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[001/02] "Der Fürsorger" / "Caretaker"

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  • ChrisArcher
    antwortet
    Zitat von C.Baer Beitrag anzeigen
    Es ist eine Sache Dinge vom Verstand her zu verstehen und eine andere Dinge wirklich bei sich ankommen zu lassen und voll und ganz zu realisieren.
    Mein Eindruck beim Schauen der ersten Staffel war, dass die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr immer da war.
    Es hätte ja sogar in den ersten Wochen und Monaten 2 mal fast funktioniert.
    OK, da hast Du Recht. Zumal ja die Voyager ein paar mal die Reise zumindest verkürzen konnte.

    Was mich im Nachhinein allerdings doch wundert: So, wie Torres zu Beginn noch drauf ist, hätte sie doch eigentlich gewaltsam versuchen müssen, die Zerstörung der Phalanx zu verhindern, oder?

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  • C.Baer
    antwortet
    Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
    Das habe ich aber komplett anders gesehen.

    Zitate hierzu:

    Janeway: Es ist eine gute Crew. Ich muss sie wieder nach Hause bringen.
    Janeway: Wenn er [der Fürsorger] stirbt, wie zum Teufel sollen wir dann zurück nach Hause kommen?
    Torres: Was haben Sie vor? Diese Station ist unsere einzige Möglichkeit, nach Hause zu kommen!
    Es ist eine Sache Dinge vom Verstand her zu verstehen und eine andere Dinge wirklich bei sich ankommen zu lassen und voll und ganz zu realisieren.
    Mein Eindruck beim Schauen der ersten Staffel war, dass die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr immer da war.
    Es hätte ja sogar in den ersten Wochen und Monaten 2 mal fast funktioniert.

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  • ChrisArcher
    antwortet
    Zitat von C.Baer Beitrag anzeigen
    Ich habe mir das immer so vorgestellt, dass die damals im Eifer des Gefechts gar nicht wirklich wussten auf was sie sich da einlassen.
    Kein Mensch dachte in dem Moment, dass es Jahrzehnte dauern würde nach Hause zu kommen und alle lebten mit dem Gedanken: "Wir sind ja auch hergekommen, wir können ja jetzt nicht auf Dauer im Delta-Quandranten verschollen sein, nächste Woche wird sich schon was finden."
    Das habe ich aber komplett anders gesehen.

    Zitate hierzu:

    Janeway: Es ist eine gute Crew. Ich muss sie wieder nach Hause bringen.
    Janeway: Wenn er [der Fürsorger] stirbt, wie zum Teufel sollen wir dann zurück nach Hause kommen?
    Torres: Was haben Sie vor? Diese Station ist unsere einzige Möglichkeit, nach Hause zu kommen!

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Das wird ein paar mal thematisiert. Ich erinnere mich an "Endgame" und "Die 37er". Kam aber noch viel öfter vor.
    Ich habe die Serie sehr lange nicht mehr gesehen. So richtig am Stück alle Folgen von vorne bis hinten durch habe ich, glaube ich, noch nie geschaut. Entsprechend sind die Erinnerungslücken. Also schauen wir mal, was da kommt.

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  • C.Baer
    antwortet
    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Das wird ein paar mal thematisiert. Ich erinnere mich an "Endgame" und "Die 37er". Kam aber noch viel öfter vor.
    Ich habe mir das immer so vorgestellt, dass die damals im Eifer des Gefechts gar nicht wirklich wussten auf was sie sich da einlassen.
    Kein Mensch dachte in dem Moment, dass es Jahrzehnte dauern würde nach Hause zu kommen und alle lebten mit dem Gedanken: "Wir sind ja auch hergekommen, wir können ja jetzt nicht auf Dauer im Delta-Quandranten verschollen sein, nächste Woche wird sich schon was finden."

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Überhaupt entscheidet Janeway das doch alles recht zackig und locker vom Hocker. Hier wäre es wenigstens gut gewesen, wenn sie dann in späteren Folgen Zweifel zeigt, was ja auch nicht der Fall ist (wenn ich mal ein wenig vorgreifen darf).
    Das wird ein paar mal thematisiert. Ich erinnere mich an "Endgame" und "Die 37er". Kam aber noch viel öfter vor.

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  • C.Baer
    antwortet
    Wahnsinn, dass das schon 20 Jahre her ist.

    Für mich ist Voyager auch im Verhälntnis zu TNG subkjektiv immer noch viel "neuer" als es das wirklich ist.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Nachdem die Serie ja nun ihr 20-Jähriges Jubiläum feiert (Drehbeginn für Caretaker war am 6. September 1994, die Erstausstrahlung am 16. Januar 1995), habe ich sie mir mal besorgt um mir den alten Schmodder mal wieder reinzuziehen.

    Ich kann tatsächlich mein Urteil von vor zehn Jahren bestätigen. VOY liefert mit Caretaker einen soliden Pilotfilm ab, der beste unter den Star Trek Serien. Die Charaktere wirken von Anfang an sehr dynamisch zusammen und das Charakter-Ensemble ist vom Prinzip her auch nicht uninteressant, es wird für Konfliktpotential gesorgt. Dass dieses im weiteren Serienverlauf nicht wirklich abgeschöpft wird, tut der Qualität der ersten Folge keinen Abbruch. Besonders hervorzuheben hier Tom Paris, der sehr menschlich wirkt. Selbst Neelix ist hier noch relativ witzig und nicht so nervig wie später.

    Die Story war auch gut mit Fürsorger und Ocampa und so, blahblubb, gefällt auch noch, wenn man es schon kennt. Die Kazon wurden etwas dümmlich dargestellt, wie die da grunzend durch ihr Feldlager hoppsen. Die hätte man schon gerne etwas fortschrittlicher darstellen dürfen, immerhin haben die Raumschiffe mit Warpantrieb und Energieschilden und so.

    Produktionstechnisch war der Streifen über jeden Zweifel erhaben, Spezialeffekte, Kulissen, Kostüme etc. lassen sich auch zwei Jahrzehnte später sehen. Bei dem Budget (23 Mio. Dollar, die teuerste Star Trek Folge aller Zeiten) auch kein Wunder.

    Negativ zu bewerten sind - wurde ja schon oft zu Recht kritisiert - dass man nicht einfach ein paar Bomben mit Zeitschaltuhr zurücklässt und sich dann von der Phalanx zurückbringen lässt. Überhaupt entscheidet Janeway das doch alles recht zackig und locker vom Hocker. Hier wäre es wenigstens gut gewesen, wenn sie dann in späteren Folgen Zweifel zeigt, was ja auch nicht der Fall ist (wenn ich mal ein wenig vorgreifen darf).
    Was mir auch nicht so gefallen hat, dass in der Maquis-Crew gleich mal die passenden Leute sind um die toten Crewmitglieder (deren Tod anscheinend ohne weiteres zur Kenntnis genommen wird) zu ersetzen: Chacotay bietet sich als XO direkt an, Tom Paris ist ein supi-dupi Pilot und B'Elana anscheinend gleich mal eine formidable Ingenieurin. Da hätte man doch zumindest den ersten Offizier am Leben lassen können, um hier noch etwas mehr Rebereien einbauen zu können.
    Und was auch ein bischen nervte waren die Szenen da in der Farm-Simulation. Boah, die alte mit ihren Maiskolben.
    €: Und was ich auch noch ein wenig doofi fand war, dass das Maquis-Schiff hier gleichmal zerstört wurde. Das hätte man doch erstmal heile lassen können. Da hätte man gleichmal wesentlich mehr Dynamik in der Serie gehabt.

    Insgesamt aber doch eine recht stimmige und solide Folge.

    5*
    Zuletzt geändert von Gast; 16.10.2014, 18:57.

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  • Zensirt
    antwortet
    Eine nette Folge!
    Janeway hat ja die Station Zerstört um die okamper vor den Kazon zu schützen. Aber die okamper müssen nach 5 Jahren eh raus! dann ist es doch sowieso total sinn frei gewesen!

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  • Weskentrek
    antwortet
    Ich sehe den Piloten von Voyager auch nur als Durchschnittlich an. Ich halte das Drehbuch an der Stelle für einen Fehlgriff als Janeway eigenmächtig die Phalanx und somit Ihren Weg nachhause zerstört. Das hätte man besser anders gelöst. Vor allem da Sie sich später so dermaßen querlegt nachhause zu gelangen. Ausserdem muss man bedenken das die Okampa so und so im Stich gelassen werden. Ihre Energie reicht nach dem Zerstören der Fürsorger-Phalanx noch für 5 Jahre. Und dann? Janeway überlässt Sie also dennoch Ihrem Schicksal. Völlig bescheuertes Drehbuch. Der Fürsorger hätte seine Phalanx selber in die Luft jagen sollen und alles wäre gut gewesen. Kein solches Dilemma. Vor allem ist es total unglaubwürdig das niemand in der Crew, allen voran Chakotay dem Käptn an die Gurgel gehn. Ebenfalls mies, solche Aliens wie die Kazon. Ich kenne kaum jemanden der den Piloten nicht schwach fand ausserhalb von Fanforen. Es ist schlecht für eine Serie wenn man die potentiellen Zuschauer schon im Piloten mit solch miserablen Aliens konfrontiert. Stellt euch nur mal vor im Piloten wären Hirogen aufgetaucht......Neelix ist nichts besonderes. Man gewöhnt sich an ihn nach und nach. Kes ist total blaß. Eigentlich ein Wunder das ich damals bei der Stange geblieben bin. Aber die Serie wird ja später noch so richtig gut.

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  • C.Baer
    antwortet
    *** (3 Sterne)

    Ich habe für "vollkommen durchschnittliche Folge" abgestimmt, auch wenn ich Voyager an sich sehr mag.
    Klar weiß die Folge zu unterhalten, aber das Zusammenwachsen der Besatzungen geht mir hier viel zu einfach von statten.

    Der Stoff womit man in einer modernen HBO-Serie eine ganze Staffel voller Drama und Intrigen gefüllt hätte, wird hier mal eben so am Rande durchgepeitscht.
    Die spätere Crew der 1. Staffel wirkt dann auch nicht umsonst wie ein Team, dass schon sehr viel länger gemeinsam durch den Delta-Quandranten zieht als nur ein paar Wochen.

    Was ich auch befremdlich finde ist wie wenig das Drehbuch auf den Tod maßgeblicher Führungsoffiziere eingeht.
    Ein bis zwei längere Dialoge zum toten Ersten Offizier und Chefarzt und eine Zeremonie mit "Sarg-Torpedos" am Ende der Folge wäre eigentlich das mindeste gewesen.
    Dass einfach niemand mehr davon spricht und kein gemeinsames Gedenken stattfindet, weils ja eh nur Platzhalter-Statisten waren ist schwach vom Drehbuch.

    Kurz und gut: Ich kritisiere die Folge nicht wegen ihrer eigentlichen Haupthandlung die ganz gut ist, sondern weil der Auftakt zur Serie parallel etwas sehr lieblos und kurz ab in Szene gesetzt wird.
    Ich weiß - die 90er sind nicht die 2010er, aber auch damals wäre da ein bisschen mehr stimmungsvolle Liebe zum Detail möglich gewesen.
    Zuletzt geändert von C.Baer; 06.10.2014, 00:29.

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  • Physicus91
    antwortet
    Zitat von Tally Youngblood Beitrag anzeigen
    Ich finde, die Figuren wurden alle super eingeführt (auch wenn Janaway eine wirklich ätzende Frisur und eine noch ätzendere Syncro-Stimme hat ) Bis auf Paris waren mir auch alle sympatisch, besonders von Janaway war ich positiv überrascht. Nach den ganzen Kommentaren zu ihr hatte ich eigentlich ehr so eine Art bösartige-alte-Lehrerin in Starfleet-Uniform erwartet. Das Gespräch zwischen ihr und Tuvok über Kims Mutter, die ihm noch sein Instrument hinterherschicken wollte und über Tuvoks zurückgelassene Familie, die ihn vermisst, war auch wirklich ergreifend.
    Die Ocampa-Stadt sah toll aus. Und man hat auch richtig gespürt, dass die Voyager sich jetzt mitten in völlig fremden Gebiet befindet, als gleich drei neue Völker auftauchen, die anders als sonst auch überhaupt nicht erklärt werden. Besonders fremdartig wirkte auch, dass Wasser in diesem Teil der Galaxis offensichtlich wertvoll und total selten ist.
    Allerdings finde ich, dass Janaway am Ende mehr damit hätte hadern sollen, sich den einzigen Rückweg zu zerstören, auch wenn sie sich wirklich für die richtige Lösung entschieden hat. Und eine Erklärung fehlte, warum die Station denn überhaupt so dringend zerstört werden muss und die Voyager nicht noch erst nach Hause reisen und ein Torpedo mit Zeitschaltung hinterlassen konnte.
    Und noch was zu den Uniformen: Oh Mann, ich finde, diese Voyager-Uniformen sind die hässlichsten von allen, vielleicht mal abgesehen von den Ganzkörper-Kondomen aus TMP. Aber das Intro hört sich sehr schön an.
    4,5 Sterne.
    Kann mich diesem Kommentar in so ziemlich allen Punkten anschließen

    Das Orchster-Intro muss ich sagen finde ich von allen Star-Trek Serien (außer ENT, die ich noch nicht gesehen habe und somit nicht bewerten kann) am besten und ist auch eine der weniger über die ich nicht hinweg springe

    Dieses Far-FAr-Away-Feeling das Tally beschrieben hat kann ich nur bestätigen - die Informationslücken über die vielen neuen Kulturen und Spezies zeichnen auch für den Zuschauer ein Bild der Ratlosigkeit und bieten durch das wegfallen der obligatorischen Informations-Szene zusätzlich Raum für mehr Story oder mehr Handlung usw.
    (es sei angemerkt das dieser Raum eigentlich in fast allen Folgen sehr gut verwendet wird)

    Einziger Punkt an dem ich widerspreche: Die Uniformen sind evtl. nicht die prächtigsten die je für ST entworfen wurde, passen allerdings gut in die Uniformentwicklung welche man in den anderen Serien bis hin zum Abreisezeitpunkt der Voyager beobachten kann.
    Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat sind die auch gar nicht mal so übel.

    Im Fazit somit eine gut gelungene Folge und ein sehr solider Start in die Serie.

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  • Kobor
    antwortet
    Zitat von Tally Youngblood Beitrag anzeigen
    Ich finde, die Figuren wurden alle super eingeführt (auch wenn Janaway eine wirklich ätzende Frisur und eine noch ätzendere Syncro-Stimme hat )
    Das empfinde ich ganz genau so und die Stimme störte mich noch bis zur letzten Folge der Serie, aber hast du dir mal die originale Stimme der Schauspielerin angehört?

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  • irony
    antwortet
    Zitat von Tally Youngblood Beitrag anzeigen
    besonders von Janaway war ich positiv überrascht. Nach den ganzen Kommentaren zu ihr hatte ich eigentlich ehr so eine Art bösartige-alte-Lehrerin in Starfleet-Uniform erwartet.
    Bei Janeway ändert sich der Charakter leider immer wieder mal je nach Drehbuchautor. Da ist die Schauspielerin oft machtlos. Überwiegend, zu 90 Prozent, finde ich Janeway aber sympathisch. Nur in manchen Folgen kann ich sie nicht ausstehen.

    Die Uniformen ändern sich in der Serie nicht, an die muss man sich gewöhnen. Da hätte man vielleicht auch etwas Besseres finden können. Vielleicht etwas mehr Farbe, so wie bei TOS, weniger Schwarz.

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  • Tally Youngblood
    antwortet
    Ich finde, die Figuren wurden alle super eingeführt (auch wenn Janaway eine wirklich ätzende Frisur und eine noch ätzendere Syncro-Stimme hat ) Bis auf Paris waren mir auch alle sympatisch, besonders von Janaway war ich positiv überrascht. Nach den ganzen Kommentaren zu ihr hatte ich eigentlich ehr so eine Art bösartige-alte-Lehrerin in Starfleet-Uniform erwartet. Das Gespräch zwischen ihr und Tuvok über Kims Mutter, die ihm noch sein Instrument hinterherschicken wollte und über Tuvoks zurückgelassene Familie, die ihn vermisst, war auch wirklich ergreifend.
    Die Ocampa-Stadt sah toll aus. Und man hat auch richtig gespürt, dass die Voyager sich jetzt mitten in völlig fremden Gebiet befindet, als gleich drei neue Völker auftauchen, die anders als sonst auch überhaupt nicht erklärt werden. Besonders fremdartig wirkte auch, dass Wasser in diesem Teil der Galaxis offensichtlich wertvoll und total selten ist.
    Allerdings finde ich, dass Janaway am Ende mehr damit hätte hadern sollen, sich den einzigen Rückweg zu zerstören, auch wenn sie sich wirklich für die richtige Lösung entschieden hat. Und eine Erklärung fehlte, warum die Station denn überhaupt so dringend zerstört werden muss und die Voyager nicht noch erst nach Hause reisen und ein Torpedo mit Zeitschaltung hinterlassen konnte.
    Und noch was zu den Uniformen: Oh Mann, ich finde, diese Voyager-Uniformen sind die hässlichsten von allen, vielleicht mal abgesehen von den Ganzkörper-Kondomen aus TMP. Aber das Intro hört sich sehr schön an.
    4,5 Sterne.

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