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    #16
    Zitat von Mortok Beitrag anzeigen
    @Eagleeye: Ja stimmt, hast recht! Muss aber trozdem ein riesiges Schiff sein...
    So groß empfinde ich ein Würfelschiff von 1010 Metern Kantenlänge nun auch wieder nicht - zum Vergleich: Die Superschlachtschiffe der Terraner bei Perry Rhodan sind zwar Kugeln, haben aber 1.500 Meter Durchmesser.

    Ok, ein solches Schiff [1010Meter-Würfel] wäre doppelt so hoch wie der höchste gegenwärtig existierende Wolkenkratzer und damit, sollte es tatsächlich auf der Erdoberfläche gebaut werden, mit Sicherheit ein enorm beeindruckender Anblick - aber wenn es im All gebaut wird, dann wirkt es vermutlich eher zwergenhaft. Selbst einem so kleinen Planeten wie der Erde gegenüber ...
    Depend upon it, sir, when a man knows he is to be hanged in a fortnight, it concentrates his mind wonderfully.
    (Dr. Samuel Johnson)

    Main problem with troubleshooting is: trouble shoots back (Quelle: Google+)

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      #17
      Wie groß so ein Schiff auch immer sein mag, ich finde es schon SEHR optimistisch zu glauben man könnte die Bevölkerungsstrukturen für eine so lange Reise einplanen. Was, wenn sich die Bewohner des Schiffes nicht mit der (wahrscheinlich notwendigen) Geburtenkontrolle abfinden wollen, oder wenn es plötzlich zu einer Seuche oder einem Bürgerkieg im Schiff kommt?

      *edit* Da fällt mir ein: Was machen die Leute auf so einem Schiff mit ihren Verstorbenen? Lagern? Ins All werfen? Recyceln?
      +++Und sollten die Geister der Maschine deine Gebete noch immer nicht erhöhren, so streiche dreimal mit dem gesegneten Hammer über sie hinweg und intoniere dabei die Geheiligten Worte: Funktioniere, verdammtes Ding! Funktioniere endlich!+++
      (Auszug aus den Riten der Instandsetzung)

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        #18
        gut also das wäre denk ich mal nicht das Problem.
        Verbrennen und ins All "freilassen" wäre da doch net das Ding.

        Aber wegen Bevölkerungsstrukturen haste eigentlich recht. Niemand kann vorhersagen was das Menschliche Bewusstsein in der langen Zeit anstellt.

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          #19
          Zitat von Gordian Beitrag anzeigen
          Wie groß so ein Schiff auch immer sein mag, ich finde es schon SEHR optimistisch zu glauben man könnte die Bevölkerungsstrukturen für eine so lange Reise einplanen. Was, wenn sich die Bewohner des Schiffes nicht mit der (wahrscheinlich notwendigen) Geburtenkontrolle abfinden wollen, oder wenn es plötzlich zu einer Seuche oder einem Bürgerkieg im Schiff kommt?

          *edit* Da fällt mir ein: Was machen die Leute auf so einem Schiff mit ihren Verstorbenen? Lagern? Ins All werfen? Recyceln?
          Deshalb habe ich auch vorgeschlagen, das man keine zusammengewürfelte Crew losschickt. Sondern eine bereits eingelebte Gesellschaft, am Besten würde sich dafür die Bevölkerung eines Weltraumhabitats eignen. Diese könnte ihre Sozialstruktur (Geburtenkontrolle, Lebensumstände, Entsorgung der Verstorbenen ) bereits über mehrere Generationen, an die Umstände eines so beschränkten Lebensraumes angepasst haben.
          Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
          Dr. Sheldon Lee Cooper

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            #20
            So ein Weltraumhabitat wird sich aber wohl ständig in der Umlaufbahn eines Sterns/Planeten aufhalten und ist damit in unmittelbarer Nähe (unmittelbar für Raumfahrerverhältnisse) von anderen Siedlungen. Ein Generationenraumschiff ist jedoch für lange Zeit völlig isoliert und muss mit jeder Krise alleine fertig werden.
            +++Und sollten die Geister der Maschine deine Gebete noch immer nicht erhöhren, so streiche dreimal mit dem gesegneten Hammer über sie hinweg und intoniere dabei die Geheiligten Worte: Funktioniere, verdammtes Ding! Funktioniere endlich!+++
            (Auszug aus den Riten der Instandsetzung)

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              #21
              Zitat von Gordian Beitrag anzeigen
              So ein Weltraumhabitat wird sich aber wohl ständig in der Umlaufbahn eines Sterns/Planeten aufhalten und ist damit in unmittelbarer Nähe (unmittelbar für Raumfahrerverhältnisse) von anderen Siedlungen. Ein Generationenraumschiff ist jedoch für lange Zeit völlig isoliert und muss mit jeder Krise alleine fertig werden.
              Die ersten großen Weltraumhabitate werden sich in Asteroiden befinden (Asteroidenbergbau). Diese sind weit von der Erde entfernt und bekommen bestenfalls einmal im Jahr Nachschub. Und die Bevölkerung solcher Habitate wird auf sich allein gestellt sein. Sie werden einen Großteil aller Güter selbst herstellen, und auch ihre sozialen Probleme selbst lösen müssen.
              Nach ein paar Generationen ist ein Großteil der Bevölkerung solcher Habitate im Weltraum geboren. Und hat dann auch keine sozialen Bindungen mehr zur Erde. Eine solche Gesellschaft hat dann bereits bewiesen, das sie auf sich allein gestellt in einer künstlichen Umgebung überleben kann.
              Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
              Dr. Sheldon Lee Cooper

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                #22
                Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                Die ersten großen Weltraumhabitate werden sich in Asteroiden befinden (Asteroidenbergbau). Diese sind weit von der Erde entfernt und bekommen bestenfalls einmal im Jahr Nachschub. Und die Bevölkerung solcher Habitate wird auf sich allein gestellt sein. Sie werden einen Großteil aller Güter selbst herstellen, und auch ihre sozialen Probleme selbst lösen müssen.
                Nach ein paar Generationen ist ein Großteil der Bevölkerung solcher Habitate im Weltraum geboren. Und hat dann auch keine sozialen Bindungen mehr zur Erde. Eine solche Gesellschaft hat dann bereits bewiesen, das sie auf sich allein gestellt in einer künstlichen Umgebung überleben kann.
                Diese Idee finde ich sehr gut.


                Generell sollte man sich auch von der Vorstellung einer Kommandostruktur lösen, wie sie so viele SF-Bücher und Filme so darstellen.

                Ein Generationenschiff ist eine zivile Gesellschaft. Interessant ist auch die Frage nach dem Umgang mit Straftätern. Die gesamte Reise über einpferchen kann man sie schlecht. Ein Bordgefängnis ist auch ein recht seltsamer Gedanke, da eh keiner fliehen kann (nur bei Gemeingefahr sinnvoll). Die Rechtssprechung wäre schon wieder eine Angelegenheit der Schiffsgemeinschaft.
                "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                  #23
                  Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                  Diese Idee finde ich sehr gut.


                  Generell sollte man sich auch von der Vorstellung einer Kommandostruktur lösen, wie sie so viele SF-Bücher und Filme so darstellen.

                  Ein Generationenschiff ist eine zivile Gesellschaft. Interessant ist auch die Frage nach dem Umgang mit Straftätern. Die gesamte Reise über einpferchen kann man sie schlecht. Ein Bordgefängnis ist auch ein recht seltsamer Gedanke, da eh keiner fliehen kann (nur bei Gemeingefahr sinnvoll). Die Rechtssprechung wäre schon wieder eine Angelegenheit der Schiffsgemeinschaft.
                  Der Gedanke wird wohl nahe liegen Straftäter zu unfreiwilligen Organspendern zu machen.

                  TP

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                    #24
                    Die ersten großen Weltraumhabitate werden sich in Asteroiden befinden (Asteroidenbergbau). Diese sind weit von der Erde entfernt und bekommen bestenfalls einmal im Jahr Nachschub. Und die Bevölkerung solcher Habitate wird auf sich allein gestellt sein. Sie werden einen Großteil aller Güter selbst herstellen, und auch ihre sozialen Probleme selbst lösen müssen.
                    Nach ein paar Generationen ist ein Großteil der Bevölkerung solcher Habitate im Weltraum geboren. Und hat dann auch keine sozialen Bindungen mehr zur Erde. Eine solche Gesellschaft hat dann bereits bewiesen, das sie auf sich allein gestellt in einer künstlichen Umgebung überleben kann.
                    Na ja... Die ISS zum Beispiel ist ja noch ziemlich nah an der Erde, aber selbst dort bleiben die Leute nur für sehr begrenzte Zeit.
                    Ich finde es wäre ein bisschen Verantwortungslos einfach so Leute in einem Asteroidenfeld auszusetzen und darauf zu hoffen, dass sie schon irgendwie klar kommen.

                    Auch wenn die Besatzung an ein Leben in einer künstlichen Umgebung gewöhnt ist, gibt es immer Katastrophen auf die man sich nicht 100%ig vorbereiten kann. Und in einer künstlichen Umgebung treffen einen solche Krisen eben besonders hart, da man sich nicht nur um die Bedürfnisse einer "normalen" Gesellschaft kümmern muss, sondern auch immer die Schiffssysteme warten und konntrollieren muss.
                    +++Und sollten die Geister der Maschine deine Gebete noch immer nicht erhöhren, so streiche dreimal mit dem gesegneten Hammer über sie hinweg und intoniere dabei die Geheiligten Worte: Funktioniere, verdammtes Ding! Funktioniere endlich!+++
                    (Auszug aus den Riten der Instandsetzung)

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                      #25
                      Zitat von Gordian Beitrag anzeigen
                      Na ja... Die ISS zum Beispiel ist ja noch ziemlich nah an der Erde, aber selbst dort bleiben die Leute nur für sehr begrenzte Zeit.
                      Zwischen der ISS und den Anfängen des Asteroidenbergbaus liegen noch mindestens 50 Jahre. Bis dahin wird die Raumfahrttechnologie wohl noch ein paar Fortschritte machen. Bis man aber ein Generationenraumschiff bauen kann, das sich auf eine lichtjahreweite Reise aufmacht, werden noch mindestens 300 Jahre vergehen. Um solch ein Raumschiff bauen zu können, muss sich der Mensch das Sonnensystem erschlossen haben, ansonsten hätte er nicht die erforderliche Technologie und Wissen.

                      Zitat von Gordian Beitrag anzeigen
                      Ich finde es wäre ein bisschen Verantwortungslos einfach so Leute in einem Asteroidenfeld auszusetzen und darauf zu hoffen, dass sie schon irgendwie klar kommen.
                      Großer Jupiter, wer redet den von Aussetzen. Zu den Anfängen des Asteroidenbergbaus werden dort draußen hochbezahlte Spezialisten arbeiten. Mit zunehmender Infrastruktur vor Ort, wird auch die Anzahl der dort arbeitenden Menschen zunehmen, auch müssen solche Bergbaukolonien schon früh sehr autark sein. Diese Menschen werden dort aus Gründen der Kosten und Reisezeit, Arbeitsverträge über mehrere Jahre haben.
                      Es ist nur eine Frage von Zeit, Infrastruktur und der Anzahl der dortigen Menschen, bis sich Nachwuchs einstellt. Oh ja sicher, viele werden nach Ablauf ihrer Vertragszeit zurück zur Erde gehen, aber einige werden bleiben. Und nach einigen Jahrhunderten leben dort genug Menschen, das man keine Arbeiter mehr von der Erde braucht.
                      Der Mensch ist eine dickköpfige und einfallsreiche Spezies, die sich auch an lebensfeindlichen Orten ansiedelt. Erst recht, wenn es dort Reichtümer zu holen gibt.

                      Zitat von Gordian Beitrag anzeigen
                      Auch wenn die Besatzung an ein Leben in einer künstlichen Umgebung gewöhnt ist, gibt es immer Katastrophen auf die man sich nicht 100%ig vorbereiten kann. Und in einer künstlichen Umgebung treffen einen solche Krisen eben besonders hart, da man sich nicht nur um die Bedürfnisse einer "normalen" Gesellschaft kümmern muss, sondern auch immer die Schiffssysteme warten und konntrollieren muss.
                      Klar gibt es diese Gefahren, und ausschließen wird man diese nie ganz können. Wer Schiss hat, sollte auch besser zu Hause bleiben. Aber Gefahren haben die Seefahrer und Kolonisten der Vergangenheit auch nicht abgehalten, warum sollte das also in der Zukunft anders sein.
                      Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                      Dr. Sheldon Lee Cooper

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                        #26
                        Also wenn man mal ein paar richtig gute Bücher lesen möchte, die sich großteils damit befassen, was in einer Art Generationenschiff so alles von Menschen veranstaltet werden könnte sollte sich mal von Ben Bova "Exil" reinziehen (wird z. Zt. nicht aufgelegt, nur gebraucht zu bekommen) oder ganz große Klasse die Bücher von Artur C. Clarke; "Rendezvous mit Rama" und dessen beiden Fortsetzungen "Begegnung mit Übermorgen" und "Nodus". Es gibt noch die Vorgeschichte "Rendezvous mit 31/439" oder in der Neuauflage "Rendezvous mit Rama", die man aber getrost außen vor lassen kann....
                        Grüße,
                        Peter H

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                          #27
                          Zitat von Enas Yorl Beitrag anzeigen
                          Klar gibt es diese Gefahren, und ausschließen wird man diese nie ganz können. Wer Schiss hat, sollte auch besser zu Hause bleiben. Aber Gefahren haben die Seefahrer und Kolonisten der Vergangenheit auch nicht abgehalten, warum sollte das also in der Zukunft anders sein.
                          Das stimmt halt wirklich
                          Ich würd mir aber tatsächlich mehr sorgen um die technische Umsetzung machen, weil z. B. die Idee mit dem Habitat ist eine sehr praktikabele Lösung, wobei die Technik am meisten versagen kann. Wenn mitten im leeren Raum plötzlich so ein
                          Atomreaktor(ich geh jetzt mal davon aus das sie die benutzen)
                          leckt und radioaktives Kühlmaterial verliert kann das auf so ner Konservenbüchse sehr schnell zu ner Katastrophe werden weil die halt nicht wie in nem U-boot einfach auftauchen, die Luke aufknallen und "lüften" können.

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                            #28
                            Es gibt da so ein schönes Zitat von Charles Franklin Kettering:
                            "Niemand hätte je den Ozean überquert, wenn die Möglichkeit bestanden hätte, bei Sturm das Schiff zu verlassen."
                            Grüße,
                            Peter H

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                              #29
                              Zitat von Eagleeye Beitrag anzeigen
                              Ok, ein solches Schiff [1010Meter-Würfel] wäre doppelt so hoch wie der höchste gegenwärtig existierende Wolkenkratzer und damit, sollte es tatsächlich auf der Erdoberfläche gebaut werden, mit Sicherheit ein enorm beeindruckender Anblick - aber wenn es im All gebaut wird, dann wirkt es vermutlich eher zwergenhaft. Selbst einem so kleinen Planeten wie der Erde gegenüber ...
                              Also das zur Zeit höchste gebäude der Welt ist etwas über 800m hoch, das ist der Burj Dubai in Dubai. Daneben wird zur zeit an einem Gebäude gebaut, das mit Antennen eine beträchtliche Höhe von 1050 Metern haben soll, und wäre somit 40 Meter höher. Was bei dem Schiff aber nicht bedacht wurde. Die Räume mögen zwar 2 Meter hoch sein, aber die Decke bzw. der Boden zwischen den Etagen hat auch eine Dicke von ca. 1 Meter, da es sehr stabil sein muss.

                              Das Problem mit der Schwerkraft könnte man lösen, indem man das Schiff grundsätzlich schwerelos lässt. Somit hat man vor allem viel Platz gespart, da man keinen Boden braucht, nur noch Verstrebungen die die Konstruktion aufrecht erhalten. Um das Problem des Muskelabbaus zu verhindern, stellt man mehrere Räume zur Verfügung, in denen ähnlich wie beim Astronautentraining ein kleiner Raum an einem Arm sich immer weiter im Kreis bewegt. Dieser raum könnte eine Größe von vielleicht 6x6 Metern haben. Darin müsste man dann einige Fitnessgeräte wie Hanteln, Laufbänder, Fahrräder etc. einrichten, womit die Muskeln trainiert werden. Natürlich reicht 1 Raum davon nicht aus.
                              Ich nehme mal an, die Geburtenrate wird auf 2 Kinder pro Paar beschränkt bzw. verpflichtet, damit nach den 1500 Jahren auch noch mindestens 2 Personen übrig bleiben (man muss mit Behinderten oder stark Kranken rechnen), so kommt man auf eine durchschnittliche Bevölkerungszahl von 6000: 2000 Menschen -> 1000 Paare -> 2 Kinder -> 1 Paar (natürlich keine Geschwister) -> weider 2 Kinder. Das macht 3 mals 2, da im Schnitt 3 Generationen gleichzeitig leben. Wenn man alle 30 Stunden in einen Fitnessraum müsste für ca. 1 Stunde, so bräuchte man so bräuchte man 200 Räume.
                              Der Vorteil im leeren raum ist, dass man an keine Tageszeiten gebunden ist. So könnte man 1/3 der Personen immer in einen künstlich verlängerten Schlaf auf ca. 15 Stunden versetzen. Jede Person dürfte dann 30 Stunden wach sein. Da sind 15 Stunden Schlaf soweiso nicht viel. Somit hätte man Platz gespart.

                              Welches Problem jedoch beim Bau des Schiffes auf der Erde entstehen würde ist nicht der Platz, wo man ein solches Monster errichten könnte, da geht man einfach in die Sahara nach Afrika, wo man gleichzeitig die Solarennerige für den Bau benutzen könnte. Das Problem ist der Start des Schiffes. Ein so mächtiges und schweres Schiff würde eine so gewaltige Energie ausstoßen, dass die Sahara oder wo auch immer das Schiff starten würde um die ganze Welt verteilt werden würde und die Erde möglicherweise sogar etwas verschoben wird. Jedes Mal, wenn ein Mensch hochspringt, bewegt sich nicht nur der Mensch von der Erde weg, sondern auch ein kleines Stückhen die Erde vom Menschen. Das würde bei dem Schiff auch passieren. Zwar bewegt sich die Erde beim Springen einer Person weider zurück, aber das Schiff kommt nicht zurück zur Erde, d.h. sie würde dort stehen bleiben, wo sie ist.

                              Hinzu kommt, dass das Startmodul, mit das Schiff aus der Atmosphäre gestoßen wird, abgesprengt werden müsste, was aber nicht weiter problematisch wäre. Man sollte es nur nicht zu nahe an derErde tunt. Sonst habe ich bald nach dem Start ein 1000x1000x100 Objekt im Garten, womit ich nichts anfangen kann außer in Ebay zu versteigern.
                              Manche Dinge sind einfach anders als andere.

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                                #30
                                @Badmacstone

                                Sag mal hältst du es für Sinnvoll ein so großes Raumschiff auf der Erde zu bauen? Ganz zu schweigen von den nicht unerheblichen Problem es in den Weltraum zu bringen.
                                Eine Zivilisation die noch nicht einmal Raumschiffe im Weltraum bauen kann, sollte von Reisen zu anderen Sternen lieber die Finger lassen. Nebenbei bemerkt wenn man das Schiff im Weltraum baut, spielt sein Volumen keine Rolle es kommt vielmehr auf die Gesamtmasse an.
                                Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
                                Dr. Sheldon Lee Cooper

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