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Star Trek (2009) - gesehen

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    Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
    Woher kannte Lilly die Story und Charaktere beim Namen ohne das Buch gelesen zu haben?
    Die besondere Situation in First Contact war doch die, dass Picard auf Lillies Ahab/Moby Dick-Vorwurf eine Passage aus dem Buch wortwörtlich zitiert und Lilly das nicht erkennt. Das (zitieren) werden selbst die wenigsten fertigbringen, die das Buch irgendwann im Leben ein- oder zweimal gelesen haben. Picard zeigt damit, dass ihm der Stoff extrem gut vertraut ist. Vielleicht war es mal sein Lieblingsbuch oder was auch immer.

    Lilly könnte irgendwann mal eine Verfilmung gesehen gehaben, die sich mehr oder weniger nah an der Romanvorlage orientiert hat (vielleicht sogar die in der Patrick Stewart den Ahab spielte... ). Selbst wenn die von Picard zitierte Passage dort vorkam, muss Lilly sie nicht so verinnerlicht haben, um sie wiederzuerkennen und trotzdem kann ihr durch das einmalige Anschauen einer Moby Dick Verfilmung die Ahab/Moby Dick-Geschichte und die damit verbundenen Implikationen (Picards Besessenheit die Borg zu vernichten) erkennen kann.

    Manchmal können Begriffe auch derart tief im Sprachgebrauch verankert sein, dass die Leute wissen was damit gemeint ist ohne die Geschichte zu kennen, die dahinter steckt. Viele verstehen zum Beispiel was mit einem "Phyrrussieg" gemeint ist, aber wie viele davon wissen schon wer oder was Phyrrus war und auf welchen tatsächlichen Sieg dieser Begriff ursprünglich gemünzt war?

    Ob das gleiche auf Moby Dick und Ahab zutrifft sei dahingestellt, aber man muss nicht immer im Detail über eine Formulierung oder den Hintergrund einer Metapher Bescheid wissen, um sie sinngemäß korrekt benutzen zu können. Natürlich riskiert man dann dadurch in ähnlich peinliche Situationen zu kommen wie Lilly mit ihrem Moby Dick Vergleich...

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      Zitat von helo Beitrag anzeigen
      Die besondere Situation in First Contact war doch die, dass Picard auf Lillies Ahab/Moby Dick-Vorwurf eine Passage aus dem Buch wortwörtlich zitiert und Lilly das nicht erkennt. Das (zitieren) werden selbst die wenigsten fertigbringen, die das Buch irgendwann im Leben ein- oder zweimal gelesen haben. Picard zeigt damit, dass ihm der Stoff extrem gut vertraut ist. Vielleicht war es mal sein Lieblingsbuch oder was auch immer.

      Lilly könnte irgendwann mal eine Verfilmung gesehen gehaben, die sich mehr oder weniger nah an der Romanvorlage orientiert hat (vielleicht sogar die in der Patrick Stewart den Ahab spielte... ). Selbst wenn die von Picard zitierte Passage dort vorkam, muss Lilly sie nicht so verinnerlicht haben, um sie wiederzuerkennen und trotzdem kann ihr durch das einmalige Anschauen einer Moby Dick Verfilmung die Ahab/Moby Dick-Geschichte und die damit verbundenen Implikationen (Picards Besessenheit die Borg zu vernichten) erkennen kann.

      Manchmal können Begriffe auch derart tief im Sprachgebrauch verankert sein, dass die Leute wissen was damit gemeint ist ohne die Geschichte zu kennen, die dahinter steckt. Viele verstehen zum Beispiel was mit einem "Phyrrussieg" gemeint ist, aber wie viele davon wissen schon wer oder was Phyrrus war und auf welchen tatsächlichen Sieg dieser Begriff ursprünglich gemünzt war?

      Ob das gleiche auf Moby Dick und Ahab zutrifft sei dahingestellt, aber man muss nicht immer im Detail über eine Formulierung oder den Hintergrund einer Metapher Bescheid wissen, um sie sinngemäß korrekt benutzen zu können. Natürlich riskiert man dann dadurch in ähnlich peinliche Situationen zu kommen wie Lilly mit ihrem Moby Dick Vergleich...
      Da gebe ich dir Recht.

      Der Knackpunkt ist aber, das es Onscreen mit keiner Silbe erwähnt wird woher sie dieses Wissen hat wenn sie das Buch nie gelesen hat. Ergo währe es nach der allgemeinen Definition hier ein Logikfehler da es keine erklärung dafür gibt.
      www.planet-scifi.eu
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        Da gebe ich dir Recht.

        Der Knackpunkt ist aber, das es Onscreen mit keiner Silbe erwähnt wird woher sie dieses Wissen hat wenn sie das Buch nie gelesen hat. Ergo währe es nach der allgemeinen Definition hier ein Logikfehler da es keine erklärung dafür gibt.
        Es ist immerhin eines der berühmtesten Bücher der Welt...
        Zuletzt geändert von perplex; 11.08.2009, 17:18.
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          Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
          Nein, er ist dazu da um einen realistischen Hintergrund für den Neuanfang zu schaffen. Ohne Nero hätte es keine Alternative Zeitlinie gegeben. Ohne Nero hätte sich ST einfach wiederholt in einem neuem Gewand und am Ende währ nichts neues bei rausgekommen und es währe gefloppt.
          Wieder änderst du die Paradigmen im Laufe der Diskussion. Es geht also plötzlich bei Nero nicht mehr darum - wie in deinem Eingangsstatement angeführt - dass die Crew zusammenfindet unter dessen Bedrohung. Es geht jetzt um die "alternative Zeitlinie", ohne die der Film fad und gefloppt wäre.

          Also hat Nero plötzlich nichts mehr mit der Charakterisierung der Figuren zu tun. Nun gut - was zu beweisen war.

          Aber wer sagt, dass ohne Alternative Zeitlinie alles gefloppt wäre? Oder nichts neues rausgekommen wäre? Die Sache mit der "altern. Zeitlinie" haben ja übrigens kaum mal die Leute richtig verstanden, die im Kino waren - und die, dir reingingen, war das m. E. schnurzegal: die wussten nichts von dieser "neuen Zeitlinie".

          Alles zusammen.
          Dann erübrigt sich jede Diskussion mit dir. Denn ja, es wurden dann alle widerlegt. Es ist JJ geglückt, einen Film ohne Logik- und Plotlöcher* zu produzieren.

          *Und wenn doch eines da wäre, egal wie groß, dann ist es alleine deshalb ungültig, weil andere ST-Filme ja auch Plotlöcher haben, egal wie klein.

          Also du willst mir jetzt ernsthaft erzählen, das der Inhalt eines alten Buches, das von der heutigen Jugend kaum noch jemand kennt den 3. Weltkrieg überlebt, den Zerfall jeglicher Regierungssysteme, trotz des Endzeit Scenarios noch existiert UND zur Allgemeinbildung gehört?

          Ist schon klar.
          Was hat Jugend von heute mit Lilly zu tun?
          Was hat der fiktive 3. WK mit Moby Dick zu tun? Und wenn: Die Erinnerung an die Gesichte der Erde, deren Kulur, wurde, das ist überdeutlich Teil des ST-Universums, durch keinen der Weltkriege zerstört. Im Gegenteil. Ohne ins Detail zu gehen: Shakespeare anyone?

          Hast du eigentlich Spaß daran, dir ständig die Hosen runterziehen zu lassen? Oder merkst du es wirklich nicht und machst deshalb unermüdlich weiter?

          ("Der Inhalt eines alten Buches ..." Wir alle haben ja unsere Bildungslücken, aber muss man die so stolz zur Schau tragen?)

          Oh wie lustig Star Trek ist Star Wars, Mensch du hast echt ne Neurose was das angeht.
          Ah ja, Neurose. Das ist es wohl. Damit ist ja alles klar. Ich weiß aber noch was anderes: Ich habe eine Neurose, auf jedes sinnlose Mail zu antworten. Von Leuten, die sich lieber alle Finger abschneiden als zuzugeben, dass sie daneben liegen. Davon muss ich mich endlich heilen.

          Kommentar


            Also du willst mir jetzt ernsthaft erzählen, das der Inhalt eines alten Buches, das von der heutigen Jugend kaum noch jemand kennt den 3. Weltkrieg überlebt, den Zerfall jeglicher Regierungssysteme, trotz des Endzeit Scenarios noch existiert UND zur Allgemeinbildung gehört?
            Das meinte ich übrigens mit "an den haaren herbeigezogen". Protip: das Buch hat schon zwei Weltkriege überlebt.
            Und wenn Steppenwolf es schafft, dann schafft es Kapitän Ahab locker

            kann natürlich auch sein, dass es ein Logikloch ist, dass ich bescheid weiß, worum's da geht ohne es gelesen zu haben^^
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              Zitat von perplex Beitrag anzeigen
              Ich habe so viele Rebootfilme nicht gesehen. Ich habe aber so einige gute Standalonefilme gesehen. Wieso kann man die nicht vergleichen? Immerhin beschreibt "reboot" jetzt nicht das Wesen eines Films. Standalonefilme haben ja nicht mal den Vorteil, dass man ihre Charaktere mitunter sogar vor Kinobesuch kennt, wie es bei Abetrek der Fall war.
              Es ging hier ja um Origin-Filme zu bekannter fiktiven Figuren und dabei gibt es einen nicht zu unterschätzenden Faktor den andere Filme nicht haben, denn der Held muss erstmal zum Helden werden.
              Dieser Faktor ist m.M.n. ausschlaggebend für das Hauptproblem einer Origin-Story. Wenn ich in einen Batman-Film gehe, dann will ich in erster Linie sehen, wie Batman gegen die Bösen vorgeht. Wenn sich der Film aber erstmal eine Stunde lang damit beschäftigen muss, wie Bruce Wayne zu Batman wird, dann bleibt meistens für die eigentliche Hauptstory nicht mehr viel Zeit. Das trifft sowohl auf BB zu als auch auf Spider-man I und eben auch auf Star Trek. Wenn ich Star Trek sehen will, dann kann ich es auch nicht abwarten bis die Crew auf dem Schiff ist und ihr Abenteuer erlebt. Aber auch in STXI dauert es sehr lange bis alles beim alten ist und dann ist der Film auch schon vorbei.

              Es gibt daher meistens in Origin-Filmen einen Bruch in der Geschichte. Manche Filme können dies besser überdecken als andere. Aber der Bruch ist meist nicht zu übersehen.


              .
              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

              Skeletor schrieb nach 14 Minuten und 51 Sekunden:

              Zitat von perplex Beitrag anzeigen
              Das meinte ich übrigens mit "an den haaren herbeigezogen". Protip: das Buch hat schon zwei Weltkriege überlebt.
              Und wenn Steppenwolf es schafft, dann schafft es Kapitän Ahab locker

              kann natürlich auch sein, dass es ein Logikloch ist, dass ich bescheid weiß, worum's da geht ohne es gelesen zu haben^^
              Ich habe Moby Dick auch nie gelesen und weiß trotzdem worum es geht. Okay, ich habe die Verfilmungen gesehen und das hilft natürlich. Aber ich denke so etwas essentielles wie Moby Dick wird einfach niemals in Vergessenheit geraten, selbst wenn alle Bücher oder Filme vernichtet werden würden.

              @ Larkis:

              FC braucht doch nicht erklären woher Lily trotzdem die Geschichte kennt. Kennst du nicht auch unzählige Geschichten über die dir irgendwann mal irgendjemand etwas erzählt hat? Mir passiert das andauernd, dass mir jemand etwas über einen Film erzählen will, den ich nicht gesehen habe und oft kenne ich auch schon die Grundprämisse der Story.
              Zuletzt geändert von Skeletor; 11.08.2009, 17:50. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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                @ Larkis'sches Logikloch:

                Es scheint, als ob er keine Probleme mit Lilly hatte, als sie aus "Moby Dick" erzählte: Bis dahin war klar, dass sie das Buch offenbar gelesen oder einen Film gesehen oder sonstwie davon gehört hatte. Was auch sonst - warum auch nicht? Nie hätte er verlangt, dass Lilly "onscreen" gezeigt wird, wie sie im Buch liest, als Kind einem Lehrer zuhört, eine Verfilmung sieht oder ein Hörspiel hört etc., um diesen Umstand zu beweisen. Dass sie vom Inhalt Bescheid weiß, ist ja Beweis genug.

                Aber dann gibt Lilly zu, dass sie das Buch gar nicht gelesen hat. Und da wird Larkis stutzig. Das erscheint ihm unlogisch. Jetzt braucht er einen Beweis, dass es dieses Buch überhaupt noch gibt oder sonstwie bekannt ist (obwohl es selbst Picard offenbar kennt), und selbst wenn es das Buch in der Nachkriegszeit noch gäbe, müsste erst einmal "onscreen" erzählt werden, wie es überhaupt möglich ist, dass Lilly von dessen Inhalt weiß. Passiert das nicht, spricht er von einem "Logikloch" innerhalb der Dramaturgie. Und das wiederum stellt er neben den Unsinn, der in STJJ unerklärlicherweise verzapft wird.

                Ich bin von derartig verkorkster Denkweise, die sich so stolz offenbart, irgendwie fasziniert.

                Kommentar


                  Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                  Wieder änderst du die Paradigmen im Laufe der Diskussion. Es geht also plötzlich bei Nero nicht mehr darum - wie in deinem Eingangsstatement angeführt - dass die Crew zusammenfindet unter dessen Bedrohung.
                  Wo genau habe ich das mit dem Wortlaut geschrieben?

                  Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                  Es geht jetzt um die "alternative Zeitlinie", ohne die der Film fad und gefloppt wäre.

                  Aber wer sagt, dass ohne Alternative Zeitlinie alles gefloppt wäre? Oder nichts neues rausgekommen wäre? Die Sache mit der "altern. Zeitlinie" haben ja übrigens kaum mal die Leute richtig verstanden, die im Kino waren - und die, dir reingingen, war das m. E. schnurzegal: die wussten nichts von dieser "neuen Zeitlinie".
                  Es ging nunmal um einen Neuanfang. Ohne alternative Realität währ Star Trek gefloppt weil sich eben genau das wiederholt hätte was seid 40 Jahren läuft. Der Film währ gefangen in den Zwängen des Canon und man weiß ja von vornherein das die guten Gewinnen da a) alle Charaktere später noch leben müssen und b) alle wichtigen Planeten ja noch existiert hätten.

                  Damit die Autoren aber losgelöst vom Canon arbeiten und auch mal einige Sachen neuinterpretieren können, durfte Nero auf den Reset-knopf drücken und man blickt wieder auf eine unbekannte Zukunft.

                  Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                  Dann erübrigt sich jede Diskussion mit dir. Denn ja, es wurden dann alle widerlegt. Es ist JJ geglückt, einen Film ohne Logik- und Plotlöcher* zu produzieren.

                  *Und wenn doch eines da wäre, egal wie groß, dann ist es alleine deshalb ungültig, weil andere ST-Filme ja auch Plotlöcher haben, egal wie klein.
                  Ich warte immer noch darauf das die riesigen Logiklöcher mal genannt werden.




                  Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                  Hast du eigentlich Spaß daran, dir ständig die Hosen runterziehen zu lassen? Oder merkst du es wirklich nicht und machst deshalb unermüdlich weiter?
                  Da du mal wieder die kernaussage nicht verstanden hast bist du es wohl der mit heruntergelassenen Hosen dasteht.

                  Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                  @ Larkis:

                  FC braucht doch nicht erklären woher Lily trotzdem die Geschichte kennt. Kennst du nicht auch unzählige Geschichten über die dir irgendwann mal irgendjemand etwas erzählt hat? Mir passiert das andauernd, dass mir jemand etwas über einen Film erzählen will, den ich nicht gesehen habe und oft kenne ich auch schon die Grundprämisse der Story.
                  Da hast du recht. Mir geht es auch nicht darum das das unbedingt ein Logikfehler ist, mir ging es damals schon um die kern aussage in dem ich das als Beispiel gebracht habe. Genausogut kann ich auch STII nehmen wo Khan einfach mal eben die Reliant erobert.

                  Weder das, noch die Sache mit Lilly wurden im Film erklärt. Es sind Logiklöcher, Sachen die so im Film nicht hätten stattfinden können. Lilly hätte ohne Grundwissen Picard niemals damit konfrontieren können. Aber der Mensch ist ja nicht dumm und findet selbst eine Lösung. Ein paar wurden hier ja schon genannt. Aber keiner dieser Lösungen wurde Onscreen gezeigt.

                  Selbiges mit STIi und der Eroberung der Reliant. Khan hatte das Schiff eben plötzlich in seiner Gewalt. Auch hier sagt man sich das Khan da irgenteinen Trick verwendet hat und denkt nicht weiter drüber nach.

                  Hier also 2 Fälle von Logiklöchern die mithilfe etwas Nachdenkens schnell erklärt werden können.

                  Nun nehmen wir StXI und da ist Nachdenken plötzlich nicht mehr erlaubt. Wenn man sich in dem entsprechendem Thema mal umsieht und die letzte Aussage vom verkorksten Kirk liest wird eines offensichtlich: Nachdenken ist nicht erlaubt. Logiklöcher dürfen nur Onscreen erklärt werden, weder eigene Überlegungen, noch Bücher, Comics, aussagen der Autoren ect. haben bestand.

                  Und wieder wird mit zweierlei Maß gemessen. Den alten Filmen werden Fehler verziehen solange sie man halbwegs erklären kann. Der neue Film wird aber immer wieder für jede Kleinigkeit an den Pranger gestellt.

                  Womit wir wieder beim Punkt sind das es Leute gibt, die dem Film nicht einmal eine Chance geben wollen sondern auf ejden noch so kleinen Fehler herumhacken.


                  .
                  EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                  Larkis schrieb nach 3 Minuten:

                  Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                  @ Larkis'sches Logikloch:

                  Es scheint, als ob er keine Probleme mit Lilly hatte, als sie aus "Moby Dick" erzählte: Bis dahin war klar, dass sie das Buch offenbar gelesen oder einen Film gesehen oder sonstwie davon gehört hatte. Was auch sonst - warum auch nicht? Nie hätte er verlangt, dass Lilly "onscreen" gezeigt wird, wie sie im Buch liest, als Kind einem Lehrer zuhört, eine Verfilmung sieht oder ein Hörspiel hört etc., um diesen Umstand zu beweisen. Dass sie vom Inhalt Bescheid weiß, ist ja Beweis genug.

                  Aber dann gibt Lilly zu, dass sie das Buch gar nicht gelesen hat. Und da wird Larkis stutzig. Das erscheint ihm unlogisch. Jetzt braucht er einen Beweis, dass es dieses Buch überhaupt noch gibt oder sonstwie bekannt ist (obwohl es selbst Picard offenbar kennt), und selbst wenn es das Buch in der Nachkriegszeit noch gäbe, müsste erst einmal "onscreen" erzählt werden, wie es überhaupt möglich ist, dass Lilly von dessen Inhalt weiß. Passiert das nicht, spricht er von einem "Logikloch" innerhalb der Dramaturgie. Und das wiederum stellt er neben den Unsinn, der in STJJ unerklärlicherweise verzapft wird.

                  Ich bin von derartig verkorkster Denkweise, die sich so stolz offenbart, irgendwie fasziniert.
                  Ich bin beeindruckt. Du hast die engstirnige Weise die ich in dem Fall an den Tag gelegt habe klar erkannt und genauso klar erkannt wie unsinnig das ganze ist. Nun geh bitte noch einen Schritt weiter und denk darüber nach wie STXi was Logikfehler angeht hier behandelt wird. Wo man ja nix erklären darf, wo alles Onscreen schlüssig sein muß und weder Buch noch Comic noch der gesunde Menschenverstand irgentwas wert ist.

                  Bin stolz auf dich.
                  Zuletzt geändert von Larkis; 11.08.2009, 18:39. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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                    Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
                    Zitat von VerkorksterKirk
                    Wieder änderst du die Paradigmen im Laufe der Diskussion. Es geht also plötzlich bei Nero nicht mehr darum - wie in deinem Eingangsstatement angeführt - dass die Crew zusammenfindet unter dessen Bedrohung.
                    Wo genau habe ich das mit dem Wortlaut geschrieben?
                    Hier:

                    Er [Nero] bietet nur die Bedrohung unter der sich die Crew zusammenfindet.
                    Wir sprachen da gerade darüber, was notwendig bzw. förderlich ist, um eine gute Charakterisation der Figuren zu erreichen.

                    Dann hast du plötzlich das Thema gewechselt und es ging um die Wichtigkeit des "Reboots" an sich, nicht mehr um die gelungene Charakterzeichnung.

                    Kommentar


                      Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                      Hier:



                      Wir sprachen da gerade darüber, was notwendig bzw. förderlich ist, um eine gute Charakterisation der Figuren zu erreichen.

                      Dann hast du plötzlich das Thema gewechselt und es ging um die Wichtigkeit des "Reboots" an sich, nicht mehr um die gelungene Charakterzeichnung.
                      Ok dann muß ich mich in der hinsicht korrigieren, das war ein Fehler von mir. Nero hat mit der Charakterzeichnung eigentlich sehr wenig zutun. Sein einziger Sinn ist es für Aktion und Angst zu sorgen und nebenbei den Resetknopf der Galaxie zu drücken.
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                        Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
                        Ok dann muß ich mich in der hinsicht korrigieren, das war ein Fehler von mir. Nero hat mit der Charakterzeichnung eigentlich sehr wenig zutun. Sein einziger Sinn ist es für Aktion und Angst zu sorgen und nebenbei den Resetknopf der Galaxie zu drücken.
                        Na bitte. Sind wir also einer Meinung, die ich schon bei Post #2779 festgestellt habe:

                        Also hat Nero plötzlich nichts mehr mit der Charakterisierung der Figuren zu tun. Nun gut - was zu beweisen war.
                        Denn wie ich einige Posts davor feststellte:
                        Wenn schon ein Gegenspieler da ist, dann sollte er etwas zur Geschichte, Figurenzeichnung etc. auch was sinnvolles beitragen - und nicht dagegenarbeiten!
                        Dies, nachdem du dieses Eingangstatement von mir nicht gelten lassen wolltest:
                        Mit einer halbgaren, oberflächlichen antagonistischen Kraft kann es nur schwer eine komplexe Story oder tiefgründige Charakterisierungen der Helden geben.
                        Nur so kamen wir ja überhaupt auf Nero zu sprechen.
                        Aber irgendetwas sagt mir, dass du mir in dieser Sache noch nicht ganz zustimmst ...?

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                          Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
                          Das Stimmt, aber ein Problem aller Origin-Filme.
                          Auch wenn ich es schon Xmal gesagt habe: Das (auch das!) macht den Film deshalb noch nicht besser.
                          Es

                          Zitat von Larkis
                          Würde ich so nicht sagen. Zumnidest Spock ist da um einiges vielschichtiger, wobei viele Sachen auch nur angedeutet wurden unter anderem in Gesprächen mit Sarek. Ich denke es stand nicht die Entwicklung der Charaktere, sondern die Entwicklung der Beziehungen zwischen den Charakteren im Vordergrund.
                          Gut. Allerdings war dann die Fixierung schon stark auf die Beziehung Spock - Kirk.
                          Dabei wurden manche Charaktere ziemlich übergangen. Und die Zeit, die man zur Darstellung nutzen könnte, hätte der Film z.B. aus Kürzungen bei der Autoszene mit Kirk erreichen können.

                          Zitat von Larkis
                          Das stimmt. Transformerniveau würde ST komplett zerstören. Fand schon STXI war da einige male haarscharf an der Grenze und wurde eig nur durch die Dramatische Gesamtsituation (Beamen mit Chekov) gerettet.
                          Gut, hier sind wir einer Meinung.

                          Zitat von Larkis
                          Viele Möglichkeiten, die aber auch die düsteren Seiten von St zeigen müssten.
                          Die Frage ist, ob die Fans und sonstige Zuschauer das sehen wollen.

                          Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                          Sci-Fi bietet - entgegen der offenbar verbreiteten Meinung in diesem Forum - sogar ganz großartiges Drama mit vielschichtigen Figuren und komplexen Themen. Aber mir ist schon klar, dass hier viele unter Sci-Fi einfach Action-Knallereien im Weltraum verstehen. Dabei war gerade ST stets großartiges (Fernseh-)Drama.
                          Naja, das mit der Action bezog sich eigentlich eher auf ST als auf Scifi allgemein. Man muss schon sagen, dass die Filme schon mehr actionlastig sind als die meisten Folgen der Serie. Diese hatte durchaus dramatische Elemente, das ist unbestritten.

                          Zitat von perplex Beitrag anzeigen
                          naja, weißt du...du hast ja auch mal argumentiert, die Story von First Contact wäre u.a. deswegen unlogisch, weil Lilly nicht hätte erraten können, was der Inhalt von Mobby Dick ist, weil sie das Buch nicht gelesen hat.
                          "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

                          Kommentar


                            Naja, wenn man deinen Gedanken jetzt weiterspinnt, hat Nero in der eigentlichen Story abgesehen vom Krawallmachen und Sterben keine Rolle und ist demnach auch nicht Part der Haupthandlung und damit auch nicht der Antagonist. Er ist nur der Kaputtmacher, hat sonst auf die Handlung auch keinerlei Auswirkung, was man ja auch sieht. Er taucht auf,m zerstört was und verschwindet gleich wieder, damit die Crew weiter an hirer Freundschaft arbeiten kann und taucht am Ende wo sich alle lieb haben wieder auf um getötet zu werden.
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                              Naja, wenn man deinen Gedanken jetzt weiterspinnt, hat Nero in der eigentlichen Story abgesehen vom Krawallmachen und Sterben keine Rolle
                              Soo drastisch würd ich es jetzt nicht formulieren. Immerhin hat er Kirks Mutter so erschreckt, dass bei ihr spontan Geburtswehen eingesetzt haben. :B


                              ~Hehe, die Narada ist ein Teufelsding. Sprengt Planeten und löst Frühgeburten aus. Rette sich wer kann. Vielleicht war es aber auch nur wieder dieses "magische Alternativuniversum", das kann ja auch Planeten verschieben und Raumschiffe auf die doppelte Größen anwachsen lassen...
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                                Zitat von DragoMuseveni Beitrag anzeigen
                                Naja, das mit der Action bezog sich eigentlich eher auf ST als auf Scifi allgemein. Man muss schon sagen, dass die Filme schon mehr actionlastig sind als die meisten Folgen der Serie. Diese hatte durchaus dramatische Elemente, das ist unbestritten.
                                Das Actionelement nahm m. E. erst mit FC überhand. Dass der Actionanteil Folge - Film davor stark verzerrt war, würde ich ehrlich bezweifeln.
                                STI: "Slow Motion Picture"
                                STII: 3 Gefechte (Anfang, Mitte, Ende), um die rund 30 Schüsse gesamt (geschätzt; vertreilt auf ca. 100 Min.)
                                STIII: 2 Klingonenangriffe, 1 Zweikampf am Ende, ein paar Handgemenge (so ungefähr jedenfalls)
                                STIV: Comedy Tonight, Chekov's Run und Hospital Escape
                                STV: Paradise City-Kampf, ein paar Stürze, ein paar Schüsse
                                STVI: Excelsior-Schockwelle, Kronos-Attentat, Final-Kampf, dazwischen 2 x kleiner Kirk-Fight

                                Soweit Classic-Action aus dem Kopf. Die TNG-Filme intressieren mich nicht so sehr, doch bestand vor allem FC praktisch nur aus Actionszenen, abgelöst durch den Zefram- und den Data-Sex-Plot. Da fand, wie gesagt, m. E. ein deutlicher Paradigmenwechsel statt.

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