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    Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
    Sorry, dass ich so lange nicht geantwortet hatte, aber nun will ich auch wieder meinen Senf dazugeben.
    Wir haben schon über dein Verbleib gerätselt.

    Nun, die Menschen, die dem Gesetz nach, also steuerrechtlich nicht einer Religion angehören wäre demnach dem Gesetz nach atheistisch. Das bedeutet aber keineswegs, dass sie es auch ihrem Glauben entsprechend tatsächlich sind. Ich bin als Mitglied der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der letzten Tage dem Glauben nach durchaus (ur)christlich, also keineswegs atheistisch. Da es aber für das staatliche Steuersystem irrelevant ist, dieser Kirche anzugehören, da es für diese Kirche keine staatlichen Steuern gibt, bin ich dem Gesetz nach konfessionslos, nicht aber dem Glauben nach.
    Und genauso auch andersrum. Aber hey: Ich bin sogar auf dem Papier eine Atheistin.


    Was Kirchenglocken betrifft, so geht es mich eigentlich nichts mehr an, seitdem ich aus der evangelischen Kirche ausgeschieden bin, aber dieses Glockengeläut hat mindestens seit dem Mittelalter eine staatlich anerkannte Tradition. Daher dürfte es kaum überraschen, dass es ein sprichwörtlicher Kampf gegen Windmühlen wäre, rechtlich gegen diese Form der Lärmbelästigung vorzugehen.
    Und genau das ist das Nervige: Etwas Kirchliches ist staatlich anerkannt, was andere Menschen in dem Umfeld der Geräuschquelle stört. Wie schon mal geschrieben: Staat und Kirche sollten strikt getrennt werden.

    Nicht jeder hat Internet, vor allem Leute die in einem Alter sind, wo sie sich vermehrt dem Glauben zuwenden.
    Echt? Die Leute im höhere Alter wenden sich verstärkt dem Glauben zu? Höchstwahrscheinlich ist es so, weil man sich stärker mit dem Tod konfrontiert sieht, aber die nächsten Generationen von älteren Menschen werden sich schon mit dem Internet auskenne. Des Weiteren gibt es ja auch noch die Zeitung und Aushänge. Man muss den Mist nicht durch Kirchenglocken ankündigen.

    Ehebruch bedeutet, mit einem anderen Menschen ins Bett zu steigen, als mit dem gesetzlich angetrauten Ehepartner.
    Dadurch kann man vielleicht nicht verhindern, dass genetische Fehler oder durch Geschlechtsverkehr übertragbare Krankheiten weitergegeben werden können, aber man kann im Rahmen der eigenen angemessenen Möglichkeiten (also ohne das Wohl und die Freiheit eines anderen einzuschränken, sondern nur indem man die eigene Lebensweise anpasst) verhindern, dass diese sich innerhalb derselben Generation exponentiell oder darüber hinaus verbreiten, falls man selbst davon betroffen ist.
    Und was ist, wenn der Ehepartner davon weiß und sie einen Dreier machen? Dann ist es ja eigentlich kein Ehebruch, denn jeder hat etwas davon.


    Was, dass sie Schuld an dem Gebot ist, oder an der Verbreitung der Geschlechtskrankheiten?
    Ähm... Einerseits gibt es ja das Gebot von dem Nicht Ehebrechen und andererseits dürfen die Menschen kein Kondom verwenden. Weiters dazu siehe unten:
    Sorry, aber wer sich nicht an das Gebot hält, sollte zumindest den Anstand haben, um Verhütungsmittel zu verwenden. Das macht es in meiner Sichtweise nicht weniger verwerflich, denn die Sünde des Ehebruchs wird trotzdem begangen, ob man nun selbst in einer entsprechenden Beziehung ist, oder nicht.
    Die sollte man aber auch verwenden, wenn man das Gebot nicht bricht. Die Welt ist doch sowieso schon überbevölkert. Sonst kommen noch irgendwelche Kinder raus, die dann zur Adoption freigeben werden, weil die Eltern sich zwar an das Gebot gehalten haben, aber die Kirche ja meinte, dass sie kein Kondom verwenden sollten.

    Wer es nicht abwarten kann, bis eine solche Beziehung durch die Ehe gefestigt ist, dem ist offenbar die Konsequenz möglichen Nachwuchses ebenso egal, wie die der möglichen Ansteckung. Es ist eine Unverantwortlichkeit wenn Menschen riskieren, Kinder hervorzubringen und ihnen dann nicht die Möglichkeit eines stabilen sozialen Umfeldes und möglichst optimalen und positiven Vorbildes durch deren Eltern in Form einer gesetzlich anerkannten und geförderten Institution wie der Ehe der Eltern und im besten Wissen und Gewissen und nach besten Möglichkeiten im Sinne der Erziehung der Kinder zu geben.
    Sehe ich nicht so! Manche Menschen werden nie heiraten und ihnen soll das "Recht" verwehrt bleiben? Du bist ja bestimmt auch nicht verheiratet...ähm....ja. Ich glaube die indirekte Frage ist erkennbar.
    Nur wer vergessen wird, ist tot.
    Du wirst leben.

    ---- RIP - mein Engel ----

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      Im Mittelalter waren noch ganz andere Dinge Tradition, die glücklicherweise auch nicht mehr weitergeführt werden. Dieses Argument ist also haltlos.

      Kommentar


        Also ich wohne hier zwischen Kirche, Flughafen und feierfreudige Studenten machen hin und wieder die Nachbarschaft unsicher.
        Jetzt ratet mal was mehr stört...

        Kommentar


          An Fluglärm und ständiges Glockengeläut hast du dich schon gewöhnt, aber die Feierlaune der Nachbarschaft ist unvorhersehbar. Hmm, die Studenten?

          Kommentar


            Konsequenz: Lasst uns Alkohol und Feiern und Jungsein verbieten?

            Ironischerweise sind die Poster hier wahrscheinlich keine 60 sondern selbst noch in einem Alter nächtliche Lärmquelle Nummer 1 zu sein. ^^

            Kommentar


              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
              Wir haben schon über dein Verbleib gerätselt.
              Naja mal schauen, vielleicht ergibt sich noch ein Grund, weswegen ich dann wirklich mal für eine ganze Weile nicht online sein werde, aber den entsprechenden Zeitpunkt weiß ich noch nicht.
              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
              Und genauso auch andersrum. Aber hey: Ich bin sogar auf dem Papier eine Atheistin.
              Das ist wahr. Es gibt wohl in Hinsicht auf Religionszugehörigkeit und Glauben 4 Gruppen.
              Diejenigen, die weder dem Gesetz nach einer Religion angehören, noch einen religiösen Glauben haben.
              Diejenigen, die dem Gesetz nach einer Religion angehören und einen entsprechenden Glauben haben.
              Dann natürlich auch die, welche dem Gesetz nach konfessionslos sind, aber dennoch einen religiösen Glauben haben (zu denen zähle ich, da die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der letzten Tage keine steuerrechtlich relevante Religion ist).
              Und dann natürlich auch die, welche dem Gesetz nach einer Religion angehören, jedoch selbst nicht glauben, sondern nur aufgrund der Tradition oder um beispielsweise den Eltern einen Gefallen zu tun dieser Religion noch angehören, aber vermutlich inaktiv sind.

              Bei letzterer Gruppe gibt es noch eine Untergruppe wie damals die Pharisäer.
              Sie kennen die Gebote (und das damalige mosaische Gesetz) doch verstehen nicht, wozu diese Gebote da sind, sie glauben vielleicht an Gott, aber sie erkennen ihn nicht, weil ihnen die absolute Gerechtigkeit am wichtigsten ist, anstatt der christlichen Nächstenliebe, die eigentlich das wichtigste im christlichen Glauben sein sollte.
              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
              Und genau das ist das Nervige: Etwas Kirchliches ist staatlich anerkannt, was andere Menschen in dem Umfeld der Geräuschquelle stört. Wie schon mal geschrieben: Staat und Kirche sollten strikt getrennt werden.
              Bei letzterem würde ich absolut zustimmen, aber was die Lärmbelästigung durch Glockengeläut angeht so ist es mir vollkommen egal, ja in mancher Hinsicht bin ich sogar dankbar für das stündliche Läuten, da man dann nicht einmal auf die Uhr schauen braucht, um zu wissen, wie spät es ist.
              Ich wohnte auch einmal sehr nahe an einer Kirche (nur ungefähr 100 Meter entfernt) mit dem Schlafzimmerfenster in Richtung Kirche.
              Es wäre also Unsinn gewesen, hätte ich sonntags länger als bis 9 Uhr schlafen wollen, das Schlafzimmerfenster in der Nacht vom Samstag zum Sonntag offen zu lassen, aber ich schlafe nur sehr selten länger als bis 9 Uhr.
              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
              Echt? Die Leute im höhere Alter wenden sich verstärkt dem Glauben zu? Höchstwahrscheinlich ist es so, weil man sich stärker mit dem Tod konfrontiert sieht, aber die nächsten Generationen von älteren Menschen werden sich schon mit dem Internet auskenne. Des Weiteren gibt es ja auch noch die Zeitung und Aushänge. Man muss den Mist nicht durch Kirchenglocken ankündigen.
              Nicht alle werden daher wieder aktiv in einer Religion oder wenden sich zum ersten Mal einer Religion zu, sondern viele stellen sich im Stillen die Fragen "ist da sonst gar nichts mehr?" und "was geschieht danach?"
              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
              Und was ist, wenn der Ehepartner davon weiß und sie einen Dreier machen? Dann ist es ja eigentlich kein Ehebruch, denn jeder hat etwas davon.
              Also Deine Phantasie möchte ich nicht haben.
              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
              Ähm... Einerseits gibt es ja das Gebot von dem Nicht Ehebrechen und andererseits dürfen die Menschen kein Kondom verwenden. Weiters dazu siehe unten:

              Die sollte man aber auch verwenden, wenn man das Gebot nicht bricht. Die Welt ist doch sowieso schon überbevölkert. Sonst kommen noch irgendwelche Kinder raus, die dann zur Adoption freigeben werden, weil die Eltern sich zwar an das Gebot gehalten haben, aber die Kirche ja meinte, dass sie kein Kondom verwenden sollten.
              In der heutigen Zeit sind die Menschen normalerweise aufgeklärt genug, um zu wissen, wann die Frau in der besonders fruchtbaren Phase ihres monatlichen Zyklus ist. Wenn man als Ehepartner oder Partner einer dahingehend eheähnlichen Beziehung keine (weiteren) Kinder (mehr) möchte, kann man sich da entsprechend dieses Zyklus ausrichten.
              Allerdings wenn man weiß, dass man Überträger einer durch Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheit oder Infektion ist, oder gar selbst daran erkrankt ist, dann wäre es schon verantwortungslos schon gegenüber dem/der Beziehungspartner/in, sofern sie nicht ebenso (aus der Zeit vor der Beziehung mit gegenwärtigem Partner egal auf welchem Niveau) von dieser Krankheit oder Infektion ohnehin betroffen ist, keine Verhütungsmittel zu verwenden.
              Gegenüber den eventuell daraus resultierenden Nachkommen, denen man die entsprechende Infektion vererben könnte, wäre es in jedem Fall verantwortungslos.
              Der logische Schluss ist also, dass es allein schon verantwortungslos ist, sich nicht entsprechend testen zu lassen, wenn man eine entsprechende Bindung einzugehen beabsichtigt.
              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
              Sehe ich nicht so! Manche Menschen werden nie heiraten und ihnen soll das "Recht" verwehrt bleiben? Du bist ja bestimmt auch nicht verheiratet...ähm....ja. Ich glaube die indirekte Frage ist erkennbar.
              Solche Menschen leben dann aber nicht wirklich nach beispielsweise christlichen Werten und können daher auch nicht nach christlichen Werten beurteilt werden. Ob und inwiefern sie dennoch dem Gebot der Keuschheit vor und der Treue in der Ehe entsprechen wollen oder wie sie der Nutzung von Verhütungsmitteln gegenüber stehen, ist dann ihrem Gewissen entsprechend zu ermessen und nicht moralischen Grundlagen, zu denen sie keinen Bezug haben.
              Zitat von newman Beitrag anzeigen
              Ironischerweise sind die Poster hier wahrscheinlich keine 60 sondern selbst noch in einem Alter nächtliche Lärmquelle Nummer 1 zu sein. ^^
              Es stimmt, dass ich noch keine 60 Jahre alt bin (und ich werde es vermutlich auch nie sein) aber ich bin auch nie in dem Alter gewesen, dass ich meine Nachbarn mit lauter Musik nerve oder gar die Nacht zum Tag gemacht hätte.
              Dazu hatte ich zu lange meiner Jugendliebe hinterher getrauert, um diese Jugendphase erleben zu können.
              Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
              Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
              Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.

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                @Kirk
                Was Kirchenglocken betrifft, so geht es mich eigentlich nichts mehr an, seitdem ich aus der evangelischen Kirche ausgeschieden bin, aber dieses Glockengeläut hat mindestens seit dem Mittelalter eine staatlich anerkannte Tradition. Daher dürfte es kaum überraschen, dass es ein sprichwörtlicher Kampf gegen Windmühlen wäre, rechtlich gegen diese Form der Lärmbelästigung vorzugehen.
                Tradition hin oder her,ich finde da sollte jede Stadt es slebst entscheiden mit neh Abstimmung ob man sich die Glocken reinziehen will oder net,wir sind ja so Demokratishes land.xD

                Andere Spendengelder, wie das Fastopfer oder insbesondere Humanitäre Hilfe kommen denen direkt zugute, welche die entsprechende Hilfe benötigen.
                Bist du sicher das da auch immer ankommt,ich bin mir da nicht so sicher.

                Also Deine Phantasie möchte ich nicht haben.
                Was du gerade schreibst ist heutzutage völlig normal. Du bist ja bichen älter vieleicht kennst du das nicht,wo ich wieder beim Puntk bin denn du gesgat hast "Tradition" also völlig normal wie die blöden Glocken.?

                und ich werde es vermutlich auch nie sein
                Warum nicht.? Weil 2012 die Welt so unter geht.?

                Kommentar


                  Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                  Solche Menschen leben dann aber nicht wirklich nach beispielsweise christlichen Werten und können daher auch nicht nach christlichen Werten beurteilt werden.
                  Sorry, aber wieviele Christen glaubst Du denn tun das? Die Zahl dürfte sich - wenn überhaupt - ja wohl im niedrigen einstelligen Nanobereich befinden...
                  Do not base your joy upon the deeds of others, for what is given can be taken away.

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                    Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigen
                    Naja mal schauen, vielleicht ergibt sich noch ein Grund, weswegen ich dann wirklich mal für eine ganze Weile nicht online sein werde, aber den entsprechenden Zeitpunkt weiß ich noch nicht.
                    Also der Satz ist jetzt durchaus lustig.

                    Das ist wahr. Es gibt wohl in Hinsicht auf Religionszugehörigkeit und Glauben 4 Gruppen.
                    Diejenigen, die weder dem Gesetz nach einer Religion angehören, noch einen religiösen Glauben haben.
                    Diejenigen, die dem Gesetz nach einer Religion angehören und einen entsprechenden Glauben haben.
                    Dann natürlich auch die, welche dem Gesetz nach konfessionslos sind, aber dennoch einen religiösen Glauben haben (zu denen zähle ich, da die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der letzten Tage keine steuerrechtlich relevante Religion ist).
                    Und dann natürlich auch die, welche dem Gesetz nach einer Religion angehören, jedoch selbst nicht glauben, sondern nur aufgrund der Tradition oder um beispielsweise den Eltern einen Gefallen zu tun dieser Religion noch angehören, aber vermutlich inaktiv sind.
                    Ich gehöre zum Zweiten.
                    Obwohl die aus der letzten Gruppe schon blöd sind, wenn es ihnen nur um die Tradition und nicht um den Familienfrieden geht, denn die 8% Kirchensteuer ist schon auch etwas Geld. Zwar keine Unmengen, sondern lediglich im zweistelligen oder einstelligen Bereich, aber damit anfangen kann man ja auch etwas.

                    Bei letzterer Gruppe gibt es noch eine Untergruppe wie damals die Pharisäer.
                    Sie kennen die Gebote (und das damalige mosaische Gesetz) doch verstehen nicht, wozu diese Gebote da sind, sie glauben vielleicht an Gott, aber sie erkennen ihn nicht, weil ihnen die absolute Gerechtigkeit am wichtigsten ist, anstatt der christlichen Nächstenliebe, die eigentlich das wichtigste im christlichen Glauben sein sollte.
                    Was ist an absoluter Gerechtigkeit so falsch?
                    Jeder kann an Gott glauben, so wie er will und nur bestimmte Dinge in der Bibel z.B. als wahr erachten. Das heißt aber noch lange nicht, dass sein Glaube damit falsch ist…meiner Meinung nach.


                    Bei letzterem würde ich absolut zustimmen, aber was die Lärmbelästigung durch Glockengeläut angeht so ist es mir vollkommen egal, ja in mancher Hinsicht bin ich sogar dankbar für das stündliche Läuten, da man dann nicht einmal auf die Uhr schauen braucht, um zu wissen, wie spät es ist.
                    Ich wohnte auch einmal sehr nahe an einer Kirche (nur ungefähr 100 Meter entfernt) mit dem Schlafzimmerfenster in Richtung Kirche.
                    Es wäre also Unsinn gewesen, hätte ich sonntags länger als bis 9 Uhr schlafen wollen, das Schlafzimmerfenster in der Nacht vom Samstag zum Sonntag offen zu lassen, aber ich schlafe nur sehr selten länger als bis 9 Uhr. .
                    Wenn das Läuten denn einmal pünktlich wäre. Es passiert durchaus hin und wieder, dass ich in einer Stadt unterwegs bin und die Glocken zu ganz wirren Zeiten läuten. Das ist dann durchaus nervig, weil das Läuten dann überhaupt keinen Zweck mehr hat.
                    Ich wohne sehr nach an einer Kirche und schlafe grundsätzlich am Wochenende länger als bis 9 Uhr und eine Freundin von mir wohnt direkt neben der Kirche und das ist echt grausam.



                    Also Deine Phantasie möchte ich nicht haben
                    Wieso denn nicht? Wenn der eine Partner damit einverstanden ist, dass ich der andere Partner mit jemanden anderen vergnügt, ist es doch kein Ehebruch und wenn es auch noch ein Dreier ist, wo beide Ehepartner dabei sind, ist es doch auch nichts, was dem anderen dann nicht passt.

                    In der heutigen Zeit sind die Menschen normalerweise aufgeklärt genug, um zu wissen, wann die Frau in der besonders fruchtbaren Phase ihres monatlichen Zyklus ist. Wenn man als Ehepartner oder Partner einer dahingehend eheähnlichen Beziehung keine (weiteren) Kinder (mehr) möchte, kann man sich da entsprechend dieses Zyklus ausrichten.
                    Weil der bei Frauen ja auch so regelmäßig ist. Und eine hundertprozentige Chance, dass man dann trotzdem keine Kinder bekommt, ist nicht gewährleistet. Da hilft nur ein Kondom, welches wenigstens 99% Sicherheit bietet.

                    Allerdings wenn man weiß, dass man Überträger einer durch Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheit oder Infektion ist, oder gar selbst daran erkrankt ist, dann wäre es schon verantwortungslos schon gegenüber dem/der Beziehungspartner/in, sofern sie nicht ebenso (aus der Zeit vor der Beziehung mit gegenwärtigem Partner egal auf welchem Niveau) von dieser Krankheit oder Infektion ohnehin betroffen ist, keine Verhütungsmittel zu verwenden.
                    Vielleicht weiß man es ja nicht. Wer geht schon nach jeder Beziehung zu einem Arzt, um sich auf Krankheiten zu untersuchen lassen.

                    Solche Menschen leben dann aber nicht wirklich nach beispielsweise christlichen Werten und können daher auch nicht nach christlichen Werten beurteilt werden. Ob und inwiefern sie dennoch dem Gebot der Keuschheit vor und der Treue in der Ehe entsprechen wollen oder wie sie der Nutzung von Verhütungsmitteln gegenüber stehen, ist dann ihrem Gewissen entsprechend zu ermessen und nicht moralischen Grundlagen, zu denen sie keinen Bezug haben.
                    Heutzutage lebt doch so gut wie niemand mehr nach den christlichen Werten. Wie viele Gläubige findet man denn noch, die wirklich glauben? Die Zahl wird von Jahr zu Jahr kleiner.
                    Du bist, ich rate jetzt einfach mal, nicht verheiratet und hälst dich an die christlichen Werte und diese sagen ja auch, dass man vor der Ehe kein Sex haben sollte. Hattest du noch nie Sex? Upps…tschuldigung…zu persönlich.

                    Es stimmt, dass ich noch keine 60 Jahre alt bin (und ich werde es vermutlich auch nie sein) aber ich bin auch nie in dem Alter gewesen, dass ich meine Nachbarn mit lauter Musik nerve oder gar die Nacht zum Tag gemacht hätte.
                    [SIZE="1"]Dazu hatte ich zu lange meiner Jugendliebe hinterher getrauert, um diese Jugendphase erleben zu können.[/SIZE ]
                    Tja…da hast du was verpasst.

                    Zitat von Antiker 92 Beitrag anzeigen
                    Was du gerade schreibst ist heutzutage völlig normal. Du bist ja bichen älter vielleicht kennst du das nicht,wo ich wieder beim Puntk bin denn du gesgat hast "Tradition" also völlig normal wie die blöden Glocken.?
                    Da kann ich dir zustimmen. Das ist heute schon vollkommen normal.
                    Nur wer vergessen wird, ist tot.
                    Du wirst leben.

                    ---- RIP - mein Engel ----

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                      Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                      Da kann ich dir zustimmen. Das ist heute schon vollkommen normal.
                      "Normal" (im Sinne von weit verbreitet) vielleicht nicht, aber Dreier, Vierer, usw. erfreuen sich sicherlich einer steigenden Beliebtheit. Und seien wir mal ehrlich, der "FFM"-Dreier ist eine ebenso klassische wie weitverbreitete Männerfantasie. Es setzt sich einfach nur allmählich die notwendige Offenheit durch, um diese Fantasie (und sehr viele andere) auch ausleben zu können.

                      Ebenso werden nach meinem Empfinden übrigens "Offene" Beziehungen immer häufiger. Ob die dann so gut funktionieren steht allerdings auf einem anderen Blatt.

                      In meinem Bekanntenkreis gibt es sogar einige, die der Polyamorie (nicht zu verwechseln mit Polygamie) zugeneigt sind, ohne dass die (zugleich existierenden) festen Lebenspartner damit ein Problem haben - wenn sie es nicht sogar selbst praktizieren.

                      Nach ein paar einschneidenden Erlebnissen bin ich mittlerweile eh der Meinung, alles was zwei Menschen gefällt, kann nicht "falsch" sein, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht abstoßend wirken mag. Es muss ja nicht jeder alles mögen.
                      Wie sagt man so schön: "Pervers ist man, wenn man niemanden mehr zum mitmachen findet."

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                        Zitat von Drakespawn Beitrag anzeigen
                        "Normal" (im Sinne von weit verbreitet) vielleicht nicht, aber Dreier, Vierer, usw. erfreuen sich sicherlich einer steigenden Beliebtheit. Und seien wir mal ehrlich, der "FFM"-Dreier ist eine ebenso klassische wie weitverbreitete Männerfantasie. Es setzt sich einfach nur allmählich die notwendige Offenheit durch, um diese Fantasie (und sehr viele andere) auch ausleben zu können.
                        Jaja...zu dem Thema meldest du dich wieder. Zwei Frauen, die beiden Geschlechtern zugewandt sind und ein Mann...dann hat jeder etwas davon. Wieso auch nicht.

                        Ebenso werden nach meinem Empfinden übrigens "Offene" Beziehungen immer häufiger. Ob die dann so gut funktionieren steht allerdings auf einem anderen Blatt.
                        Offene Beziehungen?

                        In meinem Bekanntenkreis gibt es sogar einige, die der Polyamorie (nicht zu verwechseln mit Polygamie) zugeneigt sind, ohne dass die (zugleich existierenden) festen Lebenspartner damit ein Problem haben - wenn sie es nicht sogar selbst praktizieren.
                        Dann stört das ja auch niemanden und das Gebote vom Nicht-Ehebrechen wurde ja eigentlich auch nicht gebrochen, da beide Partner es im Wissen des Anderen...ähm...treiben.
                        Nur wer vergessen wird, ist tot.
                        Du wirst leben.

                        ---- RIP - mein Engel ----

                        Kommentar


                          Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                          Jaja...zu dem Thema meldest du dich wieder.
                          Vorher war ich der Ansicht, dass von meiner Seite bereits alles gesagt war.

                          Und ja, ich gebe zu, der Wechsel auf dieses Thema machte den Thread auch wieder interessanter. :P

                          Zwei Frauen, die beiden Geschlechtern zugewandt sind und ein Mann...dann hat jeder etwas davon. Wieso auch nicht.
                          Der umgekehrte Fall (FMM) soll übrigens (aus unterschiedlichen Gründen) auch eine gar nicht allzu exotische Frauenfantasie sein. Natürlich nicht so wie der Mann-Frau-Frau-Fall in den Männerfantasien, aber dennoch ausreichend, um einen Trend darzustellen.
                          Hab ich gehört.
                          Aus finsteren Zirkeln.

                          Offene Beziehungen?
                          Die mir geläufigste Definition wäre, dass sich beide innerhalb fest gesteckter Grenzen auch außerhalb der Beziehung vergnügen dürfen. Quasi eine per Vereinbarung begrenzte Version der Polyamorie.

                          Dann stört das ja auch niemanden und das Gebote vom Nicht-Ehebrechen wurde ja eigentlich auch nicht gebrochen, da beide Partner es im Wissen des Anderen...ähm...treiben.
                          Es gibt eine Menge sexueller Praktiken, die entweder biblischen Geboten oder Gesetzen zuwider laufen, aber in beiderseitigem Einverständnis trotzdem straffrei und ohne schlechtes Gewissen ausgeübt werden können. ich glaube über den Punkt braucht man nicht groß zu diskutieren.
                          Wo kein Schaden, da kein Kläger und kein Richter.

                          Kommentar


                            Zitat von Drakespawn Beitrag anzeigen
                            Vorher war ich der Ansicht, dass von meiner Seite bereits alles gesagt war.

                            Und ja, ich gebe zu, der Wechsel auf dieses Thema machte den Thread auch wieder interessanter. :P
                            Nicht wahr? Gott wird auf Dauer etwas langweilig. Pflügen wir doch seine Gebote auseinander und finden wir Wege, wie man sich daran vorbei mogeln kann. ^^


                            Der umgekehrte Fall (FMM) soll übrigens (aus unterschiedlichen Gründen) auch eine gar nicht allzu exotische Frauenfantasie sein. Natürlich nicht so wie der Mann-Frau-Frau-Fall in den Männerfantasien, aber dennoch ausreichend, um einen Trend darzustellen.
                            Hab ich gehört.
                            Aus finsteren Zirkeln.
                            Du musst das ja wissen...ich habe keine Ahnung.
                            Die mir geläufigste Definition wäre, dass sich beide innerhalb fest gesteckter Grenzen auch außerhalb der Beziehung vergnügen dürfen. Quasi eine per Vereinbarung begrenzte Version der Polyamorie.
                            Achso. Ja, davon kenne ich auch ein paar Leute, aber bei denen läuft es eigentlich ganz gut. Solange es im Einverständnis vom anderen Partner geschieht, ist es ja auch nicht so schlimm, wenn der Partner nicht eifersüchtig ist.

                            Es gibt eine Menge sexueller Praktiken, die entweder biblischen Geboten oder Gesetzen zuwider laufen, aber in beiderseitigem Einverständnis trotzdem straffrei und ohne schlechtes Gewissen ausgeübt werden können. ich glaube über den Punkt braucht man nicht groß zu diskutieren.
                            Wo kein Schaden, da kein Kläger und kein Richter.
                            Was für welche? Nee...scherz. Das Gebot mit dem Ehebrechen haben wir ja geklärt, aber das Gebot vom Ehren von den Eltern ist auch ein bisschen zu ungenau verfasst, denn nicht immer muss man seine Eltern ehren.
                            Nur wer vergessen wird, ist tot.
                            Du wirst leben.

                            ---- RIP - mein Engel ----

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                              Zitat von black_hole Beitrag anzeigen
                              Nicht wahr? Gott wird auf Dauer etwas langweilig. Pflügen wir doch seine Gebote auseinander und finden wir Wege, wie man sich daran vorbei mogeln kann. ^^
                              Siehst du, genau das meinte ich weiter vorne im Thread damit, dass man seine Flexibilität aufgibt, wenn man sich dogmatisch an religiöse Gebote hält. Rational gesehen gibt es für mich keinen Grund, sich da an irgendwas "vorbeizumogeln", weil das Gebot für mich an und für sich keinen Sinn macht.

                              Wäre ich jetzt Christ und würde mir meine moralischen Standards fremdbestimmen lassen, hätte ich ein Problem. Bin ich aber nicht und habe ich nicht. Ich kann frei entscheiden, wie ich mein Liebesleben gestalte und bin (abgesehen von geltenden Gesetzen) nur der einen Person Rechenschaft schuldig, auf die es ankommt: Mir selbst (bzw. ggf. auch der Partnerin).

                              (Um nicht ganz ins OT abzugleiten )

                              Du musst das ja wissen...ich habe keine Ahnung.
                              Iiiich? Ich hab davon nur gehört. So über mehrere Ecken. Ganz entfernt. Geflüstert in den finstersten Ecken der düsteren Etablissements, die... ähh, die ich natürlich NICHT frequentiere.

                              Achso. Ja, davon kenne ich auch ein paar Leute, aber bei denen läuft es eigentlich ganz gut. Solange es im Einverständnis vom anderen Partner geschieht, ist es ja auch nicht so schlimm, wenn der Partner nicht eifersüchtig ist.
                              Wenn nicht doch ein Partner eifersüchtig ist/wird, dann ist das in der Tat kein Problem.

                              das Gebot vom Ehren von den Eltern ist auch ein bisschen zu ungenau verfasst, denn nicht immer muss man seine Eltern ehren.
                              Ja, das stimmt allerdings. Ich rege mich regelmäßig über die Ansicht auf, dass Familienmitglieder und insbes. Eltern "natürlich" von jeder Kritik auszunehmen sind, denn "das ist doch Familie".
                              Es gibt Fälle, in denen das "in Ehre halten" der Eltern das dümmste ist was man als Kind machen kann. Und das sind nicht mal Härtefälle wie sexueller Missbrauch durch ein Elternteil oder sowas.

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                                Zitat von Drakespawn Beitrag anzeigen
                                Siehst du, genau das meinte ich weiter vorne im Thread damit, dass man seine Flexibilität aufgibt, wenn man sich dogmatisch an religiöse Gebote hält. Rational gesehen gibt es für mich keinen Grund, sich da an irgendwas "vorbeizumogeln", weil das Gebot für mich an und für sich keinen Sinn macht.
                                Aber wie sagt man so schön: Verbote sind da, um sie zu Brechen. Und die Gebote sind auch nichts anderes, als Verbote und Verbote sind zum Brechen da. Also lass uns schonmal damit anfangen....

                                Wäre ich jetzt Christ und würde mir meine moralischen Standards fremdbestimmen lassen, hätte ich ein Problem. Bin ich aber nicht und habe ich nicht. Ich kann frei entscheiden, wie ich mein Liebesleben gestalte und bin (abgesehen von geltenden Gesetzen) nur der einen Person Rechenschaft schuldig, auf die es ankommt: Mir selbst (bzw. ggf. auch der Partnerin).
                                Ja, das ist so ein Problem. Die wenigstens Menschen heiraten beispielsweise schon mit 18 Jahren und viele heiraten auch überhaupt nicht. Würden diese Leute sich jetzt genau an die Vorgaben vom Christentum halten, würden sie irgendwann sterben, ohne jemals Sex gehabt zu haben. Das kann ja auch nicht das Ziel sein.


                                Iiiich? Ich hab davon nur gehört. So über mehrere Ecken. Ganz entfernt. Geflüstert in den finstersten Ecken der düsteren Etablissements, die... ähh, die ich natürlich NICHT frequentiere.
                                Okay...jetzt lügst du. Als Christ wäre das jetzt eine Sünde, denn es gibt ja das Gebot, dass man nicht falsch Zeugnis reden darf, was jetzt auch schon wieder ungenau verfasst ist.

                                Ja, das stimmt allerdings. Ich rege mich regelmäßig über die Ansicht auf, dass Familienmitglieder und insbes. Eltern "natürlich" von jeder Kritik auszunehmen sind, denn "das ist doch Familie".
                                Es gibt Fälle, in denen das "in Ehre halten" der Eltern das dümmste ist was man als Kind machen kann. Und das sind nicht mal Härtefälle wie sexueller Missbrauch durch ein Elternteil oder sowas.
                                Richtig. Und dann soll man seine Eltern noch ehren? Das kann ich nicht verstehen. Solche Gebote sind total nutzlos, denn wenn man seine Eltern liebt und sie sich um einen gekümmert habe, ehrt man sie normalerweise schon. Wenn sich die Eltern jedoch nie um einen gekümmert haben und es Differenzen in der Familie gibt, ist das Gebot sinnlos.
                                Nur wer vergessen wird, ist tot.
                                Du wirst leben.

                                ---- RIP - mein Engel ----

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