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Star Trek (2009) - gesehen

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    Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
    [...]Dabei steht man ein gutes Stück von der Zielscheibe entfernt und bekommt ein Kommando, ab diesme Kommando hat man genau 5 Sekunden Zeit die Waffe zu entsichern, zu zielen und zu schießen. Spätestens da denkt man nicht mehr drüber nach sondenr handelt einfach.
    Also das scheint mir mehr oder weniger mit meinen Beispiel (Multiplikationstabellen) vergleichbar zu sein. Der einzige große Unterschied ist, dass man hier eher körperbetont arbeitet (Zielen, sich richtig positionieren, atemtechnik...).

    Tatsache ist aber, dass die Brückenoffiziere der Enterprise andere Aufgaben haben als die einfachen SF-Angehörigen an Bord des Schiffes und das diese keine Fehler gemacht haben wurde hier nich als Kritikpunkt bewertet.

    Zitat von Larkis
    Um zur Ente zurückzukommen, muß ich sagen das dort alles eigentlich noch viel einfacher ist. Den außer der Brückencrew bekommt ja kaum einer mit was eigentlich los ist. Die meisten sidn irgentwo im Schiff und bekommen nur das gröbste mit, eben das man kämpft und die konzentrieren sich dann ganz einfach auf ihre Aufgabe und erfüllen die so gut wie möglich.
    Einfacher vielleicht. Aber sie müssen die Daten selbstständnig auswerten und in Sekundenschnelle lebenswichtige Entscheidungen treffen (was ihnen kein Computer abnimmt in ST). Das ist sicherlich ein Stress, der auf unerfahreren Akademie-Mitgliedern sicher schon um einiges beeindruckender wirkt, als Du es darstellen willst.
    Sicher gibt es in diesen Fall rotinen, aber wenn das Schiff den Kampf überstehen soll, wird es auch notwendig gewesen sein, aus diesen auszubrechen und dabei können Anfängern fehler passieren.

    P.S.: Ich halte das immernoch für einen nicht sehr großen Kritikpunkt an STXI, nur damit das klar ist.
    "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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      Zitat von DragoMuseveni Beitrag anzeigen
      Also das scheint mir mehr oder weniger mit meinen Beispiel (Multiplikationstabellen) vergleichbar zu sein. Der einzige große Unterschied ist, dass man hier eher körperbetont arbeitet (Zielen, sich richtig positionieren, atemtechnik...).

      Tatsache ist aber, dass die Brückenoffiziere der Enterprise andere Aufgaben haben als die einfachen SF-Angehörigen an Bord des Schiffes und das diese keine Fehler gemacht haben wurde hier nich als Kritikpunkt bewertet.

      Einfacher vielleicht. Aber sie müssen die Daten selbstständnig auswerten und in Sekundenschnelle lebenswichtige Entscheidungen treffen (was ihnen kein Computer abnimmt in ST). Das ist sicherlich ein Stress, der auf unerfahreren Akademie-Mitgliedern sicher schon um einiges beeindruckender wirkt, als Du es darstellen willst.
      Sicher gibt es in diesen Fall rotinen, aber wenn das Schiff den Kampf überstehen soll, wird es auch notwendig gewesen sein, aus diesen auszubrechen und dabei können Anfängern fehler passieren.

      P.S.: Ich halte das immernoch für einen nicht sehr großen Kritikpunkt an STXI, nur damit das klar ist.
      Nun meiner Meinung steckt hinter jeder Sache ein System. Wenn man etwas lange genug tut, blickt man hinter das System und im Endeffekt kann mann 1000 verschiedene Scenarien auf ein paar einfache Vorgehensweisen herunterbrechen mit ein paar Variablen die sich ständig ändern. Als einfaches Beispiel, nehm ich mal die Verteidigung eines Dorfes. Man hat die Aufgabe die Untergebenen Soldaten in den Häusern zu positionieren. Die Dörfer sind nie identisch, die herangehensweise (Mgs brauchen freis Schussfeld, scharfschütze so hoch wie möglich) aber jedesmal identisch. Das muster ändert sich nicht, daher kann man schnell und sicher entscheiden.

      Und ich denke die Anforderungen nicht anders sind als wenn sie gegen Klingonen doer whatever kämpfen würden. Im Endeffekt sit es auh nur ein Scenario das man im Simulator und ausgiebigen Manövern trainieren kann.

      Und wiegesagt denke ich immernoch das zur Offizierslaufbahn auch einige Praxissemester gehören und der Dienst auf nem Schiff nicht gerade neue ist.
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        Du kannst recht haben.

        Festhalten muss man allerdings, dass die Crew keine Anfängerfehler begannen hat und die Fehler, die sie begagen hat, jeden passiert wären.
        "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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          Was für dich ist den die genaue Definition von einem Anfängerfehler? Wodurch unterscheidet er sich von einem Fehler der jedem passieren kann?

          Und du meinst Riker z.B. währe während eines Gefechts von der Brücke gestürmt um seine Frau von einem sterbenden Planeten zu retten oder Paris hätte vergessen die Richtigen Knöpfe zu drücken mein Warpsprung?
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            Weiß übringens jemand, warum dieser Film so exorbitant teuer war?

            Wie es aussieht, kostete er mehr als STTMP (inflationsbereinigt) - und das obwohl
            * in TMP auch das aufgebrachte Budget für die kurzfristig abgesagte Serie einfloss,
            * Spezialeffekte dank CGI deutlich billiger sind als damals,
            * praktisch durchweg junge No-names als Schauspieler verpflichtet wurden,
            * auf Fabriksgeländen gedreht wurde.

            Kulissen und Sets sind teuer, aber schon davor mussten für ST-Filme gigantische, aufwendige, neue Sets gebaut werden - und das Budget hat trotzdem nur um die (inflationsbereinigt, geschätze) max. 60 - 70 Millionen ausgemacht.

            Doch JJ hat 160 verpulvert. Und dafür wirkt der Film mit seinen Biebrauereien, der romulanischen Dunkelkammer und der Plexiglas-Büromöbel-Gegenlicht-Brücke ziemlich billig.

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              Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
              Weiß übringens jemand, warum dieser Film so exorbitant teuer war?
              Mit 150 Millionen hat Star Trek ein relativ durchschnittliches Budget. Man muss es nur mit anderen "Science Ficiton/Fantasy"-Produktionen (im weitesten Sinne) des heurigen Jahres vergleichen:

              Harry Potter 6: 250 Millionen Dollar [Edit]
              Terminator Salvation: 200 Millionen Dollar
              Transformers 2: 200 Millionen Dollar
              G.I. Joe: 175 Millionen Dollar
              Wolverine: 150 Millionen Dollar
              Nachts im Museum 2: 150 Millionen Dollar
              Watchmen: 130 Millionen Dollar

              Wo haben diese Produzenten ihre Millionen rausgeschmissen, obwohl für die meisten Filme da auch mehr oder weniger die gleichen Bedingungen gelten wir für "Star Trek"?

              Ich würde einfach mal sagen: Alles ist teurer geworden mit der Zeit. Selbst die unbekannten Schauspieler werden heutzutage schon grundsätzlich mehr verdienen, als sie es vor 30 Jahren hätten. Die Schauspieler-Gewerkschaft Hollywoods wird sicher ihr Möglichstes getan haben,um jährlich mehr als einen Inflationsausgleich auszuhandeln. Und zwar mag "Star Trek" ein großter Topstar (wie Christian Bale in T4) fehlen, dafür gibt es doch ein recht großes Ensemble und es gab auch eine sehr große Anzahl an Komparsen.

              Die CGI-Effekte sind wahrscheinlich auch nicht billiger als früher Modellaufnahmen und ILM ist damals und heute sicher das teuerste - aber auch beste - Studio dafür und lassen sich die Qualität sicher was kosten. Dass die Effekte sehr viel ausmachen, mehr man an oberer Auflistung recht deutlich, vor allem wenn man sie direkt mit Filmen mit geringem Effektanteil vergleicht.
              Zuletzt geändert von MFB; 01.09.2009, 12:51.

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                Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                Mit 150 Millionen hat Star Trek ein relativ durchschnittliches Budget. Man muss es nur mit anderen "Science Ficiton/Fantasy"-Produktionen (im weitesten Sinne) des heurigen Jahres vergleichen:

                Terminator Salvation: 200 Millionen Dollar
                Transformers 2: 200 Millionen Dollar
                G.I. Joe: 175 Millionen Dollar
                Wolverine: 150 Millionen Dollar
                Nachts im Museum 2: 150 Millionen Dollar
                Watchmen: 130 Millionen Dollar

                Wo haben diese Produzenten ihre Millionen rausgeschmissen, obwohl für die meisten Filme da auch mehr oder weniger die gleichen Bedingungen gelten wir für "Star Trek"?

                Ich würde einfach mal sagen: Alles ist teurer geworden mit der Zeit. Selbst die unbekannten Schauspieler werden heutzutage schon grundsätzlich mehr verdienen, als sie es vor 30 Jahren hätten. Die Schauspieler-Gewerkschaft Hollywoods wird sicher ihr Möglichstes getan haben,um jährlich mehr als einen Inflationsausgleich auszuhandeln. Und zwar mag "Star Trek" ein großter Topstar (wie Christian Bale in T4) fehlen, dafür gibt es doch ein recht großes Ensemble und es gab auch eine sehr große Anzahl an Komparsen.

                Die CGI-Effekte sind wahrscheinlich auch nicht billiger als früher Modellaufnahmen und ILM ist damals und heute sicher das teuerste - aber auch beste - Studio dafür und lassen sich die Qualität sicher was kosten. Dass die Effekte sehr viel ausmachen, mehr man an oberer Auflistung recht deutlich, vor allem wenn man sie direkt mit Filmen mit geringem Effektanteil vergleicht.
                Danke für die Antwort, aber:
                CGI-Effekte sind mit Sicherheit billiger. Etwa mit Blick auf die schlechten Effekte von STV wird von Fachleuten wehmütig gejammert (schön zu hören z.B. auf dem aktullen Audiokommentar): Heute produziert, sähe der Film besser aus, Bill hätte alles verwirklichen können, und es hätte gleich viel wenn nicht weniger gekostet.

                Auch bzgl. deiner Gagen-Theorien bin ich mir nicht sicher. Das Ensemble ist groß, natürlich, aber das ist ja nicht das erste Mal in Geschichte STs so. Fest steht, dass etablierte Stars wie jene aus TOS oder TNG von Film zu Film mehr und mehr abcashen - da können diese "Anfänger" unmöglich mithalten. Ein paar Dutzend Komparsen mehr lassen sich sich da schon finanzieren

                Nun kann es tatsächlich sein, dass das "Effektfeuerwerk" alles verschossen hat. Klarer Fall von "weniger wäre mehr gewesen" - sogar der hier viel gelobte STVI hatte "damals" (1991) nicht mehr als 40 Millionen gekostet. Dass die Inflation den Dollar so stark erwischt hat, dass er über die Hälfte seines Wertes verloren hat, hielte ich für ein Gerücht.
                Auch NEM wird kaum wegen schlechter Effekte kritisiert. Wieviel hatte der gekostet? Wenn es so selbstverständlich ist, dass ein "normaler" Sci-Fi-Film um die 150 Mille verschlingt - wie ist es bisher in ST gelungen, weit darunter zu bleiben? (Und das, obwohl, glaube ich, die Stargage der Besatzung von Teil 6 im Prinzip das Budget von Teil 2 ausmachte ...)

                Mein (freilich ganz persönliches) Fazit: Man kann auch mit weit weniger Geld sehr gute Filme machen. Wenn man Zeit und Mühe ins Drehbuch investiert. In deiner interessanten Beispielliste fällt ja nur "Watchmen" als Film heraus, der sein Geld auch wert war: Da gabs eine gefinkelte, komplexe und auch visuell höchst anspruchsvolle Geschichte zu erzählen. Und dass sogar Watchmen (etwas) billiger war als STJJ - da brauch ich auch nichts mehr sagen.

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                  Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                  ogar der hier viel gelobte STVI hatte "damals" (1991) nicht mehr als 40 Millionen gekostet. Dass die Inflation den Dollar so stark erwischt hat, dass er über die Hälfte seines Wertes verloren hat, hielte ich für ein Gerücht.
                  Auch NEM wird kaum wegen schlechter Effekte kritisiert. Wieviel hatte der gekostet? Wenn es so selbstverständlich ist, dass ein "normaler" Sci-Fi-Film um die 150 Mille verschlingt - wie ist es bisher in ST gelungen, weit darunter zu bleiben? (Und das, obwohl, glaube ich, die Stargage der Besatzung von Teil 6 im Prinzip das Budget von Teil 2 ausmachte ...)
                  Naja, Nemesis war 2002 und da schaut es z.B. so aus mit den Kosten vergleichbarer Effekt-Filme:

                  Nemesis: 60 Millionen
                  Herr der Ringe: Die zwei Türme: 94 Millionen
                  Star Wars Ep. 2: 115 Millionen
                  Signs: 72 Millionen

                  Im Vergleich in diesem Kinojahr war Nemesis gar nicht so weit hinter den absoluten Top-SciFi/Fantasy-Produktionen von den Kosten her. Der einzige Film in dem Genre, der klar im Jahr 2002 heraussticht, ist der erste Spider-Man-Film mit sage und schreibe 139 Millionen !!! Also bei so einem Film würde ich mir eher die Frage stellen, wo da das Geld hingeflossen ist.

                  Zudem konnte Nemesis durchaus von den beiden Vorgängerfilmen profitieren, was bereits vorhandene Sets und Requisiten betrifft. Daher vergleiche ich auch mal den achten Film, für den ja recht viel neu erschaffen werden musste:

                  Dann das Jahr 1996 mit "First Contact", das 45 Millionen gekostet hat (Quelle ist das Buch "40 Jahre Star Trek", BOM listet keine Kosten für FC auf)

                  First Contact: 45 Millionen
                  Independance Day: 75 Millionen
                  Twister: 92 Millionen

                  Mehr gab's in dem Genre in diesem Jahr eigentlich nicht. Langsam kristallisiert sich schon heraus, dass der jeweilige ST-Film ca. die Hälfte der Kosten des teuersten Effekt-Film eines Jahres hatte. ST11 ist da etwas teurer aber nicht so besonders, weil aus meiner Liste oben versehentlich ein Film rausgerutscht ist: Harry Potter mit 250 Millionen Dollar an Kosten!
                  (Ich editiere dann gleich meinen Eintrag von oben)
                  Dürfte dort aber auch am relativ großen Ensemble liegen und weil durch die Buchvorlage die Schauspieler zum Teil "unersetzlich" geworden sind und entsprechende Gagenforderungen stellen könne.

                  Es gibt immer innerhalb eines Jahres verglichen mit Star Trek deutlich teurerer und deutlich günstigere Filme. Wofür das Geld im Konkreten ausgegeben wurde, erfahren wir wahrscheinlich nur, wenn wir mal bei JJ Abrams anrufen und ihn fragen.

                  Aber mir erscheint der elfte Film vergleichsweise nicht wesentlich teurer als die anderen. Wenn man ST1 mit "Superman" 1979 vergleicht, dann kostete ST 35 Millionen und "Superman" 55 Millionen. Die Ausgaben haben in 30 Jahren deutlich andere Dimensionen erreicht, aber ST11 fällt da meiner Meinung nach nicht sonderlich aus dem Rahmen, vor allem nicht verglichen mit dem ersten Kinofilm, die beide 60 % vom teuersten Genre-Film ihres Jahres gekostet haben.

                  -
                  PS: Betreffend Schauspieler nur eine These von mir: Vielleicht sind die angegebenen Kosten von Filmen mit Top-Darstellern ja prinzipiell etwas günstiger dargestellt? Man muss bedenken, dass man oft hört, das sie den Großteil ihres Geldes an Provisionen am Erfolg des Films einnehmen und gar nicht mehr mit der eigentlichen Gage. Das kann sich aber natürlich nur ein Top-Star erlauben, der meint, dass mit seinem Namen alleine schon ordentlich Kino-Tickets verkauft werden können.
                  Spielt im Grunde keine so große Rolle hier, da dürften Christian Bale und Hugh Jackman die einzigen sein, die sich so was leisten können.


                  .
                  EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                  MFB schrieb nach 13 Minuten und 38 Sekunden:

                  Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                  Danke für die Antwort, aber:
                  CGI-Effekte sind mit Sicherheit billiger. Etwa mit Blick auf die schlechten Effekte von STV wird von Fachleuten wehmütig gejammert (schön zu hören z.B. auf dem aktullen Audiokommentar): Heute produziert, sähe der Film besser aus, Bill hätte alles verwirklichen können, und es hätte gleich viel wenn nicht weniger gekostet.
                  Nun, Shatner hatte ja Paramount vorgeschlagen, ST5 ebenso mit neuen Effekten auszustatten wie ST1. Es wird schon Gründe gehabt haben, warum man das nicht gemacht, auch wenn Shatner noch so behauptet, es würde nur ein paar Hundertausend Dollar kosten.

                  Ich habe leider noch nirgends was gefunden: Aber wie teuer war den die Nachbearbeitung von ST1? Auf jeden Fall sind die neuen Bilder wirklich toll, aber nur DVD-tauglich und somit nicht für HD oder gar die große Kinoleinwand geeignet. Einfach zu detailarm waren die neuen CGI-Modelle, weshalb in der Neuauflage der Filme auf Blu-ray nur die alte Kinoversion von ST1 drauf ist. Die neuen Effekte in der SD-Qualität hätte das Publikum anno 1979 bzw 1989 von den Socken gehauen, das heutige Publikum wäre aber wohl von den unscharfen Bildern enttäuscht.

                  Ich hoffe aber dennoch weiter, dass sich mal jemand erbarmt und zumindest für die DVD mal ST5 "remastered". Hier übrigens das, was Shatner sich am Schluss vorgestellt hätte:
                  http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post1825211

                  (Und Link ist auch gleich dazu da, dass hier keine ST5-Diskussion entstehen muss. )
                  Zuletzt geändert von MFB; 01.09.2009, 13:08. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                  Kommentar


                    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                    Nun, Shatner hatte ja Paramount vorgeschlagen, ST5 ebenso mit neuen Effekten auszustatten wie ST1. Es wird schon Gründe gehabt haben, warum man das nicht gemacht, auch wenn Shatner noch so behauptet, es würde nur ein paar Hundertausend Dollar kosten.
                    Niemand mochte den Film, das ist schon mal ein guter Grund. STV hat niemals das Prestige eines Robert-Wise-Films, der an sich ja auch vorzeigbar und immens erfolgreich war. STV blieb in jeder Beziehung weit unter den Erwartungen - das Studio ist da wohl bei jedem Cent knauserig.

                    Ich habe leider noch nirgends was gefunden: Aber wie teuer war den die Nachbearbeitung von ST1? Auf jeden Fall sind die neuen Bilder wirklich toll, aber nur DVD-tauglich und somit nicht für HD oder gar die große Kinoleinwand geeignet. Einfach zu detailarm waren die neuen CGI-Modelle, weshalb in der Neuauflage der Filme auf Blu-ray nur die alte Kinoversion von ST1 drauf ist. Die neuen Effekte in der SD-Qualität hätte das Publikum anno 1979 bzw 1989 von den Socken gehauen, das heutige Publikum wäre aber wohl von den unscharfen Bildern enttäuscht.
                    Was ich weiß, ist, dass Paramount den STTMP-DC als Kinoveröffentlichung in der Hinterhand hatte, falls kein neuer ST-Film ins Kino gekommen wäre. Die neuen Effekte müssten also auf Leinwand-Niveau gemacht worden sein.

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                      Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                      Was ich weiß, ist, dass Paramount den STTMP-DC als Kinoveröffentlichung in der Hinterhand hatte, falls kein neuer ST-Film ins Kino gekommen wäre. Die neuen Effekte müssten also auf Leinwand-Niveau gemacht worden sein.
                      Die neuen Effekte der "Directors Edition" von ST1 wurden (aus Kostengründen) nur in einer Auflösung 480i gerendert. Da lässt sich rein gar nichts mehr für eine HD-Veröffentlichung rausholen. Auf Leinwand würde es ebenso bescheiden aussehen. (Siehe dazu Wiki, dass sich auf diverse Reviews zur damaligen DVD und auch zur Blu-Ray-Veröffentlichung beruft)
                      "Steigen Sie in den Fichtenelch! - Steigen Sie ein!"

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                        Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
                        Die neuen Effekte der "Directors Edition" von ST1 wurden (aus Kostengründen) nur in einer Auflösung 480i gerendert. Da lässt sich rein gar nichts mehr für eine HD-Veröffentlichung rausholen. Auf Leinwand würde es ebenso bescheiden aussehen. (Siehe dazu Wiki, dass sich auf diverse Reviews zur damaligen DVD und auch zur Blu-Ray-Veröffentlichung beruft)
                        Hm. Ich habe mit Sicherheit gelesen, dass es die Kino-Wiederaufnahmepläne gab. Genaueres kann ich aber auch nicht sage, ob z. B. das Projekt noch vor der Realistation "zurückgestuft" wurde ....

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                          Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                          Niemand mochte den Film, das ist schon mal ein guter Grund. STV hat niemals das Prestige eines Robert-Wise-Films, der an sich ja auch vorzeigbar und immens erfolgreich war. STV blieb in jeder Beziehung weit unter den Erwartungen
                          Ich bin einer der wenigen, die ihn mögen und finds schade.

                          Wenn ein Film von überarbeiteten Effekten profitieren würde, dann der optisch bescheidene Teil V. Der war seiner Zeit und sogar verglichen mit allen seinen Vorgängern in der Hinsicht unter aller Kanone.

                          Code:
                          - das Studio ist da wohl bei jedem Cent knauserig.
                          Jup, und so gesehen...wenn ich so an das stümperhaft durchgeführte TOS-Remasterd-Projekt denke, dann lassen wir das lieber. Man würde im Nachhinein vielleicht verpassten Chancen hinterherweinen.
                          My Anime List

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                            Zitat von perplex Beitrag anzeigen
                            Ich bin einer der wenigen, die ihn mögen und finds schade.
                            Ich mag ihn ja auch. Muss aber auch zugeben: Es hätte wohl ebenfalls eines JJ'schen Effektfeuerwerks bedurft, um von so mancher Schwäche im Plot abzulenken ...

                            Kommentar


                              Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                              Ich mag ihn ja auch. Muss aber auch zugeben: Es hätte wohl ebenfalls eines JJ'schen Effektfeuerwerks bedurft, um von so mancher Schwäche im Plot abzulenken ...
                              Ich hätte ja jetzt gesagt, weniger ist durchaus mehr, kann ich aber nicht, da ich Abetrek visuell nicht sehr beindruckend fand. :b
                              (trotz ILM und der Millionenkohle)

                              Es soll ja auch nicht ablenken, aber ihn zumindest so ansehnlich machen, dass es nicht mehr so aussieht, als baumle das Shuttlemodel an drei Bindfäden herunter, wenn es auf Gottes Ödlandplaneten landet.
                              My Anime List

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                                Zitat von VerkorksterKirk Beitrag anzeigen
                                Danke für die Antwort, aber:
                                CGI-Effekte sind mit Sicherheit billiger.
                                Das kommt aber stark auf die Art der Effekte an. In der Regel ist es billiger, wenn man so viel wie möglich "in Camera" dreht.

                                Auch bzgl. deiner Gagen-Theorien bin ich mir nicht sicher. Das Ensemble ist groß, natürlich, aber das ist ja nicht das erste Mal in Geschichte STs so.
                                Ich habe bisher noch keinen ST-Film gesehen, der soviele Nebenrollen und Komparsen hatte, wie STXI. Selbst wenn man z.B. für die Aula-Szene die Menge mit "Copy+Paste" vergrößert hat, dann bleiben da immer noch eine Menge Leute übrig, die 1. Kostüme brauchen und 2. natürlich auch Tagesgagen bekommen müssen usw. Ich weiß z.B. von Quantum Trost, dass die Statisten der Bregenz-Szene zwischen 200.000 und 300.000 Euro an Gage (für 3 Tage) gekostet haben. Das waren 1000 Leute und die Abendkleidung haben sie auch noch mitgebracht. Aber die müssen natürlich auch beköstigt werden, die Kostüme müssen nach Drehschluss gewaschen und gebügelt werden, damit sie am anderen Tag wieder zur Verfügung stehen usw. Das kosten alles eine Menge Geld.


                                Nun kann es tatsächlich sein, dass das "Effektfeuerwerk" alles verschossen hat. Klarer Fall von "weniger wäre mehr gewesen" - sogar der hier viel gelobte STVI hatte "damals" (1991) nicht mehr als 40 Millionen gekostet. Dass die Inflation den Dollar so stark erwischt hat, dass er über die Hälfte seines Wertes verloren hat, hielte ich für ein Gerücht.
                                Auch NEM wird kaum wegen schlechter Effekte kritisiert. Wieviel hatte der gekostet? Wenn es so selbstverständlich ist, dass ein "normaler" Sci-Fi-Film um die 150 Mille verschlingt - wie ist es bisher in ST gelungen, weit darunter zu bleiben? (Und das, obwohl, glaube ich, die Stargage der Besatzung von Teil 6 im Prinzip das Budget von Teil 2 ausmachte ...)

                                Mein (freilich ganz persönliches) Fazit: Man kann auch mit weit weniger Geld sehr gute Filme machen. Wenn man Zeit und Mühe ins Drehbuch investiert. In deiner interessanten Beispielliste fällt ja nur "Watchmen" als Film heraus, der sein Geld auch wert war: Da gabs eine gefinkelte, komplexe und auch visuell höchst anspruchsvolle Geschichte zu erzählen. Und dass sogar Watchmen (etwas) billiger war als STJJ - da brauch ich auch nichts mehr sagen.
                                Von dieser Milchmädchen Rechnung von wegen Inflation halte ich persönlich nichts. Die alten Filme waren schon sehr teuer. Der eine mal mehr, der andere weniger. Ein Vergleich lässt sich hier unmöglich ziehen, da wir hier von einem Zeitraum von 30 Jahren reden. Ich vergleiche ja auch nicht den ersten Bond mit dem letzten, der ungefähr das 250-fache gekostet hat. Am ehesten bietet sich noch Nemesis als Vergleichsbasis an, da zwischen Nem und STXI "nur" 7 Jahre liegen. Die Zahlen also vergleichbarer sind.

                                Wenn ich mir STXI ansehe, dann ist der ganze Film wesentlich aufwändiger produziert als jeder ST-Film vorher. Gerade was die Actionsequenzen angeht sieht man das Geld weleches zur Verfügung stand. Alles ist aufwändiger und komplizierter zu realisieren. Aber auch der Rest des Films hat eine sehr gute Ausstattung.

                                Aber mit den alten Filmen lässt sich das eigentlich nicht vergleichen. Die ganzen Produktionsabläufe sind heute anders als vor 20-30 Jahren. Das zusammenstellen einer Szene komplizierter usw.
                                "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
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