht aber, es interessiert mich auch wenig.
              Die Begriffe "Demokratie" und "Republik" sind differenziert zu benutzen, denn sie bezeichnen (wissenschaftlich gesehen) verschiedene Dinge. Ich habe der Monarchie nicht die Demokratie entgegengestellt, sondern die Republik. STAATSFORM, nicht Regierungsform. Eine Monarchie kann demokratisch sein, eine Republik despotisch. Und umgekehrt. Aber es kann keine "republikanische Monarchie" geben (selbst der römische Kaiser bezeichnete sich als "Princeps" und wollte damit darauf hinweisen, dass er nur erster Buerger seines Volkes war, und nicht ein losgelöster [absoluter] Monarch).

              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
              Nach meiner Auffassung war das dritte Reich ein Despotism nach Feldanalyse war es wenn ich nicht irre eine Republik (Hitler war ja nicht König) auch wenn das nie einer so nannte. Kann sich ja jeder selbst aussuchen welche Begriffe besser passen. Die Politikwissenschaft ist uneins.
              Hier ist sich die Politikwissenschaft durchaus einig. Das Dritte Reich war eine Republik, wenn man den Begriff neutral verwendet (also nicht synchron mit "Demokratie"). Despotie und Republik schliessen sich nicht aus, denn Republik bedeutet NUR, dass kein König an der Spitze steht. Du hast also durchaus recht, nur muss man die Begriffe eben genau verwenden, und nicht einmal das und dann wieder das andere.

              Natuerlich ergibt sich aus der Republik meist eine Demokratie (liberal/repräsentativen Zuschnittes), aber das ist nur eine Art von vielen, um den Volkswillen auf das Staatsoberhaupt zu proijezieren. Das Fuehrerprinzip der Nazis und Faschisten greift ja auch auf das Volk zurueck und legitimiert so den Fueher (allerdings nicht durch Wahlen, es wird einfach vorausgesetzt, dass das Volk diesen Fuehrer will, weil es das deutsche/italienische/whatever Volk ist). Zeichen einer Republik ist es, dass eine solche Legitimation nötig ist. Bei der Monarchie ist solcherlei nicht von Belang, der Monarch regiert durch das Erbrecht und/oder durch Gottes Gnaden (Wahlmonarchien wie das Heilige Römische Reich mal aussen vor gelassen), siehe den Wahlspruch der englischen Monarchen: "Dieu et mon droit" (Gott und mein Recht).

              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
              Wie gesagt diese Unrechtsregime und Despotismen sind nur formal Republiken.
              Wenn schon, waren diese Regiemes nur formal DEMOKRATIEN. Die Sowjetunion hatte ja durchaus demokratische Strukturen (de jure), in der politischen Praxis sah das natuerlich anders aus. Anders ist das bei faschistischen Regimes, die sind nicht mal der Form nach demokratisch.

              Es kann keine "formalen" Republiken geben. Entweder es steht ein "König" (der Titel selbst ist beliebig) an der Spitze, oder ein Präsident.
              In der Praxis ist das natuerlich etwas anderes, da Diktatoren ja durchaus wie Könige agieren. Aber der Unterschied ist eben, dass das Gewand einer Republik, sogar einer Demokratie gewahrt bleibt. Ein Diktator ist eben nicht automatisch König (oder ein Monarch), da hierzu eine Reihe anderer Bedingungen erfuellt sein muessen (denn Diktatoren ueben ihre unbeschränkte Herrschaft durch vormals demokratische Strukturen aus ; ein Monarch braucht eine solche Legitimation nicht. Deshalb lassen ja Diktatoren auch durchaus regelmässig Wahlen veranstalten).

              Das Beispiel der "Wahlmonarchie" ist natuerlich richtig, stellt sich aber nicht, da es keine solche Staatsform derzeit gibt (ausser im Vatikan). Aber es ist doch eine Monarchie, da der Monarch nach der Wahl unabhängig vom Volk agieren kann (sonst wäre es ja kein Monarch, der aus "eigenem Recht" regiert). Dies ist auch er Fall, sollte der König durch das ganze Volk gewählt werden. Er ist dann quasi ein "Präsident auf Lebenszeit", aber von Rechts wegen immer noch ein Monarch. Wenn er vom Volk (oder von denen, die ihn gewählt haben) jederzeit wieder abberufen werden kann, ist es keine Wahlmonarchie.
              Zuletzt geändert von Feldanalyse; 18.09.2014, 13:41.

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                #82
                Ich bin sehr gespannt wie das ausgeht. Sollten die Schott für "Yes" stimmen, dann wird das Europa in den nächsten Jahren irritieren. Denn die Schotten wollen aus der EU nicht raus, die Engländer schon.
                Ausserdem wird bei einem Erfolg zur Unabhängikeit andere Gebiete mit deren Anstreben gestärkt werden. Flandern, Spanien mit den ..., Norditalien und einige andere Gebiete werden das Gleiche versuchen.
                Schön, dannn werden wieder neue Landkarten und Atlanten gedruckt werden.Das erfreut die Druckindustrie.
                Ich persönlich hoffe das die Schotten sich von Britanien absetzen und haoffe das die den Mut dazu haben. Schauen wir mal.

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                  #83
                  Wie Schatten wuerde ich mich einfach ueber etwas Neues freuen, vor allem ueber das dumme Gesicht der Tommies. Da wäre es nicht mehr so langweilig in den Nachrichten... Und das Erfreulichste: eine neue Grenze ohne einen Tropfen Blut! Das ist die Zukunft!

                  Kommentar


                    #84
                    Die Wahlurnen sind geschlossen und die Wahlbeteiligung soll über 90% betragen.
                    Jetzt werden die Wahlurnen in die 32 Zählstellen gebracht.
                    Haben die in Schottland kein Internet oder Handys, um Ergebnisse von den Wahllokalen zu übermitteln?
                    Slawa Ukrajini!

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                      #85
                      Gibt es eigentlich heute Nacht TV Sendungen dazu. Ich habe noch nicht geschaut. Phönix könnte was auf Lager haben.

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                        #86
                        Zitat von GulDul Beitrag anzeigen
                        Gibt es eigentlich heute Nacht TV Sendungen dazu. Ich habe noch nicht geschaut. Phönix könnte was auf Lager haben.
                        Was willste da senden? Hochrechnungen und Vergleichswerte wird es nicht geben. Analysen kannst also erst nachher machen. Ab 3 sollen erste Ergebnisse vorliegen. Ab 5 dann auch die Ergebnisse der größten Städte. In den normalen Nachrichten wird man hören wenn Zahlen da sind. Bei manchen Sendern sicher auch in nem Ticker.

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                          #87
                          Egal, wie es am Ende ausgehen wird, die Wünsche der Hälfte der Bevölkerung werden beiseite gewischt werden. Nicht der beste Start für einen neuen Staat...
                          "En trollmand! Den har en trollmand!"

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                            #88
                            Zitat von GulDul Beitrag anzeigen
                            Gibt es eigentlich heute Nacht TV Sendungen dazu. Ich habe noch nicht geschaut. Phönix könnte was auf Lager haben.
                            Wie wäre es mit dem naheliegenden, BBC News.
                            Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                            Dr. Sheldon Lee Cooper

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                              #89
                              Ich würde eine Wiederauferstehung der K&K Monarchie begrüßen. Das war damals noch ein starkes Österreich mit Meereszugang vorallem . Gerne wieder. Vielleicht sollten die Ungaren, Slowenien usw. auch darüber abstimmen
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                                Zitat von Feldanalyse Beitrag anzeigen
                                Wie Schatten wuerde ich mich einfach ueber etwas Neues freuen, vor allem ueber das dumme Gesicht der Tommies. Da wäre es nicht mehr so langweilig in den Nachrichten... Und das Erfreulichste: eine neue Grenze ohne einen Tropfen Blut! Das ist die Zukunft!
                                Ansonsten geht der Trend doch in Richtung weniger Grenzen und Du willst neue errichten?

                                Ein höheres Limit für die Gültigkeit der Abspaltung hätte ich sinnvoll gefunden. 2/3 oder 3/4 der Bevölkerung ist einfach ein überzeugenderes Votum als - beispielsweise - 50,1%. So riskiert man im Falle einer sehr knappen Ergebnisses für die Abspaltung, dass die Hälfte der Bevölkerung sich dem neuen Staat verweigert.

                                Zitat von Knörf Beitrag anzeigen
                                Ich würde eine Wiederauferstehung der K&K Monarchie begrüßen. Das war damals noch ein starkes Österreich mit Meereszugang vorallem . Gerne wieder. Vielleicht sollten die Ungaren, Slowenien usw. auch darüber abstimmen
                                Der damalige Staat war aber innerlich zerrissen - also keineswegs stark.
                                "En trollmand! Den har en trollmand!"

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