Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Dune (Villeneuve, 2020)

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #61
    Dune

    Part 1

    War in Ordnung und der Film bewegt sich Nahe am Maximum, was eine Adaption der Vorlage zulässt. Anders als bei der Verfilmung von Lynch und dem TV-Dreiteiler blickt das Drehbuch doch hier und da unter die Haube des Materials und Villeneuve findet in den 2,5 Stunden Zeit den Protagonisten über eine simple Heldenfigur hinaus zu entwickeln. Allerdings sind 2,5 Stunden Laufzeit noch immer knapp bemessen, denn Buchleser dürften einige Szenen (u.a. das Dinner) vermissen und die Auftritte von Figuren aus der 2. Reihe (Gurney, Thufir, Pieter DeVries, Dr. Yueh usw.) sind arg kurz ausgefallen (knapper als bspw. bei der Lynch-Verfilmung) und verschwinden teilweise von der einen auf die andere Szene aus dem Film. Und dann ist da noch der kleine, aber dennoch wichtige Sachverhalt, dass es sich hier um einen ersten Teil handelt, dessen Fortsetzung vielleicht nie kommt. Dune (Part 1) ist nur ein halber Film und fühlt sich auch so an. Es gibt am Ende keinen richtigen Höhepunkt (rein vom Spektakel kommt dieser 20.. 25 Minuten früher), sondern "nur" eine relativ kleine Szene, die aber einen wichtigen Punkt in Pauls Entwicklung darstellt, dem normalen Kinogänger aber eher ein Schulterzucken entlocken wird (zumindest gemessen an den verhaltenen Reaktionen des Publikum bei der Vorpremiere der ich beigewohnt habe). Und natürlich der Wink mit dem Zaunpfahl, dass ein zweiter Teil folgen soll.

    Szenenbild top, Darsteller gut (Timothée Chalamet hat mich nach den eher mäßigen Szenen im Trailer positiv überrascht) und Villeneuve hat erstaunlich viel Spektakel, das aber nicht zum Selbstzweck verkommt, in die doch eher trockene Materie gesteckt. Was gibt es zu kritisieren? Die Darstellung Harkonnen (bleiche Glatzköpfe) und insb. der Baron. Skarsgard spielt einen sehr ernsten, bösartigen Baron, bei dem jede Bewegung und jedes Wort aufgrund seiner massigen Gestalt eine Qual ist, und da Bautista als Raban und David Dastmalchian als Pieter DeVries quasi nur über Cameo-Auftritte verfügen, Feyd-Rautha im ersten Teil nicht mal erwähnt wird, fehlt mir da der verschlagene Hedonist aus der Vorlage und auch der Spaß- bzw. Unterhaltungsfaktor. Ich kann mir denken, warum Villeneuve diesen Weg gegangen ist, gefallen muss es mir aber nicht.

    Apropos Nichtgefallen: Hans Zimmers Soundtrack. Der bewegt sich hin und wieder am Rand von Ethnokitsch, kennt aber vor allem kein Pardon für das Gehör der Zuschauer und ertränkt sogar die Geräuschkulisse. Auf einer Skala von 1 bis 10 fängt Zimmer erst bei Lautstärke 11 an.

    4 bis 5 Wüstenmäuse
    Zuletzt geändert von Anvil; 16.09.2021, 08:11.

    Kommentar


      #62
      Da ich alles von Frank Herbert in Deutsch und Englisch im Regal stehen habe, war der Film ein Must-see. Allerdings sehe ich die Chancen auf einen zweiten Teil als eher gering ein und saß völlig ohne Erwartungen im Kino.
      Villeneuve schafft es in 2 1/2 Stunden heftiges Bedauern ob einer nicht folgenden Fortsetzung bei mir auszulösen, denn diesen Film empfand ich als grandios.
      Für mich gab es keinerlei Längen, Schlüsselszenen aus dem Buch sind vorhanden und die Vision des Regisseurs ist im Einklang mit der Vorlage klar erkennbar.
      Der Film beginnt ruhig und nimmt erst mit Stilgars Auftritt Fahrt auf. Danach geht es Schlag auf Schlag. Drei unerwartete Gänsehautszenen und ,anscheinend hat man in meinem Kino die Lautstärke angepasst, ein stimmiger Soundtrack, mit allerdings nur einem hervorstechenden Stück.
      Großes Plus waren die Ornithopter, an denen Herbert bestimmt seine Freude gehabt hätte.
      Alles in allem ein Film, den ich mir auch zweimal im Kino anschauen könnte.
      Auch mit knapp einem Tag Abstand fällt mir kein einziger Schwachpunkt der Verfilmung ein.
      PS.: 3D lohnt sich nur für eine Szene.

      Spoiler:SPOILERMeine Frau, die weder die Bücher noch die Filme, und damit die Zusammenhänge und Aussagen nicht kennt, war ebenfalls sehr angetan. Allerdings wird im Film nicht erklärt, dass Dr. Yueh aufgrund seiner Konditionierung eigentlich kein Verräter hätte sein dürfen. Auch bleibt Butlers Dschihad und eine Erklärung des Begriffs Mentats unerwähnt. Ich gehe davon aus, dass Villeneuve die Figur des Duncan später nochmals nutzen will, ansonsten erklären sich die vom Buch abweichenden Szenen mit ihm nicht.
      Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
      Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

      Kommentar


        #63
        Hab den Film gestern in 4D gesehen. Optisch ist der Film einfach nur gaaaaanz großes Kino. Es gab schon verdammt wuchtige epische Bilder. Aber auch der künstlerische Anspruch wurde meist gerecht.

        Nach den ganzen Kritiken hatte ich den Film sogar langatmiger erwartet. Es gab zwar vielleicht in der ersten Hälfte minimales Kürzungspotential, aber mir wurde keine einzige Sekunde langweilig.

        Von der Handlung her hielt man sich sehr nahe am Buch und ich konnte geistig die meisten Szenen abhacken . Die Darsteller fand ich auch großteils gut gewählt, auch wenn Chalamet in Teil 2 (der hoffentlich kommen wird) noch beweisen muss, dass er auch den Krieger Muha'Dib verkörpern kann und Jason Momoa ohne Bart etwas gewöhnungsbedürftig aussah. Großes Lob an Oscar Issac, der Leto Atreides in bester Shakespear-Manier verkörpert. Optisch erinnerte er mich mit dem Bart etwas an Rufus Sewell.

        Die Musik sei auch noch erwähnenswert. War nicht nur sehr wuchtig sondern auch sehr ungewöhnlich und erinnerte tlw. mehr an Sound als Soundtrack. Hat aber IMO gepasst und stets die Szenen unterstrichen.

        Alles in allem ein Film für die große Leinwand und eindeutig der bisher beste Film des Jahres:
        6 Sterne!

        Kommentar


          #64
          Habe den flm am Freitag auch ansehen dürfen . Zu Langatmigkeit: ja Dune ist sehr langatmig in all seinen Verfilmungen weswegen es mich gewundert hat das gerade Dune im Zeitalter schneller Effekthascherei neu verfilmt wird. Mr gefallen sogar Sandwürmer , Sammler und auch andere Details optisch in älteren Verfilmungen besser, was wohl auch daran liegt, dass ich früher Dune 2000 genau wie dei CundC Reihe rauf und runter gespielt habe. Wer hier einen Paul Atreides im Marvelstyle erwartet wird sicherlich enttäuscht, den ohne die bemängelte Langatmigkeit ginge der Storrymode ( da Buchverfilmung) auch verloren.Hier bin ich tatsächlich positiv überrascht worden, wie in allen Dune Verfilmungen ist es jedoch eine kleine Spur zu viel (für meinen Geschmack). Das Stück hat auch optisch einen grüngrauen Touch, allerdings ist das optisch eine große Steigerung zu anderen Dune Verfilmungen. Eine durchaus gelungene schauspielerische Leistung und auch eine überraschend gute Regieleistung ist jedoch zu erwarten. Mir hats gefallen .
          Das letzte Treffen der Generationen in Wien war übrigens BOMBE ! Picards Moralkiste:"Schurken, die ihre Schnurrbärte zwirbeln, sind leicht zu erkennen, aber diejenigen, die sich in gute Taten kleiden, sind hervorragend getarnt."

          Kommentar


            #65
            Nachdem ich die neue Dune-Verfilmung nun endlich gesehen habe, kann ich in die ganzen Lobpreisungen der Kritiker nur einstimmen. Villeneuves Dune ist ohne Zweifel die bisher beste Verfilmung des Stoffes und ganz großes Kino.

            Wie die anderen Kritiker denke ich auch, dass der Film fürs Kino gemacht ist und daher auch das erste Mal im Kino genossen werden sollte. Selber wenn wir im Heimkino mittlerweile sehr große Bildschirme haben, würde ich dennoch empfehlen, den Film einmal im Kino zu sehen.

            Jedoch muss man auch klar sagen, dass dies kein Blockbuster-Kino und definitiv kein SciFi-Mainstream ist. Es handelt sich um eine sehr werksgetreue Umsetzung und ist deswegen über weite Strecken ein eher ruhiger Film.

            Ein paar Punkte will ich hier noch herausstellen.

            Überrascht war ich zum Beispiel wie nah man optisch teilweise doch an der alten Lynch Verfilmung ist. Gerade die anfänglichen Szenen auf Caladan mit den holzvertäfelten Räumen und der rauen schottisch/skandinavischen Natur war so bereits bei Lynch zu sehen. Gleiches gilt auch für die eher abweisende Beton-Architektur von Arrakeen, der Hauptstadt von Arrakis. Auch viele Kostüme sind ähnlich schräg wie damals bei Lynch - und diesen zum Teil sogar ziemlich ähnlich. Wo Villeneuve aber definitiv besser ist, ist beim Design der Harkonnen, die hier endlich als überzeugende Bösewichte dargestellt werden und nicht als die absolut widerwärtigen Karikaturen bei Lynch.

            Musikalisch bietet der Soundtrack von Hans Zimmer ebenfalls großes Kino und einige überraschende Momente - vor allem die Atreides Hymne. Hier muss ich aber sagen, dass ich die Musik des alten Lynch Dune auch ziemlich gut leider kann, auch wenn Zimmer natürlich auf mehr exotische Klänge setzt als auf ein klassisches Orchester.

            Bei den Schauspielern hat man auch ein sehr glückliches Händchen bewiesen. Timothee Chalamet ist der bisher beste On-Screen Paul Atreides und passt optisch wie charakterlich am bisher besten zu der Rolle. Kyle MachLachlan war damals 1984 auch kein schlechter Paul, aber er war zu alt für die Rolle und erst in den späteren Szenen, wo er den harten Anführer Paul darstellt richtig gut. Hier muss sich noch zeigen, ob Chalamet auch in der hoffentlich noch kommenden Fortsetzung den Anführer Paul wirklich gut spielen kann. (Der Paul aus der Miniserie war meiner Meinung nach übrigens eine krasse Fehlbesetzung.)

            Auch der Rest des Ensembles spielt richtig gut, es gibt keine Ausfälle zu verzeichnen. Besonders hervorheben möchte ich noch Oscar Isaac, der einen richtig starken Leto Atreides spielt. Auch sonst können die großen Namen im Cast auch in eher kleinen Rollen richtig glänzen.

            Handlungstechnisch hält man sich natürlich an die Vorlage, weswegen man hier nicht groß spoilern kann. Wer das Buch gelesen hat oder die Lynch Verfilmung und/oder die Mini-Serie kennt, kann eh die Szenen im Geiste abhaken - und so gibt es halt alle bekannten Schlüsselszenen. Test durch die heilige Mutter - Check. Angriff des Jäger-Sucher auf Paul - Check. Sandwurmangriff auf einen Spice-Ernter - Check. Usw. Der Cut wird wie erwartet nach dem Fall von Arrakeen und der ersten Konfrontation von Paul und Jessica mit den Fremen gesetzt. Wie bereits bekannt sein dürfte, wird der Film auch mit Dune - Part 1 betitelt. Sofern es denn einen zweiten Teil geben sollte - was ich stark hoffe - denn wir der Pauls Aufstieg zum Anführer der Fremen und seinen Krieg gegen die Harkonnen und den Imperator behandeln.

            Wenn ich vielleicht etwas kritisieren mag, dann dass trotz der langen Laufzeit des Films immer noch bestimmte Sachen im Unklaren bleiben. Bspw. wird für den Dune-unkundigen Zuschauer keine Erklärung dafür gegeben, warum man keine höherwertige Technik benutzt und was es in dem Zusammenhang mit den Mentaten auf sich hat. Auch Dr. Yuehs Verrat ist in dem Film ein einfacher Verrat. Dass er aufgrund seiner Loyalitätskonditionierung für Unkorrumpierbar gehalten wurde (und die Harkonnen diese brechen konnten), wird bspw. nicht erwähnt.

            Alles in allem ist Villeneuves Dune eine große Sternstunde des SciFi-Kinos, weswegen ich hier ohne zu zögern 6 von 6 Sternen und 10 von 10 Punkten vergebe.

            Kommentar


              #66
              Zitat von burpie Beitrag anzeigen
              SPOILERIch gehe davon aus, dass Villeneuve die Figur des Duncan später nochmals nutzen will, ansonsten erklären sich die vom Buch abweichenden Szenen mit ihm nicht.
              Darf ich fragen, wie Du das meinst? Duncans Handlungsfaden war in dieser Verfilmung am nähesten an der Buchvorlage dran, SPOILERer stirbt bei der Verteidigung von Paul, Jessica und Kynes in der Forschungsstation.

              Kommentar


                #67
                Zitat von Stormking Beitrag anzeigen

                Darf ich fragen, wie Du das meinst? Duncans Handlungsfaden war in dieser Verfilmung am nähesten an der Buchvorlage dran, SPOILERer stirbt bei der Verteidigung von Paul, Jessica und Kynes in der Forschungsstation.
                Offenbar kennst Du die Bücher nicht ?! SPOILERErstens ist Idaho beim Angriff auf Arakeen gestorben und nicht irgendwo in der Wüste. Zweitens wird er danach über tausende von Jahren immer wieder geklont, da Leto ll. ihn als Berater nutzt.
                Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
                Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

                Kommentar


                  #68
                  Zitat von burpie Beitrag anzeigen

                  Offenbar kennst Du die Bücher nicht ?! SPOILERErstens ist Idaho beim Angriff auf Arakeen gestorben und nicht irgendwo in der Wüste. Zweitens wird er danach über tausende von Jahren immer wieder geklont, da Leto ll. ihn als Berater nutzt.
                  Nein, da hast du die Lynch-Verfilmung im Kopf. Was Stormking schreibt ist schon richtig.

                  Kommentar


                    #69
                    Zitat von burpie Beitrag anzeigen

                    Offenbar kennst Du die Bücher nicht ?! SPOILERErstens ist Idaho beim Angriff auf Arakeen gestorben und nicht irgendwo in der Wüste. Zweitens wird er danach über tausende von Jahren immer wieder geklont, da Leto ll. ihn als Berater nutzt.
                    SPOILER
                    1. Siehe Anvils Kommentar. Dies ist die erste Verfilmung, die sich in dieser Hinsicht eng an das Buch hält. Duncan schafft es, aus Arrakeen zu fliehen, findet Paul und Jessica in der Wüste und bringt sie zu Kynes. Dort verhandelt Paul kurz mit Kynes über eine Allianz, bevor die Sardaukar die Teststation überfallen, Duncan töten und Kynes ohne Destillanzug in der Wüste aussetzen.

                    2. Natürlich würde Duncan in einer hypothetischen Verfilmung des zweiten Buches zurückkehren, aber das hat ja nichts mit den angeblichen Änderungen an seinem Handlungsfaden zu tun, die Du fälschlicherweise ausgemacht haben willst, deshalb meine Frage, wie Du das meinst.

                    Kommentar


                      #70
                      Ja, das ist richtig! Ich habe völlig daneben gehauen. Wieder ein guter Grund, die Bücher nochmals zu lesen.
                      Heaven is where the police are British, the chefs are Italian, the mechanics German, the lovers French and it all is organized by the Swiss.
                      Hell is where the police are German, the chefs are British, the mechanics french and the lovers are Swiss and it all is organized by the Italians.

                      Kommentar


                        #71
                        Zitat von burpie Beitrag anzeigen
                        Ja, das ist richtig! Ich habe völlig daneben gehauen. Wieder ein guter Grund, die Bücher nochmals zu lesen.
                        Alles klar. Ich dachte, Dir wäre irgendeine subtile Abweichung aufgefallen, die mir entgangen ist. Das hätte mich beunruhigt, weil ich die Bücher echt sehr oft gelesen habe. Bestimmt neun oder zehnmal den ganzen Zyklus.

                        Kommentar


                          #72
                          Übrigens, mein erster Eindruck:

                          1. Gott, wie sich die Schauspielkunst in den letzten 37 Jahren weiterentwickelt hat! Wo Lynch seine Darsteller ihre Gedanken ständig aussprechen lassen mußte oder mit Stimmen aus dem Off arbeitete, reichen bei Villeneuve Blicke und Gesten.
                          2. Ein paar Dinge hat er trotzdem übernommen, z.B. diese intelligenten Anti-Schild-Projektile.
                          3. Es gibt Lasguns! Und sie sind tatsächlich so furchterregend, wie sie im ersten Buch beschrieben werden!
                          4. Der Film endete genau an der Stelle, die ich vermutet hatte.
                          5. Die Nebenfiguren kommen aber tatsächlich ziemlich kurz. Yuehs Motivation war z.B. bei Lynch deutlicher herausgearbeitet.
                          6. Den "Sandwalk" hätten sie weglassen sollen, das hatte einen winzigen Anflug vom "Ministry of Silly Walks" und war dadurch unpassend.
                          7. Die Ornithoper waren großartig! Und es gibt auch nicht nur ein Modell.
                          8. Jason Momoa halte ich immer noch nicht für die beste Wahl für die Figur des Duncan Idaho aber er war deutlich besser als ich erwartet hatte. Und er durfte endlich mal zeigen, daß Duncan tatsächlich auch der beste Pilot in den Diensten der Atreides ist.
                          9. Auch die Szene mit Muad'Dib fand ich gut, auch wenn er ein bißchen zu niedlich aussah.
                          10. Arrakeen fand ich zu leblos, vor allem wenn ich an die Darstellung in der Children-of-Dune-Miniserie denke.

                          Kommentar


                            #73
                            Den ersten Teil von Dune habe ich jetzt auch gesehen, aka die Geschichte von Paul Atreides. Im nächsten kommt dann wohl Muad'Dib dran.

                            Optisch ist der Film eine Wucht. 3D muss zwar nicht sein, sieht aber noch ein Stück besser aus. Einzig die Warpreise hat gefehlt. Der Rest war genau so, wie ich mir einen Wüstenplaneten vorstelle. Endlos viel Sonne und Sand. (10/10 Anakins hassen diesen Planeten)

                            Die neuen Schilde waren auch toll. Fast wie in einem Computerspiel, wenn der Schild von blau zu rot wechselt. Die Kämpfe selbst waren zwar kurz, aber trotzdem unterhaltend. Mal sehen was die Fortsetzung aufbieten wird.

                            Bei der Musik habe ich mich gefühlt als würde ich gerade Homeworld spielen. Passender geht es nicht. Nur zu laut.

                            Alles in allem ein sehr guter Film. Von mir ein

                            Kommentar


                              #74
                              Die ganze Geschichte um Yuehs Konditionierung ist für den Film aber auch nicht so relevant. Das war im Buch, wenn ich mich recht erinnere, nur von Bedeutung, weil die Atreides von einem Verräter in den eigenen Reihen ausgegenagen sind und die Harkonnen den Verdacht auf Jessica lenken wollten. Trotzdem muss man sich irgendwie zusammenreimen, dass er wohl vom Tod seiner Frau ausgegangen ist, denn diesen Plan hätten weder er noch seine Frau überleben können.

                              Ansonsten wird der Film eher für angeblich schwache Hauptcharaktere kritisiert. Keine Ahnung wie ich den Film ohne Kenntnis der Vorlage gefunden hätte. Richtig euphorisch war ich nach dem Kinobesuch nicht, allerdings habe ich trotzdem so ziemlich alles gekriegt, was ich erwartet hatte, bin insgesamt zufrieden und freue mich nun auf den zweiten und womöglich sogar (vermutlich aber nicht) dritten Teil.

                              Kommentar


                                #75
                                Ich hatte bislang überhaupt keine Berührung zum Dune-Universum, ging daher total ahnungslos in den Film.
                                Obwohl ich im ersten Drittel im Kino fast eingenickt bin, was nach einem langen Arbeitstag aber auch schonmal vorkommen kann, würde ich den Film insgesamt als positiv und unterhaltsam bewerten. Die Story ist quasi eine GoT Kopie. Vozreige Adelshaus wird verraten, komplett ausgelöscht, wenige Überlebende müssen ihr Haus und die ganze Welt gleich mitretten.
                                Natürlich stören mich diverse Dinge, die man womöglich erklären kann, sofern man die Bücher oder sonstige Infos kennt.
                                - Wieso haben derart fortschrittliche Zivilisationen nicht besseres als Messer/Schwerter für den Nahkampf?
                                - Wieso beherrschen Mutter und Sohn teilweise die Macht (Gedankentrick?)
                                - Wie kann ein komplettes Haus so einfach ausgelöscht werden, als quasi alle Schlafen. Sollte ein Verräter dazu ausreichen, indem er einfach ein paar Systeme ausschaltet? Die "Schlacht" war wohl aus Budgetgründen recht kurz gehalten, die angeblich besten Truppen des Imperiums wurde problemlos niedergemacht.
                                - Wieso kümmert man sich nicht um die Sandwürmer? Die Schlucken ja alles was Krach macht, warum nicht einfach eine kleine Atombombe dort ablegen, die im innern des Wurms explodiert?
                                - Warum lässt man schon wieder Khal Drogo (Duncan?!) so früh sterben?
                                - Warum ist der "Sandgang" so lächerlich und inkonsequent umgesetzt? Und was anderes soll das sein, als möglichst leise zu gehen?

                                Das Finale war tatsächlich äußerst schwach und nicht der Höhepunkt des Films. Sollten keine Fortsetzungen kommen, wäre das schon wirklich störend.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X