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[001/02] "Der Fürsorger" / "Caretaker"

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  • Rip~van~Winkle
    antwortet
    Gestern gesehen und ich war positiv überrascht. Ich habe ""Caretaker" weitaus schlimmer in Erinnerung wie er eigentlich ist. (Ist auch schon gut 13 Jahre her)

    Die Charaktere wurden kurz vorgestellt, der eine mehr der andere weniger. Die Voyager das erste Mal auf dem Schirm zu sehen, war Gänsehaut pur. Besonders wenn man weiss, was die nächsten Jahre auf sie drauf zu kommt.

    Die Steifheit der Charaktere hat sich auch im Rahmen gehalten. Was ich allerdings auf den O-Ton schiebe. Auf deutsch bestärken die Stimmen die Charaktere in ihrer Steifheit.

    Was auf alle Fälle negativ war, ist die schnelle Zusammenführung zwischen Marquis und Sternenflotte. Janeway und Chakotay haben anfänglich immer noch so einige Probleme miteinander; trotzdem macht sie ihn zum ersten Offizier. Könnte man eigentlich nachvollziehen da ihr ursprünglicher 1. Offizier ja gestorben ist und Chakotay wohl sehr viel Erfahrung hat. Allerdings hätte ich lieber gesehen, wenn Janeway Tuvok diesen Posten gegeben hätte. Man hätte Chakotay später immer noch befördern können sobald er Janeway´s Vertrauen gewonnen hat. Sonst beharrt sie ja auch immer darauf. (Aber dann würde Tuvok wieder degradiert werden und das ergibt ja auch keinen Sinn) Egal wie man es sieht: Es war wohl die beste Alternative)

    Das einige Marquis über Meuterei nachgedacht haben und Chakotay das auch offen gesagt haben, fand ich sehr gut. Daran hätte man festhalten können und im Laufe der Zeit das anfängliche Misstrauen zwischen beiden Crew´s entweder zu verstärken oder nach und nach gewonnenes Vertrauen zu zeigen. Leider wurde darauf keinen Wert gelegt.

    Die Kulisse, die vom Fürsorger geschaffen wurde, spricht mich nicht an. Ich fand die Szene mit den Heugabeln zwar irgendwie lustig aber dieses Getanze und Friede Freude Eierkuchen - Getue ging mir nach kurzer Zeit ziemlich auf den Puffer.

    Die Kazon wurden mir auch zu primitiv dargestellt. Rennen weg, als sich der Captain samt Anhang auf den Planeten beamten?!?

    Die Ocampa sind sicherlich ein interessantes Völkchen - allerdings wenn man Kes beobachtet (im Laufe der Serie) erscheinen sie dann doch nicht mehr so interessant.

    Was mir eben einfällt: Torres und Kim haben sich doch eine Krankheit eingefangen. Wurde eigentlich geklärt, um was für eine sich es handelte? Wie wurde sie geheilt? Muss mir wohl entgangen sein.

    Als Janeway beschloss, die Phalanx zu zerstören und Torres fragte, wer sie sei um das zu entscheiden und Chakotay sagt: "Sie ist der Captain." - die Szene fand ich stark.

    Weniger toll fand ich, dass auf die getöteten Personen kein Bezug genommen wurde. Es ist passiert, belassen wir es dabei. Schade.

    Im Groben und Ganzen eine gelungene Einführung.

    **** von ******
    Zuletzt geändert von Rip~van~Winkle; 24.06.2009, 17:26.

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  • Mr.Viola
    antwortet
    War keine überragende Folge, aber immerhin eine sehr gute Pilotfolge. Die Charaktäre werden eigentlich alle eingeführt, dazu noch sehr ansprechlich. Die Maquis-Thematik kam zwar etwas zu kurz, aber das sollte in den kommenden Episoden noch folgen. Die Kazon haben mich etwas gestört, eigentlich habe ich nichts gegen die Burschen, aber auf dem Planeten wurden sie doch recht primitiv dargestellt, aber hatten dann ein so gewaltiges Schlachtschiff, dass dann wieder recht simpel vernichtet wurde.
    Am Ende wurde eine geniale moralische Situation für Janeway geschaffen, wie soll sie entscheiden, die oberste Direktive beachten und einfach verschwinden, oder die Phalanx zerstören und damit den Kazon einen Strich durch die Rechnung machen. Naja, nicht jeder hätte so entschieden wie sie.

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  • Himmelsläufer
    antwortet
    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Ein Pilotfilm ist dazu da, eine Menge Stoff zu verarbeiten? Sicher nicht.
    Da hast Du recht. Meine Wortwahl war da nicht besonders glücklich ... Gemeint war das mehr in dem Sinne, dass viel "Stoff" in einem Pilotfilm nicht unbedingt überrascht. Es ist ja keine seltenheit, dass man versucht, alle möglichen Anreize in einen solchen "Piloten" zu packen.

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Ein Pilotfilm hat eher die Aufgabe, neugierig zu machen, in die Problemstellung der Serie einzuführen und ihre Protagonisten vorzustellen.
    ... sowie den Kern der Handlung, um die es in der Serie gehen soll. Richtig.

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass ein solcher Pilotfilm kompliziert gemacht sein muss.
    Viel "Stoff" heißt nicht automatisch, dass ein Pilotfilm kompliziert gemacht ist. Ich z.B. fand die Story gut nachvollziehbar und ich hatte auch nicht das Gefühl, der Film sei überladen.

    Zitat von Yoko Beitrag anzeigen
    Szenen Harry/Tom: da wurde ein Grundstein für eine gute Freundschaft gelegt. Schade, dass diese im Verlauf der Serie IMO etwas zu kurz kam
    Och, ich finde, die Freundschaft wurde auch im Laufe der Serie durchaus recht gut gepflegt ... auch wenn die Intensität (bzw. halt der Fokus darauf) mit der Zeit etwas abgenommen hat.

    Zitat von Yoko Beitrag anzeigen
    Gleich von Anfang an beide Crews zusammen zu schmeißen hat viel Potenzial verschenkt
    Da bin ich völlig mit Dir einer Meinung. So wie man das Thema quasi "übergangen" hat, hätte man beinahe auch einfach "nur" eine reine Sternenflottencrew dezimiert im Delta-Quadranten stranden lassen können. Es gab einige brauchbare Ansätze in der 1. Staffel ... und danach war glaube ich schon weitgehend Schluss mit dem Thema.

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  • Yoko
    antwortet
    Der Pilotfilm hatte sowohl Stärken, als auch Schwächen.

    Stärken:
    • Szenen Harry/Tom: da wurde ein Grundstein für eine gute Freundschaft gelegt. Schade, dass diese im Verlauf der Serie IMO etwas zu kurz kam
    • Ich finde, man nimmt es den meisten Charakteren ab, dass sie sich mit der Tatsache abfinden müssen, wohl ihre Heimat nicht wieder zu sehen
    • Die Voyager selbst - der erste Anblick des Schiffes bringt einfach das Feeling rüber: hier beginnt eine neue Saga

    Schwächen:
    • Einige Charaktere - besonders Janeway - wirkt fast den gesamten Pilotfilm über ziemlich steif.
    • Gleich von Anfang an beide Crews zusammen zu schmeißen hat viel Potenzial verschenkt
    • Gleiches gilt für Neelix

    Trotzdem.
    Ein durchaus guter Pilotfilm.
    Nicht so gut wie "Der Abgesandte" oder - retrospektive "Aufbruch ins Unbekannte", aber allemal besser als "Mission: Farpoint"

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  • Largo
    antwortet
    Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
    Sicher ist das eine Menge Stoff, aber genau dafür ist doch so ein Pilotfilm im grunde auch da, oder?!?
    Ein Pilotfilm ist dazu da, eine Menge Stoff zu verarbeiten? Sicher nicht. Ein Pilotfilm hat eher die Aufgabe, neugierig zu machen, in die Problemstellung der Serie einzuführen und ihre Protagonisten vorzustellen. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass ein solcher Pilotfilm kompliziert gemacht sein muss.
    Eine Alternative für den Pilotfilm wäre z.B. gewesen, wenn Voyager und Maquis-Raumschiff durch eine Anomalie in den Delta-Quadranten verschoben worden wären und dort eine Konfliktsituation zwischen Kazon und Ocampa vorgefunden hätten. Damit wäre ebenfalls die Möglichkeit gegeben gewesen, in das Thema der Serie einzuführen, die Charaktere vorzustellen und den Zuschauer zu unterhalten – ohne dabei Abstriche in Bezug auf Verständlichkeit der Handlung oder Dramaturgie machen zu müssen. Weniger ist halt meistens mehr.

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  • Himmelsläufer
    antwortet
    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Innerhalb von 85 Minuten werden neun Figuren (plus Nebenfiguren) eingeführt und eine sehr komplexe Geschichte erzählt. Diese Geschichte setzt sich aus sehr verschiedenen Themen zusammen: die unfreiwillige Landung im Delta-Quadranten, die Föderation-Maquis-Feindseligkeit, die Beziehung zwischen Fürsorger und Ocampa, die Rettung vom Kim und Torres sowie der Konflikt zwischen der Voyager und den Kazon. Das ist eine ganze Menge Stoff und es fällt daher nicht immer leicht, dem Geschehen zu folgen.
    Sicher ist das eine Menge Stoff, aber genau dafür ist doch so ein Pilotfilm im Grunde auch da, oder?!? Gut, man kann drüber streiten, ob nicht etwas weniger hätte sein könenn, aber da ich eigentlich keine Probleme hatte, der Linie innerhalb des Films zu folgen, kann ich da jetzt nichts Negatives zu sagen. Die Einführung der Charaktere ist halt ein "Muss" und eine gute geschichte soll so ein Pilotfilm ja auch haben ... die Zuschauer sollen ja wieder einschalten.

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel habe ich nicht verstanden, was das für eine Krankheit ist, die Kim und Torres haben, und warum sich ihre Genesung letztlich als so unkompliziert entpuppt.
    Boah, ist lange her, dass ich "Der Fürsorger" gesehen habe. War das nicht eine Auswirkung der medizinischen Experimente mit den "Nachfolgekandidaten"??? Und traf das nicht imemr nur auf einzelne zu, die entsprechend reagiert haben?

    Ich weiß es aber nicht mehr wirklich ...

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Etwas seltsam mutet auch der Umstand an, dass man den verstorbenen Voyager-Besatzungsmitgliedern keine Träne nachweint. Das waren ja immerhin der 1.Offizier, der Schiffsarzt und der Steuermann (alles hochrangige Leute), die ins Gras beißen mussten. Vielleicht hätte man das gut in der darauf folgenden Episode aufgreifen können, wozu es ja bekanntlich nie gekommen ist. So eine Trauermesse hätte atmosphärisch bestimmt eine Menge für die Serie gebracht.
    Da gebe ich Dir recht. Es wäre schon eine feine Sache gewesen, das direkt in der ersten regulären Folge nach dem Pilotfilm zu thematisieren und hätte vielleicht auch nochmal unterstrichen, dass alle (Sternenflotte und Maquis) an einem Strang ziehen müssen, wenn man sich gemeinsam von den Verstorbenen verabschiedet hätte.

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Gelungen fand ich dafür die ganze Aufmachung des Films: Spezialeffekte, Kostüme, Außendrehs – optisch ist der Film auch nach heutigen Maßstäben ein Augenschmaus. Vor allem die Welt der Ocampa wurde richtig gut eingefangen. Das wirkt tatsächlich wie eine riesige bewohnte (!) Stadt.
    Ja, richtig. Es war tatsächlich irgendwie ein Pilotfilm.

    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Dagegen leuchtet nicht ein, warum man anstelle von Tom Paris nicht einfach auf die Figur des Nikolas Locarno zurückgegriffen hat.
    Da habe ich mir nie Gedanken drüber gemacht! Kadett Locarno war für mich - was die Geschichte angeht - nach dem "Vorfall" in der Akademie aus der Sternenflotte ausgeschieden, daher habe ich's für mich nie wirklich thematisiert. Und mit dem gleichen Schauspieler hatte ich nie auch nur irgendein Problem ...

    Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
    Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass es quasi Lizenzstreitigkeiten waren bzw. man es deswegen gar nicht erst versucht hat. Der Autor der entsprechenden TNG-Episode hätte für die Verwendung seiner Figur Geld bekommen müssen.
    Keine Ahnung, inwieweit das stimmt.
    Aha ... interessant. Tja, das mag dann der "äußere" Anlass egewesen sein ... oder auch nicht. Ich weiß es halt überhaupt nicht ...
    Zuletzt geändert von Himmelsläufer; 04.11.2008, 21:49.

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  • Dr.Bock
    antwortet
    Ich hab mal ein passendes Thema dazu gefunden (wenn auch schon etwas älter):


    Wirkliche Antworten findet man dort aber auch kaum.

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  • Largo
    antwortet
    Zitat von Dr.Bock Beitrag anzeigen
    Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass es quasi Lizenzstreitigkeiten waren bzw. man es deswegen gar nicht erst versucht hat. Der Autor der entsprechenden TNG-Episode hätte für die Verwendung seiner Figur Geld bekommen müssen.
    Keine Ahnung, inwieweit das stimmt.
    Also wenn das wirklich stimmt, dann wäre das wirklich ein Armutszeugnis der Star-Trek-Produzenten: Von einem Film-Konzern wie Paramount erwarte ich, dass er sicherstellt, dass so etwas nicht passiert. Die müssen sich doch absichern, dass die Rechte für Personen und andere Namen beim Konzern bleiben.
    Davon abgesehen wären (falls wirklich solche Zustände bei Paramount herrschen) ein paar Tausend Dollar für ein bisschen mehr Kontinuität bestimmt nicht zu viel gewesen.

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  • Dr.Bock
    antwortet
    Zitat von Largo Beitrag anzeigen
    Dagegen leuchtet nicht ein, warum man anstelle von Tom Paris nicht einfach auf die Figur des Nikolas Locarno zurückgegriffen hat.
    Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass es quasi Lizenzstreitigkeiten waren bzw. man es deswegen gar nicht erst versucht hat. Der Autor der entsprechenden TNG-Episode hätte für die Verwendung seiner Figur Geld bekommen müssen.
    Keine Ahnung, inwieweit das stimmt.

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  • Largo
    antwortet
    Also mir ist gestern aufgefallen, dass der Voyager-Pilotfilm ziemlich kompliziert ist. Diesen Eindruck hatte ich übrigens schon, als ich mir 1995 den Film erstmals auf Kaufkassette angesehen habe. Innerhalb von 85 Minuten werden neun Figuren (plus Nebenfiguren) eingeführt und eine sehr komplexe Geschichte erzählt. Diese Geschichte setzt sich aus sehr verschiedenen Themen zusammen: die unfreiwillige Landung im Delta-Quadranten, die Föderation-Maquis-Feindseligkeit, die Beziehung zwischen Fürsorger und Ocampa, die Rettung vom Kim und Torres sowie der Konflikt zwischen der Voyager und den Kazon. Das ist eine ganze Menge Stoff und es fällt daher nicht immer leicht, dem Geschehen zu folgen. Zum Beispiel habe ich nicht verstanden, was das für eine Krankheit ist, die Kim und Torres haben, und warum sich ihre Genesung letztlich als so unkompliziert entpuppt.
    Etwas seltsam mutet auch der Umstand an, dass man den verstorbenen Voyager-Besatzungsmitgliedern keine Träne nachweint. Das waren ja immerhin der 1.Offizier, der Schiffsarzt und der Steuermann (alles hochrangige Leute), die ins Gras beißen mussten. Vielleicht hätte man das gut in der darauf folgenden Episode aufgreifen können, wozu es ja bekanntlich nie gekommen ist. So eine Trauermesse hätte atmosphärisch bestimmt eine Menge für die Serie gebracht.

    Gelungen fand ich dafür die ganze Aufmachung des Films: Spezialeffekte, Kostüme, Außendrehs – optisch ist der Film auch nach heutigen Maßstäben ein Augenschmaus. Vor allem die Welt der Ocampa wurde richtig gut eingefangen. Das wirkt tatsächlich wie eine riesige bewohnte (!) Stadt.
    Mir hat auch gut gefallen, wie die einzelnen Figuren eingeführt werden und das Ensemble schließlich zueinanderfindet. Eine auch aus heutiger Sicht geniale Idee ist z.B., dass der Schiffsarzt das medizinisch holographische Notfallprogramm ist. Dagegen leuchtet nicht ein, warum man anstelle von Tom Paris nicht einfach auf die Figur des Nikolas Locarno zurückgegriffen hat.

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  • Candamir
    antwortet
    Will noch eben meine Bewertung in Kurzform nachreichen....

    Toller Pilotfilm, fast immer spannend, gute Story, die unendlich viel Potential für die Serie schafft.

    Negativ sind einige blöde Szenen bei der Ankunft des Fürsorgers sowie die dämlichen Ocampa und Kazon.

    Fünf Sterne *****

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  • MMK
    antwortet
    Sodann eine "neue" Serie.

    Anfangs bekommt der unbedarfte Zuschauer eine kleine Nachhilfestunde in Sachen Maquis, und man fragt sich wohin das nun führt - zu einer Marquis-Serie ? Der Vorspann zeigt aber schon in welche Richtung das geht.

    Mit dem kutzem Auftritt von Gul Evek schlägt man sofort eine aussenpolitische Brücke zu TNG und DS9, fast ein nennenswertes Crossing Over.

    Im Laufe der Folge werden dann diverse Hauptcharaktere und das Schiff eingeführt, soweit völlig klarer Ablauf.

    Das echte Crossing Over mit an und auf DS9 und Quark und (Morn) und auch der Abflug ist hierbei ein Highlight von Star Trek. Allerdings könnte in dieser Zeit Voyager als eine Art von Nachfolgeserie von DS9 fehlinterpretiert werden.

    Dass Quark so energisch beschwerdend und beleidigt reagiert um ein Geschäft abzuschliessen kennt man von ihm gar nicht.

    Die Begegnung zwischen Paris und dem Lt.Cmdr. Bordarzt ist für mich eine Überaschung was die Synchronsprecher betrifft - die Stimme vom Bordarzt ist die von Col. Jack O'neill aus Stargate - allerdings dachte ich immer das sei diesselbe von Voyagers Tom Paris. Allerdings waren diese doch nur sehr ähnlich.

    Die Freundschaft zwischen Kim und Paris beginnt eindeutig in dieser Folge, wird explizit auch so gesagt. Seit der ersten Sekunde der macht Paris deutliche Fortschritte und wird am Ende sogar mit einer deutlichen Beförderung belohnt.

    Das erste bisschen Action reduziert wohl die Crew auf die zukünftige Stammcrew. Die Einführung eines holographischen Doktors ist ein gewagter Schritt, überlässt man damit doch indirekt einem Computer die Behandlung von Patienten.

    Mit Einführung eines farbigen Vulkaniers zeigt man deutlich und verständlich warum es bei den Vulkaniern nicht auch Farbige geben sollte - analog wie bei den Menschen (und auch Bajoranern [und Ocampa])...

    Ein ominöses Raumphänomen, eine künstliche für die Menschen angepasste Umgebung, ein Gefangenschaft, neue unbekannte Lebensformen (mit menschlichem Äusseren), neue Zivilisationen - an sich nichts neues in Star Trek.

    Die erste Begegnung zwischen Janeway und Neelix ist genauso einprägsam wie die zwischen Tuvok und Neelix.

    Interessant ist diese Halbklingonin: So wirkt sie aber recht wenig klingonisch - immerhin scheint die Halbklingonin K'Eyler aus TNG irgendwie mehr klingonisch zu sein, ist wohl aber rein genetische Veranlagung.

    Die Bedeutung von Wasser, dessen Wert und daraus resultierende Macht wird hier mehrfach erwähnt - womöglich eine absichtliche Botschaft für die Gegenwart.

    Die Ocampa, die bzw. der Fürsorger und das was er macht - alles gibt ein stimmiges geschlossenes Bild.

    Was die "Einmischung" von Janeway betrifft, so kann man es so sehen dass der Fürsorger die Voyager um Hilfe gebeten hat (wenn auch nicht direkt) seine Notlösung zu vollenden. Der Bruch gegen die Hauptdirektive ist deshalb womöglich gar nicht so schlimm wie dargestellt.

    Wo hat eigentlich die Voyager die Tri-Cobalt-Waffen her ? Das klingt nicht nach Sternenflottenstandard, oder ist es eine neue Waffe neben Phasern und Photonentorpedos ?

    Es heisst dass die Energie der Ocampa noch 5 Jahre ausreicht, was bringt das schon ? In 5 Jahren werden die Ocampa sterben, wenn keiner interveniert. Für die Ocampa wiegt dieser Zeitraum eine halbe Generation, vielleicht lernen sie bis dahin eigenständig zu denken.

    Die hervorragende Abschlussrede von Janeway vor der zusammengewürfelten Crew (wobei die Rangabzeichen der Marquis wohl eine kurzfristige Erfindung ist?) rundet den Start in die Serie gut ab.

    Man hat sich alle Möglichkeiten offen gehalten - völlig neuer Raum und 75 Jahre bei Maximalgeschwindigkeit stellt theoretisch Zeit 75 Staffeln bereit.

    6 Sterne.

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  • Warpplasma27
    antwortet
    Ich fand es am Anfang gut das VOY auf DS9 begann, ich finde es immer interessant wenn sich 2 Serien mit einander "vermischen" .

    Spannender Teil , interessante Story , wobei mir der 1. Teil besser gefiel. Überhaupt der Aufstieg aus der Untergrundstadt im 2. Teil war mir einwenig zu langwierig.

    Insgesammt 4**** von mir

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  • Aramis
    antwortet
    Zitat von Snobantiker Beitrag anzeigen
    Was mir zu schnell ging, war die Integration der beiden Crews. Schade, da hatte man sehr viel Potential verschenkt...
    Da stimme ich zu....die einzige, die später noch etwas Rebellion zeigte, war Seska...
    Auch Neelix wurde mir zu schnell brav... vorher dieses Chaosbündel und dann steht er nur noch in der Landschaft herum... bis er dann endlich die Küche entdeckt...

    Ansonste ist es eine nette Folge... die Idee mit dem sterbenden Fürsoger hatte schon etwas.... ich frage mich aber immer wieder, warum starte Janeway nicht den Rückholmodus auf der Phalanx und startet die Selbstzerstörung... so schlau sind die Kazon doch nun auch wieder nicht....
    Aber da wäre die Serie auch schon wieder zu Ende gewesen...

    Die Ocampa sind für mich das langweiligste Volk in der ganzen Galaxie.... sowas träges und einfallsloses gab es selten...
    Mit was beschäftigen die sich blos den ganzen Tag....????

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  • Snobantiker
    antwortet
    Ja, das meinte ich auch nicht direkt nur als Kritik zum Pilotfilm sondern zur gesamten Serie. Es ist absolut unrealistisch, dass es nicht zu mehr reibereien kam und dass die Crews so schnell miteinander harmoniert haben. Mindestens die erste Staffel hätte davon handeln müssen, wie die beiden Crews sich zusammen raufen, aber doch nicht das Phänomen der Woche untersuchen *grummel* Einer der schwersten Fehler, den die Serie machen konnte (Zusammen mit der Entmystifizierung der Borg)...

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