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Defiance (Syfy; 2013)

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    Zitat von Talliostro Beitrag anzeigen
    Folge 8 hab ich übrigends gerade wegen dem Happy End gemocht. Ist ja eher selten in so ner Drama-Serie, da fand ich das deutlich befriedigender als die propagierte Variante. Ich denke, die Serie hat noch ne Menge Potential und ich hoffe, dass sie dieses auch ausschöpfen.
    Huh da schreibt das einer (ich ) und schon ist das die propagierte Variante. Na ja ich persönlich fand es schon ein wenig Effekthascherei. Zuerst lässt man den Zuschauer im Unklaren was aus McClintok wird und dann sieht man ein Happy End.

    SPOILER zur Folge 9

    Zwei Sachen erst einmal vorweg die mich als Spieler des MMOs gestört haben:

    1.) Zur vergangen Folge gab es eine Episodenmission wo sich der Spieler zusammen mit Erin in einen ICBM Bunker durchkämpfen musste, wo man die Rakete mit dem Heilmittel startete. Wenn man dann zum Schluss diesen typischen Countdown 5,4,3,2,1, Start hört, dann hat man eine gewisse Erwartungshaltung wie dann das in der Serie eingebettet wird. Ich hatte mir schon vorgestellt, wie man in der Folge sieht wie die Rakete startet, in den Orbit vorstößt, vorbei an den Trümmern der Archenflotte, dann wieder in die Atmosphäre eindringt um dann das Heilmittel per Fallschirm abwirft. Die Bevölkerung sieht zu und weiß nicht was sie von der Rakete halten soll, ob dies eine Waffe der E-Rep um die Seuche zu bekämpfen nur um dann erlöst und erleichtert zu sein wenn sie die Fallschirme sieht. Stattdessen wird das fast schon nur in einem Nebensatz erwähnt.

    2.) Die Unterschlagung der Phase 4 der Seuche. Okay man hätte jetzt hier keine Verseuchtenarmee zeigen müssen, aber wenigsten erwähnen sollen, warum die Leichen verbrannt werden müssen, oder E-Rep Soldaten in Schutzanzügen zeigen können, die die Leichen mit Blei vollpumpen. Ein Connor Lang der hysterisch reagiert und erklärt das man die Toten nochmal töten muss. Stattdessen ist das hier einfach nur ne stinknormale 08/15 Pest.


    Ansonsten ist dies meiner Meinung nach die bisher beste Folge der 1. Staffel.

    Sehr schön wie die Gefahr der Seuche mit dem Wissen der letzten Folgen verbunden wird. Die Tarrs, die McCawles, Nolan und seine Tochter, Die Irathianer oder besser gesagt I-rats , die Bürgermeisterin und ihre Verbindung zu Conno Lang und natürlich die beiden Bösen (wobei Major Marsh vielleicht doch nicht SO böse ist) aus der E-Rep. Das alles zeigt für mich das hinter der Serie doch ein Plan steckt der mehr ist als das was sich die Autoren für BSG ausgedacht haben.

    Kommen wir erst einmal zu den Tarrs, die ja heute ihre ganz besondere Show hatten. Raider Radio darf sich jetzt Fox Radio nennen. Was machen wir mit unliebsamen Meinungen: Wir lassen sie gar nicht erst zu Wort kommen und nennen es dann technische Fehlfunktion. Datak und seine Frau spielen mal wieder diese schöne Intrigenspiel und zum Schluss darf sich dann Datak auch noch als Retter von Defiance sehen. Sehr schön gemacht. Das er Connor Lang tötete kam überraschend, aber wenn man sich an 2. Folge erinnert wo lang und breit über die castitainischen Liros und über Feigheit philosophiert wurde, nicht unerwartet. Zeugen die mit ansahen wie Datak um seinen Leben bettelt dürfen nicht überleben. Auch wenn sie ihm gerettet haben.

    Kommen wir zum goldenen Knoten. Quentin übergibt das Artefakt an die ehemalige Bürgermeisterin um mehr über seine Mutter zu erfahren. Jetzt ist er auf den Weg in Richtung Westen nach Mendocino um seine depressive Mutter zu suchen. Ob seine Reise auch in die Bay Area führt? Der Schluss bot doch einen Überraschungsmoment als dann noch die Ärztin Nicolette traf und ihre gemeinsame Vergangenheit diskutierten. Sie rät zur Zerstörung des Artefakts. Und wie Irisa in Folge 5 sowohl als Zerstörerin und Schöpferin bezeichnet wurde, wurde gesagt das man mit allen Artefakten sowohl zerstören als auch erschaffen könnte.

    Die Isolation der Irathier ist jetzt mal wieder ein interessantes philosophisches Thema, die Irathier sind Überträger, aber bei ihnen bricht die Krankheit nichts aus. Das man die Irathier isoliert um sowohl die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, als auch vor Repressionen vor der Bevölkerung zu schützen ist als Argument einleuchtend, aber warum man Minenarbeiter damit beauftragt ist mehr als suboptimal gelöst, was man dann auch später sehen konnte. Ich denke Defiance braucht eine Miliz die solche Aufträge übernimmt. Außerdem habe ich vermisste das Irathier sich nicht impfen lassen. Die können immer noch die Krankheit übertragen, aber vielleicht wird das ja in der kommenden Folge thematisiert.


    Ausblick auf die Zukunft:

    Rynn hat in der Bay Area von Sukar erfahren und das Nolan dafür verantwortlich ist. Jetzt ist sie wieder auf dem Weg nach Defiance. Das könnte noch lustig werden.

    Außerdem hat die Söldnerorganisation Echelon von Varus Soleptor den Auftrag bekommen Joshua Nolan zu finden und mit Hilfe von robusten Ermittlungsmethoden den Aufenthaltsort herausbekommen. Mal sehen wer schneller ist.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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      Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
      Huh da schreibt das einer (ich ) und schon ist das die propagierte Variante. Na ja ich persönlich fand es schon ein wenig Effekthascherei. Zuerst lässt man den Zuschauer im Unklaren was aus McClintok wird und dann sieht man ein Happy End.
      Haha, nein, das war nicht nur auf dich bezogen, sondern darauf, was McLawley Nolan sagt. Und Nolan hats ihm ja auch nicht wirklich abgenommen, wenn man sich den Gesichtsausdruck von ihm anschaut.

      Mir hat die letzte Folge auch sehr gefallen, zusammen mit dem Gefangenentransport und der Folge mit den Outridern gehört sie bislang zu den Top3. Ich denke auch, dass man so langsam die Motive des Staffelfinales in den letzten 2-3 Folgen erahnen kann:
      - Die Bürgermeisterwahl und das Eingreifen des Evil Empires
      - Auslösen des Artefaktes durch Doc und Nikki in der letzten Minute der letzten Folge
      - Irissa übernimmt die Outrider, die sie ja jetzt schon mit einem ähnliche Respekt wie Sukar behandeln
      - Die Hochzeit zwischen der Tarr und McLawley Familie, eventuell tauchen Pippar (?) und Quentin auf und "stören"

      Leider haben solche Serien ja die Angewohnheit mit nem Knall zu gehen und die Auflösung dann in der nächsten Staffel zu zeigen. Auch wenn Defiance bislang nicht viel mit Cliffhangern zwischen den Folgen arbeitet, was ich als positiv werte, wirds wohl nen riesigen Cliffhanger am Ende geben, um das Interresse bis zum Sendetermin der Staffel 2 aufrecht zu erhalten...

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        Zitat von Talliostro Beitrag anzeigen
        Haha, nein, das war nicht nur auf dich bezogen, sondern darauf, was McLawley Nolan sagt. Und Nolan hats ihm ja auch nicht wirklich abgenommen, wenn man sich den Gesichtsausdruck von ihm anschaut.
        Das stimmt schon, ich persönlich hätte es aber besser gefunden wenn man aber hier einen Cut gemacht hätte. Wäre für mich der bessere Abschluss gewesen und es wäre sicherlich zu einigen Fandiskussionen gekommen ob McCawley ihn wirklich überzeugt hätte oder nicht.
        - Die Bürgermeisterwahl und das Eingreifen des Evil Empires
        Die Bürgermeisterwahl könnte man noch in dieser Staffel zeigen (obwohl die gleichen Autoren in BSG die Präsidentenwahl auch erst am Ende der 2. Staffel gezeigt haben), aber da ja jetzt mit Datak Tarr ein VoKo Sympathisant in der Bürgermeisterwahl mitmischt, wird man wohl diesen Handlungsstrang nutzen um die ganzen politischen Seiten noch einmal richtig zu beleuchten. Der heraufkommende Krieg zwichen E-Rep und VoKo ist ja auch eher aus Serien, denn als Staffelhandlung angelegt.

        - Auslösen des Artefaktes durch Doc und Nikki in der letzten Minute der letzten Folge
        Das glaube ich nicht, denn wenn man sich die Höhlenwandmalerei ansieht, gibt es ja insgesamt drei Artefakte. Das wird wohl wie der E-Rep/VoKo Konflikt wohl als Serienhandlung angelegt sein. Und ich denke das Irissas Schicksal mit demjenigen der Artefakte verknüpft ist. Die Sache mit der Schöpfung und Zerstörung in der 5. Und 9. Folge sind da für mich ein Wink mit dem Zaunpfahl.


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        - Irissa übernimmt die Outrider, die sie ja jetzt schon mit einem ähnliche Respekt wie Sukar behandeln
        Ich denke den Job wird eher Rynn machen, oder sie schaffen es die medizinischen Naniten in Sukars Körper wieder zu aktivieren. Irissa wird wohl eher als spirituelle Führerin wahrgenommen.
        - Die Hochzeit zwischen der Tarr und McLawley Familie, eventuell tauchen Pippar (?) und Quentin auf und "stören"
        Da bin ich schon mal gespannt wie sich dieser Handlungsstrang über Quentins Mutter entwickelt. Vielleicht rühren ihre Depressionen ja von dem Artefakt her?
        Leider haben solche Serien ja die Angewohnheit mit nem Knall zu gehen und die Auflösung dann in der nächsten Staffel zu zeigen. Auch wenn Defiance bislang nicht viel mit Cliffhangern zwischen den Folgen arbeitet, was ich als positiv werte, wirds wohl nen riesigen Cliffhanger am Ende geben, um das Interresse bis zum Sendetermin der Staffel 2 aufrecht zu erhalten...
        Das befürchte ich leider auch. Schon zu BSG Zeiten haben die Autoren im Staffel- oder Halbstaffelfinale nur so mit Cliffhangern um sich geschmissen. Und dabei zum Großteil mehr schlecht als recht aufgelöst. Ich hoffe ja auf eine in sich abgeschlossene Staffelhandlung mit einem interessanten Ausblick auf die Zukunft.
        Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
        Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
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          Spoiler Folge 10


          Man könnte das schon das kleine Staffelfinale nennen, damit der Hochzeit und dem Artefakt Themen aufgegriffen wurde, die ich persönlich im Staffelfinale erwartet hätte und auch einige Überraschungen bot die auch gut ins Staffelfinale gepasst hätten.

          Zuerst besaß diese Folge am Anfang doch einige Längen und ich hatte schon die Befürchtung das ist mal wieder so ein absacken kurz vor dem Staffelfinale, das man von den BSG Autoren nur allzu gut kennt. Ernsthaft ihr wollt wirklich eine Cold Case Folge über einen sieben Jahren alten Mord machen? Natürlich ist eine solche Folge eine gute Möglichkeit mal zu sehen wie früher die Chars waren, wobei hier die Beziehung zwischen Datak Tarr und Rafe McCawley die wirklich interessante war. Auch darf hier mal der junge schwarze Deputy als CSI Ermittler glänzen, nur um zu sehen das die normale Polizeiarbeit doch in solchen Zeiten ziemlich nutzlos sind.

          Kommen wir erst einmal zur Hochzeit. Datak Tarr bekam ja in dieser Folge sowohl im wortwörtlichen als auch im übertragenden Sinne so richtig auf die Fresse. Erst verrät ihm Rafe McCawley das seine Tochter die Mine nicht erben wird und dann darf man noch eine nette Prügelei sehen wo er beinahe drauf gegangen wäre. Übrigens schaffen es die Autoren und die Schauspieler die Chemie zwischen den Charakteren immer besser auszufüllen. Die Dialoge zwischen Rafe und Datak waren die kleinen Highlights dieser Folge. Das Datak daraufhin die Hochzeit absagt, war zu erwarten, unerwartet hingegen das Alak (nachdem er sich bei Rafe ein wenig ausgeheult hat) sich Eier wachsen ließ. Die Hochzeit war auch sehr schön inszeniert, obwohl man vielleicht Irisa mal ein wenig mehr Geschmack in Sachen Kleidung hätte gönnen können.

          Die Aufklärung des Mordes und was daraus folgt war die eigentliche Überraschung der Folge und ich hatte das erste mal in der Serie einen echten WTF Moment. Nicht so sehr die Enthüllung um Nicolette, sondern was der Doc daraufhin tat. Auch sehr schön die Schlussszene wo der Doc das Artefakt in eine sichere Box legt und der Monolog von Nolan.

          Natürlich stellt sich die Frage was denn jetzt wohl im Staffelfinale kommt. Aus dem Spiel weiß ich das die Söldnerorganisation Echelon in Richtung Defiance marschiert um das Kopfgeld von Nolan zu kassieren und Rynn, um ein Wörtchen mit Nolan über Sukar zu sprechen. Außerdem haben wir noch ein halbes Dutzend weiterer Baustellen die man im Staffelfinale thematisieren, weiterentwickeln oder gar zum Abschluss bringen könnte.
          Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
          Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
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            SPOILER Folge 11

            Die bisher beste und genialste Folge der Staffel.

            Es ist wirklich erstaunlich wie sich ein Handlungsstrang der meiner Meinung nach vollkommen Fehl am Platz war und mich so etwas von überhaupt nicht interessiert hatte, von einem auf den anderen Moment komplett wendete. Irisas Visionen und ihre "Chosen One" Handlung wird hier nicht nur erklärt, sondern auch sehr gut in die bestehenden Handlungsstränge eingebettet. Übrigens wenn man Visionen hat, sollte man in Defiance auf gar keinen Fall zum Arzt gehen. Als sich die beiden Artefakten dann zum Schluss versuchten zu verbinden, stand ich nur mit offenen Mund da. Vor dieser Folge fand ich diese Storyline einfach nur doof und nichts nie weg damit und jetzt kann ich es kaum noch abwarten wie es weiter geht. Scheiß Cliffhanger mit Rynn.

            Auf der anderen Seite haben wir hier die Bürgermeisterwahl die sich in punkto Intrigenspiel aus anderen Serien nicht verstecken muss. Da wurde ja Nolan und Amanda ja eiskalt erwischt und dann erst die Radioansprache. Das Datak Tarr jetzt mir der E-Rep kuschelt ist für mich doch ungewohnt, wo er doch einige Folgen vorher als VoKo Mann gezeigt wurde. Vielleicht spielt er mit der E-Rep ja auch ein doppeltes Spiel. Und wie wird sich wohl der Kampf zwischen Datak und Nolan auf die Bürgermeisterwahl auswirken. Ob Datak da irgendwie entehrt wurde, da Nolan es nicht zu Ende gebracht hat? Und was werden Rafes nächste Schritte sein? Aber sehr schön wie sich die verschiedenen Handlungsstränge der vergangenen Folgen hier zu einem Ganzen verbunden haben.

            Im Staffelfinale wird wohl Echelon (die ja während der Debatte auf dem Marktplatz schon erwähnt wurden) in die Stadt kommen und da bin ich mal gespannt wie das ablaufen wird. Ich kann die nächste Folge wirklich kaum erwarten und das Gefühl hatte ich bei dieser Serie noch nicht gehabt.
            Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
            Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
            [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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              Sorry, aber eine ziemlich alberne Folge. Die Intrige ist blödsinnig einfach durchschaubar. Die Sache mit dem Attentat ist lächerlich. Daraus einen Strick wegen ungerechtfertigter Gewaltanwendung zu drehen, wirkt äußerst unglaubwürdig.

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                Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                Sorry, aber eine ziemlich alberne Folge. Die Intrige ist blödsinnig einfach durchschaubar. Die Sache mit dem Attentat ist lächerlich. Daraus einen Strick wegen ungerechtfertigter Gewaltanwendung zu drehen, wirkt äußerst unglaubwürdig.
                Es ist Wahlkampf. Objektiv hast du natürlich recht, das unter normalen Umständen Nolan sich nichts zu schulden kommen ließ, aber im Wahlkampf plus seine Vergangenheit in Bezug auf Kriegsverbrechen in den Fahlkriegen, hat hier Amanda eine unglaublich hohe politische Last zu tragen, die sie sich jetzt einfach nicht leisten kann. Hätte Datak Tarr die Militärakte nicht gehabt, hätte man es so hinbiegen können das dies wirklich ein Unglück war, aber durch die Radioansprache wird daraus eine von Tarr inszinierte Rassismusdebatte. Ein Mensch schützt einen rassistischen menschlichen Cop der einen Castitianer umgebracht hat. Solche Debatten kommen immer wieder vor. In den USA z.B. als ein Bürgermiliz Typ einen schwarzen Jungen erschossen hatte, oder hier in Berlin wo der verrückte Typ mit dem Messer erschossen wurde. Okay das hatte keinen rassistischen Unterton aber selbst meine Mutter hatte sich bei der Meldung gefragt ob man dem nicht ins Bein hätte schiessen können um ihn abzuhalten.

                Was die Intrige angeht: Aus Sicht der Charaktere war Stahmas Warnung durchaus angebracht. Ich glaube nicht das Kenya eine böse Absicht hätte erwarten können. Auch als Zuschauer war Stahmas Intrige nicht von vornherein klar. Natürlich war es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Intrige, aber durch das Verhalten der Beziehung Datak/Stahma/Kenya war nicht wirklich klar in wieweit dies eine Intrige der Tarrs war.
                Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                  Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                  Es ist Wahlkampf.
                  Und dann darf man mit Attrapen Mordanschläge inszenieren? Ne, das Defiance da plötzlich zum Hort der Pazifisten wird, ist einfach unglaubwürdig.

                  Objektiv hast du natürlich recht, das unter normalen Umständen Nolan sich nichts zu schulden kommen ließ, aber im Wahlkampf plus seine Vergangenheit in Bezug auf Kriegsverbrechen in den Fahlkriegen, hat hier Amanda eine unglaublich hohe politische Last zu tragen, die sie sich jetzt einfach nicht leisten kann.
                  Das das so sein soll, ist mieserabel herbei konstruiert.

                  Hätte Datak Tarr die Militärakte nicht gehabt, hätte man es so hinbiegen können das dies wirklich ein Unglück war,
                  Wieso hinbiegen? Wieso Unglück? Ziel mal mit so einer authentischen Attrape auf einen Politiker beim Wahlkampfauftritt. Meinst du im Ernst, dass da gefackelt wird?
                  Was soll denn das überhaupt für ein Witz sein?

                  Wenn Nolan einen Jungen in der Gasse erschossen hätte, der keine Waffe hatte, wäre ein Aufschrei noch verständlich gewesen. Aber so war es lächerlich. Oder wenn er nur einen Farbbeutel zücken wollte.

                  Solche Debatten kommen immer wieder vor. In den USA z.B. als ein Bürgermiliz Typ einen schwarzen Jungen erschossen hatte,
                  Ja, der Junge war unbewaffnet.

                  oder hier in Berlin wo der verrückte Typ mit dem Messer erschossen wurde.
                  Genau, der Verrückte hatte nur ein Messer. Kein Sturmgewehr.

                  Die Situation war so eindeutig Notwehr, dass der Aufschrei darum lächerlich ist.


                  Was die Intrige angeht: Aus Sicht der Charaktere war Stahmas Warnung durchaus angebracht. Ich glaube nicht das Kenya eine böse Absicht hätte erwarten können. Auch als Zuschauer war Stahmas Intrige nicht von vornherein klar. Natürlich war es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Intrige, aber durch das Verhalten der Beziehung Datak/Stahma/Kenya war nicht wirklich klar in wieweit dies eine Intrige der Tarrs war.
                  Die Intrige hätte unter allen normalen Umständen einen furchtbaren Rohrkrepierer ergeben müssen. Bestenfalls taugt sie, um Rassenunruhen auszulösen. Aber nicht, um eine Wahl zu gewinnen.
                  Politiker, auf die Attentate verübt werden, erfahren in der Regel Solidarität durch ihre Anhänger.

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                    Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                    Und dann darf man mit Attrapen Mordanschläge inszenieren? Ne, das Defiance da plötzlich zum Hort der Pazifisten wird, ist einfach unglaubwürdig.
                    Defiance ist ein Ort wo sich die Einwohner ein besseres Leben für sich selbst und ihre Kinder und Schutz vor den Gefahren da draußen erhoffen. Wenn die Bewohner hören das ein Kind oder von mir aus Heranwachsender durch einen dummen Jungenstreich vom Lawkeeper erschossen wird, reagiert man emotional anders als wenn wieder einmal ein Spirit Rider oder Krimineller vom Lawkeeper erschossen wird.



                    Das das so sein soll, ist mieserabel herbei konstruiert.
                    Im Wahlkampf ist alles eine hohe politische Last die man sich nicht leisten kann. In Defiance leben gerade mal 6000 Personen mit einer gewissen Anzahl von Kindern die nicht wählen gehen und dann auch noch sicherlich Nichtwähler. Wenn man in solch kleinen Gemeinschaften auch nur eine Handvoll Personen davon überzeugen kann das Amanda in der Wahl des Lawkeepers (einen Kriegsverbrecher und Mörder von unschuldigen Kindern) eine falsche Entscheiduung getroffen hat und vielleicht sogar selbst etwas gegen die Votaner hat (die immerhin 40% der Bevölkerung von Defiance ausmachen), dann kann das durchaus wahlentscheidend sein.


                    Wieso hinbiegen? Wieso Unglück? Ziel mal mit so einer authentischen Attrape auf einen Politiker beim Wahlkampfauftritt. Meinst du im Ernst, dass da gefackelt wird?
                    Was soll denn das überhaupt für ein Witz sein?

                    Wenn Nolan einen Jungen in der Gasse erschossen hätte, der keine Waffe hatte, wäre ein Aufschrei noch verständlich gewesen. Aber so war es lächerlich. Oder wenn er nur einen Farbbeutel zücken wollte.
                    In Defiance gibt es so etwas wie Fernsehen oder Zeitungen nicht, sondern nur Raider Radio und Mund-zu-Mund Propaganda. Relativ wenige haben überhaupt die Tat auf dem Marktplatz beobachtet und alle anderen kriegen nur noch zu hören das ein Junge mit einer Paintballkanone vom Lawkeeper erschossen wurde. Die meisten werden nicht einmal wissen wie so ein Ding überhaupt aussieht. Und dann kommt auf einmal die Militärakte von Nolan zum Vorschein. Dem Butcher of Yosemite, der Killing Machine, der seine Taten damit rechtfertigt das ihm das alles eh egal ist. Und dann fangen die Bewohner an sich auf einmal selbst Gedanken darüber zu machen. War es wirklich nötig den Jungen zu erschiessen? Wäre es vielleicht anders gewesen wenn es ein Mensch gewesen wäre? Und kann man Amanda Rosewater überhaupt noch trauen, wenn sie einem solchen Typen eine Marke in die Hand drückt?



                    Ja, der Junge war unbewaffnet.

                    Genau, der Verrückte hatte nur ein Messer. Kein Sturmgewehr.

                    Die Situation war so eindeutig Notwehr, dass der Aufschrei darum lächerlich ist.
                    Es war kein Sturmgewehr sondern eine Paintballkanone.


                    Die Intrige hätte unter allen normalen Umständen einen furchtbaren Rohrkrepierer ergeben müssen. Bestenfalls taugt sie, um Rassenunruhen auszulösen. Aber nicht, um eine Wahl zu gewinnen.
                    Politiker, auf die Attentate verübt werden, erfahren in der Regel Solidarität durch ihre Anhänger.
                    Du vergisst das Amanda am Anfang auch Solidarität bekommen hat, ausser Datak und diesem castitianischem A****kriecher stand der komplette Rat hinter ihr und unterstzützte die Entscheidung des Lawkeepers. Dann kam aber seine Militärakte zum Vorschein und dadurch wurden die Ereignisse in ein anderes Licht gerückt.
                    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                      Das war also die erste Staffel von Defiance. Der Funkte will einfach nicht so richtig überspringen, aber schlecht ist die Serie auch nicht, da ich ja schließlich bis zur letzten Folge dran geblieben bin.

                      In der letzten Folge ist ja so ziemlich viel passiert.

                      SPOILERDie Stadt wurde von der Earth Republik eingenommen und Datak wird wohl des Mordes verurteilt. Kann natürlich auch sein, dass er sich aus dem Staub gemacht hat und jetzt gesucht wird. Sein Sieg hat es sich somit wohl wieder verspielt.
                      Was mit Irisa passiert ist, kann ich mir nicht so ganz erklären. Ist sie jetzt eine Waffe geworden ? Hat sie den Sturz überlebt ? Wohin ist die überhaupt gefallen. Und warum ist dieser grosse Rotkopf wieder auferstanden ?


                      Bin schon neugierig wie sich das alles weiter entwickeln wird.
                      Von den Charakteren finde ich die Ärztin und ihre Vergangenheit noch am interessantesten.

                      Ich wünsche mir aber etwas weniger Musik in der zweiten Season.

                      Die erste Staffel bewerte ich mit 3,5/6*

                      Kommentar


                        Zitat von human8 Beitrag anzeigen
                        Ich wünsche mir aber etwas weniger Musik in der zweiten Season.
                        Och würde ich jetzt nicht sagen. Die Macher haben es schon verstanden immer schön den richtigen Titel zu finden um die Stimmung zu beschreiben, ausserdem können solche musikalisch untermalten Szenen teilweise mehr rüberbringen als so mancher Dialog.

                        Every Thing is broken: Da spoilert der Titel aber ganz schön. Denn Heile ist so gut wie nichts nach dieser Folge


                        SPOILER für Folge 12

                        1.) Die ganze Folge wirkte sehr gehetzt. Ich bekam das Gefühl das dies eigentlich eine Doppelfolge hätte werden sollen. Es fehlte oft ruhige Szenen die bestimmte Handlungspunkte nochmal aufarbeiteten.

                        2.) Das Ende haben sie aus dem Synthese Ende von Mass Effect 3 geklaut. (vor dem EC) Hat denn denen niemand gesagt das niemand die Enden von Mass Effect 3 mag und schon gar nicht das Syntheseende? Aber jetzt mal im ernst, rein vom visuellen her haben sie das schon ganz gut hinbekommen.

                        3.) Ich hasse ja Cliffhanger wie die Pest und hier haben wir ja ein halbes Dutzend von diesen Geschwüren im Finale.

                        Bei Kenya wurde ich leider schon indirekt gespoilert. Die Schauspielerin hätte nun mal nicht in den Interviews von ihrem Char in der Vergangenheitsform reden sollen.

                        Trotz dieser Negativpunkte bin ich echt gespannt wie es weitergeht. Meiner Meinung nach hat sich die Serie doch merklich gesteigert. Jetzt ist das Spiel in der Bringschuld. Ich hoffe ja das Quentin McCawley der ja auf dem Weg nach Mendocino war, in einem DLC auftaucht inklusive Mendocino Gebietserweiterung und dort vielleicht sogar seine Charakterentwicklung mitbestimmen kann. Da jetzt E-Rep den Laden übernommen hat, kann man vielleicht als Spieler dem sich wahrscheinlich nun formierenden Widerstand helfen. Vielleicht sogar eine Söldnertruppe zusammenstellen. Hoffentlich kommen die Spielemacher mal jetzt in die Puschen, denn jetzt fängt meiner Meinung nach das Spiel erst richtig an.
                        Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                        Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                        [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                          ganz gut..

                          Ich finde die Serie soweit ganz gut, hab schon schlechtere Serien/Filme gesehen ;D

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                            Habe jetzt auch alle Folgen gesehen und muss sagen, ich war jetzt nicht so megasüchtig nach der Serie, aber ich wollte trotzdem immer wissen wie es weiter geht. Das mit Kenya ist ja echt blöd.... sie war eine der coolsten Charaktere, wie ich finde.

                            Und die Musik in der Serie fand ich eigentlich immer sehr passend.

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                              Letzte Woche im Schnelldurchlauf (ja, das ist an manchen Stellen wörtlich zu verstehen) die erste Staffel noch zu Ende geschaut. In der 2. Staffelhäfte gings ein Stück bergauf, aber zu mehr als hin und wieder anschaubar konnte sich "Defiance" in meinen Augen nicht entwickeln. Der Plot um das Artefakt fühlt sich on the fly hieneingeschrieben an und ist an keiner Stelle über den Status als verschwurbeltes Plotdevice hinausgewachsen. Die Episodengeschichten schwanken zwischen ganz nett (I just wasn't made for these times) und gewollt, aber nicht gekonnt (Goodbye, blue sky), sowie sehr oft "been there, done that". Auf der Figurenebene ist überwiegend auch nur die übliche Dutzendware an Archetypen zu finden. Zumindest hilft es im Falle Datak Tarrs einen enthusiastischen Darsteller dahinterstehen zu haben. Nolan als Hauptfigr bleibt aber blass. Auch auf der darstellerischen Ebene.

                              SPOILERIch hatte im Finale einen fiesen Gedanken: Als der SS... sorry E-Rep-Offizier nchdem er Nolan ausgeknockt hat, seinen Lakeien befiehlt, keine Zeugen zurückzulassen, habe ich mir klammheimlich gewünscht, die Serie würde Nägel mit Köpfen machen und Nolan einfach so nebenbei beseitigen. Leider hätte die Serie in solch einem Fall niemanden, der Nolans Position als Hauptfigur/Lawkeeper ausfüllen könnte, weswegen mein Gedankengang von vornherein recht unnütz war. Damnit.

                              Ich geb mal 3 von 6 schlecht sitzende Masken für die erste Staffel.

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                                Ich gebe der Serie bisher vier von fünf Sternen. Dem Spiel gebe ich drei von fünf aber das liegt auch an der Dogtown-Mine. Da komm ich aktuell nicht weiter. ;(

                                Fünf Sterne bekommt die Serie, wenn Sie nach der zweiten Staffel nicht abgesetzt wird.

                                Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                                Ausserdem will ich einen Stratoträger über Defiance schweben sehen.
                                Für mich auch einer der Hauptgründe weiterzugucken!
                                "I've always found a fully deployed battle group to be the most effective negotiator."
                                Admiral Constanza Stark
                                High Guard Chief-of-Staff
                                CY 9758

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