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China: Geschichte und Politik
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Gerade aber zu diesem Thema wollte ich noch ne Frage anbringen. Glaubt Ihr das Länder wg. China bewusst nicht antreten? Sicher müsste das gesammelt gemacht werden, denn wer es sich mit China so verscherzt wird sicher weniger Geld machen.
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Es hat diesen Anschein. Die Maoisten sind ja fast in Panik, wenn man z.B. sieht, dass sie Reisen auf den Mount Everest von China aus nicht mehr erlauben, weil sie Angst haben, Leute könnten dort gegen den olympischen Fackellauf zum Anlass nehmen, für die Freiheit Tibets zu demonstrieren.Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigenOder wollen die Chinesen gerade deshalb noch mal schnell die Fakten gerade rücken?
Schweigen würden ich nicht sagen. Die meisten westlichen Regierungen haben der chinesischen Regierung den Ratschlag gegeben, dass sowas nicht gut wirkt und dies doch nur friedliche Demonstranten seien. Teilweise kam auch wirkliche Kritik.Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigenEs ist ein Verbrechen, was China da betreibt. Aber na klar, die Welt wird schweigen, wie immer.
Nur was folgt daraus? Bezeichnend ist, dass die USA, deren Regierung ja kritischer gegenüber dem chinesischen Regime als die meisten europäischen Regierungen war, China gerade erst von ihrer Liste der Länder, die schwere Menschenrechtsverletzungen, gestrichen haben - und dann ein paar Tage später von der Realität wieder eingeholt zu werden.
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Also beim besten Willen, das sehe ich nun wirklich nicht einseitig!Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigenSo einseitig darf man das aber auch nicht sehen, es steht ja in deinem Link, dass die Tibeter auf Polizisten,... losgingen, auch chinesische Geschäfte wurden zerstört. Wenn die Tibeter schon gegen Gewalt sind, sollten sie zuerst mal selbst anfangen, auf diese zu verzichten.
Das die Tibeter den 49. Jahrestag einer ihrer schmerzlichsten Momente in Erinnerung rufen wollen, ist doch wohl nur allzu verständlich, oder?
Dieses Volk hat damals eine wichtige Identifikationsfigur verloren und musste mit ansehen, wie ihre eigene Kultur unter den chinesischen Doktrinen erstickt wurde und wird.Zitat von Spiegel OnlineAuslöser der aktuellen Proteste war der 49. Jahrestag eines Aufstandes gegen die chinesische Armee - 1959 war der Dalai Lama aus seinem Sommerpalast als Soldat verkleidet über die Grenze nach Indien geflohen.
Der Dalai Lama selbst fordert inzwischen ja nicht einmal mehr die Unabhängigkeit Tibets, sondern eine Akzeptanz und Tolerierung eigener Kultur- und Glaubenswerte durch China.
Diese überzogene Reaktion seitens der chinesischen Einsatzkräfte kann ich mir nur damit erklären, dass dort wirklich eine große Nervosität vor den Spielen besteht, in deren Vorbereitungen (Fackeldurchzug zum Everest) die Medien verstärkt auf dieses Land schauen werden. Ich hoffe, dass dieses bereits jetzt schon der Fall sein wird.
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Ich bin jetzt kein Experte, um zu wissen was besser ist: ob jetzt menschenverachtende Maoisten oder wieder ausbeutende Mönche Tibet regieren. Dass pausenlos Menschenrechte aufs Schärfste verletzt werden und Menschen als Arbeitssklaven ohne eigenständige Existenz missbraucht werden, ist allerdings ein Problem, das die komplette Volksrepublik tangiert und für das schleunigst eine Lösung gefunden werden muss, bevor das Land den Status einer globalen Macht erringt und diese Sitten in der Welt salonfähig macht, so wie es die Vereinigten Staaten schon jetzt tun.
Absolute Zustimmung. Eventuell auch mit einer Gegenveranstaltung. Sposoren dazu zu finden, dürfte eigentlich nicht zu schwer fallen. So haben zum Beispiel zwei der größten Sponsoren des IOC (ein Getränkehersteller aus Atlanta und eine Fast-Food-Kette aus Chicago) zwei gleichwertige Erzfeinde, die nur darauf brennen, bei einem derartigen Großevent aufzutreten.Zitat von Oberst-Snake Beitrag anzeigenIch finde der Westen sollte die Spiele bei diesen extremen Menschenrechtsverletzungen boykottieren.
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Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigenSo einseitig darf man das aber auch nicht sehen, es steht ja in deinem Link, dass die Tibeter auf Polizisten,... losgingen, auch chinesische Geschäfte wurden zerstört. Wenn die Tibeter schon gegen Gewalt sind, sollten sie zuerst mal selbst anfangen, auf diese zu verzichten.
Also wenn denn Land seit 50 Jahren von einem Nachbarn besetzt wird. Deine Kultur mit Füssen getreten wird und du wegen der geringsten abweichenden Meinung von der Polizei und Miliz Krankhausreif geschlagen oder gar getötet wirst, dann wirst selbst du mal zur Gewalt greifen. Und dann auch zu recht wie ich finde.
Ich finde der Westen sollte die Spiele bei diesen extremen Menschenrechtsverletzungen boykottieren.
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So einseitig darf man das aber auch nicht sehen, es steht ja in deinem Link, dass die Tibeter auf Polizisten,... losgingen, auch chinesische Geschäfte wurden zerstört. Wenn die Tibeter schon gegen Gewalt sind, sollten sie zuerst mal selbst anfangen, auf diese zu verzichten.Zitat von EREIGNISHORIZONT Beitrag anzeigen--> Zum Bericht auf Spiegel Online
China tut sich was seine PR zu den olympischen Spielen angeht, mit Sicherheit keinen großen Gefallen in diesen überzogenen Reaktionen der Einsatzkräfte im okkupierten Tibet.
Oder wollen die Chinesen gerade deshalb noch mal schnell die Fakten gerade rücken?
Es ist ein Verbrechen, was China da betreibt. Aber na klar, die Welt wird schweigen, wie immer.
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Tote bei Aufruhr in Tibet - Dalai Lama in Sorge
--> Zum Bericht auf Spiegel OnlineZitat von Spiegel OnlineEs sind die größten Proteste in Tibet seit fast zwei Jahrzehnten: Geschäfte und Autos brennen, Schüsse fallen, es gibt mehrere Tote - die Straßenkämpfe zwischen Mönchen und chinesischen Sicherheitskräften eskalieren. Das Militär verhaftet Demonstranten, der Dalai Lama reagiert alarmiert.
China tut sich was seine PR zu den olympischen Spielen angeht, mit Sicherheit keinen großen Gefallen in diesen überzogenen Reaktionen der Einsatzkräfte im okkupierten Tibet.
Oder wollen die Chinesen gerade deshalb noch mal schnell die Fakten gerade rücken?
Es ist ein Verbrechen, was China da betreibt. Aber na klar, die Welt wird schweigen, wie immer.
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Wenn Europa so einfach zu erobern wäre hätte man es von Chinesischer Seite auch getan. Die Eroberung der USA dient ja auch dazu den Europäern zu zeigen das sich sich keine Hoffnungen machen sollen. Aber egal die Chinesen wurden im Balkan und Sibirien erstmal gestoppt und jetzt steht Europa und (wohl auch der nicht Eroberte Teil Russlands, von den man bestimmt auch Rohstoffe bekommt) unter einer Blockade. Am ende de Buches ist es ja sowieso egal. *g *
@ FallenGuard: interessanter Link
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Das Buch *Invasion* lese ich gerade. Spannend geschrieben, vor allem die Rückblicke wie es dazu kam.
Muss aber noch korrigieren, die Europäer haben sie nicht unbedingt aufgehalten (wobei ja besonders die Deutschen Streitkräfte laut dem Buch den Hauptteil am Kampf am Balkan tragen) sondern die Chinesen haben einfach eine Blockade über Europa verhängt, da kommt nix raus oder rein.
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Telepolis hat einen interessanten Artikel über die politische Zukunft Chinas veröffentlicht. Lesenswert!
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2. WK revisited? Diesmal halt mit China anstatt Japan, bisschen plump...
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Ging es hier nicht um China und sein Militär?
Ach ja ich empfehle zu diesem Tehma auch einen guten SciFi Roman nämlich "Invasion" von Eric L. Harry. Die VR China Expandiert gewaltig und fällt erst und Korea, Taiwan, Australien und Japan ein. Um später über Indien und den Nahen Osten in Richtung Europa vorzustoßen. Um dort aber von den Europäischen Streitkräften aufgehalten zu werden. Die Invasion auf Europa stoppt dabei schon auf den Balkan und in Sibirien. Nun starten die Chinesen einen Angriff auf die USA, müssen aber wegen zu hoher Verluste schließlich aufgeben.
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Wäre toll wenn ihr wieder auf das eigentliche Thema des Threads zurückommen könntet.
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Nee, da steht keine Definition. Vielleicht solltest du mal nachschauen, was das Wort "Definition" bedeutetZitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigenSchreibt er doch

Ist jetzt Fortschritt möglich: ja oder nein? So wie du argumentierst, bringst du nur billige Ausreden, weil DU ja dafür bist, Kriege zur Durchsetzung von Interessen zu benutzen. Aber da ist es schon sehr primitiv und leicht durchschaubar, Mittel, die du aktiv befürwortest, auf Instinkte, eine "anthropologische Konstante" oder andere biologische Gesetze zurückzuführen.Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigenDie gesellschaftliche Struktur ist wie sie ist, face it.
Nein. Du solltest wohl auch nachschauen, was das Wort "Instinkt" tatsächlich (und nicht umgangssprachlich) bedeutet. Jemand, der andere dazu zwingt, für ihn zu kämpfen, kann nicht nach seinen Instinkten handeln.Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigenEs ist vollkommen irrelevant ob man selbst gewaltätig wird oder andere für sich die Drecksarbeit erledigen lässt. Man folgt – freilich auf einen recht zivilisietten Niveau – Instinkten.
Du vergisst etwas entscheidendes! Damals waren die USA schon längst von dem Morgentau-Plan (nicht Churchills-Plan) abgegangen und wollte die BRD aufrüsten. Gegen die USA konnte die französische Regierung diesen Plan nicht durchsetzen, sie brauchten also eine Alternative, um sicher zu stellen, dass sich die BRD nicht zu einer Bedrohung entwickeln konnte.Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigenDie Bedrohung durch Deutschland auszuschalten war im Jahre 1952 herzlich unnötig.
Du verwechselst den Marshall-Plan mit der EGKS. Der Marshall-Plan hatte als Ziel das zerstörte Europa wieder aufzubauen, um dessen wirtschaftliche Leistung für den Kalten Krieg nutzen zu können.
Der Schumann-Plan war da da mehr in die Zukunft gerichtet und beruhte eben bereits auf der Annahme, dass die BRD sowohl wirtschaftlich als auch militärisch wieder erstarken wird (es gab ja auch ehrlich gesagt angesichts des damaligen Zustands der deutschen Wirtschaft keinen Grund anzunehmen, dass sich Deutschland nicht erneut zu einer dominierenden Wirtschaftsmacht entwickeln wird. Zerstörungen gab es ja im Wesentlichen bei der Infrastruktur und den Wohnungen - und in nur einem sehr viel geringeren Umfang bei der Industrie. Da war Frankreich mindestens so hart getroffen, wie Deutschland.).
Deshalb war das Ziel, die BRD wirtschaftlich einzubinden. Es war eine politische Massnahme, die im Gegensatz zu den Versuchen, Deutschland mittels massiver Aufrüstung und militärischer Bündnisse (gegen Deutschland) unter Kontrolle zu halten bisher sehr erfolgreich war.
Das ist sicher auch nicht meine Meinung, weil sich in Bezug auf Angriffskriege es ja z.B. in der BRD klare Rückschläge gabZitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigenJa natürlich, im Sinne von „jetzt geht’s nur noch aufwärts“.
Also: erst denken, bevor du was schreibst
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Verträge nützen nichts. Einverstanden. Trotzdem schließt man sie. Man schließt einen Atomwaffensperrvertrag. Der ist nutzlos, wenn ihn niemand durchsetzt. Trotzdem schließt man ihn. Man schließt tausende Verträge, die offensichtlich völlig nutzlos sind, wenn sie niemand durchsetzt. Trotzdem schließt man sie. Warum sollte es in diesem Fall anders sein?Zitat von Cmdr. Ch'ReI
Verträge nützen nichts.
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