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    Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
    Das ist eben das Wesen der Unendlichkeit. Ein ewiges Leben ist unendlich und damit werden unendlich viele Ereignisse auch unendlich oft stattfinden.
    Unsinn ich kann auch unendlich viele Dinge viermal erleben das füllt die Ewigkeit auch 4x unendlich ist unendlich, unendlich mal unendlich aber auch.

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      Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
      Unsinn ich kann auch unendlich viele Dinge viermal erleben das füllt die Ewigkeit auch 4x unendlich ist unendlich, unendlich mal unendlich aber auch.
      Was genau ist Unsinn? Natürlich kannst du unendlich viele Dinge 4mal erleben. Das wäre zwar langweilig, aber erst einmal unproblematisch. Die Qual fängt ja damit an, das alles auch unendlich mal unendlich in einem ewigen Leben stattfinden kann und wird.

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        Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
        Was genau ist Unsinn? Natürlich kannst du unendlich viele Dinge 4mal erleben. Das wäre zwar langweilig, aber erst einmal unproblematisch. Die Qual fängt ja damit an, das alles auch unendlich mal unendlich in einem ewigen Leben stattfinden kann und wird.
        Es ist Unsinn zu sagen, dass man unendlich viele Dinge unendlich mal wieder erleben wird. Das ist nicht zwangsläufig so und man hat ja auch die Ewigkeit Zeit Erlebtes zu vergessen. Zudem ist nicht gesagt, dass das ewige Leben vergleichbar ist mit dem diesseitigen, wenn wir beim hinüberwechseln die Fähigkeit zu erinnern einbüßten, wären die Wiederholungen nicht langweilig.
        So wie der Nexus in ST VII oder das Elysion in HTLJ.

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          Ich werde nun ein letztes mal meine Frage wiederholen.
          Damit niemand sagen kann ich habe es nicht deutlich gemacht.

          Wieso kontert man die Schöpfung mit der Evolutionstheorie?
          Was hat das eine mit dem anderen zu tun.
          An alle Atheisten und Gegner der Schöpfung....

          Es ist so als ob man versucht die Fernsehgeräte zu erklären ohne dabei das Licht mit einzubeziehen.

          Das erinnert mich an ein Posting das ich irgendwo gelesen habe.

          Google: Ich kenne alles!
          Facebook: Ich kenne alle.
          Internet: Ohne mich wärt ihr gar nichts!
          Elektrizität: Ja...ja Quatscht ruhig weiter!


          Die Schöpfung hat vor der Evolution statt gefunden...wer das nicht glaubt der ist bedauernswert.
          Die Evolution erklärt den Weg nicht die Geburt.

          Niemand ist gegen die Evolution..auch Kreationisten (die Gesunden) nicht.
          Das einzige was ich persönlich nicht glaube ist das ich ein Affe gewesen sein soll.
          Das kann mir niemand beweisen....oder?
          Vermuten....ja!
          Aber da wir schon bei Vermutungen sind...ich vermute das die Schöpfung statt gefunden hat.
          Wieso bin ich mehr im Beweiszwang als ihr...wo wir doch alle eher Vermuten als beweisen können?

          Für das entstehen des Lebens habe ich eine Vermutung: Die Schöpfung.
          Ihr?
          Habt ihr etwas besser zu bieten was nicht so viele (angeblich) Lücken und Widersprüche hat?
          Habt ihr was Handfestes?


          Seit logisch und denkt nach.
          Glaube schadet niemandem wenn dieser über positive Einstellungen und positive Gedanken spricht.

          Dabei glauben wir alle an die Gesetze des Staates obwohl der Staat auch ein Gebilde ist und keine festgesetzte Form hat.
          Alle glauben wir an die Liebe, die Treue, die Vernunft, das Einsehen, die Reue, die Ehre.u.s.w.
          Stört euch das Wort Gott so sehr?
          Warum? Was habt ihr davon ob es die Bibel ist oder das Koran oder die Tanach?
          Alle sprechen über eine und die selbe Macht.
          Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

          Kommentar


            Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
            Zudem ist nicht gesagt, dass das ewige Leben vergleichbar ist mit dem diesseitigen, wenn wir beim hinüberwechseln die Fähigkeit zu erinnern einbüßten, wären die Wiederholungen nicht langweilig.
            Da gewinnt der Psalm "Selig sind die geistlich armen, den ihrer ist das Himmelreich" eine ganz neue Bedeutung. Die Ewigkeit mit Alzheimer zu verbringen, das sind ja schöne Aussichten.
            Mir scheint das ein ziemlich irrer Plan zu sein: da Erschafft man ein Universum, füllt es mit einer vernunftbegabten Spezies aus, um dann jene welche die moralische Auslese überstanden haben, bis in alle Ewigkeit in einem erinnerungslöschenden Jenseits aufzubewahren.
            Falls Gott hier mitliest, sei so nett und mach bei mir nach dem Tod wirklich Schluss.
            Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
            Dr. Sheldon Lee Cooper

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              Der erste Pfeil

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Bauen wir ersteinmal ein paar Fakten auf(weis mich darauf hin wenn ich deiner Meinung nach einen Fehler mache/auf einem falschen Argument meine These aufbaue):
              1. Eltern prägen ihre Kinder per Erziehung meist in Richtung ihrer eigenen Religion(==>Tendenz das kindliche Urvertrauen auch in Richtung Religion einzubringen).
              Das bezweifle ich nicht. Dies trifft aber auch für das Vermitteln nichtreligiöser Weltbilder, wie den Agnostizismus und Atheismus, zu.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              2. Religiös zu sein kann jemandem helfen mit einer schwierigen Lebenssituation zurecht zu kommen. Ob durch Gott oder durch einen Placeboeffekt lassen wir mal dahingestellt.
              ===>Es existieren Ansätze, warum Religion sich in der menschlichen Gesellschaft durchsetzen konnte.
              Ja, offensichtlich liegt es in der Natur des Menschen, religiös zu Denken und zu empfinden. Dieses kann man sowohl so deuten, dass diese Veranlagung zur Spiritualität und zum Theismus führte. Andererseits kann man argumentieren, dass ein Sinn dahintersteckt, dass wir Gott denken können. Der Zweite Punkt führt also m. E. als Zwischenergebnis zum Agnostizismus.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              4. Es ist möglich dass sich verschiedene Spezies mit der Zeit an ihren Lebensraum anpassen und sich verändern, um mal etwas ganz banales zu nehmen: Wenn wir alles ab dem Anfang der Viehzucht als Mensch zählen lässt sich z.B. beobachten dass sich z.B. in Europa, wo viel Milch konsumiert wurde, die Laktosetoleranz entwickelt hat. (Laktoseintoleranz ? Wikipedia) ===> Teilbeweis für eine Evolution wie von Darwin postuliert. Mit der Zeit entstehen also Anpassungen an den jeweiligen Lebensraum, dabei entfernt man sich immer mehr von dem Ursprungszustand. Es ist also logisch dass diese sich mit der Zeit ansammeln, und zwar solange bis man z.B. ein Tier hat, das sich soweit von seiner eigenen Spezies entfernt hat dass man es nicht mehr als Mitglied dieser Spezies erkennt ===> Beweis für eine Entwicklung neuer Arten aus vorhergehenden===> Das ist folglich wiederum ein Beweis für die Evolutionstheorie.
              Nun, biologische Evolution und Schöpfung müssen nicht zwangläufig als unvereinbare "Gegner" aufgefasst werden. Was hälst Du von der konkordanten Interpretation der Schöpfung?

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Nun verlassen wir aber mal das "sichere" Wasser und gehen weiter zurück, nämlich zu dem Punkt wo die meisten Kreationisten ansetzen:
              Dem Ursprung des Lebens/der Schöpfung.
              Wir wissen: Wenn sich durch "Zufall" irgendwo Leben entwickelt und es überlebt dann reproduziert es sich selbst. (Der Stein muss quasi nur ins Rollen gebracht werden und rollt dann von selbst weiter). Wir wissen ebenfalls dass es sich bei dem Menschen um eine Lebensform handelt, um uns diese Frage also stellen zu können muss dies also auf die eine oder andere Art und Weise passiert sein. Da kann es noch so unwahrscheinlich sein - solange es möglich ist, wird es irgendwo oder irgendwann auch mal passieren. Der kreationistische Ansatz geht davon aus dass das Leben (bzw. das Universum an sich) von einer Art Entität erschaffen wurde, die damit z.T. ihre eigenen Pläne - welcher Art auch immer - verfolgte. Das Problem hierbei ist dass die Kreationisten meist Thesen aufstellen die so formuliert sind dass sie sich weder beweisen noch widerlegen lassen(Kennst du Russels Teekanne? Falls nicht: Russells Teekanne ? Wikipedia). Z.B. wird "Gott" einfach viel zu vage definiert, hinzu kommt dass er ja nicht an die Naturgesetze in unserem Universum gebunden sein soll, heißt wer garantiert überhaupt dass ein "Gott" an unseren Bedeutungskontext gebunden ist/ein Bewusstsein in einer Form hat die wir verstehen können, ja sogar ob das dann überhaupt noch als Bewusstsein zählen würde. Ohne Naturgesetze gibt es keine Konstanten, d.h. ein solcher Gott würde (vermutlich) gleichzeitig existent und nicht existent sein. ...
              Gott liegt in der Tat außerhalb naturwissenschaftlicher Betrachtungen. Darum führen die Naturwissenschaften mMn erst einmal zum Agnostizismus. Worüber wir naturwissenschaftliche Aussagen tätigen können ist die Welt, das Universum, welches Leute wie ich auch gerne als Schöpfung deuten.

              Dieser fundamentaler Unterschied zwischen einem Schöpfergott und der physischen Welt zeigt deutlich, dass es sich bei Russels Teekanne mitnichten um eine geeignete Analogie zu Gott handelt.
              Astrophysikalisch betrachtet tendiert die Wahrscheinlichkeit, dass eine Teekanne bei der Entstehung des Sonnensystems entsteht und zwischen Erde und Mars um die Sonne kreist, AFAIK gegen null und ist somit vernachlässigbar klein. Diese Folgerung kann man ziehen, obgleich sich die Teekanne der direkten Beobachtung entzieht, weil sie in einem Bereich postuliert wird, über den wir physikalische und mathematische Aussagen tätigen können und diese schließen Russels Teekanne nun mal mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.

              Ein transzendenter Schöpfergott entzieht sich aber, wie Du selbst festgestellt hast, einer naturwissenschaftlichen Betrachtung und ist somit nicht analog zu Russels Teekanne.

              Ferner wird die Teekanne völlig grundlos postuliert. Dies verhält sich beim Schöpfergott aber grundlegend anders.
              Bereits Aristoteles nahm "einen ersten Pfeil" (eine erste Ursache) an, um nicht in einen infiniten Regress zu enden. Diesen kann man lösen, indem man eine erste Ursache postuliert. Lehnt man Theorien ab, gem. der eine solche Ursache dem Nichts entspringt, führt dies AFAIK zu einer "ersten Ursache" mit ewigen Charakter.
              Es gibt durchaus kosmologische Theorien, welche eben eine solche Ewigkeit vor unserem beobachtbaren Universum postulieren.
              Die eine, die mir einfällt, wäre John Richard Gott's zeitartige Schleife, aus der unser Universum hervorgegangen sein könnte. Diese zeitartige Schleife wird IMHO als gegeben vorausgesetzt. Innerhalb dieser Schleife ist der Ablauf m. W. linear, aber ähnlich einem Kreis ist dieser ohne Anfang und daher ebenso endlich wie "ewig".
              Nimmt man an, dass ganz viele Universen aus dieser zeitartigen Schleife (die hier den Urknall ersetzt) hervoringen und weiterhin hervorgehen, dann könnte unser Universum zufällig so beschaffen sein wie es ist (anthropisches Prinzip).

              Eine andere Theorie ist Lindes ewige Inflation. Die "erste Ursache" wäre hier ein Inflationsfeld, welches ewig ist. Dieses Inflationsfeld erzeugt sog. "Domänen" und einer dieser Domänen beinhaltet unser sichtbares Universum.
              Da in dieser Theorie durch den Prozess der Inflation die Inhomogenität "geglättet" wird, kämen IMHO als Ergebnis beliebig viele homogene Domänen heraus. Dies führt allerdings zu einer Beliebigkeit, welche (sofern ich Dannyboy in diesem Punkt richtig verstanden habe) mit dem anthropischen Prinzip kollidiert.

              Bereits bei dieser Gegenüberstellung fällt Dir sicherlich auf, dass die kosmologischen Theorien einander infrage stellen. Daher fasse ich sie eher als Wege zur Erkenntnisgewinnung (Zwischenergebnisse), denn als abschließende Weltbilder auf.
              Dies gibt mir genug Raum, auch einen Schöpfer als "erste Ursache" in Betracht zu ziehen.
              Nun könnte man fragen, wieso ich denn nicht gleich zum Polytheisten werde? Nun, genüg es nicht eine ewige erste Ursache, welche also selbst ohne Anfang ist, zugrundezulegen, um den infiniten Regress zu vermeiden? Daneben mag es ja reichlich Raum für weitere Gottheiten geben, aber Ockham's Skalpel legt doch nahe, der Theorie den Vorzug zu geben, die mit weniger Annahmen auskommt, um zum selben Ergebnis zu kommen.
              Der Monotheismus minimiert die theistische Deutung der Ursache auf einen einzigen Schöpfergott, der gewissermaßen den "ersten Pfeil" abschoss.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Ich wäre neidisch auf dich wenn du eine Form der Religion entwickelt hättest die es erlaubt gleichzeitig gläubig und gleichzeitig ungläubig zu sein( Agnostizismus ist meiner Meinung nach ein ganz winziges bisschen anders).
              Dies war zwar nicht an mich gerichtet, doch diese Umschreibung passt ganz gut auf mich. Allerdings hast Du keinen Grund darauf neidisch zu sein. In der Tat bin ich neidisch auf jene, die frei von Zweifeln sind.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Zusammenfassung:
              Evolutionstheorie in dem Zusammenhang dass sich neue Spezies aus den vorhergehenden entwickeln=bewiesen.
              An dieser Stelle würde ich eher von Belegen sprechen.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Schöpfung durch irgendein übernatürliches Wesen= per Definition eigentlich unmöglich da alles was existiert auf seine eigene Art und Weise natürlich ist.
              Das ist ein Postulat, welches keinesfalls zutreffen muss.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Etwas übernatürliches wäre also nicht natürlich(Wortsinn= Über der Natur, also kein Teil davon), und folglich nicht existent.
              Diese Folgerung erscheint mir keinesfalls zwingend.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Wenn wir für eine Existenz Wechselwirkung voraussetzen (Bsp: Schrödingers Katze), dann darf der postulierte Gott allerdings nicht nicht existieren, da er ja wechselwirkt.
              ===>Widerspruch
              Der Widerspruch resultiert auf Dein Postulat, welches mir nicht einleuchtend erscheint.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Nehmen wir das aber mal nicht so streng und sagen einfach ein intelligentes Wesen, dann ist es in der Theorie möglich. Das wäre dann aber kein allmächtiger Gott so wie z.B. von der Bibel beschrieben.
              Warum schießt Du für ein solches Wesen die essenzielle Allmacht aus?

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Ich würde gerne darauf hingewiesen werden, falls ich Argumentationsfehler gemacht habe. Ich möchte abschließend noch ergänzend meine eigene Sichtweise zum Ausdruck bringen:
              Es gibt keinen Sinn des Lebens, nach aller Wahrscheinlichkeit gibt es auch kein "danach" für dich als Persönlichkeit. Es ist also eigentlich egal wie du ein Leben lebst, und sterben kannst/wirst du später immer noch(==>Selbstmord nicht sinnvoll). Man möchte also das ganze solange wie möglich "auskosten"===>Man will sich das Leben so angenehm wie möglich gestalten===>Daraus lässt sich so ziemlich alles ableiten, z.B. das Leben in einer Gemeinschaft bringt Vorteile und ermöglicht ein angenehmeres Leben. Moralvorstellungen und ähnliches lassen sich ebenfalls ableiten, z.B. warum man andere nicht schlecht behandeln sollte: 1.
              Sie könnten sich dann zur Wehr setzen und dir ein unangenehmes Leben bereiten.
              2.
              Symbiotische, nicht parasitäre Handlungsweisen tragen ebenfalls dazu bei, da man der andere so ebenfalls ein angenehmeres Leben hat und keinen Grund hat quasi zu revoltieren. Die Erfahrung hat gezeigt dass Systeme ohne Gleichberechtigung immer zerfallen wenn eine Partei in der Lage ist Widerstand zu leisten.
              Danke für Deine qualifizierte Ausführung zu Deiner Sichtweise. Was mir dabei auffällt, dass die Moral auf egoistischen Motiven beruht. Demnach resultiert moralisches Verhalten nur aus der Reflektion der eigenen Situation, um Nachteile für sich zu vermeiden.
              Wenn dann aber jemand zur Ansicht gelang, dass unmoralisches Verhalten vorteilhaft wäre, dann würde er sich eben dafür entscheiden.

              Und hier sehe ich einen entscheidenen Unterschied zum christlichen Glauben. Dort ist der Mensch im Grunde zur Selbstlosigkeit fähig und u. U. bereit, auch Nachteile zugunsten dessen, was als gut und gerecht verstanden wird, im Kauf zu nehmen. Das Handeln wird nicht allein aus egoistischen Selbstzweck abgeleitet, sondern aus der selbstlosen Liebe (Agápē) gegenüber den Nächsten, die nach der Logik der Goldenen Regel niemanden auschließt (jesuanischer Umkehrschluss: Als Notleidener wünscht man von jedem, dass er sich einem selbst als Nächster erweist). Die Nächstenliebe wird so zur bedingungslosen, umfassenden Menschenliebe.
              Der Egoismus wird hier durch die Nächstenliebe ausbalanciert und dadurch ausgewogen. Dadurch wird eine egozentrische Orientierung vermieden.

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Eine Anekdote noch:
              @Halman: Ich bin erst kürzlich durch Zufall dahinter gekommen was dein Username bedeutet. Ich hoffe mal dass 3001: Die letzte Odyssee mit 14 noch nicht zur Allgemeinbildung zählt.
              Mit 14? Wie kommst Du auf diese Zahl?

              Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen
              Und noch eine Anekdote:
              Das wirkliche Problem ist nur organisierte Religion mit Absolutheitsanspruch ("Wir haben recht."), d.h. wenn man sie aktiv z.B. durch religiös motivierte Feste auslebt.
              Warum sollte es problematisch sein, wenn religiöse Feste gefeiert werden?
              _________________________________________________________________

              Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
              In den USA ist kürzlich ein Kind an einer lächerlichen Infektion gestorben, weil die Eltern glaubten, Heilung käme nur von Gott.
              Der Evangelist Lukas war Arzt und hätte diese Nachricht vermutlich mit Bestürzung vernommen.

              Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
              Welche? Die kosmische Evolution? Die chemische Evolution? Die biologische Evolution? Die technische Evolution? Die kulturelle Evolution?...
              Die technische Evolution ist aber intelligent gelenkt, weil sie von Menschen kreiert wird.
              _________________________________________________________________

              Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
              4.Warum schreibt der Autor einfach irgendwelche Zeitangaben?
              Weil er damit etwas besonderes hervorheben wollte....passt dir diese Antwort nicht dann frag einen Autor warum er manchmal übertreibt...er wird es wissen!
              Dabei handelt es sich nicht um eine Übertreibung, sondern um eine theologische Unterteilung. Die sechs Tage und der Ruhetag ergeben zusammen eine theologische Einheit (die Sieben symbolisiert Vollkommenheit).

              Ein moderner Sachtext kennt exakte Zeitangaben und ermöglich Berechnungen, aber kein altertümlicher Schöpfungsbericht, welcher einem Kulturkreis von mythologisch geprägten Menschen entspringt, die in Symbolen dachten.
              _________________________________________________________________

              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
              Ich bin kein Christ gibt es Bibel stellen, mit denen sich Christen verbindlich identifizieren müssen? (Bergpredigt o.ä)? Wenn ja woran erkennt man diese Stellen?
              Daran, welche Bedeutung ihnen im Textzusammenhang zugeschrieben werden. So sind die Aussagen in den Gottesreden bedeutsamer, als die von Menschen.

              Die biblische Grundlage des Glaubens sind ja die sog. Testamente. Die Widergabe Testament ist allerdings irreführend.

              Es handelt sich um eine unpräzise Übersetzung des hebr. בְּרִית (berît) und des griech. διαθήκη (diathēkē). Diese Wörter bedeuten Bund. Das sog. Alte Testament ist also der mosaische Gesetzesbund (den Gott laut der Bibel am Berg Sinai mit Israel schloss) und das sog. Neue Testament ist der Neue Bund, den Jesus mit seinem Jüngern beim Abendendmal schloss.
              Mit der Übersetzung ins Lateinische wurden die Wörter בְּרִית und διαθήκη als testamentum wiedergegeben und so wurde aus Bund Testament. (Daher vermied ich im Laufe der Diskussion auch häufig die Ausdrücke AT und NT und schrieb stattdessen Tanach und christliche Schriften.)

              Diese Bündnisse sind von entscheidener Bedeutung. Der Kern des mosaischen Gesetzesbundes ist der von Gott selbst geschriebene Dekalog (die Zehn Gebote).
              Für das Judentum ist die Thora besonders heilig und steht über allen anderen Schriften.

              Eine für das Judentum und die Bibel sehr bedeutsame Passage ist AFAIK jene, in der geschildert wird, wie das Buch von Mose im Tempel gefunden wird und welche Folgerung der König daraus zieht (s. auch 2. Könige 22:8)
              Zitat aus 2. Chronik 34:
              14 Als sie nun das Geld, das im Tempel des HERRN eingegangen war, herausnahmen, fand der Priester Hilkia das Buch mit dem von Mose herrührenden Gesetz des HERRN. 15 Da hob Hilkia an und sagte zum Staatsschreiber Saphan: »Ich habe das Gesetzbuch im Tempel des HERRN gefunden!« Damit übergab Hilkia das Buch dem Saphan. 16 Dieser überbrachte dann das Buch dem König und erstattete außerdem dem Könige folgenden Bericht: [...] 18 Weiter machte der Staatsschreiber Saphan dem Könige noch die Mitteilung: »Der Priester Hilkia hat mir ein Buch gegeben«; und Saphan las dem Könige daraus vor. 19 Als nun der König den Inhalt des Gesetzbuches vernahm, zerriß er seine Kleider 20 und gab sodann dem Hilkia und Ahikam, dem Sohne Saphans, ferner Abdon, dem Sohne Michas, und dem Staatsschreiber Saphan und Asaja, dem Leibdiener des Königs, folgenden Befehl: 21 »Geht hin und befragt den HERRN für mich und für die, welche in Israel und Juda noch übriggeblieben sind, in betreff des Wortlautes (oder: Inhaltes) des Buches, das man aufgefunden hat; denn groß ist der Grimm des HERRN, der sich über uns ergossen hat, weil unsere Väter die Weisungen des HERRN nicht beachtet haben, um alles zu tun, was in diesem Buche geschrieben steht.«
              Diese Einsicht ist für die Entwicklung des Judentums von fundamentaler Bedeutung.

              Für das Christentum bilden natürlich die Lehren von Jesus Christus die Glaubensgrundlage. Dabei stellt die Bergpredigt einen Höhepunkt dar, weil darin Jesus eine grundlegende und revolutionäre Predig hält und die progressiv formulierte goldene Regel zum Kern seiner Lehre macht (ansporn zum Gutes tun).

              Ferner wird in den Evangelien festgestellt, dass die größten Gebote der Thora jene der Liebe zu Gott und den Menschen sind.

              Die Grundsätze des Dekalogs, die größten Gebote (Gebote der Liebe), die Bergpredigt/Feldrede Jesu und insbesondere die Goldene Regel sind für Christen AFAIK verbindlich. Dazu gehört der Grundsatz der Barmherzigkeit, was die Bereitschaft einschließt, anderen ihre menschlichen Fehler zu vergeben.

              Ein guter Freund von mir schrieb mal:
              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
              Grundlage des Christentums sind nun einmal die Lehren von Jesus Christus und die sind keineswegs gewaltfördernd.
              Im folgenden zitiere ich Aussüge aus einem ausgezeichneten Beitrag, der mMn sehr lesenwert ist:
              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
              ... Ob eine Interpretation im Sinne des zugrunde liegenden Textes legitim ist, muss sich nicht nur an Einzelpassagen belegen lassen, sondern auch daran, ob sie im Zusammenhang des gesamten Textes zu einer gewissen Schlüssigkeit gelangt.

              Gewalttaten aufgrund entsprechender Interpretationen des Bibeltextes rechtfertigen zu wollen (selbst wenn sie sich auf einzelne, in solcher Weise auslegbare Passagen berufen), kann im Sinne eines in sich schlüssigen Textverständnisses nur als illegitim gewertet werden, weil sie an den 10 Geboten oder der Bergpredigt scheitern müssen, die ja Teil der selben Textsammlung sind.

              [...]

              ... Zusammen mit der rein textkritischen, also inhaltlichen Ebene ergibt sich eine weitere Dimension, die den Interpreten daran hindern sollte, die biblischen Texte als gewaltbefürwortend auslegbar zu betrachten, denn immerhin handelt es sich beim Dekalog und dem Deuteronomium um das Kernstück alttestamentlicher Ethik und bei der Bergpredigt/Feldrede um den Kern christlicher Ethik, die wiederum ganz konkreten Bezug auf diese 10 grundlegenden Gebote nimmt. Alle anderen Passagen der christlichen, wie der jüdischen Bibel müssen sich an diesen übergeordneten Gesetzen messen lassen.

              [...]

              Im Übrigen sind die kanonischen Evangelien als konkrete Auslegung des Alten Testaments geschrieben, wodurch alle, aber auch alle einzelnen Passagen der jüdischen Bibel - die dadurch für Christen erst zum "Alten" Testament wird - in ihrem Sinne interpretiert werden müssen. Das wiederum bedeutet, dass man sich bei einer korrekten Interpretation nicht an den ethischen Lehren der Bergpredigt vorbeischummeln kann.

              [...]

              Der Punkt ist, dass man schon wenigstens eine grobe Idee all dieser Hintergründe haben sollte, bevor man sich ans Interpretieren macht und bevor man behauptet, die Bibel könne ebenso friedliebend wie gewaltbefürwortend ausgelegt werden. Kann sie nicht!
              (Hervorhebung durch mich.)


              Zur Interpretationsspielraum schrieb er außerdem:
              Zitat von Logan5 Beitrag anzeigen
              Und ob es die gibt. Interpretierbarkeit heißt nicht, dass der Interpretationsspielraum völlig beliebig wäre.

              [...]

              Auch wenn gerade mythologische Texte - die zudem aus einer anderen Epoche und einer völlig anderen Kultur stammen - in vielfältiger Weise interpretiert werden können, hat jede Interpretation ihre Grenzen und an die stößt man genau dann, wenn sich etwas nicht am Text in seinem Gesamtkontext belegen lässt.

              [...]

              Jesus hat Toleranz und Friedfertigkeit - sogar zum Preis des eigenen Lebens - gepredigt und trotzdem hat man in seinem Namen in Jerusalem gewütet und gleich mehrere grausame Kriege geführt.
              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
              Ich bewohne diese Erde und ich sehe zig andere Menschen jeden Tag die das auch tun, ich seh von den Bergen meiner Heimatstadt Biblis und ich weiß, dass viele meiner Verwandten sicherlich dank Biblis ihren Krebs bekamen. Aber tatsächlich wurde die Erde seit Auftauchen des Menschen für uns immer komfortabler und "bewohnbarer". Daher nimmt unsere Zahl auch zu.
              Diese Bevölkerungszuname könnte in naher Zukunft unser Leben ziemlich unkomfortablel gestalten.

              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
              Wenn diese Entscheiung von den Menschen für ihre Nachfahren getroffen wurde dann war die Entscheidung sich abzuwenden moralisch böse, das kann nur ein moralisch unvollkommener Mensch tun.
              Nach christlichem Verständnis wandte sich Gott uns durch seinen Sohn zu.

              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
              Ich habe mich nie von Gott losgesagt. Mein freier Wille bedeutet mir nichts er stört mehr als er nutzt.
              Ich kann auch nicht die Nachrichten sehen und sagen OK da verhungern Kinder, dort sterben Tausende im Krieg, aber mein freier Wille ist es wert das sie dafür leiden. Das ist kein Geschenk es ist ein Fluch!
              Würde man Dich von diesem "Fluch" befreien, würdest Du aufhören eine Persönlichkeit zu sein. Dann wäre man seelisch tot.

              Zitat von Sternenjagd Beitrag anzeigen
              Schüler: Warum gibt es diese Welt, anstatt nichts?
              Naturwissenschaftler: Wissen wir nicht.

              Schüler: Warum gibt es diese Welt, anstatt nichts?
              Theologe: Gott hat sie erschaffen, weil er sie gewollt hat.
              Schüler: Warum gibt es Gott?
              Theologe : Wissen wir nicht.
              Wenn die Welt einen Anfang hat, muss es dann nicht auch eine erste Ursache geben? Wenn diese nicht die Welt selbst sein kann, was dann?
              Um den infiniten Regress zu vermeiden, scheint es mir sinnvoll zu sein, diese erste Ursache als etwas anzusehen, welches selbst keiner Ursache bedarf. Etwas Ewiges scheint mir da naheliegend zu sein. Daher ist es für mich glaubwürdig, einen ewigen Gott anzunehmen, der ohne Ursache ist.

              Aber warum überhaupt etwas existiert? Wie wäre es damit: Nichts kann nicht sein, weil nichts nicht ist. Denn wäre es, wäre es nicht nichts. Okay, dies ist nur ein Wortspiel.

              Zitat von Sternenjagd Beitrag anzeigen
              Und die These, dass die Menschenrechte in der christlichen Aussage wurzeln, alle Menschen sind vor Gott gleich, ist durchaus überlegenswert.


              Zitat von Sternenjagd Beitrag anzeigen
              Auch über den Kern gibt es verschiedene Ansichten. Das hier wird jetzt recht theologisch und vielleicht nicht jeden interessieren. Für halman und theologisch interessierte user:

              [...]
              Danke für die theologische Ausführung und den Link zur Diskussion zwischen Prof. Hans Küng (Theologie) und Prof. Harald Lesch (Astrophysiker).

              Zitat von Sternenjagd Beitrag anzeigen
              Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Matthäus 9.13

              Leider ist letzere Lesart in der Geschichte des Christentums selten anzutreffen, der richtige Glaube ( welcher Interpretation auch immer )galt meistens als wichtiger, als die richtige Tat.
              Nun, Jakobus stellt in seinem Brief klar, dass es nicht genügt, lediglich passiv zu glauben, aber nicht gem. seiner Überzeugung zu handeln. Es kommt auf einen lebendigen (aktiven9 Glauben an, der Glaubenwerke vollbringt ("Früchte" gem. Jesu Metaphorik) und von nichts anderem schrieb Paulus m. E., welches er auch entsprechen auslebte.

              Zitat von Sternenjagd Beitrag anzeigen
              Außerdem enthält das AT viele Schilderungen, die ungebildete Menschen sehr schnell zu dem Glauben führen können, dass es gottgefällig ist Heiden in Massen umzubringen. Man lese nur die Geschichte von David. Vielleicht hätte sich das Christentum anders ( besser) entwickelt, wenn man allein die Evangelien von Markus, Matthäus und Lukas als Heilige Schriften hätte gelten lassen?
              Nun, der Einleitung zufolge entstammt die Apostelgeschichte auch der Feder des Lukas und darin wird u. a. die Geschichte von Saulus erzählt. Ferner erwähnt Petrus in einem seiner Briefe Paulus. Wenn man ihn wirklich ausklammern will, müsste man dann nicht auch Lukas und Petrus ausklammern? Aber welcher Christ käme auf so eine Idee?

              Außerdem könnte man die paulinische Theologie ja auch metaphorisch auffassen.
              In gewisserweise opferten sich auch die Apostel und Urchristen für ihren Glauben, was nicht bedeutet, dass ihr gewaltsamer Tod etwas Gutes wäre. Aber die Standhaftigkeit, mit der sie für ihre Ideale einstanden, ist etwas Gutes. Dadurch wurden sie zu christlichen Märtyern (soweit ich weiß, stammt das Wort Märtyrer sogar vom altgriechischen Begriff martys ab und bedeutet "Zeuge").
              Sogesehen starb Jesus für sein Gotteszeugnis und wurde so zum Märtyrer. Sein Opfer symbolisiert den Wert der göttlichen Gnade an uns und soll uns motivieren, Jesu Vorbild nachzuahmen.

              Zitat von Sternenjagd Beitrag anzeigen
              Hunderte von Sekten, die sich wegen solcher Kleinigkeiten, wie etwa ob man die Jungfrau Maria als Mutter Gottes bezeichnen solle, gegenseitig verdammten und umbrachten.
              Aus den Korintherbriefen geht hervor, dass Paulus bestrebt war, dieser Entwicklung, die Spaltungen verursachte, entgegenzuwirken. Nach dem Tod der Apostel entfernten sich die frühen Christen leider immer mehr vom apostolischem Urchristentum, bis zur Unkenntlichkeit in der Alten Kirche.

              Zitat von Sternenjagd Beitrag anzeigen
              Und diese Geschichte wirft wieder Fragen auf, die für intellektuell redliche Christen nicht so einfach zu beantworten sein dürften: Wie konnte Gott es zulassen, dass die Menschen die Lehre, die ihnen zum Heil dienen sollte, zu einem derartigen Wahnsinn verdrehten? Wieso teilte er ihnen während ihrer ( sicher tiefen und innigen) Gebete nicht mit, dass sie sich irrten, wenn sie gnadenlos gegen Ungläubige und Ketzer vorgingen?
              Oh, er teilte es ihnen mit und zwar durch die Bibel, mit der die Kirchenväter bestens vertraut waren.
              _________________________________________________________________

              Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
              Wenn wir davon ausgehen, dass es vor unserem Universum andere Universen gegeben hat, und sie alle durch einen Zufall/Unfall entstanden sind, weiters Harmonie und genaue Gesetze benötigen, können wir weiter daraus schließen, dass entstandene Universen, deren Feinkonstanten nicht so fein abgestimmt waren, wieder untergegangen sind. Ein Universum ohne genaue Konstanten sollte nicht überlebensfähig sein. Ergo ist unser Universum einfach wieder eines, wo zufällig alles gepasst hat.
              Das ist ein denkbares Model, welches aber eine Unzahl von Universen voraussetz.

              Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
              Eine andere Überlegung ist: wieso sollten die Feinkonstanten nicht so fein abgestimmt sein? Kenst du andere Universen, wo sie sich eher grob zueinander verhalten?
              Inhomogenität ist erheblich wahrscheinlicher, als Homogenität. Die Wahrscheinlichkeit unserer Existenz ist IMHO astronomisch gering.

              Zitat von Uriel Ventris Beitrag anzeigen
              Wiederrum gilt: nur, weil das Verständnis für eine Sache fehlt, deutet das nicht auf einen Schöpfer hin. Man kann es ja gut in den letzten Jahrzehnten beobachten: Gläubige versuchen ihre abstrusen, aus der Bibel/ dem Koran usw. gegriffenen Theorien durch die Auslegung der Naturwissenschaften zu untermauern. Das ist pure Verdrängung. Die Naturwissenschaft hat keine Lücken, sondern nur Bereiche, die wir noch nicht erschlossen haben. Da dann etwas reinzuinterpretieren, nur um nicht vom eigenen Weltbild ablassen zu müssen, erscheint mir doch etwas infantil.
              Dann empfehle ich Dir, die von Sternenjagd verlinkte Diskussion zwischen Hans Küng und Harald Lesch anzuhören und dieses [Vor]Urteil noch mal zu überdenken.
              Hier noch mal der Link: Harald Lesch & Hans Küng - Gott plus Urknall = x 1/3 - YouTube
              Eine Festellung von Prof. Hans Küng lautet: "Man weiß eigentlich auch als Physiker kaum: Was ist der Urstoff des Ganzen." "Was Wirklichkeit ist, kann heute der Physiker auch nicht einfach erklären."(Zeitindex 7:00 min.)
              _________________________________________________________________

              Zitat von newman Beitrag anzeigen
              Die Sache ist nunmal nicht so simpel. Das Denken vergangener Philosophen ist nicht aus dem Nichts entstanden sondern davon mitbeeinflusst von welcher unbewussten, kulturellen Wahrnehmungswelt ihr Denken geprägt wurde, unter welchen gesellschaftlichen Umständen der Philosoph lebte, mit welchen Intellektuellen er sich auseinandersetzte, das ist ein dynamisches System, bei dem in einer mehrheitlich christlichen Gesellschaft christliche Vorstellungen natürlich eine große Einflussvariable sind, ohne die man die Geschichte und was daraus wurde nicht verstehen kann ...

              _________________________________________________________________

              Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
              Nein. Denn für Gott gibt es keine Belege.
              Ansonsten müsste man auch alle Götter einschließen.
              Die Anahme eine Gottes ist nicht analog zu der Annahme vieler Götter, da die Annahme im Polytheismus maximiert wird.

              Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
              Wenn man Allmacht attributiert, ist nichts unmöglich.
              Die Welt könnte dann auch fertig und mit allen falschen Erinnerungen vor 2 Sekunden erschaffen worden sein.
              Eine solche Annahme endet in völliger Beliebigkeit und entzieht daher jegliche Diskussionsgrundlage.

              Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
              Wäre ja schön, wenn sich die Menschheit mal endlich von Gott lossagt. Dann gäbe es weniger Gewalt.
              So einfach ist das nicht.

              Kommentar


                Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                Ich wusste, dass dies kommt. Für das Leben von Jesus gibt es Nachweise, ist nur die Frage, ob sie als glaubwürdig anerkannt werden.
                Nein. In zeitgenössischen römischen Quellen taucht diese Person nirgends auf, und das obwohl die Römer immer betont haben, wie hart sie Verbrechen bestraft haben.

                Ergo ist Jesus nicht mehr als ein vergöttlichter Mensch, also die Art von Entität, die zu verehren du ablehnst.

                Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                Die Evolution erklärt den Weg nicht die Geburt.
                Nein. Diese Ansicht widerspricht sich. Evolution beruht auf Entwicklung. Die Schöpfung auf der Erschaffung des Lebens in drei Tagen. Also beschreibt beides den Weg.

                Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                Das einzige was ich persönlich nicht glaube ist das ich ein Affe gewesen sein soll.
                1. Bist du und sind wir alle Affen
                2. Wenn du mit Affe das meinst, was im Urwald herumhüpft: Natürlich warst DU kein Affe. Aber unsere Urahnen waren es. Nicht die Affen, die es heute gibt. Andere Affen halt. Aber Affen. Und was soll daran bitte schlecht sein? Ich hätte mehr Probleme damit, wenn ich von Kakerlaken abstammen würde.

                Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                Das kann mir niemand beweisen....oder?
                Doch. Durch Gentests.

                Und wenn du schon die Evolutionstheorie anerkennst: wo soll der Mensch dann sonst hergekommen sein?

                Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                Das ist ein denkbares Model, welches aber eine Unzahl von Universen voraussetz.
                Was wohl das wahrscheinlichere ist. Was soll den sonst bitte außerhalb des Universums sein?

                Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                Inhomogenität ist erheblich wahrscheinlicher, als Homogenität. Die Wahrscheinlichkeit unserer Existenz ist IMHO astronomisch gering.
                Wenn ein inhomogenes Universum nicht überlebensfähig ist, ist es nur logisch, dass so oft Universen entstehen, bis eines überlebensfähig ist.

                Auch die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Lebens ist astronomisch gering. Ebenfalls ist es unwahrscheinlich, dass ich in einer Millionenstadt (Berlin) im Urlaub zufällig meinen Nachbarn treffen. Aber irgendwie muss es dann doch passiert sein, oder? Zufälle geschehen. Der Unterschied ist dann nur, ob man einen tieferen Sinn erkennen will oder nicht.

                Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                Man weiß eigentlich auch als Physiker kaum: Was ist der Urstoff des Ganzen.
                Ich glaube, am Anfang war Wasserstoff, wenn ich mich nicht täusche.
                Und selbst wenn man es nicht weiß: Zweitweilige Unwissenheit oder Unbeweisbarkeit ist keinesfalls der Beweis für eine höhere Macht.

                Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                Dabei glauben wir alle an die Gesetze des Staates obwohl der Staat auch ein Gebilde ist und keine festgesetzte Form hat..
                Seit wann GLAUBT man an Gesetze? Gesetze sind abstrakte Konstrukte, die in einem Kodex festgeschrieben werden, und keinen Anspruch auf Wahrheit oder Allgültigkeit haben. Gesetze sind dazu da, das Überleben einer Gesellschaft und ihrer Mitglieder zu ermöglichen. Wenn du dich nicht daran hälltst, hast du zwar Probleme, aber was hat das mit GLAUBEN zu tun?

                Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                Alle glauben wir an die Liebe, die Treue, die Vernunft, das Einsehen, die Reue, die Ehre.u.s.w.
                Das ist aber eine andere Art von glauben. Schade, dass unsere Sprache solche Unterscheidungen nicht zulässt - auf Italienisch zum Beispiel würde ich hier eher das Verb "fidarsi" wählen, und nicht "credere".´, auch wenn es auch da nicht so einfach ist.

                Aber ich habe selber erlebt, dass Liebe existiert, bewiesen wird sie durch Neurologen, Biochemiker und Mediziner. Dass es aber ein rein körperliches Phänomen ist und nichts mit einer höheren Macht zu tun hat, macht es aber nicht unschöner.

                Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                Stört euch das Wort Gott so sehr?
                Nein, aber das Konzept einer Macht, deren Anhänger die absolute Wahrheit für sich gepachtet haben wollen.

                Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                Warum? Was habt ihr davon ob es die Bibel ist oder das Koran oder die Tanach?
                Alle sprechen über eine und die selbe Macht.
                Das glauben meine Eltern auch. Und trotzdem sind sie gegen eine Moschee in unserer Stadt.

                Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                Bis "Darwin" war es allen Beweis genug, dass Gott für alles verantwortlich war, was existierte.
                Und bis Kopernikus war es allen Beweis genug, in die Bibel zu schauen, um zu wissen, dass die Erde Zentrum des Universums ist.

                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                Hat jemand hier er gesagt er wisse dass es keinen Gott gibt oder gar er könne das beweisen?
                Abermals: Nichtexistenz muss nicht bewiesen werden.

                Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                Der der die These ohne Beispiel als Tatsache einführt wird von dir nicht kritisiert, aber ich wegen meiner Auswahl?
                Allerdings ist es sowieso derart, dass sich seit dem allmählichen Rückzug von institutionalisierter und exklusiver Religion aus der Öffentlichkeit einiges zum besseren gewandt hat. Das auf Verhältnisse innerhalb von Staaten zu übertragen, finde ich prinzipiell nicht falsch.

                Da halte ich es für verquerer, Diktaturen mit Demokratien zu vergleichen. Allerdings sind solche Vergleiche prinzipiell sinnlos, da auch wirtschaftliche Entwicklung, Schulbildung und Konflikte der Vergangenheit einen Einfluss auf Gewalt innerhalb des Staates haben. Also müsste man die statistische Größte von glaubensbedingten Verbrechen herausarbeiten, um hier vergleiche ziehen zu können.

                Außerdem gehören Finnland, Belgien und Südkorea zu den Ländern mit hohen Selbstmordraten. Und diese Länder würde ich nicht als unsicher bezeichnen, wirlich nicht.
                Zuletzt geändert von Uriel Ventris; 19.07.2012, 01:24. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                Kommentar


                  Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                  Diese Bevölkerungszuname könnte in naher Zukunft unser Leben ziemlich unkomfortablel gestalten.
                  Ja aber die Zunahme an menschlichen Erdbewohnern ist ein Indiz dafür dass sie recht bewohnbar ist.

                  Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                  Nach christlichem Verständnis wandte sich Gott uns durch seinen Sohn zu.
                  Mir ging es darum, dass die Menschen sich abwanden.
                  Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                  Würde man Dich von diesem "Fluch" befreien, würdest Du aufhören eine Persönlichkeit zu sein. Dann wäre man seelisch tot.
                  Erstens glaube ich das nicht, man kann auch ein Seele haben wenn man nicht die OPtion hat böses zu tun.
                  Zweitens: selbst wenn du Recht hast und man seelisch tod wäre wenn man nichts böses mehr tun könnte. Wieviele Menschen werden grausam ermordet oder verhungern erbärmlich obwohl genug Essen für alle da ist?
                  Die sind tatsächlich tot! Ich fände es besser seelisch tod und glücklich zu sein dafür dass ich seelisch am Leben und oft unglücklich bin muss keiner sterben.

                  Kommentar


                    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                    Es ist Unsinn zu sagen, dass man unendlich viele Dinge unendlich mal wieder erleben wird. Das ist nicht zwangsläufig so
                    Das ist zwangsläufig so. Jede mögliche Kombination passt unendlich oft in die Unendlichkeit hinein.

                    und man hat ja auch die Ewigkeit Zeit Erlebtes zu vergessen. Zudem ist nicht gesagt, dass das ewige Leben vergleichbar ist mit dem diesseitigen, wenn wir beim hinüberwechseln die Fähigkeit zu erinnern einbüßten, wären die Wiederholungen nicht langweilig.
                    So wie der Nexus in ST VII oder das Elysion in HTLJ.
                    Wenn wir die Fähigkeit zur Erinnerung verlieren, wäre ein ewiges Leben eine Farce.


                    .
                    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                    Dannyboy schrieb nach 3 Minuten und 59 Sekunden:

                    Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen

                    Die Schöpfung hat vor der Evolution statt gefunden...wer das nicht glaubt der ist bedauernswert.
                    Ach, gleich bedauernswert? Warum das denn?

                    Das einzige was ich persönlich nicht glaube ist das ich ein Affe gewesen sein soll.


                    Wieso solltest du denn ein Affe gewesen sein?
                    Zuletzt geändert von Dannyboy; 19.07.2012, 08:35. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

                    Kommentar


                      Zitat von Uriel Ventris
                      Nein. In zeitgenössischen römischen Quellen taucht diese Person nirgends auf, und das obwohl die Römer immer betont haben, wie hart sie Verbrechen bestraft haben.

                      Ergo ist Jesus nicht mehr als ein vergöttlichter Mensch, also die Art von Entität, die zu verehren du ablehnst.
                      Komisch ich dachte die Römer haben gar nichts gegen Jesus gehabt?
                      Es waren eher seines gleichen die ihn gekreuzigt haben....nicht die Römer!
                      Wie sagte doch Pilatus: Ich wasche meine Hände in Unschuld!
                      Dieser Mann hat nichts gegen das römische Imperium gemacht womit ich einen Grund hätte ihn zu bestrafen.

                      Warum sollen die Römer irgendwo seinen Namen aufschreiben...für sie war er nicht schuldig.

                      Nein. Diese Ansicht widerspricht sich. Evolution beruht auf Entwicklung. Die Schöpfung auf der Erschaffung des Lebens in drei Tagen. Also beschreibt beides den Weg.
                      Eben..eben!
                      Nicht auf die Erschaffung.

                      Doch. Durch Gentests.
                      Was Gentests alles preisgeben!
                      Z.B. das wir und die Mäuse oder Schweine fast die selben Gene haben!!!!!Also...?

                      Seit wann GLAUBT man an Gesetze? Gesetze sind abstrakte Konstrukte, die in einem Kodex festgeschrieben werden, und keinen Anspruch auf Wahrheit oder Allgültigkeit haben. Gesetze sind dazu da, das Überleben einer Gesellschaft und ihrer Mitglieder zu ermöglichen. Wenn du dich nicht daran hältst, hast du zwar Probleme, aber was hat das mit GLAUBEN zu tun?
                      Wenn ich an etwas nicht glaube halte ich es auch nicht ein. Gesetze sind dazu da uns daran zu erinnern das wir nicht allein leben, das wir in eine Gesellschaft existieren die nur so (bestmöglich) zusammenleben können. Wer diese bricht der GLAUBT nicht an den Staat oder die Gesellschaft in der er lebt. Eigennutz ist auch ein Grund sich nicht an die Gesetze zu halten...so wie halt viele sich nicht an die Gebote halten.
                      Ich weiß z.B. nicht wie viele nicht an UFO`S glauben und jede Nacht (oder Tag) dieses Phänomen (richtig oder FAKE) nachgehen...glaubst du an UFO´s (Außerirdische)?

                      Gott hat auch gesagt: Macht ihr Gesetze die von allen anerkannt werden und ich werde sie auch folgen.
                      Also...?
                      Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

                      Kommentar


                        Zitat von Halman Beitrag anzeigen

                        Ein transzendenter Schöpfergott entzieht sich aber, wie Du selbst festgestellt hast, einer naturwissenschaftlichen Betrachtung und ist somit nicht analog zu Russels Teekanne.
                        Stimmt.
                        Nur gilt dann:
                        Eine solche Annahme endet in völliger Beliebigkeit und entzieht daher jegliche Diskussionsgrundlage.


                        Wenn dann aber jemand zur Ansicht gelang, dass unmoralisches Verhalten vorteilhaft wäre, dann würde er sich eben dafür entscheiden.
                        Soll schon einmal vorgekommen sein. Sinnvollerweise sollten wir daher Gesellschaften aufbauen, in denen es nicht vorteilhaft ist, unmoralisch zu sein.

                        Die technische Evolution ist aber intelligent gelenkt, weil sie von Menschen kreiert wird.
                        Nicht wirklich. Zwar haben wir einzelne, intelligente Akteure. Aber es gibt keinen wirklichen Masterplan. Niemand plant im Detail voraus, welche Technologie genau in 5, 10, 20 oder 100 Jahren verfügbar ist und setzt das dann auch so um.


                        Wenn die Welt einen Anfang hat, muss es dann nicht auch eine erste Ursache geben? Wenn diese nicht die Welt selbst sein kann, was dann?
                        Um den infiniten Regress zu vermeiden, scheint es mir sinnvoll zu sein, diese erste Ursache als etwas anzusehen, welches selbst keiner Ursache bedarf.
                        Etwas Ewiges scheint mir da naheliegend zu sein.
                        Das erscheint logisch. Das sollte dann aber etwas ganz einfaches sein. Eine Entität mit Bewusstsein bedarf aber einer Ursache.

                        Ein Gott ohne Ursache ist nicht logisch.
                        VOllends lächerlich wird es dann, wenn dieses Ursachenlose etwas nach seinem Ebenbild erschafft, was dann irgendwie so aussieht, wie wir.



                        Die Anahme eine Gottes ist nicht analog zu der Annahme vieler Götter, da die Annahme im Polytheismus maximiert wird.
                        Das Argument ist willkürlich.


                        .
                        EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                        Dannyboy schrieb nach 3 Minuten und 31 Sekunden:

                        Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen

                        Was Gentests alles preisgeben!
                        Z.B. das wir und die Mäuse oder Schweine fast die selben Gene haben!!!!!Also...?
                        Ja und zwar in einem unterschiedlichen Maße, die eine Reihenfolge von Entwicklungen wiederspiegeln.
                        Zuletzt geändert von Dannyboy; 19.07.2012, 09:00. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                          Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                          Das ist zwangsläufig so. Jede mögliche Kombination passt unendlich oft in die Unendlichkeit hinein.
                          Ich passe auch in Sternenflotten Unirform das heißt aber nicht dass ich auch mal drin bin.
                          Die Unendlichkeit ist auch mit einmal jeder möglichen Kombination unendlicher Einzelelemente gefüllt. Zumal sich die Anzahl der Möglichkeiten mit zunehmender Dauer erhöht. Ich kann wenn ich ewig lebe unendlich viele Dinge genau einmal machen ohne sie zu wiederholen.
                          Selbst wenn sich unendlich viele Dinge unendlich oft wiederholen und man jede mögliche KOmbination erlebt, klingt das für mich recht abwechslungsreich.


                          Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                          Wenn wir die Fähigkeit zur Erinnerung verlieren, wäre ein ewiges Leben eine Farce.
                          Nein :P

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                            Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                            Komisch ich dachte die Römer haben gar nichts gegen Jesus gehabt?
                            Es waren eher seines gleichen die ihn gekreuzigt haben....nicht die Römer!
                            Wie sagte doch Pilatus: Ich wasche meine Hände in Unschuld!
                            Dieser Mann hat nichts gegen das römische Imperium gemacht womit ich einen Grund hätte ihn zu bestrafen.

                            Warum sollen die Römer irgendwo seinen Namen aufschreiben...für sie war er nicht schuldig.
                            Das ist schon deshalb Schwachsinn, weil nach allen biblischen Darstellungen römische Soldaten den Weg Jesu zum Kreuz überwacht haben und ihn auch raufgenagelt haben.

                            Außerdem hat, wie du schon angedeutet hast, Pilatus seine Hände in Unschuld gewaschen. Er überlies die Entscheidung den Juden, hat sie aber im Endeffekt mitgetragen, siehe oben.

                            Und mit der Wut, mit der Rom solche Sachen dokumentiert hat, müsste irgendetwas da sein. Schon alleine deshalb, weil Jesus drei ganze Jahre lang durch Palästina gegeistert ist und Unruhe gestiftet hat.

                            Aber zeig mir nur deine "zeitgenössischen Quellen", in denen Jesus erwähnt worden ist. Deiner Aussage zufolge muss es sie geben.

                            Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                            Was Gentests alles preisgeben!
                            Z.B. das wir und die Mäuse oder Schweine fast die selben Gene haben!!!!!Also...?
                            Was "Also"? Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Evolutionstheorie wohl richtig ist. Mäuse und Schweine sind uns sehr eng verwandt, aber eben nicht so eng wie die Affen, was auch die Ergebnisse der Gentests zeigen. Was glaubst du denn, warum gerade die drei Tiergruppen für Versuche herhalten müssen?

                            Übrigens: es gibt noch einen viel deutlicheren Hinweis, der viel einfacher ist als jeder Gentest: die Entwicklung des Fötus im Mutterleib, der eine Art Schnelldurchlauf der Evolution ist.

                            Evolution: So viele tierische Kreaturen stecken im Menschen - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

                            Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                            Wenn ich an etwas nicht glaube halte ich es auch nicht ein.
                            Doch. Ich z.B. glaube nicht an die Sinnhaftigkeit des Verbots von Cannabis, und trotzdem versuche ich es einzuhalten, weil ich sonst großen Ärger bekomme.

                            Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                            Gesetze sind dazu da uns daran zu erinnern das wir nicht allein leben, das wir in eine Gesellschaft existieren die nur so (bestmöglich) zusammenleben können.
                            Nö, keine Erinnerung. Gesetze erinnern dich nicht an etwas, sondern verbieten bzw. erlauben dir etwas.

                            Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                            Ich weiß z.B. nicht wie viele nicht an UFO`S glauben und jede Nacht (oder Tag) dieses Phänomen (richtig oder FAKE) nachgehen...glaubst du an UFO´s (Außerirdische)?
                            UFOs sind nicht automatisch Außerirdische. An letztere "glaube" ich sehr wohl, bzw. ich schätze mal, dass sie existieren, schon aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit in einem Universum, das mehrere Milliarden Galaxien umfasst. An UFOs glaube ich nicht, nein.

                            Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                            Gott hat auch gesagt: Macht ihr Gesetze die von allen anerkannt werden und ich werde sie auch folgen.
                            Ich glaube kaum, dass Gott das gesagt hat. Und dafür, dass Gesetze nicht von allen anerkannt werden, sorgen die Religionen ja schon gut, weil sie glauben, einer höheren fiktiven Gesetzesordnung unterworfen zu sein, die ohne wahre Rechtfertigung für alle geltend sein soll und sich damit der Herleitung von Gesetzen aus der Vernunft entzieht.

                            Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                            Also...?
                            Also was?

                            Zitat von Taanae Beitrag anzeigen
                            Das hört sich ja mal wieder total klug an, also muss es wohl auch richtig sein. Schön, dass wir Dich haben, wir würden ja sonst verdummen.
                            Ist jeder Satz mit mehr als einem Nebensatz und zwei Fremdwörtern schon zu kompliziert oder was?

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                              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                              Aber das bedeutet ja nicht, dass du weißt dass es Gott gibt, dass bedeutet nur dass du davon ausgehst, dass ihn nicht gibt so wie ich davon ausgehe, dass es ihn gibt.

                              Das hat nichts mit meiner Aussage zu tun. Ich habe lediglich gesagt dass es keinen Unterschied macht da dieser postulierte Gott ja sowieso nicht so wechselwirken würde dass er nachweisbar ist und sich somit unterhalb der Wahrnehmungschwelle befindet, heißt es macht für dich keinen Unterschied, ob das an das du glaubst wahr ist oder nicht. Das hat nichts damit zu tun ob ich davon ausgehe dass es keinen gibt, sondern ist einfach ein Produkt logischer Überlegungen. Bitte komm nicht vom Thema ab.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Kuratius schrieb nach 16 Minuten und 2 Sekunden:

                              Zitat von Halman Beitrag anzeigen

                              Mit 14? Wie kommst Du auf diese Zahl?
                              In dem ich die Anzahl der vergangenen vollständigen Jahre von meiner Geburt bis heute zähle. Sollte eigentlich aus dem Text hervorgegangen sein, aber ich nehme mal an ich habe mich zu ungenau ausgedrückt.


                              Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                              Warum sollte es problematisch sein, wenn religiöse Feste gefeiert werden?
                              Problematisch wird immer erst organisierte Religion, also wenn mehrere Menschen sich zusammen finden und diese Religion gemeinsam ausüben. Dies ist z.B. bei religiösen Festen der Fall, das nehme ich einfach mal als Indiz dafür dass die Religion "organisiert" ist. Der Absolutheitsanspruch (jeder behauptet von sich, recht zu haben) wird dadurch entscheidend verstärkt und kann als Vorwand benutzt werden um Andersgläubige zu "attackieren", siehe z.B. religiös motivierte Kriege. Auch wird bei organisierter Religion versucht andere von der Richtigkeit des eigenen Glaubens zu überzeugen. Wenn jeder sich seine eigenen Gedanken machen würde und sich hinsichtlich solcher Sachen nicht immer nach anderen richten würde, gäbe es dieses Problem durch die Unsicherheit ("Ich weiß nicht ob ich recht habe, aber das ist meine Meinung"), die bei unorganisierter Religion entsteht, nicht.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Kuratius schrieb nach 5 Minuten und 31 Sekunden:

                              Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                              Ich passe auch in Sternenflotten Unirform das heißt aber nicht dass ich auch mal drin bin.
                              Die Unendlichkeit ist auch mit einmal jeder möglichen Kombination unendlicher Einzelelemente gefüllt. Zumal sich die Anzahl der Möglichkeiten mit zunehmender Dauer erhöht. Ich kann wenn ich ewig lebe unendlich viele Dinge genau einmal machen ohne sie zu wiederholen.
                              Selbst wenn sich unendlich viele Dinge unendlich oft wiederholen und man jede mögliche KOmbination erlebt, klingt das für mich recht abwechslungsreich.




                              Nein :P
                              Wärst du dich ohne deine Erinnerungen deiner selbst bewusst(Vergleich: Spiegeltest mit Babys)?
                              Ohne jegliche Art von Erinnerungen wärst du nicht du, sondern ein Baby das alles ersteinmal neu lernen muss. Wenn du diese Erinnerungen allerdings nicht behältst, frage ich mich allerdings ob du dich überhaupt deiner selbst bewusst wärst und ob es dann einen Unterschied machen würde.
                              Zuletzt geändert von Kuratius; 19.07.2012, 13:34. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                                Zitat von Kuratius Beitrag anzeigen

                                Das hat nichts mit meiner Aussage zu tun. Ich habe lediglich gesagt dass es keinen Unterschied macht da dieser postulierte Gott ja sowieso nicht so wechselwirken würde dass er nachweisbar ist und sich somit unterhalb der Wahrnehmungschwelle befindet, heißt es macht für dich keinen Unterschied, ob das an das du glaubst wahr ist oder nicht. Das hat nichts damit zu tun ob ich davon ausgehe dass es keinen gibt, sondern ist einfach ein Produkt logischer Überlegungen. Bitte komm nicht vom Thema ab.


                                Wenn du davon ausgehst dass sein Existenz/Nicht Existenz keinen Unterschied macht, musst du davon ausgehen, dass er nicht existiert sonst würde sie ja für ihn einen Unterschied machen.

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