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    Zitat von Hana Soline Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht richtig. Logisches Denken kann man trainieren, d.h. man greift sehr wohl auf Wissen und Erfahrungen zurück.
    Was soll nicht richtig sein?
    Logisches Denken muss man sogar trainieren. Man kann dabei auf Wissen und Erfahrungen zurückgreifen, doch reicht das allein nicht.

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      Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
      Logisches Denken muss man sogar trainieren.
      Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
      Logisches Denken hat wenig mit Wissen und Erfahrung zutun.
      Wie kann das beides stimmen? Einerseits hat es wenig mit Erfahrung zu tun andererseits sind Trainingserfahrungen notwendig.

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        Wie wäre es zur Abwechslung einfach mal den Aussagenkontext zu beachten? Dann müssen wir uns auch nicht mit deinen Wortklaubereien und Haarspaltereien auseinander setzen.
        "Erfahrungen" steht gekürzt für "Alltagserfahrungen". Spezielle Trainingserfahrungen sind da außen vor.

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          Aber Tibo hat doch Recht, dass sich die Aussagen widersprechen. Ich hätte ähnlich geantwortet und das hat nix mit Kontext zu tun oder mit Haarspaltereien.
          Manchmal muss man halt auch was einsehen .
          Pluto for Planet!

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            Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
            Wie wäre es zur Abwechslung einfach mal den Aussagenkontext zu beachten? Dann müssen wir uns auch nicht mit deinen Wortklaubereien und Haarspaltereien auseinander setzen.
            "Erfahrungen" steht gekürzt für "Alltagserfahrungen". Spezielle Trainingserfahrungen sind da außen vor.
            Trainingserfahrungen werden in den meisten Sportarten sogar besonders ausgezeichnet bzw. gekennzeichnet.
            Im "Denksport" ist das wohl nicht anders. Siehe z.B. "Schach". Dort gibt es z.B. den "Elo-Wert".

            Worüber ihr euch streitet ist vermutlich die "Lebenserfahrung", die selbst den schlausten Kopf "um den Verstand bringen" können. So muß z.B. ein Arzt der krank wird, trotzdem zu einem anderen Arzt gehen, um sich behandeln zu lassen. Ein Rechtsanwalt muß zu einem anderen Rechtsanwalt gehen u.s.w.. Im Leben wird man oft emotional kompromittiert und sucht (wenn man so weit noch denken kann) Hilfe bei Leuten, die die Situation rational(er) sehen als man selber noch in der Lage ist.
            Das war mit Erfahrungen gemeint, die nichts mit "logischem Denken" zu tun haben.....?

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              Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
              Wie wäre es zur Abwechslung einfach mal den Aussagenkontext zu beachten? Dann müssen wir uns auch nicht mit deinen Wortklaubereien und Haarspaltereien auseinander setzen.
              "Erfahrungen" steht gekürzt für "Alltagserfahrungen". Spezielle Trainingserfahrungen sind da außen vor.
              Du entscheidest nicht wie Taanae was meint. Für mich war klar, dass es ihr um Erfahrungszuwachs im logischen Handeln geht. Du hast das meiner Ansicht nach missinterpretiert ob das deine Hybris oder Böswilligkeit ist vermag ich nicht zu entscheiden. Aber Taanae wird uns ja sicher erhellen können. Vielleicht hast du ja auch recht und sie meinte dass Erfahrungen, die nichts mit Logik zu tun haben auch logische Denkprozesse verbessern. Ich halte deine Interpretation für ziemlich dämlich und deine Antwort für Selbsgerecht und narzisstisch. Wie so oft verlangst du von anderen Dinge, die du selbst nicht leistest. Du missachtest den Kontext der Aussage. Manchmal habe ich den Eindruck du antwortest hier nur auf Taanae um sie bloßzustellen.

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                Wenn Denken Sport wäre, wäre logisches Denken der Profisport.
                Nicht nur was die Denkweise angeht sondern auch Gefühle und Erregungen die wir im Alltag begegnen.
                Es gibt zwei Arten wie man Logik anwendet.
                1. Wenn es um andere geht (Menschen, Sachen)
                2. Wenn es sich um sich selbst handelt

                Im ersten Fall muss man den Anderen nicht kennen um logisch zu denken.
                Wenn man ihn trotzdem kennt muss man Abstand halten zwischen "Denken" und "Kennen". In einen Satz gesagt:
                Logisches Denken, wenn es um andere geht, erfordert psychische Distanz.

                Wenn es um unser Handeln geht ist es schwieriger logisch zu bleiben.
                Wie heißt es so schön...
                Der beste Psychiater kann sich selbst nicht heilen!
                Weil wir uns besser kennen und wissen wie wir reagieren + der Schmerz, was Gefühle angeht, der dabei entstehen kann.
                Kühl und berechnend zu bleiben ist sehr schwierig und erfordert mehr Konzentration.
                Oft neigen wir dazu logisches Denken zu annullieren weil es uns belastet.
                Mit einem Satz:
                Niemand kann so leicht Abstand von sich nehmen.
                Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

                Kommentar


                  Das was du oben ausführst ist Satz für Satz falsch. Ich will mal probieren es mal an einem deiner fetten zusammenfassenden Sätze zu erklären.
                  Zitat von Area51 1/2 Beitrag anzeigen
                  Logisches Denken, wenn es um andere geht, erfordert psychische Distanz.
                  Gerade wenn es darum geht auf andere angemessen zu reagieren ist es notwendig sich in sie reinzuversetzen. Zumindest muss man sein Gegenüber auch als intentionales Wesen ansehen, um seine Intentionen zu verstehen. Die Intentionen und die Bedürfnisse des anderen lassen für ihn womöglich völlig andere Handlungsoptionen logisch werden als für einen selbst. Wenn man sich weitestmöglich von ihm distanziert wird man das nicht begreifen.

                  Kommentar


                    Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                    Wie wäre es zur Abwechslung einfach mal den Aussagenkontext zu beachten? Dann müssen wir uns auch nicht mit deinen Wortklaubereien und Haarspaltereien auseinander setzen.
                    "Erfahrungen" steht gekürzt für "Alltagserfahrungen". Spezielle Trainingserfahrungen sind da außen vor.

                    Alltagserfahrungen können jedoch dabei helfen, die Konsequenzen einer Handlung und die Motivationen, die zu einer Handlung führen, exakter abzuschätzen. Dies ist notwendig um nicht nur eine logische, sondern auch eine richtige Schlussfolgerung zu treffen.

                    Meine Logik kann perfekt sein, wenn meine Annahmen z.B. über menschliche Verhaltensweisen unrealistisch sind komme ich trotz einwandfreier Logik zu falschen Schlussfolgerungen. Erfahrungen und Wissen helfen dabei die hinterlegten Annahmen möglichst realitätsnah zu treffen. Erfahrungen helfen dabei insbesondere im zwischenmenschlichen Bereich, Wissen vor allem bei abstrakten Vorgängen.

                    Umgekehrt ergibt die Erfahrung wiederum ein wesentlich einprägsameres Feedback darüber ob die logische Schlussfolgerung richtig oder falsch war. Die Erfahrung beim Spielen und der damit verbundene Ärger, dass ich meine Dame nicht auf c2 hätte ziehen sollen, könnte beim Lernen der Logik hinter dem Spiel evtl . mehr Eindruck und damit größere Lernimpulse hinterlassen. (Hier spreche ich bewusst von könnte als etwas, das mich bei dem was ich als Laie über Lernprozesse im Gehirn weiß nicht überraschen würde)
                    Dasselbe passiert natürlich bei jeder Form von Erfahrung. Ich bekomme über die erlebte Erfahrung unmittelbar Feedback darüber, ob ich Situationen richtig eingeschätzt habe, ob ich die richtigen Schlussfolgerungen gezogen habe. Insbesondere wenn etwas Überraschendes passiert (etwas das nach meiner Logik nicht hätte sein sollen), prägt sich das ein, wodurch Lernprozesse möglich sind und ich denke auch Denkprozesse verfeinert werden können.

                    @Tibo

                    Deine Aussage ist richtig, aber auch Areas Satz kann richtig sein.

                    So fällt es mir z.B. in bestimmten Situationen schwerer die Situation logisch zu betrachten, wenn es um meine Freundin geht als wenn dieselbe Situation bei irgendeiner Freundin/Freund vorkäme.
                    Um die Situation beurteilen zu können brauche ich natürlich Empathie. Also nicht absolute Distanz.
                    Aber ich muss auch mich selbst aus der Gleichung herausnehmen können. Bei meiner Freundin neige ich egoistisch-emotionaler Mann viel schneller dazu Auswirkungen auf mich selbst und meine Beziehung hineinzurechnen. Die Folge ist dann eventuell nicht der beste Ratschlag für ihre Situation sondern nur der beste Ratschlag für ihre Situation unter der Nebenbedingung, dass sich unsere Situation nicht verschlechtert
                    Zuletzt geändert von newman; 21.07.2014, 08:15.

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                      Zitat von Yodas_Kräutertee Beitrag anzeigen
                      Von daher ist es für mich als "Ungläubiger" (im Sinne dass ich nicht an die Bibel etc. glaube) erstmal un-glaub-wür-dig, daß man etwas "anbetet" (und sei es nur geanklich) was man nicht mal wahnehmen will und gleichzeitig von Dingen redet, wo andere Menschen (Adam und Eva) sogar mit (dem selben) Gott geredet haben sollen.
                      "Wenn ich mit Gott rede, gelte ich als gläubig. Wenn Gott mit mir redet, gelte ich als bekloppt!"
                      (Herman van Veen)

                      Und da ist was dran. Die Frau zum Beispiel, die das Attentat auf Oskar Lafontaine verübte, wurde für geisteskrank erklärt, weil sie versicherte, Gott habe ihr den Anschlag befohlen. Warum nur? Warum?
                      Die Sternenflotte bescheinigt hiermit, dass zur Erzeugung dieses Textes kein Rothemd gemeuchelt, gephasert, erstochen, erschlagen, gesteinigt, transporterverunfallt noch in irgendeiner anderen Weise grob ausgebeutet, misshandelt oder an körperlicher oder geistiger Unversehrtheit geschädigt wurde.

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                        Jeder gesunde Mensch besitzt m. E. logisches Denkvermögen, aber jeder ist vom genetischen Grundmaterial und von der Umwelt abhängig. Man kann das logische Denkvermögen fördern oder behindern, aber man kann es nicht (er)schaffen. Mit Fördern meine ich kein spezielles Training, sondern eine normale Entwicklung mit vielen Anreizen. Unter Behinderung verstehe ich Unterforderung und wenig geistige Anregung.
                        "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. " (Leonard Nimoy)

                        Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

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                          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                          Das was du oben ausführst ist Satz für Satz falsch. Ich will mal probieren es mal an einem deiner fetten zusammenfassenden Sätze zu erklären.

                          Gerade wenn es darum geht auf andere angemessen zu reagieren ist es notwendig sich in sie reinzuversetzen. Zumindest muss man sein Gegenüber auch als intentionales Wesen ansehen, um seine Intentionen zu verstehen. Die Intentionen und die Bedürfnisse des anderen lassen für ihn womöglich völlig andere Handlungsoptionen logisch werden als für einen selbst. Wenn man sich weitestmöglich von ihm distanziert wird man das nicht begreifen.
                          Wenn ich über "psychische Distanz" rede dann meine ich damit die Fähigkeit deine/seine/ihre Emotionen, Gefühle, Verhaltensweisen von "oben" zu betrachten!

                          Sagt dir z.B. deine Liebe: Ich muss nach Paris denn dort kann ich meine Karriere verbessern. Gibt es viele Emotionen die da mitwirken.
                          Sollst du sie weg gehen lassen?
                          Sollst du mit?
                          Liebst du sie so sehr dass ihr Wohl über dein liegt?
                          Liebt sie dich vielleicht nicht wirklich?
                          Wäre es ein Fremder der dich um Rat fragt...wäre deine Antwort viel leichter.
                          Geh doch...es ist eine einmalige Chance! Ich wurde sofort hingehen!

                          So meine ich das!
                          Ich kann nur für das was ich sage verantwortlich sein..nicht für das was du verstehst.

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                            Zitat von Dessler Beitrag anzeigen
                            Die Frau zum Beispiel, die das Attentat auf Oskar Lafontaine verübte, wurde für geisteskrank erklärt, weil sie versicherte, Gott habe ihr den Anschlag befohlen. Warum nur? Warum?


                            Und die wurde heilig gesprochen, weil sich Gottes Mutter bei ihr meldete. Ich kapier das auch nicht!
                            Bernadette Soubirous ? Wikipedia

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                              Zitat von julian apostata Beitrag anzeigen
                              Und die wurde heilig gesprochen, weil sich Gottes Mutter bei ihr meldete. Ich kapier das auch nicht!
                              Stimmen hören darf jeder, so viel er will. Aber wer, weil ihm Stimmen es befehlen, andere Menschen angreift, der landet eben in der Klapse. Ich finde das logisch und nachvollziehbar.

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                                Zitat von Redphone Beitrag anzeigen
                                Stimmen hören darf jeder, so viel er will. Aber wer, weil ihm Stimmen es befehlen, andere Menschen angreift, der landet eben in der Klapse. Ich finde das logisch und nachvollziehbar.
                                George Walker Bush hat sich auch oft genug auf seinen Glauben berufen. Meinst du er käme in ne Klapse nur, weil er im religiösen Übereifer Krieg machte?

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