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Star Trek (2009) - gesehen

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    Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
    Ha, ich hab's bis jetzt nicht gewusst: Der neue Maschinenraum sieht deshalb so dämlich wie eine Bierbrauerei aus weil er eine Bierbrauerei ist. Natürlich von Budweiser, was sonst. (Sorry, falls ich der letzte bin, der das merkt ...!)
    Ja, ich glaube du bist der Letzte. *g*

    Zitat von perplex Beitrag anzeigen
    Ja ich hab mich auch weggeschmissen, als ich das gelesen habe
    Ich dachte vorher es ist nur ein sehr sehr hässliches Set.

    Neben den Handventilen, die mir schon im Kinobesuch aufgefallen sind, soll man auch die Betonwände sehen. Darauf hab ich aber beim Schaun leider nicht geachtet.
    Naja, das war natürlich eine Kostenfrage. Es ist nun mal sehr viel billiger und einfacher, wenn man schon fertige Strukturen benutzt. Über die Wahl der Lokation kann man sich aber streiten. Ich weiß selbst noch nicht was ich genau davon halten soll. Es ist natürlich ein sehr krasser Bruch mit den bisherigen Vorstellungen eines ST-Maschienenraums. Tendenziell finde ich das industriellen Design nicht schlecht, aber es wirkte eben nicht immer wie eine Maschinensektion eines Raumschffs.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    Skeletor schrieb nach 5 Minuten und 7 Sekunden:

    Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
    Hätte aber ebenfalls sehr viel Geld gekostet, ein Haufen Rohre Echt aussehen zu lassen, vor allem wenn sich darin Charaktere Bewegen oder gerade in den Rohren Schwimmen soll. Und hie rist wieder die Wirtschaftliche Frage. Gebe ich viel Geld aus um die Konzepte 1zu1 umzusetzen, oder wandel ich sie etwas ab um für Lau ein perfektes mehrstöckiges und weitläufiges Set zu bekommen?
    Also die Brauerei wurde schon umgestaltet und nicht einfach so übernommen. Und man wird Simon Pegg auch nicht in bereits vorhandene Rohre gesteckt haben.
    Zuletzt geändert von Skeletor; 19.08.2009, 22:42. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
    "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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    Kommentar


      Mit etwas zeitlichem Abstand, seit ich den Film gesehen habe, finde ich die Brauerei-Idee nicht mehr sonderlich gelungen. Von mir aus können die auf der Enterprise Budweiser-Dosen zischen lassen, so viel so wollen, auch die entsprechenden Productplacements onscreen haben, das stört mich nicht sonderlich, aber der Maschinenraum sollte vielleicht doch etwas futuristischer gestaltet sein als eine verkleidete Brauerei. Auch den Gag mit Scotty im Rohr finde ich nicht mehr so gelungen, das erinnert zu sehr an die Röhren in Futurama, und ein klein bisschen ernster sollte Star Trek schon sein. Ich hoffe mal, dass Star Trek XII da in eine andere Richtung geht.

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        Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
        Eine Frage, warst du bei der Bundeswehr oder hattest eine ähnliche militärische Ausbildung?
        Worauf willst du hinaus?
        "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          Mit etwas zeitlichem Abstand, seit ich den Film gesehen habe, finde ich die Brauerei-Idee nicht mehr sonderlich gelungen. Von mir aus können die auf der Enterprise Budweiser-Dosen zischen lassen, so viel so wollen, auch die entsprechenden Productplacements onscreen haben, das stört mich nicht sonderlich, aber der Maschinenraum sollte vielleicht doch etwas futuristischer gestaltet sein als eine verkleidete Brauerei. Auch den Gag mit Scotty im Rohr finde ich nicht mehr so gelungen, das erinnert zu sehr an die Röhren in Futurama, und ein klein bisschen ernster sollte Star Trek schon sein. Ich hoffe mal, dass Star Trek XII da in eine andere Richtung geht.
          Von mir aus können sie den industriellen Look beibehalten. Aber es sollte vielleicht etwas mehr Struktur vorherrschen. Die war so gut wie überhaupt nicht zu erkennen. Das Röhrensystem bei Scottys Gag fand ich aber ziemlich gelungen. Jedenfalls vom Design her. Dort war die Brauerei nicht unbedingt zu erkennen. Aber der Heizungskeller-Look lässt sich definitiv nicht verbergen.

          Aber prinzipiell stört mich das Ganze nicht, auch wenn die Location sehr deutlich hervortrittt. Das ist z.T. auch eine Tradition von ST. Die Pappfelsen, die offensichtlich künstlichen Planetenoberflächen, die Matte-Paintings usw. Das erkennt man sofort als solches, aber stören tut es nicht.
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            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
            Von mir aus können sie den industriellen Look beibehalten.
            Gegen industriellen Look habe ich auch nichts. Aber dann lieber ein Elektrizitätswerk als eine Brauerei. Ich weiß nicht, ob Du mir da zustimmst, aber die NX-01 hatte ein recht gefälliges quasi-industrielles Design des Maschinenraums.
            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
            Aber es sollte vielleicht etwas mehr Struktur vorherrschen. Die war so gut wie überhaupt nicht zu erkennen.
            Ja, das stimmt, da war nichts zu erkennen. Es sah wirklich auch nicht wie ein Maschinenraum eines Raumschiffes aus.
            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
            Das Röhrensystem bei Scottys Gag fand ich aber ziemlich gelungen.
            Beim ersten Mal fand ich es auch noch relativ gelungen, aber wie viele Beispiele dieses Futurama-tauglichen Slapstick-Humors finden sich sonst noch in Star Trek ?
            Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
            Das ist z.T. auch eine Tradition von ST. Die Pappfelsen, die offensichtlich künstlichen Planetenoberflächen, die Matte-Paintings usw. Das erkennt man sofort als solches, aber stören tut es nicht.
            Mich stören auch nicht unbedingt teils trashige TOS-Kulissen. Trash ist nicht das Problem, allerdings sollten die Kulissen trotzdem etwas futuristischer wirken, finde ich. Es ist schwer zu beschreiben. Aber der TOS-Maschinenraum war doch eigentlich okay. Warum den nicht so ähnlich etwas herausgeputzt noch mal bringen ?

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              Welchen TOS-Maschinenraum meinst Du?

              Im ersten hatte man kaum mehr als eine große Konsole drin.

              Erst im aktualisierten Maschinenraum, ab der 2. Staffel, erkannte man die M/AM-Wandler. Allerdings sah der wirklich prima aus.
              Angehängte Dateien
              "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
              die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
              (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

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                Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                Welchen TOS-Maschinenraum meinst Du?
                Wow, richtig coole Bilder . Ich finde beide Versionen ganz okay, der "Umbau" nach der ersten Staffel ist durchaus gelungen. Allerdings wirkt der TOS-Maschinenraum nicht sonderlich groß. Aber ich denke mal, das Design passt besser zu einem Raumschiff als der Brauerei-Look. Dasselbe - meinetwegen den umgebauten TOS-Raum einfach etwas größer, ein paar modernere Schaltflächen, und die Sache wäre für mich in ST-XI okay gewesen.

                Was mir noch nicht so klar ist: Hatte die Empore links oben mit der Leiter runter in den großen Raum eigentlich noch eine andere Funktion, als dass sich Techniker bei Kämpfen im Maschinenraum spektakulär von oben auf Gegner runterstürzen konnten ?

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                  Zitat von DragoMuseveni Beitrag anzeigen
                  Worauf willst du hinaus?
                  Ich würde gern wissen wieviel erfahrung du mit militärischen Ausbildungen hast. Ich hatte das Problem schon mit dem Verkorksten Kirk bei der Diskussion zum Kobayashi Maru Test, weil er die Regeln und Denkwesen von Militärs nicht nachvollziehen kann.

                  Daher die Frage ob du mit slche Ausbildungen Erfahrungen hast oder ob ich beim Erklären von 0 Anfangen muß.
                  www.planet-scifi.eu
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                    Zitat von DragoMuseveni Beitrag anzeigen
                    Worauf willst du hinaus?
                    Ja, ich kann dir ungefähr sagen, worauf er hinauswill:

                    Für einen Soldaten gibt es keinen Unterschied zwischen Realität und Training.
                    Er ist trainiert, zu funktionieren, egal, in welcher Situation.
                    Es gibt daher für einen Soldaten praktisch nichts, worauf er nicht vorbereitet wäre.

                    Er wird die also über die "Grundlagen" des Militärs an sich erklären wollen, dass es für einen Soldaten egal ist, ob ein Einsatz echt ist oder nur trainiert wird. Und bemüh dich erst gar nicht, das Gegenteil festzustellen. Etwa, dass kein Training der Welt ein echtes Gefecht vorwegnehmen kann, oder dass man sich als Mensch ohnehin nie ganz an Kampfhandlungen gewöhnt, ohne völlig zu pervertieren. Das würde bedeuten, dass du vom Militär nichts, aber rein gar nichts verstehst.

                    Viel Spaß mit dem Grundlagenkenner.

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                      Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                      Ja, ich kann dir ungefähr sagen, worauf er hinauswill:

                      Für einen Soldaten gibt es keinen Unterschied zwischen Realität und Training.
                      Er ist trainiert, zu funktionieren, egal, in welcher Situation.
                      Es gibt daher für einen Soldaten praktisch nichts, worauf er nicht vorbereitet wäre.

                      Er wird die also über die "Grundlagen" des Militärs an sich erklären wollen, dass es für einen Soldaten egal ist, ob ein Einsatz echt ist oder nur trainiert wird. Und bemüh dich erst gar nicht, das Gegenteil festzustellen. Etwa, dass kein Training der Welt ein echtes Gefecht vorwegnehmen kann, oder dass man sich als Mensch ohnehin nie ganz an Kampfhandlungen gewöhnt, ohne völlig zu pervertieren. Das würde bedeuten, dass du vom Militär nichts, aber rein gar nichts verstehst.

                      Viel Spaß mit dem Grundlagenkenner.
                      Und wieder ein völliger Griff ins Klo von Mr. Verkorkster Kirk.
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                        Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                        Ja, ich kann dir ungefähr sagen, worauf er hinauswill:

                        Für einen Soldaten gibt es keinen Unterschied zwischen Realität und Training.
                        Er ist trainiert, zu funktionieren, egal, in welcher Situation.
                        Es gibt daher für einen Soldaten praktisch nichts, worauf er nicht vorbereitet wäre.

                        Er wird die also über die "Grundlagen" des Militärs an sich erklären wollen, dass es für einen Soldaten egal ist, ob ein Einsatz echt ist oder nur trainiert wird. Und bemüh dich erst gar nicht, das Gegenteil festzustellen. Etwa, dass kein Training der Welt ein echtes Gefecht vorwegnehmen kann, oder dass man sich als Mensch ohnehin nie ganz an Kampfhandlungen gewöhnt, ohne völlig zu pervertieren. Das würde bedeuten, dass du vom Militär nichts, aber rein gar nichts verstehst.

                        Viel Spaß mit dem Grundlagenkenner.
                        Aber bis zu einem Gewissen Grad hat er doch auch Recht. Ein Soldat wird darauf trainiert zu funktionieren und diese Funktionalität kann man schon so weit trainieren, dass alles automatisch ohne zu Denken abgerufen werden kann. Aber du hast natürlich auch recht, dass man die Gefahr und den emotionalen Stress eines echten Gefechtes niemals wirklich üben kann und es ist auch so, dass Soldaten in "echten" Situationen eben versagen. Das gleiche kann man zu einem gewissen Grad auch auf das Training von Starfleet übertragen.
                        "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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                          Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                          Aber bis zu einem Gewissen Grad hat er doch auch Recht. Ein Soldat wird darauf trainiert zu funktionieren und diese Funktionalität kann man schon so weit trainieren, dass alles automatisch ohne zu Denken abgerufen werden kann. Aber du hast natürlich auch recht, dass man die Gefahr und den emotionalen Stress eines echten Gefechtes niemals wirklich üben kann und es ist auch so, dass Soldaten in "echten" Situationen eben versagen. Das gleiche kann man zu einem gewissen Grad auch auf das Training von Starfleet übertragen.
                          Die Sache mit dem "gewissen Grad". Will man behaupten, es gäbe den Kurs "Verhalten für den Fall, dass ein Zeitreisender aus Zukunft angreift"?
                          Und wie war das mit den Soldaten, im 2.WK oder im Irak - waren die auf den Wahnsinn vorbereitet? Weil ja alles geübt wurde...? Die haben irgendwann nicht mehr "funktioniert" - die Leute bleiben eben Menschen, auch wenn man es ihnen abtrainieren will. (Und als ob die Sternenflotte Maschinen heranzüchtet - im Gegenteil.)
                          Und abgesehen davon: Die Landung eines Flugzeugs etwa ist und bleibt eine kritische Phase, auch wenn man es in der Pilotenausbildung trainiert. Und keine Ausbildung der Welt kann Unglücke verhindern. Manchmal kommt es auf den Sekundenbruchteil an, in dem die lebenswichtige Entscheidung gefällt werden muss. Training ist Training. Zu behaupten, die Realität sei damit abgesichert und vor allem das Menschein ausgeschaltet, ist Unsinn - was sonst?

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                            Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                            Die Sache mit dem "gewissen Grad". Will man behaupten, es gäbe den Kurs "Verhalten für den Fall, dass ein Zeitreisender aus Zukunft angreift"?
                            Nein, aber wie wäre es mit: "Verhalten für den Fall, dass man mit einem überlegenen Gegner konfrontiert wird." Ich meine sowas muss in der Akademie unterrichtet werden.

                            Und wie war das mit den Soldaten, im 2.WK oder im Irak - waren die auf den Wahnsinn vorbereitet? Weil ja alles geübt wurde...?
                            Du verwechselst hier irgendwie etwas: Ja, die waren auf ihre Funktion im Krieg vorbereitet, je nach Zeit der Ausbildung. Die Soldaten im 2. WK waren auch ohne reale Kampfhandlungen bei ihrem ersten Einsatz bereit und in der Lage diesen durchzuführen. Wer damit im Augenblick des Kampfes nicht emotional fertig wurde, der war schnell tot. Natürlich kann man niemanden darauf trainieren, dass es der Person persönlich völlig egal ist was er tut. Aber man kann es trainieren, dass man in den Situationen einen kühlen Kopf behält.

                            Du scheinst davon auszugehen, dass Larkis meint, dass man durch eine Ausbildung die Emotionen abstellen kann. Das hat er glaub ich niemals behauptet.

                            Die haben irgendwann nicht mehr "funktioniert" - die Leute bleiben eben Menschen, auch wenn man es ihnen abtrainieren will. (Und als ob die Sternenflotte Maschinen heranzüchtet - im Gegenteil.)
                            Soldaten sind niemals reine Maschinen. Aber sie werden darauf trainiert, dass sie eben in diesen Situationen ihre Aufgabe trotz ihrer Angst erfüllen können. Man kann trainieren, dass Situationen schnell eingeschätzt werden und dementsprechend gehandelt wird. Man kann trainieren, dass eben die Handgriffe auch unter Stress sitzen.

                            Und abgesehen davon: Die Landung eines Flugzeugs etwa ist und bleibt eine kritische Phase, auch wenn man es in der Pilotenausbildung trainiert. Und keine Ausbildung der Welt kann Unglücke verhindern. Manchmal kommt es auf den Sekundenbruchteil an, in dem die lebenswichtige Entscheidung gefällt werden muss. Training ist Training. Zu behaupten, die Realität sei damit abgesichert und vor allem das Menschein ausgeschaltet, ist Unsinn - was sonst?
                            Aber jeder Pilot muss diese Landung irgendwann mal durchführen und er kann sich vom ersten Moment an keinen Fehler leisten. Gerade deshalb wird sowas ja vorher so oft trainiert. Damit die Abläufe und die Fähigkeiten so verinnerlicht wurden, damit man eben in dem Sekundenbruchteil instinktiv entscheidet und handelt. Das ist ja die Grundlage einer jeden Ausbildung. Die Fehler kann man dort machen, denn in der Realität gibt es in den gefährlichen Situationen keine 2. Chance.

                            Was anderes wollte Larkis m.M.n. auch nicht anmerken und schwachsinnig ist es m.M.n. überhaupt nicht.
                            "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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                              Die Sache mit dem "gewissen Grad". Will man behaupten, es gäbe den Kurs "Verhalten für den Fall, dass ein Zeitreisender aus Zukunft angreift"?
                              Und wie war das mit den Soldaten, im 2.WK oder im Irak - waren die auf den Wahnsinn vorbereitet? Weil ja alles geübt wurde...? Die haben irgendwann nicht mehr "funktioniert" - die Leute bleiben eben Menschen, auch wenn man es ihnen abtrainieren will. (Und als ob die Sternenflotte Maschinen heranzüchtet - im Gegenteil.)
                              Und abgesehen davon: Die Landung eines Flugzeugs etwa ist und bleibt eine kritische Phase, auch wenn man es in der Pilotenausbildung trainiert. Und keine Ausbildung der Welt kann Unglücke verhindern. Manchmal kommt es auf den Sekundenbruchteil an, in dem die lebenswichtige Entscheidung gefällt werden muss. Training ist Training. Zu behaupten, die Realität sei damit abgesichert und vor allem das Menschein ausgeschaltet, ist Unsinn - was sonst?
                              Ohne dir jetzt wiedersprechen zu wollen ein paar Anmerkungen:

                              1. Die Amerikanischen, Britischen und Russischen Soldaten haben im 2. Weltkrieg zum Großen Teil funktioniert und konnten die Wehrmacht und das Deutsche Reich besiegen. Offenbar waren sie trotz des Stresses und der emotionalen Belastungen in der Lage ihre Aufgabe zu erfüllen.

                              2. Auch im Irak-Krieg waren die Amerikaner in er Lage innerhalb kürzester Zeit das Land zu überrollen und Saddam Hussain zu entmachten.

                              Natürlich sind es nur Menschen, und natürlich stehen die unter hohem geistigen und emotionalem Druck. Aber genau dafür ist der Drill da. Dafür wiederholt man alles 100 und tausend mal dafür macht man die Übungen wieder und wieder, damit man nicht nur weiß was man machen muß sondern damit es instinktiv verankert ist. Das man trotz des Grauens der Schlacht um einen herum instinktiv ohne nachzudenken die richtige Schußposition einnimmt, die Waffe richtig bedient, richtig atmet ect. ect. Und das ist in den Situationen auch ein Trost, weil man über die Gräueltaten um sich erhum nicht nachdenkt. man beschränkt sich darauf das gelernte anzuwendne und blendet alles andere einfach aus. Man sieht die Gegner nur als Ziele, nicht als Menschen. Man denkt nicht nach man reagiert nur. Der ganze Emotionale Kram kommt nach der Schlacht.

                              Und hier ist wieder der Punkt. Du schätzt die Lage richtig ein, aber du überschätzt die Probleme. Auch Soldaten sind Menschen, auch Soldaten haben emotionale Probleme. Aber auch der Umgang damit wird bis zu einem gewissen Punkt trainiert. Und zwar soweit, das der Soldat im Kampf damit umgehen kann und nicht dran zerbricht.

                              Und übrigens glaube ich du unterschätzt die heutigen Simulatoren, damit kann man die Realität 1zu1 übertragen und eben auch solche Katastrophenscenarios trainieren. Solange bis man dann auch in der Realität einen kühlen Kopf behält und nicht durchdreht.
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                              http://www.planet-scifi.eu/category/rezension/

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                                Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                                Aber jeder Pilot muss diese Landung irgendwann mal durchführen und er kann sich vom ersten Moment an keinen Fehler leisten. Gerade deshalb wird sowas ja vorher so oft trainiert. Damit die Abläufe und die Fähigkeiten so verinnerlicht wurden, damit man eben in dem Sekundenbruchteil instinktiv entscheidet und handelt. Das ist ja die Grundlage einer jeden Ausbildung. Die Fehler kann man dort machen, denn in der Realität gibt es in den gefährlichen Situationen keine 2. Chance.

                                Was anderes wollte Larkis m.M.n. auch nicht anmerken und schwachsinnig ist es m.M.n. überhaupt nicht.
                                Verzeihung, die Abenteuer im unendlichen Raum leben doch untrainierbaren, unabsehbaren Situationen. Sogar bei "Routine-Abläufen" kann alles schiefgehen, wenn man sich nicht konzentriert - von der Konfrontation mit unabwägbaren, komplexen Situationen wie Zeitreisemonstern (und Co) ganz zu schweigen...! Es gibt keine Handlungsmuster dafür - und sogar im Trockenen 1000x geübte oder der Realität erprobten Handgriffe könnten dann plötzlich danebengehen. Nervosität kanns geben. In der Realität, hab ich gehört. Der Film weiß davon nichts.
                                Ach, wurde trainiert? Schauspieler proben tw. monatelang ein Stück, es geht nur darum, an einem Abend das zu wiederholen, was man wochenlang tag ein tag aus gemacht hat, sie sind trainiert, erfahren, ausgebildet - aber, so hört man, bei der Premiere manchmal aufgeregt bis zum Lampenfieber. Und es geht nicht um Leben oder Tod.
                                Die Crew aus Sternenflotten-Anfängern macht, nach Wunsch der Autoren, in der unglaublichsten Situation aller Zeiten (etc.) bei ihrem ersten Einsatz mehr richtig als die alten Hasen; ihre Unerfahrenheit wird nur für einen Gag zu Beginn thematisiert (Handbremse, lustig). Sie schwitzen, aber nur, weil sie gerade im Laufschritt fünf Romulaner ohne mit der Wimper zu zucken niedergemäht haben. Sogar James Bond zeigte mittlerweile schon mehr Nerven wenn er jemanden meuchelt.

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